Nichts ist ungeheurer als die ArmutArmut wird in zwei unterschiedliche Güter unterschieden.Es gibt die absolute Armut als ...
merkwürdig wirkt. Auch der Bürgermeister erklärt, dass seine Furcht unnötig sei.Es ist hier ganzdeutlich die Verlogenheit ...
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International baccalaureate german literature hl essay_der besuch der alten dame_nichts ist ungeheurer als die armut by felix dyrek

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International baccalaureate german literature hl essay_der besuch der alten dame_nichts ist ungeheurer als die armut by felix dyrek

  1. 1. Nichts ist ungeheurer als die ArmutArmut wird in zwei unterschiedliche Güter unterschieden.Es gibt die absolute Armut als auch dierelative Armut.Sowohl absolute als auch relative Armutsgrenzen sind nicht ohne normativeVorgaben zu bestimmen. Weder die Wahl eines bestimmten Prozentsatzes vomDurchschnittseinkommen zur Bestimmung relativer Armut noch die Bestimmung einesWarenkorbes sind wertfrei begründbar. Darum wird über sie in politischen Prozessenentschieden.Armut auf absolutem Niveau ist Leben am äußersten Rand der Existenz. Die absolut Armen sindMenschen, die unter schlimmen Entbehrungen und in einem Zustand von Verwahrlosung undEntwürdigung ums Überleben kämpfen, der unsere durch intellektuelle Phantasie undprivilegierte Verhältnisse geprägte Vorstellungskraft übersteigt.Nach dem Konzept der sozialen Ungleichheit wird bei der Relativen Armutsdefinition Armut alseine externe und nicht gewollte Ausprägung dieser Angesehen. Hierbei wird Armut relativ zueinem gesellschaftlichen Standard definiert z.B. dem durchschnittlichen Einkommen oder dendurchschnittlichen Ausgaben eines Haushaltes wie es bei der Sozialhilfe der Fall ist. Als Armwird man vor allem dann bezeichnet wenn man am so genannten „unteren Ende“ einer ein- bzw.mehrdimensionalen Verteilung liegt. Die Dimension hierbei ergibt sich aus der Anzahl derberücksichtigten Merkmale z.B. Einkommen, Vermögen, Wohnsituation usw., die zur Analysevon Benachteiligung herangezogen werden.Armut an sich bedeutet ein Mangel an etwas haben.Aber genauso wie es die Armut gibt, gibt esauch den Reiuchtum, das Gegenstück zur Armut.In dem Buch werden sowohl die absolute als auch relative Armut behandelt.Claire,welche amRande der Existens stand, schwanger und allein auf sich gestellt war hat die absolute Armutdurchlebt und die Stadt Güllen, durch die finanzielle Misere die relative.Beide Armutsartenbrachten die Menschen dazu Dinge zu tun,die sie nicht wirklich tun wollen.Claire,die durch dieArmut geistig abgestumpft und Hass erfüllt wurde,wollte einen Kopf rollen sehen und ist überLeichen gegangen.Eine ganze Stadt hat sie dafür in den Bankrott getrieben und tausenden vonMenschen das Leben erschwert.Sie hat es in ihrem Leben nur zu einer Prostituierten gebracht,welche durch viel Glück aus dem Sumpf der Prostitution entkommen konnte und die Macht,diesie dadurch bekam schamlos ausnutzte (die welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich siezu einem bordell".) Durch das ihr wiederfahrene Unglück hat sie verlernt zu lieben.Sie nutzt dieMänner nur aus und spielt mit ihrem Geld.SIe kann auch keine Beziehung aufrechterhalten, dennkurz nach der Hochzeit lässt sie sich wieder scheiden.Der wahrscheinlich einzigste Mann den sieliebte war Ill und der hat sie im Stich gelassen.DIe Bewohner der Stadt Güllen sind erstschockiert und geben vor zu Ill zu halten und so ein Angebot niemals wahrzunehmen,allerdingsmerkt Ill schnell das etwas Faul an der Sache ist, da viele auf Kredit einkaufen gehen und sichSachen leisten, die sie sich nicht leisten können.Am meisten verunsichert Ill, dass auf einmal alleneue gelbe Schuhe tragen. Verstört geht er zur Polizei und verlangt die Verhaftung von Claire.Doch der Polizist, aus dessen Mund ein neuer Goldzahn glänzt, erklärt seine Handlung undBeschuldigung für hysterisch. Empört über das Verhalten des Polizisten sucht er denBürgermeister auf, der gerade eine neue. Schreibmaschine in Empfang nimmt, was wieder
  2. 2. merkwürdig wirkt. Auch der Bürgermeister erklärt, dass seine Furcht unnötig sei.Es ist hier ganzdeutlich die Verlogenheit zu erkennen, welche die Menschen an den Tag legen, denn jeder hofftganz insgeheim, dass ein anderer die Drecksarbeit erledigt und Ill tötet.Ill entschliesst dasStädchen zu verlassen bzw zu fliehen, doch auf dem Weg zum Bahnhof folgen ihm immer mehrBürger, um sich von ihm zu “verabschieden”, wie sie behaupten. Ill wird immer unruhiger undglaubt, er würde am Einsteigen gehindert. Schließlich fährt der Zug ohne Ill ab, dieser brichtzusammen und meint, er wäre verloren.Es hat ihn zwar niemand direkt an dem gehen gehindertund wir wissen auch nicht was wäre wenn Ill in den Zug gestiegen wäre, doch kann man davonausgehen , dass die Gier nach einer besseren Zukunft jemandem aus dem Städtchen dazu bewegthätte, ihn zurückzuhalten, denn ansonsten wären sie wohl nicht alle gekommen um sich zuverabschieden.Selbst der Lehrer, der als wohl die ehrlichste Haut des Städchens hat lässt sichvon der Menge mitreissen (Auch ich werde mitmachen Ich fühle, wie ich lang-sam zu einemMörder werde. Mein Glau-be an die Humanität ist machtlos. Und weil ich es weiß, bin ich einSäufer gewor-den) Claire hat ihen Willen bekommen, denn die Menschen arbeiteten für sie undzu guter letzt hat sie es sogar geschafft, dass alle ihre Vorhergehensweise als richtig empfindenund sie sich einreden, dass Ill die Strafe verdient habe ("Nicht des Geldes, sondern derGerechtigkeitwegen und aus Gewissensnot,denn wir können nicht leben , wenn wir einVerbrechen unter uns dulden, welches wir ausrotten müssen, damit unsere Seelen nicht Schadenerleiden und unsere heiligsten Güter. ") Vom Schicksal gebeutelt, stimmt Ill letztlich resigniertseiner Strafe zu und sieht seinem Ende entgegen.(Ich bin schließlich schuld daran) Der Arztdiagnostiziert einen Herzschlag und die Stadt Güllen feiert die noble Spenderin ClaireZachanassian.An diesen Verhaltensweisen, die sowohl die Güllner als auch Claire an den Taglegen kann man die Aussage Nichts ist ungeheurer als die Armut bestätigen.Geld regiert dieWelt würde auch gut passen.DIe ganzen Menschen haben sich durch die Geldgier mitreissenlassen und begingen einen Mord an einem Menschen, der zwar Fehler in der Vergangenheitgemacht hat, jedoch keiner das Recht hat über Leben und Tod zu entscheiden.PurerMaterialismus hat sie zu einem Mord bewegt und Claire wurde durch ihren hartenLebensweg,der sie zu Prostitution zwang zu einer verbitterten und mächtigen Frau, welche durchihre geistige Armut nicht mehr im Stande ist zu lieben und ihre Machtstellung schamlos ausnutztzur Anführerin dieser Menschen.Jeder einzelne Bürger, der auf die Seite des Geldes gewechseltist hat seine Seele an Claire verkauft.Meiner Meinung nach ist die Armut wohl das grösste Problem,welches wir in unserer Zeithaben.Sowohl die materielle als auch die geistige Armut.Menschen die nichts haben neigen dazuNeid auszuüben und Neid lässt uns manchmal Dinge tun die wir nie tun würden, wenn wir untereinem gewissen Standart leben würden.Nicht jeder hat die Möglichkeit durch harte Arbeit etwasaus sich zu machen bzw aus seinem Leben zu machen.Wir können täglich in der Zeitung vonRaubüberfällen und Todesanzeigen lesen und können nichts dagegen tun.Wir leben in einerkapitalistischen Gesellschaft.Die geistige Armut ist meiner Meinung nach jedoch die, die weitaus mehr Schaden anrichten kann als die materielle,denn sie kann die Menschen zu unüberlegtenund rücksichtslosen Taten verleiten.Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Bösezulassen.Einstein
  3. 3. Wörter:ca 1000Felix Dyrek

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