Nachhaltigkeit  als  Strategieleitlinie [email_address]
Ausgangsannahmen <ul><li>Die meisten  Menschen  sind egozentrisch und engstirnig </li></ul><ul><li>Die  Produktivkräfte  s...
Wie funktionieren Veränderungen Formel: Veränderungspotential-Einschätzung‏ Wann ist genügend Energie für Veränderung da? ...
Gesellschaftlicher Fortschritt Es ist gelungen: Abschaffung der Sklaverei Frauenemanzipation Menschenrechte  Industrialisi...
Zivilisation + Gesellschaft (US Demokraten)‏ Nachhaltigkeit als Entwicklungs- und Kampfstrategie bisher künftig/nachhaltig...
Veränderungsziele für Unternehmen 1. Kreieren eines Rahmens von Werten, Standards, Gesetzen für Unternehmenstätigkeit -  N...
Veränderungsstrategie Unternehmen <ul><li>Unternehmenssektor hat selbst Veränderungsantriebe </li></ul><ul><li>CO2 Emissio...
Veränderungsstrategie Unternehmen Neu <ul><li>Zivilgesellschaft kann einwirken durch </li></ul><ul><li>Kampagnen  bezogen ...
Veränderungsstrategie Unternehmen:  Nachhaltigkeitsforen <ul><li>Chancen </li></ul><ul><li>Einfluss auf Entscheidungen vor...
Nachhaltigkeit als (defensive) Unternehmensstrategie <ul><li>Begriffsumdeutung in „langfristige Fähigkeit Profit zu erziel...
Nachhaltigkeit – Konzept zur Zukunftsfähigen Gesellschaft <ul><li>Balance der Systeme Natur-Gesellschaft-Wirtschaft </li><...
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1 Nachhalt Als Strategieleitlinie

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die organisationen der zivilgesellschaft und viele unternehmen akzeptieren das paradigma NACHHALTIGKEIT als eine visions-plattform für die entwicklung von institutionen und unternehmen. natürlich fliessen interessenunterschiede in den klärungsprozess ein.

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1 Nachhalt Als Strategieleitlinie

  1. 1. Nachhaltigkeit als Strategieleitlinie [email_address]
  2. 2. Ausgangsannahmen <ul><li>Die meisten Menschen sind egozentrisch und engstirnig </li></ul><ul><li>Die Produktivkräfte sind so gewaltig geworden, daß komplexe Wechsel- wirkungen Wirtschaft – Natur – Gesellschaft gestaltet werden müssen </li></ul><ul><li>Akteure mit Planeten - Bewusstsein sind zu finden in Unternehmen, Staat, Zivilgesellschaft </li></ul><ul><li>Auseinandersetzung geht um Werte </li></ul><ul><li>Bis zu 5% der Menschen sind planetarisch – progressiv </li></ul><ul><li>Es müssen 15 - 20 % werden </li></ul><ul><li>Es geht um Gewinnen von </li></ul><ul><li>- Kopf: neue Konzepte der Produktion, Konsum, Regierung </li></ul><ul><li>- Herz: Mut für Veränderung, Empathie </li></ul><ul><li>- Hand: neue Praxis in Unternehmen, Haushalten, Regierungen </li></ul><ul><li>Es geht um Macht </li></ul><ul><li>- weiche Macht: Kopf, Herz, Hand = Kompetenz </li></ul><ul><li>- harte Macht: Kampagnen, Staatsgewalt = Kontrolle </li></ul><ul><li>Neu: Klassenkampf – Denken ergänzen durch Planetarisches Denken </li></ul>
  3. 3. Wie funktionieren Veränderungen Formel: Veränderungspotential-Einschätzung‏ Wann ist genügend Energie für Veränderung da? K - Kosten der Veränderung (ökonomisch/psychologisch)‏ U - Unzufriedenheit mit dem Status quo Z - konkrete (geteilte) positive Vision der Zukunft S - Klarheit über praktikable Schritte K < U + Z + S
  4. 4. Gesellschaftlicher Fortschritt Es ist gelungen: Abschaffung der Sklaverei Frauenemanzipation Menschenrechte Industrialisierung und Kapitalismus Haben neue Probleme geschaffen Es muss noch gelingen: Naturzerstörung zurücknehmen Intelligenter Umgang mit Natur und Ressourcen Reichtum – Armut – Ungleichgewicht Bildung – Gesundheit – Lebenschancen für alle Funktionierende Gesellschaften à la soziale Marktwirtschaft
  5. 5. Zivilisation + Gesellschaft (US Demokraten)‏ Nachhaltigkeit als Entwicklungs- und Kampfstrategie bisher künftig/nachhaltig Profitmaximierung Staat dient Privat-Wirtschaft Privat-Wirtschaft dominiert Gesellschaft Egozentrismus + Recht des Stärkeren Raubtiere + Kannibalismus (US Republikaner)‏ Planet People Profit Privat-Wirtschaft innerhalb staatlicher Regeln Gesellschaft setzt Regeln, die Privat-Wirtschaft steuern planetarische Komplexität kapieren + Menschenrechte für alle in Wirtschaft und Gesellschaft
  6. 6. Veränderungsziele für Unternehmen 1. Kreieren eines Rahmens von Werten, Standards, Gesetzen für Unternehmenstätigkeit - Natur erhalten und intelligenter nutzen - Menschen in Unternehmen zu kompetenten Profis entwickeln - Kunden fair behandeln: Preis, Qualität, Life-Cycle, Ökologie, Gesundheit - Beteiligungsmöglichkeiten anbieten für Mitarbeiter und Kunden und Zivilgesellschaft: Dialog, Reaktion, Rückmeldung - Ziel: Integration der Unternehmenstätigkeiten in das Wertesystem der Gesellschaft 2. Internationale Standards bilden, die durch Sanktionen geschützt werden; zunächst durch Selbstverpflichtung der Unternehmen 3. Lobbying der Politik für gesetzliche Fixierung der Standards 4. Konstruktiver Dialog mit dem politischen System der Gesellschaft - Interessen der Wirtschaft balancieren mit - Interessen von Gruppen in der Gesellschaft - Lösung für Konflikte im demokratischen System und Geist
  7. 7. Veränderungsstrategie Unternehmen <ul><li>Unternehmenssektor hat selbst Veränderungsantriebe </li></ul><ul><li>CO2 Emissionen bedrohen alle -> Reduzierung/Eliminierung </li></ul><ul><li>Naturressourcen-Schutz für langfristige Existenz wichtig </li></ul><ul><li>Fair play dient allen -> Antikorruption </li></ul><ul><li>Stabile Gesellschaft gut für Wirtschaft -> Unterstützung des Staates (egal ob Demokratie oder Diktatur; öko-soziale Werte)‏ </li></ul><ul><li>Gesetzliche Normen schaffen gleiche Rahmenbedingungen für alle Firmen -> Einfluss darauf wichtig </li></ul>ABER: Unternehmen sind in Widersprüchen gefangen zwischen Eigeninteresse und dem gemeinsamen Interesse. Eigeninteresse geht vor; gemeinsames Interesse braucht Standards mit Sanktionen. Dafür brauchen Unternehmen den Staat. !
  8. 8. Veränderungsstrategie Unternehmen Neu <ul><li>Zivilgesellschaft kann einwirken durch </li></ul><ul><li>Kampagnen bezogen auf Praktiken einzelner Unternehmen und Branchen </li></ul><ul><li>Appelle auf Aktionärsversammlungen, </li></ul><ul><li>um Steuerungsprozesse und Werte </li></ul><ul><li>der Unternehmensleitung zu </li></ul><ul><li>verändern </li></ul><ul><li>Lobbying für Gesetze, die </li></ul><ul><li>Unternehmenstätigkeit einrah- </li></ul><ul><li>men. Dafür braucht die Zivilge- </li></ul><ul><li>sellschaft den Staat </li></ul><ul><li>Ziel ist, die Entscheidungsprozesse </li></ul><ul><li>in Unternehmen und damit die </li></ul><ul><li>Unternehmenstätigkeit und Produkte </li></ul><ul><li>durch Rahmensetzung zu verändern </li></ul>NEU! Organe schaffen, die Mit- bestimmung in Unternehmen ermöglichen für Zivilgesellschaft mit Fokus Nachhaltigkeit - Unternehmens spezifische Nachhaltigkeitsforen - Branchen spezifische Nachhaltigkeitsräte
  9. 9. Veränderungsstrategie Unternehmen: Nachhaltigkeitsforen <ul><li>Chancen </li></ul><ul><li>Einfluss auf Entscheidungen vor und während sie entstehen, statt Schadensbegrenzung im Nachhinein </li></ul><ul><li>Konstruktiver lernorientierter Dialog zu Kapitalvertretern und Vertretern der Gesellschaft </li></ul><ul><li>Entwicklung von industriespezifischer Entscheidungskompetenz bei Vertretern der Gesellschaft </li></ul><ul><li>Demokratische Einflüsse in privatwirtschaftlichen Entscheidungen </li></ul><ul><li>Schnellere Verbreitung von gesellschaftlichen Anliegen in privatwirtschaftlichen Entscheidungen </li></ul><ul><li>Gefahren: </li></ul><ul><li>Zersplitterung der Kräfte der Zivilgesellschaft </li></ul><ul><li>Aufsaugen durch Überzeugungskraft der Kapitalvertreter </li></ul><ul><li>Verlust von Transformationskraft; Business as usual, s. Gewerkschaftsbewegung </li></ul>
  10. 10. Nachhaltigkeit als (defensive) Unternehmensstrategie <ul><li>Begriffsumdeutung in „langfristige Fähigkeit Profit zu erzielen“ </li></ul><ul><li>Absicherung der Einflußsphären für künftige Profitabilität </li></ul><ul><li>Aufnehmen von gesellschaftlichen Bedenken </li></ul><ul><li>- verbal, ohne Aktionen </li></ul><ul><li>- oberflächliche Aktionen </li></ul><ul><li>- irreführende Aktionen </li></ul><ul><li>Hinauszögern von Entscheidungen </li></ul><ul><li>- Zweifel an wissenschaftlichen Erkenntnissen säen </li></ul><ul><li>- Gründen von Kommissionen, Ausschüssen </li></ul><ul><li>- defensives Lobbying staatlicher Organe </li></ul><ul><li>Anbieten von Selbstverpflichtungen gefolgt von Ignorieren </li></ul><ul><li>Unschädlich machen von Gesetzesinitiativen durch </li></ul><ul><li>- Lobbying </li></ul><ul><li>- Selbstverpflichtungen </li></ul>Greenwashing
  11. 11. Nachhaltigkeit – Konzept zur Zukunftsfähigen Gesellschaft <ul><li>Balance der Systeme Natur-Gesellschaft-Wirtschaft </li></ul><ul><li>- Primat der Natur </li></ul><ul><li>- Gesellschaft orientiert an ökonomischen und sozialen Menschenrechten </li></ul><ul><li>- Primat der Werte der Gesellschaft gegenüber den Interessen der Unternehmen </li></ul><ul><li>Transformation der Zellen (= Unternehmen) führt zur Veränderung der Wirtschaft und Gesellschaft </li></ul><ul><li>Konzept „Nachhaltigkeit“ zielt auf Erhaltung der Lebensgrundlagen und Lebenschancen aller Klassen und Nationen </li></ul><ul><li>Konzept Nachhaltigkeit kann politische Bi-Polarität überwinden (links – rechts, Arbeit – Kapital, progressiv – konservativ) durch Wertekonsens </li></ul><ul><li>Nachhaltigkeit kann von unterschiedlichen politischen Ordnungen aufgegriffen werden z.T. in demokratischen und autokratischen Staaten </li></ul>Es braucht verbindliche Ziele und Regeln für alle Akteure und Sanktionen bei Abweichungen ABER:

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