Wildbachbetreuung

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Wildbachbetreuung

  1. 1. Wildbachbetreuung ein gemeinsames Projekt des Landes Tirol, der Wildbach- und Lawinenverbauung und der Tiroler Gemeinden
  2. 2. Wildholz als Schadensursache
  3. 3. Wildholz als Schadensursache
  4. 4.
  5. 5. Ablagerungen im Bachbett beeinträchtigen Funktion der Verbauungen
  6. 6. Nicht mehr funktionsfähige Wildbachsperre
  7. 7. Wildbäche müssen laufend gewartet werden!
  8. 8. Wildbachbegehungen gesetzl. Grundlagen <ul><li>Forstgesetz § 101. Vorbeugungsmaßnahmen in Einzugsgebieten; Räumung von Wildbächen </li></ul><ul><ul><li>6) Jede Gemeinde, durch deren Gebiet ein Wildbach fließt, ist verpflichtet, diesen samt Zuflüssen innerhalb der in ihrem Gebiet gelegenen Strecken jährlich mindestens einmal, und zwar tunlichst im Frühjahr nach der Schneeschmelze, begehen zu lassen und dies der Behörde mindestens zwei Wochen vorher anzuzeigen. Die Beseitigung vorgefundener Übelstände, wie insbesondere das Vorhandensein von Holz oder anderen den Wasserlauf hemmenden Gegenständen, ist sofort zu veranlassen. Über das Ergebnis der Begehung, über allfällige Veranlassungen und über deren Erfolg hat die Gemeinde der Behörde zu berichten. </li></ul></ul><ul><li>Tiroler Waldordnung, Wasserrechtsgesetz, TNSCHG,... </li></ul><ul><ul><li>sind ebenfalls betroffen </li></ul></ul>
  9. 9. Neue ÖNORM
  10. 10. Wildbachbetreuung - Partner
  11. 11. Projektsziele <ul><li>Die Freihaltung von Wildbachgerinnen von schädlichem Uferbewuchs und Gegenständen (Holz, etc.), zum vorbeugenden Hochwasserschutz. </li></ul><ul><li>Laufende Überwachung der Schutzbauten gemäß ONR 24803 </li></ul><ul><li>Schutz der Akteure (Bürgermeister, Waldaufseher) durch klare Dokumentation </li></ul>
  12. 12. Wildbachbetreuung - Betreuungsstufen <ul><li>Stufe 1 – „Laufende Überwachung“ </li></ul><ul><ul><li>Begehung lt. FG und TWO, </li></ul></ul><ul><ul><li>Gewässeraufsicht gem. WRG </li></ul></ul><ul><ul><li>visuelle Kontrolle der Anlagen </li></ul></ul><ul><ul><li>Bericht an Wasserrechtsbehörde und WLV </li></ul></ul><ul><li>Stufe 2 – „Kontrolle“ </li></ul><ul><ul><li>Qualitätssicherung durch gemeinsame Begehung der Wildbachaufseher der WLV mit Waldaufsehern </li></ul></ul><ul><li>Stufe 3 – „Prüfung“ </li></ul><ul><ul><li>Externe Qualitätskontrolle von „Schlüsselbauwerken“ </li></ul></ul>
  13. 13. Holzablagerungen im Hochwasserabflussbereich
  14. 14. Holzbewuchs im Hochwasserabflussbereich
  15. 15. Schäden an Regulierungsbauten
  16. 16. Abflussbehindernde Einbauten
  17. 17. Wasseraus- und -einleitungen
  18. 18. Welche Bäche sind zu begehen? <ul><li>Ausgangssituation </li></ul><ul><ul><li>lt. Forstgesetz sind alle verordneten Wildbäche jährlich zu begehen </li></ul></ul><ul><ul><li>das bedeutet 16.000 km/Jahr = 60 km/Waldaufseher </li></ul></ul><ul><ul><li>in der Praxis nicht durchführbar und nicht unbedingt notwendig </li></ul></ul><ul><li>Alternative: </li></ul><ul><ul><li>Abgrenzung der Begehungsstrecken im GIS </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Jährliche Begehung: </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>5-jährige Begehung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>keine Begehung </li></ul></ul></ul><ul><li>Durchführung/Verantwortung: </li></ul><ul><ul><li>Gebietsbauleitungen der WLV </li></ul></ul><ul><li>Ergebnis: </li></ul><ul><ul><li>1.700 km/Jahr </li></ul></ul>
  19. 19. Ausscheidung der Begehungsstrecken im WEB-GIS
  20. 20. Das Rollenkonzept - wer macht was? <ul><li>Waldaufseher </li></ul><ul><ul><li>begeht Wildbäche </li></ul></ul><ul><ul><li>dokumentiert alle Abflusshindernisse und Mängel an Schutzbauten </li></ul></ul><ul><ul><li>erhebt Grundeigentümer und Verursacher </li></ul></ul><ul><ul><li>schlägt Maßnahmen zur Beseitigung der Hindernisse vor </li></ul></ul><ul><ul><li>schätzt Kosten </li></ul></ul><ul><ul><li>organisiert Aufarbeitungsmaßnahmen </li></ul></ul><ul><li>Wildbachaufseher </li></ul><ul><ul><li>legt Begehungsstrecken und –termine fest </li></ul></ul><ul><ul><li>bewertet Beobachtungen der Waldaufseher (Wichtigkeit) </li></ul></ul><ul><ul><li>bestätigt od. korrigiert Maßnahmen und Kosten </li></ul></ul><ul><ul><li>bestimmt über Förderfähigkeit und Durchführung </li></ul></ul><ul><ul><li>organisiert Aufarbeitungsmaßnahmen </li></ul></ul><ul><ul><li>bestätigt sachliche Richtigkeit der eingereichten Rechnungen </li></ul></ul><ul><ul><li>löst Förderung bei AMA aus (4 Augen-Kontrolle durch Landesforstdirektion) </li></ul></ul>
  21. 21. Das Rollenkonzept - wer macht was? http://portal.tirol.gv.at <ul><li>Gemeinde </li></ul><ul><ul><li>beauftragt Maßnahmen </li></ul></ul><ul><ul><li>informiert Grundeigentümer </li></ul></ul><ul><ul><li>holt Stellungnahmen von Verursachern ein </li></ul></ul><ul><ul><li>erstellt nötigenfalls Räumungsbescheide </li></ul></ul><ul><ul><li>Bezahlt Maßnahmen, reicht Rechnungen zur Förderung ein </li></ul></ul><ul><li>Öffentliches Wassergut </li></ul><ul><ul><li>Grundeigentümer bei verbauten Gewässern – Lesezugriff auf alle Beobachtungen mit Grundeigentümer „öffentliches Gut“ </li></ul></ul><ul><li>BH Naturschutz </li></ul><ul><ul><li>bei „Schäden an Regulierungsbauten“ </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Beurteilung der Notwendigkeit von Naturschutzverfahren </li></ul></ul></ul><ul><li>BH Wasserrecht </li></ul><ul><ul><li>bei Wasserein- und -ausleitungen </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>leitet wasserrechtliches Verfahren auf Basis der Beobachtung ein </li></ul></ul></ul>
  22. 22. Portal Tirol Wildbachbetreuung Förderungsapplikation
  23. 23. Begehungsstatus 2009 1-jährige Begehungsstrecken Portal Tirol
  24. 24. Begehungsstatus 2009 5-jährige Begehungsstrecken
  25. 25. Bearbeitungsstatus der Beobachtungen 2009
  26. 26. Förderungsabwicklung
  27. 27.
  28. 28.
  29. 29.
  30. 30.
  31. 31.
  32. 32.
  33. 33. Wildbachbetreuung – weitere Informationen Wildbachbetreuung http://portal.tirol.gv.at Wissensdatenbank (WIKI)
  34. 34. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

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