Wie kommen eigentlich die  Erdbeeren in den Supermarkt?
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Beschaffungssubjekt <ul><li>Individual Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Unternehmensindividuelle Beschaffung </li></ul></ul>...
Beschaffungsareal <ul><li>Local Sourcing </li></ul><ul><li>Domestic Sourcing </li></ul><ul><li>Global Sourcing </li></ul>E...
10.11.2010
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Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels

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Eine kurze Erklärung der einzelnen Strategien im Beschaffungsmarketing gemäß Arnold's Sourcing Toolbox.

Die komplette Hausarbeit zum Thema Beschaffungsmarketing des Handels können

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  • Sourcing Toolbox von Arnold Systematisierung der verschiedenen Teilstrategien des Beschaffungsmarketing Demnach kann die Beschaffungsmarketingstrategie in sechs Teilstrategien zerlegt werden wobei jede dieser Teilstrategien verschiedene Alternativen bietet, aus denen ausgewählt werden kann Ziel ist es, eine individuelle und für das Handelsunternehmen optimale Strategie zu konfigurieren
  • Active Sourcing  aktive Einflussnahme von Handelsunternehmen an der Produktgestaltung des Herstellers, z.B. durch die Einflussnahme auf logistische Prozesse oder die Gestaltung der Verpackung um das Warenhandling zu optimieren  Oft bei Eigenmarken da hier hoher druck vom Handelsunternehmen erzeugt werden kann aufgrund von hohen Abnahmemengen Passive Sourcing  Keine Beeinflussung des Herstellers seitens des Handelsunternehmens  Oft bei etablierten Herstellermarken da diese eine große Marktmacht haben
  • Sole Sourcing: Es gibt im Markt nur einen Lieferanten der genutzt werden kann Single Sourcing: Lieferanten Anzahl pro Teil bzw. Leistungsart wird auf den leistungsfähigsten Lieferanten reduziert. Ziel ist durch gezielte Einflussnahme auf den Lieferanten die Qualität der zu beziehenden Teile zu erhöhen +  günstige Preise aufgrund von konzentriertem Bestellvolumen +  logistische und qualitative Vorteile -  Gefahr besteht dass der Marktbezug verloren geht und so ein höhere Preis als am Markt üblich bezahlt wird -  Gefahr von Abhängigkeitsverhältnissen die sich bei Preisverhandlungen und Lieferschwierigkeiten bemerkbar machen können Dual Sourcing: Sonderform des Multiple Sourcing  das Unternehmen unterhält zu genau zwei Lieferanten Beziehungen  Die beiden Lieferanten stehen im ständigen Konkurrenzkampf um Aufträge vom Unternehmen  die Handelsorganisation macht jede Bestellung erneut von den jeweiligen Konditionen und der Qualität abhängig und entscheidet sich schließlich für das beste Angebot  Gefahr, dass sich beide Lieferanten absprechen Multiple Sourcing Unternehmen hält Beziehungen zu mind. Zwei, in der Regel aber zu weitaus mehr Lieferanten Ziel: keine Lieferengpässe +  keine Abhängigkeit von Lieferanten aufgrund von Streuung des Bedarfs auf mehrere Lieferanten +  Beibehaltung der Marktübersicht Wichtig ist die Verteilung der Bestellmengen nicht gleichmäßig auf alle Lieferanten aufzuteilen  so besteht die Gefahr von absprachen unter den Lieferanten  wenn dem leistungsfähigsten Lieferanten auch die das größte Volumen zugeordnet ist, wird der Konkurrenzkampf unter den Anbietern gefördert
  • Die Dimension „Beschaffungszeit“ definiert wie weit der Zeitpunkt der Beschaffung eines Beschaffungsgutes und dessen Verkauf auseinander liegt. Stock-Strategie beschreibt das Zusammenfassen von Beschaffungsvorgängen mit anschließender Lagerung. +  mögliche Konditionsvorteile. Stockless-Strategie hingegen zielt auf den Abbau von Lagerbeständen ab. Zwischen diesen Teilstrategiealternativen ist die Stock Reduced-Strategie anzusiedeln.
  • Individual Sourcing: Praxis bei sehr großen Handelsunternehmen wie Metro oder Wal-Markt  Unabhänig von anderen Handelsunternehmen Cooperative Sourcing Interessant für kleinere Unternehmen +  bessere Verhandlungsposition  bessere Preise -  Abhängigkeit von anderen Handelsunternehmen bzgl. der Lieferantenauswahl und der Warenauswahl
  • Domestic Sourcing: Ziel ist es den besten Anbieter national zu finden +  schnelle Versorgung mit Bedarfsmaterialien wird sicher gestellt +  logistische Vorteile aufgrund von kurzen Transportwegen und Unfallgefahr ist geringer -  Wettbewerbsnachteile können entstehen wenn die absatzseitigen Mitbewerber ihren Bedarf über den Weltmarkt abdecken und so Zugang zu Technologien bekommen die auf dem heimischen Markt noch nicht verfügbar sind Local Sourcing: Nutzung von räumlich nahe gelegenen Bezugsquellen +  durch noch schnellere Transportwege findet diese Teilstrategie häufig bei Frischeprodukten wie Obst und Gemüse Anwendung Global Sourcing: Ausdehnung der Beschaffungspolitik auf internationale Bezugsquellen, weltweite Beschaffungspotentiale werden genutzt. Ziel ist es den im Weltmaßstab besten Lieferanten auszuwählen +  Kostenvorteile aufgrund von niedrigen Einstandspreisen  zurückzuführen auf niedrige Lohn- und Lohnnebenkosten +  Abhängigkeit von nationalen Monopolen oder Oligopolen kann entgegen gewirkt werden -  Problematisch sind die weiten zu überwindenden Distanzen -  hinderlich können auch kulturelle Differenzen sein zB Menalität, Sprache oder Management-Auffassung
  • Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels

    1. 1. Wie kommen eigentlich die Erdbeeren in den Supermarkt?
    2. 2. Überblick Beschaffungsstrategien Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz Beschaffungssortiment Wide Narrow Beschaffungsobjekt Passive Active Lieferant Sole Single Dual Multiple Beschaffungszeit Stock Stock Reduced Stockless Beschaffungssubjekt Individual Cooperative Beschaffungsareal Local Domestic Global
    3. 3. Beschaffungssortiment <ul><li>Wide Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Weitreichende, umfassende </li></ul></ul><ul><ul><li>Warengruppen </li></ul></ul><ul><li>Narrow Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Eingeschränktes Warensortiment </li></ul></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    4. 4. Beschaffungsobjekt <ul><li>Active Sourcing </li></ul><ul><ul><li>aktive Einflussnahme von Handelsunternehmen an der Produktgestaltung des Herstellers </li></ul></ul><ul><li>Passive Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Keine Beeinflussung des Herstellers seitens des Handelsunternehmens </li></ul></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    5. 5. Lieferant <ul><li>Sole Sourcing </li></ul><ul><li>Single Sourcing </li></ul><ul><li>Dual Sourcing </li></ul><ul><li>Multiple Sourcing </li></ul><ul><li> ... </li></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    6. 6. Beschaffungszeit <ul><li>Stock Sourcing </li></ul><ul><li>Stock reduced Sourcing </li></ul><ul><li>Stockless Sourcing </li></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    7. 7. Beschaffungssubjekt <ul><li>Individual Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Unternehmensindividuelle Beschaffung </li></ul></ul><ul><li>Cooperative Sourcing </li></ul><ul><ul><li>Beschaffung in Kooperation mit </li></ul></ul><ul><ul><li>anderen Handelsunternehmen </li></ul></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    8. 8. Beschaffungsareal <ul><li>Local Sourcing </li></ul><ul><li>Domestic Sourcing </li></ul><ul><li>Global Sourcing </li></ul>Erfurt ,10.11.2010 Strategien im Beschaffungsmarketing des Handels – Florian Schwarz
    9. 9. 10.11.2010

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