OmniChannel – die Zukunft des Handels

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Multi war gestern, Omni ist heute: Nicht nur auf allen Kanälen unterwegs zu sein, heißt die Herausforderung, sondern die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel. Automatische Lösungen wie LogoMate® bieten bei On- und Offline die optimale Unterstützung.

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OmniChannel – die Zukunft des Handels

  1. 1. gen. Um die von den Kunden gewünschte nahtlose Einkaufserfahrung über alle Kanäle ermöglichen zu können, muss die Technik optimal aufeinander abgestimmt werden. Die EuroCIS spiegelte den gegenwärtigen tief greifenden Wandel im Handel wider. Viele bestehende Prozesse und Strukturen sind meist nur für das stationäre Geschäft angelegt. Um sie mehrkanalfähig zu gestalten, muss die IT in den Handelsunternemen neu ausge- richtet werden. (Lesen Sie weiter auf S. 2) 50 100 150 200 75,5 Q1 2014 Q2 2014 Q2 2014 Q4 2014 Q1 2015 129,6 124,9 120,5 138,8 128,7 OmniChannel – die Zukunft des Handels Verknüpfung von Off- und Online Multi war gestern, Omni ist heute: Nicht nur auf allen Kanälen unterwegs zu sein, heißt die Herausforderung, sondern die Verknüpfung von Online- und stationärem Handel. Automatische Lösungen wie LogoMate® bieten bei On- und Offline die optimale Unterstützung. Es war eines der zentralen Themen auf der Handelsmesse EuroCIS 2015 in Düsseldorf und ist seit langem Gegenstand von Forschun- Ausgabe 1/ 2015 Logistik-Barometer nach Quartalen Top Story 100 = Normalwert; Quelle: Bundesvereinigung Logistik OmniChannel – die Zukunft des Handels Verknüpfung von Off- und Online Seite 2 Noch mehr Gedränge auf allen Wegen Vervierfachung des Frachtverkehrs bis zum Jahr 2050 Seite 2 Supply Chain I: Keinen Überblick mehr Komplexe Produktwelten erfordern automatische Steuerung Seite 3 Supply Chain II: Kein strategisches Konzept Großes Effizienzpotenzial durch besseres Management Seite 3 Initiative zur digitalen Vernetzung Aktionsplan für die Mega-Aufgabe Industrie 4.0 Seite 3 Remira-News: Starker Aufritt bei den Frühjahrsmessen; MPREIS: Starke Präsenz in der Lebensmitteldisposition Seite 4 Liebe Leserin, lieber Leser, nach den für Remira sehr erfolgreichen Frühjahrsmessen heißt es nur kurz durch- atmen und dann wieder voll durchstarten. Lesen Sie in dieser Ausgabe u.a., welche technischen He- rausforderungen der Handel der Zukunft mit sich bringt (Stichwort Omni Channel) und welch hohes Effizienzpoten- zial noch in der Supply Chain schlummert. Unsere Drei Fragen beantwortet diesmal Dr. Friedhelm Rudolph, Leiter Controlling und IT bei der POCO Einrichtungsmärkte GmbH. Der Logistikindikator der Branche verweist auf eine leicht ansteigende Kon- junkturlinie, aber immer noch auf hohem Niveau. Alles in allem gibt es, wie immer, viel zu tun. Legen wir gemeinsam los! Viel Spaß beim Lesen! Thomas Sindermann Oliver Jenneskens Foto: Remira Foto: Shutterstock
  2. 2. OmniChannel – die Zukunft des Handels Verknüpfung von Off- und Online Noch mehr Gedränge auf allen Wegen Vervierfachung des Frachtverkehrs bis zum Jahr 2050 (Fortsetzung von Seite 1) Das stationäre Warenwirtschaftssystem muss in den Online-Shop eingebunden werden. Die Verfügbarkeitsdaten müssen immer auf dem aktuellen Stand und präzise sein. Das Sorti- ment muss ausreichend breit angelegt sein und dennoch aktuelle Produkttrends aufgrei- fen. Die automatische Lösung LogoMate® lässt sich problemlos auf den Webshop übertragen. Mit dem Verteilungsmodul LM push+ sorgt Bis Mitte des 21. Jahrhunderts wird sich mit der Verschiebung der globalen Han- delsströme das Frachtvolumen mehr als vervierfachen. Auch die Streckenlängen nehmen weiter zu. Das ist das Ergebnis des in Paris vorgestellten „ITF Transport Outlook 2015“ des Internatio- nal Transport Forum der OECD. Zu den vier wichtigsten Handlungsfeldern, die den dro- henden Verkehrs- und Umweltkollaps verhin- dern können, zählen die Autoren u.a. ein verbessertes Kapazitätsmanagement und eine Erhöhung der Fahrzeugauslastung. Automa- tische Disposition, verbessertes Bestands- management und zielgenaue Produktions- planung werden unter diesen komplexen Rahmenbedingungen immer wichtiger. Das geht einfach und schnell mit LogoMate® . Das System ermittelt automatisch die richtigen Bestellzeitpunkte und -mengen bei Lieferan- ten in aller Welt und sorgt für die optimale Verteilung der Waren auf allen Transportwe- gen. Damit die Fahrzeuge voll bestückt un- terwegs sind und die Kosten bei steigenden Streckenlängen kalkulierbar bleiben. Drei Fragen an… Dr. Friedhelm Rudolph, Leiter/Prokurist, Controlling IT- Abteilung, POCO Einrichtungs- märkte GmbH Welche Ergebnisse haben Sie mit der Ein- führung von LogoMate® erzielt? Dr. Friedhelm Rudolph: Wir ha- ben eine höhere Verfügbarkeit bei sinkenden Beständen erreicht. Außerdem wollten wir die Bestell- qualität weiter verbessern, die Lagerumschlagsgeschwindigkeit erhöhen sowie den Einkauf und die Verteilung der Waren auf die verschie- denen Lager optimieren. Bei der Umsetzung wurden die zeitlichen und finanziellen Ziel- marken von Remira exakt eingehalten. Wie hat sich mit LogoMate® die Arbeit der Disponenten geändert? Dr. Friedhelm Rudolph: Die Bedeutung der Disponenten ist durch LogoMate® eher noch gewachsen. Vorher haben sie eine Art Buchungssystem bedient, das historisch ausgerichtet war und keine Prognosen er- möglichte. Mit der Absatzplanung durch LogoMate® können sie als Warenmanager ihr vorgegebenes Budget optimal einsetzen. Welche zusätzlichen Erkenntnisse haben Sie gewonnen? Dr. Friedhelm Rudolph: Zu den neuen Erkenntnissen gehört, dass mit LogoMate® auch ein ausgefeiltes Dokumentationstool zur Verfügung steht, das für das Berichts- wesen im Controlling wertvolle zusätzliche Informationen liefert. Schon vergessen? Vor 1 Jahr: Milliardendeal Das amerikanische Unternehmen Facebook übernahm am 19. Februar 2014 den erst vier Jahre zuvor gegründeten Instant-Mes- saging-Dienst WhatsApp. Facebook-Grün- der Mark Zuckerberg zahlte dafür umge- rechnet 15 Mrd. Euro. Der in der Fachwelt als zu hoch kritisierte Preis relativiert sich bei der Zahl von rund 700 Mio. WhatsApp- Nutzern (Anfang 2015). Das sind pro Nut- zer 21 Euro für umfangreiche private Daten. LogoMate® dafür, dass nicht nur die Bestände schnell wiederaufgefüllt werden, sondern auch Restbestände oder Einmalartikel zielgerichtet verteilt werden. Gleiches gilt für das Aktionsmodul LM promo+ , mit dem das tatsächliche Kaufverhalten bei Events, Rabatt- und Marketingaktionen mit der ursprünglichen Aktionsplanung verglichen wird und der Effekt für zukünftige Planungen berücksichtigt werden kann.
  3. 3. Supply Chain I: Keinen Überblick mehr Komplexe Produktwelten erfordern automatische Steuerung Supply Chain II: Kein strategisches Konzept Großes Effizienzpotenzial durch besseres Management Zwei von drei Unternehmen aus Industrie und Handel kämpfen nach Angaben ihrer Führungskräfte mit Diskrepanzen in der Absatz- und Umsatzplanung. Das geht aus einer aktuellen Studie der JDA Software Group in Arizona (USA) hervor. Wie „Logistik heute online“ berichtet, wurden für die Studie 255 Supply Chain Manager in 17 Ländern befragt. Fast zwei Drittel der Un- ternehmen müssen häufige Änderungen in- nerhalb der Produktionsplanung wegen kurz- fristiger Marktanforderungen, abweichender Bestellungen oder veränderter Anforderungen der Kunden aus aller Welt bewältigen. Als besondere Herausforderung für 2015 sieht rund die Hälfte der Befragten die immer grö- Ohne klare Strategie in der Lieferkette – das bekennt die Hälfte der 200 befragten deutschen Logistiker beim Barometer „Supply Chain Management“ der Hermes Transport Logistics. Lediglich 44 % der Einkaufs- und Logistikver- antwortlichen erklärten, eine SCM-Strategie zu verfolgen. Wer darauf verzichtet, führt meist zu hohe Kosten an oder fürchtet einen erheb- lichen Umstellungsaufwand. Allerdings ist seit Initiative zur digitalen Vernetzung Aktionsplan für die Mega-Aufgabe Industrie 4.0 Mit einem gemeinsamen Aktionsplan sol- len Wirtschaft und Politik die Chancen der digitalen Vernetzung nutzen und die wach- senden Informationsströme steuern. Der Mobilitätsverband Deutsches Verkehrs- forum (Berlin) sowie der Bundesverband In- formationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Berlin) übergaben im März 2015 dem Bundesverkehrsministerium den Aktions- plan „Intelligente Mobilität“. Darin empfehlen sie u.a. Mobilitätsdaten verfügbar zu machen, Datenschutz und Datensicherheit zu gewähr- leisten, die Bandbreite im Datennetz sicher- zustellen, die Standardisierung voranzutreiben sowie Bezahldienste und Ticketing auszu- bauen. Die „Open-Data-Politik“ soll Bürgern und Wirtschaft gleichermaßen nutzen. Tops und Flops Tops: Autokonjunktur in Europa; DAX-Kurs; Flug um die Welt mit dem Sonnenflieger „Solar Impulse 2“; Hamburgs Olympiabewerbung; Wachstumsaussichten Deutschlands Flops: Bundesliga unter Dopingverdacht (80er-Jahre); Gewalt bei Blockupy-Demo in Frankfurt; Lohngefälle zwischen Männern und Frauen; Streiks; Pkw-Maut Was ist wann wo los? 8./9. Juni 2015, Frankfurt am Main Supply Chain Executive Circle Konferenz und branchenübergreifendes Entscheidertreffen mit Präsentationen, Workshops und Praxisberichten. 17./18. Juni 2015, Heidelberg Supply Chain Days Themen des neunten Expertentreffens sind Vernetzung, Koordination und Automatisierung. 24./25. Juni 2015, Linz Österreichischer Logistik-Tag Traditionelles Jahrestreffen der Branche in der Alpenrepublik. 25./26. Juni 2015, Frankfurt am Main EXCHAiNGE Internationale Konferenz für Supply Chain- und Operations-Verantwortliche. 8./9. September 2015, Dortmund Zukunftskongress Logistik Zum 33. Mal die Dortmunder Gespräche, diesmal über die nächsten Schritte in die digitale Welt von morgen. 24./25. September 2015, Hamburg 10. Hamburg International Confe- rence of Logistics Forschungsergebnisse und Experten- austausch über Innovationen und Her- ausforderungen der nächsten Dekade. ßere Zahl an Produktvarianten. Die Spezifi- zierung der Waren und die Individualisierung der Kundenwünsche führten zu einer steigen- den Komplexität, die manuell kaum zu bewäl- tigen sei. Ein weites Aufgabenfeld für auto- matische Lösungen wie LogoMate® . langem bekannt, dass eine hohe Prozessqua- lität entlang der Wertschöpfungskette Risiken senkt und Krisen vorbeugt. Folgerichtig sieht mehr als die Hälfte der Be- fragten in der Verbesserung der Prozesse einen Wettbewerbsvorteil und eine höhere Sicherheit. Darauf sind Systeme zur automa- tischen Produktions- und Absatzplanung die beste Antwort, so wie sie bei LogoMate® mit dem APS-System (Advanced Planning and Scheduling) verknüpft sind.
  4. 4. Impressum Herausgeber: Remira GmbH, Konrad-Zuse-Str. 3, 44801 Bochum, Tel. 0234 / 97 47 17-0, Fax 0234 / 97 47 17-99, www.remira.de Redaktion und Layout: BuddeMedien, Dortmund, www.budde-medien.de Alle Fotos, wenn nicht anders angegeben, Fotolia + + + Remira-News + + + Info-Hotline: Daniel Nowara, Tel. 0234 / 97 47 17-32 Starker Aufritt bei den Frühjahrsmessen MPREIS: Präsenz in der Lebensmitteldisposition Wegen des größeren, modernisierten Mes- sestandes, der beim Publikum sehr gut ankam, und einer gestiegenen Zahl an Besuchern konnte Remira nach den beiden wichtigen Fachmessen LogiMAT und EuroCIS 2015 ein positives Fazit ziehen. Die Gäste am Stand staunten nicht schlecht über die enormen Effizienzpotenziale, die Remiras Lösung LogoMate® für die Absatz- planung und das automatische Bestandsma- nagement bietet. Beim Wechsel des ERP- Systems, den mehrere Messebesucher ins Auge fassen, erläuterten die Fachberater von Remira, wie LogoMate® eingebunden wird: Aufgrund seiner flexiblen Schnittstelle kann LogoMate® an SAP, Navision, Bison Process oder jedes andere ERP-System bis hin zu Eigenentwicklungen angebunden und auf alle Strukturen und Anforderungen des Kunden optimal ausgerichtet werden. Zu den häufigsten Fragen der Messebesucher gehörte die nach der Bestandssenkung. Zahl- reiche Anwendungen in Handel und Industrie Die österreichische Lebensmittelkette MPREIS (Völs, Tirol) managt ihre Bestände künftig mit LogoMate® . Das Unternehmen wurde 1920 in Innsbruck gegründet, 1974 öffnete der erste Supermarkt unter der Marke MPREIS. Heute ist MPREIS in Tirol Marktführer. Mit 5500 Mit- arbeitern erwirtschaftete der größte private Arbeitgeber Tirols 2013 einen Bruttoumsatz von 755 Mio. Euro. Seit Jahren disponiert ein anderer großer Lebensmitteldienstleister in Österreich mit LogoMate® , der Gastronomie- Großlieferant C+C Pfeiffer in Traun. + + + Branchenticker + + + Mehr Fläche, stabile Ausstellerzahl Die klare Ausrichtung auf Fachbesucher scheint richtig zu sein: Erstmals seit 2001 hatte die CeBIT 2015 in Hannover wieder mehr Ausstellungsfläche als im Vorjahr (+5 %). Die Zahl der Aussteller blieb stabil. Voller Kühlschrank auf Bestellung Neudeutsch „Food4all@home“ heißt in Ös- terreich ein Modellprojekt im Onlineshop- ping, bei dem die Lebensmittelzustellung erforscht wird. Beteiligt sind u.a. die Pfeiffer Handelsgruppe mit ihrer Vertriebstochter Unimarkt und die Österreichische Post AG. Mehr als 600.000 Haushalte können per Mausklick Lebensmittel einkaufen. Mehr Roboter in der Logistik Zwei Drittel der Unternehmen im deutsch- sprachigen Raum setzten 2014 in der Lo- gistik auf Robotertechnologien (2012: 47 %), wie eine Studie der Universität Bremen er- gab. Bei der Neugestaltung der Prozesse sollte der Maschinenkollege möglichst ein- fach zu bedienen sein, betonen die Forscher. Auszeichnung für Umwelteffizienz Das EHI Retail Institute (Köln) vergab 2015 zum zweiten Mal die „Lean and Green Awards“. Für ihre Ökoeffizienz wurden BLG Handelslogistik, Eckes Granini Deutschland, Lidl und Wepa geehrt. Alle wollen ihren Kohlendioxidausstoß in der Logistik binnen fünf Jahren um ein Fünftel senken. Zu guter Letzt „Der zuverlässigste Weg, die Zukunft zu sehen, ist das Verstehen der Gegenwart.“ John Naisbitt (* 1929), US-amerikanischer Zukunftsforscher bestätigen, dass sich mit LogoMate® die Be- stände um bis zu 30 % senken lassen – bei gleichzeitiger Erhöhung der Lieferfähigkeit. Auch bei komplexen Supply Chains zeigt die automatische Lösung ihre Leistungsfähigkeit. Dass die Besucher mit den ersten Informa- tionen zufrieden waren, zeigte sich am Ende der Messen im Terminkalender: Viele von ihnen vereinbarten einen Präsentationsbesuch durch Remira in ihrem Hause. Moderner Supermarkt in Bramberg am Wildkogel im Salzburger Land (Foto: MPREIS) Remira-Stand in neuem Look (Foto: Remira)

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