VWL 2 Folien 5-34 aus dem RepiGroup Seminar<br />BIP, BSP und Wirtschaftskreislauf<br />
BIP und BSP<br />
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />3<br />BIP und BSP<br />Das Bruttoinlandproduktist…<br /><ul><li>…der Marktwert
…aller in einer Volkswirtschaft hergestellten und legal auf den Märkten verkauften Waren (materielle Güter) und Dienstleis...
…welche für den Endverbrauch bestimmt sind (ohne Vorleistungen)…
…die in einem Land (geographische Grenzen)...
…in einem bestimmten Zeitabschnitt (Jahr oder Quartal)
…hergestellt werden (nur Produktion, kein Verkauf)</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />4<br />B...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />5<br />BIP und BSP<br />Reales und nominales BIP<br />Anstieg des BIP kann zw...
Die Volkswirtschaft stellt nicht mehr Waren und Dienstleistungen her, sondern diese werden einfach zu höheren Preisen verk...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />6<br />BIP und BSP<br />Nominales BIP: Produktion von Waren und Dienstleistun...
Wirtschaftskreislauf<br />
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />8<br />Wirtschaftskreislauf<br />Annahme: Es existieren nur Haushalte und Unt...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />9<br />Wirtschaftskreislauf<br />output<br />Einkommen<br />Ausgaben<br />
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />10<br />Wirtschaftskreislauf<br />Der Wirtschaftskreislauf:<br /><ul><li>	Zuf...
	Abflüsse (leakages) </li></ul>Einfaches Kreislaufmodell: Es existieren nur Haushalte und Unternehmen<br />Erweitertes Kre...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />11<br />Wirtschaftskreislauf<br />Abflüsse (leakages) aus dem Kreislaufsystem...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />12<br />Wirtschaftskreislauf<br />Zuflüsse (injections) ins Kreislaufsystem<b...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />13<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüs...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />14<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüs...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />15<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüs...
Exportsteigerung (EX): Ausländer erwerben inländische Produkte, 	welche Inländer sich aufgrund der Steuererhöhung nicht me...
Investitionen (I): Erhöhung des Lagerbestandes (Investition in 	Kapitalgüter). </li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswir...
Importe (IM): Reduktion der Importe um y% (im Betrage der 	Steuererhöhung).</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtsch...
	Entweder erhöht der Staat den öffentlichen Konsum (Staatsausgaben 	G) oder 	die Exporte (EX; Nachfrage durch Ausländer) n...
	Falls weder Staat (G) noch Ausland das Überschussangebot „aufkaufen“, noch 	die Geldabflüsse (Importe oder Ersparnisse) a...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />19<br />Wirtschaftskreislauf<br />(T - G) + (S - I) + (IM - EX) = 0<br />(T –...
08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />20<br />Wirtschaftskreislauf<br />Mögliche Interpretationen am Beispiel USA<b...
Wirtschaftskreislauf<br />Verteilungsseite und Verwendungsseite des BIP<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />...
Wirtschaftskreislauf<br />Ausgaben im Güter- und Dienstleistungsmarkt<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />22...
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  1. 1. VWL 2 Folien 5-34 aus dem RepiGroup Seminar<br />BIP, BSP und Wirtschaftskreislauf<br />
  2. 2. BIP und BSP<br />
  3. 3. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />3<br />BIP und BSP<br />Das Bruttoinlandproduktist…<br /><ul><li>…der Marktwert
  4. 4. …aller in einer Volkswirtschaft hergestellten und legal auf den Märkten verkauften Waren (materielle Güter) und Dienstleistungen (immaterielle Güter)…
  5. 5. …welche für den Endverbrauch bestimmt sind (ohne Vorleistungen)…
  6. 6. …die in einem Land (geographische Grenzen)...
  7. 7. …in einem bestimmten Zeitabschnitt (Jahr oder Quartal)
  8. 8. …hergestellt werden (nur Produktion, kein Verkauf)</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />4<br />BIP und BSP<br />Unterschied BIP und BSP<br />BIP: Produktionswert aller in einem Land hergestellten Waren und Dienstleistungen<br />Beispiel: Ein russischer Staatsbürger arbeitet vorübergehend in der Schweiz; da er innerhalb der geografischen Grenzen der Schweiz Waren bzw. Dienstleistungen produziert, fliessen seine Produkte in das BIP ein.<br />BSP: Produktionswert aller von den dauerhaften Bewohnern eines Landes hergestellten Waren und Dienstleistungen:<br />Beispiel: Ein Schweizer Staatsbürger ist Besitzer eines Unternehmens in Deutschland; da ein Schweizer als dauerhafter Bewohner der Schweiz der Besitzer dieses Unternehmens ist, fliesst dessen Gewinn in das BSP der Schweiz ein. <br />
  9. 9. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />5<br />BIP und BSP<br />Reales und nominales BIP<br />Anstieg des BIP kann zwei Ursachen haben:<br /><ul><li>Die Volkswirtschaft stellt mehr Waren und Dienstleistungen her und erzielt daher einen höheren Output
  10. 10. Die Volkswirtschaft stellt nicht mehr Waren und Dienstleistungen her, sondern diese werden einfach zu höheren Preisen verkauft. </li></ul>Unterscheidung zwischen realem und nominalem BIP, um diese beiden Effekte auseinanderzuhalten<br />
  11. 11. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />6<br />BIP und BSP<br />Nominales BIP: Produktion von Waren und Dienstleistungen werden zu laufenden Preisen bewertet. <br /> Falls sich der Preis von einem Jahr zum nächsten verändert, hat dies einen Einfluss auf das nominale BIP.<br />Reales BIP: Dieses bewertet Waren und Dienstleistungen zu konstanten Preisen. Grundlage dieser Bewertung bilden die Preise eines Basisjahres.<br /> Falls sich der Preis von einem Jahr zum nächsten verändert, hat dies keinen Einfluss auf das reale BIP.<br /> BIP-Deflator: <br />BIP-Deflator = Anstieg des nominale BIP, welcher auf einen Anstieg der Preise zurückzuführen ist.<br />Nominales BIP * 100<br /> Reales BIP<br />
  12. 12. Wirtschaftskreislauf<br />
  13. 13. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />8<br />Wirtschaftskreislauf<br />Annahme: Es existieren nur Haushalte und Unternehmen<br />Output: Unternehmen produzieren Güter (Waren und Dienstleistungen) und bieten diese auf dem Markt an:<br />Income (Einkommen): Mit der für den output erhaltene Gegenleistung werden die Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital) entschädigt. <br />Spendings (Ausgaben): Über die Ausgaben der Haushalte fliesst das Einkommen wieder an die Unternehmen zurück.<br />=<br />=<br />Merke: Der Wert aller in einer Volkswirtschaft produzierten Güter (output) entspricht sowohl dem volkswirtschaftlichen Gesamteinkommen (income) als auch den Gesamtausgaben (spending).<br />
  14. 14. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />9<br />Wirtschaftskreislauf<br />output<br />Einkommen<br />Ausgaben<br />
  15. 15. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />10<br />Wirtschaftskreislauf<br />Der Wirtschaftskreislauf:<br /><ul><li> Zuflüsse (injections)
  16. 16. Abflüsse (leakages) </li></ul>Einfaches Kreislaufmodell: Es existieren nur Haushalte und Unternehmen<br />Erweitertes Kreislaufmodell: Öffentlicher Haushalt (Staat) und Ausland werden ins Modell integriert.<br />
  17. 17. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />11<br />Wirtschaftskreislauf<br />Abflüsse (leakages) aus dem Kreislaufsystem<br /> Ersparnisse: Falls Leute sparen, fallen ihre Ausgaben unter das Niveau ihres Einkommens – dem Kreislaufsystem werden monetäre Mittel entzogen.<br /> Steuern: Wenn der Staat Steuern erhebt, sind diese Teil des Einkommens, welches nicht zur Nachfrage von Gütern eingesetzt werden kann.<br /> Importe: Inländische Einkommen, welche für die Nachfrage nach ausländischen Gütern eingesetzt werden, bilden einen weiteren Geldabfluss aus dem inländischen Kreislaufsystem.<br />
  18. 18. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />12<br />Wirtschaftskreislauf<br />Zuflüsse (injections) ins Kreislaufsystem<br /> Investitionen: Falls Firmen in Produktionsstätte, neue Maschinen, Distributionskanäle usw. investieren, finanzieren sie diese in der Regel über Banken bzw. ganz allgemein über die Kreditmärkte. Insofern bilden Investitionen den Gegenpart zu den Ersparnissen.<br /> Staatsausgaben:In den Bereichen öffentlicher Konsum, Infrastruktur, Transferleistungen. Zuflüsse von ausserhalb des Wirtschaftskreislaufs. Kehrseite der Staatseinnahmen und damit der Steuern.<br /> Exporte: Wenn Ausländer mit ausländischen Einkommen inländische Güter nachfragen, ergibt sich ein weiterer Geldzufluss. Den Exporten stehen die Importe (Abflüsse) gegenüber.<br />
  19. 19. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />13<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />Falls Abflüsse (Ersparnisse, Steuern, Importe) <br />> <br />Zuflüsse (Investitionen, Staatsausgaben, Exporte), <br />Dann…<br /><ul><li> …übersteigt die Produktionsmenge (output) die Ausgaben (spending) für produzierte Güter (Güter = Waren und Dienstleistungen). </li></ul> Der daraus resultierende Waren-/Güterüberschuss muss von den Unternehmen eingelagert werden (addition to stock of inventory).<br />
  20. 20. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />14<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />Definition von „Investition“: <br />Nicht nur der Kauf von Maschinen und dergleichen, <br />sondern eben auch die Erhöhung der Lagerbestände und damit die Investition in Kapitalgüter (Güter-/Warenbestände). <br />
  21. 21. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />15<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />Beispiel: Steuererhöhung um y%, welche zusätzlichen Abfluss in der Höhe von CHF 100‘000 verursacht.<br />3 Möglichkeiten auf Seiten der Zuflüsse:<br /><ul><li>Staatsausgaben (G): Erhöhung der Staatsausgaben um CHF 100‘000
  22. 22. Exportsteigerung (EX): Ausländer erwerben inländische Produkte, welche Inländer sich aufgrund der Steuererhöhung nicht mehr leisten können.
  23. 23. Investitionen (I): Erhöhung des Lagerbestandes (Investition in Kapitalgüter). </li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />16<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />Beispiel: Steuererhöhung um y%, welche zusätzlichen Abfluss in der Höhe von CHF 100‘000 verursacht.<br />2 Möglichkeiten auf Seiten der Abflüsse:<br /><ul><li> Ersparnisse (S): Reduktion der Sparquote um y% (im Betrage der Steuererhöhung).
  24. 24. Importe (IM): Reduktion der Importe um y% (im Betrage der Steuererhöhung).</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />17<br />Wirtschaftskreislauf<br />Identität von Zu- und Abflüssen<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />Fazit: Beispiel Steuererhöhung um y%<br /><ul><li> Höhere Steuer führt zu geringerem verfügbaren Einkommen (disposableincome) und damit zu geringeren privaten Nachfrage  kurzfristig übersteigt das Angebot die Nachfrage
  25. 25. Entweder erhöht der Staat den öffentlichen Konsum (Staatsausgaben G) oder die Exporte (EX; Nachfrage durch Ausländer) nehmen zu oder die Sparquote bzw. die Importe gehen zurück.
  26. 26. Falls weder Staat (G) noch Ausland das Überschussangebot „aufkaufen“, noch die Geldabflüsse (Importe oder Ersparnisse) abnehmen, müssen Unternehmen Investitionen in Form von Lagerbestandeserhöhungenvornehmen.</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />18<br />Wirtschaftskreislauf<br />Abflüsse (leakages) = Zuflüsse (injections)<br />(T - G) + (S - I) + (IM - EX) = 0<br />
  27. 27. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />19<br />Wirtschaftskreislauf<br />(T - G) + (S - I) + (IM - EX) = 0<br />(T – G) = Nettoersparnisse der öffentlichen Hand (Haushaltsüberschuss)<br />(S – I) = Inländische Nettoersparnisse der Privathaushalte<br />(IM – EX) = Nettoimporte (Handelsbilanz)<br />
  28. 28. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />20<br />Wirtschaftskreislauf<br />Mögliche Interpretationen am Beispiel USA<br />(EX – IM) = (T – G) + (S – I): Das Zahlungsbilanzdefizit (EX < IM) wird durch das Budgetdefizit verursacht. Daher sollte versucht werden, den Staatshaushalt ausgeglichener zu gestalten.<br />(T – G) = (EX – IM) – S + I: Importrestriktion anderer Länder hemmen US- Exporte – das Handelsbilanzdefizit (EX < IM) verursacht das Budgetdefizit.<br /> (EX – IM) = (S – I) + (T – G): Ungenügende private Nettoersparnisse (S – I) sind für das Handelsbilanzdefizit verantwortlich. <br />
  29. 29. Wirtschaftskreislauf<br />Verteilungsseite und Verwendungsseite des BIP<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />21<br />
  30. 30. Wirtschaftskreislauf<br />Ausgaben im Güter- und Dienstleistungsmarkt<br />08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />22<br />
  31. 31. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />23<br />BIP und BSP: Aufgabe<br />Welche der folgenden Vorgänge erhöhen das Brutto-Inland-Produkt der Schweiz?<br /> Frau Bauer arbeitet als Leiterin einer Investment-Bank und verdient CHF 250‘000<br /> Dienstleistungen mit Marktwert in der Höhe von CHF 250’000 (Lohn)<br />2) Herr Jäger fährt beim parkieren/parken gegen einen Laternenpfahl und beschädigt diesen und sein Auto. Das Auto wird in einer Werkstatt repariert, der Laternenpfahl wird ersetzt.<br /> BIP wird erhöht, da die Werkstatt eine Dienstleistung erbringt. <br />3) Das Ehepaar Sammler kauft sich ein Haus.<br /> Es handelt sich beim Kauf eines Hauses weder um die Produktion von Waren noch um die Produktion von Dienstleistungen. <br />4) Frau Meier lässt an ihr Haus einen Wintergarten anbauen.<br /> BIP der Schweiz wird grösser, da für den Bau des Wintergartens Dienstleistungen (Arbeiter bauen den Wintergarten) und Waren produziert werden. <br />5) Frau Bucher, eine Studentin der Volkswirtschaftslehre, kauft über das Internet das Buch ‚Principlesof Economics‘ direkt in den USA.<br /> Vorfall 5), der Kauf des Lehrbuchs „Principleof Economics“, berührt das BIP nicht – zumal es noch nicht einmal in der Schweiz, sondern in den USA hergestellt wurde.<br />
  32. 32. Lebenshaltungskosten/Inflation<br />
  33. 33. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />25<br />Lebenshaltungskosten/Inflation<br />Konsumentenpreisindex (KPI): Definition<br /><ul><li> KPI: Erfassung von Veränderungen der Lebenshaltungskosten im Zeitablauf
  34. 34. KPI als Massfür die Preisentwicklung der von einem „durchschnittlichen“ Konsumenten gekauften Waren und Dienstleistungen
  35. 35. KPI zur Inflationsberechnung</li></li></ul><li>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />26<br />Lebenshaltungskosten/Inflation<br />Konsumentenpreisindex (KPI): Berechnung<br />Festlegung des Warenkorbs: Gewichtung nach Verbrauchergewohnheiten<br />Festlegung der Preise für die Güter im Warenkorb für jedes Jahr. <br />Berechnung des Preises des gesamten Warenkorbs für jedes Jahr unter Berücksichtigung der Gewichte und Preise der einzelnen Güter.<br />Festlegung eines Basisjahrs(in casu2001)<br />Die Inflationsrate entspricht der prozentualen Änderung des Preisindex im Vergleich zur Vorperiode (Vorjahr).<br />Preisindex für Lebenshaltung: Der Quotient aus dem Preis des Warenkorbs in jedem Jahr und dem Preis des Warenkorbs im Basisjahr multipliziert mit 100<br />
  36. 36. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />27<br />Lebenshaltungskosten/Inflation: Aufgabe<br />Die Tabelle unten gibt die produzierte Mengen und den Verkaufspreis an. Verwende 1999 als das Basisjahr. Wie hoch war im Jahr 2001 die Inflation unter Verwendung des Konsumentenpreisindex?<br />a) 32.5%<br />b) 37.5%<br />c) 22.22%<br />d) 37.74%<br />
  37. 37. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />28<br />Lebenshaltungskosten/Inflation: Aufgabe<br />Konsumentenpreisindex (KPI): Berechnung<br />Festlegung des Warenkorbs: Gewichtung nach Verbrauchergewohnheiten<br />Festlegung der Preise für die Güter im Warenkorb für jedes Jahr. <br />Warenkorb und Preise sind vorgegeben ( Aufgabenstellung)<br />
  38. 38. 08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />29<br />Lebenshaltungskosten/Inflation: Aufgabe<br />Konsumentenpreisindex (KPI): Berechnung<br />Berechnung des Preises des gesamten Warenkorbs für jedes Jahr unter Berücksichtigung der Gewichte und Preise der einzelnen Güter.<br /><ul><li> 1999: 100 x 3 + 50 x 10 = 800
  39. 39. 2000: 100 x 3 + 50 x 12 = 900
  40. 40. 2001: 100 x 4 + 50 x 14 = 1100</li></li></ul><li>Lebenshaltungskosten/Inflation<br />Festlegung eines Basisjahrs (in casu 1999) und Berechnung des Quotient aus dem Preis des Warenkorbs in jedem Jahr und dem Preis des Warenkorbs im Basisjahr multipliziert mit 100<br /><ul><li> 1999: 800/800 x 100 = 100
  41. 41. 2000: 900/800 x 100 = 112.5
  42. 42. 2001: 1100/800 x 100 = 137,5</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />30<br />= Preisindex für Lebenshaltung<br />
  43. 43. Lebenshaltungskosten/Inflation: Aufgabe<br />Die Inflationsrate entspricht der prozentualen Änderung des Preisindex im Vergleich zur Vorperiode (Vorjahr).<br /><ul><li> 2000: (112.5 – 100)/100 x 100 = 12.5%
  44. 44. 2001: (137.5 – 112.5)/112.5 x 100 = 22.2%</li></ul>08.06.2010<br />Volkswirtschaftslehre B<br />31<br />

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