12    Politisc he A rb e it                                                                                               ...
Politisc he A rb e it     13Was wir international erreicht haben                                                          ...
14    Politisc he A rb e itWas wir in Deutschland erreicht haben         In Deutschland haben wir im Jahr 2011 folgende   ...
Politisc he A rb e it                          15                                        Die von der Stiftung Weltbevöl-  ...
16       Politisc he A rb e it      »          In Netzwerken aktiv                 Wir setzen auf Partnerschaften und Netz...
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Jb politische arbeit

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  1. 1. 12 Politisc he A rb e it © Birgit Winter | pixelio.de» Politik mitgestalten Wofür wir uns engagieren Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevöl- kerung, im Gespräch mit Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung » In Deutschland steht unser Team in Berlin im engen Dialog mit Entscheidungsträgern im Bundestag Die Stiftung Weltbevölkerung setzt sich dafür ein, und in Ministerien. Die Erfahrung, die wir in dass politische Entscheidungsträger den Themen unseren Entwicklungsprojekten vor Ort sammeln, Bevölkerungsdynamik und Gesundheit, insbesondere macht uns zu kompetenten Ansprechpartnern. der reproduktiven Gesundheit, mehr Gewicht bei­ messen. Wir engagieren uns für die Erhöhung der finanziellen Mittel, größere Transparenz und Wie wir uns engagieren Effektivität bei der Verwendung der Mittel sowie Sowohl national als auch international arbeiten stärkere Geberharmonisierung. wir mit Parlamentariern und Regierungsvertretern sowie mit Partnern aus Wirtschaft, Forschung und Wo wir uns engagieren: zivilgesellschaftlichen Netzwerken zusammen. » Mit unseren Länderbüros in unseren vier Schwer­ Zudem unterstützen wir in mehr als 15 Ländern punktländern, aber auch in anderen Ländern weltweit Nichtregierungsorganisationen, politische Afrikas und Asiens nehmen wir Einfluss auf die Entscheidungsträger und Fachkräfte im Gesund­ Familienplanungs­ und Gesundheitspolitik auf heitswesen durch Schulungen und Beratung. Zum lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Beispiel schulen wir zivilgesellschaftliche Organi­ sationen, damit sie bei ihren Regierungen und » Unser Verbindungsbüro in Brüssel begleitet wichtige internationalen Gebern finanzielle Mittel für die politische Entscheidungen der Europäischen Verbesserung der reproduktiven Gesundheit Union, der weltweit größten Geberin von Entwick­ beantragen sowie den politischen Dialog vor Ort lungsgeldern. gestalten können.
  2. 2. Politisc he A rb e it 13Was wir international erreicht haben Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern haben wir im Jahr 2011 unter anderem folgende konkrete Erfolge erzielt: » Zusammen mit der Organisation Christian Connections for International Health und der isla­ mischen Organisation Muhammadiyah haben wir erstmals 120 religiöse Organisationen und Meinungsführer sowie 100 weitere Organisationen zusammengebracht. Ergebnis des Dialogs ist eine wegweisende, konfessionsübergreifende Erklärung. Die Unterzeichner erkennen die zentrale Bedeutung von Familienplanung an und zeigen sich bereit, den Zugang zu Aufklärung und Familienplanung zu unterstützen. 2 zwei Millionen Euro» Der gemeinsame Antrag eines Abgeordneten des vierhundertfünfunddreißig Millionen US-Dollar 435 Europäischen Parlaments und der Stiftung » In den vergangenen beiden Jahren hat die Stiftung Weltbevölkerung an die EU war erfolgreich: Ab gemeinsam mit ihren Partnern dazu beigetragen, 2012 fördert die EU mit zwei Millionen Euro ein dass europäische Fördergelder in Höhe von 435 Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen in Millionen US­Dollar für reproduktive Gesundheit Ostafrika, das sich für die Verbesserung von und Familienplanung in Entwicklungsländer ge­ Müttergesundheit und Familienplanung engagiert. flossen sind. » Mit unserer Studie „Euromapping 2011“ haben wir 400 Parlamentarier aus 29 nationalen Parlamenten und 500 weitere Entscheidungsträger darüber informiert, wie viel die europäischen Länder für bevölkerungspolitische Maßnahmen in Entwicklungs­ ländern ausgeben und wozu sie sich ursprünglich verpflichtet haben. Die Analyse veröffentlichen wir jährlich gemeinsam mit dem Europäischen Parlamentarierforum. „Der Bericht ist ein sehr hilfreiches Instrument für unsere Arbeit im Parlament.“ Jordi Xuclà, Mitglied des spanischen Parlaments 1 Tips and Tricks „Tips and Tricks: How to Access European Funds for Reproductive Health and Poverty Alleviation“ wird von anderen Nichtregierungs- organisationen geschätzt – ebenso wie unsere zahlreichen anderen Studien und Leitfäden. Mehr Informationen unter www.euroresources.org
  3. 3. 14 Politisc he A rb e itWas wir in Deutschland erreicht haben In Deutschland haben wir im Jahr 2011 folgende Themen erfolgreich auf der entwicklungspolitischen Agenda verankert: Bevölkerungsdynamik, Stärkung von Mädchen und Forschungsförderung für vernach­ Conference Documentation lässigte Krankheiten. International Conference on Sub-Saharan Africa: » Familienplanung ist zurück auf der entwicklungs­ Transforming Population Dynamics into an Opportunity politischen Agenda. Im Jahr 2011 hat das Bundes­ ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begonnen, die „Initiative Selbstbestimmte Familienplanung und Mütter­ gesundheit“ umzusetzen. In den Jahren 2011 bis 2015 stellt Deutschland jährlich 80 Millionen Euro im Rahmen ihrer bilateralen Entwicklungszu­ © Die Projektoren sammenarbeit bereit – doppelt so viel wie bisher. October 21, 2011 held at KfW Berlin Branch Germany › ›› Die Stiftung ist aktiv an der Ausgestaltung dieser Initiative beteiligt. Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, bei unserer » Initiiert durch Mitglieder unseres Parlamentarischen internationalen Konferenz in Berlin Beirats stellt die CDU/CSU­Bundestagsfraktion das Thema Weltbevölkerungswachstum in den Mittel­ » Die von uns gemeinsam mit der KfW Entwicklungs­ punkt ihrer entwicklungspolitischen Agenda für bank organisierte internationale Konferenz die nächsten Jahre. Bei einem Kongress der Fraktion „Demographische Herausforderungen Afrikas im Februar 2012 sprach Stiftungsgeschäftsführerin südlich der Sahara“ stieß auf große Anerkennung Renate Bähr – ebenso wie Minister Dirk Niebel und bei Fachleuten aus dem In­ und Ausland. Rund UNFPA­Exekutivdirektor Babatunde Osotimehin – 150 Teilnehmer aus den Bereichen Gesundheit, vor rund 200 Entscheidungsträgern. Demographie und Entwicklungszusammenarbeit diskutierten am 21. Oktober 2011 in Berlin über Lösungswege, wie sich die Bevölkerungsentwick­ lung in Afrika südlich der Sahara so beeinflussen lässt, dass eine nachhaltige Entwicklung möglich © CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist. Die Konferenz baute auf den Ergebnissen der Studie „Afrikas demographische Herausforderung“ auf, die die Stiftung gemeinsam mit dem Berlin­» Institut für Bevölkerung und Entwicklung im September 2011 veröffentlicht hatte. www.parlamentarischer-beirat.de In dem 2003 gegründeten Parlamentarischen Beirat für Bevölkerung und Entwicklung der Stiftung Weltbevölkerung engagieren sich derzeit 34 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen und unterschiedlicher Ausschüsse. Ziel des Gremiums ist es, sich für ein angemessenes deutsches Engagement im Bereich Gesundheit, insbesondere sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte in Entwicklungs- ländern, einzusetzen. Der Beirat fördert die öffentliche und politische Diskussion von zentralen Themen des Kairoer Aktionsprogramms, wie Bevölkerungswachstum, nach- haltige Entwicklung, Armutsbekämpfung und Gleichstellung der Geschlechter. Sprecherin des Gremiums ist derzeit Sabine Weiss, MdB. Die Stiftung unterstützt die Arbeit des Beirats inhaltlich und organisatorisch.
  4. 4. Politisc he A rb e it 15 Die von der Stiftung Weltbevöl- kerung herausgegebene Studie Entwicklung für Mädchen – „Entwicklung für Mädchen – Mädchen für Entwicklung Eine Untersuchung des Mädchen für Entwicklung“ deutschen entwicklungspolitischen Engagements für Mädchen kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Entwicklungspolitik die Bedürfnisse von Mädchen nicht genügend berücksichtigt.» Ende 2011 haben die Vereinten Nationen den 11. Oktober als „International Day of the Girl Child“ ausgerufen. Zukünftig wird dieser Tag daran erinnern, dass Mädchen auf internationale Unter­ Gemeinsam mit Bundesminister Dirk Niebel und rund 20 weiteren Teilnehmern reiste Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung, vom stützung angewiesen sind, um ihre Rechte wahr­ 2. bis 7. Dezember 2011 nach Togo und Burundi. In beiden afrikanischen zunehmen. Der Deutsche Bundestag hatte am Ländern wächst die Bevölkerung jährlich um rund drei Prozent. 21. September 2011 fraktionsübergreifend für die Einrichtung des Internationalen Mädchentages gestimmt und damit die gemeinsame Forderung der Stiftung Weltbevölkerung und weiterer Nicht­ regierungsorganisationen unterstützt. » Die im Februar 2012 verabschiedete Bildungs­ strategie der Bundesregierung berücksichtigt die Rolle von Mädchen sowie die Verbindung zwischen Bildung, Gesundheit und Familienplanung. Dass diese Textpassagen enthalten sind, geht unter anderem auf das Engagement der Stiftung und ihres Parlamentarischen Beirats zurück.» Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein neues Konzept zur Forschungs­ förderung von vernachlässigten und armuts­ assoziierten Krankheiten veröffentlicht. Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Helge Braun gab das Vorhaben bei unserer internationalen Konferenz „Die Rolle öffentlich­privater Partner­ schaften bei der Förderung von globaler Gesundheit“ im Mai 2011 bekannt. Das BMBF­Konzept schließt © Die Projektoren erstmals die Förderung von Produktentwicklungs­ partnerschaften (PDPs) mit ein. Die erste Aus­ schreibung in Höhe von 20 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren (2011 bis 2014) wurde in 2011 abgeschlossen. PDPs engagieren sich bezüglich Forschung und Entwicklung von Präventions­, Diagnose­ und Behandlungs­ methoden für vernachlässigte und armutsassoziierte Krankheiten. Die Stiftung hat sich in den ver­ gangenen Jahren für ein solches Förderkonzept stark gemacht.
  5. 5. 16 Politisc he A rb e it » In Netzwerken aktiv Wir setzen auf Partnerschaften und Netzwerke, um unseren Zielen noch mehr Nachadruck zu verleihen. Die Stiftung Weltbevölkerung ist Mitglied von zahl­ „Steuer gegen Armut“ reichen nationalen und internationalen Bündnissen Die Kampagne, in der sich die Stiftung Weltbevölkerung – unter anderem: seit Langem engagiert, ist eine der erfolgreichsten » Action for Global Health zivilgesellschaftlichen Bewegungen der vergangenen » Aktionsbündnis gegen Aids Jahre. Ergebnis des Engagements: In Deutschland » Arbeitskreis Medizin in der Entwicklungszusammenarbeit sollen Finanzgeschäfte künftig mit einer Finanztrans­ » Bundesverband Deutscher Stiftungen aktionssteuer besteuert werden. Auch andere euro­ » Countdown 2015 – Europe päische Länder haben sich zur Einführung verpflichtet. » European Alliance for Vulnerable Girls Wir setzen uns nun verstärkt dafür ein, dass die Gelder » European NGOs for Sexual and Reproductive Health der Entwicklungszusammenarbeit zugutekommen. and Rights, Population and Development (EuroNGOs) » Gemeinsam für Afrika » Global Campaign for Microbicides » Kampagne „Deine Stimme gegen Armut“ » Kampagne „Steuer gegen Armut“ „Die Stiftung Weltbevölkerung © UNFPA, 2008 » Population and Sustainability Network ist eine langjährige Partnerin » Reproductive Health Supplies Coalition » Stop TB Forum von UNFPA. Sie trägt dazu bei, » The Partnership for Maternal, Newborn and Child Health die sexuelle und reproduktive » Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungs- organisationen (VENRO), insbesondere Arbeitsgruppe Gesundheit voranzubringen und Gesundheit Frauen und junge Menschen Darüber hinaus arbeitet die Stiftung Weltbevölkerung weltweit mit internationalen Organisationen, zivilge­ zu stärken.“ sellschaftlichen Organisationen, Forschungsinstituten Dr. Babatunde Osotimehin, Exekutivdirektor und Experten aus verschiedensten Politikfeldern des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) zusammen. © Die Projektoren Kurz vor dem Muttertag machte das von der Stiftung Weltbe- völkerung initiierte „Mutternacht“-Bündnis aus zehn deutschen Entwicklungsorganisationen mit einem Hürdenlauf in Berlin darauf aufmerksam, dass die Gesundheitsversorgung vonBei der VENRO-Mitgliederversammlung am 14. Dezember 2011 wurde Müttern in den ärmsten Ländern der Welt dringend verbessertStiftungsgeschäftsführerin Renate Bähr (Mitte) als Vorstandsmitglied werden muss.wiedergewählt. Der Zusammenschluss von 120 Mitgliederorganisationensoll ermöglichen, dass die Nichtregierungsorganisationen ihren Beitragfür mehr Gerechtigkeit verstärken und mit noch größerem Nachdruck fürdie Bekämpfung der Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte unddie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eintreten. Die StiftungWeltbevölkerung ist seit Gründung des Verbandes dabei.

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