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Protokoll buergerwerkstatt 22.10.2012

  1. 1. Stadt Gütersloh BürgerbeteiligungKonversion Flugplatz Gütersloh Bürgerwerkstatt Protokoll der Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 im Ratssaal des Gütersloher Rathauses
  2. 2. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 2BürgerwerkstattTermin:Bürgerwerkstatt am 22.10.2012, 18.00-20.45 Uhr im Rathaus der Stadt GüterslohTeilnehmende:Herr Zirbel, Herr Schmidt (Stadt Gütersloh),Frau Dr. Eichenauer, Frau Liene (NRW.URBAN)Frau Prof. Dr. Baumgart, Frau Fischer, Frau Cubides (BPW) und ca. 35 Bürgerinnen undBürger1. Begrüßung und VorstellungHerr Zirbel begrüßt alle Anwesenden und erläutert die Absicht und die Bedeutung desBeteiligungsverfahren. In einer ersten Veranstaltung wurde eine große Spannweite anIdeen gesammelt, nun geht es darum, erste Nutzungsmöglichkeiten zu skizzieren. AmEnde der ersten Beteiligungsphase sollen der Politik das von NRW.Urban erarbeiteteFachgutachten sowie die Ergebnisse der Bürger und Bürgerinnen vorgelegt werden. Dader endgültige Abzug der Briten jedoch nicht feststeht, muss immer bedacht werden,dass es sich um Ideen und noch einen weiten Weg handelt.Anschließend begrüßt Frau Baumgart noch einmal alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer,erläutert kurz das Abendprogramm und stellt das Gelände des Flugplatzes vor.Zunächst sind für die Entwicklung des Geländes die Lage und die Beziehung zur Kern-stadt von Bedeutung. Hier beträgt die Entfernung 5,5 km zur Gütersloher Innenstadt,entscheidend dabei ist, dass der Flughafen in der offenen Landschaft liegt und nicht imSiedlungsbereich. Anhand von Analyseplänen aus der Masterarbeit von Vera Heinz er-läutert Frau Baumgart die Erschließung des Geländes, die Gebäudestrukturen, dieGrün-elemente sowie potenzielle Altlasten-Standorte. Das Flugplatzgelände mit seinen340 ha ist ein enorm großes Areal, welches man kaum erfassen kann. Um die Flächegreifbarer zu machen, soll mit der Einheit von Fußballfeldern gearbeitet werden, die 340ha entsprechend 440 Fußballfelder, für die Nutzungen überlegt werden sollen.Anhand einer Ballonfahrt (Vogelperspektiv-Aufnahmen von bing.de) stellt Frau Baumgartprägnante Gebäude und Räume vor. Neben einzelnen Verwaltungs- und Wohngebäu-den fallen die Logistik- und Hallenstrukturen besonders auf. Einzelne Bauwerke wirkensich durch ihre Kubatur und Sonderfunktion prägend aus (Tower, Bunkeranlagen, Han-gar). Die versiegelten Bereiche nehmen ebenfalls viel Fläche in Anspruch. Darüber hin-aus sind die Grünstrukturen an der Ems sowie die Freizeiteinrichtungen (Golfplatz, Fuß-ballplatz…) bedeutende Strukturen.
  3. 3. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 3Anschließend erfolgen kurze Rückfragen aus dem Plenum:• Wann wird das Fachgutachten von NRW.Urban veröffentlicht, da das Erstsichtungsrecht beim Ministerium liegt (als Auftraggeber)? Frau Dr. Eichenauer/NRW.Urban antwortet, dass Ende November das Gutachten dem Städtebauministerium NRW vorgelegt und im Anschluss der Stadt Gütersloh vorgelegt wird.• Erfolgt durch NRW.Urban eine Bestandsaufnahem der "Qualitätssubstanz" der Gebäu- de? Frau Dr. Eichenauer berichtet, dass für das Flugplatzareal eine Bestandsaufnahme der Gebäudesubstanz erfolgt, für die Wohnsiedlung außerhalb der Kasernenberei- che jedoch nicht. Dieses kann später durchaus vorgenommen werden.• Erfolgt eine Biotopkartierung im Rahmen des von NRW.Urban erarbeiteten Gutachtens? Frau Dr. Eichenauer antwortet, dass keine Kartierung der Biotope erfolgt ist. Hier wird es lediglich eine Begehung der Flächen geben und ggf. erste Hinweise notiert werden.• Gibt es Flächenansprüche von den Gemeinden Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz? Herr Zirbel antwortet, dass auch weiterhin das Flugplatzgelände zum Stadtgebiet Güterslohs zählen wird und nach Aufgabe der militärischen Nutzung die Planungs- hoheit in Gütersloh liegt. Wann genau dieses erfolgt ist jedoch noch nicht klar. So lange wird die Verfügungsgewalt jedoch bei der Britischen Arme liegen. Die Stadt steht im Austausch mit dem Verbindungsoffizier und der Bezirksregierung.Weiterhin erfolgen folgende Anmerkungen von Seiten der Bürger/Bürgerinnen:Bei der Entwicklung zu einem regenerativen Energiegebiet (Solar und Windkraft) solltenkeine privaten Unternehmen kontaktiert werden sondern die Stadtwerke beteiligt werden.Eine dringende Kartierung der Biotope ist erforderlich, um die Gegebenheiten schon jetztzu erfassen und Veränderungen bewerten zu können.2. Arbeitsphase KleingruppenFrau Fischer erläutert das weitere Vorgehen der Arbeit in Kleingruppen.Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich in thematische Kleingruppenaufzuteilen und Nutzungsszenarien sowie Nutzungsvorschläge zu entwickeln und zu kon-kretisieren. Es gibt drei Phasen, die das Arbeiten erleichtern sollen. Zunächst einmal gibtes Leitfragen, anhand derer sich die Gruppen dem Gelände und den Strukturen nähernsollen. In einem weiteren Schritt können die Gruppen mit Hilfe von Luftbildern und Plä-nen Nutzungsszenarien entwickeln. Hierfür stehen ihnen fußballfeldgroße unterschiedlichfarbige Nutzungsbausteine zur Verfügung, so dass grobe flächige Strukturen entwickeltwerden können. Abschließend soll mit einer kurzen Strategie aufgezeigt werden, welche
  4. 4. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 4nächsten Schritte von der Stadt (Politik/Verwaltung) sowie von der Bürgerschaft selbstund ggf. weiterhin einzubeziehenden Akteuren angegangen werden sollten.Nach der Arbeit in Kleingruppen und einer kurzen Pause stellen die Arbeitsgruppen ihreErgebnisse im Plenum vor (siehe unten). Von Seiten eines Bürgers wird angemerkt, dassdie Ergebnisse des Klimaschutzes bisher noch nicht in die Diskussion eingeflossen sind,dies aber erforderlich ist.Abschließend dankt Frau Baumgart allen Beteiligten für ihre aktive Mitwirkung. Sie hebtnoch einmal hervor, dass es sich bei den Ergebnissen um keine repräsentativen Vorstel-lungen der Gütersloher Bevölkerung handelt. Viele der Personen, die an der Werkstattteilgenommen haben, sind in Vereinen und Organisationen tätig, die bestimmte Interes-sen verfolgen.Sie weist darauf hin, dass es am 21.November 2012 die Abschlussveranstaltung "Auflangem Weg - Wie geht´s weiter?" gibt. Hier sind alle Bürgerinnen und Bürger eingela-den. Zielsetzung ist es, auf der Grundlage der vorliegenden Ergebnisse thematische undräumliche Schwerpunkte zu definieren, anhand derer diese Phase der Diskussion festge-halten werden können. Da die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung dokumentiert werden,wäre es zu begrüßen, wenn eine „Bürgerschaftliche Stellungnahme“ formuliert werdenkönnte, die dann den politischen Entscheidungsträgern vorgelegt werden soll. Dernächste Termin findet am 21.11.2012 um 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses in Gü-tersloh statt. Eine zahlreiche Beteiligung der Bevölkerung ist wünschenswert. Frau Baum-gart schließt die Bürgerwerkstatt und verabschiedet die Mitwirkenden.
  5. 5. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 5Ergebnisse der KleingruppenarbeitGruppe 1 | Perspektive Sport und Freizeit1. Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• Motorsport aller Art , Modellautos• Joggingpfad• Golf für den "kleinen Mann"• Veranstaltungshalle (möglicher Ort Hangar)• Kanufahren (Ems?)• Skatebahn, Mountainbike und BMX-Strecke• Bogensportgelände• Segelflughafen, Ballonflughafen• Pferderennbahn• KletterparkWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Naturnähe• Bahnanbindung und Bundesstraßenanbindung• Ungestörte Fläche abseits der Stadt• Befestigte FlächenWelche Strukturen sind erhaltenswert?• Gut ausgebaute versigelte Fläche• Gebäude  WeiternutzenWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Hangar und WaldflächenWie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Keine Nennungen
  6. 6. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 62. Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe trifft insbesondere für den derzeit unbebauten Bereich Aussagen zurNutzung. Hier soll eine Kombination aus Natur- und Naherholungsräumen, Sport- undFreizeitnutzungen entstehen. Zwischen der Landebahn und der Gebäudestruktur solleneine Pferderennbahn und Motorsportangebote entstehen. Südlich soll eine Vielzahl anunterschiedlichen Sportnutzungen (aufgeführt unter: Was fehlt in GT?) eingerichtet undangeboten werden. Darüber hinaus ist eine teilweise landwirtschaftliche Nutzung derFläche denkbar. Zum sogenannten "Kasernenband" werden keine Aussagen getroffen.3. Phase: StrategieWas kann die Stadt (Politik, Verwaltung) tun?• Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen des Kreise GT anstreben• Regelmäßig tagende Arbeitsgruppe aus Politik und VerwaltungWas können/wollen wir selber zum weiteren Prozess/zur weiteren Entwicklung beitragen?• Kontinuierliche Begleitung der Bürger an jeder weiteren Entwicklung• Einbindung von Vereinen in den EntwicklungsprozessWen kann/sollte man noch aktiv an der Planung/ Projektrealisierung beteiligen?• Weitere Institutionen und Verbände des Sports einbeziehen
  7. 7. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 7Gruppe 2 | Perspektive Natur und Naturschutz1. Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• Alternatives Miteinander (Mensch und Natur)• Gärten, Lebensmittelerzeugung, Obstwiesen• §30 BiotopeWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Gute Anbindung an Stadt• Großer Biotopverbund an der EmsWelche Strukturen sind erhaltenswert?• Bewertung mangels Kartierung schwierig!• Offenlandbereich (§30 Magergrünland)• Feldgrillen, größter Bereich im Kreis GTWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Bunkeranlagen• EmsWie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Fahrradschnellweg (Eintragung in Radkarten)• TWE (Bahn) Personen/Lastverkehr
  8. 8. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 82. Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe greift die vorhandenen Strukturen auf. Das derzeitige Kasernenbandmit seinen Gebäuden soll baulich in seiner Form erhalten werden (Wohnungen erhal-ten). Für den nordwestlichen Bereiche (Hangar etc.) ist eine naturverträgliche Freizeitnut-zung denkbar. Die übrigen Flächen sollen sich selbst überlassen werden bzw. es soll einNaturschutzgebiet entstehen.3. Phase: StrategieWas kann die Stadt (Politik, Verwaltung) tun? • Konversionsportal (Link zu örtlichen Projekten) • Frühzeitige Informationen, Bürgerabfrage • Transparenz im VerfahrenWas können/wollen wir selber zum weiteren Prozess/zur weiteren Entwicklung beitragen? • Verbände aktiver einbinden (Naturschutz) z.B. Biologenstation und FB Umwelt • Fachleute und Informationen stellen • Bürger interessierenWen kann/sollte man noch aktiv an der Planung/ Projektrealisierung beteiligen? • LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz)
  9. 9. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 9Gruppe 3 | Perspektive Gewerbe, Start-Ups1. Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• Gewerbepark zur Gründung von Start-UpsWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Ideale Entfernung• Keine störenden Einflüsse (Lärm, Geruch)• GebäudebestandWelche Strukturen sind erhaltenswert?• Gebäudebestand• Vorhandene Sportstätten• Freiflächen• InfrastrukturWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Wert liegt in der vorhandenen Trennung von Strukturen (Bebauung, Start/Landebahn, Natur und Ems)Wie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Arbeit (neue Jobmöglichkeiten ziehen Leute in die Stadt und auf das Gelände)• Freizeit und Sportangebote (erhöhen die Frequentierung und ergänzen schon vorhande- ne Nutzungen)• Naturschutz (Weiterentwicklung von Grünräumen)• Verlegung FH-Standort (auch Uni Bielefeld platzt aus allen Nähten)
  10. 10. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 102. Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe orientiert sich mit der Nutzungszonierung an den heutigen Strukturen.Im Bereich der Marienfelder Straße sollen Flächen für Kleingewerbe geschaffen werden,die sich insbesondere an Start-Up Unternehmen richten. Eine Kombination mit For-schungs-/Bildungseinrichtungen wäre hierbei wünschenswert. Als Pufferzone zwischenGewerbe und Natur soll eine Fläche sich "selbst überlassen" werden. Der Bereich südlichder Landebahn soll landschaftlich bzw. im Südosten mit regenerativen Energien entwi-ckelt werden. Die schon bestehenden Sportmöglichkeiten nördlich der Marienfelder Stra-ße (außerhalb Flugplatzareal) sollten weiterentwickelt und ergänzt werden.3. Phase: StrategieEs erfolgt keine konkrete Strategie.Gruppe 4 | Perspektive Gewerbe1. Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• Bedarf an Gewerbeflächen (beidseitig der Landebahn?)• Interkommunales Gewerbegebiet (Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz)• Preiswertes, arbeitsnahes WohnenWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Flächenverfügbarkeit• Infrastruktur vorhanden (Straßen und Schiene)
  11. 11. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 11• Größe des Areals (Kombinationsmöglichkeiten Forschung-Bildung-Energie)• Abstand zu vorhandener BebauungWelche Strukturen sind erhaltenswert?• Landebahn (ggf. Verlängerung- Anbindung zur B 513)• Wohn- und Verwaltungsgebäude nach eingehender Prüfung weiternutzen• GleisanschlussWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Bisherige Hauptzufahrt• Ohne nähere Prüfung nicht zu beantwortenWie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Mit vorhandener oder ausbaufähiger Infrastruktur2. Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe entwickelt ein Gewerbeparkszenario. Die vorhandenen Strukturen ander Marienfelder Straße sollen, wenn möglich, umgenutzt werden. Hier soll ein Band ausWohnen und Sportangeboten entstehen. Als Puffer zwischen der Wohnnutzung und ei-nem Gewerbegebiet soll ein Forschungsbereich entstehen. Das Gewerbegebiet, welchessowohl nördlich als auch südlich der Landebahn liegt, soll gute Rahmenbedingungen fürKerngewerbe bieten, kleinere Unternehmen aber nicht ausschließen. Die Landebahn sollals interne Erschließungsstraße fungieren und an die B 513 angeschlossen werden. Diebestehenden Sportanlagen (Golfplatz, Fußballfeld) sollen bestehen bleiben. Im Südendes Plangebiets soll regenerative Energieerzeugung erfolgen. Entlang der Ems soll einNaturraum entwickelt werden.
  12. 12. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 123. Phase: StrategieEs erfolgt keine konkrete Strategie.Gruppe 5 | Perspektive Energie1. Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• Energieversorgung in Bürgerhand• Sozialwohnungen• Straßenbahn• Klimaschutz• Erneuerbare Energie (in GT kleiner 20%)• Energiekonzept FlughafenWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Windpotenzial auf und am Flugplatz (weit außerhalb und dünn besiedeltes Areal)• Kooperationsmöglichkeiten mit Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz• Hauptwindrichtung Süd/West• Vorhandene InfrastrukturWelche Strukturen sind erhaltenswert?• Eingangsbereich• Biotope, Fledermäuse, Heide• Rücksicht auf Vogelarten• Keine Beeinträchtigung der Wohnbereiche• Potenzial: Energieforschung/ FH z.B. Solaris UnternehmenWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Tower• Hangar• Bunker• Eingang• "Sonnenstraße (Solar)" Landebahn  neues Motto/Marke: Klimahafen, EnergiehafenWie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Wege sollen attraktiver werden• Bürgerwindpark – Nutzung ohne Nutzentgelt
  13. 13. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 132. Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe entwickelt unterschiedliche Nutzungen für das Flugplatzgelände, wo-bei der Schwerpunkt auf der regenerativen Energieerzeugung (Windkraft, teilweise Solar)liegt. Das bestehende Kasernenband soll als Forschungs- und Gewerbegebiet entwickeltwerden mit starkem Bezug zum Thema Energie. Der Golfplatz und das Hangar-Gebäudesollen als Sport-/ und Freizeitnutzungen beibehalten bzw. entwickelt werden. Die heutigeBrache (Wiesenfläche), Landebahn und südliche Infrastruktur soll als Fläche für Wind-kraft entwickelt werden. Die Bereiche entlang der Ems gilt es als Naturraum zu entwi-ckeln.3. Phase: StrategieWas kann die Stadt (Politik, Verwaltung) tun? • Was ist mit dem Klimaschutz? • Wo ist der Klimaschutzbeauftragte? • kompetente Entscheidungsträger an den Tisch holen • Busfahrten und Besichtigungen (Terminklärung) • Transparenz im Internet (Hinweis: wiki.free-owl.de)Was können/wollen wir selber zum weiteren Prozess/zur weiteren Entwicklung beitragen? • BI Energiewende unterstützt bei Planung und Prozess • Diskussion mit möglichst vielen Bürgern führenWen kann/sollte man noch aktiv an der Planung/ Projektrealisierung beteiligen? • Kompetente Entscheidungsträger der brit. Armeeführung und Politik • Zukunftswerkstatt • "Normale" Bürger im Prozess integrieren
  14. 14. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 14Gruppe 6 | Perspektive Forschung und Bildung1 Phase: Näherung an das Gelände - DiskussionWas fehlt in Gütersloh?• FH- und Hochschulstandort (vielfältige Disziplin)• Forschung: Energetische ZukunftWas sind die Qualitäten des Standortes/der einzelnen Bereiche?• Infrastruktur, Gebäudebestand, Wohnbebauung in sehr gutem Zustand• Keine weitere Belastung (Verkehr) für die Innenstadt• Schienenverkehr möglich• Mensa• Einkaufszentrum• Sportmöglichkeiten (Fußball, Sportschützen)Welche Strukturen sind erhaltenswert?• Südlich der Landebahn (Ergänzung des Naturschutzgebietes)• Chance: Renaturierung und ParkWo gibt es prägnante Orte oder Räume?• Im Bereich I (Verwaltungstrakt, Wohngebäude) und im Bereich II (Ems, Bunker)• NAAFI Einkaufszentrum• MensaWie kann eine Einbindung/Verknüpfung des Standorts in der Stadt aussehen?• Informationsaustausch und Kommunikation mit örtl. Schulen
  15. 15. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 152 Phase: NutzungsszenarioDie Arbeitsgruppe strukturiert das Areal in drei wesentliche Bereiche. In den heutigenWohn- und Verwaltungsgebäuden soll ein FH-/Hochschulstandort entstehen mit ergän-zenden Funktionen (z.B. Wohnen – günstige Mieten). Angrenzend daran soll ein For-schungs- und Gewerbepark (Kleingewerbe) mit einem Themenbezug Energie entstehen.Südlich der Landebahn soll der Bereich bis zur Ems mit dem Schwerpunkt Natur entwi-ckelt werden, hier sind ebenfalls Forschungsbezüge herzustellen (z.B. Biologie).3 Phase: StrategieWas kann die Stadt (Politik, Verwaltung) tun?• FH- und Hochschulkonzept erstellen• Partner in der heimischen Wirtschaft finden/ermuntern (OWL)• Transparenz herstellen• BürgerbeteiligungWas können/wollen wir selber zum weiteren Prozess/zur weiteren Entwicklung beitragen?• Standortmarketing…• Diskussionsprozess in Gang bringeWen kann/sollte man noch aktiv an der Planung/ Projektrealisierung beteiligen?• Bildungs- und Forschungsministerium• Beteiligung Kreis GT und Bezirksregierung
  16. 16. Konversion Flugplatz Gütersloh | Bürgerwerkstatt am 22. Oktober 2012 Seite 16FazitDie Arbeitsgruppen haben sich schwerpunktmäßig mit Nutzungen auseinandergesetzt,die sich aus dem jeweiligen Oberthema ableiten lassen. In der Vorstellung der zukünfti-gen Nutzung sind unterschiedliche Szenarien entstanden, die teilweise ähnliche Inhalteaufweisen und teilweise ganz verschiedene und konträre Vorstellungen aufzeigen.Identische bzw. ähnliche Vorstellungen Entwicklung FlugplatzBei der Herausarbeitung der Standortqualitäten und erhaltenswerter Strukturen erfährtdas Thema Bestand eine besondere Bedeutung. So werden hier die Bunkeranlagen, derEingangsbereich, der Tower, der Hangar und die Grünbereiche an der Ems von fast al-len Gruppen genannt und ins jeweilige Entwicklungsszenario integriert. Aber auch dievorhandene Infrastruktur (Wege und Schiene) wird als wichtig angesehen. Generell sindsich die Gruppen einig, dass Erhaltung vor Abriss anzustreben ist, unabhängig von derArt der Entwicklung.Für den Bereich entlang der Ems wird von allen Arbeitsgruppen die Entwicklung einesNatur- und Grünraumes angestrebt.Es soll keine monofunktionale Entwicklung stattfinden.Mehrere Szenarien (4 Arbeitsgruppen) beschäftigen sich mit der Kombination von Ge-werbe, Forschung-/ Bildungseinrichtungen sowie dem Thema erneuerbarer Energie.Konträre Vorstellungen Entwicklung FlugplatzInsbesondere bei dem Thema, in wieweit weitere Flächen im Bereich der Landebahn,Wiese und südliche Infrastruktureinrichtung entwickelt werden sollen, gibt es sehr unter-schiedliche Ideen. Diese reichen von einer intensiven Nutzung durch Gewerbe und For-schung über Energieerzeugung bis hin zu Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie einemNaturentwicklungsraum.gez. Maja Fischer, Sabine Baumgart BPW baumgart+partnerBremen, den 29.10.2012

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