‘SOCIAL JOURNALISM’ STUDIE2012/13 – DEUTSCHLANDWie bewerten und nutzen Journalistensoziale Medien in ihrer Arbeit?Eine Stu...
Social Journalism Studie 2012/13 Highlights der Ergebnisse                                                                ...
Social Journalism Länderbarometer 2012/13                                                                                 ...
Soziale Medien im Berufsalltag deutscher Journalisten: Nutzungsmuster                                                     ...
Soziale Medien im Berufsalltag deutscher Journalisten: Nutzungsmuster                                                     ...
Kenntnisse und Einstellung zu sozialen Medien                                                                             ...
The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten                                  ...
The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten                                  ...
The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten                                  ...
Berufliche Nutzung sozialer Medien – Deutsche Journalisten im internationalen Vergleich                                    ...
Social journalism studie 2012 13 - deutschland
Social journalism studie 2012 13 - deutschland
Social journalism studie 2012 13 - deutschland
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Social journalism studie 2012 13 - deutschland

1.406 Aufrufe

Veröffentlicht am

Wie nutzen und bewerten deutsche Journalisten soziale Medien in der Arbeit? Cisions 'Social Journalism' Studie - Deutschland Report - http://bit.ly/R6R61j

0 Kommentare
3 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.406
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
24
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
31
Kommentare
0
Gefällt mir
3
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Social journalism studie 2012 13 - deutschland

  1. 1. ‘SOCIAL JOURNALISM’ STUDIE2012/13 – DEUTSCHLANDWie bewerten und nutzen Journalistensoziale Medien in ihrer Arbeit?Eine Studie von Cision Germany und CanterburyChrist Church Universität
  2. 2. Social Journalism Studie 2012/13 Highlights der Ergebnisse Social Journalism Länderbarometer 2012/13‘Social Journalism’ Studie 2012/2013 Social Journalism Länderbarometer 2012/13Highlights der Ergebnisse Die berufliche Nutzung sozialer Medien durch deutsche Zwei Faktoren beeinflussen die Nutzungsmuster sozialer Cisions ‘Social Journalism Barometer 2012/13’ ist ein wurden berücksichtigt: Social Media Engagement von Journalisten ist im Vergleich zu 2011 insgesamt leicht Medien stark: Gradmesser für die Social Media-Fitness der Journalisten Journalisten, die praktische Anwendung sozialer Medien gefallen eines Landes. Das Barometer ist das Ergebnis einer im journalistischen Arbeitsalltag, Kenntnisse über und Deutsche Journalisten stehen sozialen Medien generell Lebensalter – Jüngere Journalisten nutzen soziale Medien Analyse, die im Rahmen der ‘Social Journalism’ Einstellung zu sozialen Medien. positiv gegenüber, jedoch weniger positiv als noch vor häufiger Studie 2012/13 erstellt worden ist. Vier Faktoren einem Jahr Es gibt eine klare Polarisierung mit enthusiastischen Nutzern sozialer Medien einerseits und Skeptikern Mediengattung – Printjournalisten haben die negativste Erwartungshaltung in Bezug auf die Auswirkungen der GESAMTWERTUNG andererseits Nutzung sozialer Medien auf den Berufsstand Im Vergleich zu 2011, gab es kaum Veränderungen Engagement Praxis Kenntnisse Einstellung/Haltung in der Art und Weise wie PR-Profis Journalisten Journalisten unterscheiden sich deutlich von deutschen kontaktieren Verbrauchern in der Nutzung sozialer Medien Finnland Die Studie hat fünf typische Profile von Journalisten mit (Vergleichsdaten stammen vom Social Technographics® klaren Unterschieden in der Nutzung, Kenntnisstand Segmentationsmodell von Forrester Research): 1 Schweden 7 und Einstellung zu sozialen Medien identifiziert: Kanada 4 98% aller Journalisten nutzen soziale Medien imSkeptiker (35%) – Skeptiker lehnen soziale Medien ab, Vergleich zu 73% aller deutschen Verbrauchernutzen diese im Berufsalltag kaum und fürchten negative 69% der Journalisten fallen in die Gruppe der aktivstenAuswirkungen auf den Berufsstand; Nutzer sozialer Medien im Vergleich zu lediglich 19% 8 aller deutschen Verbraucher Journalisten nutzen soziale DeutschlandBeobachter (23%) – Beobachter nutzen soziale Medien:Medien – unregelmässig & passiv – zur Beschaffung von 86% – ‘um zu recherchieren’ FrankreichInformationen und zur Beobachtung von Konversationen; 81% – ‘jemanden in einem sozialen Netzwerk zu folgen’ 75% – ‘Gespräche über eigene Inhalte zu verfolgen’ 6Architekten (21%) – Architekten wollen ohne soziale Tools 74% – ‘Networking’nicht mehr arbeiten, nutzen diese für eine Vielfalt von 71% – ‘nutzen Content Communities & CrowdsourcingTätigkeiten und haben 500+ Friends/Follower; Seiten auf der Suche nach neuen Ideen nutzen;15% 2 3 nutzen diese Seiten nie. Mehr als die Hälfte Vereinigtes Konigreich Australien USAJäger (12%) – Jäger nutzen soziale Medien zur aller deutschen Journalisten ist sehr besorgt umBeschaffung von Infos, zum Promoten der eigenen Arbeit, Datensicherheit und Datenschutz. 5meiden Twitter & nutzen soziale Netzerke täglich;Promotoren (9%) – Promotoren sind die intensivstenNutzer sozialer Medien. Sie fokussieren sich vor allemauf das Publizieren und Promoten der eigenen Inhalte. RANKING Gesamt Engagement Praxis Kenntnisse Einstellung/Haltung 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 5 5 5 5 5 6 6 6 6 6 7 7 7 7 7 8 8 8 8 8Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 2 3 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  3. 3. Social Journalism Länderbarometer 2012/13 Social Journalism Länderbarometer 2012/13Platz 1 für Kanada & Platz 2 für einem geringeren Engagement indie USA – Nordamerikanische Bezug auf alle untersuchten BereicheJournalisten sind führend in der journalistischer Aktivitäten. So ist zumEinbettung sozialer Medien in Beispiel die Nutzung von sozialendie Berufspraxis. Die befragten Medien als Quelle und InspirationJournalisten zeigen durchweg für Stories gering. Finnischedie höchsten Werte in Bezug auf Journalisten sind eher passive NutzerEinstellungen, Wissen und der und setzen soziale Medien bevorzugtAnwendung sozialer Medien im für die Medienbeobachtung ein.Arbeitsalltag. Zudem beschränkt Zudem geben finnische Journalistensich die Nutzung sozialer Medien einen eher niedrigeren Kenntnisstandnicht auf jüngere Journalisten, an, aber haben interessanterweise –sondern werden von einer großen und hier vergleichbar zu den KollegenAnzahl von Journalisten über im Nachbarland Schweden – eineMediengattungen, Altersstrukturen sehr positive Einstellung zu sozialenund Organisationsgrößen hinweg in Medien.der Arbeit eingesetzt. Platz 8 für Deutschland – ImPlatz 3 für Großbritannien – Im internationalen Vergleich gaben dieVergleich zu 2011 ist die Nutzung befragten deutschen Journalistensozialer Medien weiter gewachsen. durchweg die niedrigsten Werte inAber die negative Einstellungen Einstellungen gegenüber sozialer Journalisten nur im Mittelfeld wenn Bezug auf die Nutzung, Einstellung, 1. Social Media Engagement von Tools; Berufliche Zwecke für dieim Land zu sozialen Medien wächst Medien. Diese werden primär als es um Kenntnisse sowie die Anzahl das Wissen sowie das Engagement Journalisten; sozialen Medien benutzt werden;ebenso und so nutzen britische Informationsquellen benutzt und im und Vielfalt benutzter Tools geht. mit sozialen Medien an. Besonders 2. Praktische Anwendung sozialer Einstellungen zu sozialen Medien;Journalisten soziale Medien – in erster Vergleich zu den USA und Kanada Die langfristigen Auswirkungen der auffällig ist die sehr niedrige Anzahl Medien im journalistischen Erwartete, langfristige AuswirkungenLinie für Engagement – weil sie es ist die Nutzung daher einseitig. Im Nutzung sozialer Medien sehen an Stunden, die deutsche Journalisten Arbeitsalltag; auf den Journalismus sowie die‘müssen‘ und nicht notwendigerweise internationalen Vergleich liegen schwedische Journalisten aber sehr jeden Tag mit sozialen Medien 3. Kenntnisse über soziale Medien; eigene Einschätzung relevanterweil sie von deren Wertbeitrag französische und australische positiv und sind auch überzeugt, verbringen. 4. Haltung/Einstellung zu sozialen Kenntnisse sowie die Gründe, dieüberzeugt sind. Zudem bestehen Journalisten im Mittelfeld und sind dass die derzeitigen Hindernisse Cisions Social Journalism Barometer – Medien. einer weiteren Verbreitung vonauch Zweifel bezüglich des Einflusses weder führend noch hinken sie einer weiterreichenden Integration Cision’s ‘Social Journalism Barometer sozialen Medien im Wege stehen.sozialer Medien auf den sich hinterher. und Annahme sozialer Medien 2012’ ist ein Gradmesser für Social Diese vier Kriterien wiederumwandelnden Journalismus im Lande. überwindbar sind. Media-Fitness der Journalisten eines setzen sich aus weiteren Bausteinen Platz 6 für Schweden – Die Landes. zusammen: Tägliche Nutzung sozialerPlatz 4 für Frankreich & Platz Diskrepanz zwischen Nutzung und Platz 7 für Finnland – Finnische Medien; Anzahl der Twitter Follower;5 für Australien – Journalisten Einstellung gegenüber sozialen Journalisten nutzen soziale Medien Der jeweilige Ranglistenplatz eines Aktivitäten & Aufgaben die mitaus diesen Ländern ähneln sich in Medien ist nirgendwo so gross wie zwar im Arbeitsalltag aber tun dieses Landes wurde anhand von diesen vier sozialen Medien erledigt werden; ArtBezug auf Wissen, Nutzung und in Schweden. So liegen schwedische – im internationalen Vergleich – mit Schlüsselkriterien bestimmt: & Anzahl der verwendeten sozialenSocial Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 4 5 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  4. 4. Soziale Medien im Berufsalltag deutscher Journalisten: Nutzungsmuster Soziale Medien im Berufsalltag deutscher Journalisten: NutzungsmusterSoziale Medien im Berufsalltag deutscherJournalisten: NutzungsmusterDie grosse Mehrheit aller deutschen Journalisten nutzt soziale Medien beruflich Deutsche Journalisten nutzen sozialen Medien für eine Redakteure und sind auch aktiver in sozialen Netzwerken.(98%), aber im direkten Vergleich zu 2011 ist die Nutzung leicht gefallen. Die Vielzahl von verschiedenen Aktivitäten: Die beliebtesten Aufgaben sind “Jemandem in einem sozialen Netzwerk Printjournalisten sind in der Tat sehr zurückhaltend imEinstellung deutscher Journalisten zu sozialen Medien ist negativer als im Vorjahr: zu folgen” (81%), “Diskussionen über eigene Inhalte zu Vergleich zu den Kollegen aus Online-Redaktionen. verfolgen” (75%), “neue Leute im eigenem Tätigkeitsbereich So haben 68% der Magazin-, 66% der Zeitungs – und kennenzulernen“ (74%) und "auf Kommentare bezüglich 62% der RTV-Journalisten noch nie Inhalte auf Twitter eigener Arbeit zu antworten” (71%). veröffentlicht verglichen mit 42% der Online-Journalisten.Die eigentliche Nutzung hat sich hingegen kaum und mehr Journalisten praktiziert wird. Die Einstellung Die Häufigkeit der Nutzung sozialer Medien variiert und so Ein weiterer Faktor für die Messung der Online-verändert und so dominieren Content Communities deutschen Journalisten gegenüber sozialen Medien hat nutzen viele Journalisten soziale Medien mindestens einmal Aktivitäten, den wir bei der Umfrage berücksichtigtweiterhin den beruflichen Alltag deutscher Journalisten. sich im Vergleich zu 2011 verschlechtert: in der Woche oder häufiger (siehe Bild 2) zum Beispiel um haben, ist die Anzahl der Follower auf Microblogging-Während der Einsatz von sozialen Netzwerken mit eher Gespräche über die eigenen Inhalte zu verfolgen (55%). Seiten wie Twitter (siehe Bild 3). Die Antworten, die wirprivater Nutzung und von Video/Foto-Sharing Sites einen Nur noch 32% aller Journalisten glauben, dass Social Tools werden also zunehmend zum Monitoring erhalten haben, waren ziemlich gleichmäßig verteilt, jeRückgang verzeichnet, hat sich die Nutzung von Blogs, soziale Medien den direkten Kontakt mit Zielgruppen genutzt und nicht nur als Quelle für Informationen oder zur nach der Mediengattung in der die JournalistenMicro-Blogs/Twitter und sozialen Netzwerken mit einer ermöglichen (2011: 68%) Veröffentlichung der eigenen Inhalte. Allerdings hat mehr als hauptsächlich publizieren: 37% der Online-Journalisteneher beruflichen Nutzung verstärkt. Nur noch 19% aller Journalisten glauben, dass die Hälfte deutscher Journalisten noch nie einen beruflichen gaben an über 500 Follower zu haben, während 29% der Crowdsourcing die Qualität des Journalismus positiv Blog betrieben (59%), Inhalte zu Content Communities oder Zeitungs-und 28% der RTV-Journalisten angaben keineDeutsche Journalisten nutzen soziale Medien für beeinflusst (2011: 28%) Crowdsourcing Seiten beigetragen (57%) oder einen Re-Tweet Follower zu haben. Fast die Hälfte der RTV-Journalistenverschiedene berufliche Aufgaben. Das Veröffentlichen Nur noch 30% der Journalisten bestätigen, dass sie gepostet (62%). Eine grosse Gruppe deutscher Journalisten gab an 1001–500 Follower zu haben. Lediglich 12%und Promoten der eigenen Inhalte und die Recherche durch soziale Medien produktiver sind (2011: 39%) verweigert sich also bestimmten Aktivitäten rundweg. der international tätigen Journalisten gaben an, keinenach Informationen und Suche nach Stories gehören Nur noch 43% aller Journalisten widersprachen der Follower zu haben, während dies für 32% in den lokalenweiterhin zu den wichtigsten Einsatzbereichen, wobei das Aussage, dass ‘soziale Medien der Untergang eines Online – und RTV-Journalisten nutzen soziale Medien Redaktion und 24% in den regionalen Redaktionen gilt.Beobachten der Gespräche über eigene Inhalte wobei das professionellen Journalismus’ sind‘ (2011: 59%) viel aktiver – und zwar täglich oder mindestens einmal Jüngere Journalisten verfügen über eine größere AnzahlMonitoring von Gesprächen über eigene Inhalte von mehr pro Woche – als ihre Kollegen aus dem Printbereich. von Follower. Überhaupt keine Follower haben nur 10% RTV-Journalisten antworten wiederum viel häufiger der jüngeren Journalisten, während dies für ein Drittel der auf Kommentare bezüglich ihrer Arbeit als Online – älteren Kollegen zutrifft.Bild 1: Nutzung sozialer Medien durch deutsche Journalisten in einer typischen Arbeitswoche (in %) Bild 2: Häufigkeit der Nutzung von Social Media für verschiedene Aufgaben (% aller Aufgaben) 2012 2011 Einmal in der Woche oder häufiger Content Communities Blogs Diskussionen über eigene Inhalte verfolgen 55% Verwalten eines geschäftlichen Profils in einem Soziale Netzwerke Soziale Netzwerke sozialen Netzwerk 42% (private Nutzung) (berufliche Nutzung) Auf Kommentare reagieren, die auf sozialen Plattformen bezüglich der eigenen Arbeit platziert werden 42% Video/Foto Twitter Sharing Seiten Jemendem, den Sie persönlich kennengelernt haben, in einem sozialen Netzwerk folgen 40% Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13 Eigene Inhalte in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen 38% Social Media nutzen, um neue Leute in Ihrem Tätigkeitsbereich kennenzulernen 31% Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 6 7 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  5. 5. Soziale Medien im Berufsalltag deutscher Journalisten: Nutzungsmuster Wofür benutzen Journalisten soziale Medien? Wofür benutzen Journalisten soziale Medien?Bild 3: Anzahl der Follower/Friends (in %) Deutschen Journalisten gaben an, dass sie soziale Medien vermehrt für die Recherche nutzen (86%). Diese Aktivität wird dominiert durch die Suche nach Informationen in ...Wie auch die Mediengattung in der Content Communities und Crowdsourcing-Webseiten (71%), gefolgt von der Nutzung hauptsächlich publiziert wird sozialer Netzwerke (43%), Blogs (42%) und audio-visueller Seiten (42%) wie YouTube oder Flickr (Bild 4). Content Communities und Crowdsourcing-Webseiten gehören zu den am häufigsten genutzten sozialen Tools, haben sich als wichtigstes Recherche-Tool deutscher die zum Kontaktieren der Zielgruppe, Veröffentlichung Journalisten etabliert und es ist deutlich, dass diese eigener Inhalte und als Monitoring-Tool genutzt werden. sind – nicht überraschend – die engagierteste Gruppe Tools zur Verifizierung von Informationen immer häufiger Circa ein Fünftel der Journalisten nannte Twitter als und zeichnen sich auch durch eine positive Grundhaltung verwendet werden (46%). Die hohe Nutzung von audio- wichtiges Tool um die eigene Arbeit zu veröffentlichen gegenüber sozialen Medien aus. visuellen Seiten wird vor allem von RTV-Journalisten und für diese zu werben. getrieben, die diese Seiten als Infoquellen verwenden. Was den tagtäglichen Einsatz von Social Media betrifft, Soziale Netzwerke (private oder berufliche Nutzung) sind es die RTV-Journalisten, die am häufigsten anderenDie Nutzung von und Einstellung zu sozialen Medien Nutzern in sozialen Netzwerken folgen oder auf diewird auch von beruflichen und demografischen Kommentare über eigene Inhalte im Social Web Bild 4: Nutzung sozialer Medien für journalistische TätigkeitenFaktoren beeinflusst. Das Alter der Befragten spielt eine antworten. Online-Journalisten sind jeden Tag aktiv undgroße Rolle und so nutzen in fast allen Fällen jüngere auch im Vergleich zu den Kollegen aus dem Print-undJournalisten soziale Medien viel häufiger, beschäftigen RTV-Bereich dreimal häufiger dazu bereit, 7 Stunden am Veröffentlichen Suche nach Netzwerken Verifzieren von Monitoringsich mit einer größeren Anzahl von Tools und haben auch Tag mit sozialen Medien zu verbringen. RTV-Journalisten und werben Stories informationenmehr Follower/ Freunde. So haben 36% der Befragten in nutzen soziale Medien sehr oft als Monitoring-Toolder Altersgruppe 27 oder jünger mehr als 500 Follower/ und fürs Netzwerken, während Printjournalisten diese Blogs 17% 42% 6% 14% 25%Freunde in sozialen Netzwerken-lediglich 14% der über am seltensten einsetzen und sich durch eine negative Content 8% 71% 2% 46% 9%45-jährigen Kollegen gaben dies an. Jüngere Medienprofis Einstellung auszeichnen. 12% aller Online-Journalisten Communities &antworten auch häufiger auf Kommentare (86%) verglichen arbeiten täglich an einem berufsbezogenen Blog, während Crowdsourcingmit 68% der über 45-jährigen Kollegen. Die jüngere dies nur 5% aller RTV-Journalisten tun. SeitenGruppe postet auch viel häufiger (86%) als ihre älterenKollegen (58%). Ein interessantes Nutzungsmuster ergibt sich, wenn man Micro-Blogs 22% 27% 10% 6% 18% geografische Faktoren bei der Auswertung der Anzahl der (Twitter)Das Alter beeinflusst auch die Haltungen gegenüber verwendeten sozialen Tools berücksichtigt. Journalisten, Soziale Netzwerke 19% 26% 45% 10% 18%sozialen Medien: 36% der Befragten in der Altersgruppe die für eine Publikation mit einer internationalen (eher berufliche18–27 gab an, dank sozialer Medien einen besseren Leserschaft tätig sind, nutzen die größte Anzahl von Tools Nutzung)Kontakt mit ihrer Zielgruppe zu haben, verglichen mit 21% (4–5). Lokale und regionale Kollegen arbeiten mit lediglichder Journalisten in der Altersgruppe 28–45 und gerade 3–4 Tools. Soziale Netzwerke 42% 43% 37% 15% 32%mal 12% der Redakteure in der Altersgruppe 46+. (eher private Auch die Größe der Organisation beeinflusst die Nutzung)Auch die Mediengattung, in der Journalisten in der Nutzung von Social Media: Journalisten die für kleinere Foto & Video 24% 42% 6% 15% 17%Hauptsache publizieren hat einen entscheidenden Einfluss Publikationen arbeiten sind wesentlich aktiver als solche, Sharing Seitenauf die Nutzung sozialer Medien. Online-Journalisten die für große Publikationen arbeiten. So bloggen 12% aller Journalisten, die für ein kleinere Organisation Social Reader 4% 10% 2% 3% 6% arbeiten, beruflich jeden Tag, verglichen mit nur 3% der Befragten, die für große Organisationen arbeiten. Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13 Unterschiede zeigen sich auch beim Monitoring: 23% Berufliche & demografische Faktoren aller Freiberufler verfolgen Chats über eigene Inhalte, beeinflussen die Nutzung während dies 36% der Befragten, die für ein kleines oder sozialer Medien... mittelständische Organisation arbeiten, tun und 31% derjenigen, die für eine große Organisation tätig sind. Interessanterweise verwalten 27% der Journalisten, die für ein lokales oder regionales Unternehmen arbeiten, ein berufliches Profil in einem sozialen Netzwerk verglichen mit lediglich 11% ihrer international agierenden Kollegen.Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 8 9 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  6. 6. Kenntnisse und Einstellung zu sozialen Medien Kenntnisse und Einstellung zu sozialen MedienKenntnisse und Einstellung zusozialen MedienDie Einstellung deutscher Journalisten zu sozialen Medien ist weniger positiv Bild 6: Welche Auswirkungen hat die berufliche Nutzung sozialer Medien? (% der Befragten die entweder ‘zustimmen’/‘voll zustimmen’)im Vergleich mit 2011 – trotz der eher positiven Grundhaltung in Bezug auf dielangfristigen Auswirkungen der beruflichen Nutzung von social Tools.Die Einstellung deutscher Journalisten gegenüber Die Ansichten über die Auswirkungen von sozialensozialen Medien ist im Vergleich zu 2011 jetzt negativer: Nur noch 32% aller Journlisten glauben, dass soziale Medien den direkten Kontakt mit Zielgruppen Medien auf die tägliche Arbeit wurden ziemlich gleichmäßig verteilt. Deutliche Unterschiede werden aber bei diesen gegensätzlichen Aussagen: nur 4% der 54% 53% "Mit sozialen Medien kann ermöglichen (2011: 68%) Befragten behaupteten, dass die Auswirkungen “sehr ich meine Arbeit Nur noch 19% aller Journalisten glauben, dass positiv” sind im Vergleicht zu 13%, die den Einfluss als besser promoten" Crowdsourcing die Qualität des Journalismus positiv “sehr negativ” bezeichnen. "Dank sozialer Medien gibt es beeinflusst (2011: 28%) ein besseres Engagement mit Nur noch 30% der Journalisten bestätigen, dass sie Mehr als doppelt so viele lokale und regionale meinen Lesern" durch soziale Medien produktiver sind (2011: 39%) Journalisten haben eine extrem negative Einstellung Nur noch 43% aller Journalisten widersprachen der Aussage, dass ‘soziale Medien der Untergang eines professionellen Journalismus’ sind‘ (2011: 59%) gegenüber sozialen Medien verglichen mit ihren Kollegen, die für Unternehmen mit einem internationalen Publikum arbeiten. 51% "Dank sozialer Medien kann ich besser mit für michTrotz eines negativen Trends im Vergleich zu 2011, Existierende Bedenken in Bezug auf die Nutzung sozialer relevanten Leutenzeichnen sich deutsche Journalisten immer noch durch Medien (wie zum Beispiel Sicherheit, Datenschutz oder kommunizieren"eine eher positive Meinung über die langfristigenAuswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf deneigenen Berufsstand aus. Über die Hälfte der Zuverlässigkeit von Informationen) sind ziemlich gleichmäßig verteilt. So stimmten 38,3% der Journalisten der Aussage zu, dass sie soziale Netzwerke nicht verstärkt 30% "Soziale Medien habenBefragten gab an, dass soziale Medien hilfreich sind für nutzen, weil die Informationen nicht zuverlässig seien. meine Produktivitätdie eigene Arbeit zu werben und einen engeren Kontakt 35,7% der Befragten stimmten derselben Aussage nicht verbessert"mit Zielgruppen ermöglichen. Insgesamt gaben 40% zu. Fast Hälfte der Online-Journalisten stimmte derder Online-Journalisten an, dass soziale Medien einen Aussage nicht zu, dass man Social Media nicht trauenpositiven Einfluss auf ihre Arbeit haben – im Vergleich zu31% der RTV – und 26% der Printjournalisten. Nur 18%der Journalisten stimmten der Aussage zu, dass sie ohne kann und 71% war nicht die Meinung, dass bei der Organisation, für die sie hauptsächlich arbeiten, es zu viele Vorschriften bezüglich der Nutzung von Social Media 18% "Ohne soziale Mediensoziale Medien ihre Arbeit nicht ausführen könnten. gibt. Die nachstehende Tabelle zeigt deutlich, dass eine kann ich nicht mehr der größten Bedenken, die die Redakteure von einer arbeiten" 19%54% der Journalisten stimmten der Aussage zu, dass verstärkten Nutzung von sozialen Medien abhält, sindsoziale Tools ihnen dabei helfen, für sich und ihre Arbeit Datenschutz und Datensicherheit. Angesichts der jüngstenbesser zu werben. Es ist keine Überraschung, dass dieseGruppe der Befragten von jüngeren und Online- bekannten Fälle über Facebook und Google Privatsphäre sind diese Ergebnisse nicht überraschend. 47% "Crowdsourcing verbessert die Qualität des "Soziale Medien untergrabenJournalisten dominiert wird und ältere und gerade traditionelle, journalistische Journalismus"Printjournalisten der Aussage kaum oder gar nichtzustimmten. Werte wie Objektivität" Bild 5: Kenntnisstand je nach Mediengattung (Selbsteinschätzung) 10% "Soziale Medien sind Kein/Kaum Wissen Sehr gutes Wissen der Untergang des Journalismus" Print: Zeitungen 8% 5% Print: Magazine 7% 3% Broadcasting: RTV 5% 3% Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13 Digital/Online 2% 12% Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 10 11 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  7. 7. The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher JournalistenThe social suspects – journalists identifiedTypische Nutzerprofile deutscher Journalisten 35% 23% 21% 12% 9% 23% PROMOTOREN 21% JÄGER 35% Die Skeptiker – 35% aller deutschen Die Beobachter – 23% aller Die Architekten – Fast 21% deutscher ARCHITEKTEN Journalisten fallen in diese Gruppe. deutschen Journalisten fallen in Journalisten fallen in die Gruppe der BEOBACHTER Diese Gruppe repräsentiert die diese Gruppe. Diese Journalisten Architekten. Architekten benutzen am wenigsten aktiven Nutzer. Sie beobachten die Ereignisse in soziale Medien am häufigsten und veröffentlichen nur selten, wenn sozialen Medien sehr genau und gaben an, den besten Kenntnissstand SKEPTIKER überhaupt, Inhalte in sozialen Medien besuchen diese Seiten mindestens über soziale Tools zu haben. und sind schlechte Netzwerker. Nach einmal pro Woche, veröffentlichen Insgesamt stehen diese Journalisten eigener Einschätzung verfügen sie jedoch weniger häufig Beiträge, sozialen Medien sehr positiv nur über geringe Kenntnisse und Posts oder Kommentare. Sie gegenüber und sind überzeugt, viele von ihnen nutzen nur eine oder veröffentlichen Inhalte in sozialen dass diese auch langfristig positive zwei Formen sozialer Medien. Die Medien nicht regelmäßig, Auswirkungen auf den BerufsstandDas Einzigartige an dieser Studie ist die Identifizierung von fünf verschiedenen Nutzung sozialer Medien für die verfassen jedoch gelegentlich haben werden. Zudem glaubenJournalisten-Typen, die anhand ihrer Nutzung, Kenntnisse, Einstellung sowie ihres Veröffentlichung und Bewerbung Beiträge in Communities, Architekten, dass soziale MedienVerhaltens bezüglich sozialer Medien klassifiziert wurden. Diese Typologie wurde eigener Inhalte sowie das Pflegen der Netzwerken oder Blogs. Ihre eine optimierte Kommunikation Netzwerke oder die Überprüfung von bevorzugte Plattform sind soziale und Beziehungen mit verschiedenenmithilfe einer Clusteranalyse erstellt, die die einzelnen Gruppen anhand ähnlicher Informationen ist relativ gering. Am Netzwerke. Sie verwenden Zielgruppen ermöglichen und dasVerhaltensweisen statistisch organisiert. häufigsten nutzen sie soziale Medien, soziale Medien überwiegend Promoten der eigenen Arbeit um sich einmal im Monat Videos zur Informationsbeschaffung. vereinfachen. Architekten nutzen ansehen. Sie sehen die Auswirkungen Beobachter sind auch ambivalent, verschiedenste soziale Tools fürDeutsche Journalisten wiesen drei besonders starke beitragen (die Architekten). So entsteht ein Bild von sozialer Medien überwiegend wenn es um die erwarteten eine Vielzahl von beruflichenMuster auf: Die meisten engagieren sich nicht in sozialen deutschen Journalisten, die soziale Medien entweder negativ und stimmten nicht zu, langfristigen Auswirkungen der Anwendungen. Sie spielen auchMedien (die Skeptiker), gefolgt von denen, die ihre lieben oder hassen-eine klare Polarisierung. Es ist nicht dass soziale Medien notwendig für Nutzung sozialer Medien auf den eine Schlüsselrolle, nicht nur alsAktivitäten auf wenige, bevorzugte soziale Medien klar, ob sich die „Hasser“ noch in einem frühen Stadium ihre Arbeit seien. Wenn sie soziale Berufsstand geht. Urheber von originalen Inhaltenbeschränken (die Beobachter), im Gegensatz zu jenen, der Lernkurve befinden oder ob sie soziale Medien im Medien nutzen, dann meistens, und in der Interaktion mit Anderendie soziale Medien intensiv nutzen und auch Content Berufsalltag weniger nützlich finden, als zuerst gedacht. um Informationen zu beschaffen. auf sozialen Medien, sondern Skeptiker bevorzugen Content bilden zudem oft das Zentrum von Communities und Crowdsourcing Netzwerken. Seiten.Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 12 13 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  8. 8. The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten Bild 7: Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten 12% 9% KT EN CH ITE er AR ead PRO O FIL: Tho ht L lle in ug lro FI L: B P R e e dia chlüss onten t –B enu EO l M ine S C cia – So ielen e ktion in von vers tzen n BAC u – Sp r Prod Mache werke r n –B esc chie den ur e in b HTE d e ie etz wes haffun e sozi is zwe R nd d en N – Tr entlic g von ale M i – Si ruflich ag he In ed be Con en nur Zweck fos ist ientyp ten d en t be unrege in der N er i lmä ßig utzung PROFIL: JÄGER – Viele Twitter FollowerDie Jäger – 12% aller deutschen Die Promotoren – 9% aller – Benutzen soziale MedienJournalisten fallen in diese Gruppe. deutschen Journalisten fallen in regelmaessig um zu netzwerkenDiese Gruppe verwendet diese Gruppe. Sie verwenden – Aktualisieren ihre Profile inverschiedene Formen der sozialen soziale Medien häufig und verfügen sozialen NetzwerkenMedien, bevorzugt jedoch soziale nach eigener Einschätzung regelmäßig, tragen aber nur EN TOReistNetzwerke. Sie sehen soziale Medien über gute Kenntnisse der Tools. selten Content bei O OMüberwiegend positiv, aber stimmen Sie sehen die Auswirkungen PRO zumder Aussage nicht zu, dass die sozialer Medien auf den eigenen FIL: FIL : PRale Medien u otenAusführung ihrer Arbeit von den Berufsstand positiv, obwohl sie – Ve SKE PROutzen soz n Conten zu promiale i z tsozialen Medien abhängt. Neben nicht sicher sind, ob sie ihre Arbeit rbri TPIK e nd z mit nge n di ER – N eigen hen u ene sodem Netzwerken ist die nicht auch ohne soziale Medien – Pl soziale e um fentlic schiedInformationsbeschaffung der ausführen könnten. Sie verwenden atzi n M wenigs f r verö tzen ve mäßig ssion u m soz eren f edie n te Z eit nu el kuwichtigste Grund für die Nutzung verschiedene Formen der sozialen – Er ialen M ast nie g – Be dien re die Di s wart edie Consozialer Medien. Jäger nutzen Medien, bevorzugen aber Blogs, aus en n tent Me achten ent der negativ auf ob ontsoziale Medien um ihr Netzwerk Twitter und soziale Netzwerke. Sie sozi l e – Be enen Can beruflichen Verbindungen zu verwenden soziale Medien aus aler angfrist Auswi eig Med ig rkerweitern und um denen, die verschiedenen Gründen, wobei die ien en Nut ungen zungsie bereits ‘offline’ kennen, auch Veröffentlichung eigener Inhalteonline zu folgen, zum Beispiel auf eine zentrale Rolle spielt.Microblogging Plattformen. Sonutzen Jäger Twitter häufig, Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13produzieren aber generell seltenerInhalte online, egal auf welcherPlattform.Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 14 15 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  9. 9. The social suspects – journalists identified Typische Nutzerprofile deutscher Journalisten Deutsche Journalisten sind Social Media Champions Deutsche Journalisten sind Social Media ChampionsBild 8: Demografien und berufliche Eigenschaften von Journalisten (in %) Um die private Nutzung sozialer Medien von Journalisten zu untersuchen und mit der Nutzung der allgemeinen deutschen Bevölkerung zu vergleichen, haben wir das Skeptiker Beobachter Jäger Promotoren Architekten Segmentierungsmodell ‘Social Technographics®’ von Forrester Research als Alter ergänzende Methode angewandt. 18–27 18% 18% 23% 9% 32% Der Social Technographics® Ansatz arbeitet mit sieben Schöpfer, Plauderer, Sammler und Kritiker ist erheblich höher. 28–45 29% 26% 12% 10% 24% Klassifizierungen von Verbrauchern in Bezug auf deren Dies wird von der äußerst geringen Anzahl an „Inaktiven“ Nutzung von sozialen Medien (Bild 9). Der Unterschied nur noch unterstrichen. Journalisten nutzen soziale Medien 46+ 45% 19% 12% 8% 16% zwischen Journalisten und der allgemeinen Bevölkerung ist im Privatleben überdurchschnittlich häufig und diese Mediengattung offensichtlich: Journalisten sind in jeder Hinsicht aktiver und Fähigkeit wirkt sich auch auf Ihr Arbeitsleben aus – was sie zu der Anteil von Journalisten in den Kategorien Mitmacher, Social Media-Champions in der Gesellschaft macht. Newspaper 36% 28% 7% 7% 21% Magazine 38% 25% 10% 10% 17% Bild 9: Nutzung sozialer Medien: Deutsche Verbraucher im Vergleich mit deutschen Journalisten (Vergleichsdaten RTV 39% 15% 21% 8% 18% stammen von Forrester Research Social Technographics®) Online 23% 15% 19% 11% 33% Deutschland Journalisten Verbraucher Reichweite Local/Regional 38% 23% 11% 6% 22% Sammler (Collectors): National 34% 20% 13% 10% 23% International 28.6% 28.6% 14% 13% 16% Größe der Organisation/Publikation Kritiker (Critics): Gross 44% 28% 10% 6% 13% Mittel 30% 22% 10% 10% 27% Klein 29% 19% 16% 11% 25% Freischaffend 42% 23% 10% 10% 16% Plauderer (Conversationalist): Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13 NetzwerkZeitungs-und Magazinjournalisten sind überwiegend zu den Achitekten (33%), während Print-Journalisten eherBeobachter (28% und 25%), während es unter RTV und zu den Skeptikern zählen (Magazin = 38%; Zeitung = Schöpfer (Creators):Online-Journalisten nur halb so viele Beobachter gibt. 32%). Die jeweilige Reichweite hatte nur einen geringerenOnline-Journalisten sind überwiegend Architekten, fast Einfluss, obwohl international tätige Journalisten über-doppelt so häufig wie Journalisten aus Print und RTV. wiegend zu den Beobachtern (29%) oder den Skeptikern Audio-Dateien/Musik hochSkeptiker sind oft in den Bereichen Magazin (38%) und (29%) und eher selten zu den Promotoren (13%) zählen.Runkfunk-Journalismus (39%) vertreten, geringfügig mehr Freiberufler bestehen zu einem großen Teil aus Skeptik-mit lokaler oder regionaler Reichweite (38%) und häufiger ern (42%), was angesichts ihrer flexiblen und vielseitigen Inaktive (Inactives):in großen Unternehmen (44%) als in mittleren (30%) oder Arbeit überraschend ist.kleinen (29%). Mitmacher (Joiners)Ältere Journalisten sind wahrscheinlich Skeptikern (45%),während jene im Alter von 18–27 Jahren eher zu denArchitekten zählen (32%). Online-Journalisten zählen eher Zuschauer (Spectators): & Tweets Nutzer an Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 16 17 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland
  10. 10. Berufliche Nutzung sozialer Medien – Deutsche Journalisten im internationalen Vergleich Berufliche Nutzung sozialer Medien – Deutsche Journalisten im internationalen VergleichBerufliche Nutzung sozialer Medien –Deutsche Journalisten im internationalen Vergleich Europäische Journalisten nutzen soziale Medien anders als ihre Kollegen in den USA & KanadaCisions Social Journalism Studie hat sich auf Länder mit fortgeschrittener Internet-Infrastruktur sowie einem generell hohen Nutzungslevel sozialer Medien konzentriert.Und in der Tat hat sich bestätigt, dass die grosse Mehrheit von Journalisten in allenacht Ländern soziale Medien für berufliche Zwecke nutzt.Die jeweilige Nutzung unterscheidet sich aber nicht Anzahl von Architekten im Vergleich zu den anderen Die Social Journalism Studie ergab auch Deutschland jedoch hob sich aber in einem Punkt ab: Insignifikant und so nutzen 95% aller Journalisten in Ländern in der Studie aufweist: im direkten Vergleich mit regionenspezifische Nutzungsmuster sozialer Medien. direktem Vergleich zu den europäischen Nachbarn habenDeutschland soziale Medien und zum Beispiel 98% ihrer Kanada (24%) und Australien (ebenfalls 24%) fallen Es gibt nur wenige statistisch signifikante Unterschiede deutsche Journalisten eine deutlich negativere Einstellungaustralischen Kollegen. Die hohe (quantitative) Nutzung immerhin 21% aller deutschen Journalisten in diese zwischen Finnland, Deutschland, Schweden oder zu sozialen Medien und den erwarteten langfristigenvon sozialen Medien ist also eine Gemeinsamkeit aller Gruppe. Architekten benutzen soziale Medien am Frankreich – zum Beispiel bei der Anzahl von Auswirkungen auf den Berufsstand. Diese EinstellungLänder. Es ist daher eindeutig, dass soziale Medien in der häufigsten, haben den besten Kenntnissstand, stehen verschiedenen social Tools die beruflich genutzt werden. ist getrieben von der grossen Gruppe an Skeptikern –beruflichen Nutzung – im journalistischen Alltag also – in sozialen Tools insgesamt sehr positiv gegenüber und So gibt es ein vergleichbares Nutzungsmuster von mit 35% nicht nur die grösste Guppe unter deutschenDeutschland ebenso etabliert sind wie in in den anderen sind zudem überzeugt, dass diese auch langfristig Journalisten in Ländern auf dem europäischen Festland Journalisten. Sie liegt auch über dem Durchschnitt derLändern der Studie, auch wenn Deutschland im Vergleich positive Auswirkungen auf den eigenen Berufsstand und ein zweites in Nordamerika, denn statistisch 8 Länder in dieser Studie.mit diesen Ländern das Schlusslicht bildet. haben werden. Die Gruppe der Architekten unter betrachtet gibt es keine signifikanten Unterschiede inDie qualitativen Unterschiede sind aber signifikant – den Journalisten glaubt auch, dass soziale Medien der beruflichen Nutzung von sozialen Medien durchgerade wenn es um die Art und Weise geht, wie soziale eine optimierte Kommunikation und Beziehungen Journalisten in den USA im Vergleich zu Kanada.Medien in den journalistischen Arbeitsalltag eingebunden mit verschiedenen Zielgruppen ermöglichen und daswerden. Promoten der eigenen Arbeit vereinfachen. So nutzen Architekten verschiedenste soziale Tools für eine VielzahlUnsere Studie ergab, dass Deutschland die dritthöchste von beruflichen Anwendungen. Sie spielen auch eine Schlüsselrolle, nicht nur als Urheber von originalen Bild 11: Vergleich der Nutzung sozialer Medien von Journalisten und Verbrauchern (Unterschiede in der Nutzung in %) Inhalten und in der Interaktion mit Anderen auf sozialenBild 10: Deutschland im Vergleich zum 8 Länder-Mittelwert Medien, sondern bilden zudem oft das Zentrum von Netzwerken. Inaktive Deutschland 8 Länder-Mittelwert Auf der anderen Seite hat Deutschland aber auch die Zuschauer grösste Gruppe an Skeptikern: Bild 10 – so fallen 35% aller deutschen Journalisten in diese Gruppe. Mitmacher Skeptiker nutzen soziale Medien am wenigsten, netzwerken nicht und publizieren selten oder nie Content Sammler auf sozialen Medien. Skeptiker selbst schätzen ihr Wissen Kritiker Skeptiker um soziale Medien als niedrig ein. Diese Gruppe an Journalisten nutzt nur ein oder höchstens zwei soziale Plauderer Tools (Content Communities oder Crowdsourcing Seiten Beobachter zumeist) und diese auch nur sehr eingeschränkt; in der Schöpfer Regel nur für das Publizieren und Promoten der eigenen Arbeit. Zudem haben Skeptiker auch eine negative Architekten Meinung, wenn es um die erwarteten langfristigen Auswirkungen der Nutzung sozialer Medien auf den Berufsstand geht. Die hohen Prozentzahlen auf beiden Jäger Seiten des Spektrums demonstrieren die Polarisierung unter deutschen Journalisten: sehr aktive Nutzer auf der einen Seite und eine eher abwartende, ablehnende Promotoren Nutzung auf der anderen Seite; basierend auf einer negativen Grundeinstellung (in Bezug auf soziale Medien). 0% 10% 20% 30% 40% Diese Polarisierung ist so in keinem anderen Land der Social Journalism Studie zu finden und zeichnet daher die journalistische Landschaft in Deutschland aus.Fussnote: Der Mittelwert basiert auf den Clusteranalysen und istdaher statistisch nur beschränkt belastbar. Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13 Quelle: Cison Social Journalism Studie 2012/13Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland 18 19 Social Journalism Studie 2012/13 – Deutschland

×