Rathaus 2.0: Stadtkommunikation

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  • Familien in München hatten die Möglichkeit, sich auch online an der Diskussion zur Kinder- und Familienpolitik zu beteiligen. Dazu fand vom 10. bis 31. Mai 2006 ein Internetforum statt. Die Diskussion wurde von externen Moderatoren betreut. Aufgabe der Moderation war es vor allem, eine konstruktive und respektvolle Diskussionsatmosphäre zu gestalten. Die Moderatoren strukturierten und bündelten die Diskussion und fassten die Ergebnisse zusammen. Eine Fachredaktion stellte inhaltliche Beiträge zu den Themen Wohnen, Kinderbetreuung, Gesundheit oder Bildung zusammen. Die Leitlinie "Kinder und Familienpolitik" der Landeshauptstadt München bündelt Aufgaben kommunaler Kinder- und Familienpolitik. Sie wurde nach einer intensiven Öffentlichkeitsphase vom Stadtrat beschlossen. Für alle formulierten Handlungsfelder wurden Leitprojekte gestartet zu: Handlungsfeld Raum: Kinder- und familienfreundliches Wohnen und Wohnumfeld Handlungsfeld Zeit - Vereinbarung Familie und Beruf: Innovative Wege zu einer neuen Arbeitszeitorganisation Handlungsfeld Arbeit und Ökonomie: Entwicklung Öffentlich-Privater Partnerschaften (ÖPP) durch die Kooperation von Unternehmen mit der Landeshauptstadt München Handlungsfeld Bildung: KinderTagesZentren KiTZ als Infrastrukturangebot einer kinder- und familienfreundlichen Stadtentwicklungsmaßnahme Handlungsfeld Bildung: Einführung des Münchner Familienpasses Handlungsfeld Gesundheit: Intensivierung der Hausbesuche der Kinderkrankenschwestern bei Familien in Problemsituation mit Kindern bis drei Jahren und unter besonderer Berücksichtigung von schwer erreichbaren Familien mit Migrationshintergrund Handlungsfeld Gesundheit: Schaffung von Einsatzmöglichkeiten für Familiengesundheitspflegerinnen im Sozialraum Handlungsfeld Unterstützung, Empowerment, Gesundheit, Bildung: Willkommen in der Messestadt
  • Ca. 500.000 Einwohner
  • Gegenstandsbereich Raumordnung und Stadtplanung Initiator/Verantwortliche Stelle Senator Axel Gedaschko, Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) Zeitraum 29.5. – 14.6.2007 Zielgruppe Alle Hamburger Größe des Adressatenkreises ~ 1,7 Mio. Einwohner Anzahl Teilnehmer 285 registrierte Teilnehmer Zielsetzung Der kulturgeschichtlich wichtige Domplatz der Stadt Hamburg sollte neu gestaltet werden. Dieser Online-Dialog diente der Ideenfindung hinsichtlich der Domplatzneugestaltung, indem er vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Forum bot und sie anregte, ihre Ideen mitzuteilen und darüber hinaus gemeinsam realisierbare Konzepte auszuarbeiten. Umsetzung Die Bürgerinnen und Bürger erhielten die Gelegenheit, sich mit ihren Ideen an der zukünftigen Gestaltung des Domplatzes zu beteiligen und gemeinsam ganz konkrete Nutzungskonzepte zu entwickeln. Neben einer textlichen Beschreibung erhielten die Teilnehmer auch die Möglichkeit, ihre Entwürfe (geo-)graphisch bzw. visuell zu präsentieren. Grundlage dafür war georeferenziertes Kartenmaterial (Luftbilder, Stadtplan, Planungsrecht etc.) des Domplatzes, das interaktiv bearbeitet werden konnte. Die Diskussion wurde nach dem DEMOS-Modell in drei Phasen strukturiert (Brainstorming, Vertiefung in Unterforen, Konsolidierung). Neben Live-Diskussionen mit Experten auf der Plattform erstellten auch prominente Hamburgerinnen und Hamburger ihren Domplatzentwurf auf der Plattform. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer untereinander ihre Entwürfe bewerten. Ergebnisse Die Teilnehmer gestalteten mithilfe des interaktiven Kartenclients 51 individuelle Entwürfe. Aus den fast 1 000 Forenbeiträgen konnten 27 konkrete Nutzungskonzepte herausgearbeitet werden. Die verschiedenen Seiten der Plattform wurden insgesamt mehr als 36 000-mal abgerufen. Die Mehrheit der Teilnehmer sprach sich für eine Nutzung des Domplatzes als öffentliche Grünfläche aus. Diese Idee wurde als Interimslösung angenommen und der neugestaltete Domplatz als Grünfläche – unter Berücksichtigung der historischen Relevanz – 2009 eröffnet. Link: www.hamburg-domplatz.de/
  • Helmond: 90.000 Einwohner, zwischen Eindhoven und Venlo ; http://www.virtueelhelmond.nl/; Browser Plug-In für 4 verschiedene Stadtentwicklunggebiete die man 3-D besichtigen kann mit einenm Avatar, Sprechen kann mit anderen, Infos abholt und Kommentare hinterlassen kann. Tilburg: 200.000 Einwohner – ergänzt um ein Voting
  • Rathaus 2.0: Stadtkommunikation

    1. 1. Ideenplattformen und Bürgeranliegen-Management Mag. Peter Kühnberger Stadtkommunikation auf neuen Wegen
    2. 2. Rathaus 1.0 [email_address]
    3. 3. Rathaus 2.0 [email_address]
    4. 4. Rathaus 2.0 [email_address]
    5. 5. Mehrwert direkter Kommunikation des Web 2.0 erkannt [email_address]
    6. 6. Mehrwert von Ideen und externer Mitarbeit erkannt [email_address] Michael Dell: “We are at our best when we are hearing directly from our customers. We listen, learn and then improve and innovate based on what our customers want.”
    7. 7. Erfolgsbeispiele für Web 2.0 in der Verwaltung <ul><li>Analyse von über 30 Beispielen ergab folgende Kernbereiche </li></ul><ul><ul><li>Bürgeranliegen-Management </li></ul></ul><ul><ul><li>Ideenplattformen </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Umweltprojekte </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Stadtentwicklung & Infrastruktur </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Politik </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Zukunftsdialoge </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Social Media Kommunikation (Gemeinde-Wiki, Twitter, FB …) </li></ul></ul><ul><ul><li>Bürgerhaushalte (Budget- und Einsparungen entwickeln) </li></ul></ul><ul><li>Beispiele für Gemeinde/Stadt, Länder, Bund identifiziert </li></ul>[email_address] Politik, Verwaltung und Bürger erleben im Internet eine neue Dialog-Qualität.
    8. 8. Bürgeranliegen 23 Gemeinden: Beispiel Potsdam [email_address]
    9. 9. Bürgeranliegen 23 Gemeinden: Beispiel Potsdam [email_address]
    10. 10. [email_address] Bürgeranliegen: Unortkataster Köln
    11. 11. Bürgeranliegen: Vergleich zu einem Online-Formular [email_address]
    12. 12. [email_address] Bürgeranliegen: Wörgl
    13. 13. Online-Bürgerbeteiligung E-Partizipation [email_address]
    14. 14. Ideenplattform: Zukunftsdialog – Familie - München [email_address]
    15. 15. Ideenplattform: Umwelt Essen soll leiser werden [email_address]
    16. 16. Ideenplattform: Umwelt Essen soll leiser werden [email_address]
    17. 17. Ideenplattform: Stadtentwicklung Hamburg [email_address]
    18. 18. [email_address]
    19. 19. Stadtentwicklung Helmond, Tilburg [email_address]
    20. 20. Ideenplattform: Stadtentwicklung StadtDialog Berlin Tempelhof [email_address]
    21. 21. Bürgerhaushalt / Budget Session Kirsten Neubauer [email_address]
    22. 22. <ul><li>Einbeziehung schafft höhere Akzeptanz und Legitimierung auch von unpopulären Entscheidungen </li></ul><ul><li>Wissen der „lokalen Bürgerexperten“ ermöglicht Qualitätsverbesserung und zeigt Sparmöglichkeiten </li></ul><ul><li>Abbau der Politikverdrossenheit, Stärkung der Demokratie </li></ul><ul><li>Mehr Engagement der Bürger, höheres Kostenbewusstsein </li></ul><ul><li>Imagegewinn für die durchführende Organisation </li></ul>[email_address] Rathaus 2.0 – Was erreicht Online-Bürgerbeteiligung?
    23. 23. <ul><li>Verwaltung Akzeptanz für Planungsaktivitäten, Mitarbeitermotivation , Leistungs-abgrenzung, Qualitätsverbesserung, Entlastung Bürgerservice, Imagegewinn </li></ul><ul><li>Politik Imagegewinn, Versachlichung , neue Ideen, höhere Legitimation, Akzeptanz für (Spar)maßnahmen , Abbau der Politikverdrossenheit </li></ul><ul><li>Bürger Bürgerengagement wird anerkannt , Interesse für kommunale/politische Aufgaben entwickeln, höhere Identifikation mit eigenem Wohn-/Arbeitsort </li></ul>Rathaus 2.0 – Wer hat von Online-Bürgerbeteiligung etwas? [email_address] Win-Win Situation für alle Beteiligten, sofern Regeln bei Umsetzung und Betrieb beachtet werden.
    24. 24. Rathaus 2.0 – Gewusst wie! Der falsche Ansatz <ul><li>Allgemeines Forum zu Stadt, Gemeinde … ohne Registrierung und aktiver Moderation </li></ul><ul><li>Auswahl eines Themas, das niemanden emotional anspricht </li></ul><ul><li>Keine Klarheit, was mit den Vorschlägen, Beschwerden, Anfragen oder Ideen passiert bzw. keine Ablauf Transparenz funktioniert </li></ul>[email_address] <ul><li>Anonyme Antwort der Verwaltung, in klassischem Amtsdeutsch mit Querverweis auf eine andere Abteilung ohne dabei irgendeine Verbindlichkeit anzugeben </li></ul>
    25. 25. Rathaus 2.0 – Lokales Expertenwissen gezielt abholen <ul><li>Themenwahl </li></ul><ul><ul><li>Klar definiertes Thema </li></ul></ul><ul><ul><li>Ungelöstes Thema mit offenem Ausgang </li></ul></ul><ul><ul><li>Kreis der Betroffenen ansehen, Qualität vor Quantität </li></ul></ul><ul><li>Ergebnisperspektive </li></ul><ul><li>Transparenz im Prozess </li></ul>[email_address] Nur 1% der Beiträge sind allgemeine Unmutsäußerungen oder Beleidigungen
    26. 26. <ul><li>Beratung – Umsetzung – Moderation </li></ul>Kontakt
    27. 27. <ul><li>Beratung – Umsetzung – Moderation </li></ul><ul><ul><li>neu&kühn | Online, Bürger, Projekte Gentzgasse 14/5/1-2 A-1180 Wien </li></ul></ul><ul><ul><li>Kirsten Neubauer, Tel. +43 664 425 33 26 </li></ul></ul><ul><ul><li>Mag. Peter Kühnberger, Tel. +43 664 220 220 </li></ul></ul><ul><ul><li>Fax +43 1 804 805 37 223 </li></ul></ul><ul><ul><li>Mail: [email_address] </li></ul></ul><ul><ul><li>Web: www.neuundkuehn.at </li></ul></ul><ul><ul><li>Mail www.twitter.com/neuundkuehn </li></ul></ul>Kontakt

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