Niedersächsisches Studieninstitut
     Oldenburg, März 2009
• Web 2.0 – Ein schillernder Begriff
      • Anwendungsbeispiele
      • Ideen für E-Government-Dienste




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Ein schillernder Begriff




Claas Hanken 03/2009
RSS             Mashups
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Der große Medienrummel ist vorbei




   Quelle: Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies (07/2008)
Keine Revolution, sondern Evolution

      WWW-Begründer Berners-Lee (2006):
       Beim Web ging es immer schon darum, Me...
Technik

      • Webstandards
      • XML: Extensible Markup Language,
        hierarchisch strukturierter Datenaustausch
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Beispiele

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                                        zusammenführen
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„Remix“ von Datenquellen

      • Datenquellen zusammenführen
      • Inhalte neu mischen und filtern
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Ideen für kommunales E-Government

      • Beobachtung der Online-Medien
      • Verknüpfung kommunaler Informationen mit
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Beispiel: swim & fun Nordwest
Webanwendungen

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      • Cloud Computing: Rechenleistung u...
Ideen für kommunales E-Government

      • Einbindung von Geo-Diensten als Webservice
      • Webdienste des Kreises für k...
Notfallvorsorge-Informationssystem
Einbeziehung der Nutzer

      • Vergabe von Nutzerwertungen und
        Inhaltszuordnungen ersetzt
        Redaktionsarbe...
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Häufig auch dabei: neue Lizenzformen

      • Freie Software (oder wenigstens
        Offenlegung von Programmierschnittst...
Ideen für kommunales E-Government

      •   Kommunikationsforen
      •   Koordination der ehrenamtlich Tätigen
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Abwägung: Web 2.0 für die Verwaltung

       Risiken                Vorteile

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      • Mit Web-Technologien werden neue Wege
        gesucht...
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Web 2.0 Kommunalverwaltung Hanken ifib
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Die Evolution der Webentwicklung setzt sich fort. Seit über drei Jahren macht der Begriff "Web 2.0" die Runde. Inwieweit können die in diese neue Schublade einsortierten Entwicklungen für Internetauftritt und Mitarbeiterportal in Kommunalverwaltungen nutzbar gemacht werden?

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  1. 1. Niedersächsisches Studieninstitut Oldenburg, März 2009
  2. 2. • Web 2.0 – Ein schillernder Begriff • Anwendungsbeispiele • Ideen für E-Government-Dienste Claas Hanken 03/2009
  3. 3. Ein schillernder Begriff Claas Hanken 03/2009
  4. 4. RSS Mashups News Datenquellen zusammenführen und neu mischen Wikis Geo-Anwendungen Weblogs Nutzer- Webanwendungen Partizipation Communities Webbrowser Cloud Computing Podcasts als zentrale Tagging Nutzer-Software Claas Hanken 03/2009
  5. 5. Der große Medienrummel ist vorbei Quelle: Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies (07/2008)
  6. 6. Keine Revolution, sondern Evolution WWW-Begründer Berners-Lee (2006): Beim Web ging es immer schon darum, Menschen mit Menschen zu verbinden. „Web 2.0“ baut technisch auf den etablierten Standards des Web und JavaScript auf. Foto: captsolo @ flickr unter cc Share Alike 2.0 Generic Claas Hanken 03/2009
  7. 7. Technik • Webstandards • XML: Extensible Markup Language, hierarchisch strukturierter Datenaustausch • AJAX: Asynchronous JavaScript and XML, Teile von HTML-Seiten werden bei Bedarf nachgeladen • RSS/Atom-Feeds: Übermittlung von Aktualisierungen in schlanken XML- Formaten Claas Hanken 03/2009
  8. 8. Beispiele Datenquellen zusammenführen und neu mischen Nutzer- Webanwendungen Partizipation Claas Hanken 03/2009
  9. 9. „Remix“ von Datenquellen • Datenquellen zusammenführen • Inhalte neu mischen und filtern • RSS als eine Antwort auf die Informationsschwemme • Beispiel: Google News stellt aktuelle Nachrichten automatisch zusammen • Beispiel: Yahoo! Pipes macht es möglich, Inhalte zu kombinieren und modifizieren („Mashups“) Claas Hanken 03/2009
  10. 10. Ideen für kommunales E-Government • Beobachtung der Online-Medien • Verknüpfung kommunaler Informationen mit zentralen Kartendiensten • regionale Veranstaltungshinweise Claas Hanken 03/2009
  11. 11. Beispiel: swim & fun Nordwest
  12. 12. Webanwendungen • Webbrowser als Mittelpunkt der Nutzeranwendungen • Cloud Computing: Rechenleistung und Speichers werden weitgehend ins Netz verlegt (Problem: Datenschutz und Datensicherheit) • Beispiel: Nutzung komplexer Geoanwendungen über den Browser • Beispiel: Office-Anwendungen von Google Claas Hanken 03/2009
  13. 13. Ideen für kommunales E-Government • Einbindung von Geo-Diensten als Webservice • Webdienste des Kreises für kreisangehörige Kommunen • Webdienste zu Wetter und Katastrophenschutz Claas Hanken 03/2009
  14. 14. Notfallvorsorge-Informationssystem
  15. 15. Einbeziehung der Nutzer • Vergabe von Nutzerwertungen und Inhaltszuordnungen ersetzt Redaktionsarbeit. • Webanwendungen werden mit jedem neuen Nutzer attraktiver und intelligenter. • Der Nutzer verwaltet seine Daten selbst. • Wikis, Weblogs, Podcasts • Online-Communities, Kontaktbörsen Claas Hanken 03/2009
  16. 16. Claas Hanken 03/2009
  17. 17. Häufig auch dabei: neue Lizenzformen • Freie Software (oder wenigstens Offenlegung von Programmierschnittstellen) • Veröffentlichung von Inhalten unter Lizenzen, die den Nutzer wenig einschränken z.B. Creative Commons • Einbeziehung möglichst vieler Programmierer und freier Mitarbeiter zur Qualitätssicherung und Verbesserung Claas Hanken 03/2009
  18. 18. Ideen für kommunales E-Government • Kommunikationsforen • Koordination der ehrenamtlich Tätigen • informelle Bürgerbeteiligung • Anwendungen im Mitarbeiterportal, z.B. Wissensmanagement mit Wiki- Technologie Claas Hanken 03/2009
  19. 19. Abwägung: Web 2.0 für die Verwaltung Risiken Vorteile • Haftung • Partizipation • Datenschutz • Bürgerdienste • Datensicherheit • Möglichkeiten zur • Kosten Kooperation • Lizenzprobleme • Skalierbarkeit der Webanwendungen Claas Hanken 03/2009
  20. 20. Was hindert oder fördert den Erfolg? Erfolgshindernisse Erfolgstreiber • Vandalismus / Spam • begeisterungsfähige • feste Hierarchien technikaffine Nutzer • technische Probleme • kritische Masse an • IT-Jargon Nutzern, die eigene • Programmier- und Inhalte einstellen Auszeichnungs- • Vernetzung mit Sprachen etablierten Medien • „Honigtöpfe“ Claas Hanken 03/2009
  21. 21. Zwischenfazit • Web 2.0 ist nichts revolutionär Neues. • Mit Web-Technologien werden neue Wege gesucht, Menschen zur Mitarbeit zu begeistern und Netzwerkeffekte zu nutzen. • Der größte Medienrummel ist vorbei, die Übertragung etablierter Anwendungen auf die öffentliche Verwaltung wird geprüft. Claas Hanken 03/2009
  22. 22. Kontakt: Am Fallturm 1, 28359 Bremen Telefon: ++49(0)421 218-2674 Telefax: ++49(0)421 218-4894 Claas Hanken – hanken@ifib.de Internet: www.ifib.de E-Mail: info@ifib.de www.egovernment-akademie.de www.ifib.de

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