Stabilität durch Agilität!
Wie geht das?
Was Sie erwartet
• Sie werden erfahren
– Wofür sich ein Product Owner abstrampelt
– Worum sich ein Team dreht
– Was ein “M...
Ich zeige Ihnen jetzt
Wie Sie mit
• dem, was Sie haben und
• dem, was Sie tun,
• dorthin gelangen können, wohin Sie wollen...
Es ist alles schon da
• Sie verfügen bereits über die benötigten Ressourcen
– Lebensenergie
– Zeit
– Wissen
– Erfahrung
– ...
Was wir wollen
Die Realität
• 20-30% aller IT-Projekte sind erfolgreich
• ca. 10% entwickelter Produkte sind erfolgreich
• 5-10% von “Sta...
Was bedeutet das für uns?
These:
Erfolg entsteht aus an der Nähe zum Kunden/Nutzer, seinen
Verhaltensmustern und wirkliche...
Wie bekommen wir das umgesetzt?
“Der Kunde weiß, was er will, wenn er es sieht.”
Aber:
der Kunde weiß erst was er braucht,...
Hinweis zum Verständnis
• Ich folge dem Konzept der Permakultur
https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur
• Eine soziale O...
Was wir tun
2m
Constraint
Constraint
Scope Improvement
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Impediment
Constraint
Impediment
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Wie Erfolg möglich wird
0. Die Grundlagen
1. Positionen werden besetzt (“Staffing”)
2. Verbindungen enstehen
3. Strukturen...
0. Spezifikation
1. Größe
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fläche
Priorität 1-5: “Business Value”
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WIE WIRD NUN DARAUS EIN PRODUKT?
0. Etwas Physik
Über das Wirken von Kräften und Bedarf an Energie …
0. Die umgekehrte Pyramide
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0. Energie, Kraft und Arbeit
• In der Natur wird immer ein stabiler Zustand angestrebt.
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• Wie beim Kochen:
– Eine Mahlzeit ist maximal so gut wie ...
0. Etwas “Metaphysik”
• <Gott> ist alles
• Die einzelne Person ist eine Teilmenge von “alles” in Raum und Zeit
• Jede Hand...
Meister
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Rookie
0. Was wird wirklich gebraucht?
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zusammen arbeiten!
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0. HPT*s sind unterschiedlich!
• Niemand kann “alles”! … s. <Gott> ;-)
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0. Mindestanforderung: agile Werte
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• Einfachheit (Simplicity)
• Feedback
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0. Who is Who?
• Product Owner
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1. Positionen im Team besetzen
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2. Strukturen entstehen
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– “freie Radikale” (Moleküle auf der Su...
0. Etwas Chemie & Physik
• In der Natur wird immer Energieausgleich, Gleichgewicht, Stabilität … angestrebt.
• Atome beste...
3. Strukturen entstehen
Aggregatzustände von Wasser:
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Energie entziehen oder zuführen und/oder Druck verändern
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Das rechte Maß
In welchem Aggregatzustand ist Wasser für uns
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4. Bewegung entsteht
Impulse (Energieeinwirkungen) setzen Kräfte frei
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5. Leuchten breitet sich aus
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[…]Das ist für die meisten Neulinge der schwerste Teil ;-)
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Leben passt sich an
Blüten: die Pflanze fühlt sich wohl und “will” sich unter diesen Bedingungen vermehren
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Fertsch*!
(* Ostdeutsch, bedeutet “fertig”)
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Beispielhafte Feedback-Verarbeitung bei den Erzeugern:
• “We achieved … because we are …”
– Was haben wir erreicht?...
Und weiter geht’s …
• Anpassung entsprechend der Retro-Entscheidung (adapt!)
• Nächster Durchgang
• Nächste Ernte
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RoTI* für diesen Vortrag
• 5 Finger:
Deutlich mehr Nutzen als Aufwand. Hoher Wert.
• 4 Finger: Über Durchschnitt.
Der Nutz...
• Here’s my hand – so meet me half of the way
• I see, the circumstances are strange.
I want You to change and still stay ...
The End.
… for this time.
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Stabilität durch Agilität - wie geht das?

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Über die erstaunlichen Gemeinsamkeiten von Natur und agiler Arbeitswelt.
Arbeite mit der Natur anstatt gegen Sie!

Leben entsteht unter dem Einfluss von Naturgesetzen, die immer gelten und Bedingungen, die unterschiedlich und veränderbar sind.
In der Arbeitswelt werden jedoch viele Bedingungen, wie Naturgesetze behandelt.
Dieser Vortrag soll anregen und einen Impuls setzen, um das eine vom anderen besser zu unterscheiden.

Die Animationen der Präsentation sind wichtig. Wer kann sollte sich den Vortrag im pp*-Format herunterladen und ansehen.
Ich versende ihn auch gern direkt auf Nachfrag per eMail.

Feel free to make Your life great!

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  • Danke Ursi!
  • Mehr dazu von Rolf Irion, Berlin/Leipzig (ggf. Kontakt über mich möglich).
  • Baumhöhe gelernt in http://www.ardmediathek.de/tv/Der-Vorkoster/Der-Vorkoster-Lust-auf-%C3%84pfel/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12882044&documentId=34132438

    Inspiration u.a. durch DVD “More than Honey”
  • Priorität abgeleitet aus den Aussagen in http://www.ardmediathek.de/tv/Der-Vorkoster/Der-Vorkoster-Lust-auf-%C3%84pfel/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12882044&documentId=34132438
  • Der wesentliche Unterschied zwischen industrieller Produktion auf der Basis des “Scientific Management” (Taylorismus) und “New Work” ist:
    In der alten Welt gefährdete Andersartigkeit den Produktionserfolg. Der Erfolg in der “alten Welt” brauchte daher Normierung und Vorschriften iSv. Arbeitanweisungen. Jede Abweichung von diesen Vorgaben wird daher in der alten Welt bekämpft.
    Der Fehler ist nun, diese Herangehensweisen auf die neue Welt zu übertragen, denn Erfolg in der “Neue Arbeitswelt” folgt anderen Gesetzmäßigkeiten.
    Erfolg in der heutigen, neuen Arbeitswelt beruht auf Andersartigkeit und dem Zusammenwirken von unterschiedlichen Einflüssen.
    Das symbolisiert die umgekehrte Pyramide. Um sie stabil zu halten bedarf es anderer Kräfte.
  • Bitte CC beachten! Icons dürfen nicht nur, sie sollen auch verwendet und ggf. weiterentwickelt werden, wenn der Urheber “Alexander Gerber” genannt wird.
    Am liebsten kontaktieren und persönlich absprechen.
  • Temp/Druck:
    Bei höherer Geschwindigkeit (Temperatur) vergrößert sich der Radius der Kreisbahn. Vgl. Zentrifugalkraft. Das Volumen nimmt zu
    Bei höherem Druck (und gleicher Temperatur) verringert sich die Kreisbahn. Die Elektronenabstände verringern sich. Das Volumen nimmt ab.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasser#Die_Entstehung_der_Bl.C3.A4schen_im_siedenden_Wasser


    Je höher der Druck desto höher liegt die erforderliche Temperatur für den Zustandsübergang
    Prinzipien beim Dampftopf oder Flüssigkeitskühler für Verbrennungsmotoren
    Aber: Kein Frühstücksei auf dem Mount Everest!
  • Offizielles Video SEEED – “Aufstehn” als eingebetteter youtube-Link ab sek. 169.

    <iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube.com/embed/g6JYzOjglBs?feature=player_embedded&start=169" frameborder=“1" allowfullscreen></iframe>

    Übergang genau zwischen sek. 169 und 170, daher 169 gewählt, obwohl Schnittrest
  • Stabilität durch Agilität - wie geht das?

    1. 1. Stabilität durch Agilität! Wie geht das?
    2. 2. Was Sie erwartet • Sie werden erfahren – Wofür sich ein Product Owner abstrampelt – Worum sich ein Team dreht – Was ein “Manager” von Kindern lernen kann … und welche Funktion ein “Coach” erfüllt.
    3. 3. Ich zeige Ihnen jetzt Wie Sie mit • dem, was Sie haben und • dem, was Sie tun, • dorthin gelangen können, wohin Sie wollen … Maslow’s Hierarchy of Needs
    4. 4. Es ist alles schon da • Sie verfügen bereits über die benötigten Ressourcen – Lebensenergie – Zeit – Wissen – Erfahrung – Beziehungen – (Geld) • Sie haben immer die Wahl: tun oder lassen!* • Aber: wie muss ich handeln, um Erfolg zu haben? *Reinhard K. Sprenger: Die Entscheidung liegt bei Dir Love it! CHANGE it! Leave it!
    5. 5. Was wir wollen
    6. 6. Die Realität • 20-30% aller IT-Projekte sind erfolgreich • ca. 10% entwickelter Produkte sind erfolgreich • 5-10% von “Start-Ups” überleben und werden zum Teil sehr erfolgreich … der jeweilige Rest scheitert in unterschiedlich großem Ausmaß
    7. 7. Was bedeutet das für uns? These: Erfolg entsteht aus an der Nähe zum Kunden/Nutzer, seinen Verhaltensmustern und wirklichen Bedürfnissen Daher: Erfolg ist das Maß in dem es gelingt, den Kunden zu erreichen und seine Bedürfnisse zu befriedigen Wie schaffen wir das? Indem wir uns ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem wir unsere Energie zum Erreichen des wahren Erfolgs einsetzen. … Und dabei so wenig wie möglich Zeit aufwenden.
    8. 8. Wie bekommen wir das umgesetzt? “Der Kunde weiß, was er will, wenn er es sieht.” Aber: der Kunde weiß erst was er braucht, wenn er es benutzt hat! Ergo: Kunden fragen, und ihn schnellstmöglich anwenden lassen.
    9. 9. Hinweis zum Verständnis • Ich folge dem Konzept der Permakultur https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur • Eine soziale Organisation ist ein Ökosystem • Daher: Grundsätze der Natur(-gesetze) im Alltag der Wirtschaft sichtbar und nutzbar zu machen. • Arbeite mit der Natur! • Arbeiten gegen die Natur ist auch möglich und mglw. erfolgreich – jedoch mit hohem Aufwand an Energie und daher nur kurzfristig stabil.
    10. 10. Was wir tun 2m Constraint Constraint Scope Improvement Improvement Impediment Constraint Impediment Salvation ;-) Constraint Constraint * Die Bezeichnungen sind “Fachbegriffe” aus der agilen Produktentwicklung und werden daher mit ihren englischen Bezeichnungen verwandt.
    11. 11. Wie Erfolg möglich wird 0. Die Grundlagen 1. Positionen werden besetzt (“Staffing”) 2. Verbindungen enstehen 3. Strukturen entstehen 4. Bewegung entsteht 5. Leuchten breitet sich aus
    12. 12. 0. Spezifikation 1. Größe 3. Form 5. Geschmack 4.Textur Ober fläche 2. Ober fläche Priorität 1-5: “Business Value” Welche Eigenschaften erzeugen den wahrscheinlichsten Verkaufserfolg?
    13. 13. WIE WIRD NUN DARAUS EIN PRODUKT?
    14. 14. 0. Etwas Physik Über das Wirken von Kräften und Bedarf an Energie …
    15. 15. 0. Die umgekehrte Pyramide 1 !! ! !! FK“Alte Welt” Ihre Welt? Je stabiler ein Zustand, desto mehr Energie-Zufuhr wird benötigt, um Bewegung zu entfalten. Je instabiler ein Zustand, umso mehr Energie muss aufgewandt werden, um ihn zu halten. Die Wirkrichtung entscheidet!
    16. 16. 0. Energie, Kraft und Arbeit • In der Natur wird immer ein stabiler Zustand angestrebt. • Der stabile Zustand ist immer der energieärmste. • Um einen Zustand zu verändern, muss Energie zugeführt werden. – Ladung (elektrische Energie) – Wärme – Kraft (Bewegung, Verformung) • Wenn Energie auf Masse einwirkt, wird sie aufgenommen bis sie nicht mehr gehalten werden kann. – Ladung wird übertragen (Widerstand wird überwunden, Ströme fließen) – Wärme wird aufgenommen bis der Aggregatzustand wechselt (Eis > Wasser > Dampf) – Kraft ändert Lage oder Form, Reibung entzieht Energie & setzt Wärme frei • Wenn “Veränderung” (Bewegung) angestrebt wird, muss Energie zugeführt und Nähe geschaffen werden, damit Austausch möglich wird. • Das ist meine Arbeit ;-)
    17. 17. 0. Das Vorgehen 1 1 1 1 2 3 4 5 6 QG1 QG2 QG3 QG4 GK 1 t 1+1 1+1 1+1 1+1 1+1 1+1 ∑ 7x1t + 1x6t!!, 1 PsP??? 7*1 … 1PsP … FB … 7*1 …1PsP … FB ∑ 14t, 2xPsP+2xFB!! 1 1 1 ? ? ? ?FK REA xT UAT SD Vision ??? !!! PsP: Potential shippable Product FB: Feedback, (Markt-) Resonanz
    18. 18. 0. Wieviele braucht’s? 1? 2? 3? Je stabiler ein Zustand, desto mehr Energie wird benötigt, um Kraft (bspw. Bewegung) zu entfalten. Je instabiler ein Zustand, umso mehr Energiezuführung ist erforderlich, um diesen Zustand zu halten . Widerspruch? Achten Sie auf die möglichen (nicht die gewünschten) Richtungen von Bewegung!
    19. 19. 0. Team-Kommunikation • Beteiligte Personen “tragen” die Lösung • Alle Mitglieder sind gleich nah an der Aufgabe • Das Team dreht sich um die Aufgabe 1
    20. 20. Teamgröße 43 = = = 1 == = = = = 4 == 1 2 7 4 2 7 4 = 1 “Magic number”: 7 +/- 2 “inner circle” nach Robin Dunbar: 3 to 5, close friends/size of a jury: 12-15 / https://de.wikipedia.org/wiki/Dunbar-Zahl Je stabiler ein Zustand, desto mehr Energie wird benötigt, um Kraft (bspw. Bewegung) zu entfalten. Je instabiler ein Zustand, umso mehr Energiezuführung ist erforderlich, um diesen zu halten .
    21. 21. 0. Downsizing: 4, 3, 2 …? 1 2 1 3 2 == > 1 3 2 == = = = = = = = = = 1 2 1 2 Bevorzugter Sehraum: Augenarzt Siegel
    22. 22. 0. Welche braucht’s? • Die Bestandteile bestimmen das Ergebnis! • Wie beim Kochen: – Eine Mahlzeit ist maximal so gut wie ihre Zutaten. – Zutaten können aber bei der Zubereitung ruiniert werden!
    23. 23. 0. Etwas “Metaphysik” • <Gott> ist alles • Die einzelne Person ist eine Teilmenge von “alles” in Raum und Zeit • Jede Handlung hat eine Wirkung – Handlungen können geistig und körperlich sein - “Karma” – Bilder, Sprache, Schrift etc. sind geistige Handlungen, körperlich umgesetzt • Methoden (Vorgensweisen) begünstigen Ergebnisse; Bedingungen ermöglichen oder verhindern sie! • Kultur, Ausbildung, Wissen und Erfahrung lenken Aufmerksamkeit • Systeme sind stabil. Naturgesetze gelten immer! (Umwelt-)Bedingungen aber können verändert werden. Veränderung ist eine Frage der vorgefundenen Bedingungen und des eingesetzten Aufwands: – Material, Wissen, Zeit, Energie und Kraft …
    24. 24. Meister Talent Rookie 0. Was wird wirklich gebraucht? t zusammen arbeiten! umgehen anwenden! beherrschen kennen kennen “HardSkills”“SoftSkills”Wandlung “Im Projekt werden allerhöchstens 30% fachbezogene Fähigkeiten benötigt” Thomas Engel, Berater & Senior Projektmanager Zufall !!! Hier wird “gestafft”!
    25. 25. 0. HPT*s sind unterschiedlich! • Niemand kann “alles”! … s. <Gott> ;-) • Aus dem Zusammenwirken mehrerer Menschen mit unterschiedlichen Funktionsschwerpunkten und/oder unterschiedlicher fachlicher Herangehensweise sowie unterschiedlichen Persönlichkeitsmerkmalen und gemeinsamen Werten entstehen exzellente Ergebnisse. • “Monokultur” führt zur Einseitigkeit, Anfälligkeit für Krankheiten und sonstige “Schieflagen”. – Konventionelles Vorgehen: Pestizide! … Vernichtung des “unerwünschten” Anderen *Lyssa Adkins “The High Performance Tree ”, youtube
    26. 26. 0. Mindestanforderung: agile Werte • Commitment • Einfachheit (Simplicity) • Feedback • Fokus (Focus) • Kommunikation (Communication) • Mut (Courage) • Offenheit (Openness) • Respekt (Respect) bspw. http://agilecoach.de/themen/werte-prinzipien-und-praktiken/ …
    27. 27. 0. Who is Who? • Product Owner Seine Aufgabe ist es, durch seine Anforderungen das Entwicklungs-Team in Bewegung zu versetzen • Team Das Entwicklungs-Team “dreht sich” um die Aufgabe und bewegt sich mit ihrer Erfüllung voran • “Line Manager” Er sorgt für den RAHMEN, damit die freigesetzte Kraft “auf die Straße” gelangt • Scrum Master Er sorgt dafür, dass sich die Beteiligten im agilen Wirkraum (“Spielfeld”) regelkonform verhalten. • Agile “Coach” sorgt dafür, dass Widerstände überwunden werden und die Kernaufgaben “wie geschmiert” ablaufen können.
    28. 28. 1. Positionen im Team besetzen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Einer mit “einer Vision” UX / Frontend Designer “Rules Engineer” Backend Tester Operator (“Deployment” & “Betrieb”) Noch so ein Frontend-Spezialist “Senior Troubeshooter” Einer, der es anders machen will 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Produktinhaber (Strategie) Vertrieb Logistik Support Finanzen (“Controlling” etc.) Operator (“Deployment” & “Betrieb”) … … … Funktionsübergreifend Inter-disziplinär
    29. 29. 2. Strukturen entstehen =1 =1 • Ein wenig Chemie: Für Verbindungen werden benötigt – “freie Radikale” (Moleküle auf der Suche nach Bindung) – unterschiedliche Ladung (Energiedifferenz) – Nähe zum Gegenpart
    30. 30. 0. Etwas Chemie & Physik • In der Natur wird immer Energieausgleich, Gleichgewicht, Stabilität … angestrebt. • Atome bestehen aus einem Kern (Proton+Neutron) und umkreisenden Elektronen. Moleküle aus Atomen, die sich Elektronenbindung/en teilen. • Temperatur ist die Geschwindigkeit mit der Atome/Moleküle schwingen. • Einwirkende Energie (Wärme) wird solange aufgenommen/abgegeben, bis sie die Bindungsenergie der Elektronen übersteigt/unterschreitet. • Wenn die zugeführte Energie die Bindungskräfte der Elektronen übersteigt/unterschreitet, findet ein Wechsel des Aggegratzustands statt. Die Anordnungstruktur (“Kristallgitter”) der Moleküle verändert sich. – Eis + Sonne > Wasser; Wasser + Sonne > Dampf – Wenn Energie entzogen wird findet der Rückwechsel statt (Wolke > Regen; Wasser – Temperatur > Eis) • Wenn Veränderung erreicht werden soll, können sowohl Energiezufuhr als auch Nähe (“Druck”) beeinflusst werden. Zur Vertiefung: https://de.wikipedia.org/wiki/Siedepunkt
    31. 31. 3. Strukturen entstehen Aggregatzustände von Wasser: Übergänge: Energie entziehen oder zuführen und/oder Druck verändern O H H O H
    32. 32. Das rechte Maß In welchem Aggregatzustand ist Wasser für uns von größtem Nutzen? Druck Energie Dailies, Reviews, Retros, Iterationen Timeboxing
    33. 33. 4. Bewegung entsteht Impulse (Energieeinwirkungen) setzen Kräfte frei Je stabiler ein Zustand, desto mehr Energie wird benötigt, um Kraft (bspw. Bewegung) zu entfalten. Je instabiler ein Zustand, umso mehr Energie muss aufgewandt werden, um diesen zu halten. 4 1 43 1
    34. 34. 5. Leuchten breitet sich aus Eher exponentiell als sequentiell 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1 43 1
    35. 35. Finger weg und wachsen lassen! […]Das ist für die meisten Neulinge der schwerste Teil ;-) Gilt u.a. für Gärtner, Eltern, Führungskräfte und “Manager”.
    36. 36. Leben passt sich an Blüten: die Pflanze fühlt sich wohl und “will” sich unter diesen Bedingungen vermehren … die zuträglichen Umgebungsbedingungen werden Früchte tragen. Ausrichtung zur Sonne Bedingungen ungünstig - Pflanze stirbt ab Kräftige Stengel stützen gesunde Pflanzen
    37. 37. Fertsch*! (* Ostdeutsch, bedeutet “fertig”) Release
    38. 38. Retro! Beispielhafte Feedback-Verarbeitung bei den Erzeugern: • “We achieved … because we are …” – Was haben wir erreicht? – Warum haben wir es erreicht? • “I Like …” – Besonders gefällt mir … wegen … • “I Wish … ” – Ich wünsche mir, dass Wir/Du … im nächsten Durchgang (“Iteration”) … anders machen. • Decision! – Wir verabreden im Konsens, im nächsten Durchgang … anders/auf die folgende Weise anzugehen … Zum Einstieg: Agile Retrospectives - Making good Teams Great Auslieferung Resonanz
    39. 39. Und weiter geht’s … • Anpassung entsprechend der Retro-Entscheidung (adapt!) • Nächster Durchgang • Nächste Ernte • Retro (inspect!) • Anpassung (adapt!) • Durchgang • Ernte • Retro (inspect!) • Anpassung (adapt!) …
    40. 40. RoTI* für diesen Vortrag • 5 Finger: Deutlich mehr Nutzen als Aufwand. Hoher Wert. • 4 Finger: Über Durchschnitt. Der Nutzen überwiegt den Aufwand. Guter Wert. • 3 Finger: Durchschnitt. Aufwand und Nutzen stehen in Waage. Wertvoll. • 2 Finger: Nützlich. Der Aufwand überwog. Dadurch Zeit verloren. • 1 Finger: Nutzlos. Zeit verschwendet, nichts mitgenommen. Für mich wertlos. *RoTI: “Return on Time Invested”
    41. 41. • Here’s my hand – so meet me half of the way • I see, the circumstances are strange. I want You to change and still stay the same … Call 2 Action
    42. 42. The End. … for this time. I’ll be back!
    43. 43. Mehr davon? Kontakt: Legal notice: the content is provided under CC/BY-SA 4.0 license, © A. Gerber, Leipzig, 2016

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