Deutsche Märchenstraße

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Deutsche Märchenstraße

  1. 1. Deutsche Märchenstraße Interaktive Karte Die Karte wird von Christina Grjanko gemacht.
  2. 2. Die Sage vom Rattenfänger Hammeln Im Jahre 1284 ließ sich zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte einen Rock von vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien. Die Bürger sagten ihm diesen Lohn zu, und der Rattenfänger zog sein Pfeifchen heraus und pfiff. Da kamen alsbald die Ratten und Mäuse aus allen Häusern hervorgekrochen und sammelten sich um ihn herum. Als er nun meinte, es wäre keine zurückgeblieben, ging er aus der Stadt hinaus in die Weser; der ganze Haufen folgte ihm nach, stürzte ins Wasser und ertrank. Weiter…
  3. 3. Der Wolf und die sieben jungen Geißle Wolfhagen Es war einmal eine alte Geiß, die hatte sieben junge Geißlein. Sie hatte sie so lieb, wie eben eine Mutter ihre Kinder lieb hat. Eines Tages wollte sie in den Wald gehen und Futter holen. Da rief sie alle sieben herbei und sprach: "Liebe Kinder, ich muss hinaus in den Wald. Seid inzwischen brav, sperrt die Türe gut zu und nehmt euch in Acht vor dem Wolf! Wenn er hereinkommt, frisst er euch mit Haut und Haaren. Der Bösewicht verstellt sich oft, aber an seiner rauen Stimme und an seinen schwarzen Füßen werdet ihr ihn gleich erkennen." Die Geißlein sagten: "Liebe Mutter, wir wollen uns schon in Acht nehmen, du kannst ohne Sorge fortgehen." Da meckerte die Alte und machte sich getrost auf den Weg. Weiter…
  4. 4. Schneewittchen Bad Wildungen Es war einmal eine Königin, die hatte keine Kinder. Aber sie wünschte sich eines, weil sie so einsam war. Eines Tages saß sie an einer Stickerei und betrachtete tief in Gedanken den Rahmen aus schwarzem Ebenholz. Sie saß am offenen Fenster und draußen fielen dicke weiße Schneeflocken vom Himmel. Da stach sich die Königin in den Finger und drei kleine Blutstropfen fielen in den weißen Schnee. "Ach", seufzte die Königin, "hätte ich doch nur ein Kind, so rot wie Blut, so weiß wie Schnee und so schwarz wie Ebenholz!" Weiter…
  5. 5. Frau Holle Hessisch Lichtenau Eine Witwe hatte zwei Töchter, davon war die eine schön und fleißig, die andere hässlich und faul. Sie hatte aber die hässliche und faule, weil sie ihre rechte Tochter war, viel lieber, und die andere musste alle Arbeit tun und der Aschenputtel im Hause sein. Das arme Mädchen musste sich täglich auf die große Straße bei einem Brunnen setzen und musste so viel spinnen, dass ihm das Blut aus den Fingern sprang. Weiter…
  6. 6. Dornröschen Sababurg Es waren einmal ein König und eine Königin. Die wünschten sich so sehr ein Kind - aber sie konnten keins bekommen. Doch eines Tages, als die Königin einmal im See badete, platschte ein Frosch aus dem Wasser und sprach: "Dein Wunsch wird erfüllt. Bevor das Jahr um ist, wirst du eine Tochter bekommen." Und so geschah es. Noch ehe das Jahr vergangen war, gebar die Königin ein Mädchen. Der König und die Königin freuten sich sehr und veranstalteten ein großes Fest. Weiter…
  7. 7. Rapunzel Trendelburg Ein Mann und eine Frau wünschten sich schon lange ein Kind. Endlich gab es Hoffnung, dass der liebe Gott diesen Wunsch erhört hatte. Die Leute wohnten in einem großen Haus. Auf der Hinterseite gab es aber nur ein kleines Fenster. Wer dort hinausschaute, der konnte einen prächtigen Garten sehen, voll mit den schönsten Blumen und Kräutern. Dieser Garten war von einer hohen Mauer umgeben, und niemand wagte es, hineinzugehen. Denn der Garten gehörte einer mächtigen Zauberin, vor der sich alle fürchteten. Weiter…
  8. 8. Aschenputtel Polle Einem reichen Manne, dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte, dass ihr Ende herankam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach: "Liebes Kind, bleibe fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken, und will um dich sein." Darauf tat sie die Augen zu und verschied. Das Mädchen ging jeden Tag hinaus zu dem Grabe der Mutter und weinte, und blieb fromm und gut. Als der Winter kam, deckte der Schnee ein weißes Tüchlein auf das Grab, und als die Sonne im Frühjahr es wieder herabgezogen hatte, nahm sich der Mann eine andere Frau. Weiter…
  9. 9. Baron Münchhausen Bodenwerder Als ich mich einmal selbst aus dem Sumpf befreite Wer je bei einem Ausflug in einem Sumpf zu versinken droht, der sollte sich an diese Geschichte erinnern, die ich wirklich erlebt habe. Bei einem Ausflug gerieten mein Pferd und ich eines Tages in sumpfiges Terrain. Aber wir mussten da durch, es gab keinen anderen Weg zu unserem Ziel. Durchlaufen konnten wir den Sumpf natürlich nicht, also mussten wir das Hindernis überspringen. . Weiter…

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