München, 21.11.2013
Präsentation zum Download unter www.esteuerpartner.de/gruender
AGENDA
1 Überblick
2 Bankengespräch & Finanzierung
3 Businessplan und BWL
4 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke
5 Ba...
AGENDA
6 Projektberatung für Gründer
7 Fallstricke im Sozialrecht
8 Prozesse im Start-up
Fragen / Diskussion
1 Überblick
Holger Kock
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
http://www.eSteuerPartner.de
Harald Zankl
Steuerberater / Rechts...
Seite 6
Gründung: Aktuelles
o Neugründungen 2012: 770.000 (2011: 835.000) - 7%
o Anteil freie Berufe gestiegen: 39 % (2011...
Seite 7
Gründung: Aktuelles
o Weniger Gründer aus der Arbeitslosigkeit (-32 % zu 2011)
o 2/3 der Gründer setzen Finanzmitt...
Seite 8
Gründung: Aktuelles
Seite 9
Gründung: Aktuelles
Seite 10
Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine
1. Fehler in Businessplan und Geschäftsmodell
2. Selbst und ständig: Zi...
Seite 11
Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine
6. Kundenorientierung fehlt
7. Falscher Umgang mit Investoren
8. Mitbew...
Seite 12
4 Gründungsphasen
1 2 3 4
Vorplanung Setup Laufendes
Geschäft
Erweiterung,
Anpassung
Die Existenzgründungsfinanzierung
Robert Brandstätter
ExistenzgründungsCenter München, 21.11.2013
Vielen Dank und viel Erfolg!
wünscht: Robert Brandstätter
Stadtsparkasse München
3 Businessplan und BWL
Holger Kock
Steuerberater / Wirtschaftsprüfer
eSteuerPartner.de
Harald Zankl
Steuerberater / Rechts...
Seite 16
3 Businessplan und BWL
o BWL im Businessplan
o Zweck und Inhalt eines Businessplans
o Muster-Gliederung eines Businessplans
o Finanzwirtschaftlic...
o Grundregeln der Physik: e = mc2, v = s / t …
o Betriebswirtschaftliche Grundregeln:
o Umsatz = Preis * Menge
o Kosten = ...
Seite 19
3 Wie läuft die Profit Engine?
Wo liegt der BEP
Break-Even-Point?
Seite 20
3 Verläufe in der Praxis
Strukturen sind
nicht linear!
o Zwecke:
o Darstellung Geschäftsidee (auch in Zahlen: Validierung & Tragfähigkeit)
o Voraussetzung für Förderung & Finanz...
„Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen“
Albert Einstein / Winston Churchill
„Solide Planung ist die Grundlage ...
1. Zusammenfassung
2. Geschäftsidee und Produkte / Dienstleistungen
3. Markt, Wettbewerb und Vertriebskonzept
4. Organisat...
o Was wollen Sie wo und wie zu welchen Kosten anbieten?
o Welche Produkte/Dienstleistungen?
o Welche Stückzahlen sind wann...
Seite 2529.01.2015
USP (Alleinstellungsmerkmal)
Auf welcher Seite steht ein Zahnarzt-Praxisteam?
www.dr-klarkowski.de www....
1. Mindestgewinn
2. Gründungskosten / Investitionen
3. Umsatzplanung
4. Erfolgsplanung
5. Cashflow Planung
(6. Bilanzplanu...
o Ziel des Unternehmens? Nebenerwerb, Haupterwerb, New SAP/Google
o Welcher Gewinn muss mindestens erzielt werden?
Seite 2...
Seite 28
3 Gründungskosten / Investitionen
€
Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Notar, Berater, Markenschutz
Miete, Makler...
Seite 29
Phase 1: Umsatzplanung – Bsp. Beratung / Freiberufler
Monat 1 Monat 2 Monat…
Werktage 22
- Urlaub und Krankheit -...
Jahr 1 Jahr 2 Jahr …
Umsatz (aus der Umsatzplanung) V 100.000 300.000
- Wareneinsatz V -50.000 -150.000
= Rohgewinn V 50.0...
Seite 31
3 Planung der Finanzierung = Cashflow
Monat 1 Monat 2 Monat 3
Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 1. ...
Seite 32
3 The name of the game: CASHFLOW
Finanzierungs-
bedarf!
positiver
Cashflow
CF in €
Seite 33
4 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke
Beatrix Breitinger
LL.M. / Rechtsanwältin /
Maître en droit (Paris II...
Seite 34
Welche Schutzrechte gibt es?
o Marke
Beliebig verlängerbarer Schutz für Produkt-/Firmennamen (z.B. Worte,
Bilder)...
Seite 35
Warum ist Markenrecht für mich als Unternehmensgründer
wichtig?
o Schutzrechte (z.B. Marken) von Wettbewerbern kö...
Seite 36
Verschiedene Markenformen
Tastmarke GeschmacksmusterBildmarke Klangmarke
Seite 37
Was ist eine Marke?
o Die Funktion einer Marke ist, einen Hinweis zu geben, dass ein bestimmtes
Produkt oder Dien...
Seite 38
Was schützt eine Marke und wo entfaltet sie ihre Wirkung?
o Eine Marke gewährt ein ausschließliches Recht, die Ma...
Seite 39
Welchen Schutzumfang hat eine Marke?
o Schutz gegen identische und ähnliche Produkt-/Firmennamen
o Wichtig für di...
Seite 40
4 Phasen zur eigenen Schutzrechtsstrategie
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Ziele
definieren
Markt-
/Wettbewerbs-
situation
analysieren
Zi...
Seite 41
Phase 1
1 2 3 4
Ziele
definieren
Überlegen, welche Waren- und/oder Dienstleistungen man anbieten möchte,
welche B...
Suche nach existierenden deutschen Marken:
http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger
Suche nach existierenden ...
In Hinblick auf das Analyseergebnis aus Schritt 2 ggf. Firmen- und
Produktnamen oder Logo anpassen oder auch entsprechend ...
Markenstrategie für eigene Position entwickeln (zusammen mit Patent-/
Markenanwalt), ggf. Marke(n) oder andere Schutzrecht...
Seite 45
Zusammenfassung
o Schutzrechte von Wettbewerbern (z.B. Marken) können die (Weiter-)
Verwendung des eigenen Firmen...
Seite 46
Ihre Referenten
Dr. Thomas Sonnenhauser
Patentanwalt
sonnenhauser@wuesthoff.de
089 / 62 18 00-0
Beatrix Breitinge...
5 Basisthemen aus Recht & Steuer
Harald Zankl
Steuerberater / Rechtsanwalt
eSteuerPartner.de
Holger Kock
Steuerberater / W...
Seite 48
Neu: eBook „Basics aus Steuern & Recht“
http://jo.my/ebook
Dieses Buch kann hier als eBook frei
heruntergeladen w...
Seite 49
4 Gründungsphasen: Phase 1
1 2 3 4
Vorplanung Setup Laufendes
Geschäft
Erweiterung,
Anpassung
Vorplanung
o Versicherungsstatus klären: Krankenversicherung, Rentenversicherung,
Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, ggf. Rec...
Seite 51
4 Gründungsphasen: Phase 2
1 2 3 4
Vorplanung Setup Laufendes
Geschäft
Erweiterung,
Anpassung
Überblick
o Vorprüfung: Tätigkeit gewerblich / freiberuflich? Erlaubnis notwendig?
o Rechtsformwahl, ggf. Gesellschaftsstr...
Gewerblich vs. Freiberuflich
o Gewerberecht gilt weitestgehend nicht für Freiberufler
o Freiberufler: Keine IHK-Zwangsmitg...
Gewerbe
o Gewerbeanmeldung bei der Gewerbeaufsicht (München: KVR)
o Seltener: ‚echte‘ Erlaubnis notwendig (z.B. Immobilien...
Überblick wichtige Punkte im Fragebogen
o Empfehlung: Lastschriftverfahren
o Angaben zu Vorauszahlungen
o Gewinnermittlung...
Seite 56
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 2
Empfehlung: realistische Angaben,
keine „Bugwelle“ erzeugen!
Seite 57
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 3
Seite 58
Phase 2: Setup – Buchführungspflicht
Buchführungs-/Bilanzierungspflicht:
o Kapitalgesellschaften (GmbH/UG/AG)
o A...
Seite 59
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer
Überblick Umsatzsteuer
o Steuerpflichtig ist der ‚Unternehmer‘  muss Umsatzsteuer ...
Seite 60
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer
Beispiel Umsatzsteuer/Vorsteuer
o Preiskalkulation des Unternehmers ergibt:
„Mein P...
Seite 61
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 2
Umsatzsteuer – Ausnahme: Kleinunternehmerregelung
o Umsatz (Einnahmen) ≤ 17.500 E...
Seite 62
Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 4
Seite 63
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3
Umsatzsteuer – Soll- vs. Istversteuerung
o Standard: Soll
o Im Monat der Rechnung...
Seite 64
Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3
oder
oder
Rechtsformwahl wird beeinflusst durch…
o Tätigkeit: u.U. Rechtsform nicht zulässig
o Wie viele Personen gründen?
o Umfang ...
Seite 66
Phase 2: Setup – Rechtsformwahl
Mindestkapital Haftung Kosten Aufwand
Einzelunternehmen - voll gering gering
GbR,...
Anmerkungen zur Steuerbelastung im Vergleich
o Bei Gewinnen ist Steuerbelastung weitgehend gleich strukturierbar
o z.B. Gm...
Doppelstock-Modell
Seite 68
Phase 2: Setup – Rechtsformwahl
Operative GmbH
Gesellschafter:
UG 1
Gesellschafter:
UG 2
Gesel...
Belastungsvergleich: Gewerbesteuer München und Umlandgemeinden
Seite 69
Phase 2: Setup – Rechtsformwahl 6
Hebesätze
Münche...
Rechtsformwahl – Hinweise
o Eigenkapital einer GmbH: 25.008 Euro
o Eigenkapital einer UG: z.B. 1.008 Euro (nicht zu niedri...
Seite 71
Phase 2: Setup – Verträge
Verträge
o Gesellschaftsvertrag, Ehevertrag, Mietvertrag, Arbeitsvertrag,
GF-Anstellung...
Seite 72
4 Gründungsphasen: Phase 3
1 2 3 4
Vorplanung Setup Laufendes
Geschäft
Erweiterung,
Anpassung
Seite 73
Phase 3: Laufendes Geschäft – Prozesse
Laufendes Geschäft – Termine & Prozesse einrichten
o Monatlich bis zum 10....
Seite 74
4 Gründungsphasen: Phase 4
1 2 3 4
Vorplanung Setup Laufendes
Geschäft
Erweiterung,
Anpassung
Seite 75
Phase 4: Erweiterung, Anpassung
Erweiterung, Anpassung
o Neuer Innovationszyklus / Umstrukturierung
o Neufinanzie...
6 Projektberatung für Gründer
Milad Mesri
Vorstand Kundenbetreuung Academy Consult e.V.
Seite 76
6 Projektberatung für Gründer
Start gesonderte Präsentation – nicht online verfügbar (sorry)
Seite 77
7 Fallstricke im Sozialrecht
Oliver Penninger
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Sozialrecht und Medizinrecht
Seite 78
Seite 79
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
Welche Zweige der Sozialversicherung bestehen?
 Rentenversicherung (SG...
Seite 80
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
Grundsatz:
Versicherungspflicht besteht, wenn eine Beschäftigung gegen ...
Seite 81
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
Besteht Versicherungspflicht des Arbeitgebers selbst?
Die Frage nach de...
Seite 82
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
Obwohl der Geschäftsführer einer GmbH mitunter gegenüber
Mitarbeitern A...
Seite 83
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
1. GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer
Grundsatz: bei einer Beteiligung...
Seite 84
A. Sozialversicherungsstatus des Gründers
Die Kapitalbeteiligung gibt nur ein erstes Indiz, ob aufgrund einer
Spe...
Seite 85
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
 Liegt bei meinen Mitarbeitern Sozialversicherungspflicht vor ?
 W...
Seite 86
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Beitragspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und
Arbeitslosenve...
Seite 87
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
In der Rechtsprechung wurden Abgrenzungsmerkmale herausgearbeitet.
E...
Seite 88
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
 Urlaubsanspruch
 Anspruch auf Urlaubsentgelt
 Entgeltfortzahlung...
Seite 89
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Fallstrick 2:
Der Arbeitgeber…
 …muss prüfen, ob der Arbeitnehmer/A...
Seite 90
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Eine Fehleinschätzung wirkt sich daher finanziell ausschließlich bei...
Seite 91
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Betriebsprüfung
durch die Rentenversicherung § 28 p SGB IV:
Die Rent...
Seite 92
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Empfehlung:
Bei Ungewissheit des Sozialversicherungsstatus der
Besch...
Seite 93
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Vorteil:
Die Entscheidung der Clearingstelle
 zum Bestehen oder Nic...
Seite 94
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Seite 95
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Die Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund wird der
„Ein...
Seite 96
B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
Fallstrick 3:
Die Leistungsgesetze der jeweiligen Sozialversicherung...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Seite 97
Vielen Dank!
8 Prozesse im Start-up
Martin Schade
Unternehmensberater
Zertifizierter Projektmanagement-Fachmann
Seite 98
Seite 99
8 Prozesse im Start-up
1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den
Griff?
2. Wie transpo...
Seite 100
8 Prozesse im Start-up
1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den
Griff?
2. Wie transp...
Seite 101
Vom Chaos zur Ordnung
Seite 102
5S-Methode
Aussortieren nicht
benötigter Materialien.
Sortieren
Setzen
(Anordnen)
Standards
Selbst-
diziplin
Sic...
Seite 103
Schlüsselfaktoren für 5S
- Vorbildfunktion der Gründer
- Integration in den Arbeitsalltag als ständiger Verbesse...
Seite 104
8 Prozesse im Start-up
1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den
Griff?
2. Wie transp...
Seite 105
Was meine ich?
Seite 106
Was verstehen die Anderen?
Seite 107
Was verstehen die Anderen?
Seite 108
Wie transportiere ich meine Idee richtig?
Ein „Bild malen“, das jeder versteht!
- Das Produkt visualisieren
- Be...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Seite 109
Vielen Dank!
Ihre Referenten (Thema 1, 3, 5)
Harald Zankl
Rechtsanwalt Steuerberater
harald.zankl@esteuerpartner.de
089 / 2155 69 24-0
...
Ihre Referenten (Thema 2)
Robert Brandstätter
ExistenzgründungsCenter
Stadtsparkasse München
robert.brandstätter@sskm.de
0...
Seite 112
Ihre Referenten (Thema 4)
Beatrix Breitinger
LL.M. / Rechtsanwältin /
Maître en droit (Paris II)
Dr. Thomas Sonn...
Ihre Referenten (Thema 6)
Milad Mesri
Vorstand Kundenbetreuung Academy Consult e.V.
milad.mesri@academyconsult.de
Tel.: +4...
Ihre Referenten (Thema 7)
Oliver Penninger
Rechtsanwalt
mail@kanzlei-penninger.de
089 / 23 888 0-0
www.kanzlei-penninger.de
Ihre Referenten (Thema 8)
Martin Schade
Unternehmensberater
martin.schade@riometa.com
0176 / 931 210 96
www.riometa.com
Für Ihre Notizen
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___________________________________________________
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Für Ihre Notizen
___________________________________________________
___________________________________________________
_...
2013 11 21 gruender_basics_eSteuerPartner Steuerberater.Online.
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2013 11 21 gruender_basics_eSteuerPartner Steuerberater.Online.

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Am 21.11.13 haben wir im Rahmen der Gruenderwoche in Muenchen einen Vortag ueber wichtige Themen für Gruender, Startups und Selbstaendige gehalten.

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2013 11 21 gruender_basics_eSteuerPartner Steuerberater.Online.

  1. 1. München, 21.11.2013 Präsentation zum Download unter www.esteuerpartner.de/gruender
  2. 2. AGENDA 1 Überblick 2 Bankengespräch & Finanzierung 3 Businessplan und BWL 4 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke 5 Basisthemen aus Recht & Steuer
  3. 3. AGENDA 6 Projektberatung für Gründer 7 Fallstricke im Sozialrecht 8 Prozesse im Start-up Fragen / Diskussion
  4. 4. 1 Überblick Holger Kock Steuerberater / Wirtschaftsprüfer http://www.eSteuerPartner.de Harald Zankl Steuerberater / Rechtsanwalt http://www.eSteuerPartner.de Seite 5
  5. 5. Seite 6 Gründung: Aktuelles o Neugründungen 2012: 770.000 (2011: 835.000) - 7% o Anteil freie Berufe gestiegen: 39 % (2011: 36 %) o Arbeitszeit pro Woche im : 48 h Vollzeitgründer (13 h nebenberuflich) o 42 % der Gründer erhöhen durch Selbständigkeit ihr Nettoeinkommen o Anteil Nebenerwerbsgründer gestiegen (41 %, + 10 % zu 2011) „Gründungsgeschehen auf dem Tiefpunkt - kein Anstieg in Sicht“ KfW Gründungsmonitor 2013
  6. 6. Seite 7 Gründung: Aktuelles o Weniger Gründer aus der Arbeitslosigkeit (-32 % zu 2011) o 2/3 der Gründer setzen Finanzmittel ein, 2/3 davon Fremdkapital o 50 % der Mittel sind „normale“ Bankdarlehen
  7. 7. Seite 8 Gründung: Aktuelles
  8. 8. Seite 9 Gründung: Aktuelles
  9. 9. Seite 10 Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine 1. Fehler in Businessplan und Geschäftsmodell 2. Selbst und ständig: Ziele und Kompetenzen unklar 3. Unzureichende Marktanalyse 4. Kapitalbedarf unterschätzt, Leistungsfähigkeit überschätzt 5. Nische zu klein
  10. 10. Seite 11 Gründung: Die 10 häufigsten Stolpersteine 6. Kundenorientierung fehlt 7. Falscher Umgang mit Investoren 8. Mitbewerber ignoriert 9. Fehlendes Netzwerk 10. „Teilzeitgründung“ aus: Markt und Mittelstand 11/2011
  11. 11. Seite 12 4 Gründungsphasen 1 2 3 4 Vorplanung Setup Laufendes Geschäft Erweiterung, Anpassung
  12. 12. Die Existenzgründungsfinanzierung Robert Brandstätter ExistenzgründungsCenter München, 21.11.2013
  13. 13. Vielen Dank und viel Erfolg! wünscht: Robert Brandstätter Stadtsparkasse München
  14. 14. 3 Businessplan und BWL Holger Kock Steuerberater / Wirtschaftsprüfer eSteuerPartner.de Harald Zankl Steuerberater / Rechtsanwalt eSteuerPartner.de Seite 15
  15. 15. Seite 16 3 Businessplan und BWL
  16. 16. o BWL im Businessplan o Zweck und Inhalt eines Businessplans o Muster-Gliederung eines Businessplans o Finanzwirtschaftliche Planungsrechnungen 1. Mindestgewinn 2. Gründungskosten / Investitionen 3. Umsatzplanung 4. Erfolgsplanung 5. Cashflow Planung Seite 17 3 Übersicht
  17. 17. o Grundregeln der Physik: e = mc2, v = s / t … o Betriebswirtschaftliche Grundregeln: o Umsatz = Preis * Menge o Kosten = Stückkosten * Menge + Fixe Kosten o Gewinn = Umsatz – Kosten Seite 18 3 BWL im Businessplan Klingt banal ist aber WICHTIG
  18. 18. Seite 19 3 Wie läuft die Profit Engine? Wo liegt der BEP Break-Even-Point?
  19. 19. Seite 20 3 Verläufe in der Praxis Strukturen sind nicht linear!
  20. 20. o Zwecke: o Darstellung Geschäftsidee (auch in Zahlen: Validierung & Tragfähigkeit) o Voraussetzung für Förderung & Finanzierung o Ermöglicht Controlling der Geschäftsidee im Zeitablauf o Grundsätzliches: o Keine Vorschriften – aber „best practice“ o Umfang: zweckadäquat o Formulierungen für „unbedarfte Laien“ – keine Fachbegriffe o Der Plan sollte von Ihnen selbst erarbeitet werden – externe Unterstützung für Fachfragen und Plausibilisierungen Seite 21 3 Businessplan
  21. 21. „Planung bedeutet, Zufall durch Irrtum zu ersetzen“ Albert Einstein / Winston Churchill „Solide Planung ist die Grundlage für eine geniale Improvisation“ Jean-Paul Blum Seite 22 3 Businessplan
  22. 22. 1. Zusammenfassung 2. Geschäftsidee und Produkte / Dienstleistungen 3. Markt, Wettbewerb und Vertriebskonzept 4. Organisation und Leitung & Gründerteam 5. Risikoanalyse 6. Finanzwirtschaftliche Planungen (=„Zahlenteil“) Seite 23 3 Muster-Gliederung eines Businessplans
  23. 23. o Was wollen Sie wo und wie zu welchen Kosten anbieten? o Welche Produkte/Dienstleistungen? o Welche Stückzahlen sind wann absetzbar? o Welche Preise können Sie erzielen? o Was ist die/der USP (Unique Selling Proposition/Point)? o Wie skaliert das Geschäftsmodell? o z.B. Internet vs. stationärer Einzelhandel: Amazon vs. Karstadt - Marktzugang: Global/unbeschränkt vs. lokal/begrenzt - Öffnungszeiten: 24h vs. fest - Kostenstrukturen: Variabel vs. fix Seite 24 3 Geschäftsidee
  24. 24. Seite 2529.01.2015 USP (Alleinstellungsmerkmal) Auf welcher Seite steht ein Zahnarzt-Praxisteam? www.dr-klarkowski.de www.dr-florian-bremer.de USP: Auftritt, Preis, Marktzugang, persönliche Verbindungen, Kosten, Marke…
  25. 25. 1. Mindestgewinn 2. Gründungskosten / Investitionen 3. Umsatzplanung 4. Erfolgsplanung 5. Cashflow Planung (6. Bilanzplanung) Seite 26 3 Finanzwirtschaftliche Planungen
  26. 26. o Ziel des Unternehmens? Nebenerwerb, Haupterwerb, New SAP/Google o Welcher Gewinn muss mindestens erzielt werden? Seite 27 3 Mindestgewinn pro Monat pro Jahr Lebensunterhalt der Familie 1.000 12.000 + Miete Privatwohnung 1.000 12.000 + Soziale Absicherung (KV, RV) 1.000 12.000 + Sonstige vertragliche Verpflichtungen 500 6.000 + Rücklagen (Urlaub, Anschaffungen etc.) 500 6.000 + Einkommensteuer (Achtung!) 1.000 12.000 = Mindestgewinn 5.000 60.000
  27. 27. Seite 28 3 Gründungskosten / Investitionen € Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Notar, Berater, Markenschutz Miete, Makler, Provisionen, bauliche Änderungen PKW, Maschinen, Werkzeuge PC, Netzwerk, Server, Software, Drucker, Telefon, Fax, Anschlüsse Website, Logo, Geschäftsunterlagen, Visitenkarten Büroeinrichtung, Tische, Stühle, Lampen Lagerausstattung …. Summe
  28. 28. Seite 29 Phase 1: Umsatzplanung – Bsp. Beratung / Freiberufler Monat 1 Monat 2 Monat… Werktage 22 - Urlaub und Krankheit -3 - Fortbildung und Verwaltung -2 - Akquise -2 = max. abrechenbare Tage 15 Auftraggeber 1 (Tagessatz X) 500 Auftraggeber … (Tagessatz …) …  Zahlung im nächsten Monat 2.500  Zahlung im übernächsten Monat 5.000
  29. 29. Jahr 1 Jahr 2 Jahr … Umsatz (aus der Umsatzplanung) V 100.000 300.000 - Wareneinsatz V -50.000 -150.000 = Rohgewinn V 50.000 150.000 - Personalkosten F/V -15.000 -20.000 - Miete / Raumkosten F -10.000 -10.000 - Fahrzeugkosten F -7.000 -7.000 - Werbekosten (V) -2.000 -1.500 - Telefon, Internet F -500 -600 - Buchhaltung & Beratung F -3.000 -3.250 - Abschreibungen (Umlage Inv.) F -3.000 -3.000 - Zinsen F -1.000 0 - Sonstige Kosten V/F -14.000 -4.000 = Gewinn vor Steuern -5.000 100.000 Seite 30 3 Erfolgsplanung Umsatz - Kosten = Gewinn V = variabel F = fix
  30. 30. Seite 31 3 Planung der Finanzierung = Cashflow Monat 1 Monat 2 Monat 3 Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 1. 1.000 1.500 + Einzahlungen aus +2.000 Kundenzahlungen, Bareinnahmen, Sonstige - Auszahlungen für -1.500 Kosten: Waren, laufenden Kosten, Gehälter Investitionen Zinsen und Tilgungen Steuern Privatentnahmen = Veränderungen (= Einzahlungen – Auszahlungen) +500 = Bestand liquide Mittel + freier Kreditrahmen am 30. 1.500 Einzahlungen - Auszahlungen = Cashflow
  31. 31. Seite 32 3 The name of the game: CASHFLOW Finanzierungs- bedarf! positiver Cashflow CF in €
  32. 32. Seite 33 4 Markenrecht – Flagge zeigen mit der Marke Beatrix Breitinger LL.M. / Rechtsanwältin / Maître en droit (Paris II) Dr. Thomas Sonnenhauser, Dipl.-Chem. Deutscher Patent- und Markenanwalt European Patent/ Trademark and Design Attorney WUESTHOFF&WUESTHOFF Schweigerstraße 2 81541 München Telefon +49-89-62 18 00-0 breitinger@wuesthoff.de sonnenhauser@wuesthoff.de
  33. 33. Seite 34 Welche Schutzrechte gibt es? o Marke Beliebig verlängerbarer Schutz für Produkt-/Firmennamen (z.B. Worte, Bilder) o Patent Meist auf max. 20 Jahre begrenzter Schutz vor Nachahmung von technischen Innovationen (Gegenstände, Verfahren) o Gebrauchsmuster Auf max. 10 Jahre begrenzter Schutz vor Nachahmung von technischen Innovationen (Gegenstände) o Geschmacksmuster Auf max. 25 Jahre begrenzter Schutz von Produktgestaltungen
  34. 34. Seite 35 Warum ist Markenrecht für mich als Unternehmensgründer wichtig? o Schutzrechte (z.B. Marken) von Wettbewerbern können die eigenen Aktivitäten behindern (z.B. eigene Produktbezeichnung darf nicht verwendet werden) – dies ist umso schlimmer, je mehr sich das neue Unternehmen schon etabliert hat und je mehr Aufwand bereits getätigt wurde o Wettbewerber können Schadenersatz verlangen (z.B. Umsatzeinbußen, Rufschädigung) o Man kann mit eigenen Marken gegen neue/jüngere Marken von Wettbewerbern vorgehen (Widerspruchsverfahren vor dem Patentamt, Abmahnung, Klage vor den zuständigen Zivilgerichten) und damit die eigenen Position/Goodwill verteidigen
  35. 35. Seite 36 Verschiedene Markenformen Tastmarke GeschmacksmusterBildmarke Klangmarke
  36. 36. Seite 37 Was ist eine Marke? o Die Funktion einer Marke ist, einen Hinweis zu geben, dass ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung von einem bestimmten Unternehmen stammt (bessere Abgrenzung von der Konkurrenz) Schutzvoraussetzungen o Unterscheidungskraft („eon®“ für Strom vs. StarTape für Klebebänder) o Kein Freihaltebedürfnis (soll nicht beschreibend für Produkte sein, z.B. Best Ice für Speiseeis) o Keine Irreführung, keine Hoheitszeichen (keine Deutschlandflagge) o Kein Eintragungshindernis: Identische / ähnliche bereits bestehende Marken Dritter (Mixery ./. MYSTERY); allerdings Möglichkeit der Einlegung eines Widerspruchs Was ist eine Marke? Was sind die Schutzvorraussetzungen?
  37. 37. Seite 38 Was schützt eine Marke und wo entfaltet sie ihre Wirkung? o Eine Marke gewährt ein ausschließliches Recht, die Marke zu benutzen und Dritten zu untersagen, dieselbe oder eine ähnliche Marke für gleiche oder ähnliche Waren und/oder Dienstleistungen wie diejenigen, für welche die Marke geschützt ist, zu benutzen. o Eine Gemeinschaftsmarke gewährt Schutz in der gesamten Europäischen Gemeinschaft, eine deutsche Marke in Deutschland. In einer internationalen Marke (IR) gewährt Schutz in den in ihr benannten Ländern, sofern der Schutz von den nationalen Markenämtern der benannten Länder nicht v. A. w. verweigert wird. o Eine Marke gilt zehn Jahre und kann danach unbeschränkt jeweils um weitere Zeiträume von zehn Jahren verlängert werden.
  38. 38. Seite 39 Welchen Schutzumfang hat eine Marke? o Schutz gegen identische und ähnliche Produkt-/Firmennamen o Wichtig für die Frage der „Ähnlichkeit“ ist grds. der Gesamteindruck der Marken, d.h. Wort- und Bildbestandteile. Umso mehr Bestandteile eine Marke hat, umso enger der Schutzbereich: z.B. Schutzbereich von BMW ohne Bild (Wortmarke) ist größer als von BMW mit Bild (Wort-/ Bildmarke); Aber: Bildbestandteil kann notwendig sein, damit Marke hinreichende Unterscheidungskraft erlangt, siehe „Bio Markt“. BMW
  39. 39. Seite 40 4 Phasen zur eigenen Schutzrechtsstrategie 1 2 3 4 Ziele definieren Markt- /Wettbewerbs- situation analysieren Ziele anpassen/ abändern Markenstrategie entwickeln
  40. 40. Seite 41 Phase 1 1 2 3 4 Ziele definieren Überlegen, welche Waren- und/oder Dienstleistungen man anbieten möchte, welche Bezeichnungen oder Logos man dafür verwenden möchte, und wie die angedachten Produktbezeichnungen verwendet werden sollen (als reines Wort oder auch zusammen mit Bildbestandteilen)
  41. 41. Suche nach existierenden deutschen Marken: http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger Suche nach existierenden Gemeinschaftsmarken: http://oami.europa.eu/CTMOnline Suche nach existierenden internationalen Marken: http://www.wipo.int/romarin Seite 42 Phase 2 1 2 3 4 Markt-/ Wettbewerbs- situation analysieren Analyse des Umfelds hinsichtlich bestehender Marken, Unternehmensnamen, Produktnamen, Logos etc.
  42. 42. In Hinblick auf das Analyseergebnis aus Schritt 2 ggf. Firmen- und Produktnamen oder Logo anpassen oder auch entsprechend Schritt 1 und 2 einen neuen Namen suchen Seite 43 Phase 3 1 2 3 4 Ziele anpassen/ abändern
  43. 43. Markenstrategie für eigene Position entwickeln (zusammen mit Patent-/ Markenanwalt), ggf. Marke(n) oder andere Schutzrechte anmelden, Benutzung der Marke planen, Markenüberwachungssystem einrichten Seite 44 Phase 4 1 2 3 4 Strategie entwickeln und Launch
  44. 44. Seite 45 Zusammenfassung o Schutzrechte von Wettbewerbern (z.B. Marken) können die (Weiter-) Verwendung des eigenen Firmennamens oder eigener Produktnamen bzw. Produktdesigns verhindern o Eigene Schutzrechte helfen den Goodwill der Firma zu vergrößern und zu bewahren. o Es empfiehlt sich die Entwicklung einer Markenstrategie, basierend auf einer Analyse der Wettbewerbssituation und des Marktes, in der frühen Planungsphase der Firma o Zudem sollte eine kontinuierliche Überwachung der Aktivitäten von Wettbewerbern erfolgen und eine Markenüberwachung eingerichtet werden
  45. 45. Seite 46 Ihre Referenten Dr. Thomas Sonnenhauser Patentanwalt sonnenhauser@wuesthoff.de 089 / 62 18 00-0 Beatrix Breitinger Rechtsanwältin breitinger@wuesthoff.de 089 / 62 18 00-0
  46. 46. 5 Basisthemen aus Recht & Steuer Harald Zankl Steuerberater / Rechtsanwalt eSteuerPartner.de Holger Kock Steuerberater / Wirtschaftsprüfer eSteuerPartner.de Seite 47
  47. 47. Seite 48 Neu: eBook „Basics aus Steuern & Recht“ http://jo.my/ebook Dieses Buch kann hier als eBook frei heruntergeladen werden
  48. 48. Seite 49 4 Gründungsphasen: Phase 1 1 2 3 4 Vorplanung Setup Laufendes Geschäft Erweiterung, Anpassung
  49. 49. Vorplanung o Versicherungsstatus klären: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, ggf. Rechtsschutz o Finanzierung/Businessplan/Markenrechte!? o Arbeitsagentur: Gründungszuschuss prüfen (Antrag nur vor Selbstständigkeit möglich), beachte: Gründungszuschuss wurde geändert! o Steuerlich: vorweggenommene Betriebsausgaben möglich (Anlaufkosten)  „ausreichender Zusammenhang mit Gewinnerzielung“ Seite 50 Phase 1: Vorplanung
  50. 50. Seite 51 4 Gründungsphasen: Phase 2 1 2 3 4 Vorplanung Setup Laufendes Geschäft Erweiterung, Anpassung
  51. 51. Überblick o Vorprüfung: Tätigkeit gewerblich / freiberuflich? Erlaubnis notwendig? o Rechtsformwahl, ggf. Gesellschaftsstruktur o notwendige Verträge (AGB, Arbeitsverträge) o Nochmals: betriebliche Versicherungen (Betriebshaftpflicht) Seite 52 Phase 2: Setup
  52. 52. Gewerblich vs. Freiberuflich o Gewerberecht gilt weitestgehend nicht für Freiberufler o Freiberufler: Keine IHK-Zwangsmitgliedschaft und keine Gewerbesteuer o Gewerbetreibende: Gewerbesteuer ab Gewinn von 24.500 Euro (GmbH/UG: ab 1 Euro Gewinn); IHK  Meldepflichten unterschiedlich / Rechtsformwahl Seite 53 Phase 2: Setup – Vorprüfung Tätigkeit
  53. 53. Gewerbe o Gewerbeanmeldung bei der Gewerbeaufsicht (München: KVR) o Seltener: ‚echte‘ Erlaubnis notwendig (z.B. Immobilien- und Versicherungsmakler) o Finanzamt erhält einen „Abdruck“… o …und schickt Fragebogen Freiberufler o Keine Gewerbeanmeldung, aber: Finanzamt benachrichtigen (Meldepflicht § 138 AO) o Finanzamt… o schickt Fragebogen Seite 54 Phase 2: Setup – Meldepflichten
  54. 54. Überblick wichtige Punkte im Fragebogen o Empfehlung: Lastschriftverfahren o Angaben zu Vorauszahlungen o Gewinnermittlungsart o Umsatzsteuer I: Kleinunternehmer vs. Unternehmer o Umsatzsteuer II: Soll- vs. Ist-Versteuerung o Umsatzsteuer III: Dauerfristverlängerung Hinweis: Blog-Artikel „GründerBasics I“ zum Thema! (www.esteuerpartner.de -> InfoBlog) Seite 55 Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt
  55. 55. Seite 56 Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 2 Empfehlung: realistische Angaben, keine „Bugwelle“ erzeugen!
  56. 56. Seite 57 Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 3
  57. 57. Seite 58 Phase 2: Setup – Buchführungspflicht Buchführungs-/Bilanzierungspflicht: o Kapitalgesellschaften (GmbH/UG/AG) o Alle Kaufleute, aber nicht wenn: max. 500.000 Euro Umsatz / 50.000 Euro Gewinn (§ 241a HGB / § 141 AO) o Keine Bf-Pflicht: Freiberufler ( Einnahmenüberschussrechnung) o Ausnahme: freiwillige Buchführung Hinweis: Blog-Artikel „GründerBasics IV“ zum Thema EÜR! (www.esteuerpartner.de -> InfoBlog)
  58. 58. Seite 59 Phase 2: Setup – Umsatzsteuer Überblick Umsatzsteuer o Steuerpflichtig ist der ‚Unternehmer‘  muss Umsatzsteuer „einziehen“ o Unternehmer kalkuliert intern netto, schreibt Rechnungen brutto o Umsatzsteuer weiter ans Finanzamt zu zahlen: o Eingenommene Umsatzsteuer (aus eigenen Rechnungen) minus o Gezahlte Umsatzsteuer (= ‚Vorsteuer‘ aus Einkäufen)  ergibt Zahllast ans Finanzamt o Monatlich/Vierteljährlich: Umsatzsteuervoranmeldungen (‚USt-VA‘) o In der Rechnung: bestimmte Angaben sind Pflicht (z.B. Steuernummer, Leistungsbeschreibung)
  59. 59. Seite 60 Phase 2: Setup – Umsatzsteuer Beispiel Umsatzsteuer/Vorsteuer o Preiskalkulation des Unternehmers ergibt: „Mein Produkt soll 200 Euro einbringen“ (= netto) o Aber Umsatzsteuerpflicht  USt/MwSt. 19 % noch obenauf o Bruttoendpreis ist 238 Euro o 38 Euro müssen ans Finanzamt (Umsatzsteuer) Vorsteuer o Unternehmer kauft z.B. Festplatte beim Händler für 59,50 Euro o In Händlerrechnung: „50 Euro + 19 % MwSt. = 59,50 Euro“ o 9,50 Euro holt sich der Unternehmer vom Finanzamt (Vorsteuer) USt-Voranmeldung o Am Monatsende: „38 Euro Umsatzsteuer minus 9,50 Euro Vorsteuer“ o Zu zahlen ans Finanzamt: nur 28,50 Euro
  60. 60. Seite 61 Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 2 Umsatzsteuer – Ausnahme: Kleinunternehmerregelung o Umsatz (Einnahmen) ≤ 17.500 Euro o Dann keine Umsatzsteuer ans Finanzamt, keine USt-VA o Aber: kein Vorsteuerabzug  Nachteil! o Vorteil, wenn Privatkunden (B2C) und wenig Vorsteuer o Wichtig: keine Umsatzsteuer in die eigenen Rechnungen schreiben!
  61. 61. Seite 62 Phase 2: Setup – Fragebogen Finanzamt 4
  62. 62. Seite 63 Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3 Umsatzsteuer – Soll- vs. Istversteuerung o Standard: Soll o Im Monat der Rechnungsstellung: Zahllast ans Finanzamt o Liquiditätsfalle! o Istversteuerung = Privileg  Zahlung der Umsatzsteuer erst bei Zahlungseingang o Voraussetzung: Umsatz Vorjahr ≤ 500.000 Euro (oder Freiberufler)
  63. 63. Seite 64 Phase 2: Setup – Umsatzsteuer 3 oder oder
  64. 64. Rechtsformwahl wird beeinflusst durch… o Tätigkeit: u.U. Rechtsform nicht zulässig o Wie viele Personen gründen? o Umfang des Unternehmens / Marktauftritt / Kapital (UG vs. GmbH) o Kosten der Rechtsform: Buchführung/Bilanzen o „Steuerungsaufwand“: Vermögenstrennung / Handelsregistereintragungen o Haftungsfragen: juristische Person vs. Personengesellschaften o Achtung: Bürgschaften hebeln Haftungsbeschränkungen aus! o Steuerthemen, z.B. Verlustverrechnung nicht bei GmbH/UG Seite 65 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl
  65. 65. Seite 66 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl Mindestkapital Haftung Kosten Aufwand Einzelunternehmen - voll gering gering GbR, oHG, KG - voll gering gering Partnerschaft - (noch) voll gering gering GmbH, UG 25.000 / 1 Euro begrenzt mittel (Bilanz) mittel GmbH & Co. KG - begrenzt mittel (Bilanz) mittel AG 50.000 Euro begrenzt eher hoch (Bilanz) eher hoch
  66. 66. Anmerkungen zur Steuerbelastung im Vergleich o Bei Gewinnen ist Steuerbelastung weitgehend gleich strukturierbar o z.B. GmbH + Geschäftsführergehalt vs. Personengesellschaft vs. Einzelunternehmen (für laufendes Einkommen!) o Wichtig aber: Exit-Strategie bei Unternehmensverkauf o Veräußerung von Anteilen durch Körperschaft ‚an einer Körperschaft‘ ist zu 95 % steuerfrei (es gibt Ausnahmen) o z.B. UG hält GmbH-Anteil und verkauft diesen o Ebenso wichtig: ‚Entry-Strategie‘ bei Gründung Seite 67 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl
  67. 67. Doppelstock-Modell Seite 68 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl Operative GmbH Gesellschafter: UG 1 Gesellschafter: UG 2 Gesellschafter: Person 1 Gesellschafter: Person 2 50 % 50 % 100 % 100 % Auch möglich: UG Hinweis: vgl. ausführlichen Blog-Artikel „GründerBasics VI“ (www.esteuerpartner.de -> InfoBlog)
  68. 68. Belastungsvergleich: Gewerbesteuer München und Umlandgemeinden Seite 69 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl 6 Hebesätze München 490 % Olching 330 % Unterföhring 330 % Pullach 260 % Grünwald 240 % Grasbrunn 290 % Anrechnung von GewSt auf ESt nur bis max. 380 %, d.h. ‚unter dem Strich‘ bis dahin keine GewSt-Belastung bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen  Die GewSt dient vorrangig der Steuerverteilung an die Gemeinden, echte Belastung aber für Kapitalgesellschaften
  69. 69. Rechtsformwahl – Hinweise o Eigenkapital einer GmbH: 25.008 Euro o Eigenkapital einer UG: z.B. 1.008 Euro (nicht zu niedrig wählen) o  Teilbarkeit durch 2, 3, und 4 o Thema Sozialversicherung des GmbH/UG-Geschäftsführers (…) o Achtung: ‚Registergauner‘ schicken irreführende Angebote oder falsche Rechnungen für Handels- und Unternehmensregistereinträge Seite 70 Phase 2: Setup – Rechtsformwahl 7
  70. 70. Seite 71 Phase 2: Setup – Verträge Verträge o Gesellschaftsvertrag, Ehevertrag, Mietvertrag, Arbeitsvertrag, GF-Anstellung, AGB, … o Zum Gesellschaftsvertrag: „Persönliche Probleme lassen sich nicht vertraglich lösen“ „Eine Gesellschaft ist wie eine Ehe – nur ohne Kinder“
  71. 71. Seite 72 4 Gründungsphasen: Phase 3 1 2 3 4 Vorplanung Setup Laufendes Geschäft Erweiterung, Anpassung
  72. 72. Seite 73 Phase 3: Laufendes Geschäft – Prozesse Laufendes Geschäft – Termine & Prozesse einrichten o Monatlich bis zum 10.: USt-VA / Lohnsteueranmeldung o Heißt: Buchführung  Belegablage (gescannte Belege!?) o Controlling über Auswertungen der Buchführung (BWA / SUSA) o Grundsätzlich: bis Ende Mai Gewinnermittlung & Steuererklärungen für Vorjahr  Dauerfristverlängerung für Steuerberater o Aufbewahrungspflicht für Dokumente: grds. 10 Jahre
  73. 73. Seite 74 4 Gründungsphasen: Phase 4 1 2 3 4 Vorplanung Setup Laufendes Geschäft Erweiterung, Anpassung
  74. 74. Seite 75 Phase 4: Erweiterung, Anpassung Erweiterung, Anpassung o Neuer Innovationszyklus / Umstrukturierung o Neufinanzierung / Exit o Notfallplan & Vorsorge: o Vollmachten (und Login-Daten) o Testament o Patientenverfügung o Versicherungen (BU, Krankentagegeld)
  75. 75. 6 Projektberatung für Gründer Milad Mesri Vorstand Kundenbetreuung Academy Consult e.V. Seite 76
  76. 76. 6 Projektberatung für Gründer Start gesonderte Präsentation – nicht online verfügbar (sorry) Seite 77
  77. 77. 7 Fallstricke im Sozialrecht Oliver Penninger Rechtsanwalt Fachanwalt für Sozialrecht und Medizinrecht Seite 78
  78. 78. Seite 79 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers Welche Zweige der Sozialversicherung bestehen?  Rentenversicherung (SGB VI)  Arbeitslosenversicherung (SGB III)  Krankenversicherung (SGB V)  Unfallversicherung (SGB VII)  Pflegeversicherung (SGB XI)
  79. 79. Seite 80 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers Grundsatz: Versicherungspflicht besteht, wenn eine Beschäftigung gegen Entgelt vorliegt  Rentenversicherung  § 1 S.1 Nr. 1 SGB VI  Arbeitslosenversicherung  § 24 Abs. 1 SGB III  Krankenversicherung  § 5 Abs.1 Nr. 1 SGB V  Unfallversicherung  § 2 Abs.1 Nr. 1 SGB VII
  80. 80. Seite 81 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers Besteht Versicherungspflicht des Arbeitgebers selbst? Die Frage nach der Sozialversicherungspflicht am Beispiel des GmbH-Geschäftsführers
  81. 81. Seite 82 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers Obwohl der Geschäftsführer einer GmbH mitunter gegenüber Mitarbeitern Arbeitgeberfunktionen wahrnimmt, kann im eigenen Belang dennoch eine Arbeitnehmereigenschaft im Sinne der Sozialversicherung, und mithin Versicherungspflicht, vorliegen.
  82. 82. Seite 83 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers 1. GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer Grundsatz: bei einer Beteiligung am Stammkapital in Höhe von mindestens 50 %, oder Sperrminorität = keine Versicherungspflicht 2. GmbH-Fremdgeschäftsführer Grundsatz: keine Beteiligung am Stammkapital = Versicherungsplicht
  83. 83. Seite 84 A. Sozialversicherungsstatus des Gründers Die Kapitalbeteiligung gibt nur ein erstes Indiz, ob aufgrund einer Sperrminorität ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis grundsätzlich ausgeschlossen werden kann. Liegt hingegen keine Sperrminorität vor, so können die tatsächlichen Verhältnisse dennoch zu der Annahme führen, dass kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt. „Überlagerung rechtlich bestehender Abhängigkeit durch die tatsächlichen Verhältnisse“
  84. 84. Seite 85 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter  Liegt bei meinen Mitarbeitern Sozialversicherungspflicht vor ?  Wer entscheidet hierüber  Was passiert bei einer Fehleinschätzung  Wie und wohin werden Gesamtsozialversicherungsbeiträge abgeführt
  85. 85. Seite 86 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Beitragspflicht in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung setzt voraus:  Beschäftigungsverhältnis gegen Entgelt (insbes. Arbeitsverhältnis) Fallstrick 1: Die Abgrenzung zwischen abhängiger Beschäftigung und Selbständigkeit ist nicht eindeutig gesetzlich geregelt!
  86. 86. Seite 87 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter In der Rechtsprechung wurden Abgrenzungsmerkmale herausgearbeitet. Es kommt stets auf die tatsächlichen Verhältnisse an (Stichwort „Gesamtbild“). Für ein Beschäftigungsverhältnis sprechen hiernach:  Persönliche Abhängigkeit  Zeit, Dauer, Ort und Art der Arbeitsausführung unterliegen dem Weisungsrecht des Arbeitgebers  Feste Arbeitszeiten  Festes Gehalt
  87. 87. Seite 88 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter  Urlaubsanspruch  Anspruch auf Urlaubsentgelt  Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall  Sonn-, Feiertags- & Nachtzuschläge  Unselbständigkeit in Organisation und Durchführung der Tätigkeit, insbesondere: - Kein Unternehmerrisiko (keine eigenen Angestellten) - Keine Unternehmerinitiative - Kein Kapitaleinsatz
  88. 88. Seite 89 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Fallstrick 2: Der Arbeitgeber…  …muss prüfen, ob der Arbeitnehmer/Auftragnehmer sozialversicherungspflichtig oder sozialversicherungsfrei ist  …hat die Anmeldung und jede Änderungsmeldung an die Krankenkasse als Einzugsstelle abzugeben  …hat das beitragspflichtige Entgelt sowie den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zu berechnen und abzuführen  …ist Beitragsschuldner des Gesamtsozialversicherungsbeitrags (sowohl Arbeitnehmeranteil als auch Arbeitgeberanteil)
  89. 89. Seite 90 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Eine Fehleinschätzung wirkt sich daher finanziell ausschließlich beim Arbeitgeber aus, und zwar: 4 Jahre rückwirkend oder 30 Jahre rückwirkend, bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen
  90. 90. Seite 91 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung § 28 p SGB IV: Die Rentenversicherung überprüft mindestens alle 4 Jahre, ob der Arbeitgeber seine Pflicht im Zusammenhang mit den Gesamtsozialversicherungsbeiträgen erfüllt  Auf Dokumentation achten („Lohnkonto“)  Steuerliche Prüfungen gibt es zusätzlich (weniger oft)
  91. 91. Seite 92 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Empfehlung: Bei Ungewissheit des Sozialversicherungsstatus der Beschäftigten/Auftragnehmer empfiehlt sich das Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund
  92. 92. Seite 93 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Vorteil: Die Entscheidung der Clearingstelle  zum Bestehen oder Nichtbestehen eines abhängigen Beschäftigungsverhältnisses und  zur Versicherungspflicht oder Versicherungsfreiheit wirkt zugleich bindend in allen anderen Zweigen der Sozialversicherung
  93. 93. Seite 94 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter
  94. 94. Seite 95 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Die Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund wird der „Einzugsstelle“ für die Sozialversicherungsbeiträge (Krankenkasse) gemeldet. Für die monatliche Datenübertragung an die Krankenkasse muss der Arbeitgeber geprüfte Lohn- und Gehaltsabrechnungsprogramme verwenden (online für alle möglich via www.sv.net)
  95. 95. Seite 96 B. Sozialversicherungsstatus der Mitarbeiter Fallstrick 3: Die Leistungsgesetze der jeweiligen Sozialversicherungsträger regeln eine Vielzahl von Ausnahmen Beispiel: Auch Selbständige können rentenversicherungspflichtig werden (§ 2 Nr. 9 SGB VI), wenn diese …  überwiegend für einen Auftraggeber tätig sind (= 5/6 der Betriebs- einnahmen eines Jahres) und  keinen eigenen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen (mehr als 450 € monatlich)
  96. 96. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 97 Vielen Dank!
  97. 97. 8 Prozesse im Start-up Martin Schade Unternehmensberater Zertifizierter Projektmanagement-Fachmann Seite 98
  98. 98. Seite 99 8 Prozesse im Start-up 1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den Griff? 2. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  99. 99. Seite 100 8 Prozesse im Start-up 1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den Griff? 2. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  100. 100. Seite 101 Vom Chaos zur Ordnung
  101. 101. Seite 102 5S-Methode Aussortieren nicht benötigter Materialien. Sortieren Setzen (Anordnen) Standards Selbst- diziplin Sicherstellen, dass alles seinen Platz hat und leicht zu benutzen ist. Reinigen des Arbeitsplatzes.Dokumentieren der Arbeitsabläufe als Standards.
  102. 102. Seite 103 Schlüsselfaktoren für 5S - Vorbildfunktion der Gründer - Integration in den Arbeitsalltag als ständiger Verbesserungsprozess - 5S im eigenen Bewusstsein halten 5S als leichter Einstieg in die Prozessoptimierung für Start-ups
  103. 103. Seite 104 8 Prozesse im Start-up 1. Wie bekomme ich das Chaos im Büro und auf dem Schreibtisch in den Griff? 2. Wie transportiert man als Gründer seine Idee?
  104. 104. Seite 105 Was meine ich?
  105. 105. Seite 106 Was verstehen die Anderen?
  106. 106. Seite 107 Was verstehen die Anderen?
  107. 107. Seite 108 Wie transportiere ich meine Idee richtig? Ein „Bild malen“, das jeder versteht! - Das Produkt visualisieren - Bewusst machen: „Schritte zum Produkt“ - Schnittstellen zu anderen Bereichen finden und aufzeigen
  108. 108. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 109 Vielen Dank!
  109. 109. Ihre Referenten (Thema 1, 3, 5) Harald Zankl Rechtsanwalt Steuerberater harald.zankl@esteuerpartner.de 089 / 2155 69 24-0 0151 / 2164 39 99 Holger Kock Wirtschaftsprüfer Steuerberater holger.kock@esteuerpartner.de 089 / 2155 69 24-0 0151 / 2293 81 77 www.esteuerpartner.de
  110. 110. Ihre Referenten (Thema 2) Robert Brandstätter ExistenzgründungsCenter Stadtsparkasse München robert.brandstätter@sskm.de 089 / 2167-11261 www.sskm.de
  111. 111. Seite 112 Ihre Referenten (Thema 4) Beatrix Breitinger LL.M. / Rechtsanwältin / Maître en droit (Paris II) Dr. Thomas Sonnenhauser, Dipl.-Chem. Deutscher Patent- und Markenanwalt European Patent/ Trademark and Design Attorney WUESTHOFF&WUESTHOFF Schweigerstraße 2 81541 München Telefon +49-89-62 18 00-0 breitinger@wuesthoff.de sonnenhauser@wuesthoff.de
  112. 112. Ihre Referenten (Thema 6) Milad Mesri Vorstand Kundenbetreuung Academy Consult e.V. milad.mesri@academyconsult.de Tel.: +49 (0)176 63714787 Seite 113
  113. 113. Ihre Referenten (Thema 7) Oliver Penninger Rechtsanwalt mail@kanzlei-penninger.de 089 / 23 888 0-0 www.kanzlei-penninger.de
  114. 114. Ihre Referenten (Thema 8) Martin Schade Unternehmensberater martin.schade@riometa.com 0176 / 931 210 96 www.riometa.com
  115. 115. Für Ihre Notizen ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________
  116. 116. Für Ihre Notizen ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________ ___________________________________________________

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