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GLIEDERUNG                     1                     Stichprobe / Methodik                     2                  Verantwo...
STICHPROBE UND METHODIK         Zielsetzung         • Hauptziel:           • Untersuchen ob – und wenn ja, inwiefern – Neu...
DEFINITION UND ABGRENZUNGNeue Medien:•    Gekennzeichnet durch: Digitalisierung, Interaktivität, Virtualität,     Vernetzu...
DEFINITION UND ABGRENZUNGPreispolitik:•    Die Preispolitik umfasst alle absatzpolitischen Maßnahmen eines     Unternehmen...
DEFINITION UND ABGRENZUNGHotellerie:•    Merkmale von Hotels: Übernachtungsleistung, Rezeption, tägliche     Zimmerreinigu...
KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESEN•   Die Experten sowie 68 % der online Befragten bestätigen, dass das    Internet zu einer Erhö...
KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESENH 2: Der konkurrenzorientierte Ansatz zur Preisgestaltung hat an     Bedeutung zugenommen.•   D...
KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESENH 5: Das Couponing wird öfter genutzt.•   Laut Aussagen der Experten ist das Couponing in seine...
VERANTWORTUNG UND PLANUNG  Die Preisgestaltung ist überwiegend Aufgabe der Inhaber und Direktoren.  Dies unterstreicht den...
VERANTWORTUNG UND PLANUNG     Der Großteil der deutschen Hotels kalkuliert seine Preise mehr als     neun Monate im Voraus...
VERANTWORTUNG UND PLANUNG  Automatische Preisgestaltungssysteme werden von 19,1 % der  Befragten genutzt. Größtenteils nut...
PREISTRANSPARENZ UNDPREISSENSIBILITÄT Die Experten und der Großteil der online Befragten schätzen die Preistransparenz als...
PREISTRANSPARENZ UNDPREISSENSIBILITÄT  Sowohl die Firmenkunden als auch die Freizeitreisenden werden von  Experten und onl...
AUSWIRKUNGEN AUF DIEPREISGESTALTUNG   Die Preissensibilisierung wirkt sich stärker auf Landhotels (unter   100.000 Einwohn...
AUSWIRKUNGEN AUF DIEPREISGESTALTUNG  Die erhöhte Preissensibilisierung hat insbesondere verstärktes  Benchmarking, kurzfri...
PREISGESTALTUNG Alle Ansätze der Preisgestaltung werden in der Hotellerie genutzt. Ihre Gewichtung hängt von individuellen...
PREISGESTALTUNG     97,5 % der online Befragten nutzen Preisdifferenzierungen. Größtenteils     werden diese eingesetzt um...
PREISGESTALTUNG       Der Großteil der Befragten nutzt Preisbündelungen. Die Gründe hierfür sind       sehr unterschiedlic...
PREISGESTALTUNG      Jedes vierte befragte Hotel hat schon einmal Couponing genutzt oder vor es      zu nutzen. Der Hauptg...
PREISGESTALTUNG      Jedes fünfte befragte Hotel reicht Preiserhöhungen aufgrund steigender      Kosten nicht an den Gast ...
VERTRIEBSWEGE Der wichtigste Vertriebsweg ist für die meisten Hotels der Direktvertrieb (persönlich, per Telefon, per Fax,...
STATISTIK         Frage 21: Wo befindet sich Ihr Haus?        Frage 21: Wo befindet sich                                  ...
STATISTIK                                  Frage 22: Über wie viele Zimmer verfügt Ihr                                    ...
STATISTIK             Frage 24: Welche Position nehmen Sie in dem Unternehmen ein?                                        ...
STATISTIK                                            30           Frage 25: Ihr Geschlecht                       Frage 26:...
AUSBLICK/ EMPFEHLUNGENUm die Preissensibilität zu beeinflussen, sollten Hotels zukünftig dasRelationship-Marketing ausbaue...
ZUR PERSONEVA-MARIA DEUTSCHWährend des Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der BerlinerHochschule für Wirtschaft und ...
LITERATUR•    Bugaev, S./Reimgen, O. (2011), 24/7 - Die Welt auf Knopfdruck,     Norderstedt, 2011•    Deutscher Hotel- un...
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  1. 1. Der Einfluss Neuer Medien auf die Preisgestaltung in der Hotellerie - Eine em pir isc he Unt er suc hung - Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grads Bachelor of Arts von Eva-Maria Deutsch, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  2. 2. GLIEDERUNG 1 Stichprobe / Methodik 2 Verantwortung und Planung 3 Preistransparenz und Preissensibilität 4 Auswirkungen auf die Preisgestaltung 5 Preisgestaltung 6 Vertriebswege Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grads 7 Bachelor of Arts 2© Eva-Maria Deutsch, 2013
  3. 3. STICHPROBE UND METHODIK Zielsetzung • Hauptziel: • Untersuchen ob – und wenn ja, inwiefern – Neue Medien einen entscheidenden Einfluss auf die Preispolitik von Hotels ausüben Methode • 1. Experteninterviews • 2. Deutschlandweite Onlinebefragung Stichprobe • 1. 5 Experten (aus dem Hotelmanagement und aus Fachverbänden) • 2. 110 Personen aus ganz Deutschland (überwiegend Hoteldirektoren und Inhaber) Erhebung • November / Dezember 2012 3© Eva-Maria Deutsch, 2013
  4. 4. DEFINITION UND ABGRENZUNGNeue Medien:• Gekennzeichnet durch: Digitalisierung, Interaktivität, Virtualität, Vernetzung, Globalität, Mobilität (vgl. Bugaev/Reimgen, 2011, S. 26 f.; vgl. Hüther, 2005, S. 2)• Nutzer befindet sich im „Lean Forward“-Modus: er entscheidet selbst wann, wo und in welchem Umfang er Medieninhalte abruft (vgl. Bugaev/Reimgen, 2011, S. 27)• Nutzer = Produzent von Inhalten (Bsp. Hotelbewertungen)• Kommunikation: „many-to-many“ (vgl. Ki Beom, 2002, S. 205)• Stellenwert in der Hotellerie: Onlinebuchungs- und Bewertungsplattformen, Preisvergleichsplattformen, E-Mail und Newslettermarketing, u.a. Die Begrifflichkeit Neue Medien bezieht sich in der vorliegenden Arbeit überwiegend auf das Internet und die damit verbunden touristischen Seiten. 4© Eva-Maria Deutsch, 2013
  5. 5. DEFINITION UND ABGRENZUNGPreispolitik:• Die Preispolitik umfasst alle absatzpolitischen Maßnahmen eines Unternehmens, die zu der Gestaltung eines Preissystems beisteuern (vgl. Olbrich/Battenfeld, 2007, S. 233)• „Preispolitik umfasst alle von den Zielen eines Anbieters geleiteten und gesteuerten Aktivitäten zur Suche, Auswahl und Durchsetzung von Preis-Leistungsrelationen und damit verbundenen Problemlösungen für Kunden.“ (Diller, 2008, S. 34) In der Arbeit gilt die erweiterte Definition von Diller. 5© Eva-Maria Deutsch, 2013
  6. 6. DEFINITION UND ABGRENZUNGHotellerie:• Merkmale von Hotels: Übernachtungsleistung, Rezeption, tägliche Zimmerreinigung, weitere Dienstleistungen, Aufenthaltsräume, Restaurant für Gäste und Passanten, mind. 20 Zimmer (überwiegend mit Bad/Dusche und WC ausgestattet (vgl. DEHOGA Bundesverband, o.J.)• Merkmale von Hotels garnis: Übernachtungsleistung, Frühstück, Getränke, höchstens kleine Speisen (vgl. DEHOGA Bundesverband, o.J.) In der Arbeit wurden nur Hotels und Hotels garnis in Deutschland betrachtet und unter dem Oberbegriff Hotel zusammengefasst. Gastgewerbe Beherbergungsgewerbe Hotellerie Hotels Hotels garnis Gasthöfe Pensionen 6© Eva-Maria Deutsch, 2013
  7. 7. KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESEN• Die Experten sowie 68 % der online Befragten bestätigen, dass das Internet zu einer Erhöhung der Preistransparenz geführt hat.• Die Experten sowie 76,3 % der online Befragten bestätigen, dass die Kunden mit zunehmender Preistransparenz stärker für die Preise sensibilisiert werden.• Insgesamt geben 60,8 % der Befragten an, dass sich die hohe Preissensibilisierung auf ihre Preisbildung ausgewirkt hat.• Die Preissensibilisierung wirkt sich stärker auf Landhotels aus (unter 100.000 Einwohner) als auf Stadthotels (ab 100.000 Einwohner).H 1: Erhöhte Kosten werden seltener an den Gast weitergegeben.• Jedes fünfte Hotel reicht steigende Kosten vor allem aufgrund der hohen Preissensibilität nicht an seine Gäste weiter.• Preiserhöhungen lassen sich aufgrund der großen Preistransparenz schwerer am Markt durchsetzen. 7© Eva-Maria Deutsch, 2013
  8. 8. KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESENH 2: Der konkurrenzorientierte Ansatz zur Preisgestaltung hat an Bedeutung zugenommen.• Die Preissensibilisierung wirkt sich bei 23,8 % der befragten Hoteliers durch verstärktes Benchmarking aus.• Für 22,1 % der Befragten hat der konkurrenzorientierte Ansatz die höchste Gewichtung bei der Preisfestsetzung.H 3: Preisdifferenzierungen werden stärker eingesetzt.• Laut Aussagen der Experten wird stärker zeitlich differenziert (Bsp. tagesaktuelle Raten, extreme zeitliche Preisunterschiede).• Die Preissensibilisierung hat bei 14,3 % der befragten Hotels zu kurzfristigerem „Yielden“ geführt.H 4: Preisbündelungen werden häufiger genutzt.• Diese Hypothese wurde weder durch die online Befragten noch durch die Experten eindeutig bestätigt. 8© Eva-Maria Deutsch, 2013
  9. 9. KERNAUSSAGEN UND HYPOTHESENH 5: Das Couponing wird öfter genutzt.• Laut Aussagen der Experten ist das Couponing in seiner heutigen Form über Plattformen wie Groupon und DailyDeal ein Resultat Neuer Medien und wurde eine Zeit lang sehr stark von den Hotels genutzt.• Insgesamt haben 23,7 % der online Befragten Couponing schon einmal genutzt oder haben dies vor.• Es wird weniger als Marketinginstrument eingesetzt, sondern vielmehr, um die Auslastung zu füllen. Dies verdeutlicht den starken Druck auf die Hotels, welcher sich durch die hohe Preissensibilität der Kunden erhöht hat. 9© Eva-Maria Deutsch, 2013
  10. 10. VERANTWORTUNG UND PLANUNG Die Preisgestaltung ist überwiegend Aufgabe der Inhaber und Direktoren. Dies unterstreicht den hohen Stellenwert des Preises in der Hotellerie. Frage 1: Wer ist in Ihrem Unternehmen für die Preisgestaltung verantwortlich? 2% 2% 1% 1% 3% Inhaber/ In Direktor/ In 6% Revenue Manager/ In Marketingmanager/ In Externe Firma/Berater 26% 59% Empfangsleiter/ In Direktionsassistent/ In Vertriebsleiter/ In 10© Eva-Maria Deutsch, 2013
  11. 11. VERANTWORTUNG UND PLANUNG Der Großteil der deutschen Hotels kalkuliert seine Preise mehr als neun Monate im Voraus. Frage 2: Wie lange im Voraus werden die Preise bei Ihnen kalkuliert? 45 41 40 35 30 26 25 21 20 15 10 6 7 4 5 5 0 1 bis 6 1 Woche über 1 über 3 über 6 über 9 über 1 Jahr Tage bis 1 Monat bis Monate bis Monate bis Monate bis Monat 3 Monate 6 Monate 9 Monate 12 Monate 11© Eva-Maria Deutsch, 2013
  12. 12. VERANTWORTUNG UND PLANUNG Automatische Preisgestaltungssysteme werden von 19,1 % der Befragten genutzt. Größtenteils nutzen Hotels über 100 Zimmer diese. Die meisten Hotels nutzen die Systeme seit 1-3 Jahren. 12© Eva-Maria Deutsch, 2013
  13. 13. PREISTRANSPARENZ UNDPREISSENSIBILITÄT Die Experten und der Großteil der online Befragten schätzen die Preistransparenz als hoch bis sehr hoch ein und sehen die Begründung dafür in der zunehmenden Nutzung des Internets. Frage 5: Wie transparent sind Ihrer Meinung nach die folgenden Punkte für die Kunden? 1 2 3 4 5 Ø Hotelpreise 3 17 11 38 28 3,73 im Preis enthaltene 4 8 13 34 38 3,97 Leistungen Buchungskonditionen 3 10 15 37 32 3,88 Frage 6: Denken Sie, dass das Internet zu einer Erhöhung der Preistransparenz für den Kunden geführt hat? 80 68,0 % 60 40 26,8 % 20 5,2 % 0 ja nein weiß nicht 13© Eva-Maria Deutsch, 2013
  14. 14. PREISTRANSPARENZ UNDPREISSENSIBILITÄT Sowohl die Firmenkunden als auch die Freizeitreisenden werden von Experten und online Befragten als sehr preissensibel eingestuft. Dies ist eine Folge der hohen Preistransparenz. Frage 7: Wie preissensibel schätzen Sie die folgenden Kundengruppen ein? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ØFirmen- 1 1 13 10 7 10 15 14 18 8 6,56kundenFreizeit- 1 0 5 4 11 11 17 19 17 12 7,19reisende Frage 8: Denken Sie, dass die Kunden mit zunehmender Preistransparenz stärker für die Preise sensibilisiert werden? 80 76,3 % 60 40 20 13,4 % 10,3 % 0 ja nein weiß nicht 14© Eva-Maria Deutsch, 2013
  15. 15. AUSWIRKUNGEN AUF DIEPREISGESTALTUNG Die Preissensibilisierung wirkt sich stärker auf Landhotels (unter 100.000 Einwohner) aus als auf Stadthotels (ab 100.000 Einwohner). 15© Eva-Maria Deutsch, 2013
  16. 16. AUSWIRKUNGEN AUF DIEPREISGESTALTUNG Die erhöhte Preissensibilisierung hat insbesondere verstärktes Benchmarking, kurzfristigeres „Yielden“ und vermehrt zielgruppenbezogene Preisdifferenzierungen (wichtige Zielgruppen erhalten spezielle Preise) zur Folge. Frage 10: Inwiefern wirkt sich die Preissensibilisierung auf Ihre Preisbildung aus? (Mehrfachnennugen) Ratenparität Höhere Kundenansprueche Mehr inkludierte Gratisleistungen Mehr Rabattaktionen Preisen sinken Mehr zielgruppenbezogene Preisdifferenzierungen Mehr Preisbündelungen Verstärkte Beobachtung der Nachfrage Kurzfristiges Yielden Anpassung an die Konkurrenzpreise Mehr Benchmarking 0,00% 5,00% 10,00% 15,00% 20,00% 25,00% 16© Eva-Maria Deutsch, 2013
  17. 17. PREISGESTALTUNG Alle Ansätze der Preisgestaltung werden in der Hotellerie genutzt. Ihre Gewichtung hängt von individuellen Faktoren wie Unternehmensstrategie, Standort u.a. ab. Die höchste Gewichtung hat allgemein die Kostenorientierung. Frage 11: Ordnen Sie bitte den nachfolgenden Ansätzen zur Preisgestaltung die Gewichtung bei der Festlegung der Preise in Ihrem Unternehmen zu. 40 35 30 25 20 kostenorientiert 15 konkurrenzorientiert 10 nachfrageorientiert 5 0 höchste mittlere letzte Gewichtung Hewichtung Gewichtung 17© Eva-Maria Deutsch, 2013
  18. 18. PREISGESTALTUNG 97,5 % der online Befragten nutzen Preisdifferenzierungen. Größtenteils werden diese eingesetzt um die Auslastung zu steuern, Preisbereitschaften besser abzuschöpfen und breit aufgestellt zu sein für die Kunden. Frage 12: Welche Frage 13: Warum nutzen Sie Arten der Preisdifferenzierungen? (Mehrfachnennungen) Preisdifferenzierung Nutzen Sie? um Stammkunden zu binden (Mehrfachnennungen) aufgrund der baulichen Ausstattung damit die Kunden mehr Auswahl haben keine 5 absatzbezogene 10 um breit aufgestellt zu sein umsatzbezogene 39 weil die Konkurrenz es nutztleistungsbezogene 58 um die Preistransparenz zu senken zeitliche 54 um Preisbereitschaften gut abzuschoepfenzielgruppenbezog… 34 um die Auslastung zu steuern 0 20 40 60 80 0 10 20 30 40 50 60 18 © Eva-Maria Deutsch, 2013
  19. 19. PREISGESTALTUNG Der Großteil der Befragten nutzt Preisbündelungen. Die Gründe hierfür sind sehr unterschiedlich. Frage 14: Nutzen Sie Frage 15: Warum nutzen Sie Preisbündelungen? Preisbündelungen? (Mehrfachnennungen)80 76,3 % um den Kundenansprüchen gerecht zu60 werden40 23,7 um sich von der Konkurrenz abzuheben %20 um mehr Direktbuchungen zu erzielen0 um die Leistungen in den Vordergrund zu ja nein stellen um das Hotel besser zu bewerben um die Preistransparenz zu senken um die Ratenparitaet zu umgehen zur Steigerung des Zusatzverkaufs 0 5 10 15 20 25 30 35 40 19 © Eva-Maria Deutsch, 2013
  20. 20. PREISGESTALTUNG Jedes vierte befragte Hotel hat schon einmal Couponing genutzt oder vor es zu nutzen. Der Hauptgrund liegt hierbei nicht in der Erreichung von Marketingzielen, sondern in der Verbesserung der Auslastung. Frage 16: Haben Sie Frage 17: Warum nutzen Sie Couponing oder schon einmal haben vor es zu nutzen? (Mehrfachnennungen) Couponing genutzt oder haben dies um die Wirkung zu testen zukünftig vor? um gegen die Konkurrenz zu bestehen100 75,0 % um die Bekanntheit am Markt zu steigern 25,0 50 % um neue Kunden zu gewinnen 0 da der Preis wichtig ist fuer die Kunden ja nein um auslastungsschwache Zeiten zu füllen 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 © Eva-Maria Deutsch, 2013
  21. 21. PREISGESTALTUNG Jedes fünfte befragte Hotel reicht Preiserhöhungen aufgrund steigender Kosten nicht an den Gast weiter, weil die Kunden zu preissensibel sind und die Auslastung sinken würde. Frage 18: Geben Sie Frage 19: Warum geben Sie steigende Kosten Kostenerhöhungen nicht über Preiserhöhungen an den Gast über Preiserhöhungen weiter? (Mehrfachnennungen) an den Gast weiter aufgrund von bestehenden Verträgen oder haben Sie dies da Onlinebuchungen sinken würden zukünftig vor? da Gäste nicht belastet werden sollen80 80,0 % da die Konkurrenz die Preise nicht erhoeht60 da die Kunden sehr preissensibel sind40 da die Auslastung sinken würde20 20,0 % 0 2 4 6 8 10 12 0 ja nein 21 © Eva-Maria Deutsch, 2013
  22. 22. VERTRIEBSWEGE Der wichtigste Vertriebsweg ist für die meisten Hotels der Direktvertrieb (persönlich, per Telefon, per Fax, per E-Mail), dicht gefolgt von der eigenen Homepage und Onlineportalen. Kaum Bedeutung haben hingegen Reiseveranstalter und touristische Organisationen. Frage 20: Welche Vertriebswege nutzt Ihr Hotel aktuell und wie wichtig sind diese für den Gesamtumsatz? keine Nutzung touristische Organisationen unwichtig Onlineportale weniger wichtig Direktverkauf wichtig Veranstalter eigene Homepage sehr wichtig 0 10 20 30 40 50 60 22© Eva-Maria Deutsch, 2013
  23. 23. STATISTIK Frage 21: Wo befindet sich Ihr Haus? Frage 21: Wo befindet sich Ihr Haus? 50 54,9 % 40 45,1 % 30 20 10 0 Stadthotel Landhotel 23© Eva-Maria Deutsch, 2013
  24. 24. STATISTIK Frage 22: Über wie viele Zimmer verfügt Ihr Hotel? 30 32,4 % 25 28,4 % 20 15 14,9 % 14,9 % 10 4,1 % 5,4 % 5 0 1-20 21-40 41-60 61-80 81-100 ueber 100 Frage 23: Welche Hotelklassifikation hat Ihr Haus? 40 39,2 % 39,2 % 30 20 13,5 % 10 6,8 % 1,4 % 0 kein Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne 24© Eva-Maria Deutsch, 2013
  25. 25. STATISTIK Frage 24: Welche Position nehmen Sie in dem Unternehmen ein? Inhaber/ In 6,8 % 6,8 % Direktor/ In Stellvertredende/r Direktor/In 13,5 % 39,2 % Assistent/ In der Geschäftsführung 5,4 % Abteilungsleiter 6,8 % Angestellte/ R Sonstige Position 21,6 % 25© Eva-Maria Deutsch, 2013
  26. 26. STATISTIK 30 Frage 25: Ihr Geschlecht Frage 26: Ihr Alter50 63,9 % 25 36,4 %40 20 27,3 %30 36,1 % 1520 18,2 % 16,7 %10 100 5 weiblich männlich 1,5 % 0 20-30 31-40 41-50 51-60 61-70 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 26 © Eva-Maria Deutsch, 2013
  27. 27. AUSBLICK/ EMPFEHLUNGENUm die Preissensibilität zu beeinflussen, sollten Hotels zukünftig dasRelationship-Marketing ausbauen und verstärkt auf Maßnahmen derKundenbindung setzen. Ziel ist es, dadurch die Loyalität der Gästesoweit zu erhöhen, dass sie sich in einer Preiszone um ihrenReferenzpunkt indifferent gegenüber Preisveränderungen verhalten.Individualhotels sollten hierfür zunächst ihren USP analysieren und klarkommunizieren. Weiterhin sollten anstatt des Preises Serviceleistungen,Atmosphäre und Qualität kommuniziert werden. Durch dieseMaßnahmen können sich die Hotels von Ihren Konkurrenten abhebenund sich von der Preisfessel lösen. Generell bleiben die Einflüsse desInternets und neuer technischer Entwicklungen auf die Hotellerieweiterhin spannend. 27© Eva-Maria Deutsch, 2013
  28. 28. ZUR PERSONEVA-MARIA DEUTSCHWährend des Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der BerlinerHochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin) und am DublinInstitute of Technology habe ich mich auf das Marketing und dasPersonalmanagement von Unternehmen spezialisiert. Ich habe unteranderem als Ressortleiterin Marketing und als Projektleiterin für dieUnternehmensberatung der HWR Berlin gearbeitet und dort massiv dieweiteren Strategien und Entwicklungen beeinflusst. Zudem unterstützeich seit einigen Jahren die zahlreichen kleinen und mittelständischenFirmen einer Berliner Unternehmerfamilie in den BereichenManagement, Controlling und Prozessoptimierung. Bereits vor meinemStudium absolvierte ich eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau, wasmir unter anderem umfangreiche Einblicke in die Hotellerie ermöglichteund mein Interesse für diese Branche vertiefte. Im März 2012 gründeteich zusammen mit meiner Schwester Christina Deutsch dieHotelberatung Deutsch Consulting.Kontakt: eva-maria.deutsch@deutsch-consulting.de  0163-4457766 28© Eva-Maria Deutsch, 2013
  29. 29. LITERATUR• Bugaev, S./Reimgen, O. (2011), 24/7 - Die Welt auf Knopfdruck, Norderstedt, 2011• Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) (o.J.), Definition der Betriebsarten (o.J.), Online verfügbar unter: http://www.dehoga-bundesverband.de/daten-fakten- trends/betriebsarten/http://www.dehoga-bundesverband.de/daten- fakten-trends/betriebsarten/ (zuletzt geprüft am 19.01.2013)• Diller, H. (2008), Preispolitik, 4. Aufl., Stuttgart, 2008• Hüther, J./Schorb,B. (2005, Hrsg.), Grundbegriffe Medienpädagogik, 4. Aufl., München,2005• Ki Beom, K. (2002), Interaktivität neuer Medien (16.10.2002), Online verfügbar unter: http://d-nb.info/975240439/34 (zuletzt geprüft am 07.12.2012)• Olbrich, R./Battenfeld, D. (2007), Preispolitik, Heidelberg, 2007 29© Eva-Maria Deutsch, 2013

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