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PROJEKT ESCHKG: WORUM ES GEHTIm Projekt eSchKG wird die technische undorganisatorische Infrastruktur geschaffen, damitBetr...
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EINFÜHRUNG  Seit 1. Januar 2011 sollten alle Betreibungsämter im  eSchKG Verbund sein (Art. 7 eSchKG-Verordnung).  Ausnahm...
BETREIBUNGSSCHALTER IM INTERNETFür Privatpersonen zur Unterstützung von Betreibungsbegehren undBetreibungsauskunftsbegehre...
ESCHKG VERBUNDGläubiger und Inkassobüros                                                                          Betreibu...
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VORTEILE FÜR GLÄUBIGER  Die Verarbeitung von Inkassovolumen w ird  einfacher  Der Verkehr mit den Ämtern w ird standardisi...
VORTEILE FÜR GLÄUBIGER  Welches Amt wofür zuständig ist und sein  Status ist hinterlegt und kann einfach aktualisiert  wer...
ZU BEACHTEN FÜR GLÄUBIGER  Wer eigene Software im Inkasso einsetzt,    muss diese Software erweitern, um eSchKG    nutzen ...
KOM PATIBILITÄTSPROBLEM E Unliebsame Tatsachen          Die meisten BA-SW Systeme wurden auf eSchKG 1.1 adaptiert, aber   ...
ZU BEACHTEN FÜR GLÄUBIGER  Wer keine Software im Inkasso einsetzt,    kommuniziert einstweilen mit den    Betreibungsämter...
ESCHKG VERBUND: AKTUELLER STAND (20.6.12) Gesamtschweizerisch gibt es 532 Betreibungsämter. Alle sind als im eSchKG Verbun...
NUTZUNGSZAHLEN ESCHKG 2011             2007                   2008                    2009                    2010        ...
AUSBAUSTUFE ESCHKG VERSION 2.0                                          Fortsetzung       eSchKG 1.1                      ...
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EINFÜHRUNG STANDARD VERSION 2.0 Einführung des eSchKG-Standards Version 2.0 ist für Anfang 2013 vorgesehen Rechtlich umges...
AUSBAUSTUFE ESCHKG VERSION 3.0                                             Fortsetzung                 eSchKG 1.1         ...
FRAGEN ???                 ANTWORTEN !!!                 WWW.ESCHKG.CHEGELI Inform atik AG9000 St.GallenThomas Marxw w w ....
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Cre Forum 2012 : e-schkg, (Thomas Marx)

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CreForum 2012, Thomas Marx, e-schkg. Ein Projekt des Bundesamtes für Justiz über neue Standards für den elektronischen Datenaustausch im Betreibungswesen.

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Cre Forum 2012 : e-schkg, (Thomas Marx)

  1. 1. E-SCHKG - EIN PROJEKT DES BUNDESAM TES FÜR JUSTIZ ÜBER NEUE STANDARDS FÜR DEN ELEKTRONISCHEN DATENAUSTAUSCH IM BETREIBUNGSWESENTHOMAS MARXEGELI INFORMATIK AGMITGLIED DERGESCHÄFTSLEITUNG CreFORUM, Zürich 2012
  2. 2. PROJEKT ESCHKG: WORUM ES GEHTIm Projekt eSchKG wird die technische undorganisatorische Infrastruktur geschaffen, damitBetreibungsverfahren vollständig elektronischabgew ickelt werden können. CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  3. 3. RECHTLICHE GRUNDLAGEN ZPO, StPO und eine Änderung des SchKG sehen vor, dass Parteien Eingaben bei Gerichten oder Behörden auch in elektronischer Form einreichen können (Art. 130 ZPO, Art. 33a SchKG und Art. 110 StPO). Der Bundesrat w ird jeweils ermächtigt, das Format der Übermittlung zu bestimmen. Verordnung vom 18. Juni 2010 über die elektronische Übermittlung im Rahmen von Zivil- und Strafprozessen sowie von Schuldbetreibungs- und Konkursverfahren (SR 272.1; VeÜ-ZSSchK) Verordnung des EJPD vom 9. Februar 2011 über die elektronische Übermittlung im Bereich Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.112.1; eSchKG-Verordnung) CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  4. 4. EINFÜHRUNG Seit 1. Januar 2011 sollten alle Betreibungsämter im eSchKG Verbund sein (Art. 7 eSchKG-Verordnung). Ausnahmen nur mit Bew illigung der kantonalen Aufsichtsbehörde (Art. 9 eSchKG-Verordnung): ein anderes Betreibungsamt w ird mit der Abw icklung beauftragt «manuelle» eSchKG Lösungen dürfen eingesetzt werden Im M assenverfahren erfolgt der Meldungsaus- tausch in strukturierter Form direkt zw ischen Applikationen Datenmodell eSchKG festgelegt als XML-Schema Umfangreiche Dokumentation auf über 200 Seiten vgl. www.eschkg.ch CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  5. 5. BETREIBUNGSSCHALTER IM INTERNETFür Privatpersonen zur Unterstützung von Betreibungsbegehren undBetreibungsauskunftsbegehren.http://w w w.betreibungsschalter.ch CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  6. 6. ESCHKG VERBUNDGläubiger und Inkassobüros Betreibungsamt Doppel des ZB Betreibungsbegehren Daten Daten Sichere Übermittlung Adapter (mit Sedex) Adapter eSchKG Verbund = Netzwerk der eSchKG-Teilnehmer Kein Email und keine mit Email verbundenen Risiken frei von Spam und Viren mit eingeschriebener Post vergleichbar Verlässliche Teilnehmer-Identifikation (nur bekannte Teilnehmer) Datenübermittlung verschlüsselt und protokolliert CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  7. 7. AUSBAUSTUFE ESCHKG VERSION 1.1Creditor Office Creditor Office CR SR SA SA SC SR: Statusanfrage CR: Betreibungsbegehren SA: Statusbericht SA: Quittung SC: Zahlungsbefehlsdoppel CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  8. 8. VORTEILE FÜR GLÄUBIGER Betreibungsbegehren an Betreibungsämter können elektronisch übermittelt werden Keine Druckkosten Keine Versandkosten Reduziertes Handling Informationen vom Betreibungsamt werden elektronisch rückübermittelt Informationen aus Zahlungsbefehlsdoppel Bestätigungen und Statusanfragen Automatisierte Datenerfassung Reduziertes Handling CreFORUM, Zürich 2012
  9. 9. VORTEILE FÜR GLÄUBIGER Die Verarbeitung von Inkassovolumen w ird einfacher Der Verkehr mit den Ämtern w ird standardisiert Die Gesamtperformance des Inkassoprozesses wird besser (sollte besser werden) Reduktion des Aufwandes auch beim Betreibungsamt (Tarife sollen nicht steigen) Gläubiger und Inkassobüros mit Inkasso Standardlösungen erhalten die neuen Funktionen im Releasemanagement CreFORUM, Zürich 2012
  10. 10. VORTEILE FÜR GLÄUBIGER Welches Amt wofür zuständig ist und sein Status ist hinterlegt und kann einfach aktualisiert werden. www.aemterfinden.ch Neue Verarbeitungsregeln senden dort, wo das Betreibungsamt «eSchKG ready» ist, das Begehren elektronisch. Statusabfragen laufen vollautomatisch. Informationen aus Zahlungsbefehlen werden importiert und verarbeitet. Der nächste Schritt kann automatisch ausgelöst werden. CreFORUM, Zürich 2012
  11. 11. ZU BEACHTEN FÜR GLÄUBIGER Wer eigene Software im Inkasso einsetzt, muss diese Software erweitern, um eSchKG nutzen zu können. muss den jeweils aktuellen Entw icklungsstandard einhalten. muss Änderungen oder Erweiterungen des Standards nachführen. muss seine Lösung testen und bestätigen, dass diese eSchKG-konform ist. CreFORUM, Zürich 2012
  12. 12. KOM PATIBILITÄTSPROBLEM E Unliebsame Tatsachen Die meisten BA-SW Systeme wurden auf eSchKG 1.1 adaptiert, aber nicht speziell dafür entwickelt. Beschränkungen in den Datenbanken können nicht "weggezaubert" werden. Das ändert sich für eSchKG 2.0 Neuentwicklungen. Lösung: Nachträgliche Feldbeschränkungen (betrifft v.a. Gläubiger) Zweistufiges Testverfahren: 1. Funktions- und Konformitätstest mit Testbed 2. Praxistest mit BA SW-Herstellern CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  13. 13. ZU BEACHTEN FÜR GLÄUBIGER Wer keine Software im Inkasso einsetzt, kommuniziert einstweilen mit den Betreibungsämtern w ie bis anhin kann den Betreibungsschalter nutzen https://www.e-service.admin.ch/eschkg CreFORUM, Zürich 2012
  14. 14. ESCHKG VERBUND: AKTUELLER STAND (20.6.12) Gesamtschweizerisch gibt es 532 Betreibungsämter. Alle sind als im eSchKG Verbund AKTIV gemeldet. 37 Gläubiger AKTIV 89 Gläubiger ANGEM ELDET CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  15. 15. NUTZUNGSZAHLEN ESCHKG 2011 2007 2008 2009 2010 2011 CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  16. 16. AUSBAUSTUFE ESCHKG VERSION 2.0 Fortsetzung eSchKG 1.1 einleiten Zahlungsein- gang melden Betreibung einleiten Verwertung einleiten Betreibungs- Sachstand auskunft abfragen Ausserord. Information CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  17. 17. PILOT 2.0 REVISION PLANUNGChange RequestWindowRevision- 22.3.12 (15.5.12) 19.7.12WorkshopsRevision- 007 008 009 010FreezeTestbed 10.2.12 13.4.12 12.6.12 9.8.12ready 31.1.2012 31.3.2012 31.5.2012 31.7.2012 Quelle: Projekt eSchKG: Präsentation bei der EOS Schw eiz AG vom 5. Juni 2012, Urs Paul Holenstein CreFORUM, Zürich 2012
  18. 18. EINFÜHRUNG STANDARD VERSION 2.0 Einführung des eSchKG-Standards Version 2.0 ist für Anfang 2013 vorgesehen Rechtlich umgesetzt w ird die Einführung des eSchKG- Standards Version 2.0 mit einer Änderung der eSchKG- Verordnung Die Betreibungsämter werden bis Ende Juni 2013 Zeit haben, ihre Software entsprechend anzupassen Ausnahmegesuch möglich, die bestehende Software bis längstens 31. Dezember 2013 einsetzen zu dürfen Dem Gesuch ist eine von der kantonalen Aufsichtsbehörde genehmigte verbindliche Einführungsplanung beizulegen Bewilligung insbesondere bei Ämterzusammenlegungen oder zwingenden Gründen (z.B. Ausschreibung) Quelle: Projekt eSchKG: Präsentation bei der EOS Schw eiz AG vom 5. Juni 2012, Urs Paul Holenstein CreFORUM, Zürich 2012
  19. 19. AUSBAUSTUFE ESCHKG VERSION 3.0 Fortsetzung eSchKG 1.1 einleiten Zahlungsein- gang melden Betreibung einleiten Verwertung einleiten Betreibungs- Sachstand auskunft abfragen Ausserord. ? ? Information Datenüber- Mitteilungen nahme an Gläubiger Forderungs- ausseramtliche Statistik- eingaben meldungen Konkursverwaltungen SHAB- Register- Meldungen schnittstellen CreFORUM, Zürich 2012 FOLIEN M IT FREU N DLICHER U N TERSTÜ TZU N G DES BU N DESA M TES FÜ R J U STIZ BJ
  20. 20. FRAGEN ??? ANTWORTEN !!! WWW.ESCHKG.CHEGELI Inform atik AG9000 St.GallenThomas Marxw w w .egeli-inform atik.ch CreFORUM, Zürich 2012

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