Think food Ernährungsparadigmenwechsel

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Empfehlungen, die selbst in ein paar Jahren noch Sinn machen werden.
Paläo, paleo, Steinzeit, artgerechte Ernährung

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Think food Ernährungsparadigmenwechsel

  1. 1. Paradigmenwechsel bei Ernährungsempfehlungen oder Wem sollen wir noch glauben?
  2. 2. DU DENKST die Konzentration läßt mit dem Alter nach.
  3. 3. ABER Du bist noch lange nicht alt genug dafür.
  4. 4. DU DENKST der Computer macht Dir Kopfschmerzen.
  5. 5. ABER weder Arbeit noch Haushalt müssen der Grund sein.
  6. 6. DU DENKST Verstopfung und Sodbrennen seien normal.
  7. 7. ABER vergisst niemals Dein Rennie.
  8. 8. DU DENKST gut zu schlafen.
  9. 9. Z Z Z Z ZZ ZABER erinnerst Dich nicht an die letzte durchschlafene Nacht.
  10. 10. DU DENKST Ihr seid fruchtbar.
  11. 11. ABER Ihr probiert schon erfolglos seit Jahren.
  12. 12. DU DENKST kritisch über Deinen Alkoholkonsum.
  13. 13. ABER bist vielleicht nur Zucker süchtig.
  14. 14. Mit gesundem Menschenverstand. GESTERN HEUTE Uni Düsseldorf Anderen Menschen und Kapstadt helfen ihren Medikamentenverbrauch 2. Apotheker bei Europas zu reduzieren größter Versandapotheke: Docmorris Grey Healthcare/ Kampagnen für Big Food und Pharma Pfizer Animal Health EUAfME Christoph Lenz Apotheker & Ernährungscoach
  15. 15. Medizinischer FortschrittAnalysekosten eines Genomes $100M $10M Moore’s Law $1M $100k $10k $1k National Human Genome Research Institute genome.gov/sequencingcosts 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 In den 80ern kostete 1GB Festplattenspeicher noch fast $1 000 000. Die Analyse von 1 Megabase Basenpaare kostet <10 Cent
  16. 16. Vorsprung durch Technik Technologischer Wir wissen mehr denn je über Fortschritt Biologie, Genetik, Krankheiten Weiterentwicklung von Neue Medikamente kommen Produkten zuhauf auf den Markt Verbesserung von Qualität der medizinischen Dienstleistungen Betreuung sinkt KostenreduktionDie Kosten im Gesundheitswesen explodieren.Warum? Überalterung ist nicht allein der Grund.
  17. 17. Körper aus der Steinzeit.“Wir sind Erben von Millionen Jahre alten Eigenschaften.Die meißten unserer biochemischen und physiologischenEigenschaften sind adaptiert auf ein Leben unterBedingungen vor Einzug der Agrikultur vor ca. 10 000Jahren. Genetisch haben wir aber Körper aus demPaläolithikum vor 20 000 Jahren.” S. Boyd Eaton Umweltfaktoren von heute. Nahrung, Chemiekalien, Allergene, Strahlung, Lärm.
  18. 18. Fettleibigkeit wird nicht genetisch vererbt. Holländischer Hungerwinter. Epigenetik beeinflusst den Phänotyp. http://www.news.leiden.edu/news/dutch-hunger-winter.html
  19. 19. Ein Paradigmenwechsel bei Ernährungsempfehlungen.Überholte Empfehlungen. Niedrige Glykämische Last.z.B. von der DGE Viele Empfehlungen von Fachverbänden, u.a. Uni Harvard
  20. 20. Mit alten Regeln brechen. ALT NEU (oder immer noch in Gebrauch) (aktuelle und zukünftige Richtlinien) Fettarme Kost Keine Angst vorm Fett light, 1,5% Fett, ohne Haut aber gesundes Fett, Oliven-, Avocado-, Kokosöl keine tierischen Fette Butter und Schmalz von grasenden Tieren Reich an Kohlenhydraten Weniger, aber “gute” Kohlenhydrateviel Vollkorn, “ballaststoffreich”, Sättigungsbeilagen echt ballaststoff-, vitamin- und mineralienreiches Gemüse 5-7 Mahlzeiten auf den Tag verteilt 3 ordentliche Mahlzeiten am Tag 5 am Tag, möglichst viele kleine Portionen vor allen Dingen nicht Hungern
  21. 21. Fett ist nicht was uns fett werden läßt.Fett ist gut für uns.auf das Richtige kommt es an.
  22. 22. Das Französische ParadoxFettanteil der täglichen Nahrung in Europa 50% Fettanteil/ Tag Fettleibige Männer 37,5% Fettleibige Frauen 25% 12,5% 0% Kroatien Tschechien Deutschland Frankreich Dänemark Fett macht nicht fett. sondern ein Überschuß an raffinierten Kohlenhydraten.
  23. 23. SIMPLE (aka ‘böse’) Kohlenhydrate.Selbst lange Ketten (Polysaccharide) sind schnell abbaubarSie stehen dem Körper im Handumdrehen als Mono und Di-Saccharide zur Verfügung
  24. 24. Blutglukose- und Insulinspiegelnach dem Verzehr böser Kohlenhydrate HOHE Glykämische Last Blutzucker Insulin Nahrungsverzehr 0h 2,5 h Hungerattacken 5h
  25. 25. KOMPLEXE (aka ‘gute’) Kohlenhydrate.Die Verdauung komplexer Kolenhydrate (z.B. Amylopektin) istnur partiell und dauert länger weil Verdauungsenzyme oft wiederanknüpfen müssen. Manche Ketten können gar nicht aufgeschlossenwerden... diese nennt man Ballaststoffe
  26. 26. Blutglukose- und Insulinspiegelnach dem Verzehr guter Kohlenhydrate Blutglukosespiegel NIEDRIGE glykämische Last Insulin Nahrungsaufnahme 0 h 2,5 h 5h
  27. 27. Blutzuckerspiegel bei 3 Mahlzeiten FETTGEWEBE Insulin Insulin InsulinBlutzucker 160 spiegel 120 80 Mahlzeit Mahlzeit Mahlzeit 08h 10h 12h 14h 16h 18h
  28. 28. Blutzuckerspiegel bei 6 Mahlzeiten: In FETTGEWEBE In In InBlutzucker 160 spiegel 120 80 Snack Snack Snack Snack Snack Snack 08h 10h 12h 14h 16h 18h
  29. 29. HOHE Insulinspiegel führen zu: Z Z Blutfette Z Z ZZ(Cholesterin, Triglyceride) Z Fettdepots Melatonin Stress Hormone Adrenalin Cortison INSULIN Serotonin Fettverbrennung DHEA HGH
  30. 30. Autoimmunerkrankungen>33% in Verbindung mit “Leaky gut” Krankheit Betroffene Gewebe/ Organe Literaturnachweis Allergien Verschiedene Liu et al. Acta Paediatrica 2005, 94, 386-93 Spondylitis ankylosans Wirbelsäule Vaile JH et al. J. Rheumatol. 1999, 26, 128-35 Stomatitis aphthosa Mund Veloso FT et al. Hepatogastroenterol. 1987, 34, 36-7 Asthma Lunge Benard A et al. J. Allergy Clin. Immun. 1996, 97, 1173-8 Autismus Gehirn, Nerven White JF. Exp. Bio. Med. 2003, 228, 639-49 Autoimmun Gastritis Magen-Darm Trakt Greenwood DL et al. Eur. J. Pediatr. 2008, 167, 917-25 Autoimmun Hepatitis Leber Terjung B Clin. Rev. Allergy Immunol. 2009, 36, 40-51 Morbus Behçet Rheumatoide Erkr. kl. Blutgefäße Fresko I et al. Ann. Rheum. Dis. 2001, 60, 65-6 Zöliakie Darm Schulzke JD et al. Pediatric. Res. 1998,43, 435-41 Chron. Erschöpfungssyndrom (CFS) Viele Maes M et al. Neuroendol. Lett. 2007, 28, 739-44 Morbus Crohn Darm Caradonna L et al. J. Endotoxin. Res. 2000, 6, 205-14 Depression Gehirn, Darm Maes M et al. Neuroendocrinol. Lett. 2008, 29, 117-24 Morbus Duhring Haut (Männer häufiger als Frauen) Kieffer M et al. Br J. Dermatol. 1983, 108, 673-8 Diabetes Typ I Bauchspeicheldrüse Sapone A et al. Diabetes 2006, 55, 1443-49 Ekzeme Haut Hamilton et al. Q. J. Med. 1985, 56, 559-67 Migräne Darm Amery WK et al. Cephalalgia 1989, 9, 227-9“Dietary Mechanisms of Autoimmunity”, Loren Cordain, Ph. D
  31. 31. Autoimmunerkrankugen>33% in Verbindung mit “Leaky gut” Krankheit Betroffene Gewebe/ Organe Literaturnachweis Hashimoto Thyroiditis Schilddrüse Sasso FC et al. Gut 2004, 53, 1878-80 IgG Nephropathy Niere Rostoker G et al. Nephron. 1993, 63, 286-290. Schwangerschafts-Cholestase Galle/ Verdauungstrakt Reyes H et al. Hepatology 2006, 43, 715-22 Juvenile Arthritis Kollagen/ Gelenke Picco P et al. Clin. Exp. Rheumatol. 2000, 18, 773-8 Lupus erythmatosis Viele Apperloo HZ et al. Epidemiol. Infect. 1994, 112, 367-73 Multiple Sklerose Gehirn/ Nerven Yacyshyn B et al. Dig. Dis. Sci. 1996, 41, 2493-98 Pemphigus-Erkrankungen Haut Kieffer M et al. Br J. Dermatol. 1983, 108, 673-8 Primär biliäre Zirrhose Leber/ Galle Di Leo V et al. Eur. J. Gastro. Hepatol. 2003, 15, 967-73 Psoriasis Haut Hamilton et al. Q. J. Med. 1985, 56, 559-67 Rheumatoide Arthritis Gelenke Smith MD et al. J. Rheumatol. 1985, 12, 299-305 Rosacea Haut Kendall SN. Exp. Dermatol. 2004, 29, 297-99 Schizophrenie Gehirn Wood NC et al. Br. J. Psychiatry 1987, 150, 853-6 Sklerodermie Bindegewebe Caserta L et al. Rheumatol. Int. 2003, 23, 226-30 Sklerosierende Cholangitis Leber Terjung B Clin. Rev. Allergy Immunol. 2009, 36, 40-51 Spontane Aborte Uterus Friebe A Int. J. Biochem. Cell Biol. 2008, 40, 2348-52 Colitis Ulceros Darm Caradonna L et al. J. Endotoxin Res. 2000, 6, 205-14 Nesselsucht Haut Buhner S et al. Allergy 2004, 59, 1118-23 Uveitis Auge Benitez JM et al. Eye 2000, 14(pt 3A), 340-3“Dietary Mechanisms of Autoimmunity”, Loren Cordain, Ph. D
  32. 32. Pathogenese von AutoimmunkrankheitenKörpereigene Zellstrukturen werden zum Ziel Leaky gut. Eins der heißesten Forschungsthemen derzeit.
  33. 33. ENTSTEHUNG von Autoimmunerkrankungenverdächtigte Umweltfaktoren Infektionen Epstein Barr Virus, Chlamydia Pneumoniae, Mycoplasma Pneumoniae, Influenza Viren, Masern, Rubella Geography Je weiter nördlich, desto größer das Risiko; Sonnenlicht, UV, Vitamin D Traumata Operationen, Psychischer Stress, Dr. Terry Wahls Umweltgifte, Schwermetalle,Tabak Konsum Impfungen Welche Hilfsstoffe wurden benutzt? Nahrungsmittel Jeder Fremdstoff, der die Permeabilität des Darms beeinflußt Poser C. M. Clin. Neurol. Neurosurg. 2006, 108, 227-33 Hafler D.A. et al. Nat. Rev. Immunol. 2005, 5, 83-91 Willer C. et al. Proc. natl. Acad. Sci. 2003, 100, 12877-12882
  34. 34. Die UMGEKEHRTE Stress PyramideDie letzte für heute. Versprochen. Innere Einstellung Glaube Familie Schlafmangel Arbeit Isolation Haushalt Ruhelosigkeit Hunger Verletzung Gifte Monotonie Allergene zu kurze Eholungsphasen Streß hat viele Einflüße. “Burn Out” ist viel zu häufig. Besinne Dich auf das Wesentliche. Fang an zu ändern was Du kannst.
  35. 35. Fruchtzucker Farbstoffe Hefeextrakt Konservierungsmittel ‘Gewürze’ Geschmacksverstärker natural Emulgatoren Zucker Antioxidantien Modifizierte Stärke Stabilisatoren Antibiotika Aromen Hormone AbfallstoffeABER natürlich schließt die anderen 50 Inhaltsstoffe nicht aus.
  36. 36. DU DENKST Diäten sind eine Qual.
  37. 37. ABER suchst die magische Pille, die Dich gesund macht.
  38. 38. Reizüberflutung.Diäten und Gesundheitsprodukte. Alle haben etwas gemeinsam Jeder denkt seine ist die einzig wahre Fang an zu Lesen! Was hat Relevanz für dich? Lass dir keine Zusatzprodukte verkaufen Triff eine informierte Entscheidung
  39. 39. Etwas zum LESENwww.thinkfood.co.za Syndrom X oder Ein Mammut auf den Teller!, Nicolai Worm Das Getreide - Zweischneidiges Schwert der Menschheit,westonaprice.org/german Loren Cordainpaleowiki.de Fett! Unterhaltsames und Informatives über fette Lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen, Ulrike Gonderrobbwolf.com Mythos Cholesterin: Die zehn größten Irrtümer, Uffe Ravnskovwhole9life.com Die Steinzeit-Diät, Arthur de Vany Good Calories, Bad Calories, by Gary Taubeschriskresser.com The Paleo Solution, by Robb Wolfmarksdailyapple.com SWR, “betrifft...” - Das Steinzeitrezept - Wie wir unserethepaleodiet.com Zivilisationskrankheiten besiegen Food, Inc. (documentary film) SuperSize Me (documentary film) Fat Head (documentary film) The World According to Monsanto (docu) The Future of Food (documentary film)
  40. 40. Olivenöl. Kokosöl. Bleifrei. Diesel. Super.Welcher Typ sind sie?Ernährung muss individuell angepasst sein.
  41. 41. INDIVIDUELLE Ernährungspläne Besondere Umstände? Persönliches Beratungsgespräch Lebensmittelunverträglichkeiten? Gesundheits Check Autoimmunerkrankung? Traummaße Stoffwechselstörungen? Blutuntersuchung beim Hausarzt Motivations Probleme? ThinkFood30 Allergien? Tips und Tricks Und danach? 12 Monate Betreuung Wirtschaftliche Fernbetreuung per Rückruf service, email, skype
  42. 42. AUSPROBIEREN und Staunen.Nach 30 Tagen darfst du entscheiden ThinkFood30 Programm Nur ‘echtes’ Essen KEIN Getreide KEINE Milch KEINE Hülsenfrüchte KEIN Tabak, Alkohol und Kaffee Jeden Tag ein Fahndungsfoto✔ Besser Fühlen?✔ Besser Aussehen?✔ Bessere Leistung? chris@thinkfood.co.za

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