Machen soziale Medien das Lernen "sozialer"?

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Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung bei e-teaching.org 2015

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Machen soziale Medien das Lernen "sozialer"?

  1. 1. Machen soziale Medien das Lernen „sozialer“? Christian Spannagel Pädagogische Hochschule Heidelberg spannagel@ph-heidelberg.de Twitter: @dunkelmunkel Facebook: /dunkelmunkel #SoMeLern
  2. 2. http://tinyurl.com/sozialemediensozialer
  3. 3. Was ist eigentlich „soziales Lernen?“ (Ulli Kortenkamp)
  4. 4. Was ist eigentlich „soziales Lernen?“ (vgl. Kerres, 2012)  Entwicklung von Sozialkompetenz  Bestimmte didaktische Methoden (z.B. kooperatives Lernen) zum Erreichen eines fachlichen Lernziels  Lernen mit Medien, die Kommunikation und Kooperation unterstützen  Variante der Lernorganisation, in der das Lernen mit anderen stattfindet Lerngruppe, Lerngemeinschaft, Lernen in Gemeinschaften informelles versus formales Lernen Online-Lehre, Präsenzlehre, Blended-Learning Relevante Theorien: Sozialkonstruktivismus, Konnektivismus, Soziale Netzwerke, Lernen am Modell, LdL, verteilte Kognition, kommunikative Didaktik, CSCL, Communities of Practice, …
  5. 5. Photo by Rosaure Ochoa, CC-BY-2.0, https://www.flickr.com/photos/rosauraochoa/3256859352
  6. 6. Photo by Wonderlane, CC-BY-2.0, https://www.flickr.com/photos/wonderlane/4774969319
  7. 7. Photo by renee roberts, CC-BY-SA-3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fat_cat_sleeping.jpg
  8. 8. Photo by renee roberts, CC-BY-SA-3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fat_cat_sleeping.jpg „Partizipationslücke“ (Grell & Rau, 2011)
  9. 9. Photo by Cgoodwin, CC-BY-SA-3.0,http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bullwhip.jpg
  10. 10. Photo by Dorina Andress, CC-BY-SA-3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buffet-2.jpg Selbstbestimmung beim Weblogeinsatz (Spannagel, 2007)
  11. 11. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.
  12. 12. http://tinyurl.com/mathemooc
  13. 13. Photo by Uwe Kils, CC-BY-SA-3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Iceberg.jpg 5% 95%
  14. 14. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.
  15. 15. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.  Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe.
  16. 16. Flipped Classroom / Inverted Classroom „Online“ Vorbereitung: Input „Offline“ Präsenz: gemeinsame Aktivität (Handke & Sperl, 2012)
  17. 17. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.  Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe.  Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen.
  18. 18. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.  Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe.  Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen.  Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen.
  19. 19. http://tinyurl.com/mathemooc
  20. 20. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.  Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe.  Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen.  Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen.  Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist.
  21. 21. Photo by U.S. Navy, Public Domain, http://tinyurl.com/lyur5xq
  22. 22. Impulse für die Diskussion  Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen.  In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv.  Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe.  Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen.  Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen.  Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist.  Kooperation ergibt sich nicht von selbst.
  23. 23. https://www.e-teaching.org/materialien/podcasts/podcast_2015 Social Video Learning (Frank Vohle) (Vohle & Reimann, 2012)
  24. 24. Impulse für die Diskussion ● Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen. ● In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv. ● Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe. ● Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen. ● Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen. ● Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist. ● Kooperation ergibt sich nicht von selbst. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium.
  25. 25. Impulse für die Diskussion ● Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen. ● In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv. ● Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe. ● Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen. ● Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen. ● Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist. ● Kooperation ergibt sich nicht von selbst. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium.
  26. 26. Photo by Paul Martin Lester, CC-BY 3.0, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cell_phones.jpg
  27. 27. Impulse für die Diskussion ● Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen. ● In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv. ● Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe. ● Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen. ● Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen. ● Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist. ● Kooperation ergibt sich nicht von selbst. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium. ● Soziale Medien können hinderlich sein für die konzentrierte Präsenzkooperation.
  28. 28. Literatur ● Grell, P. & Rau, F. (2011). Partizipationslücken – Social Software in der Hochschullehre. MedienPädagogik, 21, 1-23. http://www.medienpaed.com/Documents/medienpaed/21/grell_rau1111.pdf ● Handke, J. & Sperl, A. (2012). Das Inverted Classroom Model. Begleitband zur ersten deutschen ICM-Konferenz. München: Oldenbourg. ● Kerres, M. (2012). Mediendidaktik (3. Aufl.). München: Oldenbourg. ● Spannagel, C. (2007). Eine Weblog-Umgebung zur Förderung selbstbestimmt motivierten Lernens. In C. Rensing & G. Rößling (Hrsg.), Proceedings der Pre-Conference Workshops der 5. e-Learning Fachtagung Informatik DeLFI 2007, Siegen, September 2007 (S. 11-18). Berlin: Logos. ● Vohle, F. & Reinmann G. (2012). Förderung professioneller Unterrichtskompetenz mit digitalen Medien: Lehren lernen durch Videoannotation. In Renate Schulz-Zander, Birgit Eickelmann, Petra Grell, Heinz Moser und Horst Niesyto, Jahrbuch Medienpädagogik 9. Qualitätsentwicklung in der Schule und medienpädagogische Professionalisierung.
  29. 29. Impulse für die Diskussion ● Mechanismen aus informellen Lernsettings lassen sich nicht 1:1 auf formale Lernsettings übertragen. ● In großen Gruppen beteiligen sich nur sehr wenige aktiv. ● Beim gemeinsamen mathematischen Arbeiten geht nichts über die Präsenz-Lerngruppe. ● Digitale Medien können Raum für soziales Präsenzlernen schaffen. ● Individuelles Lernen ist ebenso bedeutsam wie soziales Lernen. ● Soziale Medien schaffen Kommunikations- und Kooperationsräume, wo keine Präsenz möglich ist. ● Kooperation ergibt sich nicht von selbst. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium. ● Das Wesentliche sind die Methodik und die Aufgabenstellungen, nicht das Medium. ● Soziale Medien können hinderlich sein für die konzentrierte Präsenzkooperation. Blogbeitrag: http://tinyurl.com/sozialemediensozialer
  30. 30. Danke für Eure Teilnahme! Christian Spannagel Pädagogische Hochschule Heidelberg spannagel@ph-heidelberg.de Twitter: @dunkelmunkel Facebook: /dunkelmunkel #SoMeLern

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