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Zwei BeispieleDer Screenshot zeigt einige der Key-Features der App:- Der User kann mehrere Bereiche auf der Karte einzeich...
„In vier Wochen von der Idee zum Prototyp“16.11.2011 Konzeptworkshop: Ziele, Nutzer, Kernidee22.-23.11.2011 Paper-Prototyp...
Warum hat es so gut funktioniert?Im folgenden werden die Gründe für den Erfolg bei der App-Entwicklung beschrieben.
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eparo - Service Design Immonet iPad-App (Vortrag iico Konferenz 2013 - Rolf Schulte Strathaus)

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Wie schafft man in vier Wochen eine Immobiliensuche auf dem iPad, die Spaß macht und die Nutzer begeistert?
Durch die schlanke Verbindung von Design Thinking, UX-Konzeption, Rapid Prototyping, User Testing
und iterativer Entwicklung?
Gezeigt wird am Beispiel der von Apple als zweitbeste iPad in 2012 ausgezeichneten Immonet iPad
App, wie erfolgreiche digitale Produkt-Entwicklung auf Basis kurzer Entwicklungszyklen funktionieren
kann.

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eparo - Service Design Immonet iPad-App (Vortrag iico Konferenz 2013 - Rolf Schulte Strathaus)

  1. 1. immonet iPad-App: Zweitbeste iPad-App 2012eparo unterstützt immonet bei der Produkt-Konzeptioniico Konferenz 2013Dr. Rolf Schulte Strathaus, eparo GmbHEine kurze Geschichte, wie die immonet iPad-App konzipiert wurde. Vier Wochen, um die Kernidee derzweitbesten iPad-App 2012 zu entwickeln und durch User-Tests zu validieren.
  2. 2. „Zweitbeste iPad App in 2012iTunes Redaktion“Die iPad-App wurde von der deutschen iTunes-Redaktion zur zweitbesten iPad-App in 2012 gewählt. AufPlatz 1 ist eine in den USA entwickelte App gelandet.Ein schöner Erfolg für immonet und eine Wertschätzung für ein innovatives Produktkonzept.
  3. 3. Zwei BeispieleDer Screenshot zeigt einige der Key-Features der App:- Der User kann mehrere Bereiche auf der Karte einzeichnen, wo er Objekte suchen möchte.- Suchergebnisse können vom User wegsortiert werden. Entweder als Favoriten („Find ich gut“) oder alsuninteressant („mag ich nicht“).
  4. 4. „In vier Wochen von der Idee zum Prototyp“16.11.2011 Konzeptworkshop: Ziele, Nutzer, Kernidee22.-23.11.2011 Paper-Prototyping28.11. - 6.12.2011 Erste Layouts8.-18.11.2011 Klickdummy19.12.2011 Usability-TestJanuar 2012 Beginn der technischen UmsetzungSommer 2012 Die App kommt in den App-StoreWenn das Ergebnis sich grundsätzlich schon gut sehen lassen kann, dann wird es durch die Tatsache, dassdie gesamte Konzeption, Prototyping, erste Gestaltung und User-Testing in vier Wochen durchgeführtwurden, zu einer besonderen Leistung.Diese besondere Geschwindigkeit war erforderlich, da die Entwicklerressourcen bereits geblockt waren undder Beginn der agilen Umsetzungsphase abhängig von der Entwicklung des Produktkonzepts war.
  5. 5. Warum hat es so gut funktioniert?Im folgenden werden die Gründe für den Erfolg bei der App-Entwicklung beschrieben.
  6. 6. „Eine Kernidee entwickeln“„Die App ersetzt denDIN A4-Zettel, den jederWohnungssucher auf demKüchentisch liegen hat.“Der Kern des Erfolges lag sicherlich darin begründet, dass initial noch einmal Hausaufgaben gemacht wurden.Von der Review der möglichen Zielgruppen (Bedürfnisse, Anforderungen, Probleme), der Einengung aufrelevante Personas bis zur Definition von Nutzungsszenarien. Als Ergebnis wurde eine Kernidee für diezukünftige App herausgearbeitet: „Die App ersetzt den DIN A4-Zettel, den jeder Wohnungssucher auf demKüchentisch liegen hat.“Diese Kernidee war dann die Basis für alle weiteren Überlegungen und Konzepte. Das hat die Entwicklungstark fokussiert und das „Feature-Denken“ stark reduziert.
  7. 7. „Kleines, fokussiertes, schlankes Team.2/3 immonet, 1/3 eparo“Sämtliche Konzeptüberlegungen wurden in einem sehr schlanken, kompetenten und sehr fokussierten Teamentwickelt. Wichtig hierbei war die richtige Mischung aus Produktmanagement, Entwicklung, Design und UX-Kompetenz.
  8. 8. „Paper-Prototyping“Auf der Basis der Kernidee wurden dann im Kernteam in zwei Tagen verschiedenste Interface-Ansätze alsPapierprototypen entwickelt. Am Anfang stand hier „Masse statt Klasse“. Es wurden möglichst vieleunterschiedliche Ansätze entwickelt. Aus diesen ergaben sich dann die innovativen Navigationsansätze undFeatures, die später den besonderen Charakter der App ausmachen sollten.
  9. 9. „Schnell zum klickbaren Prototyp!“Auf der Grundlage der finalen Papierprototypen wurden dann iterativ ein detaillierter klickbarer Prototyp undein Basis-Design entwickelt. Mit dem Basis-Design wurde der Prototyp dann noch weiter detailliert, um alsBasis für einen ersten User-Test dienen zu können.
  10. 10. „Ohne lange Diskussionen in den User-Test“Schon einen Tag nach Fertigstellung des Prototypen wurde ein erster User-Test durchgeführt. Hierfür wurdenProbanden rekrutiert, die sich aktuell gerade auf Wohnungssuche befanden, um ein möglichst authentischesTest-Szenario zu haben. Es wurde mit fünf Probanden an einem Tag getestet.Insgesamt war der Test sehr erfolgreich. Alle Kern-Features wurden von den Usern direkt verstanden und sehrgelobt. Alle User hätten sogar Geld für die App bezahlt - jedenfalls haben sie das gesagt :-)
  11. 11. WegsortierenDas „Wegsortieren“ der Ergebnisse wurde direkt verstanden und mit Begeisterung genutzt. Wichtig für dasVerständnis waren die kleinen Details im Prototyp: Das Hochzählen bei den Ergebnissen, ein Text-Feedbacknach dem Wegsortieren und das „Verschwinden“ des Eintrags.
  12. 12. „Engere Wahl ist detaillierter...“Auch das Konzept der „Engeren Wahl“ wurde gut verstanden. Besonders wichtig war hier, dass die „EngereWahl“ die Ergebnisse prominenter dargestellt hat als bei den aussortierten Suchergebnissen.
  13. 13. „Weg isses“Ein kleines, aber mit Begeisterung aufgenommenes Element war das Text-Feedback „Weg isses“, wennErgebnisse in den Container „Kommt nicht in Frage“ geschoben wurden.
  14. 14. Mein neues ZuhauseDer Bereich „Mein neues Zuhause“ hingegen wurde von den Usern kollektiv abgelehnt. Wenn man ein Objektgefunden hat und voraussichtlich auch bekommt, dann legen die User keinen Wert mehr auf die App. Sagensie zumindest. Ein proaktives Handeln liegt nicht im Interesse der User. Hier muss das Produktkonzept andereWege gehen, um die User zu animieren, die App auch nach dem Mieten/Kauf des Objekts weiter zu nutzen.
  15. 15. „Alles in allem ein tolles Projekt:-)Insgesamt hat das Projekt großen Spaß gemacht. Das Timing war schon sehr sportlich. Insbesondere dieErstellung des klickbaren Prototypen hat einige lange Nächte gekostet, da der Termin für den User-Test frühfeststand und nicht verschoben werden konnte.
  16. 16. 048 // weave 03.12 // PROJECTS // ImmonetAGENTURen eparo GmbH,Hamburg (www.eparo.de)KUNDE Immonet GmbH,Hamburg (www.immonet.de)Zeitraum November 2011 bisApril 2012TECHNIK Objective-C,Beziérpfade, Douglas-Peucker-AlgorithmusZIEL iPad-App mit Zeichen-funktion auf der LandkarteRalf Buttgereit,Projektmanager beiImmonet, und RolfSchulte Strathaus,UX-Designer undGeschäftsführer dereparo GmbH, bespre-chen die Ergebnisseihres Kreativworkshopsbei eparo. Der helleRaum mit den groß-zügigen Wandflächenlädt zum freienBrainstorming ein048 // weave 03.12 // PROJECTS // Immonet fürs iPadSie kamen, um zu testen – und fingen noch mal ganz von vorne an. WEAVEerzählt eine wahre Geschichte vom Nutzen frühzeitiger UX-Tests undiPad-gerechter App-Konzeption. Am Ende kam – neben einer erstaunlichenÜbersichtlichkeit – ein konkurrenzlos userfreundliches Feature mitneuen Kundenbindungseffekten heraus: Auf der Immonet-iPad-App kannder User das Gebiet seines Interesses mit dem Finger einkreisenIMMONET GEHT iPADWer mehr wissen will...www.53nord.de/immonetWeitere Informationen zum Projektvorgehen findet sich um UX-Blog 53nord.de (www.53nord.de). Dort findetsich auch ein WEAVE-Artikel zum Projekt als PDF zum Download.
  17. 17. „Aber alles in allem ein tolles Projekt:-)Nur ein Angeberbild am Ende: Es hilft sehr, wenn man die geeigneten Arbeitsmaterialien griffbereit. Wirglauben, dass wir ein ziemlich einzigartiges Post-it-Regal haben. 22 Farben, übersichtlich sortiert, helfen sehrdabei, schnell und strukturiert zu arbeiten.
  18. 18. Noch ein neues Arbeitswerkzeug: Eine Magnetwand (4,5 m x 2,5 m). Direkt nutzbar als Whiteboard, abernatürlich auch zum Anhängen von Zetteln und Ausdrucken mit Magneten. Man sieht auch gut die DIN A4-Magnetfolien, die wir in letzter Zeit zum Paper-Prototyping (besser „Magneto-Protyping“) nutzen.
  19. 19. ...keep in touchKontaktMailTwitterBlogrolf.schulte@eparo.de@rolfsterHH oder @eparoUX53nord.dewer mehr wissen will... keep in touch.

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