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Kreativer Humus               •        Und dieser Bereich ist v.a. geprägt von                         •   kleinen Selbsts...
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Kontakt               •        FrolleinFlow - Institut für kreative Flaneure               •        Berlin | Los Angeles  ...
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Die kreative Klasse

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Ein unverstellter Blick auf die Kreativindustrie und ein Angebot für die persönliche Weiterentwicklung von kreativen Menschen. Weitere Infos: http://flowshower.com/

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  • Die kreative Klasse

    1. 1. Die kreative Klasse Ein unverstellter Blick auf die Kreativindustrie FrolleinFlow - Institut für kreative Flaneure Berlin | Los Angeles http://frolleinflow.com(C) FrolleinFlow 2012
    2. 2. Ausgangspunkt • Für die Zukunft sehen wir 2 zentrale Kulturtechniken, deren Pflege entscheidend sein wird für die Entwicklung hin zu einer lebenswerten Welt. • Das ist die (persönliche & soziale & globale) Selbsterneuerungsfähigkeit durch (Weiter-) Bildung und durch Kreativität.(C) FrolleinFlow 2012
    3. 3. Ausgangspunkt • Der Kampf der Städte um die (gebildete)  kreative Klasse hat bereits begonnen, mündet aber oftmals eher in Ausbeutung und nicht in der nachhaltigen Unter-stützung wirklich innovativer Kreative.  • Das wollen wir untersuchen!(C) FrolleinFlow 2012
    4. 4. Kreative Klasse • Richard Florida, seines Zeichens Stadtforscher in Toronto, hat eine Wirtschaftstheorie rund um die kreative Klasse in Städten und Regionen entworfen - und damit den Begriff der “Creative Class” nachhaltig etabliert. (C) FrolleinFlow 2012
    5. 5. Kreative Klasse • Florida unterscheidet zwischen • dem schöpferischen Akt der “Supercreative Cores” (z.B. in Wissenschaft, Kunst, Lehre, Design und Unternehmen) und • kreativen Problemlösungen der “Creative Professionals” (wie z.B. AnwältInnen, ManagerInnen, FacharbeiterInnen, ÄrztInnen etc.).(C) FrolleinFlow 2012
    6. 6. Kreative Klasse • Nach Florida erwächst die kognitive Leistung in der Informationsgesellschaft zum entscheidenen Gesellschaftskapital. • Seitdem werden die “Creative Industries” vielfältig entdeckt und regional gefördert.  • Kreativer Widerstand abseits des Mainstreams ist jetzt schick - aus der Kritik erhofft man sich neue Impulse für verwertbare Ideen. (C) FrolleinFlow 2012
    7. 7. Kreative Städte • Nach Florida üben “Creative Cities” eine große Anziehungskraft auf die kreative Klasse aus.  • Diese Städte seien durch 3 Ts charakterisiert: • Technologie • Talent • Toleranz (am wichtigsten)(C) FrolleinFlow 2012
    8. 8. Kreative Innovation • Die Gleichung, nach der alle Regionen streben sollten, lautet nach Florida: Creative Creative Creative Cities Class Innovation(C) FrolleinFlow 2012
    9. 9. Kreative Innovation • Richard Barbrook, Historiker und Soziologe aus London, stellt diese Sichtweise in Frage. • Nicht  kreative Städte fördern demnach kreative Innovationen. Creative Creative Creative Cities Class Innovation(C) FrolleinFlow 2012
    10. 10. Kreative Innovation • Eigentliche Quelle urbaner Innovation sei die Do- it-yourself-Mentalität der kreativen Massen, ... • ... aus der sich Innovationen und kreative Städte ableiten. Do-it-yourself Creative Creative der Massen Innovation Cities(C) FrolleinFlow 2012
    11. 11. Innovationszirkel • FrolleinFlow kombiniert die beiden Ansätze, weil zwischen der Kreativität der Masse und der Verwertbarkeit durch eine urbane Industriekultur einige soziale Unsicherheiten liegen.(C) FrolleinFlow 2012
    12. 12. Innovationszirkel • Wir sehen die Do-it-yourself-Mentalität der Massen am Start, aus der ... Do-it-yourself der Massen ? ?(C) FrolleinFlow 2012
    13. 13. Innovationszirkel • ... sich erst eine kreative Klasse extrahieren kann ... Do-it-yourself Creative der Massen Class ?(C) FrolleinFlow 2012
    14. 14. Innovationszirkel • ... die für Innovationen sorgt ... Do-it-yourself Creative Creative der Massen Class Innovation(C) FrolleinFlow 2012
    15. 15. Innovationszirkel • ... und über die wechselseitige, innovative Kultur kreative Städte generiert ... Do-it-yourself Creative Creative der Massen Class Innovation Creative Cities(C) FrolleinFlow 2012
    16. 16. Innovationszirkel • ... aus der eine Kreativindustrie erwachsen kann ... Do-it-yourself Creative Creative der Massen Class Innovation Creative Creative Industries Cities(C) FrolleinFlow 2012
    17. 17. Innovationszirkel • ... die wiederum die Kreativität der Massen beflügelt - und dadurch den Innovationszirkel zum Kreisen bringt. Do-it-yourself Creative Creative der Massen Class Innovation Creative Creative Industries Cities(C) FrolleinFlow 2012
    18. 18. Kreative Klasse • Im Gegensatz zu Florida umfasst die kreative Klasse, so wie wir sie verstehen, zwar AUCH schöpferisch Tätige, die ihre Arbeit v.a. in den Bereichen Film, TV, Radio, Games, Web 2.0, Mobile Entertainment,Verlage, Musik, Kommunikation, Design, IT, Telekommunikation, Ausbildung, Wissenschaft und Architektur verwerten oder als klassische Kunst- und Kulturarbeiter/innen in Theatern, Museen, Ausstellungen oder Galerien wirken.(C) FrolleinFlow 2012
    19. 19. Kreative Klasse • Vor allem aber konzentrieren wir uns hier auf den kreativen Humus, der Ideen aufwirft und eine Umgebung schafft, in der Innovationen möglich sind. • Nur in solch einem Kontext lassen sich sinnvolle “Creative Hacks” andenken, die von der Verwertungsindustrie aufgegriffen werden können.  (C) FrolleinFlow 2012
    20. 20. Kreative Klasse • Mit anderen Worten: Wir sprechen hier von all den Kreativen, die ihre Arbeit bislang kaum im Mainstream verwerten konnten oder wollten. • DAS IST DER KERN DER KREATIVEN KLASSE! Creative Creative Creative Humus Hacks Class(C) FrolleinFlow 2012
    21. 21. Kreativer Humus • Was sind das für Menschen, die diesen Humus mit ihren “Creative Hacks” bilden? • Menschen, die (noch) nicht im grellen Scheinwerferlicht stehen - aber ohne die keine lukrative “Creative Industries” möglich wäre. • Werfen wir einen Blick auf die Verwertungsindustrie ...(C) FrolleinFlow 2012
    22. 22. Kreativ-Industrie • “Creative Hacks” entstehen nach unserem Verständnis am Bodensatz des Kultur- und  Kreativbereichs, in dem - über alle Schichten hinweg besehen - sehr viel Geld bewegt wird.  • In welchen kommerziellen Dimensionen sich das abspielt, zeigt das Säulendiagramm der folgenden Folie.(C) FrolleinFlow 2012
    23. 23. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    24. 24. Kreativ-Industrie • Zusammen genommen stellen die “Creative Industries” und die Kulturwirtschaft das größte Wirtschaftssegment dar - und dies sind bereits alte Zahlen (2004).   • Zudem ist diese Entwicklung keine typisch deutsche, sondern setzt sich in allen Industriestaaten durch. • Auch auf europäischer Ebene findet sich eine ähnliche prozentuale Verteilung der sektoralen Bruttowertschöpfung wider.(C) FrolleinFlow 2012
    25. 25. Kreativ-Industrie • Uns liegen derzeit v.a. deutsche Statistiken vor.  • Demnach schraubten sich in Deutschland die Erwerbstätigen-Zahlen in der Kultur- und Kreativindustrie bereits 2008 über die 1 Mio.- Grenze. • Mit einem sehr hohen Unternehmens- und Selbstständigen-Anteil, wie wir später noch genauer sehen werden ...(C) FrolleinFlow 2012
    26. 26. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    27. 27. Kreativ-Industrie • Und damit ist der Kultur- und Kreativbereich von den Beschäftigtenzahlen her größer als der Automobilsektor einzustufen - und heute wahrscheinlich schon größer als der Maschinenbausektor ...(C) FrolleinFlow 2012
    28. 28. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    29. 29. Kreativ-Industrie • Fügt man den Erwerbstätigen noch die Zahlen der geringfügig Beschäftigten hinzu, ist der Sektor noch größer einzustufen.  • Insgesamt umfasst dieser - neben dem Kernbereich von knapp 1 Mio. - weitere 460.000 Erwerbstätige (im Jahre 2006) - wie die folgende Folie zeigt:(C) FrolleinFlow 2012
    30. 30. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    31. 31. Kreativ-Industrie • Zusammengefasst waren im Jahre 2006 von den 1.4 Mio. Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft noch 51% in einem sozialversicherungspflichtigen, abhängigen Beschäftigungsverhältnis gebunden.  • Und 16% aller Beschäftigten waren FreiberuflerInnen oder Selbstständige mit mehr als 17.500€ Umsatz.(C) FrolleinFlow 2012
    32. 32. Kreativ-Industrie • Oder, um die Zahlen anders zu analysieren: • Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft verteilten sich 2006 auf die Gruppen Selbstständige und Beschäftigte mit einem geringfügigen Einkommen. • Das waren fast eine halbe Million Menschen, die vermutlich zum Kern des kreativen Humus zu zählen sind.(C) FrolleinFlow 2012
    33. 33. Kreativ-Industrie • Tauchen wir tiefer ein in die Struktur der Selbstständigen (381.000 Personen im Jahre 2006, von denen nur 219.000 mehr als 17.500 € Jahresumsatz vorweisen können). • Von den größeren Selbstständigen, den 219.000 Personen, bewegten sich 97% im Kleinstunternehmensegment, die 27,1% des Umsatzes machten ...(C) FrolleinFlow 2012
    34. 34. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    35. 35. Kreativ-Industrie • Springen wir in die letzte Zeile der Tabelle: • Über 40% des Gesamtumsatzes wurde von den 0,12% Großunternehmen gemacht. • Dieses Mißverhältnis entspricht vielleicht der Verwertungslogik aller Industrien, lässt aber den hohen Anteil an Selbstständigen und geringfügig Verdienenden außer Acht, die als kreativer Humus erst die Basis schaffen für die “Creative Industries”. (C) FrolleinFlow 2012
    36. 36. Kreativ-Industrie • Als Argument könnte ein außergewöhnlich hoher Anteil an sozialversicherungs-pflichtigen, abhängig Beschäftigten in den Großunternehmen gelten. Diese Recherche bleibt einer weitergehenden Untersuchung vorbehalten ...(C) FrolleinFlow 2012
    37. 37. Kreativ-Industrie • Bis dahin gehen wir von einer Normalverteilung der abhängig Beschäftigten auf alle Unternehmensgrößen aus - schließlich werden im Mittelstand die meisten Menschen beschäftigt. • Bzw. differenziert sich das Bild je nach Branche innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft.(C) FrolleinFlow 2012
    38. 38. Kreativ-Industrie(C) FrolleinFlow 2012
    39. 39. Kreativ-Industrie • Vergleicht man diesbezüglich die Unternehmenstypen einzelner Branchen, kommt man zu einem nachdenklichen Schluß: • Die sozio-politische Lobbyarbeit ist in den Branchen am höchsten, je weniger Kleinstunternehmer/innen dort arbeiten ...(C) FrolleinFlow 2012
    40. 40. Kreativ-Industrie • Halten wir also fest: • Grundsätzlich ist die Verbreitung von Selbstständigkeit in der Kultur- und Kreativindustrie sehr weit fortgeschritten und übertrifft schon lange, wenn nicht schon immer, alle anderen Industriezweige. (C) FrolleinFlow 2012
    41. 41. Kreativ-Industrie • Diese Kultur der kleinen Selbstständigkeit ist ein gesamtgesellschaftliches Experimentierfeld, wie sich flexible Arbeitsbedingungen kreativ bewältigen lassen. • Das meiste Geld bleibt in den Großunternehmen hängen. • Das ist nicht großartig überraschend.(C) FrolleinFlow 2012
    42. 42. Kreativer Humus • Blicken wir weiter aus dem Blickwinkel des kreativen Humus auf das Geschehen. • Wir hatten weiter oben festgestellt, dass der kreative Humus vor allem in diesem Bereich zu finden ist ...(C) FrolleinFlow 2012
    43. 43. Kreativer Humus Do-it-yourself Creative Creative der Massen Class Innovation Creative Creative Industries Cities(C) FrolleinFlow 2012
    44. 44. Kreativer Humus • Und dieser Bereich ist v.a. geprägt von • kleinen Selbstständigen, • geringfügig Angestellten in der Kultur- und Kreativwirtschaft, • und vielleicht auch ...(C) FrolleinFlow 2012
    45. 45. Kreativer Humus • ... durch einzelne Angestellte, die in weniger kreativen Jobs ihr Auskommen fristen,  • dort aber ihre unbezahlte Kreativität einbringen, aus der Innovationen erwachsen,  • oder in ihrer Freizeit im non-kommerziellen Bereich ihrer Kreativität Ausdruck verleihen.(C) FrolleinFlow 2012
    46. 46. Kreativer Humus • Wenn wir uns also die klassische Wertschöpfungskette anschauen und dort den kreativen Humus verorten ...(C) FrolleinFlow 2012
    47. 47. Kreativer Humus • ... dann ist der kreative Humus lediglich in irgendeiner Form am schöpferischen Akt und an den unterstützenden Dienstleistungen beteiligt.(C) FrolleinFlow 2012
    48. 48. Kreativer Humus • Sofern die kreative Klasse nur gedeihen kann auf einem satten kreativen Humus, sind die “Creative Industries” also ein Bereich, bei dem nur wenig Geld der Verwertungskette bei den eigentlichen kreativen SchöpferInnen hängen bleibt.(C) FrolleinFlow 2012
    49. 49. Kreativer Humus • Diesen Eindruck bestätigt auch der Kultur- und Kreativwirtschaftsindex 2011 für Berlin- Brandenburg (siehe nächste Folie). • Der aktuelle Geschäftsverlauf wird von den größeren Unternehmen deutlich positiver eingeschätzt als von den Selbstständigen und FreiberuflerInnen.(C) FrolleinFlow 2012
    50. 50. Kreativer Humus(C) FrolleinFlow 2012
    51. 51. Kreative Lösungen • Inwiefern hier vor-moderne Urheberrechts- debatten fortgeschrittener VerwerterInnen zielführend sind, ist mehr als fraglich. • Wir müssen zunächst versuchen die alten Strukturen bloß zu legen, bevor wir neue, vorschnelle Lösungen fordern.(C) FrolleinFlow 2012
    52. 52. FlowShower • Wer weitere Zusammenhänge zur “Creative Network Society” erfahren und diskutieren möchte, dem sei unser aktuelles Projekt “FlowShower” empfohlen. • Wir starten am 1.9.2012 mit einem 9-wöchigen Low-Budget Live-Online-Coaching für kreativen DIY Flow. • http://flowshower.com(C) FrolleinFlow 2012
    53. 53. Kontakt • FrolleinFlow - Institut für kreative Flaneure • Berlin | Los Angeles • Web: http://frolleinflow.com • E-Mail: frolleinflow@gmail.com • Twitter: @frolleinflow(C) FrolleinFlow 2012

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