Dr. Anne Katrin Matyssek                                           www.do-care.de      Wie Sie Führungskräfte       für ei...
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Wertschätzung imArbeitsalltag © Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
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Do’s und Don’t’s                                (5 grundsätzliche Regeln)für den Umgang mit belasteten MitmenschenOBERSTES...
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Wertschätzungs-hindernisse undihre Lösungen © Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
Was hindert  Menschen, anderen  Wertschätzung zu       geben?© Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
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Selbstwertschätzung                                Cartoon von Thomas Plaßmann,                                entnommen a...
SelbstwertschätzungWeil ich es mir wert bin …      … überrede ich mich selbst zum Sport …      … setze ich mir feste Ziele...
Anerkennung- Was man davon hat      Erfassbar in MAB, Klimabarometer etc.      – für den Controller nur sehr langfristig g...
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Do‘s und Don‘ts imUmgang mitFührungskräften © Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
Do‘s und Don‘ts   Locken und verführen statt drücken und drängen Verständnis für die arme Sandwich-Führungskraft statt Zah...
Do‘s und Don‘ts         Behandeln Sie     die Führungskräfte so,   wie die ihre Mitarbeitenden      behandeln sollen …    ...
Do‘s und Don‘ts    Lassen Sie sie als „good guys“ da stehen!    Und beziehen Sie möglichst viele mit ein!      Es muss „sc...
Reminder: „Ich gehör‘ dazu!“        © Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
Ablauf einerVeranstaltung fürFührungskräfte © Dr. Anne Katrin Matyssek   www.wertschaetzung-im-betrieb.de
Seminarablauf (bewährtes Beispiel-Muster)    Begrüßung: „Wer von Ihnen hat heute schon …?“ << Sie können das!Anknüpfen an ...
Planspiel in Gruppen:Angenommen, Sie wären …   … selbständiger Berater und Sie möchten Seminare zum Thema   „Wertschätzung...
Besprechungen positiv gestalten       Starten Sie mit Emotion! >> „Ich freue mich …“       Starten Sie positiv! (z.B. „Ber...
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Wie erreicht man „harte Kerle“?                                          Zeigen Sie den harten Kerlen,                    ...
Was das Unternehmen tun kann      Beispiele: Was andere schon tun      Eine Afrikanische Woche (NAGU-Projekt, M. Lenze)   ...
Argumente fürs HerzWie geht‘s den Führungskräften selber?<<< Bedürftigkeit erkennen und „fühlen“ lassen (auch: „messen“ fü...
Praxis-Erfahrungen     2,5 h Workshop als Basis     Kultur-Café (Croissants, Quark, Obst, Kaffee, Säfte): „Lass dich loben...
Fazit   Wertschätzung und BGM stehen im Wechselverhältnis!                                                           gesün...
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Wie Sie Führungskräfte zu mehr Wertschätzung verführen - Eine Anleitung für einen Impuls-Workshop (von Anne Katrin Matyssek)

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Wie Sie Führungskräfte für eine anerkennende Unternehmenskultur gewinnen - Eine Anleitung für einen Impuls-Workshop.
[Ein Vortrag von Dr. Anne Katrin Matyssek: www.wertschaetzung-im-betrieb.de]

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Wie Sie Führungskräfte zu mehr Wertschätzung verführen - Eine Anleitung für einen Impuls-Workshop (von Anne Katrin Matyssek)

  1. 1. Dr. Anne Katrin Matyssek www.do-care.de Wie Sie Führungskräfte für eine anerkennende Unternehmenskultur gewinnen ……………. Eine Anleitung für einen Impuls-Workshop Health on Top, 22.03.2010 © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  2. 2. Mein Ziel für diese Veranstaltung: Sie gehen hier raus und haben Lust, für die Führungskräfte in IhremUnternehmen einen Impuls-Workshop zum Thema Wertschätzung durchzuführen – und Sie haben das dafür nötige Handwerkszeug! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  3. 3. Wer von Ihnen hat sich heute schon wertschätzend verhalten? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  4. 4. Wieso macht es Sinn, SOin eine Veranstaltung einzusteigen?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  5. 5. Wer bin ich?Anne Katrin Matyssek• Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin• ausgebildete Stressbewältigungstrainerin (BZgA) seit 1998• 2002 Spezialisierung auf: „Gesund Führen“ + „Wertschätzung im www.wertschaetzung-im-betrieb.de Betrieb“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  6. 6. Artikel mehr unter: www.abenteuer-wertschaetzung.de © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  7. 7. ÜbersichtWertschätzung(sdefizite) und ihre FolgenArgumente für Kopf und Herz <<< FOLIEN FÜR DEN WORKSHOPDo‘s und Don‘ts im Umgang mit FührungskräftenWas tun, was lassen bei „weichen“ Themen?Ablauf einer Impulsveranstaltung für FührungskräfteLeitaden in mehreren StufenErfahrungen aus anderen UnternehmenPraxis-Tipps und Modelle © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  8. 8. Standortbestimmung:Wertekultur < ----- > Kennziffern © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  9. 9. Wertschätzung: Ein Thema?hohe Krankenstände trotz BGM <<< psychosoziale Aspekte von Führung und GesundheitMitarbeiterbefragung und Co.: Anerkennungsdefizit-Klagen <<< „Wir müssen Wertschätzung einkaufen“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  10. 10. Wertschätzung alsGesundheitsfaktor © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  11. 11. Was sind Ihre Bedürfnisse am Arbeitsplatz?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  12. 12. INQA-StudieDie wichtigsten Kriterien für gute Arbeit:„Von meinem VG als Mensch gesehen werden“ (4).ABER:Nur jeder 2. bescheinigt seinem Chef einenwertschätzenden Führungsstil! INQA-Studie 2006: „Was ist gute Arbeit?“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  13. 13. Wertschätzungsdefizite …… kosten:In der Wertschätzungswüste wächst und gedeiht nichts mehr. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  14. 14. Körperliche Folgen körperlicheAuslöser emotionale Langzeit-Reaktion Kurzzeit- Reaktion Reaktion Immunsystemschwächung, Cortisol- Hilflosigkeit Erkältungsanfälligkeit, Ausschüttung sich Depressionsrisiko ignoriert fühlen Ärger Adrenalin- Schäden des Herz- Ausschüttung Kreislauf-Systems FAZIT: Wertschätzungsmangel schadet der Gesundheit des einzelnen! © Dr. Anne Katrin Matyssek Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  15. 15. Motivationsschere Leistung ausbleibende Anerkennung – Anerkennung + nachlassende bessere Leistung Leistung mehr Kritik Anerkennung FAZIT: Wertschätzungsmangelschlechtere bessere Leistung schadet dem Unternehmen! Leistung © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  16. 16. Was war die größteAnerkennung in Ihrem Berufsleben? Wie hat die auf Sie gewirkt?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  17. 17. Wertschätzung als Gesundheitsfaktor setzt Dopamin frei > verbesserte Konzentrations- und Leistungs- fördert die Arbeitsfähigkeit fähigkeit (Bauer, 2006) reduziert Ängste (Ilmarinen, 2003) reduziert das Depressionsrisikosetzt Endorphine frei (Hawkins et al., 1999) > gesteigertes Einflusswege von Wohlbefinden Wertschätzung auf Gesundheit ent-stresst (als eine Form sozialer setzt Oxytocin Unterstützung: Belastungspuffer) (Vertrauenshormon) frei Gratifikationskrisen werden vermieden, damit auch Herz-Kreislauf- Erkrankungen (Siegrist, 2002) © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  18. 18. Studien- Hawthorne-Studien (USA, 20er Jahre): Beachtung alleine steigert schon Leistung- Faustregel: Leistung = Potenzial – Störung- Impulse (9/2004): mangelnde Wertschätzung höhere Fehlzeiten- soft factors – nur langfristig messbar in MAB, Klimabarometer etc.: besseres Klima, Prävention innerer Kündigung, echte Anwesenheit, stärkere Bindung ans Unternehmen, besseres Image-wechselseitige Bedingtheit von BGM und Wertschätzung: © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  19. 19. Wer von Ihnen gibt genug Anerkennung?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  20. 20. Wer von Ihnen bekommt genug Anerkennung?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  21. 21. typisch: Ungleichgewicht! Anerkennung bekommen Anerkennung geben © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  22. 22. Ihr Anerkennungshaushalt – Selbstcheck und TeamcheckMachen Sie den Selbst-Check!Den Team-Check erhalten Sie als Materialund können ihn später für sich bearbeiten. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  23. 23. Ihr Anerkennungshaushalt – Selbstcheck und TeamcheckMachen Sie den Selbst-Check!Den Team-Check erhalten Sie als Materialund können ihn später für sich bearbeiten. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  24. 24. Wertschätzung imArbeitsalltag © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  25. 25. Definition Anerkennung Lob Wertschätzung © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  26. 26. Was jede/r tun kannWertschätzung geben: Was sich Beschäftigte wünschenDanke sagen, pünktlich sein, höflich seinBegrüßen mit Blickkontakt / HandschlagSich kümmern (z.B.um saubere Sozialräume)Zu Festtagen gratulierenSich die Namen merkenVerabredungen einhaltenWissen, woran ich gerade arbeite / NachfragenSmileys ☺ unter die Mail setzen o.ä.„Gut, dass Sie da sind!“ – „Sie sind hier wichtig!“ALLE einbeziehen, nicht nur die LieblingeDen „Focus on the good stuff“ richten – in jedem Meeting! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  27. 27. Richtig loben Faustregel: so konkret wie 3:1 möglich! unbedingt Delegieren Sie echt! 4 Tage das Lob! warten … „Erwisch ihn, keine Gieß-wenn er gut ist!“ kanne! individuell! in Krisen an mit Erfolge erinnern! Emotion! Eigenlob stimmt! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  28. 28. Ihr wichtigster Mitarbeiter ist der, an den Sie heute noch nicht gedacht haben. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  29. 29. Belastungssignale? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  30. 30. Do’s und Don’t’s (5 grundsätzliche Regeln)für den Umgang mit belasteten MitmenschenOBERSTES GEBOT:NICHT SELBER REDEN, SONDERN FRAGEN UND ZUHÖREN !!!Stress-Symptome ansprechen nach folgenden Vorschlägen (Do‘s = Blau, Dont‘s = Rot): 1. Beschreiben, was Ihnen aufgefallen ist: „Ich seh grad: ...“ (statt: Diagnose) 2. Fragen, „was los ist“. (statt: „Haben Sie ein Problem?“) 3. „Ich mache mir Sorgen und möchte Sie unterstützen.“ (statt: „helfen“) 4. „Was brauchen Sie?“ (statt eigener Vorschläge, diese erst im 2. Schritt 5. Gesprächsbereitschaft signalisieren: „Also, wenn noch was ist ...“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  31. 31. focus on the good stuff:Mitarbeiter/innenNotieren Sie die Namen von 7 Ihrer Mitarbeiter/innen!Betrachten Sie den vorletzten Namen auf Ihrer Liste:Wofür haben Sie das letzte Mal diesem Menschen anerkennende Worte „gespendet“? Wie hat das gewirkt?Wofür könnten Sie diesem Menschen Anerkennung geben? Wie könnten Sie das formulieren? Anmerkung: Wertschätzungshindernisse bitte notieren! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  32. 32. Wertschätzungs-hindernisse undihre Lösungen © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  33. 33. Was hindert Menschen, anderen Wertschätzung zu geben?© Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  34. 34. UrsachenStressSelbstverständlichkeit / AnspruchshaltungSympathie-DefiziteSelbstwertschätzungsdefizite / schlechte Laune „Ich kann nur geben, was ich vorher getankt habe.“ „Mein Haus – mein Auto – mein Boot!“ – Das 10.000 €-Dilemma © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  35. 35. Arbeit in 4 GruppenGruppe 1: „Stress“Sie sind selber gestresst, haben den Kopf voll mit anderen Dingen.Dennoch denken Sie, dass Sie ab und zu Anerkennung äußern sollten.Wie haben Sie es bislang geschafft, trotz Stress Wertschätzung zu zeigen?Gruppe 2: „Selbstverständlichkeit“ (oder Minderleister)Einer Ihrer Mitarbeiter macht keinen Schlag mehr als nötig.Loben Sie ihn trotzdem? Wie haben Sie in der Vergangenheit gehandelt?Welche Strategie war die erfolgreichste?Gruppe 3: „Sympathiedefizite“Einer Ihrer Mitarbeiter ist Ihnen unsympathisch; auf Ihr Lob reagiert erabwehrend, sagt: „Ich brauch‘ kein Lob!“Was löst diese Äußerung in Ihnen aus? Was könnte dahinter stecken?Was heißt das für Sie? Welche Konsequenz ziehen Sie daraus?Gruppe 4: „Schlechte Laune“Wer schlecht gelaunt ist, mag nicht loben und schaut nur aufs Negative –kennen Sie das? Wie gehen Sie damit um?Wie schaffen Sie es, Ihre Stimmung zu verbessern? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  36. 36. Je mehr Sie in Ihre Frau investieren ...... desto wertvoller wird sie für Sie! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  37. 37. Selbstwertschätzung Cartoon von Thomas Plaßmann, entnommen aus A.K. Matyssek (Universum Verlag Wiesbaden): Chefsache: Gesundes Team – gesunde Bilanz. Ein Leitfaden zur gesundheitsgerechten Mitarbeiter- führung. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  38. 38. SelbstwertschätzungWeil ich es mir wert bin … … überrede ich mich selbst zum Sport … … setze ich mir feste Ziele … … arbeite ich täglich an meiner Stimmung … … frage ich mich vor dem Einschlafen, was heute gut lief … … schaue ich nicht mehr täglich 5 Leichen im TV an … … gönne ich mir 5-6mal täglich eine Auszeit © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  39. 39. Anerkennung- Was man davon hat Erfassbar in MAB, Klimabarometer etc. – für den Controller nur sehr langfristig greifbar …• Prävention der inneren Kündigung• echte Anwesenheit >> Produktivität• Kritikgespräche fallen leichter• Erhaltung der Arbeitsfähigkeit• Bindung ans Unternehmen• besseres Klima• gestärktes Selbstwertgefühl• mehr Erfolg bei AuG-/ BGM-Projekten © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  40. 40. focus on the good stuff:Mitarbeiter/innenNotieren Sie die Namen von 7 Ihrer Mitarbeiter/innen!Betrachten Sie den vorletzten Namen auf Ihrer Liste:Wofür haben Sie das letzte Mal diesem Menschen anerkennende Worte „gespendet“? Wie hat das gewirkt?Wofür könnten Sie diesem Menschen Anerkennung geben? Wie könnten Sie das formulieren? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  41. 41. Selbstvertrag Erarbeitung von Maßnahmen: Was wollen Sie umsetzen? a) für sich persönlich / Partnerschaft b) für Ihre Mitarbeiter/innen Was versprechen Sie sich davon? Was tun Sie bis wann? Wie könnten Sie mit Hindernissen umgehen? Wer soll Sie unterstützen? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  42. 42. Do‘s und Don‘ts imUmgang mitFührungskräften © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  43. 43. Do‘s und Don‘ts Locken und verführen statt drücken und drängen Verständnis für die arme Sandwich-Führungskraft statt Zahlendruck pur Führungskräfte beim eigenen Erleben packen („was hab ich davon?“) Keine Pflichtseminare sondern Freiwilligkeit Keine Zielvereinbarungen mit Anwesenheitsverbesserungszwang Nicht missionieren sondern das Thema als selbstverständlich verkaufen Unbedingt MIT der GL: Wertschätzung für die Führungskräfte selber Erwartungen dämpfen statt Sofortwirkung zu versprechen (Geduld …) © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  44. 44. Do‘s und Don‘ts Behandeln Sie die Führungskräfte so, wie die ihre Mitarbeitenden behandeln sollen … © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  45. 45. Do‘s und Don‘ts Lassen Sie sie als „good guys“ da stehen! Und beziehen Sie möglichst viele mit ein! Es muss „schick“ sein, „drin“ zu sein! Sorgen Sie für wertschätzendes Ambiente! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  46. 46. Reminder: „Ich gehör‘ dazu!“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  47. 47. Ablauf einerVeranstaltung fürFührungskräfte © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  48. 48. Seminarablauf (bewährtes Beispiel-Muster) Begrüßung: „Wer von Ihnen hat heute schon …?“ << Sie können das!Anknüpfen an dem Punkt „Anerkennung“ aus der MAB o.ä.: WIESO?Gesundheit als Produktivitäts- / Gesundheitsfaktor: harte Fakten für den KopfAnerkennungshaushalt der TN („Die größte Anerkennung“, Waage) fürs HerzUrsachen von Wertschätzungsdefiziten und deren BearbeitungAnerkennung im Arbeitsalltag (Lob und Wertschätzung ganz konkret)Vorbereitung des Transfers in die Praxis (Planspiel, Mails, Leitlinien, Artikel)Verteilung einer Erinnerungshilfe © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  49. 49. Planspiel in Gruppen:Angenommen, Sie wären … … selbständiger Berater und Sie möchten Seminare zum Thema „Wertschätzung“ an Kunden im Metallsektor verkaufen … Skizzieren Sie ein Unternehmenskonzept: - Wie soll Ihr Unternehmen heißen? - Wie könnte Ihr Logo aussehen? Oder ein Slogan? - Wie könnte eine Selbstdarstellung aussehen? (Nutzen) - Mit welchen Argumenten überzeugen Sie Ihre Kunden? - Wie soll Ihr Seminar heißen? - Wie könnte ein Seminarkonzept aussehen? - Welche 3 konkreten Tipps sollen die TN mitnehmen? © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  50. 50. Besprechungen positiv gestalten Starten Sie mit Emotion! >> „Ich freue mich …“ Starten Sie positiv! (z.B. „Bericht der Heldentaten“) Nicht zur Mittagszeit starten! Bedürfnisse achten: Wasser, Frischluft etc. Keine Beschwerde zulassen ohne Änderungsvorschlag! VW-Regel beachten: Keine Vorwürfe, sondern Wünsche Wenn‘s schnell gehen soll: Meeting im Stehen! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  51. 51. Erfahrungen ausanderen UnternehmenPraxis-Tipps und Modelle © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  52. 52. Wie erreicht man „harte Kerle“? Zeigen Sie den harten Kerlen, dass sie weich sind! Herz Harte Kerle - weiches Thema?! Verstand Zeigen Sie den harten Kerlen, dass das Thema hart ist! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  53. 53. Was das Unternehmen tun kann Beispiele: Was andere schon tun Eine Afrikanische Woche (NAGU-Projekt, M. Lenze) Der Anerkennende Erfahrungsaustausch (H. Geißler et al., 2005, PVG) Schichtmodelle für alle, incl. GL (Nestlé Hamburg) Partizipation at its best (z.B. St. Josef-Pflegeheime Selfkant) Weiterbildung auch für über 55jährige und Ungelernte (z.B. GussTAV) Generationennetzwerke (z.B. Weleda AG, Schwäbisch-Gmünd) © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  54. 54. Argumente fürs HerzWie geht‘s den Führungskräften selber?<<< Bedürftigkeit erkennen und „fühlen“ lassen (auch: „messen“ für den Kopf) <<< „Die größte Anerkennung in Ihrem Berufsleben und deren Wirkung“<<< Exkurs zur Kindererziehung / Partnerschaft (Fokus-Ausrichtung)<<< praktische Sequenz im Seminar (gegenseitig Anerkennung spenden) >>> „Es tut gut.“ © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  55. 55. Praxis-Erfahrungen 2,5 h Workshop als Basis Kultur-Café (Croissants, Quark, Obst, Kaffee, Säfte): „Lass dich loben“ – mit toller Einladung und mit GF 2 Litfaß-Säulen: „Lobe-den-Chef“ und Wunsch-Säule Erinnerungs-EMails mit besonderen Sprüchen Abteilungen sprechen sich gegenseitig Wertschätzung aus Führungsleitlinien mit namentlichen Unterschriften Gemeinsam einen Baum pflanzen Erinnerungs-EMails mit besonderen SprüchenKEINE MASSNAHME OHNE PR! OHNE PR KEINE MASSNAHME! © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  56. 56. Fazit Wertschätzung und BGM stehen im Wechselverhältnis! gesündere Kultur werden empfunden als Ausdruck von BGM- BGM-Projekte Wertschätzung erhöht den BGM-Erfolg, weil die positive Absicht geglaubt wird © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  57. 57. © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de
  58. 58. www.wertschaetzung-im-betrieb.deKostenloser Newsletter! (alle 2 Monate)Kostenlose Podcasts! (jede Woche montags morgens, halb zehn) © Dr. Anne Katrin Matyssek www.wertschaetzung-im-betrieb.de

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