Strategien für
Industrie-
unternehmen
Dr. Ralf C. Schlaepfer /
Michael Grass
Zürich, 11. November 2015
Wachstums-
chancen
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Aufwertung Schweizer Franken dominiert Geschehen;
schwache globale Wirtschaftsdyn...
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Risikoanalyse: Wechselkurs und globale
Wirtschaftsentwicklung sind die wichtigste...
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Eurosourcing, Effizienzmassnahmen und
Kostenreduktionen bereits getroffen; Verlag...
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Die Verzahnung von 6 Strategien führt zum
Wachstumserfolg
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Die Ausschöpfung bestehender Kunden bleibt
zentral, wobei Neukundengewinnung über...
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gehen und exponentielle Technologien
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Innovation aufzuholen und in angrenzenden
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Wachstumschancen - Strategien für Schweizer Industrieunternehmen

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Das laufende Jahr ist für die Schweizer Industrie geprägt durch die starke Aufwertung des Schweizer Frankens und verbundene Anpassungsreaktionen. Belastend wirkt zudem die verringerte wirtschaftliche Dynamik in den grossen Schwellenländern. Für die MEM-Industrie muss mit einer Kontraktion gerechnet werden – die gesamte Industrie bewegt sich seitwärts.

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  • Slide 16: Die Ausschöpfung bestehender Kunden bleibt zentral, wobei Neukundengewinnung über Individualisierung immer wichtiger wird

    Grosse Mehrheit der Befragten (67%) denkt, dass das Wachstum mit Stammkunden stark zum Unternehmenswachstum in nächsten drei Jahren beitragen wird
    Noch wichtiger ist das Wachstum mit neuen Kunden – 83% der Befragten erachten die Neukundengewinnung als zentral für ihr Unternehmenswachstum
    Kundenindividuelle Anpassungen („Customization“) spielen eine wichtige Rolle – die Individualisierung der Leistungen und die enge Kollaborationen mit Kunden werden von 63% der Befragten als neue Wachstumschance angesehen
    Bei der Kundeneinbindung geht der Trend weg von einem rein „Engineering“-getriebenen Ansatz und hin zur Kollaboration mit Kunden (Crowdsourcing)
    Das Wissen des Vertriebes und eine Analyse der Kundendaten hilft zur Produktverbesserung respektive zur individuellen Kundenlösung
    Nahe bei Kunden zu sein, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu kennen und enge Kollaboration in Entwicklung, Produktion und nachgelagerten Prozessen zu betreiben ist eine dauernde und unternehmensweite Anstrengung, die zu Wettbewerbsvorteilen führt
  • Slide 17: Wachstum vor allem aus China, USA und Deutschland; andere ehemals stark wachsende Schwellenländer enttäuschen

    Die Umfrageergebnisse zu den wichtigsten Wachstumsregionen der Schweizer MEM-Unternehmen korrespondieren im Wesentlichen mit den Potenzialanalysen der Exportdaten
    Die dynamischsten Märkte liegen ebenfalls eher in Asien und Nordamerika
    China (38%) und Nordamerika (34%) erweisen sich als die Märkte, in denen die Befragten eindeutig das grösste Wachstum in den kommenden drei Jahren erwarten
    Starkes Wachstum in den anderen BRIC-Staaten nebst China – d.h. Brasilien, Russland und Indien – wird nur von einer Minderheit der Befragten erwartet
  • Slide 20: Lösungsindividualisierung über verstärkte Beratung und vorausschauende Instandhaltung werden Schlüsselfähigkeiten

    Zusatzleistungen (z.B. Beratung oder Individualisierung), sowie Zustandsüberwachung und vorausschauenden Instandhaltung kombiniert mit Gebrauchsüberlassung statt Verkauf (von CAPEX zu OPEX) gewinnen an Bedeutung, ebenso wie neue integrierte Dienstleistungsmodelle
    Alte Servicemodelle wie Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Anlagen sind durch neue Dienstleistungen abzulösen
    35% der Befragten wollen mehr Individualisierung im Pre-Sales-Service-Bereich und 28% mehr Individualisierung im After-Sales-Service-Bereich anbieten
    Beratung wird für 43% der Befragten zukünftig eine wichtige Rolle spielen
    Grosses Potenzial für die Zukunft haben Zustandsüberwachung und vorausschauenden Instandhaltung im Zeichen der digitalen Transformation – was schon von 28% der Befragten erkannt wird
    Die „Königsklasse“ in der Entwicklung zum lösungsorientierten Servicegeschäft ist aber die Entwicklung eines komplett neuen Dienstleistungsgeschäftes mit integrierten Industrielösungen (17%) und das Angebot von komplett neuen Geschäftsmodellen (13%)
    Die Service-Bedürfnisse der Kunden zu kennen, mit den Kunden bei der Entwicklung zusammenzuarbeiten und die notwendigen finanziellen Mittel/Ressourcen/Kompetenzen für Industrie 4.0 Services bereitzustellen, sind einige der Massnahmen, um im neuen Service langfristig konstanten Cash-flow zu generieren
  • Slides 21: Innovation muss über das Produkt hinaus gehen und exponentielle Technologien einbinden

    Innovationsführerschaft der Schweiz ist nicht etwas grundsätzlich Gegebenes, und andere Länder haben zunehmend Vorteile bei innovativen Technologien, da sie „auf der grünen Wiese starten“ können
    Mehr und andere Innovationen können hier Abhilfe schaffen
    45% der Befragten erwarten, dass die Entwicklung neuer Wertangebote („Value Propositions“) stark zu ihrem Wachstum beitragen wird
    Auch von disruptiven Innovationen und exponentiell wachsenden Technologien versprechen sich 35% der Befragten einen starken Wachstumsbeitrag in den nächsten drei Jahren
  • Slide 24: Übernahmen dienen vor allem verpasste Innovation aufzuholen und in angrenzenden Geschäftsbereichen zu wachsen

    Als Haupttreiber von Fusionen und Übernahmen nennen die Befragten das Füllen von Technologie- und Innovationslücken (23%), den Erwerb von zusätzlichen Marktanteilen (22%), sowie die Expansion in angrenzende Produkt- oder Dienstleistungsbereiche (21%) und neue globale Märkte (18%)
    Mit Ausnahme des Marktanteilerwerbs, der für alle MEM-Unternehmen unabhängig von ihrer Grösse relevant ist, werden die anderen drei genannten Treiber (Technologielücken, neue Bereiche und neue Märkte) stärker von den Grossunternehmen favorisiert
    Neue Technologien und Innovationen zuzukaufen kann unter Umständen billiger und schneller sein, als diese selber zu entwickeln
    Das gleiche gilt für die Diversifikation in neue Produkt- oder Dienstleistungsbereiche
  • Slide 25: Operative Exzellenz ist heute ein kontinuierlicher Prozess und selbstverständlich; optimale Lieferketten sind im globalen Umfeld entscheidend

    32% der Befragten sehen in der Errichtung von guten Plattformen der operativen Exzellenz eine zentrale Strategie, die stark zum Wachstum in den nächsten drei Jahren beitragen wird
    37% der Befragten denken auch, dass die Errichtung von agilen und flexiblen Zuliefererketten stark zu ihrem Unternehmenswachstum beitragen wird
  • Wachstumschancen - Strategien für Schweizer Industrieunternehmen

    1. 1. Strategien für Industrie- unternehmen Dr. Ralf C. Schlaepfer / Michael Grass Zürich, 11. November 2015 Wachstums- chancen
    2. 2. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Aufwertung Schweizer Franken dominiert Geschehen; schwache globale Wirtschaftsdynamik belastet Schweizer Industrie zusätzlich 2 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage Umfrageergebnis: Erwarten Sie, dass sich die Frankenstärke gegenüber dem Euro negativ in Ihrem Unternehmen auswirkt?
    3. 3. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Risikoanalyse: Wechselkurs und globale Wirtschaftsentwicklung sind die wichtigsten Risikofaktoren 3 Anmerkung: Nur Top 10 Risiken und Herausforderungen. Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage Umfrageergebnis: Wie stark haben folgende Risikofaktoren das Wachstum negativ beeinflusst in den letzten 3 Jahren bzw. werden es negativ beeinflussen in den nächsten 3 Jahren? RISIKO RISIKO
    4. 4. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Eurosourcing, Effizienzmassnahmen und Kostenreduktionen bereits getroffen; Verlagerungen und Aufbau im Ausland geplant 4 Umfrageergebnis: Welche Massnahmen haben Sie seit dem 15. Januar 2015 ergriffen, um der Frankenstärke zu begegnen? Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage
    5. 5. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Die Verzahnung von 6 Strategien führt zum Wachstumserfolg 5 Kunden- einbindung vorantreiben Global gehen 21 Neue Dienst- leistungen entwickeln 3 Über das Produkt hinaus innovieren 4 Anorga- nisch wachsen 5 Operative Exzellenz nutzen 6 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Analyse
    6. 6. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Die Ausschöpfung bestehender Kunden bleibt zentral, wobei Neukundengewinnung über Individualisierung immer wichtiger wird 6 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage
    7. 7. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved.7 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage Wachstum vor allem aus China, USA und Deutschland; andere ehemals stark wachsende Schwellenländer enttäuschen Umfrageergebnis: In welchen Regionen sind Sie in den letzten 12 Monaten am stärksten gewachsen bzw. erwarten Sie das stärkste Wachstum für die kommenden 3 Jahre? Russland Asien/Ozeanien (ohne China, Indien) 24% 24% 33% 33% 38% 30% Deutschland 34% Nordamerika 34% 8% 24% 14% 7% 10% 3% 4% Osteuropa (ohne Russland) China 9% 4% Benelux/Skandinavien 7% 2% 7% 7% Brasilien 5% Mittlerer Osten Indien Südeuropa 4% 5% Grossbritannien 5% 6% Frankreich 9% 11% 14% 6% Schweiz Lateinamerika (ohne Brasilien) 2% 3% Afrika Wachstum in den letzten 12 Monate Wachstum in den kommenden 3 Jahren
    8. 8. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Lösungsindividualisierung über verstärkte Beratung und vorausschauende Instandhaltung werden Schlüsselfähigkeiten 8 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage Umfrageergebnis: Wie planen Sie das Dienstleistungsgeschäft in den kommenden Jahren weiter auszubauen?
    9. 9. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Innovation muss über das Produkt hinaus gehen und exponentielle Technologien einbinden 9 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage
    10. 10. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Übernahmen dienen vor allem verpasste Innovation aufzuholen und in angrenzenden Geschäftsbereichen zu wachsen 10 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage Umfrageergebnis: Was sind die Hauptreiber von Fusionen und Übernahmen für Ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten?
    11. 11. © 2015 Deloitte AG. All rights reserved. Operative Exzellenz ist heute ein kontinuierlicher Prozess und selbstverständlich; optimale Lieferketten sind im globalen Umfeld entscheidend 11 Quelle: Deloitte / BAKBASEL Umfrage
    12. 12. Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited ("DTTL"), eine "UK private company limited by guarantee" (eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht) und ihren Mitgliedsunternehmen, die rechtlich selbständig und unabhängig sind. Eine detaillierte Beschreibung der rechtlichen Struktur von DTTL und ihrer Mitgliedsunternehmen finden Sie auf unserer Webseite unter www.deloitte.com/ch/about. Deloitte AG ist eine Tochtergesellschaft von Deloitte LLP, dem Mitgliedsunternehmen in Grossbritannien von DTTL. Deloitte AG ist eine von der Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA zugelassene und beaufsichtigte Revisionsgesellschaft. Diese Publikation ist allgemein abgefasst und kann deshalb in konkreten Fällen nicht als Referenzgrundlage herangezogen werden. Die Anwendung der hier aufgeführten Grundsätze hängt von den jeweiligen Umständen ab und wir empfehlen Ihnen, sich professionell beraten zu lassen, bevor Sie gestützt auf den Inhalt dieser Publikation Handlungen vornehmen oder unterlassen. Deloitte AG berät Sie gerne, wie Sie die Grundsätze in dieser Publikation bei speziellen Umständen anwenden können. Deloitte AG übernimmt keine Verantwortung und lehnt jegliche Haftung für Verluste ab, die sich ergeben, wenn eine Person aufgrund der Informationen in dieser Publikation eine Handlung vornimmt oder unterlässt. © Deloitte AG 2015. Alle Rechte vorbehalten. Die vollständige Studie Wachstumschancen – Strategien für Schweizer Industrieunternehmen finden Sie auf unserer Webseite.

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