IT Personalmanagement - neue Wege und alte Stolpersteine

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Dr. Daniela Rothenhöfer, Leiterin der Hauptabteilung IT-Strategie und IT-Steuerung - IT-Controlling übernahm die Moderation des Fachforums 5 auf dem Bayerischen Anwenderforum eGovernment am 3. und 4. Mai 2016, welches sich mit der Personalgewinnung und -bindung von IT-Personal auf einem engen Fachkräftemarkt beschäftigte. Sie stellte einige der Maßnahmen der Landeshauptstadt wie Messe-Teilnahmen, rollenbasierte Aufgabenbeschreibungen, Kompetenzprofile und Fachkarrieren vor. Die Erfolge aber auch Herausforderungen können hier nachgelesen werden.

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IT Personalmanagement - neue Wege und alte Stolpersteine

  1. 1. 1 / 20 IT-Personalmanagement - Neue Wege und alte Stolpersteine Bayerisches Anwenderforum eGovernment 04.05.2016 Dr. Daniela Rothenhöfer Landeshauptstadt München, Direktorium Hauptabteilung III - IT-Strategie und IT-Steuerung/IT-Controlling (STRAC) Hauptabteilungsleitung, Stv. des IT-Beauftragten
  2. 2. 2 / 20 Die Verwaltung der Landeshauptstadt München im Überblick ● > 30.000 Mitarbeiter in 12 Referaten und 5 Eigenbetrieben ● Haushaltsvolumen: 6,2 Milliarden Euro ● LHM beteiligt an > 100 Unternehmen ● rund 40.000 PC-Arbeitsplätze (inkl. Schulen) ● 600 - 700 Fachanwendungen (ohne Schulen)
  3. 3. 3 / 20 Die Verwaltung der Landeshauptstadt München im Überblick Stadtkämmerei Personal- und Organisationsreferat Direktorium (zentrale IT) Baureferat Kommunalreferat Kreisverwaltungsreferat Kulturreferat Sozialreferat ReferatfürBildungundSport ReferatfürArbeitundWirtschaft ReferatfürGesundheitundUmwelt Ref.fürStadtplanungundBauordnung Oberbürgermeister Dieter Reiter 2. Bürgermeister Josef Schmid 3. Bürgermeisterin Christine Strobl Die IT der Landeshauptstadt München unterstützt die Struktur der Stadtverwaltung insgesamt mit einem zentralen IT-Dienstleister, einer Resort-IT in den Referaten und einem Zentralbereich für IT-Strategie und IT-Steuerung / IT-Controlling
  4. 4. 4 / 20 Inhaltsübersicht ● Ausgangssituation und Zielsetzungen ● Kernelemente des IT-Personalmanagements bei der Landeshauptstadt München ● Fazit und nächste Schritte
  5. 5. 5 / 20 Ausgangssituation Technologie IT-Infrastruktur Personal in der IT Organisation Prozesse Strategie Im stark umkämpften Personalmarkt in der IT sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderem Maß das Fundament der IT-Organisation Betrieb (RUN) Vorhaben (Plan / Build)
  6. 6. 6 / 20 Zielsetzungen ● Gewinnung, langfristige Bindung und Motivation qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ● Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeberin ● Unterstützung einer zielgerichteten strategischen IT-Personalplanung ● Stadtweite Transparenz und Vergleichbarkeit ● Gezielte Entwicklung von IT-Fachkräften aus den eigenen Reihen ● Karriereperspektiven für die IT-Schaffenden ● Interessierte IT-Schaffende haben die Möglichkeit, ihre IT-fachliche Expertise in einer IT- Fachkarriere zu entfalten und weiter zu entwickeln. ● Grundsätzliche Durchlässigkeit zwischen IT-Fachkarrierepfaden untereinander sowie zu Führungskarrieren ● Reduzierter Bedarf an externen Kräften durch verbesserte interne Qualifikation
  7. 7. 7 / 20 Inhaltsübersicht ● Ausgangssituation und Zielsetzungen ● Kernelemente des IT-Personalmanagements bei der Landeshauptstadt München ● Fazit und nächste Schritte
  8. 8. 8 / 20 Überblick über die IT-spezifischen Instrumente Neben den zentral vom Personal- und Organisationsreferat organisierten Instrumenten in Ausbildung Personalmanagementinstrumenten wurden in enger Zusammenarbeit zwischen IT und Personal- und Organisatiosnreferat spezifische Instrumente für die IT entwickelt IT-Schaffende IT-Rollen IT-Kompetenz- management IT- Fachkarrieren IT-Qualifizierungsoffensive
  9. 9. 9 / 20 Schritt 1 – IT-Rollen – Definition und Bewertung von IT-Rollen 2. QE 3. QE 4. QE
  10. 10. 10 / 20 Schritt 1- IT-Rollen – Rollenbasierte IT-Arbeitsplatzbeschreibungen Bewertungs- merkmale je Rolle In der Vergangenheit mussten Führungskräfte sehr viel Aufwand in die Entwicklung von Arbeitsplatz- beschreibungen (APBs) stecken. Jetzt sind die APBs einfacher zu erstellen. Dies wird durch die Verwendung von IT- Rollenbeschreibungen erleichtert. Ein IT-Schaffender kann eine oder mehrere IT-Rollen ausfüllen. Aus den verschiedenen IT-Rollen und den korrespondierenden Bewertungen können so relativ einfach APBs zusammengesetzt werden, die die tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten widerspiegeln.
  11. 11. 11 / 20 Schritt 2 – IT-Kompetenzmanagement - Systematik IT-Kompetenzkatalog IT-Kompetenzmatrix je Rolle IT-Kompetenzprofil Rolle/Bewertung rollenbasierte Stelle Kompetenzprofil der Rolle 'IT-Ingenieur/in' VGr. III/II / E12 TVöD / BesGr. A13 3.QE Kompetenz Kompetenzniveau SK B ausgeprägt Teamfähigkeit B ausgeprägt K ausgeprägt MK B ausgeprägt B ausgeprägt Qualitätssicherung M ausgeprägt Qualitätsmanagement M gut M ausgeprägt PK Ergebnisorientierung B ausgeprägt Innovationsfähigkeit M ausgeprägt M ausgeprägt Analytische Fähigkeit M ausgeprägt M ausgeprägt Gestaltungskraft K gut FK IT-Englisch B ausgeprägt - kann in IT-Fachkreisen/Communities in englischer Sprache arbeitsrelevante Gespräche führen Kenntnis IT-Serviceprozesse B ausgeprägt Kenntnis Fachprozesse K gut IT-Technologiekenntnisse M B gut Informations- und Kommunikationsstärke Kümmert sich um einen angemessenen Wissensstand aller Beteiligten und erreicht ein gemeinsames Verständnis für Ziele und Aufgaben. Baut Vertrauen auf und beeinflusst das Miteinander positiv. Zeigt sich wertschätzend und anerkennend. Versteht es, Lösungsideen zu kommunizieren und konsensorientiert Entscheidungen herbeizuführen. - fordert ein und übernimmt Anregungen; - trägt aktiv zur Klarheit und Identifikation mit den Zielen bei; - schafft vertrauensvolle Zusammenarbeit auch über die Teamgrenze hinweg Kunden- und serviceorientiertes Denken und Handeln - tauscht sich aktiv und regelmäßig mit dem Kunden aus; - baut eine vertrauensvolle Beziehung auf; - richtet die Dienstleistungen und die Zusammenarbeit an Kundenerwartungen und Servicevereinbarungen aus; - wirkt an Veränderungen beim Kunden mit Präsentations- und Moderationskompetenz - überzeugt zu zielorientierter Zusammenarbeit; - kann Präsentations- und Moderationstechniken wirksam einsetzen Methoden des Risikomanagements - hat ein gutes Risikobewusstsein und -verständnis - hat überdurchschnittliche Methodenkenntnisse zum Risikomanagement - reflektiert und analysiert Risiken und betreibt systematisch operative Risikovorsorge - analysiert den Kontext der erforderlichen Qualitätssicherung - definiert und plant Qualitätssicherungs- und Testverfahren und sorgt für deren Umsetzung - kennt die Qualitätsziele, die Prozesse und Instrumente zur Erreichung der Qualitätsziele - versteht das Zusammenspiel des Qualitätsmanagementsystems im Ganzen und kann dies auf eigene Aufgaben und eigenes Handeln übertragen IT-Sicherheitsmanagement und IT-Governance - kennt die relevanten IT-Sicherheitsbestimmungen, Compliance-Anforderungen und Gesetze und richtet das eigene Handeln danach aus - erkennt Abweichungen von IT-Sicherheitsbestimmungen, mögliche Sicherheitsgefährdungen und Bedrohungen auch im Umfeld des eigenen Aufgabenbereichs und weiß Überwachungsverfahren angemessen einzusetzen - hat einen Blick für vorbeugende Maßnahmen zur Gewährleistung von IT-Sicherheit und/oder IT-Governance - nutzt tiefgehende Kenntnisse im Gesamtprozess; - analysiert und schafft Möglichkeiten für Win-Win-Situationen in der Zusammenarbeit; - verhält sich wertschätzend und anerkennend - liefert Ergebnisse in erwarteter Qualität und Menge Setzt eigene innovative Impulse und gestaltet die Zusammenarbeit an neuartigen Lösungen. Inspiriert darüber hinaus durch konkrete Vorstellungen für innovative Verbesserungen. Stellt sich flexibel auf Veränderungen ein. Wirtschaftliches Denken und Handeln Nutzt wirtschaftliche Kenntnisse und Wirtschaftlichkeitsanalysen, um die Wirtschaftlichkeit und Risikoabsicherung des eigenen Bereiches zu steuern. Nutzt Kenngrößen zur Identifizierung von Optimierungspotenzialen bei der Wirtschaftlichkeit (Kosten und/oder Leistungen). - analysiert Ursache-Wirkung-Zusammenhänge durch Methodenkenntnis und Abstraktionsvermögen; - leitet strukturiert Handlungsempfehlungen oder Entscheidungsvorschläge her; - reflektiert auf Basis von Erfahrungen und Fachkenntnisse zum Aufgabenumfeld Selbständiges und vorausschauendes Handeln - versteht Zusammenhang des eigenen Tuns mit dem Umfeld im Gesamtprozess; - ergreift Initiative für Verbesserungen im Gesamtprozess - verantwortet die Ergebnisse und Auswirkungen des eigenen Tuns - erkennt Gestaltungsmöglichkeiten im Umfeld des eigenen Verantwortungsbereichs - führt neue Entwicklungen/ Veränderungen in der Zusammenarbeit mit dem Umfeld herbei - hat fundierte Kenntnisse zu IT-Serviceprozessen und Standards und hält diese aktuell - kennt und versteht die Bedeutung der IT-Serviceprozesse auch aus Kundensicht und richtet das eigene Handeln und die Zusammenarbeit daran aus - kann die Eignung von Marktinnovationen und Best Practices für die Optimierung der IT-Serviceprozesse bei der LHM beurteilen - kennt und versteht das Umfeld und die Zusammenhänge der fachlichen Aufgaben und Geschäftsprozesse der Kunden - kennt Best Practice Lösungen und hat einen Überblick über am Markt verfügbare IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse stark ausgeprägt - ist als IT-Technologieexperte und Experte für die Eignungsbewertung von technologischen Marktentwicklungen anerkannt Kenntnis städtischer Regelungen - kennt aufgabenbezogene stadtinterne und gesetzliche Regelungen, versteht die Zusammenhänge und kann sie mit den eigenen Aufgaben in Beziehung bringen Kompetenzanforderungsprofil Kompetenz Kompetenzniveau B ausgeprägt Teamfähigkeit B gut Konfliktfähigkeit B ausgeprägt B starkausgeprägt Verhandlungsgeschick M ausgeprägt B ausgeprägt B gut M gut M ausgeprägt Qualitätssicherung M ausgeprägt B gut Entscheidungsfähigkeit M ausgeprägt Ergebnisorientierung M ausgeprägt Innovationsfähigkeit M gut M starkausgeprägt AnalytischeFähigkeit M ausgeprägt Fachanalyst/in (VGr. IVa/III / E11 TVöD / BesGr. A12), Dezentrale/r Kundenbetreuer/in (VGr. IVa / E10 TVöD / BesGr. A11), dezentrale/r Service-Level-Verantwortliche/r (VGr. IVa/III / E11 TVöD / BesGr. A12) Informations- und Kommunikationsstärke KümmertsichumeinenangemessenenWissensstandallerBeteiligtenunderreicht ein gemeinsamesVerständnisfürZieleundAufgaben. Baut Vertrauenauf undbeeinflusst dasMiteinanderpositiv. Zeigt sichwertschätzendundanerkennend. Versteht es, Lösungsideenzukommunizierenundkonsensorientiert Entscheidungenherbeizuführen. - nutzt WissenundErfahrungzugruppendynamischenProzessen; - arbeitet konstruktivundproduktivzusammen; - unterstützt aktivdiegemeinsamenErreichungdesTeamergebnisses KenntKonfliktlösungswegeundwendetdieseerfolgreichan. Arbeitet konstruktivund kompromissbereitanderLösungmit undbetrachtet KonflikteauchalsChancefür grundlegendeVerbesserungen. Erkennt Konflikte, kannsietreffendanalysieren, um einzuschätzenwelcheHilfesinnvoll ist, oderobEskalationswegeeinzuschlagensind. Löst zudemaucheinfachestrukturelleKonflikte. Kunden- und serviceorientiertesDenkenund Handeln - genießt dasVertrauendesKundenalsExperteoderPartner; - richtetDienstleistungenanKundenerwartungenundServicevereinbarungenaus; - wirdfrühzeitigvomKundeneingebunden, umweitreichendeVeränderungen gemeinsamzuerörtern -Integriert eigeneZieleindenGesamtzusammenhangundschafft Win-Win-Situationen undnutzt vertiefteKenntnissezuVerhandlungstechniken - hat Bereitschaft zurEinigungundzuKompromissen Präsentations- und Moderationskompetenz - überzeugt zuzielorientierterZusammenarbeit; - kannPräsentations- undModerationstechnikenwirksameinsetzen Methodendes Risikomanagements - hat eingutesRisikobewusstseinund-verständnis - kenntMethodendesRisikomanagementsundkanndiesegezielt undbedarfsgerecht anwenden Methodendes Prozessmanagements - kenntallgemeingültigeundstadtspezifischeModelle,NotationenundWerkzeugezur Prozessmodellierung - schätzt auf GrundvonErfahrungenundeinesgutenProzessverständnissesdie erforderliche Modellierungstieferichtigeinundwähltsituationsgerecht passende ModelleundDarstellungen Methodendes Anforderungsmanagements - setzt auf GrundvonErfahrungMethodendesAnforderungsmanagements situationsgerecht ein - hat überdurchschnittlicheMethodenkenntnnisse - kannbei komplexenAnforderungendieserichtigstrukturierensowiederenKonsistenz undVollständigkeit analysieren - analysiert denKontext dererforderlichenQualitätssicherung - definiert undplant Qualitätssicherungs- undTestverfahrenundsorgt für deren Umsetzung IT-Sicherheitsmanagementund IT-Governance - kenntdierelevantenIT-Sicherheitsbestimmungen,Compliance-Anforderungenund Gesetzeundrichtet daseigeneHandelndanachaus - erkennt AbweichungenvonIT-Sicherheitsbestimmungen,mögliche SicherheitsgefährdungenundBedrohungenimeigenenAufgabenbereich - kannHandlungs- undEskalationsbedarferealistischeinschätzen Nutzt eigenenHandlungsspielraumzurOrganisation undGestaltungdesverantworteten BereichsoderThemas, umWin-Win-SituationenimGesamtzusammenhangundim RahmenübergeordneterStrategienherbeizuführen. Kennt Methodender Entscheidungsfindung, überträgt diesekonkret indiePraxisundanalysiert Ursache- Wirkung-Zusammenhängetreffend. Vertritt eigeneEntscheidungenundträgt die Konsequenzendaraus. - nutzt tiefgehendeKenntnisseimGesamtprozess; - analysiert undschafft MöglichkeitenfürWin-Win-SituationeninderZusammenarbeit; - verhält sichwertschätzendundanerkennend - liefert ErgebnisseinerwarteterQualität undMenge Setzt eigeneinnovativeImpulseundgestaltet dieZusammenarbeit anneuartigen Lösungen. Stelltsichflexibel auf Veränderungenein. WirtschaftlichesDenkenund Handeln Analysiert diewirtschaftlicheSituationdeseigenenBereichsundkooperiert überden eigenenBereichhinaus, umweitreichendeVerbesserungenderWirtschaftlichkeit und derRisikoabsicherungzuerzielen. - analysiert Ursache-Wirkung-ZusammenhängedurchMethodenkenntnisund Abstraktionsvermögen; - leitet strukturiert HandlungsempfehlungenoderEntscheidungsvorschlägeher; - reflektiertauf BasisvonErfahrungenundFachkenntnissezumAufgabenumfeld Kompetenzenkatalog (Auswahl: Kompetenzfeld = - alle -) KF Kompetenz allgemeine Kompetenzbeschreibung grundlegend gut ausgeprägt stark ausgeprägt SK wesentlichesDELTA→ SK Teamfähigkeit wesentlichesDELTA→ Informations- und Kommunikationsstärke Informations- undKommunikationsstärkebedeutet, einenangemessenenWissensstandaller Beteiligtenin der Zusammenarbeitzugewährleistenundfür das Wollenund HandelneingemeinsamesVerständnisder ZieleundAufgabenzuerreichen. Mitsteigenden AnforderungenandieInformations- und Kommunikationsstärkewirdeswichtiger,Vertrauen aufzubauen,Wertschätzungauszudrücken,geeignete Strukturen zuetablierenunddieKulturdesMiteinanders positivzubeeinflussen. (FürInformations- und Kommunikationsstärke, wiesiez.B.für Öffentlichkeitsarbeitbenötigtwird,wäreeineeigene Kompetenzzudefinieren.) Kümmert sichumeinen angemessenenWissensstandaller Beteiligtenunderreichtein gemeinsamesVerständnisfürZiele undAufgaben. Kümmertsichumeinen angemessenenWissensstandaller Beteiligtenunderreicht ein gemeinsamesVerständnisfür Ziele undAufgaben. BautVertrauenauf undbeeinflusst dasMiteinander positiv. Zeigtsichwertschätzendund anerkennend. Kümmert sichumeinen angemessenenWissensstandaller Beteiligtenunderreichtein gemeinsamesVerständnisfürZiele undAufgaben. Baut Vertrauenauf undbeeinflusst dasMiteinander positiv. Zeigt sich wertschätzendund anerkennend. Versteht es, Lösungsideenzukommunizierenund konsensorientiert Entscheidungen herbeizuführen. Erzeugt imeigenenUmfeldein vertrauensvollesund wertschätzendesKommunikations- undKooperationsklimaundetabliert eingemeinsamesVerständniszu übergreifendenStrategien. - baut Vertrauenauf - zeigt sichwertschätzendund anerkennend - kannLösungsideen kommunizieren; - führt konsensorientiert Entscheidungenherbei - erzeugt Kommunikations- und Kooperationsklima; - etabliert gemeinsamesVerständnis zuübergreifendenStrategien Teamfähigkeit bezeichnet dieKompetenz,sich kooperativineinTeameinzubringenundunter BerücksichtigunggruppendynamischerProzessezum erfolgreichenErreichendesTeamergebnisses beizutragen. - stimmtsichab; - arbeitetkonstruktivundproduktiv zusammen; - erreicht gemeinsamZiele - nutzt WissenundErfahrungzu gruppendynamischenProzessen; - arbeitet konstruktivundproduktiv zusammen; - unterstützt aktivdie gemeinsamen ErreichungdesTeamergebnisses - forderteinundübernimmt Anregungen; - trägt aktivzur Klarheitund IdentifikationmitdenZielenbei; - schafftvertrauensvolle Zusammenarbeit auchüberdie Teamgrenzehinweg - hatüberdurchschnittliche KenntnisseundErfahrungenzu gruppendynamischenProzessen; - antizipiert undintegriert differierendeInteressenauchüber dieTeamgrenzehinweg; - etabliert vertrauensvolle Zusammenarbeit - WissenundErfahrungzu gruppendynamischen Prozessen - KlarheitundIdentifikationmit Zielen; - vertrauensvolleZusammenarbeit auchüber Teamgrenzehinweg - antizipiertundintegriert differierendeInteressenauchüber dieTeamgrenzehinweg: - etabliert vertrauensvolle Zusammenarbeit IT-Projektleiter/in KF Kompetenzanforderung E11 (>50%bS) E12 (bMdV) E13 (HS) E14 (HS+bS) E15 (HS+bMdV) MK Projektmanagementmethodik M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B B PK Analytische Fähigkeit K gut K gut K ausgeprägt K ausgeprägt K ausgeprägt PK Entscheidungsfähigkeit M gut M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B PK Ergebnisorientierung M gut M ausgeprägt M ausgeprägt M M SK Gender- und Diversity-Kompetenz B gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt SK M gut M ausgeprägt M ausgeprägt M M FK Kenntnis städtischer Regelungen B gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt SK Konfliktfähigkeit M ausgeprägt M ausgeprägt M ausgeprägt M M MK Organisationsfähigkeit M gut M ausgeprägt M ausgeprägt B ausgeprägt B MK M ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt B B MK Qualitätsmanagement K gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt MK Qualitätssicherung B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt MK Methoden des Risikomanagements M gut M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B SK Teamfähigkeit B ausgeprägt B ausgeprägt B B B SK Verhandlungsgeschick M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B B VGr. IVa/III / E11 TVöD / BesGr. A12 VGr. III/II / E12 TVöD / BesGr. A13 3.QE VGr. II / E13 TVöD / BesGr. A13 4. QE VGr. Ib / E14 TVöD / BesGr. A14 VGr. Ia / E15 TVöD / BesGr. A15 stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt Informations- und Kommunikationsstärke stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt Präsentations- und Moderationskompetenz stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt
  12. 12. 12 / 20 Schritt 2 – IT-Kompetenzmanagement - Kompetenzmatrix am Beispiel IT-Projektleiter/in KF Kompetenzanforderung E11 (>50%bS) E12 (bMdV) E13 (HS) E14 (HS+bS) E15 (HS+bMdV) MK Projektmanagementmethodik M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B B PK Analytische Fähigkeit K gut K gut K ausgeprägt K ausgeprägt K ausgeprägt PK Entscheidungsfähigkeit M gut M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B PK Ergebnisorientierung M gut M ausgeprägt M ausgeprägt M M SK Gender- und Diversity-Kompetenz B gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt SK M gut M ausgeprägt M ausgeprägt M M FK Kenntnis städtischer Regelungen B gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt SK Konfliktfähigkeit M ausgeprägt M ausgeprägt M ausgeprägt M M MK Organisationsfähigkeit M gut M ausgeprägt M ausgeprägt B ausgeprägt B MK M ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt B B MK Qualitätsmanagement K gut B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt MK Qualitätssicherung B gut B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt B ausgeprägt MK Methoden des Risikomanagements M gut M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B SK Teamfähigkeit B ausgeprägt B ausgeprägt B B B SK Verhandlungsgeschick M gut M ausgeprägt B ausgeprägt B B VGr. IVa/III / E11 TVöD / BesGr. A12 VGr. III/II / E12 TVöD / BesGr. A13 3.QE VGr. II/ E13 TVöD / BesGr. A13 4. QE VGr. Ib / E14 TVöD / BesGr. A14 VGr. Ia / E15 TVöD / BesGr. A15 stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt Informations- und Kommunikationsstärke stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt Präsentations- und Moderationskompetenz stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt stark ausgeprägt sehr stark ausgeprägt
  13. 13. 13 / 20 Schritt 3 – IT-Fachkarrieren - Prinzip
  14. 14. 14 / 20 Schritt 3 – IT-Fachkarrieren - Übersicht Bisher wurden für drei IT-Rollen IT- Fachkarrierepfade entwickelt. Eine IT-Fachkarriere als IT- Projektleiter/in kann in allen IT- Bereichen beschritten werden. Eine IT-Fachkarriere als Fachanalyst/in wird primär, aber nicht ausschließlich, in den resort-IT- Bereichen beschritten werden. Eine IT-Fachkarriere als IT- Ingenieur/in wird primär, aber nicht ausschließlich, beim zentralen IT- Dienstleister beschritten werden. Über die Notwendigkeit weiterer IT- Fachkarrierepfade werden die IT- Häuser in Zukunft befinden. Je nach deren Bedarf wird an weiteren IT- Fachkarrierepfaden gearbeitet werden.
  15. 15. 15 / 20 Schritt 3 – IT-Fachkarrieren Überblick über einen Fachkarriereschritt – Beispiel PL In diesem Ausschnitt werden alle Elemente der Qualifizierungen auf einer Stelle und des Qualifizierungsprogramms am Beispiel IT-Projektleiter/in in E11 / A12 sichtbar gemacht. Die Qualifizierungsmaßnahmen auf einer Stelle werden als arbeitsbegleitende Maßnahmen über einen Zeitraum von mindestens 1-3 Jahren besucht. Sie dienen ebenso der Wahrnehmung der Aufgaben auf der Stelle. Danach kann eine Bewerbung für das darauf aufbauende Qualifizierungsprogramm erfolgen. Im Qualifizierungsprogramm müssen die internen und externen Maßnahmen absolviert werden. Darüber hinaus muss im Beispiel hier eine Zertifizierung für IMPA Level D abgelegt werden. Mit erfolgreich abgeschlossenem Qualifizierungsprogramm kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den virtuellen Pool. IT-Projektleiter/ in E11 / A12 Qualifizierungsmaßnahmen auf einer Stelle IT-Projektleiter/in in E11 / A12 Qualifizierungsprogramm Seminare Praxis Abschluss/Zertifizierung IPMA Level D ● Auffrischungen IPMA Level D ● Transfernachweis ● Prüfungsvorbereitung ● Zertifizierung IPMA Level D Mindestens drei von: ● KM050 - Verhandlungen erfolgreich führen ● Souveränitätstraining ● KM015 - Überzeugend visualisieren, präsentieren ● ... MI260 - Beschlusserstellung für ITK-Vorhaben FK720 - Führen ohne Personalverantwortung ... FK340 - Konfliktmanagement für Führungskräfte Transferberatung Projektmanagementreview 3 T 14 T 3 T 2 T 2 T 1 T 3 T 3 T 1 T 5 T
  16. 16. 16 / 20 Schritt 4 – Qualifizierungsoffensive - Auszug Die neu entwickelten IT-Qualifizierungen stehen auch außerhalb der Fachkarrierensystematik für individuelle Weiterbildung zur Verfügung
  17. 17. 17 / 20 Inhaltsübersicht ● Ausgangssituation und Zielsetzungen ● Kernelemente des IT-Personalmanagements bei der Landeshauptstadt München ● Fazit und nächste Schritte
  18. 18. 18 / 20 Fazit ● In der IT wurde ein Instrumentenbaukasten geschaffen, der die stadtweit verfügbaren Instrumente im Hinblick auf Personalentwicklung und Personalbindung ergänzt ● Der starke Fachkräftemangel kann durch diese Instrumente gemildert werden ● Stellenbewertungen: Bei der Einrichtung neuer Stellen ist eine umfassende Kulturveränderung bei der rollenbasierten Stellenbewertung erforderlich ● Stellenbesetzungen: Die formalen Vorgaben zur Durchführung von Stellenbesetzungen bleiben gleich und somit eine Geschwindigkeitshürde im Vergleich zur Privatwirtschaft ● Qualifizierungen: Die Zertifizierungen sind teilweise arbeitsintensiv, was entsprechende Unterstützung durch die jeweiligen Führugnskräfte erfordert, die Spezifika der LHM zu berücksichtigen, erforderdert zusätzliche Kapazitäten von internem Personal, das diese Teile der Qualifizierung durchführt ● Komplexität: Bei Veränderungen im Bereich Personalmanagement außerhalb der IT (z.B. Änderungen bei den Inhalten von Kompetenzen) müssen diese in der IT nachgezogen werden ● Spannungsfeld formale Korrektheit vs. individuelle Bedürfnisse in der Praxis
  19. 19. 19 / 20 Nächste Schritte ● Kontinuierlicher Verbesserungsprozess für die IT-Rollen ● Etablierung weiterer Fachkarrieren ● Harmonisierung des IT-Kompetenzmanagements mit dem neuen Kompetenzmanagement für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Kompetenzmanagement ist relevant für Mitarbeitergespräche, IT-Kompetenzmanagement ist relevant für Fachkarrieren)
  20. 20. 20 / 20 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Ihre Fragen ??? Dr. Daniela Rothenhöfer Landeshauptstadt München Direktorium, D-III Tel.: +49-89-233-82300 daniela.rothenhoefer@muenchen.de

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