VWL 2 Folien 35-66 aus dem RepiGroup Seminar<br />Produktivität und BIP-Wachstum<br />
Produktivität<br />
Produktivität<br /><ul><li>	Lebensstandard korreliert direkt mit der 	Fähigkeit einer Volkswirtschaft, Waren und 	Dienstle...
	Produktivität als Treiber des Wohlstands bzw. 	des Reichtums</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />3<br /...
Produktivität<br />Determinanten der Produktivität<br /><ul><li>Arbeit (L)
Realkapital (K)
Humankapital (H)
Natürliche Ressourcen (N)
Produktionstechnologie (A)</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />4<br />Y = A × F(L, K, H, N)<br />
Produktivität<br />Produktionsfunktion mit konstanten Skalenerträgen<br />Erklärung: Eine x-fach Erhöhung aller Produktion...
Produktivität<br />x = 1/L setzen, um die Produktion/Arbeitseinheit (Arbeitskraft) zu bestimmen<br />Achtung: Nur gültig i...
Produktivität<br />Produktion pro Arbeitskraft wird determiniert durch:<br /><ul><li>Realkapital je Arbeitskraft (K/L): Je...
Humankapital je Arbeitskraft (H/L): Wissen und die Erfahrung der Arbeitskräfte (Aus- und Weiterbildung). Je grösser das Hu...
Produktivität<br />Produktion pro Arbeitskraft wird determiniert durch:<br />Natürliche Ressourcen je Arbeitskraft (N/L): ...
Produktivität<br />Beispielaufgabe:<br />Gegeben: Folgende Produktionsfunktion<br />Zeigen Sie, dass die Produktionsfunkti...
BIP-Wachstum<br />
BIP-Wachstum<br />Trade-off zwischen Konsum und Investitionen (Sparen):<br />Ein geringer Konsum führt zu höheren Ersparni...
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Solow-Modell<br />8. Juni 2010<br />14<br />Makro II: Bachelor-Stufe<br />Thomas Zweifel<br />Produktion Y<br />Parallele ...
BIP-Wachstum<br />Frage: Warum weisen ärmere Länder (mit geringem pro-Kopf-BIP) häufig ein höheres Wachstum auf als reiche...
BIP-Wachstum<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />16<br />Catch-up-Effekt: <br /><ul><li>	Volkswirtschaft mit...
	Volkswirtschaft mit einen (relativ) hohen Kapitalbestand: Eine zusätzliche 	Kapital-Einheit führt zu einem verhältnismäss...
Aus- und Weiterbildung
Gesundheitssystem
Handelsinvestitionen (Förderung des Freihandels)
Eigentumsrechte und politische Stabilität (Coase-Theorem)
Technologischer Fortschritt (Forschung/Entwicklung)
Bevölkerungswachstum (aber: Investitionen in Kapitalgüter nötig!)</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />17...
Schumpeter: Creative Destruction<br />Annahmen:<br />Innovationen erfolgen in Schritten, nicht graduell. Fördert die Forsc...
Schumpeter: Creative Destruction<br />Annahmen [Fortsetzung]:<br />Die Wahrscheinlichkeit einer neue Entdeckung korreliert...
Schumpeter: Creative Destruction<br />Zentral: Trade off zwischen Kosten und Nutzen der Forschung. Daher gilt:<br />Forsch...
Schumpeter: Creative Destruction<br />Prozessinnovationen führen zu geringeren Produktionskosten: Cn+1 = Cn - ΔC<br />08.0...
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VWLB02 35 66

  1. 1. VWL 2 Folien 35-66 aus dem RepiGroup Seminar<br />Produktivität und BIP-Wachstum<br />
  2. 2. Produktivität<br />
  3. 3. Produktivität<br /><ul><li> Lebensstandard korreliert direkt mit der Fähigkeit einer Volkswirtschaft, Waren und Dienstleistungen zu produzieren.
  4. 4. Produktivität als Treiber des Wohlstands bzw. des Reichtums</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />3<br />Unter Produktivität verstehen wir die in einer bestimmten Zeitspanne (z.B. in einer Stunde) hergestellten Waren und Dienstleistungen.<br />
  5. 5. Produktivität<br />Determinanten der Produktivität<br /><ul><li>Arbeit (L)
  6. 6. Realkapital (K)
  7. 7. Humankapital (H)
  8. 8. Natürliche Ressourcen (N)
  9. 9. Produktionstechnologie (A)</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />4<br />Y = A × F(L, K, H, N)<br />
  10. 10. Produktivität<br />Produktionsfunktion mit konstanten Skalenerträgen<br />Erklärung: Eine x-fach Erhöhung aller Produktionsfaktoren führt zu einem x-fachen Anstieg der Produktion (Y)<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />5<br />xY = A × F(xL, xK, xH, xN)<br />
  11. 11. Produktivität<br />x = 1/L setzen, um die Produktion/Arbeitseinheit (Arbeitskraft) zu bestimmen<br />Achtung: Nur gültig im Falle konstanter Skalenerträge<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />6<br />xY = A × F(xL, xK, xH, xN)<br />Y/L = A × F(1, K/L, H/L, N/L)<br />
  12. 12. Produktivität<br />Produktion pro Arbeitskraft wird determiniert durch:<br /><ul><li>Realkapital je Arbeitskraft (K/L): Je mehr Realkapital einer einzelnen Arbeitskraft zur Verfügung stehen (z.B. Maschinen), desto mehr kann diese grundsätzlich produzieren.
  13. 13. Humankapital je Arbeitskraft (H/L): Wissen und die Erfahrung der Arbeitskräfte (Aus- und Weiterbildung). Je grösser das Humankapital, desto mehr Güter kann diese in einer bestimmten Zeiteinheit produzieren. </li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />7<br />Y/L = A × F(1, K/L, H/L, N/L)<br />
  14. 14. Produktivität<br />Produktion pro Arbeitskraft wird determiniert durch:<br />Natürliche Ressourcen je Arbeitskraft (N/L): Je grösser das Vorkommen natürlicher Ressourcen in einer Volkswirtschaft, desto höher auch deren Output pro Arbeitskraft. <br />Technologisches Wissen (A): Fähigkeit einer Volkswirtschaft zu einer möglichst effizienten und effektiven Herstellung von Waren und Dienstleistungen. Wissen in Bezug auf Produktionsmethoden/Rezepte usw.<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />8<br />Y/L = A × F(1, K/L, H/L, N/L)<br />
  15. 15. Produktivität<br />Beispielaufgabe:<br />Gegeben: Folgende Produktionsfunktion<br />Zeigen Sie, dass die Produktionsfunktion linear-homogen ist.<br />Antwort<br />Wenn man die Produktionsfaktoren K und L um denselben Faktor erhöht, so steigt auch der Output um den gleichen Faktor an<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />9<br />
  16. 16. BIP-Wachstum<br />
  17. 17. BIP-Wachstum<br />Trade-off zwischen Konsum und Investitionen (Sparen):<br />Ein geringer Konsum führt zu höheren Ersparnis und damit zu höheren Investitionen in Realkapitalgüter (Real- und Humankapital)  sog. Kapitalakkumulation<br />Ein höherer Kapitalbestand führt zu einer höheren Produktivität und damit zu einem höheren BIP-Wachstum<br />Ein höheres BIP-Wachstum bedeutet einen höheren zukünftigen Konsum (auf Kosten des gegenwärtigen Konsums)<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />11<br />
  18. 18. Solow-Modell<br />I = S<br />totale Ersparnisse: sY eingesetzt in S = I ergibt:<br />I = sY, wobei Y = F(K,L)<br />I = sF(K,L)<br />8. Juni 2010<br />12<br />Makro II: Bachelor-Stufe<br />Thomas Zweifel<br />Identitätsannahme (vereinfacht, da G = T = IM = EX = 0):<br />
  19. 19. Solow-Modell<br />∆K = I – δK<br />wobei δ die Abschreibungsquote darstellt. <br />Setzen wir I = sF(K,L) in ∆K = I – δK ein, erhalten wir<br />∆K = sF(K,L) – δK<br />8. Juni 2010<br />13<br />Makro II: Bachelor-Stufe<br />Thomas Zweifel<br />
  20. 20. Solow-Modell<br />8. Juni 2010<br />14<br />Makro II: Bachelor-Stufe<br />Thomas Zweifel<br />Produktion Y<br />Parallele zur Investitionsbedarfs-Linie<br />Produktionsfunktion Y = F(K, L0)<br />YGold<br />Investitionsbedarfs-Funktion δK<br />C1 <br />C1‘<br />Cgold<br />C2‘<br />Sparfunktion 1<br />sGoldY = sGoldF(K, L0)<br />C2 <br />KGold<br />K1<br />K2<br />Produktionsfaktor K<br />
  21. 21. BIP-Wachstum<br />Frage: Warum weisen ärmere Länder (mit geringem pro-Kopf-BIP) häufig ein höheres Wachstum auf als reiche (mit hohem pro-Kopf-BIP)?<br />Grund: Abnehmendes Grenzprodukt der Produktionsfaktoren<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />15<br />
  22. 22. BIP-Wachstum<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />16<br />Catch-up-Effekt: <br /><ul><li> Volkswirtschaft mit einen (relativ) geringen Kapitalbestand: Eine zusätzliche Kapital-Einheit führt zu einem verhältnismässiggrossen Anstieg der Güterproduktion.
  23. 23. Volkswirtschaft mit einen (relativ) hohen Kapitalbestand: Eine zusätzliche Kapital-Einheit führt zu einem verhältnismässig geringen Anstieg der Güterproduktion.</li></li></ul><li>BIP-Wachstum<br />Treiber des BIP-Wachstums<br /><ul><li>Auslandinvestitionen: Direktinvestitionen und Portfolioinvestitionen
  24. 24. Aus- und Weiterbildung
  25. 25. Gesundheitssystem
  26. 26. Handelsinvestitionen (Förderung des Freihandels)
  27. 27. Eigentumsrechte und politische Stabilität (Coase-Theorem)
  28. 28. Technologischer Fortschritt (Forschung/Entwicklung)
  29. 29. Bevölkerungswachstum (aber: Investitionen in Kapitalgüter nötig!)</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />17<br />
  30. 30. Schumpeter: Creative Destruction<br />Annahmen:<br />Innovationen erfolgen in Schritten, nicht graduell. Fördert die Forschung mehr Informationen zutage, so bilden diese die Basis für die Entwicklung neuer Produktionstechnologien.<br />Innovationen sind additiv: Die Entdeckung n+1 kann nur nach der Entdeckung n gemacht werden – direkt nach der Entdeckung n-1 ist dies nicht möglich. <br /> Eine Innovation immer wertvoll, da nachfolgende Innovationen darauf aufbauen.<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />18<br />
  31. 31. Schumpeter: Creative Destruction<br />Annahmen [Fortsetzung]:<br />Die Wahrscheinlichkeit einer neue Entdeckung korreliert positiv mit der Forschungsintensität: Stochastische Intervalle zwischen zwei aufeinander folgenden Innovationen.<br />Arbeit kann sowohl in der Forschung & Entwicklung, als auch in der Produktion eingesetzt werden. Im Arbeitsmarkt herrscht vollkommener Wettbewerb.<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />19<br />
  32. 32. Schumpeter: Creative Destruction<br />Zentral: Trade off zwischen Kosten und Nutzen der Forschung. Daher gilt:<br />Forschungskosten: Kosten des Faktors „Arbeit“<br />Erwarteter Nutzen: Erfolgswahrscheinlichkeit, Höhe des Monopolgewinns pro Periode, Dauer des Patents <br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />20<br />Kosten der Forschung<br />=<br />Erwarteter Nutzen der Innovation <br />
  33. 33. Schumpeter: Creative Destruction<br />Prozessinnovationen führen zu geringeren Produktionskosten: Cn+1 = Cn - ΔC<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />21<br />Kosten<br />C1<br />Abbildung links: Produktionskostenreduktion durch Innovationen zu den Zeitpunkten t2, t3 und t4<br />C2<br />C3<br />C4<br />t2<br />t3<br />t4<br />Zeit<br />
  34. 34. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />22<br />Schumpeter: Creative Destruction<br />Gründe für die Existenz von Monopolen:<br />Alleineigentum von Produktionsfaktoren<br />Technologieführerschaft<br />Staatliche Deregulierung des Marktzutritts<br />Sinkende Durchschnittskosten (steigende Skalenerträge)<br />Patente für Prozess- und Produktinnovationen<br />Ein Unternehmen besitzt bei der Produktion eines Gutes x ein Monopol, wenn es der einzige Anbieter dieses Gutes ist und für dieses Gut kein nahe liegendes Substitut existiert.<br />
  35. 35. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />23<br />Schumpeter: Creative Destruction<br /><ul><li> Anbieter bei der vollständigen Konkurrenz (Polypol): Preisnehmer bzw. Mengenanpasser  keinen Einfluss auf die Preissetzung.
  36. 36. Die einzelnen Anbieter im Polypol sehen sich einer vollkommen elastischen Nachfrage gegenüber:</li></ul>Abbildung links:<br />Vollkommen elastische Nachfrage bei Anbietern im Polypol<br />Würde ein einzelner Anbieter seinen Preis erhöhen, würde sein Absatz auf Null sinken.<br />
  37. 37. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />24<br />Schumpeter: Creative Destruction<br /><ul><li> Das Unternehmen im Polypol bietet seine Produkte unabhängig von seiner Produktionsmenge immer zum herrschenden Marktpreis an. Dadurch entspricht sein Grenzerlös immer dem Marktpreis.
  38. 38. Der Polypolist bietet diejenige Menge Güter an, bei welcher der Grenzerlös den Grenzkosten entspricht. Daher gilt: GE = GK = p.</li></ul>Gewinnmaximierung bei vollständiger Konkurrenz:<br />GE = GK = p<br />
  39. 39. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />25<br />Schumpeter: Creative Destruction<br /><ul><li> Anbieter im Monopol: Preissetzer  hat Marktmacht, um den für ihn gewinnmaximierenden Preis festzulegen.
  40. 40. Der Anbieter im Monopol sieht sich einer fallenden Nachfragekurve gegenüber: Erhöht er den Preis, geht die verkaufte Menge zurück.</li></ul>Abbildung links: <br />Fallende Nachfragekurve für Monopolisten<br />Erhöht er seinen Preis, wird sein Absatz auf dem Markt zurückgehen.<br />
  41. 41. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />26<br />Schumpeter: Creative Destruction<br /><ul><li> Monopolist: Preisrückgang bei Ausweitung der Produktion
  42. 42. Beim Monopolisten kommt also noch ein Preiseffekt p(x) hinzu (der Preis p ist abhängig von der angebotenen Menge x).
  43. 43. Dieser Preiseffekt bewirkt letztendlich, dass der Grenzerlös 1) sinkt und 2) stets unter dem Marktpreis liegt. </li></ul>Abbildung links: <br />Der Grenzerlös eines Monopolisten liegt stets unter dem Preis und kann sogar negativ werden, falls gilt:<br />Preiseffekt > Mengeneffekt<br />
  44. 44. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />27<br />Schumpeter: Creative Destruction<br />Monopolist: Bestimmung des gewinnmaximierenden Angebotspreises in zwei Schritten: <br />Wie das Unternehmen im Wettbewerb bietet er die Menge x an, bei welcher gilt: Grenzerlös GE = Grenzkosten GK, wobei GE = p’(x)x + p(x) und GK = K’(x)<br />Bestimmun g des Preises (über die Nachfragekurve), welcher die Kunden dazu veranlasst, die von ihm produzierte Menge zu kaufen.<br />Abbildung links: <br />Bestimmung des Monopolpreises:<br />Bestimmung der optimalen Menge<br />Bestimmung des Preises, welche die Käufer zum Kauf der optimalen Menge veranlasst.<br />
  45. 45. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />28<br />Schumpeter: Creative Destruction<br /><ul><li>Wettbewerbsmärkte: Preis = Grenzkosten = Grenzerlös: P = GE = GK
  46. 46. Monopolmärkte: Preis > Grenzkosten: P > GE = GK  Monopolgewinn
  47. 47. Im Falle eines Monopols resultiert ein Nettowohlfahrtsverlust</li></ul>Konsumenten-rente<br />Preis<br />Nettowohlfahrts-verlust<br />Monopol-gewinn<br />PM<br />PC= c<br />Menge<br />QM<br />QC<br />
  48. 48. Schumpeter: Creative Destruction<br />Tiefere Grenzkosten der Produktion dank Prozessinnovationen: Steigende Monopolgewinne sowie höhere Konsumentenrenten<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />29<br />Preis<br />…sowie zu höheren Kosumentenrenten<br />Sinkende Grenzkosten<br />…führen zu höheren Monopolgewinnen<br />C1<br />C2<br />C3<br />Menge<br />QM<br />QC<br />
  49. 49. Schumpeter: Creative Destruction<br />Monopolgewinn in Periode 1:<br />Erwarteter Monopolgewinn in Periode 2:<br />Falls eine Arbeitskraft von der Produktion in der Forschung eingesetzt wird:<br /><ul><li>Aktueller Monopolist muss auf einen Teil des Monopolgewinns in Periode 1 verzichten, um einen Anteil am erwarteten zukünftigen Monopolgewinn zu erhalten
  50. 50. Nicht-Monopolisten (Unternehmer ohne Patent) haben keinen Monopolgewinn  geringere Opportunitätskosten bei Investitionen in Forschung</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />30<br />Falls gilt: Wertgrenzprodukt Forschungsarbeit = Lohn des Forschers, dann macht der bestehende Monopolist im Falle von Forschungsinvestitionen Verluste<br />
  51. 51. Schumpeter: Creative Destruction<br />Aneignungseffekt (Appropriability): Forschung bringt Vorteile für Konsumenten (steigende Konsumentenrente), was von Monopolisten unberücksichtigt bleibt.<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />31<br />Preis<br />Aneignungseffekt: Es wird zu wenig geforscht<br />…sowie zu höheren Kosumentenrenten<br />Sinkende Grenzkosten<br />…führen zu höheren Monopolgewinnen<br />C1<br />C2<br />C3<br />Menge<br />QM<br />QC<br />
  52. 52. Schumpeter: Creative Destruction<br />Spillover-Effekt: Forschung bzw. heutige Innovationen als Grundlage für zukünftige Innovationen  Innovationen erhöhen Wohlfahrt in allen zukünftigen Perioden (!)<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />32<br />Preis<br />Spillover-Effekt: Es wird zu wenig geforscht<br />…sowie zu höheren Kosumentenrenten<br />Sinkende Grenzkosten<br />…führen zu höheren Monopolgewinnen<br />C1<br />C2<br />C3<br />Menge<br />QM<br />QC<br />
  53. 53. Schumpeter: Creative Destruction<br />Business-Stealing-Effekt: Ein bestehender Monopolist betreibt keine Forschung – im Falle einer Innovation eines Konkurrenten verliert bisheriger Monopolist seinen Monopolgewinn.<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />33<br />Preis<br />Bisheriger Monopolist<br />Business-Stealing-Effekt: Es wird zu viel geforscht, da der Rückgang der Monopolrente des bisherigen Monopolisten nicht berücksichtigt wird<br />Neuer Monopolist<br />C1<br />C2<br />C3<br />Menge<br />QM<br />QC<br />

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