TextGrid 2.0 @ Bibliothekartag 2012

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Digitale Editionsprojekte mit Werkzeugen unterstützen und en passant dieNachnutzbarkeit der Forschungsdaten fördern: Das Beispiel TextGrid

TextGrid is designed for researchers who require tools and services for the
description, annotation, indexing, analysis, and publication of cultural
artifacts, particularly texts, images, manuscripts, musical score, and other
objects, and who place value on long-term data curation and ensuring the
reusability of research data. TextGrid is a research group consisting of ten
project partners and has been funded since February 2006 by the German
Federal Ministry for Education and Research. Since the release of TextGrid
version 1.0 in July 2011, the Virtual Research Environment is primarily used
by projects creating digital editions in philology, the history of science,
and musicology.

In this presentation in the session "Virtual Research Environments,"
TextGrid's specific organizational and technical approach, in contrast to
other concepts for Virtual Research Environments, will be presented. TextGrid
is developing a complete solution for the entire research process in digital
edition projects. TextGrid provides two closely linked components: a desktop
software with research tools and a repository for research data. In the
integrated work environment, researchers will have direct access to help
functions and tools for metadata encoding and for long-term preservation,
with the aim of ensuring the long-term availability and accessibility of
research data. Using the example of various publishing projects that already
use TextGrid in their research, the advantages and disadvantages of the
TextGrid approach will be discussed.

The Lower Saxony State and University Library, Goettingen, is leading the
project. As an academic library, it sees as its task to work together with
scholarly disciplines to develop services to support the research process and
to promote the use of digital methods.

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TextGrid 2.0 @ Bibliothekartag 2012

  1. 1. Digitale Editionsprojekte mit Werkzeugen unterstützen und en passant die Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten fördern: Das Beispiel TextGrid Kathleen M. Smith Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) Felix Lohmeier Sächsische Landesbibliothek –Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  2. 2. Tools und Services für die Geisteswissenschaften• TextGrid Laboratory – VRE Schnittstelle und Arbeitsumgebung – Werkzeuge und Services in einer Desktop- Software – Kontinuierliche Weiterentwicklung• TextGrid Repository – Fachwissenschaftliches Repositorium mit differenzierten Suchmöglichkeiten – Langfristige Verfügbarkeit und Zugänglichkeit der geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  3. 3. TextGrid Architektur23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  4. 4. Nutzungsmodelle23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  5. 5. Die Entstehungsgeschichte TextGrid• Sehr unterschiedliche geisteswissenschaftliche Fachbereiche und Methoden – Zunehmendes Interesse an einer Zusammenarbeit• Große Datenmengen und zunehmende digitale Methoden (eHumanities) – Bedarf für eine Arbeitsumgebung und ein Archiv für text- basierte Geisteswissenschaften TextGrid als eine der erste VRE für die Geisteswissenschaften in Deutschland23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  6. 6. Die I. Förderphase (2006-2009)• TextGrid wird seit 2006 gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der D-Grid Initiative.• Sehr unterschiedliche wissenschaftliche Communities und Anforderungen - Editionsphilologie, Linguistik und Kulturwissenschaft• Seit 2009 auch Vertreter der Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft und Judaistik dabei23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  7. 7. Die II. Förderphase (2009-2012)• Juli 2011: Release der stabilen Version 1.0 – Kernwerkzeuge für Navigation und Rechte-Management, Suchfunktionen, Import- und Export-Funktionen, Aggregation Composer und Metadaten-Editoren – XML-Editor, Text-Bild-Link-Editor und Wörterbuch- Recherche-Tool – Aufbau einer aktiven Community• Mai 2012: Release der Version 2.0 – zusätzliche fachwissenschaftliche Tools und Dienste – Erweiterung der Community: zahlreiche Forschungsprojekte und mehr als 1000 registrierte Nutzer!23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  8. 8. Die III. Förderphase (2012-2015): Institutionalisierung• Nachhaltige Organisationsstruktur: „TextGrid – Verein zum nachhaltigen Betrieb einer digitalen Forschungsinfrastruktur in den Geisteswissenschaften e.V.“• Übergang von der Projektphase in den dauerhaften Betrieb – Unterstützung der Nutzer-Community – Betrieb und Pflege des TextGridLab und TextGridRep, Qualitätssicherung und Monitoring – Nutzerkommunikation und –beratung – Zusammenarbeit mit Wissenschaftsorganisationen, Forschungsförderern und politischen Entscheidungsträgern aus Bund und Ländern23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  9. 9. Assoziierte Forschungsprojekte (Auswahl) • Hybrid-Edition der Notizbücher Theodor Fontanes (Uni Göttingen) • Blumenbach–Online (AdW Göttingen) • Edition der Briefe von Ernst Kantorowicz (DLA Marbach) • „Fiedellieder“ von Theodor Storm (HfM Detmold/Paderborn) • Briefwechsel Grimm–Savigny–Bang (TU Darmstadt) • Virtuelles Skriptorium St. Matthias (KoZE Trier/TU Darmstadt) • Relationen im Raum. Visualisierung topographischer Klein(st)struktur (Steinheim-Institut Essen) • Georg Greflinger–Digitale historisch-kritische Edition (FU Berlin)23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  10. 10. Vorteile des TextGrid-Ansatzes• Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten fördern – LZA und VRE in einer Plattform – Open-Source und Offene Standards• Interoperabilität und Erweiterbarkeit (Modularität)• Aktive Nutzer-Community und Unterstützung23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  11. 11. Nachteile des TextGrid-Ansatzes• Komplexität (steile Lernkurve beim Nutzen) – *Flexibilität und Erweiterbarkeit* kann unüberschaubar werden• Nachhaltigkeit – wie bei allen Projekten ist der dauerhafte Betrieb ein Experiment• Technische Expertise weiterhin nötig – TextGrid bietet nicht die komplette Lösung für alle Fragen23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  12. 12. Die Zukunft: VRE als Aufgabe einer Bibliothek?• Wissenschaftliche Bibliotheken unterstützen Forschung und Forschungsprozesse – nicht nur Endstation für Forschungsdaten• Langzeitarchivierung immer wichtiger• Bibliotheken als Institutionen bieten Lang- zeitperspektiven an23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012
  13. 13. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamheit! Fragen?23. Mai 2012 101. Deutscher Bibliothekartag 2012

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