Unternehmensbewertung und Verhandlungsgrundsätze

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Vortrag von Thomas Schröter beim SIBB-Forum Finanzierung Unternehmensbewertung am 09.11.2011. Überblick über verschiedene Bewertungsmethoden und ihre Einsatzbereiche sowie Hinweise zur Durchsetzung einer guten Unternehmensbewertung in Verhandlungen

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Unternehmensbewertung und Verhandlungsgrundsätze

  1. 1. Unternehmensbewertung und Verhandlungsgrundsätze Thomas Schröter, Geschäftsführerwww.eventurecat.com
  2. 2. Bewertungsmethodikenwww.eventurecat.com
  3. 3. Bewertung  Enterprise Value: Wert des Gesamt- unternehmens unabhängig der Finanzierung  Equity Value: Wert des Eigenkapitals Enterprise Value ./. Verbindlichkeitenwww.eventurecat.com + Cash =Equity Value
  4. 4. Bewertungsprozess Quantitative Qualitative Gesamtfazit Analyse Analyse Marktorientierte Verfahren:  Abwägung Chancen/Risiken  Festlegung einer Range  VC-Methode in den Bereichen  Identifikation von  Multiplikator-Verfahren  Unternehmen Werttreibern  Team  Handlungsempfehlungen Fundamentalverfahren:  Produkt & Technologie  DCF-Verfahren  Markt & Wettbewerbwww.eventurecat.com Ziel: Aufbau eines Werteraums Ziel: Validierung des Werteraums
  5. 5. Bewertungsprozess Quantitative Qualitative Gesamtfazit Analyse Analyse Marktorientierte Verfahren:  Abwägung Chancen/Risiken  Festlegung einer Range  VC-Methode in den Bereichen  Identifikation von  Multiplikator-Verfahren  Unternehmen Werttreibern  Team  Handlungsempfehlungen Fundamentalverfahren:  Produkt & Technologie  DCF-Verfahren  Markt & Wettbewerbwww.eventurecat.com Ziel: Aufbau eines Werteraums Ziel: Validierung des Werteraums
  6. 6. Multiplikator-Verfahren 1. Vergleichbares Unternehmen recherchieren 2. Multiple der Transaktion berechnen  Financial Multiples: EBIT(DA), Umsatz, ARR  Non-Financial: Useranzahl 3. Enterprise Value=Multiple x Kenngrößewww.eventurecat.com
  7. 7. Multiplikator-Verfahren 1. Vergleichbares Unternehmen recherchieren 2. Multiple der Transaktion berechnen  Financial Multiples: EBIT(DA), Umsatz, ARR  Non-Financial: Useranzahl 3. Enterprise Value=Multiple x Kenngrößewww.eventurecat.com
  8. 8. Prinzip Discounted Cash-Flow Heute 2012 2013 2014 2015 1000€ 2000€ 5000€ 9000€ 833€ 1/(1+0,2) 1388€ 1/(1+0,2)² 2893€ 1/(1+0,2)³www.eventurecat.com 4340€ 1/(1+0,2)4 ∑9456€ Zinssatz: 20% 8
  9. 9. Discounted Cash-Flow Barwert des Free Cash-Flow Free Cash-Flow je Planungsjahr (Enterprise- Value) / ./. Gesamtkapital- kostensatz Marktwert (WACC) Equity-Value Fremdkapital +www.eventurecat.com Cash
  10. 10. Berechnung Gesamtkapitalkostensatz  Risikoloser Zinssatz Anteil EK zu  Marktprämie Gesamtkapital x EK Zinssatz  Beta  Markt- risiko Kostensatzwww.eventurecat.com  FK Zinssatz Anteil FK zu Gesamtkapital x FK Zinssatz  Steuervorteil
  11. 11. Berechnung Gesamtkapitalkostensatz  Risikoloser Zinssatz Anteil EK zu  Marktprämie Gesamtkapital x EK Zinssatz  Beta  Markt- risiko Zinssatzwww.eventurecat.com  FK Zinssatz Anteil FK zu Gesamtkapital x FK Zinssatz  Steuervorteil
  12. 12. Discounted Cash-Flow  Stabilität der Planung der zukünftigen Cash- Flows  Endwert hat großen Einfluss auf Unternehmenswert  Ermittlung Kapitalisierungszinssatz schwierigwww.eventurecat.com
  13. 13. Werteraum: Praxisbeispiel 4 3 DCF Relevanz 2 Multiples 1 0 1,00 1,50 2,00 2,50 3,00 3,50 4,00www.eventurecat.com Unternehmenswerte in Mio. €
  14. 14. Bewertungsprozess Quantitative Qualitative Gesamtfazit Analyse Analyse Marktorientierte Verfahren:  Abwägung Chancen/Risiken  Festlegung einer Range  VC-Methode in den Bereichen  Identifikation von  Multiplikator-Verfahren  Unternehmen Werttreibern  Team  Handlungsempfehlungen Fundamentalverfahren:  Produkt & Technologie  DCF-Verfahren  Markt & Wettbewerbwww.eventurecat.com Ziel: Aufbau eines Werteraums Ziel: Validierung des Werteraums
  15. 15. Qualitative Analyse  Management  Produkt  Product Lifecycle  IPR  Markt  Markenstärkewww.eventurecat.com  Kundenstruktur
  16. 16. Remember  Schnellverfahren für‘s Grobe, Finetuning durch komplexe Verfahren  Annahmen verstehen, Assets neutral bewerten  Risiken aus Käufersicht einschätzen  Wert≠Preiswww.eventurecat.com
  17. 17. Verhandlungsgrundsätzewww.eventurecat.com
  18. 18. Transaktionsmarketing  Erfolgsmeldungen offensiv vermarkten: • Pressemeldungen vorab an Käufer/Investor • Vergleichbare Transaktionen darstellen  Vertrauen aufbauen • Referenzgespräche aktiv anbieten • Besuch auf Messen anbietenwww.eventurecat.com • Offenlegung der aktuellen Sales Pipeline 18
  19. 19. Grundsätze für Verhandlungen  Einbindung „Dritter“: M&A-Berater, Anwälte  Angebot kommt vom Käufer/Investor, Angebotsparameter werden aber vorgegeben  Auf Nachfrage existieren konkrete Vorstellungen  Bewertung ist nicht alles – das Package zähltwww.eventurecat.com 19
  20. 20. Verhandlungstaktik  Nicht unter Zeitdruck verhandeln  Alternativangebote einholen und Wettbewerb erzeugen  Klares Limit setzen und verteidigen  Verhandlungen auch mal platzen lassen  Besserungsoptionen fürwww.eventurecat.com Verhandlungssackgassen bereithalten  Berechtigte Forderungen akzeptieren 20
  21. 21. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Jannis Friedag Senior Corporate Finance Advisor eventurecat GmbH Corporate Finance Advisors Pascalstr. 10www.eventurecat.com 10587 Berlin Telefon: +49 (0)30 726 13 23 0 Fax: +49 (0)30 726 13 23 23 Mobile: +49 (0)172 796 15 24 Jannis.Friedag@eventurecat.com www.eventurecat.com

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