DigiMediaL - Social Networks

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DigiMediaL - Social Networks

  1. 1. ZertifikatkursDigiMediaL – Strategisches Musikmarketing im InternetWeiterbildung für Musikerinnen und Musiker aus BerlinEinführung – Kommunikation in Sozialen NetzwerkenDatum: 8. November 2011Dozent: Matthias Krebs
  2. 2. Intro: facebook is evil© DigiMediaL 2011 / 2
  3. 3. South Park Explains Everything That Is Annoying About FacebookQuelle: http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY© DigiMediaL 2011 / 3
  4. 4. 10 Tipps für digitale Freundschaften & Social Networking1. Sie haben keine Freunde – freimachen vom Begriff Freundschaft, pragmatische Nutzung, Zeitsparen, leichter Kontakte sammeln und einordnen2. Dennoch sollten Sie nicht zu leichtfertig „Freunde“ aufnehmen. Überblick3. Wer nicht Business- und private Accounts in Listen oder sogar die Profile trennen muss/will, verzichtet auf die digitale Schizophrenie und kann leichter networken. Sie sparen Zeit und machen weniger Fehler.4. Im Ernst! Wie „privat“ sind Ihre bisherigen Facebook-Updates überhaupt? Wer mehr als 100 Facebook-Kontakte sein eigen nennt, schreibt in der Regel nur wenig über wirklich private/intime Dinge. Quelle: http://pr-blogger.de/2010/12/22/abschied-vom-digitalen-freund© DigiMediaL 2011 / 4
  5. 5. 10 Tipps für digitale Freundschaften & Social Networking5. Pflegen Sie Ihre Freundschaften, nutze verstärkt die Directmessages und Mails.6. Je mehr schwache Bindungen Sie aufbauen, desto mehr Möglichkeiten in der Kommunikation öffnen sich Ihnen.7. Soziale Hygiene heißt heute auch, dass Sie sich aktiv von Networking- Partnern trennen.8. Taggen Sie gezielt Ihre Kontakte, damit Sie den Überblick behalten. Wer ist Ihnen wichtig, wer weniger? Kontexte9. Stärken Sie Ihre Online-Reputation, indem Sie bewusst auf gute persönliche Profile setzen – und lehnen Sie dabei Ihre echten Freunde nicht ab.10. Seien Sie freundlich zu Ihren Kontakten, nehmen Sie diese ernst. Schwache Verbindung -> stärkere Verbindung© DigiMediaL 2011 / 5
  6. 6. Was Facebook über Dich weißQuelle: http://www.youtube.com/watch?v=lYDx0Z75rt4© DigiMediaL 2011 / 6
  7. 7. Extra© DigiMediaL 2011 / 7
  8. 8. __Übersicht Potenziale der Digitalisierung Internet – Web2.0/Social Media Mobile Endgeräte Tablet-PC© DigiMediaL 2011 / 8
  9. 9. Agenda1. Was ist Social Media?2. Social Networks?3. Kommunikation© DigiMediaL 2011 / 9
  10. 10. WH: Ausprägungen des Web2.0 Ein Versuch Web2.0-Anwendungen anhand verschiedene Eigenschaften zu systematisieren: • Usergenerated Content • Social Software • Blogs • Virtual Communities • Social Network Services Die im Folgenden vorgestellten Beispiele zeigen eine besonders deutliche Ausprägung eines einzelnen Prinzips. Häufiger werden gleich mehrere Eigenschaften des Web2.0 bedient, was eine eindeutige Zuordnung erschwert.© DigiMediaL 2011 / 10
  11. 11. Was soll Social sein? Das „Social Web“ ist ein Teilbereich des Web2.0. Der Begriff fokussiert auf die Bereiche, bei denen es nicht um neue Formate oder Programmarchitekturen, sondern um die Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen im Internet geht. Das Social Web umfasst also webbasierte Anwendungen, die für Menschen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in sozialen Kontexten unterstützen. (vgl. Hippner 2006)© DigiMediaL 2011 / 11
  12. 12. Quelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma© DigiMediaL 2011/ 12
  13. 13. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© DigiMediaL 2011 / 13
  14. 14. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© DigiMediaL 2011 / 14
  15. 15. Was sind Tags?• Verschlagwortung• Verbreitung• Verarbeitung z.B. beiTags http://www.lastfm.de/charts/toptags,• Tags sind Ein-Wort-Deskriptoren http://www.flickr.com/photos/tags/• Beliebig viele Tags pro Medieninhalt (empfohlen 7)• Einfacher und flexibler als statische Kategorien• effizienteste Weg Inhalte von Datenbänken zu organisieren, so dass Inhalte identifiziert, gefiltert oder abgerufen werden können• Es entsteht eine kollaborative Lesezeichen-Sammlung© DigiMediaL 2011 / 15
  16. 16. Cloud zum Thema Web2.0, erstellt von Markus Angermeier (2005)© DigiMediaL 2011 / 16
  17. 17. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© DigiMediaL 2011 / 17
  18. 18. Ein einfaches Erklärungsvideo: http://dotsub.com/view/69aa48a4- a95f-4bc8-a511-bb0a1ee95e12Wie kann man Verbindung schaffen?• Verschlagwortung (Tags)• Verbreitung• Verarbeitung http://blog.kopfhoerer.ch/z.B. RSS• RSS = Real Simple Syndication („echt einfache Verbreitung“)• Webbasierte Aktualisierungsfunktion: Inhalte einer Website können abonniert werden• das Angebot von Artikeln im RSS-Format wird als RSS-Feed bezeichnet• Nachrichtenticker: Bei Veröffentlichung neuer Inhalte automatische Übertragung der Überschriften und Texte• über Links in den Feeds wird der Leser zum Original-Artikel verwiesen© DigiMediaL 2011 / 18
  19. 19. Das Social Media WebVerbindungen z.B. über:• API• RSS• Oauth• Open-ID• (Embed)© DigiMediaL 2011 / 19
  20. 20. Social Media Web (in Bezug auf twitter) Beispiel: 1 Artikel 2 RSS 3 Twitter 4 Facebook Mixxt-Plattform Widget MySpace …© DigiMediaL 2011 / 20
  21. 21. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© DigiMediaL 2011 / 21
  22. 22. Was macht das Web2.0 aus den Daten?• Verschlagwortung (Tags)• Verbreitung• Verarbeitung www.inbflat.net http://www.takethisdance.comz.B. Mashup(engl. für Vermanschung, „vermischen“)• bedeutet auch Remix• Erstellung neuer Webinhalte durch (Re-)Kombination bestehender Webinhalte und – angebote aus verschiedenen Quellen• Inhalte der Mashup-Website werden über Programmierschnittstellen (API), per Web-Feed (z.B. RSS) oder JavaScript eingebunden© DigiMediaL 2011 / 22
  23. 23. Mashup - Kunst http://flickrvision.com/http://trendpiraten.tv/2009/03/geniale-mashup-musik-aus-youtube-videos© DigiMediaL 2011 / 23
  24. 24. Yeah but I still dont get it. Thats ok, you dont have to. Its pretty intuitive and takes a bit of practice to fully understand. Just try it and experiment a bit!© DigiMediaL 2011 / 24
  25. 25. Agenda1. Was ist Social Media?2. Social Networks?3. Kommunikation© DigiMediaL 2011 / 25
  26. 26. Internetnutzung© DigiMediaL 2011 / 26
  27. 27. Intro: Social Media RevolutionQuelle: http://www.youtube.com/watch?v=2_Ig0ClYlmM Neue Version 2011: http://www.youtube.com/watch?v=3SuNx0UrnEo© DigiMediaL 2011 / 27
  28. 28. Social Web Online Communicating Kontaktpflege Social NetworkingArgumentativer Kontaktaufnahme Austausch Produktion & Social Collaborating Reflexion von Social Publishing Inhalten © DigiMediaL 2011 / 28
  29. 29. Was sind Social Networks? „Social Network“ bzw. „Online-Community“: Gemeinschaft von Menschen, die sich im Internet verbinden, um sich auszutauschen. Die Technik ist nicht die Hürde! Die Herausforderung ist es, Mitglieder zu gewinnen und diese zum regelmäßigen Austausch zu motivieren! • Nicht die Technik entscheidet • Sondern der Inhalt • Ziel: Aufmerksamkeit© DigiMediaL 2011 / 29
  30. 30. Was machen die Leute in Social Networks?© DigiMediaL 2011 / 30
  31. 31. Studie: Profile auf sozialen Netzwerken kaum inszeniert 26.07.10 Eine Studie an der Mainzer Universität hat ergeben, dass Profile auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ weniger inszeniert sind, als vielfach angenommen. Tatsächlich hat die Psychologin Juliane Stopfer herausgefunden, dass die Selbstbeschreibungen ziemlich genau den Persönlichkeitsprofilen der Nutzer entsprechen. "Die Urteile sind nicht durch die Selbstidealisierungstendenzen der Profilbesitzer verzerrt." Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Soziale-Netzwerke-luegen-nicht-1044873.html© DigiMediaL 2011 / 31
  32. 32. Verbreitung http://www.briansolis.com/2010/02/the-internationalization-of-social-media/© DigiMediaL 2011 / 32
  33. 33. Social Network Nutzunghttp://globalwebindex.net/wp-content/uploads/2010/05/Global-Map-of-Social-Web-Involvement-Global-Web-Index-2009.pdf© DigiMediaL 2011 / 33
  34. 34. Social Network Nutzung in Deutschland Leading Network: Facebook Social Network Profiles: Access = 29.3% | Users = 11.2m Photos: Access = 27.5% | Users = 10.5m Blogging: Access = 9.5% | Users = 3.6m Videos: Access = 9.5% | Users = 3.6m Micro Blogging: Access = 3.8% | Users = 1.4m© DigiMediaL 2011 / 34
  35. 35. Deutsche Facebook-Konkurrenz fällt zurückhttp://meedia.de/nc/details-topstory/article/deutsche-facebook- konkurrenz-fllt-zurck_100029282.html Anfang 2009© DigiMediaL 2011 / 35
  36. 36. http://royal.pingdom.com/2010/02/05/facebook-social-media-juggernaut-infographic/ “Facebook Will Celebrate 500 Million Users Next Week” 18. Juli 2010© DigiMediaL 2011 / 36
  37. 37. Facebook: ein paar Zahlen (USA)• Der durchschnittliche Facebook User verbringt 55 min/ Tag auf Facebook, hat 130 „Freunde“, schreibt 15 Kommentare pro Monat und ist Mitglied in 12 Gruppen.• Facebook unterstützt über 65 Sprachen• Jeden Tag werden 55 Mio Statusupdates gemacht, 20 Mio User werden Fan einer Seite• Jede Woche werden 3,5 Billionen Inhalte http://mashable.com/2010/02/10/ geteilt (Links, News, Blogposts, Fotos…) facebook-growth-infographic/© DigiMediaL 2011 / 37
  38. 38. Social Networks im Social Media SpektrumQuelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma© DigiMediaL 2011 / 38
  39. 39. Spezialisierte Netzwerke: Special Interest oder Vertical Networks© DigiMediaL 2011 / 39
  40. 40. Agenda1. Was ist Social Media?2. Social Networks?3. Kommunikation http://www.youtube.com/watch?v=LFhiqDYvdzY© DigiMediaL 2011 / 40
  41. 41. Kommunikation vor der Zeit des Web 2.0Top-Down• Kommunikation nach außen: nicht auf direktem Weg, sondern über die Medien als Mittler• Marketing und PR zwei getrennte Disziplinen: 1. Werbung in den Massenmedien, Werbebotschaften aus der Marketingabteilung 2. PR mit Fokus auf der Pressearbeit. Journalisten = „das Tor zur Öffentlichkeit“ http://www.werbeblogger.de/2007/09/16/corporate- blogs-und-andere-utopien-teil-1/© DigiMediaL 2011 / 41
  42. 42. Veränderung der Kommunikation durch das Web 2.0• Direkte, ungefilterteKommunikation mit den Kunden/Besuchern• Klassische Medien haben ihre Gatekeeper-Rolle verloren • One to many (Massenmedien) One to one: (Mails, Newsletter, persönliche Anschreiben, Callcenter) Many to many: Web 2.0 (Blogs, Foren, Twitter…)• Verbreitung steigt, Kontrolle sinkt• Direkte Kommunikation + Beziehungsaufbau statt nerviger Unterbrecherwerbung• Rückkanal – Austausch, Feedback. PartizipationZuhören, nicht nur Informationen ausstreuen!• Authentizität: Nicht perfekte Formulierungen, sondern persönliche und reale Darstellung von Unternehmen/Einrichtungen + Personen, die dahinter stehen• Transparenz© DigiMediaL 2011 / 42
  43. 43. Web 2.0-Einführung in 3 Schritten1. Sie setzen sich mit der Philosophie des Web 2.0 auseinander (passt sie zu Ihnen/Ihrem Kulturbetrieb?)2. Sie formulieren Ziele und Kommunikationsbotschaften (WAS will ich sagen dann erst: mit welchen Tools will ich das sagen)3. Sie beschäftigen sich mit den Tools (Blog, Podcast, Twitter…) Welche passen in Ihren Kommunikationsmix? Wie kombinieren Sie sie?Wichtig: Die Tools müssen Ihren Zielen untergeordnet und sowohl untereinander als auch mit den anderen Kommunikationskanälen verzahnt sein (Integrierte Social Media Strategie).© DigiMediaL 2011 / 43
  44. 44. Überblick: Einsatzgebiete des Web 2.0„Einsatzgebiete“ schwer voneinander abgrenzbar, vermischen sich• Marketing + PR, Selbstmarketing• Kontakte knüpfen, Networking• Projektfinanzierung: Fundraising, Sponsoring / Sponsorenakquise, neue Formen der Finanzierung• Wissens-, Kultur-und Bildungsvermittlung• Gemeinsame Generierung, Speicherung und Austausch von Wissen• Projektmanagement + Online Zusammenarbeit• Kollaboratives Schaffen© DigiMediaL 2011 / 44
  45. 45. Exkurs: Online-KommunikationFilm: http://www.youtube.com/watch?v=H8vTWCh8CL4© DigiMediaL 2011 / 45
  46. 46. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise. Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs Wissenschaftliche Projektentwicklung DigiMediaL krebs@udk-berlin.de Kontakt: www.matthiaskrebs.net (de) krebs@udk-berlin.de www.matthiaskrebs.info (en) +49 177 7373939 www.handymusik.wordpress.com www.netzmusik.wordpress.com www.facebook.com/matthiaskrebs www.twitter.com/matzerak www.gplus.to/matthiaskrebs www.slideshare.net/matzerak© DigiMediaL 2011

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