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Access für Geistes- und
Sozialwissenschaftler
Dr. Cornelius Puschmann
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Wo finden wir Informationen?
1. in der Bibliothek
Wo finden wir Informationen?
2. im Bibliotheskatalog
Wo finden wir Informationen?
3. im Internet
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Ergebnisse
direkter Zugriff auf den Volltext
Katalog + Google bevorzugt
• Elektronische Recherche ist die gängige Praxis
• Suchmaschinen machen Katalogen
zunehmend Kon...
Open Access
• Open Access meint den freien Zugang zu
wissenschaftlichen Informationen im Internet
• Frei bedeutet
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Golden Road und Green Road
„Goldener Weg“
• Publikation ist sofort
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• die Finanzierung erfolgt
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Publikationswege
Preprints und Postprints
• Viele Verlage erlauben auch bei
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Open Access ist nicht immer gratis
• Beim „goldenen Weg“ zahlt der Leser nichts
• Es gibt aber Ansätze, bei denen die Auto...
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• Elektronische Publikationen = andere Formate
• Open Access = alternatives
Distributionsmodell
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Open Access und Verlage
unterschiedliche Modelle: goldener Weg,
grüner Weg, „freikaufen“
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• DFG und VW-Stiftung unterstützen Open
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• erhöhte Zitierhäufigkeit / Sichtbarkeit
• bessere Förderchancen
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Autoren
• Wo kann ich Open Access oder hybrid
publizieren?
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– Verlag gezielt nac...
Beispiel: Forum Qualitative Sozialforschung
Beispiel: Foucault Studies
Beispiel: Universitätsverlag Göttingen
Beispiel: Social Science Open Access Repository (SSOAR)
Beispiel: Initiativen des DHI Paris
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• Berliner Erklärung unterzeichnen /
Selbstverpflichtung zu OA eingehen
• Publikationsfonds einrichten
• Reposit...
Fazit:
• „etwas“ Open Access geht auch
• Open Access ist nicht
inkompatibel mit Verlagsangeboten
• elektronische Publikati...
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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Elektronisches Publizieren und Open Access für Geistes- und Sozialwissenschaftler

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  • Allgemeines
    Beispiele
    Strategie für Einzelwissenschaftler und Institute
  • - Mitchell Library New South Wales
  • - auch nach einer Katalogsuche z.T. Suche bei Google um ein PDF zu finden
  • Zugriff auf den Volltext = breitere Rezeption
    „Obwohl der Ausgangspunkt für die Rechercheaufgaben die Bibliothekswebseite war, wurde für die Lösung der Aufgaben in erster Linie der Weg über eine Internet-Suchmaschine oder über den Onlinekatalog gewählt. Das weitere Bibliotheksangebot wie auch die Bibliothekswebseiten selbst wurden in der Regel nicht berücksichtigt.“ (HTW 2010)
  • 2003 Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities MPG
    20% aller Publikationen sind Open Access, vermutlich noch mehr illegal im Netz
    auch für Unis, die teure Subskriptionsgebühren nicht zahlen können
  • hochwertige Publikationen sind teuer!
    Sichtbarkeit vergrößern
    nicht mehrfach zahlen
  • Springer Open, Göttingen und Berlin Academic: goldener Weg
    Springer Open Choice/de Gruyter Open Library: freikaufen
  • gerade auch international interdisziplinär (Gargouri etl al 2010)
    DFG etc drängen nachdrücklich nach OA
    Langfristig ist elektronisch zugänglicher (Beispiel IPrA, BLS)
    Selbstarchivierung
  • 1. Directory of Open Access Journals, traditionelle Verlage
  • Francia-Online, perspectivia, recensio.net
  • Elektronisches Publizieren und Open Access für Geistes- und Sozialwissenschaftler

    1. 1. Elektronisches Publizieren und Open Access für Geistes- und Sozialwissenschaftler Dr. Cornelius Puschmann Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
    2. 2. Wo finden wir Informationen? 1. in der Bibliothek
    3. 3. Wo finden wir Informationen? 2. im Bibliotheskatalog
    4. 4. Wo finden wir Informationen? 3. im Internet deutlich mehr Ergebnisse direkter Zugriff auf den Volltext
    5. 5. Katalog + Google bevorzugt • Elektronische Recherche ist die gängige Praxis • Suchmaschinen machen Katalogen zunehmend Konkurrenz • Egal ob Katalog oder Google (Scholar): der Zugriff auf den Volltext ist ein Vorteil
    6. 6. Open Access • Open Access meint den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen im Internet • Frei bedeutet – technisch zugänglich – legal nutzbar – auch außerhalb von Universitäten/Instituten
    7. 7. Golden Road und Green Road „Goldener Weg“ • Publikation ist sofort verfügbar • die Finanzierung erfolgt über Autorengebühren, Publikationsfonds oder andere Modelle „Grüner Weg“ • die Publikation ist zunächst nicht frei zugänglich • nach dem Verstreichen einer Embargoperiode (meist 1 oder 2 Jahre) wird die Publikation Open Access
    8. 8. Publikationswege
    9. 9. Preprints und Postprints • Viele Verlage erlauben auch bei Printpublikationen die Veröffentlichung von Manuskripten auf der eigenen Homepage • Ebenfalls relativ häufig erlaubt ist die Archivierung in Repositories und Schriftenservern
    10. 10. Open Access ist nicht immer gratis • Beim „goldenen Weg“ zahlt der Leser nichts • Es gibt aber Ansätze, bei denen die Autoren eine Gebühr zahlen (author fees) • Auch der goldene Weg kann so für Verlage attraktiv sein
    11. 11. Open Access und Qualität • Elektronische Publikationen = andere Formate • Open Access = alternatives Distributionsmodell • ... d.h. an peer review, umfassender Begutachtung und formaler Qualitätskontrolle ändert sich nichts!
    12. 12. Open Access und Verlage unterschiedliche Modelle: goldener Weg, grüner Weg, „freikaufen“
    13. 13. Open Access und Förderer • DFG und VW-Stiftung unterstützen Open Access nachdrücklich, haben die Berliner Erklärung unterzeichnet • DFG finanziert Publikationsfonds an Universitäten mit • ein OA-Mandat für DFG-geförderte Forschung scheint in naher Zukunft realistisch
    14. 14. Argumente für Open Access • erhöhte Zitierhäufigkeit / Sichtbarkeit • bessere Förderchancen • Nachhaltigkeit • sinkender technischer/rechtlicher/zeitlicher Aufwand
    15. 15. Autoren • Wo kann ich Open Access oder hybrid publizieren? – Directory of Open Access Journals (DOAJ) – Verlag gezielt nach OA fragen • Inwieweit kann ich bereits veröffentlichte Publikationen nachträglich frei zugänglich machen? (Selbstarchivierung) – SHERPA.co.uk-Liste
    16. 16. Beispiel: Forum Qualitative Sozialforschung
    17. 17. Beispiel: Foucault Studies
    18. 18. Beispiel: Universitätsverlag Göttingen
    19. 19. Beispiel: Social Science Open Access Repository (SSOAR)
    20. 20. Beispiel: Initiativen des DHI Paris
    21. 21. Institute • Berliner Erklärung unterzeichnen / Selbstverpflichtung zu OA eingehen • Publikationsfonds einrichten • Repository einrichten (möglicher Ansprechpartner: hbz NRW) • Verlagskooperation (OA-Schriftenreihe) starten
    22. 22. Fazit: • „etwas“ Open Access geht auch • Open Access ist nicht inkompatibel mit Verlagsangeboten • elektronische Publikationen gewinnen an Stellenwert – besser man hat eine Strategie
    23. 23. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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