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Privatpersonen wie Unternehmen tummeln sich in den Social Media: Was anfangs vielerorts als bloßer Hype abgetan wurde, ist heute selbstverständlicher Teil der Unternehmenskommunikation. Die Mehrheit ...

Privatpersonen wie Unternehmen tummeln sich in den Social Media: Was anfangs vielerorts als bloßer Hype abgetan wurde, ist heute selbstverständlicher Teil der Unternehmenskommunikation. Die Mehrheit der deutschen Unternehmen nutzt mindestens ein soziales Netzwerk, um mit ihren Zielgruppen in Dialog zu treten. Doch die Wahl der richtigen Kanäle und Inhalte gestaltet sich oft schwierig. Denn die Welt der Social Media ist komplex: Das Angebot an Plattformen und Netzwerken ist groß, nicht jede Aktivität führt automatisch zum Ziel. Da erstaunt es nicht, dass viele Unternehmen mit den Ergebnissen ihrer Aktivitäten unzufrieden sind. Eine genaue Betrachtung zeigt, dass häufig ein Monitoring der Gespräche und eine Strategie fehlen. Doch gerade ein ganzheitliches Konzept ist unerlässlich, um das Potenzial der sozialen Netzwerke nutzen zu können.

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Social Media // Lassen Sie uns darüber reden! Social Media // Lassen Sie uns darüber reden! Document Transcript

  • 1Edition webthinking®Social MediaLassen Sie uns darüber reden!
  • Inhalt4 Erlebnis Kommunikation5 Integrierter Dialog6 Strategisch zum Erfolg9 Einsatzbereiche von Social Media im Unternehmen im Überblick10 Social Media in Forschung und Entwicklung12 Social Media im Kundenservice14 Positive Kundenerlebnisse14 Character Design15 Business Design16 Story Design18 Interface Design19 Gespräche bringen Freude
  • 4 Edition webthinking® / Social MediaErlebnis Kommunikation Integrierter Dialog Social Media ermöglicht es Unternehmen ein authenti- sches und sympathisches Bild in der digitalen Welt zu Kommunikation wird immer komplexer: Es gibt mehrere platzieren, um so wertvolle Informationen über Menschen hundert verschiedene Plattformen und Netzwerke, die und Märkte zu gewinnen. Dabei geht es nicht um das unter den Begriff Social Media fallen. Dies erweitert zwar technische Verständnis der Tools oder darum, wie man die Möglichkeiten zur Kommunikation, bringt aber in kurzer Zeit viele Fans oder Follower gewinnt. Es geht gleichzeitig die Notwendigkeit mit sich, Kommunikation darum, sich (täglich) zu überlegen, welche Informationen,Social Media ist in deutschen Unternehmen längst ange- Auch die Bedürfnisse der Zielgruppen haben sich verän- zu steuern, zu verzahnen und Maßnahmen detailgenau Geschichten oder Angebote für die Fans so spannendkommen. Laut dem Bundesverband für digitale Wirt- dert. Wer für seine Kunden relevant sein möchte, muss zu planen. Wer über Social Media sinnvoll und effektiv sind, dass sie diese digital teilen und bestenfalls auchschaft (BVDW) nutzen 73,7% 1 für die Kommunikation mit verstehen, dass Kommunikation mehr ist als die Über- mit seinen Zielgruppen in Dialog treten will, sollte die außerhalb der digitalen Welt verbreiten. Das Social Mediaihren Kunden mindestens ein soziales Netzwerk. Der B2B mittlung von Text und Bild. Eine erfolgreiche Kunden- Aktivitäten in den sozialen Netzwerken in die Kommuni- Angebot muss so relevant und spannend sein, dass dieOnline Monitor 2012 2 bestätigt die Aussage, dass 70% in ansprache ist mit einem Geschäftsmodell vergleichbar, kationsstrategie des Unternehmens integrieren oder eine Zielgruppen auch langfristig begeistert bleiben und überden Social Media aktiv sind. Allerdings sind auch 38% mit welches sich wie im realen Leben aus unterschiedlichen solche erarbeiten. das Unternehmen sprechen 3. Ohne attraktive Inhalteden Ergebnissen unzufrieden, was wohl dem Umstand Leistungsbestandteilen zusammensetzt. Nur wer die wird Social Media weder effizient noch erfolgreich sein.geschuldet ist, dass 49% keine Social Media Strategie notwendigen Disziplinen sinnvoll kombiniert anbietet, Einer Entscheidung für ein Engagement in den sozialenhaben und sogar 57% kein Monitoring der Gespräche demonstriert Zielgruppenorientierung und schafft somit Netzwerken sollten, neben einer detaillierten Analyse derbetreiben. Immer noch herrschen in Deutschland Angst die Basis für den Erfolg. Kundenbedürfnisse, einige Grundüberlegungen vorange- Zehn aktuelle Thesen zur Entwicklung von Socialund Unverständnis vor, wenn es um Social Media geht. stellt werden: Media  vom BVDW 4Doch das muss nicht sein. Um Relevanz bei einem Kunden zu erzeugen und eine positive Customer Experience zu gestalten, müssen Ziele: 1. Social Media etabliert sich als QuerschnittsfunktionSocial Media hat die Kommunikation zwischen Unterneh- Nutzen, Informationsgehalt und emotionale Ansprache • ie lässt sich Social Media in die Kommunikations- W 2. Social Media setzt sich im Employer Branding durchmen und ihren Kunden verändert: Jeder kann zu jeder im Einklang stehen. Dabei kommt es nicht auf den Kanal strategie integrieren?Zeit und an jedem Ort über Unternehmen sprechen. an, sondern auf das Verständnis für die Menschen, die 3. Social Media findet langsam Einzug in die Produkt- • Welche Ziele sollen mit dem Social Media Engagement entwicklungTouch Points (Wahrnehmungs-, Kontakt- und Berüh- miteinander in den Dialog treten möchten. Genau zu erreicht werden?rungspunkte) bestehen nicht mehr nur zwischen Unter- wissen, was Kunden interessiert und begeistert, aber 4. Social Media verändert klassische CRM-Prozessenehmen und ihren Kunden. Social Media hat Touch Points auch zu erkennen, was einem selbst wichtig erscheint, ist • Wie lässt sich der Erfolg messen und bewerten? 5. Social Media erfordert zielgruppenspezifischezwischen Kunden und potenziellen Kunden geschaffen, Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Kommunikati- Präsenzenzwischen Kunden und anderen Kunden, aber auch zwi- onsstrategie. Kultur:schen Kunden und anderen Unternehmen. Märkte sind • Passt ein offener Dialog zur Unternehmenskultur? 6. Social Media braucht einheitliche Kennzahlendigitale Gespräche geworden, an denen sich jeder betei- • Wie wird mit Kritik umgegangen? 7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbe-ligen kann. Und das nicht nur im B2C, sondern explizit kampagnenauch im B2B. • Lässt sich Social Media in den Arbeitsalltag integrieren? 8. Social Media wertet interne Kommunikation Prozesse: weiter auf • Welche Ressourcen werden benötigt? 9. Social Media verändert die Unternehmenskultur • Welche Mehrwerte können geboten werden? 10. Social Media muss seine Effizienz noch stärker beweisen • Wie können die Abteilungen miteinander vernetzt werden? Wenn Sie mehr über die tatsächliche Zukunft von Social „Vernetzung ist die Basis Themen: Media wissen möchten, dann empfehlen wir Ihnen den folgenden Blog-Artikel unserer Social Media-Partner von Kommunikation und • Welche Botschaften treffen den Nerv der Zielgruppe? Kai Heddergott und Tim Krischak: www.zehn-thesen- zur-zukunft-von-social-media.de Kommunikation die Grundlage • • Woher kommen ansprechende Inhalte? Worüber wollen wir sprechen, worüber nicht? für Beziehungen.“ Marco Fischer, Geschäftsführer von Die Firma 1 BVDW, Einsatz von Social Media im Unternehmen, 2011. 3 Vgl. http://brainblogger.de/2011/09/die-beste-social-media-strategie-ist-die-bei-der-man-selbst-keine-social-media-tools-bedienen-muss/ 2 B2B Online-Monitor 2012 von Die Firma GmbH 4 Thesenpapier der Fachgruppe Social Media, 19. April 2012 Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
  • 6 Edition webthinking® / Social MediaStrategisch zum ErfolgUm das volle Potential der sozialen Netzwerke für ein Für die Erarbeitung der Strategie sollten folgendeUnternehmen gewinnbringend nutzen zu können, ist eine Punkte berücksichtigt werden:langfristige Planung zwingend notwendig. Die Interaktionzwischen Unternehmen und ihren Zielgruppen in densozialen Netzwerken macht die Kommunikation zu einem Evaluation & Reportingöffentlichen Vorgang.Social Media kann dazu beitragen: Zielgruppen & Inhalte• die Marke zu stärken• sichtbarer zu werden• sich vom Wettbewerb zu unterscheiden Kultur & Unterstützung• sich zu profilieren• qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen• Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden Prozesse & Schnittstellen• Service für Kunden zu bieten• die Zielgruppe besser zu verstehen Budget & RessourcenErfolge, aber auch Fehltritte werden unmittelbar offenge-legt und sind für jeden sichtbar. Hier ist Achtung geboten,denn ein schlecht vorbereiteter Start, eine halbherzigeKampagne oder das mangelnde Wissen über den Um-gang mit Social Media, kann einer Marke oder einem Governance & LegalUnternehmen schnell und langfristig schaden. Eine sinn-volle Implementierung erfordert deshalb zwingend ein Bild: leicagirl/photocase.comstrategisch durchdachtes Konzept. Kanäle & Maßnahmen Wissen & Fähigkeiten Vernetzung & Bewerbung
  • 8 Edition webthinking® / Social MediaZunächst einmal ist es wichtig, sich einen Überblick Die internen Strukturen und Prozesse bestimmen Einsatzbereiche von Social Media im Unternehmen im Überblick 5 :zu verschaffen. Wo und wie wird über das Unterneh- auch wesentlich über die Auswahl der Kanäle undmen, die Marke, seine Produkte und Angebote ge- Plattformen, denn Social Media muss als direkte Bereich Ziele Maßnahmensprochen? Kann man daraus eine Tendenz erkennen, Kommunikationsform im Unternehmen stattfinden Public Relations • Informationen verbreiten • Blogsund wer sind die Personenkreise, die sich darüber und kann nur bedingt extern übertragen werden. • Agenda Setting betreiben • Fachforenaustauschen? An letzterer Fragestellung sieht man Schließlich wird von der Gegenseite erwartet, dass • Reputationsmanagement ausüben • Social Media Monitoringschon, wie wichtig eine darauf folgende Zielgruppen- man sich auf Augenhöhe begegnet, Experten mit • Bekanntheitsgrad des Unternehmens/ • Webinarebestimmung und die Adaption der Erkenntnisse auf Experten sprechen oder zumindest echte Personen der Marke steigern • Foto- Video- oder Dokumentplattformeneine bedürfnisorientierte Themenauswahl ist. Über des Unternehmens sich zu erkennen geben und Ge- • Image verbessern • Live-Streamseine so genannte Nullmessung bekommt man einen sprächsbereitschaft signalisieren. • ... • RSS-Feedsguten Ersteindruck, der in die weiteren Überlegungen Marketing & Vertrieb • Empfehlungen und Leads generieren • Bewertungsplattformeneinfließen sollte. Social Media funktioniert nicht von alleine. Es ist ein • Reichweite der Kommunikation, z. B. • Soziale Netzwerke „interaktives“ Medium und man sollte neben dem von Kampagnen, steigern • Location Based ServicesAber natürlich ist auch ein Blick nach innen notwen- intensiven Zuhören natürlich auch interessante As- • Neue Vertriebskanäle erschließen • E-Commercedig, um sich über die vorherrschenden Rahmen- pekte von sich selbst preisgeben können. Schließlich • Kundenbindung steigern • ...bedingungen klar zu werden und zu entscheiden, ist es notwendig, die gewünschten Zielgruppen auch • Absatz steigernwelche Kräfte zur Verfügung stehen oder von außen auf sich aufmerksam zu machen, damit die nötige • ...hinzugefügt werden müssen. Die Bereitschaft und die Dynamik auf den Plattformen entstehen kann, die zuMotivation der Führungskräfte und Mitarbeiter trägt einem wiederkehrenden und langfristigen Austausch Kundenservice • Empfehlungen und Leads generieren • Frage-Antwort Forenentscheidend zum Gelingen bei. Hier gilt es, die Unter- führt. Ohne transmediale Vernetzung aller Kommuni- • Reichweite der Kommunikation, z. B. • Crowdsourcing Plattformennehmenskultur auf den Prüfstand zu stellen und bei kationsaktivitäten und der bewussten Bewerbung der von Kampagnen, steigern • Soziale NetzwerkeBedarf einen Veränderungsprozess zu initiieren. Auch Social Media Angebote wird es kaum möglich sein, die • Neue Vertriebskanäle erschließen • ...die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg umfangreichen Investitionen zu rechtfertigen. Gelingt • Kundenbindung steigernund die Vernetzung von Daten und Informationen dies aber, dann ist Social Media wertvoller als andere • Absatz steigernzur gemeinsamen Bearbeitung, z.B. die Pflege einer Ansprachemöglichkeiten, da diese direkte Schnitt- • ...Customer-Relationship-Management-Datenbank sind stelle zum Kunden hoch emotional und authentisch Human Resources • Attraktive Arbeitgebermarke aufbauen • Wikisfür Social Media Aktivitäten ratsam. Viele Positionen bewertet wird und somit entscheidend zur Persön- • Bekanntheitsgrad bei potenziellen • Karriere Plattformenim Unternehmen – von IT, über die Rechtsabteilung lichkeitsbildung der Marke beiträgt. Bewerbern steigern • Soziale Netzwerkebis hin zur Kommunikationsleitung – sind von den • Die passenden Bewerber finden • ...neuen Anforderungen betroffen und müssen bei der Wie man anhand der folgenden Tabelle gut erken- • Mitarbeiterbindung und -loyalitätErarbeitung einer Strategie von Anfang an beteiligt nen kann, lässt sich Social Media in nahezu jeden steigernwerden. Diese Personen haben im weiteren Verlauf Unternehmensbereich integrieren und bietet eine • Reduktion des Bewerbungsaufkommens von unge- eigneten Bewerbernauch die Aufgabe als Mentor für ihre Mitarbeiter zur Fülle von Anwendungsmöglichkeiten und inhaltlichen • ...Verfügung zu stehen und z.B. das Erstellen und Ver- Ausprägungen. Die große Zahl der Einsatzbereichebreiten von Social Media Guidelines oder Schulungen macht deutlich, warum eine übergreifende Social Forschung und • Marktforschung betreiben • Wikisund Trainings zu begleiten. Media Strategie so wichtig ist. Mit einem integrier- Entwicklung • Wettbewerbsfähigkeit sichern • Crowdsourcing Plattformen ten Konzept lassen sich Synergien erzielen, die nur • Wissen generieren und austauschen • Social Media Monitoring aufgedeckt werden können, wenn man die gesamte • Innovationen aufspüren • ... Kommunikation des Unternehmens betrachtet und • Neue Produkte entwickeln die Einsatzmöglichkeiten und Ziele priorisiert. Denn • ... nichts wirkt schlechter als eine unklare Ansprache, Qualitätsmanagement • Erfassung der Service- und Produktqualität • Kollaborative Plattformen, z. B. Wikis die versucht, es allen recht zu machen, es aber nicht • Feedback von Kunden und Stakeholdern nutzen • Bewertungsportale schafft, spezifische Bedürfnisse zu befriedigen. • Kundenzufriedenheit steigern • Crowdsourcing Plattformen • Verbesserung der Prozessqualität • ... • Customer Lifetime Value steigern • ... 5 Vgl. Social Media in der Unternehmenskommunikation, S. 48ff.
  • 10 Edition webthinking® / Social MediaWie der Einsatz von Social Media in unterschiedlichen Best Practice Bosch BlauBereichen des Unternehmens aussehen kann, verdeut- Social Media in Forschung und Entwicklunglichen die nachfolgenden Beispiele. Für die Unternehmenssparte “Profi-Elektrowerkzeuge” (kurz Bosch Blau) etablierte Bosch eine Markencommu- nity und gibt dieser auch gleich ein Gesicht: „Bob“. Auf dem dazugehörigen Innovationsportal bietet Bosch den Anwendern eine Partnerschaft in der Weiterentwicklung der Produkte an. Die Mitglieder sprechen auf der Platt- form von ihren Erfahrungen mit den Produkten, äußern Verbesserungsvorschläge, dürfen über die Bezeichnung von Akkuklassen abstimmen und werden zu Erstanwen- dern in Produkttests gewählt. Das Wissen der Anwender nutzt Bosch zur Verbesserung seiner Produkte und www.facebook.com/bosch www.bosch-pt.de Ersatzteile. Seit Gründung der gewerblichen Bosch Power Tools Community auf Facebook haben sich über 5.000 Mitglieder registriert. Auf Facebook betreibt Bosch eine Fanpage. Dort sucht Bosch gezielt nach Interessenten, die mit Konkurrenzprodukten arbeiten und bereit sind, neue Produkte aus der Bosch Blau-Linie zu testen. Bosch setzt auf die Meinung seiner Kunden. Das steigert die Bin- dung zur Marke und ermöglicht parallel die Optimierung der Produkte nach den Bedürfnissen der Kunden. Bild: Macavity/photocase.com
  • 12 Edition webthinking® / Social MediaBest Practice Deutsche BahnSocial Media im KundenserviceDie Deutsche Bahn verfolgt die Vision vom Servicezen-trum im Internet. Auf der Website und in einer Reiheweiterer Anwendungen, z.B. Apps für Smartphones,bietet sie zahlreiche Informationen und einen virtuellenFahrscheinautomaten im Netz. Dieses Angebot wirdvon einem Twitter-Kanal ergänzt, der den Fahrgästenunterwegs schnell und unkompliziert im direkten Dialoghelfen soll.Die Deutsche Bahn ist mit drei Fanseiten auf Facebookvertreten:• Konzern• Karriere• PersonenverkehrDie Facebook-Seite des Personenverkehrs bietet Informa-tionen, aktuelle Aktionen und hilfreiche Apps zum ThemaBahnreisen und beantwortet die Fragen der Fans, zumBeispiel zu alternativen Verbindungen bei ausgefallenenZügen. Um die Social Media Aktivitäten bei DeutscheBahn kümmert sich ein Team aus zwölf Personen.Die Bilanz kann sich sehen lassen: In den ersten beidenMonaten nach Start der Facebook-Präsenz beantwortetedas Team rund 4.000 Serviceanfragen. Davon konnten98 Prozent der bearbeiteten Fälle direkt über die Platt-form beantwortet werden 6. Bild: testfight/photocase.com www.facebook.com/deutschebahn 6 http://www.bahn.de/dbbahn/view/service-notizen/2012-februar/2-monate-dbbahn-auf-facebook.shtml
  • 14 Edition webthinking® / Social MediaPositive Character Design: Detailliertes Business Design: AusgereifteKundenerlebnisse Zielgruppen-Profiling Services und Prozesse Nur wer seine Kunden und ihre Bedürfnisse kennt, kann Kommunikationsinhalte müssen relevant sein und einen Best Practice langfristige Beziehungen aufbauen und Kommunikation Nutzen bieten, damit sie die Aufmerksamkeitsschwelle Dell’s Social Media Listening Command Center auf Augenhöhe betreiben. Genau das ist in sozialen Netz- beim Empfänger überwinden. Viele Unternehmen verfü-Der Begriff Social Media wird in naher Zukunft an Präsenz werken gefordert. Demografische Daten oder soziogra- gen bereits über hilfreiche Services und Funktionen, die Täglich erscheinen mehr als 20.000 Meldungen zu Dell imverlieren. Soziale Netzwerke werden zu einem untrennba- fische Modelle reichen nicht mehr aus, um zu verstehen, aber noch nicht in Kommunikationsszenarien integriert Internet. Das Unternehmen hat darauf reagiert, indem esren Bestandteil der digitalen Kommunikation. Der Dialog welche Absichten, Überzeugungen, Erwartungshaltungen sind. Beispielsweise können dem Kundenservice Infor- ein „Social Media Listening Command Center“ etabliertzwischen Konsumenten und Unternehmen wird sich und Verhaltensweisen Kunden haben. Die Entwicklung mationen vorliegen, die nur auf Nachfrage verwendet hat. Das „Social Media Ground Control Team“ beobachtetweiter etablieren und auf immer mehr Plattformen und von sogenannten Personas sind ein Weg, um an diese werden, aber nicht von digitalen Services genutzt werden. und analysiert die Web-Kommunikation über das Unter-Netzwerken möglich sein. Der digitale Auftritt wird damit Information zu gelangen. Personas sind hypothetische Um diese „versteckten Schätze“ aufzudecken, bedarf nehmen und die Produkte und gibt die Ergebnisse an dasimmer komplexer. Bestehende Portale und Funktionen Nutzer. Eine fiktive Person wird mit ihren individuellen es einer Analyse der Organisation und der vorhandenen zentrale „Social Media Listening Command Center“ wei-werden durch neue abgelöst. Unternehmen werden regel- Eigenschaften beschrieben und steht stellvertretend für Prozesse. Dabei müssen auch die Rahmenbedingungen, ter, das sie zusammenfasst und an die Führungsebenenmäßig vor der Frage nach den richtigen Kanälen und der die Mitglieder einer realen Zielgruppe. Das geschieht in wie z.B. Abteilungs- und IT-Strukturen innerhalb des weiterleitet. Das Team kooperiert auch eng mit dem deut-optimalen Verzahnung aller Aktivitäten im Web stehen. einer Mischung aus Profiling, wie es in der Kriminalistik Unternehmens betrachtet und im Zweifelsfall in einen schen SOS-Team „Social Outreach Support Team“. BeideDie Kompetenzen und Fähigkeiten der Kommunikations- eingesetzt wird und der Entwicklung eines Protagonisten Veränderungsprozess überführt werden. zusammen unterstützen proaktiv Kunden, die Hilfe beiverantwortlichen müssen mit dieser Entwicklung und in der Literatur. Dell-Produkten oder -Services benötigen, mit konkretenGeschwindigkeit Schritt halten. • Welche Daten und Informationen befinden sich in Maßnahmen. Natürlich kann einen solchen Aufwand nur • In welcher Situation befindet sich meine Zielgruppe? meinem Unternehmen? ein internationaler Konzern betreiben, aber das BeispielHierbei kann Sie das webthinking®-Expertensystem ideal • Wie kann ich diese Daten verfügbar machen? demonstriert eindeutig, wie wichtig diese Kommunikati-unterstützen. Das von Die Firma entwickelte Beratungs- • Welche Herausforderungen hat meine Zielgruppe onsform in Zukunft werden wird.modell verfügt über Methoden und Werkzeuge, die einen zu bewältigen? • Welche internen Prozesse müssen berücksichtigtganzheitlichen Blick auf die kommunikativen Anforderun- • Mit welchen Fragestellungen beschäftigt sich meine werden?gen erlauben und diese dann strukturiert und effizient in Zielgruppe? • Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?die Bearbeitung der Maßnahmen und Aktivitäten über- • Welche Erwartungshaltungen bestehen gegenüber • A n welcher Stelle suchen/erwarten meine Kundenführen. dem Unternehmen? welche Informationen? • Welche Gewohnheiten und Abläufe finde ich vor? • Welche Mehrwerte wünscht sich meine Zielgruppe? • Wo und wie kann ich eine Beziehungsebene herstellen? Dell, Social Media Listening Command Center Bild: http://www.flickr.com/photos/dellphotos/5242001436/sizes/l/in/set-72157625545220882/
  • 16 Edition webthinking® / Social Media„Es sind die Story Design: Leitfaden für Best Practice Tipp-Ex: A hunter shoots a bear Geschichten, durch spannende Gespräche Tipp-Ex lädt seine Kunden ein, den Verlauf einer Ge- die wir den Dingen schichte selbst zu bestimmen. In einem Clip auf YouTube Was Menschen umtreibt und bewegt, sind nicht Fakten sieht man, wie ein Jäger im Wald beim Zelten von einem einen Sinn geben.“ und Informationen, sondern Geschichten von anderen Bären überrascht wird. Der Kameramann fordert ihn auf, Menschen. Unser Gehirn kann Informationen nur im den Bären zu erschießen. An dieser Stelle kommt der David Weinberg, Das Cluetrain Manifest Kontext speichern und verfügbar machen. Geschichten Zuschauer selbst ins Spiel, er kann per Mausklick ent- sind Entsprechung dieser vernetzten Denkweise. Diese scheiden, ob der Bär erschossen werden soll oder nicht. Erkenntnis aus der Hirnforschung können Unternehmen Und dann nimmt die Story eine Wende: Der Jäger tipp-ext nutzen, um mit Hilfe von Erzählungen Wissen zu vermit- das Wort „shoots“. Der User selbst ist nun gefragt, den teln und den Dialog anzuregen. Verlauf der Geschichte zu bestimmen und kann in das frei gewordene Textfeld eigene Worte eingeben. Ob Jäger und Im Storytelling werden Geschichten bewusst eingesetzt, Bär heiraten, die beiden tanzen oder zusammen kochen, um relevante Inhalte besser verständlich zu machen, um liegt ganz beim Zuschauer. Für fast jede Wendung hat die Ideen der Leser zu steuern und deren Beteiligung und Tipp-Ex einen weiteren Clip produziert, welcher dann als Emotion zu fördern. Unternehmen, ihre Produkte und alternatives Ende der Story abgespielt wird. Dienstleistungen werden in Zukunft weitere Qualitäten benötigen: Identität und Glaubwürdigkeit. Content ist die Währung der Zukunft und die Grundlage für jeden Dialog: ohne Inhalte, keine Gespräche. • Welche Geschichten habe ich meiner Zielgruppe zu erzählen? www.youtube.com/tipp-ex • Wie lässt sich Storytelling für meine Inhalte nutzen? • M it welchen Themen kann ich mich als Meinungsführer etablieren? • I n welche Kontexte kann ich meine Geschichten einbetten? • Wie mache ich meine Kunden zu „Helden“? • W ie erzähle ich meine Geschichten (Bilder, Videos, etc.) ? Bild: no more lookism/photocase.com
  • 18 Edition webthinking® / Social MediaInterface Design: Berührende GesprächeGestaltung der Ansprache bringen FreudeDas Interface Design bestimmt maßgeblich wie die Best PracticeZielgruppe das Unternehmen wahrnimmt und wie es auf Intel Museum of mesie wirkt. Dabei geht es nicht nur um Farbgestaltung,Bildwelten und Logos, sondern auch darum, wie das Anlässlich der Kampagne zur zweiten Generation der Mit der richtigen Strategie braucht man keine Bedenken Sie haben Interesse an weiterführenden InformationenUnternehmen auf welchen Kanälen kommuniziert. Das Core i5-Prozessoren schafft Intel mittels einer Facebook- vor dem Einsatz von Social Media zu haben. Social Media oder einem persönlichen Termin zum ThemaInterface Design als Ganzes trägt zu einem konsistenten, Applikation ein echtes Erlebnis. Aus den Facebook-Daten sind die konsequente Weiterentwicklung der Markt- Social Media und webthinking® ? Dann freuen sichwiedererkennbaren und differenzierten Erscheinungsbild der Nutzer wird eine virtuelle Kunstausstellung generiert. gespräche im digitalen Raum und werden uns auch in Marco Fischer oder Ronny Drews über Ihre Kontakt-eines Unternehmens bei. Dieses visuelle Archiv wirkt, als hätte der User eine reale Zukunft begleiten, wenn nicht sogar einen wesentlichen aufnahme. Ausstellung im Museum of Modern Art, New York. Bestandteil im Kommunikationsmix einnehmen. SocialDie sinnhafte Konzeption und Gestaltung von Interakti- Media sind allerdings auch eine sehr anspruchsvolle Artonen führt zu emotionalen Erlebnissen für den Nutzer. von Kommunikation.Essentiell ist hierbei nicht nur die Ästhetik, sondern auchdie Schlichtheit und Bedienbarkeit der Anwendungen. Der webthinking®-Beratungsansatz hilft dabei, die vor-Der Zugang zu den Informationen sollte für den User so handene Komplexität über ein tiefgehendes Verständniseinfach und intuitiv wie möglich erfolgen. der Nutzergruppen in den Griff zu bekommen und die Die Firma GmbH zahlreichen Fragestellungen innerhalb der Kanal- und Schwalbacher Straße 74 Maßnahmenkonzeptionen, wie z.B. Themenplanung, 65183 Wiesbaden• Welche Wirkung will ich bei meiner Zielgruppe virale Verbreitung oder Risiko-Management zielgerichtet erzeugen? zu beantworten. Social Media kann so seine volle Wir- www.diefirma.de/webthinking• Wie gestalte ich das Design einfach und intuitiv? kung entfalten und den Return on Invest der eingesetzten Aktivitäten sicherstellen. Die Betrachtung der Kommuni- www.facebook.com/diefirma• Mit welchen Mitteln kann ich emotionalisieren? kationsperspektiven Nutzen (Business Design), Thema www.twitter.com/diefirma• Welche Eigenheiten liegen im spezifischen Kanal vor? (Story Design) und Emotion (Interface Design) bildet die• Wie kann ich mich vom Wettbewerb differenzieren? Basis für eine ganzheitliche und transmediale Kommuni- kation, die nachhaltig den Wandel zum dialogorientierten• Wie kann ich für den Benutzer ein Erlebnis schaffen? Unternehmen unterstützt. Zur App: www.intel.com/museumofme Zum Video: www.youtube.com Marco Fischer, Geschäftsführer von Die Firma
  • Die Firma GmbHSchwalbacher Straße 7465183 Wiesbadenwww.diefirma.de/webthinkingwww.facebook.com/diefirmawww.twitter.com/diefirma