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Lernpraktische Herausforderung    Vermittlung der fachübergreifenden ökologischen Skills,    Einstellungen und Werte erfor...
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Green Jobs & Education & Awareness. Workshop im Rahmen des Lehrgangs „ BOttom UP – Berufsorientierung und Umweltprojektmanagement

  1. 1. „Green Jobs & Education“ Workshop im Rahmen des Lehrgangs „ BOttom UP - Berufsorientierung und Umweltprojektmanagement (jump) (FH-Linz, 19.06 2012)LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 Öko-Wirtschaftsstudie OÖ (LIquA 2011) Klima-, Energie- und Rohstoffkrise (#TB1) Branchen- Beschäftigungs-, Berufsstruktur (#TB2) Qualifizierungsbedarfe (#TB3) Innovations- und wachstums-transformationsförderliche Rahmenbedingungen und Strategien (#TB4) Grundlage: Desk Research, ExpertInneninterviews (N50); Unternehmensbefragung (N211, RQ40%) AuftraggeberInnen: AMS OÖ, Land OÖ – Wirtschaftsressort, Land OÖ – UmweltressortLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  2. 2. Gewinner- und Verliererbranchen es wird notwendig sein, dass sie bei der Entwicklung neuer Unternehmensstrategien alle relevanten legend verändert. des Klimawandels (Quelle: DB Research 6/07) Übersicht 75: Weltweite Risiken 2011 1.000 Haushaltskrisen Geopolitische Konflikte Klimawandel Starke Preisschwankungen im Energiemarkt Zusammenbruch von Vermögenswerten Liquiditäts- und Kreditkrisen Ökonomische Ungleichheiten 500 Massenvernichtungswaffen Globales Ungleichgewicht Weltordnungspolitisches Versagen und Wechselkursschwankungen Wasserversorgungssicherheit Verlangsamtes Wachstum der chinesischen Wirtschaft Chronische Krankheiten (< 6 %) Demografischer Wandel Ordnungspolitisches Versagen Fragile Wahrgenommene Auswirkung in Milliarden US$ Rückzug aus der Staaten Korruption Globalisierung Überschwemmungen Lebensmittelversorgung Kollaps von Stürme und Informationssystemen Infektions- Organisiertes Wirbelstürme krankheiten Verbrechen 250 Starke Preisschwankungen Biodiversitätsverlust im Rohstoffmarkt Erdbeben und Vulkanausbrüche Schleichhandel Luftverschmutzung Terrorismus Unsicherheit von Infrastrukturen Migration Bedrohungen durch neue Technologien Ökonomische Risiken Internetsicherheit Umweltrisiken Starke Preisschwankungen Gesellschaftliche Risiken im Verbrauchermarkt Geopolitische Risiken Seerecht/Meeresmanagement 100 Technologische Risiken!  29.11.2010 !  Quelle: Literaturliste des Wuppertal Instituts Wahrscheinlichkeit Auswirkung 50 Weltraumsicherheit unwahrscheinlich wahrscheinlich sehr wahrscheinlich Wahrgenommene Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten 10 Jahre Quelle: BMU (2011g), S. 7 94 Umweltwirtschaftsbericht 2011 LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011 Zukunft zwischen Vulnerabilität und Resilienz? oder ..... LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  3. 3. Umwelt-Wirtschaft? Öko-Wirtschaft? Green Economy? Green Jobs? Umweltorientierte Produktion und Dienstleistung (EGSS) 2010 Da „verbundene“ und „spezielle“ Umweltdienstleistungen in der Praxis schwer abgrenzbar sind, wurde Green Skills? nach Vorgabe des Methodenhandbuchs EGSS bei der Datenerfassung auf eine Unterscheidung ver- zichtet. Verbundene Güter dienen ebenfalls direkt und ausschließlich dem Umweltschutz bzw. dem Ressour- cenmanagement. Darunter fallen etwa Komponenten von Abwasseranlagen wie Filter. Green Education? Umweltfreundliche Güter sind jene, die bei der Produktion, dem Verbrauch oder auch bei der Ent- sorgung weniger belastend für die Umwelt sind bzw. deutlich ressourceneffizienter hergestellt werden als vergleichbare herkömmliche Güter (z.B. biologische Lebensmittel, Recyclingprodukte). End-of-pipe (nachsorgende) Technologien dienen der Kontrolle, Behandlung und Beseitigung von Umweltverschmutzung und Ressourcenabbau (beispielsweise Kläranlagen). Integrierte („saubere“) Technologien sind weniger umweltverschmutzend bzw. ressourceneffi- zienter als entsprechende konventionelle Technologien und Produktionsprozesse (z.B. Solaranla- gen).LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011 Hilfstätigkeiten sind Umwelteigenleistungen der Unternehmen. Diese dienen nicht vorrangig der Umsatzsteigerung sondern unterstützen den betriebsinternen Produktionsbetrieb (z.B. die Eigenerzeu- gung von erneuerbarer Energie). 3.2.2 Umweltschutz- und Ressourcenmanagementaktivität, Umweltbereiche CEPA und CReMA Die Daten der Umweltwirtschaft werden klassischen Umweltschutzaktivitäten und Ressour- cenmanagementaktivitäten zugeordnet, diese werden weiters nach Umweltbereichen laut den Umweltmediale bzw. sektorale Sicht Klassifikationssystemen CEPA (z.B. Luft, Abfall, Abwasser, Boden) und CReMA (z.B. Management von Wasser- oder Energieressourcen) gegliedert (Abbildung 9). Abbildung 9: Nomenklatur CEPA und CReMA UMWELTORIENTIERTE PRODUKTION UND DIENSTLEISTUNG Umweltschutzaktivität Ressourcenmanagementaktivität Klassifikation CEPA (lt. SERIEE) Klassifikation CReMA (neu, konform SERIEE) • Luftreinhaltung u. Klimaschutz • Wassermanagement • Abwasserbehandlung, –vermeidung • Forstmanagement • Abfallbehandlung und –vermeidung Management von natürlichen Waldressourcen • Boden , Grund , Oberflächenwasserschutz Minimierung der Waldnutzung • Lärmschutz • Natürlicher Pflanzen und Tierbestand • Schutz d. biologischen Vielfalt u. Landschaft • Management der Energieressourcen • Strahlenschutz Erneuerbare Energien Wärme /Energieeinsparungen und Management • F&E Minimierung der nicht energetischen Nutzung • Sonstige Aktivitäten fossiler Energien • Management mineralischer Rohstoffe • F&E • Sonstige Aktivitäten Q: Statistik Austria.LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011 15
  4. 4. ... integrierte Sicht? LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011 Abfall als Ressource (Energetische Verwertung von Abfall & Kreislaufwirtschaft & Lärmschutz ) Green Infrastructure & Green Buildings Ressourcen Energy Green Mobilität und (-schutz) Logistik(Boden, Bio, Natur, Nutzung Luft, Wasser) Grüne Lebensmittel & Futtermittel Green Grüne energetische Consumer & Grüne Gebrauchsmittel Roh- & stoffliche Grundstoffe Verwertung Grüne Werkstoffe & Materialien Grüne Maschinen und Anlagen Ressourcen-Effizienz (Energie- & Material-Effizienz: Green Production) Green Service: F&E, Bildung, Beratung, Green IT, Handel LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011
  5. 5. Green Jobs sind Berufe, die ... zur Reduzierung des ökologischen Fußabdruck (ILO), zur Verminderung Umweltauswirkungen (CEDEFOP) und zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Umweltqualität (UNEP) beitragen. Green Jobs umfassen alle Tätigkeiten die dazu beitragen, .... a) Energie zu sparen, b) erneuerbare Energien zu verwenden, c) natürliche Ressourcen und das Ökosystem zu schonen, d) die biologische Vielfalt zu erhalten, Abfall und Luftverschmutzung zu vermeiden sowie den ökologischen Fußabdruck zu verringern. (EP 2011) LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 !"#$%%"&$#()$*(& +)$,-.&()/01&(&23041&)50 .&0(&2306%6*50 7$0894)(:23$#(%423&;,<$23$)"&4(&)50 ;$=>%$0&)50 ?4:23%&)50 !"#$%%"&)$(&)50 +)00&0,-.)08"$&)50 .&640#6)=$(460:(&23041&)50 7$0894)(:23$#(:(&23041&)50 ;&*&%0*:,-!(6=$(4:4&)0*:(&23041&)50 @=9&%(,!84(6)50!"#$%%94)(:23$#(:(&23041&)50A B3&=4&%$"6)(&23041&)50 .&6%6*50 7&"&0:=4((&%(&23041&)50 ;&*460$%>%$0&)50 @=9&%(,.($23(&)50 !*)$)1$#=$00C#)$ B3&=4&(&23041&)50 .&)"&)50A 76*4:(41&)50 ;&::6)2&0&##4D4&0D"$#()$*(& @=9&%($0$%E(41&)50 !*)$)(&23041&)50 B3&=4&F&)#$3)&0:(&23041&)50 .4&G&)&4(&23041&)50A 7#(#$3)D&*(&23041&)50 ;&::6)2&0&##4D4&0D"&)$(&)50 @=9&%("&)$(&)50 !0%$*&0"$(&23041&)50A B3&=41&)50 .%$:"$(&23041&)50 H$%&)50-!0:()&423&)50 ;&((0*::$04(/(&)50 @=9&%(&23041&)50 !09&080*:(&23041&)50 I$238&21&)50 .)6G3$08&%:1$#=$00C#)$ H$:2340&0"$(&23041&)50 ;63)%&4(0*=60(&)50 @=9&%(*($23(&)50 !>>$)$(&"$(&23041&)50 I&>604&9$)(50 J6%D"$(&23041&)50 H$:2340&0#&)(4*0*:(&23041&)50 ;63)%&4(0*:=60(&)500&0 @=9&%((&23041&)50 !)234(&1(50 I)6*4:(50 J6%D8&:4*0&)50 H$:2340&0=&23$041&)50 K/21%&)50 @0(&)0&3=&0:"&)$(&)50A +/21&)50 LIM,N$#=$00C#)$ J6%D1$#=$00C#)$ H$(3&=$(41&)50A K$((%&)50 M&)"08:(6##(&23041&)50A +$$)"&4(&)50A L40D&%3/08%&)50 J6%D(&23041&)50 H$)&)50 K23$%0*:"$&)50A M&)#$3)&0:(&23041&)50 +$=&4:(&)50 L%&1)6(&23041&)50 J6%D94)(50 H&23$()6041&)50 K234##"$&)50 M&)1&3):>%$0&)50 +$:($(41&)50 L%&1()6041&)50 JE8)6(&23041&)50 H&($%%"&$)"&4(&)50A K234##:(&23041&)50 M&)1&3):(&%&=$(41&)50 +$:(6##(&23041&)50 L0&)*4&"&)$(&)50 50#6)=$(41&)50 H&($%%(&23041&)50 K233#&)(4*&)50 M&)1&3):94)(:23$#(&)50 +$(&23041&)50 L0&)*4&(&23041&)50 5006F$(460:(&23041&)50 H&(&)6%6*50 K233=$23&)50 M&)>$210*:(&23041&)50 +&*1%&480*:#&)(4*&)50 L0(:6)*0*:,-;&2E2%40*#$23=$00C#)$ 50:($%%$(460:,-.&"/8&(&23041&)50 H41)6(&23041&)50A K&)F42&(&23041&)50 M&)()4&":94)(50 +&1%&480*:*&:($%(&)50 LO>6)(1$#=$00C#)$ 5:6%4&)=60(&)50 HP"&%"$(&23041&)50 K6D4$%94::&0:23$#(&)50 Q&)1:(6##>)R#&)50 +&1%&480*:(&23041&)50 +46=$::&-+46&0&)*4&,<$23$)"&4(&)50 S/*&)50 HP"&%=60(&)50 K>&84(&)50 Q&)1:(6##(&23041&)50+&)#:#&&)9&3)=$00C#)$ <$3)D&*"$(&23041&)50 N/%(&$0$%*&0(&23041&)50 H68&8&:4*0&)50 K>&84(460:1$#=$00C#)$ Q&)1D&*"$(&23041&)50 +&()4&":%&4(&)50A <&409&)1(&23041&)50 N$0$%)/=&)50 H68&*)$#41&)50 K>&84(460:%6*4:(41&)50 Q&)1D&*=$:2340&)50 +&()4&":(&23041&)50 <40$0D"&)$(&)50 N$)6::&)4&"$(&23041&)50 H6%1&)&4,-N/:&#$23$)"&4(&)50 K>&0*%&)50 Q&)1D&*=&23$041&)50 +&()4&":94)(50 <4:23&)&4#$23$)"&4(&)50 N6==041$(460:(&23041&)50 HR%%$#%&*&)50A K($8(>%$0&)50 Q4)(:23$#(:"&)$(&)50 +46,B3&=41&)50 <%&4:23F&)$)"&4(&)50 N60:()1(&)50A T$06(&2306%6*50 ?&2304:23&;H$(3&=$(41&)50 Q4)(:23$#(:(&23041&)50 +46,7$0894)(50 <%*D&*"$(&23041&)50 N)$#(#$3)D&*(&23041&)50 U"&)#%/23&0(&23041&)50 ?&2304:23&;V3E:41&)50 Q4)(:23$#(:94::&0:23$#(&)50 +46,M&)#$3)&0:(&23041&)50 <%*D&*:>&0*%&)50 N%()(&23041&)50 U":(,-.&=R:&160:&)F4&)&)50 ?&2304:23&;W&4230&)50 W4==&)&)50 +4623&=41&)50 <P):(&)50 N0:(:(6###6)=*&"&)50 V$00&0#$3)&)50 ?&O(4%23&=41&)50 W4F4%(&23041&)50 +4640#6)=$(41&)50 <6):(#$23$)"&4(&)50 N0:(:(6##(&23041&)50A V3E:41&)50 ?&O(4%1$#=$00C#)$ W66%6*50 +46%$0894)(50 <6):(9$)(50 NE"&)0&(41&)50 V%$((&0,-<%4&:&0%&*&)50 ?&O(4%=&23$041&)50 W21&)"/21&)50 +46%6*50 <6):(94)(50 7$214&)&)50A V6%4D4:(50 ?&O(4%(&23041&)50 +46(&2306%6*50 .$)(&0,-.)R0#%/23&0*&:($%(&)50 7$08:23$#(:>%$0&)50 V)681(&0(9421%&)50 ?4&#"$&)50 +68&0%&*&)50 .$)(&0"$(&23041&)50 7$0894)(50 V)681(460:%&4(&)50A ?4&)>#%&*&)50 +6($041&)50 ./)(0&)#$23$)"&4(&)50A 7$0894)(:23$#(%423,+&)$(&)50 X$%4(/(::423&)0*:(&23041&)50 ?4:23%&)&4(&23041&)50 LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  6. 6. Zuwachspoten-ale/der/Öko4Wirtscha7/bis/2020/(Szenario/b)/ (14)!Green!Services:!Policy! !56!! (13!)Green!Service:!Green!F&E! !95!! (11)!Green!Services:!Beratung! !224!! (12)!Green!Service:!Bildung! !1,159!!(15)!Green!Services:!Architektur-&Ingenieurbüros!&!Untersuchungen! !1,342!! (9)!Green!Services:!Handel! !3,560!! (10)!Green!Services:!Green!IT! !4,754!! Green!Service:!Gesamt! !11,189!! (6c)!Grüner!Tourismus! !394!! (6b)!Grüne!GebrauchsmiRel! !534!! (1)!Ressourcenschutz! !1,189!! (2)!Grüne!Roh-!und!Grundstoffe! !1,403!! (6a)!Grüne!LebensmiRel! !1,776!! (6d)!Green!Energy! !1,846!! (3)!Grüne!Werkstoffe!und!Materialien! !3,291!! (4)!Grüne!Maschinen,!Apparate!und!Anlagen! !5,294!! (5)!Green!Infrastructure&Buildings! !6,787!! (8)!Abfall! !8,651!! (7)!Grüne!Mobilität&Verkehr&LogisCk! !19,321!! !-!!!! !5,000!! !10,000!! !15,000!! !20,000!! !25,000!! LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 Entwicklungen, Potentiale, Trends überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum hohe („berechenbare“) Beschäftigungspotentiale Globalisierungsdruck steigende Energie- und Rohstoffpreise #wahrnehmung? politische Rahmenbedingungen #fail #sunblocker Fachkräftebedarf als Entwicklungsbremse LIquA/IBR/GIH d.lechner@liqua.net 09/2011
  7. 7. Fachkräftebedarf als Entwicklungsbremse „Grüne“ Bildungs- und Berufsorientierung für Jugendliche (junge) Erwachsene sowie für Mädchen und (junge) Frauen (gender gap) Bedarfsgerechte Aufstockung vorhandener QualifikationenLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 Grüne Werkstoffe QualifikatioInnovations-und (Weiter-)Qualifizierungs- Schwerpunkte Berufe nsniveau Zu den grünen Werk- und Baustoffen zählen… NanotechnologIn * Naturfaserverstärkte Kunststoffe und Biokunststoffe BiotechnologIn * Bionikbasierte und intelligente (Verbund-)Werkstoffe BiochemikerIn * Multifunktionale Werkstoffe ChemikerIn * Leichte Werkstoffe hoch bzw. ChemietechnikerIn * Innovative Beschichtungen höher VerfahrenstechnikerIn * Dämm- und Baustoffe aus natürlichen Rohstoffen KunststofftechnikerIn * Werkstoffe zur Steigerung der Energieeffizienz VerbundstofftechnikerIn WerkstofftechnikerIn Für die (Weiter-)Qualifizierung von Arbeitskräften bedeutet BaustofftechnikerIn die Entwicklung und Einführung von grünen Werk- und Baustoffen, dass die notwendigen Qualifikationen für deren KunststofftechnikerIn Anwendung geschult weden müssen. Neue Eigenschaften KunststoffformgeberIn von Materialien bedürfen veränderter Ver- und WerkstofftechnikerIn Bearbeitungsverfahren. OberflächentechnikerIn niedrig LackiererIn Neue Beschichtungen: LackiererIn, OberflächentechnikerIn MetalltechnikerIn Neu Kunststoffe: Kunststofftechnikerin, DachdeckerIn KunststoffformgeberIn IsoliermonteurIn Neue Dämm- und Baustoffe: DackdeckerIn, IsoliermonteurIn, BautechnikerInLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  8. 8. TEIL I: WIRTSCHAFTSFAKTOR UMWELTSCHUTZ – DATEN, FAKTEN, TRENDS Übersicht 26: Qualifikationsanforderungen im Bereich Sanierung/Energieeffizienz Optimierung von Einsparpotenzialen Kenntnisse der verschiedenen Energieeffizienzmaßnahmen Beratungskompetenz Materialkenntnisse Komplexe Inhalte verständlich vermitteln Teamfähigkeit Flexibilität Kommunikationsfähigkeit Bewusstsein für die Anforderungen anderer Gewerke Verhandlungsgeschick/-sicherheit Kaufmännisches Fachwissen Durchsetzungsvermögen Managementkompetenz Leitungserfahrung Quelle: Mohaupt u. a. (2011) Für den Erfolg einer energetischen Gebäudesanie- Baumaterialien den gesamten Lebenszyklus berück- rung spielenLIquA_IBR*GIH nach Auffassung der Experten auchd.lechner@liqua.net der sichtigen, also auch den Energie- und Ressourcen- 06/2012 „Blick für das Ganze“ und die Gewerkekoordination verbrauch bei der Herstellung von Bau- oder Dämm- eine wesentliche Rolle. Daher sollte es Angebote in stoffen und ihre Recyclingfähigkeit. Da die planenden der Aus- und Weiterbildung geben, die das Zusam- und ausführenden Gewerke durch ihre Beratung menspiel von planenden und ausführenden Gewer- die Materialauswahl beeinflussen, ist eine spezielle ken fördern. Darüber hinaus sollte die Auswahl der Qualifizierung hierfür sinnvoll (vgl. Übersicht 27). Green Skills Übersicht 27: Handlungsempfehlungen im Bereich energetische Gebäudesanierung Übergreifende Maßnahmen Stärkung des Bewusstseins für Durchführung von Kommunikations- und die Bedeutung von Materialauswahl und Imagekampagnen zur Deckung des aktuellen und fachbezogene Qualifikationen Materialeffizienz in Bauberufen zukünftigen Fachkräftebedarfs --> klassische Lern-Settings, In-House-Lösungen, ... und Studium Anpassung von dualer Ausbildung, Weiterbildung Stärkungund Weiterbildung Optionen zur Aus- fach- und berufsübergreifender „grüner“ Bessere Nutzung bestehender Entwicklung gewerkeübergreifender Profilbildung für energetische Bausanierung Kompetenzen für energetische Bausanierung Fort- und Weiterbildungen in Studiengängen Quelle: Eigene Darstellung nach Mohaupt u. a. (2011) Kommunikations- Informationskompetenz, und Beratungskompetenz, Systemkompetenz, Partizipations- und Kooperationskompetenz soziale Kompetenz, Gestaltungskompetenz, ökologische Kompetenzen, ... Vermittlung „ökologischer“ Werte und Einstellungen 2011 Umweltwirtschaftsbericht 43LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  9. 9. Lernpraktische Herausforderung Vermittlung der fachübergreifenden ökologischen Skills, Einstellungen und Werte erfordert eine cirrculare Öffnung Neue Lernumgebungen & unterschiedliche Setting; interaktive Verwendung von Medien und Tools (Blended Learning, ...); modulare Gestaltung; Verzahnung von arbeits- und lebens-weltbezogener Lerninhalte, ... Integration normativer und handlungspraktische AspekteLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 .... und wie stellt du dir deine Lebensweise in 20 Jahren vor?LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  10. 10. Lernplan „Green Awareness“ Lernbedarf Ausgangspunkt für Ihre inhaltlichen Vorschläge Soll-Situation Ist-Situation Inhaltliche Schwerpunkte: konkrete Vorschläge zu Inhalt / Ablauf der Module Zielsetzungen: Ziele, die mit dem „Besuch“ der Module erreicht werden sollLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 Lernplan „Green Awareness“? http://www.liqua.net/ibr/?p=2199LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  11. 11. ... und die Jugend? ... die Wissenschaft hat festgestellt, dass ....LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 ... in der Zielgruppe junge Erwachsene eine hohe Sensibilität hinsichtlich der Gefahren durch Klimawandel und Umweltverschmutzung, sowie eine positive Grundeinstellung gegenüber Klima- und Umweltschutzmaßnahmen besteht.LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012
  12. 12. ....trotz hoher ökologischen Sensibilität in Kombination mit einem im direkten Umfeld angesiedelten Klima- und Umweltschutzverständnis ein ... • .... erhebliches Wissensdefizit über tiefer liegende Zusammenhänge von Klimawandel und Umweltproblemen • .... enormes Informations- und Aufklärungsdefizit auch über praktische Möglichkeiten des Klima- und Umweltschutzes besteht.LIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012 Contact Mag. David Lechner LIquA | Linzer Institut für qualitative Analysen IBR & GIH | Netzwerk Innovative Bildungsräume & Green Innovation HUB Untere Donaulände 10/1 | A-4020 Linz tel | fax | +43 732 21 69 74 mob | +43 650 207 208 9 mail | d.lechner@liqua.net web | www.liqua.net IBR&GIH blog | www.liqua.net/ibr IBR&GIH on fb | http://www.facebook.com/liqua.ibr twitter | http://twitter.com/da_goliathLIquA_IBR*GIH d.lechner@liqua.net 06/2012

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