Сотникова С. І. Новітні підходи до формування рецептивних навичок читання німецькою мовою

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Сотникова С. І. Новітні підходи до формування рецептивних навичок читання німецькою мовою

  1. 1. 9 Сотникова Світлана Іванівна Новітні підходи до формування рецептивних навичок читання німецькою мовою
  2. 2. FERTIGKEIT LESEN Svitlana Sotnykova
  3. 3. Lesen als Zielfertigkeit und Lesen als Mittlerfertigkeit • Lesen im Unterricht kann unterschiedliche Funktionen haben, z.B.: • Die fremde Sprache besser kennen lernen, • Literatur genießen, • Landeskundliches Wissen erwerben, • Informationen zu einem Thema finden, • Arbeitsanweisungen im Lehrwerk verstehen, • Training der Lesefertigkeit, • Strategienerwerb, • Prüfungsvorbereitung, • Grammatische Strukturen erlernen usw.
  4. 4. Probleme des Leseverstehens 1) Was erschwert die Arbeit an Lesetexten? - Unbekannte Wörter und Wortverbindungen, - schwere grammatische Strukturen, - großer Umfang von Texten, - demotivierende Themen, - unklare Aufgabenstellung, - die Tatsache, dass Schüler ALLES verstehen möchten usw.
  5. 5. 2) Was erleichtert das Leseverstehen? • Textzusammenhang, • Synonyme, • Internationalismen, • Ableitungen und Zusammensetzungen mit vertrauten Stämmen, • vertraute Textsorten (prototypisches Wissen), • Weltwissen, • Lesetraining, • vertraute Übungsformen usw.
  6. 6. Reflexion: • Welche zusätzlichen Informationen könnten den Verstehensprozess besser steuern?
  7. 7. • Visualisierung durch Bildermaterial • Vorentlastung des Themas (Vorwissen ermöglicht die Bildung und Überprüfung von Hypothesen) • Erstellen eines persönlichen Bezugs (z.B. Einstellung oder Erfahrung zum Thema) • …
  8. 8. Prototypisches Wissen Die Identifizierung einer bestimmten Textsorte steuert das Leseverstehen. Man erkennt z.B. die Textsorten - Rezept oder Gebrauchsanweisungen, - Fahrplan, - Werbebroschüre, - SMS, - E-Mail usw.
  9. 9. Lesen als interaktiver, konstruktiver Prozess • Im muttersprachlichen Unterricht lernen Schüler zuerst, Buchstaben zu identifizieren, dann wird das Lesen einzelner Wörter geübt und schließlich werden ganze Sätze gelesen. • Tatsächlich scheint die Identifikation einzelner Buchstaben oder Wörter beim Leseprozess eine verhältnismäßig untergeordnete Rolle zu spielen.
  10. 10. • "Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid. Das Ezniige, was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Wir leesn nciht jeedn Bstachuebn enzelin, snderon das Wrot als geznas."
  11. 11. Lesen erweitert den Horizont Kippbilder
  12. 12. Fazit: • Was wir sehen, hat stark mit unserer Erwartung, dem Vorwissen und unserer Sicht auf die Welt zu tun. • Auch beim Lesen gibt es „Aha- Erlebnisse“, bei denen Wahrnehmung „kippt“. • Lesen erweitert den Horizont: Die Vermittlung von Landeskunde geschieht vor allem über Lesetexte.
  13. 13. Erfahrungsaustausch zu Lesestilen • Wie lesen Ihre Lerner Texte? • Definieren Sie drei Lesestile: • Globales Lesen • Selektives Lesen • Detailliertes Lesen
  14. 14. Verstehensabsicht Lesestil Leseziele: Lernende können Erfassen, was insgesamt gemeint ist Globales Lesen (auch kursorisches Lesen genannt) -Thema, Textsorte, Überblick -Erfordert schnelles, oberflächliches Lesen ohne Wörterbuch -die Hauptaussage eines Zeitungsartikels erkennen -die Intention eines Textes verstehen -Gliederungsmerkmale erkennen Eine ganz bestimmte Information erhalten und verstehen wollen Selektives Lesen (auch selegierendes Lesen genannt) -Gezielte Suche nach bestimmten Informationen -Erfordert überfliegendes, an bestimmten Stellen genaueres Lesen -Beim flüchtigen Lesen wichtige Details erkennen -In Briefen, Broschüren, Anzeigen, Schildern wichtige Informationen finden und verstehen Etwas genau verstehen wollen Detailliertes Lesen (auch intensives oder totales Lesen genannt) -Erfordert langsames, gründliches Lesen -Wichtige Einzelaussagen und Schlussfolgerungen eines strukturierten Textes verstehen -Einen Text genau verstehen
  15. 15. Zahlenzauber Denk dir eine Zahl aus, schreibe sie auf ein Blatt Papier, aber verrate sie nicht! Multipliziere diese Zahl mit zwei und addiere fünf. Multipliziere diese Summe nochmals mit fünf Ich frage dich jetzt: „Wie heißt die Lösung?“ Streich von der Lösung die letzte Zahl weg und subtrahiere zwei, dann hast du die gedachte Zahl
  16. 16. Mögliche Aufgabenstellung (zum Text „Zahlenzauber“) • Globales Lesen: Um welches Thema und welche Textsorte handelt es sich? (Thema: Mathematisches Rätsel, Textsorte: Gebrauchsanweisung) • Selektives Lesen: Unterstreichen Sie Wörter, die etwas mit Mathematik zu tun haben und versuchen Sie anschließend, diese Wörter graphisch umzusetzen. Beispiel: Multiplizieren (x), addieren (+), subtrahieren • (-), wegstreichen (/), Lösung (=) • Detailliertes Lesen: Folgen Sie der Gebrauchsanweisung Schritt für Schritt. Wie lautet das Ergebnis?
  17. 17. Der GER empfiehlt Textsorten: A1: Formular, Notiz, E-Mail, Postkarte, Preisliste, Schild, Fahrplan, Prospekt, Hinweistafel, Piktogramm, … A2: Broschüre/ Werbeprospekt, Brief, Zeitungsnotiz, Produktaufschrift, tabellarisches Verzeichnis, Geschichte, … B1: Kochrezept, Anzeigen, Ratgeber, Krimi, Gebrauchsanweisung, Kurzbiografie, Merkblatt, Vertrag, Fabel, Kurzprosa, …
  18. 18. Beispiele von Textsorten aus Lehrwerken • Briefe, Glückwunschkarten
  19. 19. E-Mails, SMS
  20. 20. Glückwunschkarten, Dialoge
  21. 21. Gedichte, Lieder und Abzählreime
  22. 22. Quiz und Rätsel
  23. 23. Dialoge, Interviews
  24. 24. Statistiken zu Umfragen
  25. 25. Beiträge in Internet-Foren
  26. 26. Fernsehprogramme
  27. 27. Speisekarten und Zettel
  28. 28. Anzeigen (mit prüfungsrelevanter Aufgabenstellung) • Anzeigen müssen Situationen zugeordnet werden, wobei nicht alle Anzeigen passen.
  29. 29. Lesetraining (Textsorten) • Rezept: http://www.kidsville.de/atelier/luecken/der-zaub • Horoskop: http://www.kidsville.de/atelier/luecken/dein-hor • Zeitungsnotiz: http://www.kidsville.de/atelier/luecken/nicht-ver
  30. 30. Vorentlastung • Der Text wird leichter zugänglich gemacht. • Eine Vorentlastung kann eine motivierende und thematisierende Funktion haben.
  31. 31. Aufgaben zur Vorentlastung
  32. 32. Übungstypologie zum LV • Texte mit Bildern, wo statt Bilder die jeweiligen Wörter genannt werden.
  33. 33. Lückentexte • Lücken können je nach dem Textzusammenhang ausgefüllt werden, wobei passende Wörter vorgegeben werden.
  34. 34. Lückentexte und Bilder • Texte können auch mit Hilfe visueller Begleitung ergänzt werden.
  35. 35. Texte und Bilder • Bilder können nicht nur für die Semantisierung, sondern auch für die Leistungsmessung des LV eingesetzt werden.
  36. 36. Texte und Bilder (Fortsetzung) • Der Inhalt des Textes kann mit Bildern verglichen werden und Unterschiede können entdeckt werden.
  37. 37. Überschriften- und Bilderzuordnung • Bilder und Überschriften werden bestimmten Textabschnitten zugeordnet • Anschließend wird an grammatischen Strukturen gearbeitet, und zwar durch „selbstentdeckendes“ Lernen.
  38. 38. Eine Fortsetzung der Geschichte schreiben lassen • Anschließend wird die Fortsetzung mit der Originalversion verglichen.
  39. 39. Binnendifferenzierung beim Lesen • Wie kann man Lesetexte im Unterricht differenziert behandeln? • Welche Aufgaben sind geeignet, um Binnendifferenzierung zu ermöglichen? • (Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad)
  40. 40. Aktivierende Aufgaben für GA
  41. 41. Aktivierendes Lernen in GA (Fortsetzung) • Es wird in Dreier-Gruppen gearbeitet. • Der Text wird in 6 Abschnitte geschnitten und bei jedem Schritt wird ein Abschnitt den Lernern präsentiert. • Jeder Lerner behandelt den Abschnitt je nach der Rolle, und zwar: • Lerner A stellt Fragen zum Text an andere Lerner der Gruppe; • Lerner B macht eine Zusammenfassung des Inhalts; • Lerner C vermutet, was weiter kommt. • Bei jeder nächsten Runde tauschen die Lerner ihre Rollen: A wird B, B wird C, C wird A. • Am Ende hat jeder Lerner alle Rollen zweimal gehabt.
  42. 42. Kooperatives Lernen
  43. 43. Kooperatives Lernen (Fortsetzung) • Der Text wird in GA behandelt (die Zahl der Spieler entspricht der Zahl von Textabschnitten). • Jeder Lerner bekommt einen Teil des Textes und macht es sich mit dem Abschnitt vertraut. • Dann wird innerhalb der Gruppe in PA gearbeitet, wobei jeder Spieler den Inhalt „seines“ Abschnitts einem anderen Spieler erzählt und auch dessen Erzählung hört. • Die Arbeit dauert so lange, bis alle Spieler der Gruppe alle Abschnitte des Textes gehört haben. • Anschließen werden Aufgaben zum Inhalt des ganzen Textes gemacht.
  44. 44. • DANKE! • Viel Erfolg!
  45. 45. Промо-код: Hallo

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