GESCHÄFTSBERICHTLEISTUNG I KOMPETENZ I NETZWERK
Inhalt 3    Grußwort des Vorstandsvorsitzenden OB Christoph Palm 4    Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde 5  ...
Christoph Palm       Oberbürgermeister,       Vorstandsvorsitzender des Virtual Dimension       Centers Fellbach          ...
Vorwort des          Geschäftsführers          Dr. Christoph Runde                                                        ...
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Informationsbeschaffung           Ingenieurswissen vergrößert und ändert sich kontinuierlich. Vor allem im Bereich        ...
Leistung                         Kompetenz                         Netzwerk      Kontaktvermittlung         Die Suche nach...
Marketing         Bekanntheit am Markt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Als aner-         kanntes Kompeten...
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Mitgliedschaft      Als Mitglied profitieren Sie von unserem kompletten Leistungsangebot. Sie bekommen      unsere volle Un...
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Fachkongress „Design Prozess“ Design als strategisches Element ist und bleibt ein entscheidendes Kriterium für den Markter...
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Nationale GremienBerliner Kreis:      Der Berliner Kreis ist ein wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung.Gesellsch...
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Bitmanagement-                                                                                        Interaktive Web3D   ...
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Optimierter VR-Visualisierungsprozeß mit VRFXDer Workflow mit VRfx                                              Iterationss...
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Laboraufbau PlanungsraumDurch diese Möglichkeiten entwickelte sich die Idee, den Virtu-   Die Firma sign point GmbH entwic...
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Experten-Know-how                                                                 für die Digitale Fabrik          Industr...
Leistung                          Kompetenz                       Netzwerk           Verzahnung von Konstruktion,         ...
VDC-Jahresbericht 2011
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Jahresbericht 2011 des Virtual Dimension Centers (VDC): Leistung, Kompetenz, Netzwerk

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VDC-Jahresbericht 2011

  1. 1. GESCHÄFTSBERICHTLEISTUNG I KOMPETENZ I NETZWERK
  2. 2. Inhalt 3 Grußwort des Vorstandsvorsitzenden OB Christoph Palm 4 Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde 5 Leistung 6 Geschäftsfelder 7 Informationsbeschaffung 8 Kontaktvermittlung 9 Marketing 10 Technologietransfer 11 Einwerbung von Fördermitteln 12 Partnerschaft 13 Mitgliedschaft 14 Veranstaltungen und Workshops des VDC 15 Fachkongress „Design Prozess“ 16 Virtual Efficiency Congress 17 Kompetenz 18 Projekt IMOSHION 19 Projekt InfoPro 20 Projekt OpiNet 21 Weitere Projektbeteiligungen 22 Gremienarbeit 24 Auszeichnungen 25 Netzwerk 26 Bern University of applied Science – Computer Perception and Virtual Reality Research Group 27 Bitmanagement - Interaktive Web3D Software am Beispiel GIS 28 [dav]it – Visualisierung in Unternehmenskommunikation & Forschung 30 Fraunhofer IAO - VRfx – Optimierte, anmutungstreue Visualisierung in VR 32 Fraunhofer IPA - VR+Multitouch: ein interaktiver Virtueller Planungsraum 34 IC.IDO - The visual decision company 35 Iconoval - image cluster in Alsace 36 IMAGENT - Zukunftssichere Lösungen 37 IndustrieHansa - Experten-Know-how für die Digitale Fabrik 38 Lauer & Weiss - Verzahnung von Konstruktion, Strukturanalyse und Strömungssimulation 39 Rems-Murr-Kreis - Unser Erfolgsrezept: Hightech und Lebensqualität 40 Visenso - Robert-Bosch-Krankenhaus nutzt VR-Technologie von Visenso 42 VRMMP - VRSim - Immersive training in oil&gas industries 43 Wurzel Medien - Medienwerkstatt und Traumfabrik fürs Marketing 44 WIN Verlag - Perfekt informiert mit dem Virtual Reality Magazin 46 Mitglieder des VDC Fellbach 53 Wir in den Medien 54 Das Team
  3. 3. Christoph Palm Oberbürgermeister, Vorstandsvorsitzender des Virtual Dimension Centers Fellbach Verband erarbeitet und dokumentiert und so dem gesamten Netzwerk zur Verfügung gestellt. Dies war auch 2011 einer der Pfeiler für die stabile Entwicklung des VDC und für seine positive Leistungsbilanz. Diese Einschätzung wird von unabhängiger Seite bestätigt. Im Dezember 2010 wurde das VDC Fellbach als einer der Gewin- ner im Regionalen Clusterwettbewerb Baden-Württemberg ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde von der Jury insbe- sondere die Strategie zur thematischen Weiterentwicklung. Nach 2006 und 2009 hat sich das VDC 2011 erneut einem Benchmarking-Prozess durch die Initiative Kompetenznetze Deutschland unterzogen, der dieses Mal unter der Flagge der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) lief. Das Ergebnis war wieder sehr erfreulich für das VDC. Es zählte zu den zwei besten aus elf getesteten Initiativen in Baden-Württemberg. Im Punkt Strategiefindung erhielt das VDC dabei gute Noten, anderen Netzwerken wurden dabei Mängel bescheinigt. Das Ergebnis des Regionalen Clusterwettbewerbs fand damit einePositive Entwicklung in schwierigem Umfeld: Das VDC Fell- Bestätigung.bach ist bislang gut durch die Untiefen der Wirtschafts- undFinanzkrise gekommen und kann für die beiden zurückliegen- Das gute Ergebnis ist kein Zufall: So wurden in der Vergangen-den Jahre eine erfreuliche Bilanz aufweisen. Die Mitgliederzahl heit am VDC Fellbach auch gute Benchmarking-Ergebnisseist weiter angestiegen, die Aktivitäten konnten nochmals ver- immer zum Anlass für weitere Optimierungen genommen.stärkt werden. Personelle Veränderungen wurden weitgehend Als mitgliedergetragene Initiative muss sich das VDC ohnehinreibungslos bewältigt, sie boten auch Gelegenheit, die Struk- immer den Anforderungen seiner Mitglieder stellen. Das VDCturen innerhalb des VDC zu überprüfen und im Ergebnis die tut dies konsequent. Dies ist einer der Faktoren für seine nach-Effizienz zu steigern. haltige Entwicklung, die sich auch positiv auf die Entwicklung des Wirtschaftstandorts Fellbach und der Region insgesamtEs hat sich ausgezahlt, dass wir am VDC in den vergangenen auswirkt.Jahren konsequent darauf gesetzt haben, Mitarbeiter-unab-hängiges Gemeinschaftswissen zu erarbeiten – Wissen, das so Ich wünsche allen Mitgliedern, Assoziierten und Partnernnur in einem Netzwerk erarbeitet werden kann, Wissen, das des VDC eine erfolgreiche Fortsetzung der Kooperation imdann von allen Mitgliedern im Netzwerk gemeinsam genutzt VDC-Netzwerk.werden kann. Dies gilt nicht nur für das sog. „intellektuelleKapital“. Auch fachbezogenen Informationen werden im 3
  4. 4. Vorwort des Geschäftsführers Dr. Christoph Runde Dr. Christoph Runde Geschäftsführer des Virtuals Dimension Centers FellbachDas Jahr 2011 war für das VDC ein gutes Jahr. Wir konntenwieder neue Mitglieder in unserem Netzwerk begrüßen, dieuns in den Themen Computer Aided Engineering, Compu-ter Generated Imagery oder Prozessberatung unterstützen.Letzterer Punkt ist insbesondere relevant vor dem Hintergrunddes Umstands, dass der Einsatz von VR im wirtschaftlichenUmfeld natürlich ein Prozessthema ist: die erfolgreiche organi-satorische Verankerung der Verwendung von VR-Technologienentscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Diese Erkenntnis hatsich weitgehend durchgesetzt, die konkrete Ausgestaltungeinzelner Aktivitätsfelder wie Aufbau-, Auflauforganisationoder Humanressourcen im Rahmen eines sauberen Projektma-nagements ist das wichtige Arbeitsfeld der Berater. Gleichzei-tig mit neuen Mitgliedern haben wir weitere Organisationenmit uns assoziiert, meist Verbände und Netzwerke, um unsereReichweite zu vergrößern. Im übertragenen Sinne ist damitdie Anzahl der von uns erreichbaren interessanten Personengemeint, im wörtlichen Sinne ermöglichen es uns die Ver-bindungen nach Turin, Laval und Göteborg tatsächlich einengrößeren räumlichen Kreis anzusprechen. Die Angebote zur mehr Präzision und Freiheitsgrade. Dass der Bedarf besteht,grenzüberschreitenden Kooperation beschränken sich dabei zeigen die unmittelbar nach Produkteinführung verfügba-nicht auf die VDC-Geschäftsstelle, sondern stehen allen unse- ren Hacks der Low-Cost-Tracker. Ein andere technische Ent-ren Mitgliedern offen. wicklung, die 2011 ihre Geschichte fortschrieb, waren die Laserprojektoren. Der hohe Wirkungsgrad verursacht wenigIn der Öffentlichkeitsarbeit haben wir die Whitepapers als Abwärme, Miniaturisierung („Pico-Projektoren“) ist möglich,neues Instrument aufgegriffen. Sie sollen jeweils einzelne die Lebensdauer ist riesig. Die ersten LED-Datenbeamer mitThemen überblicksartig erläutern. Gedacht sind diese als Ein- 1000 ANSI-Lumen und 30.000h Lebensdauer sind bereitsstiegslektüre und Orientierungshilfe. VDC-Mitglieder sind bei auf dem Markt .Interesse herzlich eingeladen, sich an der Erstellung dieserWhitepapers zu beteiligen und damit Fachthemen zu besetzen.Technisch interessant war 2011 natürlich der weitere Siegeszug Die Zukunft bleibt spannend - bleiben Sie dran mit uns!der Low-Cost-Tracker wie Microsoft’s Kinect oder die Nintendowii. Die Economies of Scale sorgen hier in Form der Spiele-Ein-gaben schon heute für sagenhaft niedrige Preise, der Wettbe-werb der Konsolenhersteller wünschenswerterweise künftig für4
  5. 5. Leistung 5
  6. 6. Leistung Kompetenz Netzwerk Geschäftsfelder „Mehrwert durch Netzwerk“ ist die Basis unseres Leistungsangebots. Mit jahre- langer Erfahrung und Fachkompetenz im Bereich Virtual Engineering bieten wir unseren Mitgliedern, Partnern sowie kleinen- und mittelständischen Unterneh- men ein breites Leistungsspektrum. Aktuelles Know-How und Bekanntheit am Markt sind heutzutage die relevanten Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Daher haben wir unsere Leistungen genau auf diese Bereiche zugeschnitten und unter- stützen Sie somit beim nachhaltigen Unternehmenserfolg. Informationsbeschaffung Ständige Neuerungen und Entwicklungen machen das Themenfeld „Virtual Engineering“ sehr dynamisch. Wir behalten für das VDC-Netzwerk den Überblick und liefern relevante Informationen zu Trends, Entwicklungen und Innovationen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Kontaktvermittlung Fachleute oder Kooperationspartner zu finden ist oftmals eine große Herausforderung. Mit unseren zahlreichen Kontakten aus Wirtschaft und Wissenschaft können wir schnell und zuverlässig passende Lieferanten, Projekt- oder Ansprechpartner für die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Partner finden. Marketing Die Bekanntheit sowohl von dem Bereich Virtual Engineering als auch von Unternehmen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor am Markt. Für unsere Partner und Mitglieder bieten wir aktive Kommunikationsunterstützung über unsere Webseite sowie Pressearbeit zu gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen. Technologietransfer Die Nutzung moderner Virtual Engineering Technologien stellt Unternehmen oftmals vor Anfangsschwierigkeiten. Mit unserer Fachkompetenz unterstützen wir kleine und mittel- ständische Unternehmen bei der Planung und Implementierung von 3D Simulations- und Visualisierungslösungen, beispielsweise mit dem eigens entwickelten 3D-FitnessCheck. Einwerbung von Fördermitteln Im Rahmen der Wirtschaftsförderung beraten wir nicht nur Unternehmen sondern initiieren für unsere Mitglieder auch EU- und Bundesprojekte im Bereich Virtual Engineering. Dabei unterstützen wir die Mitglieder von der Antragstellung bis zum Management der Projekte und der damit verbundenen Fördermittel.6
  7. 7. Informationsbeschaffung Ingenieurswissen vergrößert und ändert sich kontinuierlich. Vor allem im Bereich Virtual Engineering gibt es ständig neue Technologien, Methoden und Trends. Wir behalten in diesem dynamischen Markt für unsere Mitglieder und Part- ner den Überblick. Dabei sorgen wir stets für aktuelle und präzise Informati- onen sowie Einschätzungen zu Trends auf dem Gebiet der Simulations- und Visualisierungstechnologien.Besonders in einem dynamischen und modernen Technolo- Als Plattform für einen reibungslosen Informationsaustauschgieumfeld wie Virtual Engineering ist es schwer, verlässliche zwischen den einzelnen Akteuren des Netzwerks bieten wir mitund relevante Informationen zu finden. Wir sammeln daher unserer Webseite ein Web-Portal mit News zum dynamischenMarktstudien, Positionspapiere, Analysen sowie aktuelle Markt des Virtual Engineerings. Außerdem bilden unsere Ver-Informationen zu relevanten Technologien und Veranstal- anstaltungen den informellen Teil unserer Plattform. Des Wei-tungen, ordnen sie ein und fassen diese zusammen. Die- teren bieten wir verschiedene Aus- und Weiterbildungen vonses geordnete Fachwissen können unsere Mitglieder dann Mitarbeitern im Bereich Virtual Engineering sowie verschie-jederzeit über unsere Wissensdatenbank abrufen. Ausge- dene Seminare, Workshops oder Kongresse an.wählte Informationen werden auch in unserem VDC- News-letter veröffentlicht. 7
  8. 8. Leistung Kompetenz Netzwerk Kontaktvermittlung Die Suche nach Projektpartnern, Dienstleistern oder Fachleuten ist oftmals auf- wändig und zeitraubend. Wir helfen unseren Mitgliedern und Partnern dabei die richtigen Ansprechpartner für ihre Ansprüche und Projekte zu finden. Auch hierbei gilt das Motto: „Mehrwert durch Netzwerk“.Im Vordergrund steht bei uns der direkte und persönliche und Forschern im Bereich des Virtual Engineering. SoKontakt zu unseren Netzwerkpartnern. Wir nehmen uns gerne erhalten Sie schnell und effizient Ansprechpartner für Ihredie Zeit, im persönlichen Gespräch gemeinsam die richtigen Ansprüche, Projekte oder Fragen. Hinzu kommen zahlreicheAnsprechpartner zu finden und stellen Kontakte innerhalb und Fachveranstaltungen, Facharbeitsgruppen oder auch unseraußerhalb des Netzwerkes her. VDC- Stammtisch als ständige Möglichkeit mit Fachleuten in Kontakt zu treten.Neben der persönlichen Kontaktvermittlung sind in unsererProdukt- und Projektdatenbank zahlreiche Lösungen und Gerne vermitteln wir Ihnen auch Kontakte insLieferanten zu verschiedensten Hard- und Softwaresystemen Ausland, beispielsweise nach Frankreich, Brasilien odergeführt. In unserem Kompetenzkubus findet man entlang der Schweden. Außerdem unterstützen wir mit unsererdrei Achsen Zielbranche, Technologie und Leistungsangebot Jobbörse für Studenten, Absolventen und Fachleute dieden Kontakt zu zahlreichen Spezialisten, Anwendern Rekrutierungsarbeit der Mitglieder.8
  9. 9. Marketing Bekanntheit am Markt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Als aner- kanntes Kompetenzzentrum im Bereich Virtual Reality und Virtual Engineering ergänzen wir mit zielgruppenspezifischem Marketing die Kommunikationsarbeit von Unternehmen. Dabei stehen die Steigerung der Bekanntheit und die positive Imagebildung des Themenfeldes Virtual Engineering sowie die unserer Mitglieder und Partner im Mittelpunkt.Der Bereich Virtual Engineering ist eine entscheidende Die Kommunikation von Innovationen, neuen Produkten oderZukunftstechnologie für den Industriestandort Deutschland. Dienstleistungen sowie Entwicklungen ist für UnternehmenDiese Tatsache auch bei relevanten Entscheidern und in der sehr wichtig. Aus diesem Grund ist die KommunikationPolitik bekannt zu machen ist Teil unserer Mission. Über nach außen unerlässlich. Unsere Mitglieder haben daherunterschiedliche Kanäle betreiben wir Technologiemarketing die Möglichkeit ihre Neuigkeiten auf unserer Webseite zuund machen das Thema Virtual Engineering bekannter veröffentlichen. Außerdem können Partner und Mitgliederund attraktiv. Informationsveranstaltungen, Newsletter Veranstaltungen wie Workshops, Seminare oder Kongresseoder Pressemitteilungen sind nur eine kleine Auswahl der im Veranstaltungskalender unserer Webseite veröffentlichen.Möglichkeiten die wir regelmäßig zur Veröffentlichung Diese Informationen werden auch an interessierte Abonnentenvon Projektergebnissen nutzen. Vor allem bei EU- oder des monatlichen VDC-Newsletters versendet. Zu denBundesprojekten gehört das Veröffentlichen von Abonnenten gehören vor allem Entscheider und Fachleute ausErgebnissen zu einer wesentlichen Aufgabe, bei der wir dem Bereich Virtual-Engineering.unsere Mitglieder aktiv unterstützen. Neben klassischenInternetkanälen nutzen wir auch Social Media wie Wir arbeiten außerdem in zahlreichen Gremien sowiebeispielsweise Facebook und Xing. Facharbeitskreisen mit und bringen die Belange unserer Mitglieder dort ein. 9
  10. 10. Leistung Kompetenz Netzwerk Technologietransfer Visualisierung und Simulation sind heutzutage aus kaum einem Unternehmens- bereich wegzudenken. Allerdings stehen vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung neuer Virtual-Engineering- Technologien vor einer Herausforderung. Dabei helfen wir mit unserer Fachkom- petenz und betreiben technische Wirtschaftsförderung.Vom 3D-FitnessCheck bis zur Erstberatung im Virtual- von 3D-CAD“, „Simulationsmethoden“ und „VirtuellerEngineering-Bereich unterstützen wir kleine und Realität“ stehen wir zur Verfügung.mittelständische Unternehmen bei der Nutzung undImplementierung moderner Visualisierungs- und Des Weiteren können kleine und mittlere Unternehmen anSimulationsverfahren. Durch unsere jahrelange Erfahrung unseren Fach-Workshops teilnehmen und dadurch einenmit der Technologie sowie unserem Team aus Fachleuten Zugang zu Virtual Engineering erlangen. Wir stellen unserwerden Probleme schnell erkannt und ausgeräumt. Mit mit modernster Technik ausgestattetes Demo-Center gernedem 3D-FitnessCheck können kleine und mittelständische zur Verfügung und bieten dadurch allen Unternehmen dieUnternehmen kostenlos eine Bedarfs- und Potenzialanalyse Möglichkeit, Virtual Engineering aktiv zu nutzen.über einen Onlinefragebogen erstellen. Mit der anschließendenAuswertung erhalten die Anwender einen individuellen Report In unserem Webportal und unserem monatlichen Newsletterüber Stärken, Potenziale und die Grenzen der Anwendung von mit ca. 4000 Empfängern werden aktuelle News aus der3D-CAD und Virtual Reality Systemen in ihrem Unternehmen. Szene veröffentlicht und bei Interesse gerne weiter erläutert.Auch für fachspezifische Beratungen zu den Themen „Einsatz10
  11. 11. Einwerbung von Fördermitteln Virtual Engineering ist eine Schlüsseltechnologie der Produktentwicklung und Ferti- gungsplanung. Gleichwohl gibt es starken Bedarf zur weiteren Forschung und Entwick- lung: neue Anwendungsgebiete, mathematische Grundlagen, Integrationserfordernisse und User Centered Design bedingen forschungsintensive Vorarbeiten. Hier unterstützen staatliche Institutionen mit Förderprogrammen: EU, Bund, Land und Region fördern Pro- jekte mit strategischer Bedeutung für den jeweiligen Technologiestandort.Für unsere Mitglieder und Partner unterstützen wir die das Führen des Dialogs mit Fördermittelgebern undEinwerbung und Verwaltung dieser Fördermittel. Damit Projektträgern. Während des Projekts können wir uns umhelfen wir den Netzwerkpartnern, sich auf ihre wesentliche das Projektmanagement kümmern, um die AbrechnungEntwicklungs- und Forschungsarbeit zu konzentrieren. der Fördermittel, um die Verbreitung der Projektergebnisse (Transfer) und eine mögliche ProjektnachfolgeWir beobachten permanent Ausschreibungsbörsen (Anschlussförderung). In vielen Fällen unterstützen wirund informieren unsere Mitglieder zu Möglichkeiten auch Fördergeber, indem wir sie bezüglich zukünftigerder Förderung von Forschung, Produktentwicklung, Förderschwerpunkte beraten.Vernetzung, Personal und Veranstaltungen – initiativ, aufAnfrage und über unseren halbjährlichen Fördernewsletter. Von unseren jahrelangen Erfahrungen im Umgang mitDie Antragsstellung unterstützen wir ganz operativ, Projekten profitiert auf diese Weise das ganze VDC-Netzwerk.beispielsweise durch Antragskoordination, inhaltlicheBeiträge zum Antrag, Konsortialbildung sowie durch 11
  12. 12. Leistung Kompetenz Netzwerk Partnerschaft Mit dem neu aufgelegten, kostenfreien Partnerprogramm bieten wir eine attraktive Alternative zur Vollmitgliedschaft in unserem Netzwerk. Das Programm richtet sich an Anwenderunternehmen aus der Industrie und verschafft auch kleineren Unternehmen zahlreiche Vorteile. Im Partnerprogramm erhalten Unternehmen das relevante Wissen und die Unterstützung, welche sie für die Basisarbeit im Bereich Virtual Engineering brauchen. Partner und Mitglieder profitieren daher voneinander und von der Zugehö- rigkeit im Netzwerk. Partner im VDC-Netzwerk erhalten folgende Leistungen: Wir unterstützen Sie bei der Aus- und Weiterbildung. Wir kommunizieren Ihre Veranstaltungen sowie Ihre Neuigkeiten. Wir helfen Ihnen, stets über das nötige Know-How im Bereich Virtual Engineering zu verfügen. Wir stellen Ihr Unternehmen in Werbeunterlagen, auf unserer Internetseite und auf Veranstaltungen vor. Sie erhalten unseren regelmäßig erscheinenden Förder- newsletter mit interessanten Ausschreibungen. Sie können an unseren Arbeitsgruppen teilnehmen. Wir berücksichtigen Sie bei der Konsortialbildung öffentli- Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wird cher Ausschreibungen. Ihnen durch regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht.12
  13. 13. Mitgliedschaft Als Mitglied profitieren Sie von unserem kompletten Leistungsangebot. Sie bekommen unsere volle Unterstützung und ziehen Nutzen aus Kontakten zu anderen Mitgliedern und Partnern. Die Vorteile einer Mitgliedschaft gehen über die Basisunterstützung hin- aus. Zu den Vorteilen gehören unter anderem umfangreiches Know-how aus unserer exklusiven VDC-Wissensdatenbank. Schon über sechzig Unternehmen und Forschungs- einrichtungen haben sich für eine Mitgliedschaft in unserem Netzwerk entschieden.Als Mitglied erhalten Sie Mitspracherecht im Verein, kön- Gerne stellen wir Ihnen unsere modernen, vollaus-nen bei Mitgliederversammlungen Wünsche, Kritik und gestatteten Räumlichkeiten und unser Demozent-Vorschläge äußern und werden bei wichtigen, das Netz- rum zu vergünstigten Konditionen zur Verfügung,werk betreffenden Entscheidungen eingeschlossen. welche Sie zur Durchführung von Meetings und jeder Art von Veranstaltung jederzeit nutzen können.Sie erhalten Zugang zu unserem Intranet und unsererWissensdatenbank. Dort können Sie auf Studien, Ana- Wir organisieren auf Anfrage gerne Ihre Veranstaltungen.lysen und Kalender zugreifen und aktuelle Informatio-nen zum Methodologie- und Technologiebereich finden. Wir vermitteln Ihnen bedarfsgerechte Kontakte.Wir senden Ihnen den sorgfältig auf die Interessen Wir kommunizieren Ihr Leistungsangebot, Ihreunserer Mitglieder zugeschnittenen Fördernewslet- Veranstaltungen und Ihre Neuigkeiten und stel-ter mit für Sie interessanten Ausschreibungen zu. Die len Ihr Unternehmen in Werbeunterlagen, aufAntragstellung und das Projektmanagement der für Sie unserer Internetseite und auf von uns besuch-nutzenbringenden Projekte übernimmt unser Team. ten und durchgeführten Veranstaltungen vor.Lassen Sie sich von uns bei der Fachkräfterekrutie- Der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern wirdrung und bei der Aus- und Weiterbildung unterstützen. Ihnen durch regelmäßig stattfindende Stammtische ermöglicht. 13
  14. 14. Leistung Kompetenz Netzwerk Veranstaltungen & Workshops des VDC Unser Veranstaltungsteam organisiert jedes Jahr zahlreiche Veranstaltungen und ist als Besucher und Aussteller auf ausgewählten Events, Messen und Kongressen vertreten. Dort präsentieren wir das VDC-Netzwerk mit seinen Mitgliedern. Viele Veranstaltungen oder Workshops initiieren wir selbst und informieren Mitglieder und Unternehmen über aktuelle Entwicklungen sowie Trends im Bereich Virtual Engineering.Durch die von uns durchgeführten Veranstaltungen haben zu den Themen „VR in der Verpackungstechnik“,„VR inunsere Netzwerkpartner die Möglichkeit, ihr Unternehmen und der Luftfahrt“, „Virtual Humans“ und „Arbeitsschutz imihre Schwerpunkte zu präsentieren und Kontakte mit anderen Mittelstand“ durchgeführt.Netzwerkpartnern zu knüpfen. Es ist ausdrücklich gewünscht,dass unsere Mitglieder Veranstaltungen mitgestalten. Ein weiterer Teil des Veranstaltungsmanagements bildet die Reihe „Dialogveranstaltung“ in Zusammenarbeit mitIn den VDC-Technologie- und Industrieworkshops anderen Kompetenznetzwerken. Sie versteht sich alsreferieren Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Kommunikations- und Kontaktplattform für ingenieur-branchenrelevanten Themen. Wir legen Wert auf eine offene und technologiegetriebene mittelständische UnternehmenAtmosphäre, in welcher der direkte Austausch zwischen aus der Region. Engineering-Themen werden praxisnahden Teilnehmern und Referenten gewährleistet wird. Unsere aufgegriffen, diskutiert und vermittelt. Sie dienen demWorkshops richten sich häufig an kleine und mittlere Erfahrungs- und Informationsaustausch und bietenUnternehmen und sind nicht zuletzt aus diesem Grund Möglichkeiten, neue und interessante Kontakte zu knüpfen.kostenfrei. Im Jahr 2011 wurden beispielsweise Workshops14
  15. 15. Fachkongress „Design Prozess“ Design als strategisches Element ist und bleibt ein entscheidendes Kriterium für den Markterfolg industrieller Güter. Die Integration von Design in bedeutende Entwicklungsprozesse zahlt sich aus, wesentliche Wettbewerbsvorteile gegen- über Mitbewerbern national wie auch international sind nachweisbar und mit- tels eines durchdachten Designs schaffen Unternehmen die Abgrenzung zumWettbewerb. Bereits zum sechsten Mal fand 2011 der „Fachkongress Design Prozess“ als Wegweiser und Plattform für Geschäftsführer, Technische Leiter, Designer und interessierte Innovatoren in der Designregion Stuttgart und darüber hinaus statt. Gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, dem Geschäftsbereich Kreativwirtschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und dem Packaging Excellence Center Waiblingen konnten wir auch im Jahr 2011 namhafte Referenten gewinnen, die mit praxisnahen und interessanten Vorträgen überzeugten: Uwe Rothenburg aus dem Geschäftsfeld Virtuelle Produktsicherung beim Fraunhofer IPK startete mit einem Vortrag über Immersive Modelliertechniken „Tangible Interfaces für die Virtuelle Produktentstehung“. Der Diplom-Designer Jürgen Schmid von DesignTech zeigte in seinem anschließenden Vortrag auf, wie man durch das einzig richtige Design mehr Erfolg erzielen kann. „Interact – Interface – Communicate“ war Thema von Gunter Ott, dem Director Design Management bei der Siemens AG. Mit einem Praxisbeispiel der MAN TRUCK & BUS AG beendete Stephan Schönherr, Senior Manager Design, den Fachkongress Design Prozess. Titel seines abschließenden Vortrags war „Designorientierte Omnibusse – Zweimarkenstrategie im Design der MAN Truck & Bus AG für die Marken MAN und NEOPLAN“. Die Veranstaltung wurde in diesem Jahr unterstützt vom EU-geförderten Projekt „POOLING4CLUSTERS“ Interreg IVC. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen in den sieben beteiligten Partnerregionen zu verbessern, indem die Unterstützungsleistung für Cluster effizienter gestaltet wird. Der Fachkongress „Design Prozess“ erfreute sich auch in diesem Jahr wieder einer Vielzahl von Teilnehmern und wird im Jahr 2012 seine Fortsetzung finden. 15
  16. 16. Leistung Kompetenz Netzwerk Virtual Efficiency Congress Der Virtual Efficiency Congress (VEC) als jährlich wiederkehrende Fachveran- staltung zum Thema Virtual Reality (VR) trägt dazu bei, das Thema voranzu- treiben und nationale wie auch internationale Kompetenzen zu bündeln. Als größter deutscher Fachkongress zum Thema VR dient der VEC als Anlaufstelle zum Erfahrungsaustausch und als Plattform für Innovationen und zukunftsorien- tiertes Denken im Bereich VR.In 16 Vorträgen und einer Ausstellung mit 12 Fachfirmen rundum das Thema Virtual Reality präsentierte der diesjährige VECam 29. und 30. September in der Schwabenlandhalle Fellbachdie Einsatzbereiche von 3D-Technologien für mittelständischeUnternehmen in den Bereichen Prozesse und Management,Engineering sowie Kommunikation und Marketing.Während sich in der Ausstellung das Publikum von neuenTechnologien wie Eingabegeräten oder Projektionstechnikenüberzeugen konnte, erklärten führende Experten aus Wirtschaftund Wissenschaft in ihren Vorträgen die Einsatzbereiche von3D-Visualisierungs- und Simulationstechnologien in der Praxis.So lassen sich beispielsweise die in Betrieben meist ohnehinvorhandene CAD-Konstruktionsdaten von Profis unkompliziertaufarbeiten und als Marketingmaterial für Busse, Lkws aberoder auch Mode nutzen. Solche Visualisierung von Produktenhilft vor allem den Kunden, sich zu entscheiden. Dieswurde unter anderem in den Vorträgen der VDC-MitgliederAnimotion Media, Kerler Kommunikation, Lumo Graphics undWurzel Medien deutlich.Besonders in Zeiten vielfältiger Produkte und individuellorientierter Kunden ist die Vorab-Visualisierung eines Produktssehr wichtig. Mark Herling, Geschäftsführer von LumoGraphics, verdeutlichte dies am Beispiel der Gestaltung desInnenraums von Daimler Bussen. Neben Marketingbeispielenwaren auch Themen wie Wirtschaftlichkeitsbewertung vonVirtual Reality und 3D-Simulation im AusbildungsbereichBestandteil der verschiedenen Vorträge.Nach dem zweitägigen Kongress zeigte sich unserGeschäftsführer Dr. Christoph Runde zufrieden. „In diesem Jahrhatten wir rund 120 Teilnehmer aus allen Anwenderbereichen.Wir entwickeln den Kongress seit drei Jahren stetig weiter undsetzen immer wieder neue Akzente.“16
  17. 17. Kompetenz 17
  18. 18. Leistung Kompetenz Netzwerk Projekt IMOSHION Seit März 2011 arbeiten wir zusammen mit fünf weiteren Verbänden, 2 kleinen und mittleren Unternehmen und fünf Forschungspartnern am 2,76 Millionen schweren EU Projekt IMOSHION (IMproving Occupational Safety & Health in European SMEs with help of simulatION and Virtual Reality). IMOSHION hat das Ziel, die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durch den Einsatz moderner Technologien in Unternehmen zu fördern.Das Projekt IMOSHION beschäftigt sich damit, die Produktivität Das Projekt wurde im Jahr 2009 von uns initiiert. Haupt-von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durch sächlich übernehmen wir die Anforderungsaufnahme, dieeine bessere Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz Verbreitung der Projektergebnisse sowie die Anpassungam Arbeitsplatz zu steigern. Die fünf Forschungspartner, unter des Tools. Somit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zumdenen sich auch die Universität Stuttgart und das Fraunhofer Technologietransfer. Dabei werden vor allem die Anforde-Institut für Arbeitswissenschaft und -organisation (IAO) befin- rungen von einer möglichst großen Anzahl von kleinen undden, werden hierzu ein sogenanntes OSH-Toolset (Occupatio- mittelständischen Unternehmen berücksichtigt, die von demnal Safety and Health; also Arbeitssicherheit) zusammenstellen. IMOSHION-Toolset profitieren sollen.Das zu entwickelnde Toolset wird ein Wissens- und Lernma-nagementsystem sowie eine Arbeitsplatz-Simulation, eine Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms FP 7immersive Trainingsanwendung und ein Planungsinstrument Capacities, Research for the benefit of SMEs, mit 1,95 Mil-zur Prävention im Arbeitsschutz enthalten. lionen Euro von der EU gefördert. Die Projektdauer ist auf 3 Jahre festgelegt.18
  19. 19. Projekt InfoPro Die Verarbeitung vielfältigster Informationen ist die Grundlage für die tägliche Arbeit von Innovationsnetzwer- ken. Sie stellt dabei sicher, dass ihre Mitglieder und Partner sowie weitere Interessierte immer auf dem Laufenden bleiben, beispielsweise zu neuen Technologien, Produkten oder Anwendungen. Um diese Informationsverarbei- tung zu optimieren und Unternehmen im Netzwerk davon profitieren zu lassen, haben wir im April 2011 das Projekt InfoPro initiiert. InfoPro steht für „Open Information Processing within Inno- vation Networks“. An der internationalen Kick-off-Veran- staltung im Mai nahmen Projektpartner aus Polen, Ungarn und den Niederlanden teil. Das Projekt wird aus Geldern des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung unterstützt und hat den Austausch praxisbezogener Erfahrungen und Erfolgsmodelle zwischen den beteiligten Partnerregionen zum Ziel. Auf dieser Basis werden neue Ansätze der Informationsverarbeitung in Netz- werken entwickelt. „Open-Innovation“ – die Öffnung des Innovationsprozesses von Netzwerken und die damit ein- hergehende aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des Innovationspotenzials – spielt hier die zentrale Rolle. Das Projekt verfolgt sehr praktische Ansätze: Wie gelangt man an relevante Informationen und kann sichergehen, dass nichts übersehen wurde? Wie können Informatio- nen gespeichert und dokumentiert werden? Des Weiteren geht es darum, den richtigen Personen, zum richtigen Zeit- punkt, die richtigen Informationen zur Verfügung stellen zu können. Die Ergebnisse von InfoPro werden in Seminaren, die in jeder der vier Partnerregion stattfinden, weiter verbreitet. Das Kick-off- Meeting bei uns in Fellbach markierte somit nur den Start von weiteren Treffen in ganz Europa. Als Initiator und Koordinator des Projekts sind wir über- zeugt, dass wir mit unserer Arbeit innerhalb von InfoPro Innovationen in Europa wie auch regional unterstützen und den Wissensaustausch fördern. 19
  20. 20. Leistung Kompetenz Netzwerk Projekt OpiNet OpiNet steht für „OPen Innovation NETworking Platform for SME“ und hat das Ziel, ein Netzwerk aufzubauen, welches als „Open-Innovation“ Kontaktstelle dient und dadurch KMUs bei der Umsetzung von Innovationsstra- tegien unterstützt und ihnen diese erleichtert. Wir sind dabei einer von drei Projektpartnern und dienen haupt- sächlich als Koordinator der spezifischen Komponente und der Kommunikation und Verbreitung der Ergebnisse.Unter „Open Innovation“ versteht man die Öffnung des Inno- Dies erfolgt durch die drei folgenden Instrumente: Durchvationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive eine Reihe positiver Beispiele, die aufzeigen, wie Open Inno-strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des vation sich optimal in das Geschäft integrieren lassen, durcheigenen Innovationspotentials. Während eine Reihe von gro- die Hilfestellung bei der Sicherstellung der Rechte an denßen Technologieunternehmen „Open Innovation“ bereits Innovationen und anhand einer Informationsbroschüre, dienutzt, sind Innovationen für KMUs mit einer Reihe von aufwen- kleinen und mittleren Unternehmen in verständlicher Spra-digen Schritten verbunden und benötigen schwer verständli- che den Nutzen von „Open Innovation“ erläutert.che und kaum in die Praxis umsetzbare Managementkonzepte. Außerdem wird ein Kommunikationsplan darüber erstellt,Mit zwei weiteren Partnern aus Ungarn und Spanien setzen wir wie die oben erläuterten Informationen verbreitet werden.bei dieser Problematik an und unterstützen KMUs bei deren Die Ergebnisse werden nicht nur in den drei Regionen ver-Innovationsprozessen. Das Projekt wird dazu beitragen, KMUs breitet, sondern der gesamten Europäischen Union zur Ver-vor den Stolpersteinen des Innovationsprozesses zu bewahren. fügung gestellt.20
  21. 21. Weitere ProjektbeteiligungenEU - Projekte Das Projekt ACCESS (ACCelerating regional competitivnESS and sector-based excellence through innovation management tools and techniques) hat zum Ziel, Dienstleistungen im Bereich Innovationsmanagement und Technologietransfer zu verbessern. Dies geschieht durch den Austausch von Erfolgsrezepten und der Entwicklung einer gemeinsamen, transnationalen Strategie in diesem Bereich. CEBBIS (Central Europe Branch Based Innovation Support) soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen beim Technologietransfer unterstützen und zielt darauf ab, branchenbasierte Werkzeuge, Methoden und Verfahren bereitzustellen. Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern, bietet das Projekt industriespezifische Innovationsunterstützung.Nationale Projekte tätig: Consult, Beratung. Entwicklung Konzeptionierung Ziel des Projekts ViProF (Projekt zur durchgängigen Virtualisierung der Entwicklung und Produktion von Fahrzeu- gen) ist die Verknüpfung von Produktentwicklung und Fertigungstechnik zu einer durchgängigen, digitalisierten und kooperativen Entwicklungs- und Produktionsplanung. Die erforderlichen CAE- Systeme sollen übergreifend integriert werden und eine fertigungsgerechte Konstruktion von Bauteilen ermöglichen. AutoBauLog (Autonome Steuerung in der Baustellenlogistik) überträgt geeignete Konzepte der Digitalen Fabrik in die Baustellenlogistik. Der Lösungsansatz basiert auf drei Innovationen: (1) Ausstattung von Baumaschinen mit softwarebasierter Intelligenz und Sensorik, (2) Befähigung von Baumaschinen zur Kooperation und damit Mög- lichkeit zur Formation von Maschinenteams und (3) Zusammenführung von maschinenbasierten Bauprozessen in einen Virtual-Reality-basierten Leitstand. Kernelement des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekts SimKMU (Web- basierte Simulationslösungen für kleine und mittlere Unternehmen) ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen durch die Bereitstellung neuer, internetbasierter Simulationsbausteine für unterschiedliche Anwendungen und Geschäftsmodelle.Regionale Projekte KOP ist ein innovationsorientiertes Consulting- und Engineeringunternehmen für Konzeption, Planung und Der Verein Manufuture-BW (the future of manufacturing) hat den Auftrag zum Aufbau eines landesweiten Netzwerks der Produktionstechnik erhalten. Das VDC als Gründungsmitglied von Manufuture-BW nimmt sich des Aufbaus eines Subnetzwerks „Digitale Produktion“ an, welches Anwender, Forscher und Entwickler von IT- Engineeringwerkzeugen vernetzen wird. Nutzung nachhaltigen Arbeitsgebäuden Neue Technologien gewinnen für unsere Wirtschaft und Gesellschaft eine immer größere Bedeutung. Anderer- seits sind Zusammenhänge im Bereich Naturwissenschaften für junge Menschen schwer nachzuvollziehen, da sie nicht ohne weiteres sichtbar oder fassbar sind. Mit einer spannenden Inszenierung; mit „VR im Klassenzimmer“ wird Interesse und Neugier bei den Jugendlichen geweckt. 21
  22. 22. Leistung Kompetenz Netzwerk Gremienarbeit Gremien nehmen immer stärker Entscheidungs-, Informations-, Beratungs- oder Ausführungsaufgaben wahr. Deswegen arbeiten wir in zahlreichen regionalen, nationalen, internationalen und supranationalen Gremien sowie Facharbeitskreisen mit. Die dort gewonnenen Informationen und Erkenntnisse geben wir anschließend direkt an unsere Mitglieder weiter und bringen Belange unserer Mitglieder ein. Regionale Gremien Aed ist eine von Stuttgarter Architekten, Ingenieuren und Designern gegründete Initiative, deren Ziel es ist, die große Gestaltungskompe- Aed: tenz in der Region Stuttgart zu fördern. AFBW: AFBW ist die Allianz Faserbasierte Werkstoffe Baden-Würrtemberg. Sie unterstützt den Dialog und Wissentransfer im Thema. Initiative zur Förderung des Hightech-Standortes Baden-Württemberg mit den Arbeitsbereichen Kreativwirtschaft, Health Care, Informa- bwcon: tions- und Kommunikationstechnologie sowie Connecting Technologies. Die Unterstützung zukunftsfähiger Clusterbildungen ist eine Herausforderung der landesweiten Innovations- und Technologiepolitik des Cluster Dialog: Finanz- und Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg. Cluster Visual Der Cluster Visual Computing BW kümmert sich um die Vernetzung von Akteuren der Computergraphik in Baden- Württemberg. Computing BW: Eisele Stiftung: Die Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung fördert Projekte der Völkerverständigung, Wissenschaft und Ausbildung. FAN ist ein Netzwerk der Luft- und Raumfahrtindustrie in der Europäischen Metropolregion Stuttgart und vereint die wichtigsten regionalen FAN: Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Ideenzirkel: Der Ideenzirkel ist ein informelles Netzwerk für innovative Produktionsunternehmen in der Region für neue Ideen und Kontakte zu Partnern. Die Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart, Bezirkskammer Rems-Murr, unterstützt den Technologietransfer des VDCs in die IHK: Industrie. Industrievereini- Die Industrievereinigung Fellbach widmet sich der Kontaktpflege unter den Industriebetrieben, dem Erfahrungsaustausch, der Weiterbildung gung Fellbach: der Geschäftsleitungen, Besichtigungen und gegenseitiger Kontakte mit der Industrie, der Stadt und der Region. Jugendtechnik- Die Jugendtechnikschule Fellbach bietet einen außerschulischen, altersgerechten und motivierenden Zugang zu Technik und schule Fellbach: Naturwissenschaften. Manufuture BW e.V. ist eine Allianz aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung, Bildung, Kompetenzzentren zur Förderung der Produktions- Manufuture BW: technik in Baden-Württemberg. Das Kompetenznetzwerk Mechatronik BW bündelt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die sich dem Themengebiet Mecha- Mechatronik BW: tronik widmen. Das Kompetenzzentrum Packaging Excellence Center PEC bündelt die in der Region Stuttgart vorhandene einzigartige Konzentration von PEC: Unternehmen der Verpackungs- und Automatisierungstechnik. Photonics BW unterstützt innovationsfördernde Strukturen durch die Netzwerkbildung zwischen Forscher, Hersteller und Anwender im Photonics BW: Bereich der Optischen Technologien. SimTech: SimTech ist ein wissenschaftlicher Exzellenzcluster im Gebiet der Simulationstechnik in Stuttgart. UFOM: Das Unternehmerforum Oberes Murrtal UFOM ist ein Zusammenschluss von rund 40 aktiven Unternehmen im Oberen Murrtal. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart entwickelt und Strategien wie die Kompetenzzentreninitiative, um Zukunftsbranchen in der WRS: Region zu stärken.22
  23. 23. Nationale GremienBerliner Kreis: Der Berliner Kreis ist ein wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung.Gesellschaft für Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Vereinigung von Informatikern im deutschsprachigen Raum mit einer FachgruppeInformatik e.V.: VR & AR.Hannover Messe/ Seit 2010 wird die Digital Factory durch den Themenschwerpunkt „Simulation und Visualisierung“ bereichert. Wir beteiligen uns an derenDigital Factory: Konzeption.INQA: Wir unterstützen das Thema Digitale Fabrik in der Initiative für eine Neue Qualität in der Arbeit INQA.Kompetenznetze In der Initiative Kompetenznetze Deutschland bündelt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die besten Innovationsnetz-Deutschland: werke der Bundesrepublik. Wir sind seit 2006 dabei.VDI-Kompetenz- VDI-Kompetenz - Cluster ist ein Portal der Cluster und Netze in Deutschland.Cluster Ausländische GremienCenter of Visuali- Das Center of Visualization Göteborg ist das größte Netzwerk im Bereich Visualisierung und VR in Schweden.zation Göteborg:Holo 3: Die Virtual-Reality-Plattform Holo3 innerhalb des Clusters iconoval in Straßburg/Frankreich konzentriert sich auf VR-Technologien. Das Technologiezentrum Laval Technopôle in Frankreich bündelt Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Multime-Laval Technopôle: dia und Visualisierung. Das Movimento Italiano Modellazione e Simulazione (Mimos) ist ein italienisches Netzwerk für die Bereiche Modellierung, Simulation undMimos: Virtual Reality mit Sitz in Turin.Smartsystem: SmartSystem / La Fabrique du Futur in Frankreich beschleunigt Innovationsprozesse und richtet Innovationen gezielt auf Märkte aus. Das französische „world-class“ Cluster Systematic bringt in der Region Paris 480 Schlüsselfunktionäre zusammen, die alle im Bereich Soft-Systematic: waresysteme tätig sind. Der Virtual Reality & Multimedia Park (VRMMP) ist ein italienisches Technologiezentrum und eine Initiative zur Wirtschaftsförderung für dieVRMMP: Bereiche VR und Multimedia mit Sitz in Turin. Supranationale GremienEU/Seventh Frame-work Programme: Wir arbeiten in mehreren Projekten im siebten Forschungsrahmenprogramm und beraten die Kommission zu Ausschreibungsinhalten. Die European VR and AR Association ist eine non-profit Einrichtung, die Organisationen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Akade-EuroVR: miker und weitere Partner bündelt, um gemeinsam auf europäischer Ebene zu arbeiten.Europa Europa InterCluster ist eine europäische Plattform für die Kooperation zwischen Clusterinitiativen.InterCluster: Intelligent Manufacturing Systems IMS ist eine internationale, Industriegetriebene Initiative für Forschung und Entwicklung in derIMS: Produktionstechnik. In Living Labs erforschen und entwickeln Wissenschaftler gemeinsam mit potentiellen Endanwendern unter realen Bedingungen neueLiving Labs: Lösungen, neue Produkte, neue Dienstleistungen oder neue Geschäftsmodelle. Die TechNet Alliance ist ein globales Netzwerk von CAE-Experten für die Entwicklung, die Beratung, den Support, die Schulung, die Anwen-TechNet Alliance: dung sowie das Marketing von CAE-Software. 23
  24. 24. Leistung Kompetenz Netzwerk Auszeichnungen Seit unserer Gründung im Jahr 2002 haben wir uns stets weiterentwickelt und viele Erfolge erzielt. Auf diesen Leistungen ruhen wir uns nicht aus, im Gegenteil: Wir optimieren uns weiter, um auch in Zukunft den steigen- den Ansprüchen unserer Netzwerkpartner gerecht zu werden. Unsere erfolgreiche Arbeit wurde mit Auszeichnungen des Bundes und Landes honoriert. Darauf dürfen wir stolz sein und sie als Motivation für zukünftige Erfolge sehen. Aufnahme in den „Club der besten Innovationsnetzwerke“ 2006 In der Initiative Kompetenznetze Deutschland bündelt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausragende Inno- vationsnetzwerke der Bundesrepublik. Diese ordnen sich neun Themenbereichen und acht Regionen zu. Wir sind seit 2006 dabei. Gastgeber im TOP-Programm - bis heute 2006 Das TOP-Programm bietet die Möglichkeit, innovative Unternehmen zu besuchen und einen Einblick in neue Verfahren und Strate- gien zu erhalten. Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2007 Mit der gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung „Deutschland - Land der Ideen“ werden all jene sichtbar, die in Deutschland Innovation, Erfindergeist und Einfallsreichtum leben. „Best Innovation Award“ für den 3D-FitnessCheck bei bwcon InnovationFair 2007 In der Kategorie „Best Innovation Award im Bereich Services“ wird uns der erste Platz für den 3D-Fitness-Check, mit dem kleine und mittelständische Unternehmen ihre Visualisierungs- und Simulationsfähigkeit in der Produktentwicklung online testen können, verliehen. VDC wird Living Lab der EU 2007 Hinter dem Begriff Living Labs verbirgt sich ein neuer Ansatz, der die Entwicklung innovativer Produkte vom Labor in die reale Welt verlagert. Industriepreis der FHTE für VDC-Diplomarbeit 2008 Neben klassischen Werkstudententätigkeiten bieten wir die Möglichkeit Abschlussarbeiten zu schreiben. Die Absolventen waren bei ihren Abschlussarbeiten bisher sehr erfolgreich, so gewann eine VDC-Diplomarbeit den gefragten Industriepreis der Hochschule Esslingen. Auszeichnung „Exzellente Netzwerkarbeit“ durch Kompetenznetze Deutschland 2009 Bei sechs von sieben Kriterien schneiden wir überdurchschnittlich ab. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass wir im Vergleich mit anderen deutschen Netzwerken äußerst gut strukturiert und gesteuert sind. Gewinner Regionaler Clusterwettbewerb 2010 Baden-Württemberg 2010 Beim Clusterwettbewerb wurden Kompetenzzentren in ganz Baden-Württemberg auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft. Mit dem Wettbewerb soll vor allem die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft verstärkt werden. C3-Labs: Vernetzte immersive und interaktive Lehre 2011 Im C3-Lab (Certified Cyber-Classroom Labor) können Kinder und Jugendliche schwer darstellbare oder erklärbare Sachverhalte aus technischen oder naturwissenschaftlichen Bereichen visualisieren. Herausragendes Ergebnis in Clusterbenchmark 2011 Insgesamt 143 Netzwerke und Cluster wurden im Rahmen des NGP Excellence Projekts, an dem auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beteiligt ist, überprüft.24
  25. 25. Netzwerk 25
  26. 26. Leistung Kompetenz Netzwerk Computer Perception and Virtual Reality Research Group Bern University of Applied Sciences Höheweg 80 Urs Künzler 2501 Biel/Bienne (Switzerland) Tel.: +41 32 321 61-11 www.cpvr.ti.bfh.ch urs.kuenzler@bfh.chAnalysesoftware (HORUS, BFH-TI) für die volumetrische und stereoskopische Darstellung multimodaler medizinischer DatensätzeDie Forschungsgruppe Computer Perception and Virtual Rea- Forschungsprojekten in der Medizintechnik wie auch imlity (CPVR) des Instituts Human Centered Engineering (HuCE) Umfeld der industriellen Produktion und des Produktdesignsder Berner Fachhochschule weist eine langjährige Erfahrung konnte sich die CPVR-Gruppe in ihren Forschungsschwer-und hohe Fachkompetenz in den Forschungsbereichen Mul- punkten etablieren und wertvolle Partnerschaften aufbauen.timodal Interaction Design, Computer Perception, VirtualReality und Artificial Intelligence auf. Gegründet wurde die Die CPVR-Gruppe verfügt über moderne Labors, welcheForschungsgruppe 2001 durch die Zusammenlegung von zwei mit verschiedenen haptischen Geräten von SensAble Tech-ehemals getrennten Kompetenzzentren der Fachhochschule nologies und Force Dimension sowie mit Workstations fürund besteht heute aus 5 Professoren und 6 technisch-wissen- stereoskopische Darstellungen und für High-Performanceschaftlichen Assistenten. Die CPVR-Gruppe bietet im Rahmen Computing-Anwendungen ausgerüstet sind. Zusätzlichdes Informatikstudiums Vertiefungen für Bachelor- und Mas- steht im Labor ein passiv-stereo 4-wall CAVE mit einemterstudiengänge sowie einen Weiterbildungskurs an. optischen Motion Tracking-System zur Verfügung, womit komplexe Problemstellungen untersucht und bestehendeIm Vordergrund der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Datensätze auf eine neue Art und Weise aufbereitet undin Computer Perception stehen Fragestellungen im Bereich intuitiv zugänglich gemacht werden können.der medizinischen Bildanalyse und –verarbeitung wie bei-spielsweise der optischen Kohärenztomografie und des opti- Aktuelle F&E-Projekte laufen in den Anwendungsbereichenschen Trackings. Im Gebiet der Virtual Reality beschäftigt sich der Computer-Aided Diagnosis, der Computer-Assisted Sur-die CPVR-Gruppe mit Computer-Haptik und multimodalen gery und präoperativen Planung sowie für FragestellungenInteraktionstechniken in virtuellen Umgebungen. Durch die der Artificial Intelligence-basierten Optimierung.Beteiligung an verschiedenen nationalen und internationalen26
  27. 27. Bitmanagement- Interaktive Web3D Software am Beispiel GIS Bitmanagement Software GmbH Oberlandstraße 26 Peter Schickel, Geschäftsführer 82335 Berg Tel.: +49 8151 971708 www.bitmanagement.com peter.schickel@bitmanagement.comAuf Basis eines Teilausschnitts des LOD 3-Modells der Stadt Prag wurde das Rathaus modelliert und in LOD 4 integriert. Der Innenraum des Gebäudes wurde dabei original abgebildet und begehbar.Seit sich der Markt für Geo Informations-Systeme (GIS), zur mit Darstellung von Planungsvarianten basierend auf CAD/Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsenta- Kataster-Daten.tion geographischer digitaler Daten, zum Wachstumsmarktentwickelt hat, werden Anwendungen im Geo Bereich immer Der 3D Viewer von Bitmanagement bietet privaten undhäufiger in dreidimensionaler Technik und online visualisiert. öffentlichen Produkt- und Dienstleistungs-Anbietern eineBitmanagement, seit rund 10 Jahren erfolgreich im Markt für hochqualifizierte Technologie für Anwendungen mit online-3D Softwareentwicklung, gehört heute zu den führenden Ent- fähigen GIS Daten. Ergänzend zu ihrer Basis Software “BSwicklern von Multimedia-Software mit Fokus auf interaktiver Contact Geo“ hat Bitmanagement mit dem Autoren Tool3D Visualisierung; auch für den gesamten GIS Bereich und “BS Tiler“ ein Aufbereitungs- und Optimierungstool für dieseine Visualisierung. Dabei stellt die Online-Fähigkeit der 3D Darstellung großer Höhenmodelle, Vektoren und Satelliten-Software einen deutlichen Erfolgsfaktor dar. bild-Texturen sowie für die Vorbereitung der Daten für 3D Streaming-Anwendungen im Web, entwickelt.Mit dem Bitmanagement Viewer “BS Contact Geo“ lassensich ganz unterschiedliche Geo Anwendungen visualisieren, Die Software von Bitmanagement unterstützt auf der Basiswie begehbare Architektur-Modelle, fotorealistische Stadtmo- des 3D ISO Standards die Formate VRML/X3D, COLLADA,delle oder Earth Viewing Anwendungen. kmz, CityGML und Java und ermöglicht eine interaktive Visualisierung in Kunden Soft-/und Hardware sowie in Pro-Mit einem Content Team in Deutschland und Offshore dukten, auch in Stereoskopie und in mobilen Geräten.erstellt Bitmanagement z.B. hochauflösende Stadtmodelle 27
  28. 28. Leistung Kompetenz Netzwerk Visualisierung in Unternehmens- kommunikation & Forschung davit GmbH data audio video it Lindenstrasse 10 Florian Knoll 70563 Stuttgart Tel.: +49 711 782 6099-0 www.dav-it.de you@dav-it.de3D-Labor Geoinstitut Uni Potsdam – Copyright Barco und Uni PotsdamDie Visualisierungskonzepte von davit gehen von der Konfe- Forschung und Lehre: davit integriert neues 3D-Laborrenzraumtechnik über Videokonferenzen bis hin zu virtuellen der Universität PotsdamSimulationen mit real erlebbaren Produkt- und Raumwelten.davit entwickelt und integriert individuelle Konferenz- und Prä- Das Institut für Erd- und Umweltwissenschaften der Univer-sentationssysteme in bestehende oder neue IT-Umgebungen. sität Potsdam in Golm verfügt seit Juni 2011 über ein neuesOb für Planung, Forschung, Produktion oder Vertrieb – die 3D-Labor.Kommunikationslösungen von davit schaffen die multimedi-alen Voraussetzungen, Informationen und Inhalte schneller, Die davit GmbH lieferte als Systemintegrator in Zusammen-erfassbarer und zugänglicher ‚an den Mann zu bringen‘. arbeit mit der Firma Barco weitgehend die technische Aus- stattung für die mediale Umsetzung des 3D-Labors. DieDie aktuellen Projekte von davit und die vor kurzem abge- Integration der Clustertechnik, der Medientechnik, der Inf-schlossenen Projekte aus Industrie und Forschung zeigen das rastruktur und des in der Form einzigartigen XDS-Systemsbreite und branchenübergreifende Leistungsspektrum des jun- (Extended Desktop System) von Barco gehören zum Leis-gen dynamischen Teams der davit GmbH. tungskatalog von davit bei diesem Visualisierungsprojekt. Schwerpunkt des Labors ist es, komplexe Datensätze räumlich zu projizieren, um Datenstrukturen sowie deren interne Beziehung visuell zu analysieren. Simultan sollen28
  29. 29. Wiesmann Mailand Showroom VisualisierungSonifizierungs- und Haptifizierungstechniken eingesetzt wer- genutzt wird, verfügt in Zukunft über ein modernes Video-den, um raumzeitliche Muster zu detektieren. konferenzsystem, das von davit in die bestehende und neue IT-Umgebung integriert wird.Das Labor umfasst ein Rechnercluster sowie eine Visualisie-rungsplattform. Das Rechnercluster verwaltet die massiven Einrichtungen aus dem Krankenhaus- und GesundheitswesenDatenmengen, führt Berechnungen durch und steuert die nutzen heute zunehmend multimediale Audio- und Video-Visualisierung. Die Visualisierungsplattform erlaubt durch spe- technologien, um Informationen zu verteilen und mit ande-zielle Projektionstechnik die zeitlich-räumliche Darstellung der ren Instituten zusammenzuarbeiten. Die davit GmbH plantDaten. Betrachter können mit dem Projektionssystem interagie- und integriert an dieser Stelle komplette Visualisierungslösun-ren und somit die multidimensionalen Beziehungen erfassen. gen für Krankenhäuser, Forschungslabore und medizinischeEin Trackingsystem mit verschiedenen interaktiven Werkzeugen Zentren.erlaubt diese Insitu-Kommunikation mit den Daten. ‚Una storia importante‘ – davit liefert Präsentations-Krankenhaus- und Gesundheitswesen: Media meets und Medientechnik für neuen Wiesmann-Stützpunkt inMedical – moderne Medientechnik von davit für Stutt- Mailandgarter Krankenhaus Im Juni 2011 öffneten sich in Mailand die Türen des Show-In einem umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungs- rooms der Firma Wiesmann aus Dülmen. Wiesmann ist dieprojekt werden in einem Stuttgarter Krankenhaus u.a. diverse führende Manufaktur für puristische Sportwagen.Funktionsbereiche neu gestaltet. Die davit GmbH ist dabeimaßgeblich an der Planung und Installation der Projektions- Wie projiziert man die Faszination Sportwagen, die Individua-und Medientechnik für den Veranstaltungspavillion, den gro- lität, das zeitlose Design, die moderne Technik und den gren-ßen Konferenzraum und den Hörsaal beteiligt. Der Hörsaal, zenlosen Fahrspaß im Raum? davit installierte im Showroomder für Aus-, Weiterbildung und medizinische Fachtagungen einen Sanyo WUXGA Projektor. Das System projiziert nicht klassisch auf eine Leinwand, sondern direkt auf eine neu ein- gerichtete Trockenbauwand, deren Oberfläche mit einer spe- ziellen Farbe zur Erhöhung des Gainfaktors behandelt wurde. Platz nehmen und rein ins Fahrvergnügen – zur möglichst rea- len Erfahrung im Fahrsimulator wurde ein 7.1 Surroundsystem mit einem Denon Verstärker und Canton Boxen installiert. Der puristische Medienraum wird von Wiesmann außerdem für die Präsentation von Wiesmann-Imagefilmen und zur Online-Hörsaal-Medical konfiguration von Fahrzeugen genutzt. 29
  30. 30. Leistung Kompetenz Netzwerk VRfx – Optimierte, anmutungstreue Visualisierung in VR Fraunhofer IAO Nobelstr. 12 Philipp Westner 70563 Stuttgart Tel.: +49 711 970 2193 http://ve.iao.fraunhofer.de Philipp.Westner@iao.fraunhofer.deBisheriger VR-VisualisierungsprozeßHintergrund Der bisherige WorkflowDas Medium Virtuelle Realität hat sich als Kommunikations- Die bisher typische Vorgehensweise bei VR-Visualisie-und Review-Werkzeug etabliert. Anwendungen im Bereich der rungsprojekten war folgende: Vom Kunden werden Aus-Produktentstehung konzentrierten sich dabei zunächst auf den gangs-Modelle geliefert, die in ein vom VR-System lesbaresCAD- und Numerikbereich. Wesentliche Ursache dafür war die Datenformat (z.B. VRML) konvertiert werden. Der Aufwandbegrenzte visuelle Qualität der stets benötigten Echtzeitvisua- für diesen Prozeß ist sehr hoch und erfordert stets die Ver-lisierung. Maßgeblich getrieben durch den Computerspiele- fügbarkeit von VR-Spezialisten. Erschwerend kommt hinzu,markt hat die technische Entwicklung der Graphikprozessoren daß gestaltungsrelevante Entscheidungen häufig von VR-in den letzten Jahren neben einer Steigerung des reinen Geo- Spezialisten getroffen werden müssen, da den Gestalternmetrie- und Pixeldurchsatzes auch ganz erhebliche funktionale kein direkter Zugang zum anmutungstreuen Modell mög-Erweiterungen der Graphikpipeline mit sich gebracht lich ist.Dies führt zu einer erheblich größeren Flexibilität hinsichtlichder in der Echtzeitvisualisierung einsetzbaren Algorithmen; eswerden visuelle Effekte möglich, die mittels der klassischenGraphikpipeline nicht oder nicht performant abbildbar waren.30
  31. 31. Optimierter VR-Visualisierungsprozeß mit VRFXDer Workflow mit VRfx Iterationsschleifen bei gestaltungsrelevanten Aufgaben von entscheidender Bedeutung ist. Wenn die Auswirkung einerWesentliches Ziel war daher, die visuelle Qualität und die Effi- Änderung, beispielsweise der Narbungstiefe einer Leder-Ober-zienz von VR-Visualisierungsprojekten zu steigern. Als Ergeb- fläche, erst nach Minuten oder gar Stunden sichtbar wird,nis steht nun ein Werkzeug zur Verfügung, das es Gestaltern fehlt die direkt wahrnehmbare Wechselwirkung zwischen Ver-ermöglicht, selber anmutungstreue VR-Visualisierungen zu änderung und visueller Bewertung des Resultates. Erst einerstellen. VRfx ist durch folgende wesentliche Eigenschaften unmittelbares visuelles Feedback ermöglicht die optimale Fein-gekennzeichnet: abstimmung der visuellen Anmutung durch den Gestalter. Anmutungstreue: Fotorealismus durch volle Unterstützung Räumliche Interaktionen mit dem virtuellen Prototypen, bei- aktueller PC-Grafikhardware. spielsweise die Betätigung von Bedienelementen oder das „What you see is what you get“: Jede Änderung ist sofort Verschieben von Objekten, sollten zumindest für die wichtigs- in Echtzeit sichtbar. ten Anwendungsfälle ohne Programmierung oder Scripting Durchgängigkeit: Volle Funktionalität auf Desktop und in beschrieben werden können. VRFX verfügt dazu über einen beliebigen VR-Umgebungen (z.B. Powerwall, PIcasso oder einfachen Eventmechanismus. Events können ausgelöst wer- CAVETM-artigen Mehrwandprojektionen) den, wenn definierte sensitive Volumina, hier Trigger Volumes Komfort: Intuitive grafische Benutzungsoberfläche. genannt, durch Hände oder Kopf des Benutzeravatars berührt Flexible Prozeßintegration durch Unterstützung zahlreicher werden. Eingangsdatenformate, Erweiterbarkeit und Verzicht auf ein proprietäres „natives“ Datenformat Als Geometriedatenquellen kommen alle Systeme in Frage, dieDurch die Entwicklung von VRFX wurden umfangreiche ein von VRFX lesbares Datenformat exportieren können. Der-Erkenntnisse darüber gewonnen, welcher Workflow und wel- zeit unterstützt werden unter anderem VRML97, Inventor, OBJche Benutzungsschnittstellen es Gestaltern ermöglichen, ihre und flt. Tangenten und Binormalen werden, wo nötig, automa-konzeptionellen Ideen mit dem Medium VR zu kommunizie- tsich generiert. Texturdaten können in den Formaten PNG, JPG,ren. Insbesondere zeigte sich, daß die Eliminierung langer SGI (.rgb) und DDS verwendet werden. Normalmaps werden bei Bedarf automatisch aus Bumpmaps generiert; es können aber auch Normalmaps, die mit anderen Werkzeugen generiert wurden, verwendet werden. VRfx basiert auf der IAO eigenen VR-engine ‚Lightning‘ und wird einer Vielzahl von Architektur und Produktvisualierungs- projekten eingesetzt. VRfx ist für Linux und Windows verfügbar. der Einsatzschwer- punkt der Windows-Version ist dabei der Desktop, da die meisten Modelliersysteme (z.B. 3D Studio MAX und Maya) nurVRfx Output: Grohe Visions of Water 2020 unter Windows verfügbar sind. Unter Linux werden beliebig große Clustersysteme optimal unterstützt. 31
  32. 32. Leistung Kompetenz Netzwerk VR+Multitouch: ein interaktiver Virtueller Planungsraum Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung A Nobelstr. 12 Dipl.-Ing. Mark V. Dürr 70569 Stuttgart Tel.: + 49 711 970 1172 www.ipa.fraunhofer.de duerr@ipa.fraunhofer.deSteigende Komplexität industrieller Produktionssystem undwachsender Konkurrenzdruck verändern die Anforderungenin der Planung. Zudem ist die permanente Anpassung der Pro-duktion für viele Unternehmen mittlerweile überlebenswichtig.Um unmittelbar auf Marktveränderungen reagieren zu könnenund neue Produkte schnell am Markt einführen zu können, istes notwendig die Planungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Hierzusind Planungssysteme notwendig, welche in einer für alle ver-ständlichen Form den jeweiligen Planungszustand visualisie-ren und über eine intuitive Schnittstelle verfügen, mit der dieUmplanung einfach und durch mehrere Mitarbeiter gleichzeitigvorgenommen werden kann.Mit dem Planungstisch hat das IPA ein Werkzeug zur parti-zipativen Fabrikplanung am Markt etabliert. Der Planungs-tisch projektziert das aktuelle Layout auf einer Tischoberflächeund mittels kleiner Bricks können durch alle Mitglieder desPlanungsteams gleichzeitig Maschinen in die Planung einge-fügt und platziert werden. Die Änderungen sind für jedensofort ersichtlich. Gleichzeitig wird ein 3D Bild der aktuellen Multitouch BedieneroberflächePlanungssituation dargestellt. Dies ermöglicht einen Rund-gang zu jedem Zeitpunkt durch den aktuellen Planungsstand.Um die Darstellung des aktuellen Planungszustandes realisti-scher und impressiver zu gestalten, wurde der Planungstischmit einer CAVE gekoppelt. Durch nur einen einzelnen Maus-klick ist es möglich, den Planungstisch mit der CAVE zu ver-binden und das aktuelle Modell in die CAVE zu übertragen.Werden Änderungen am Planungstisch gemacht, so werdendiese auch direkt in die CAVE übertragen. Durch dieses am IPAentwickelte System lässt sich ohne zusätzlichen Arbeitsauf-wand somit jeweils der aktuelle Planungsstand im VirtuellenRaum begehen.32
  33. 33. Laboraufbau PlanungsraumDurch diese Möglichkeiten entwickelte sich die Idee, den Virtu- Die Firma sign point GmbH entwickelt und vertreibt touch-ellen Raum innerhalb einer CAVE in einen interaktiven Virtuel- sensitive Displays. Eine Neuheit ist ein touchsensitives Display,len Planungsraum für Fabriken weiterzuentwickeln. Hierfür ist welches 32 Berührpunkte erkennen und verwalten kann (siehees notwendig, eine intuitive Mehrbenutzerschnittstelle in den Bild: „Multitouch Bedienoberfläche“, mit freundlicher Geneh-Virtuellen Raum der CAVE zu integrieren, die sowohl das 2D migung sign point GmbH). Dieses erfüllt die Anforderun-Layout darstellen kann und auch eine direkte Interaktion ohne gen an eine Multi-User Multi-Touch Eingabeoberfläche. MitHilfsmittel ermöglicht. Der bestehende Planungstisch scheidet nur 7 ms Reaktionszeit werden auch die Anforderungen anals Hardwarelösung aus, seine Software hat sich hingegen mit ein Eingabedevice für Anwendungen der Virtuellen Realitätnur wenigen Anpassungen als hierfür sehr gut geeignet erwie- eingehalten.sen. Für die Hardware wurde moderne Multitouch-Technologiegetestet. Lange waren kommerzielle Multitouch-Oberflächen Um einen Virtuellen Planungsraum auch ausserhalb großzügi-nur Single-User Multi-Touch. Daher wurde die Mulittouch- ger Labors in Forschungseinrichtungen zu ermöglichen, wirdTechnologie zur Verwendung in einem Virtuellen Planungs- am IPA derzeit eine neue CAVE spezifiziert und aufgebaut,raum mit einem Multi-User Multi-Touch fähigen Laboraufbau welche einen wesentlich geringeren Raumbedarf hat, als diegetestet (siehe Bild: „Laboraufbau Planungsraum“). Eine im 30 herkömmliche Technik mit polarisierten Rückprojektionen.Grad Winkel zur Horizontalen geneigte Oberfläche hat sich Hierzu werden moderne, shutterbare Ultrashort Distance Pro-als geeignetste Anordnung zur Verwendung eines Multitouch- jektoren in 120 Hertz Technik verwendet um eine aktive ste-Displays in einer CAVE ergeben. reoskope 3D Darstellung auf geringem Raum zu realisieren. Für das Rendering sind 3 PCs vorgesehen, welche über ein hard- wareseitig realisierten Framebuffer-Lock synchronisiert werden. 33
  34. 34. Leistung Kompetenz Netzwerk IC.IDO - The visual decision company IC.IDO GmbH Jurastraße 8 Ralf Heimberg (Geschäftsführer) 70565 Stuttgart Tel.: +49 711 27303-0 www.icido.de info@icido.deDie IC.IDO GmbH, Pionier und global führender Anbieter von Die Einsatzbereiche [Virtual Engineering, Virtual Build, Vir-Virtual Reality und Virtual Engineering Lösungen setzt weiter tual Showroom] reichen über den gesamten Produktlebens-konsequent ihren Weg fort den Kunden wertschöpfende VR- zyklus von Design/Styling, Konstruktion, Montage- undApplikationen entlang des gesamten Produktentstehungspro- Produktionsplanung bis hin zu Marketing, Vertrieb undzesses zu liefern. Service. Der Kunde erhält von ICIDO eine Komplettlösung, bestehend aus Software und Services sowie der notwendi-ICIDO ist seit August 2011 Teil der französischen ESI Group, gen Hardware.bleibt jedoch als Gesellschaft innerhalb der ESI Group beste-hen und wird mit ESI zusammen das Geschäft weltweit Für diese Anwendungsbereiche wurde die Visual Decisionausbauen. Die ESI Group ist ein weltweit führender Soft- Platform von ICIDO weiter optimiert. Neben vielen funk-warehersteller für numerische Simulation von Prototypen und tionalen Erweiterungen sind hierbei in den neuen Soft-Fertigungsprozessen. ware-Releases vor allem die Themen Interaktion (neues Userinterface, Zweihand-Interaktion …), das Rendering vonDie „Visual Decision Platform“ (VDP) von ICIDO ist die Soft- extrem großen Datenmengen und die Anbindung an kun-ware für eine zielgerichtete, interaktive Entscheidungsfindung denspezifische Prozesse hervorzuheben.auf Basis von Virtual Reality. Die VDP liefert eine Plattform fürein gemeinschaftliches Arbeiten lokaler, global verteilter und Neben vielen Neukunden aus dem mittelständischenabteilungsübergreifender Teams. Viele weltweit agierende Maschinen- und Anlagenbau haben sich im laufendenUnternehmen setzen ICIDO`s standardisierte Lösungen ein, Jahr auch wieder Großunternehmen für die Lösungen vondie sich problemlos in bestehende Strukturen und Abläufe ICIDO entschieden. U.a. sind hierbei die Firmen Chrysler undintegrieren. General Motors Europe zu nennen.34
  35. 35. Iconoval: image cluster in Alsace iconoval 22 avenue de l’Europe Alain Tubiana / Hanna Kasper 67300 Schiltigheim (France) Tel.: +33 3 88 37 26 00 www.iconoval.eu tubiana@iconoval.fr / kasper@iconoval.fr www.facebook.com/iconovalPôle image, buildingiconoval is an economic development agency dedicated to Collective events such as network meetings or exportimage technologies. missions A Virtual Reality Platform for immersive visualisation andThe image sector in Alsace includes 450 actors and more than virtual reality. It is available to companies, researchers5000 persons. iconoval co-ordinates the Alsace Image Cluster, and educators for: Communication, decision making,a network of specialised companies, researchers and academic project visualisation and research presentations.training institutes that cover the full spectrum of image tech-nology, from television to multimedia, from scientific applica- New cross-border projects 2011:tions to industrial processes. CLUE: iconoval is, together with Hubert Burda Media,iconoval offers a wide range of services to its 94 mem- initiator of the creation of a trinational cluster for thebers : creative industry in the upperhine region. Partners: etma, Europa-Park, Hitradio Ohr, Hochschule Offenburg, A competitive intelligence platform, with the most relevant Passe Muraille, Région Alsace, Stage Concept, Via Sto- and updated information available in the sector ria, Vitra, Werner Kimmig A privileged interface and a complete network of private EVEIL3D: together with its partners iconoval develops and public partners to support the business venture a virtual environment for the 3D teaching of foreign Solutions to the actor’s technical needs, facilitating the languages. Partners: Holo3, Almédia, Fachhochschule technology acquisition process Landau, Fachhochschule Nordwestschweiz, IUFM, KIT, Identification of experts, resources and collaboration LSIIT of the university of Strasbourg/CNRS, Pädagogische methods Hochschule Karlsruhe. 35
  36. 36. Leistung Kompetenz Netzwerk Zukunftssichere Lösungen IMAGENT GmbH Höhenstraße 21 Jan-Henrik Schröter 70736 Fellbach Tel.: + 49 711 45 99 77 8 - 0 www.imagent.net Fax: + 49 711 45 99 77 8 - 99 info@imagent.net„Trends erkennen und in Produkte umwandeln“. Um dieses Erarbeitung von einfallsreichen und nachhaltigen Umset-Ziel zu erreichen, entwickelt IMAGENT gemeinsam mit ihren zungsstrategien zur Sicherung der FinanzierungKunden zukunftssichere Lösungen. Entwicklung geeigneter Strukturen, Prozesse und Instru- mente zur Durchführung von Veränderungen und Opti-Das Unternehmen IMAGENT mit Sitz in Fellbach hat sich auf mierungen sowie zur Motivation und Begeisterung derdie Umsetzung von Ideen, Produkten und Dienstleistungen in Führungskräfte, Mitarbeiter und Partnerder Wirtschaft spezialisiert. Bei der Umsetzung begleitet IMAGENT die UnternehmenMit technischer und wirtschaftlicher Beratung unterstützt gemeinsam mit qualifizierten und erfahrenen Partnern alsIMAGENT Unternehmen bei der Optimierung, Entwicklung Coach, Projektmanager, Manager auf Zeit oder Changeund Realisierung von Geschäftsfeldern und Produkten. Manager.Die Mehrwerte für die Unternehmen sind: Im Fokus stehen die Bereiche Cleantech, Fahrzeug- und Maschinenbau sowie innovative angrenzende bzw. ergän- Verbesserung der eigenen Innovationsfähigkeit durch zende Branchen. Erkennen von Veränderungssignalen und deren strategi- scher Bedeutung Die Partner und Mitgründer Jan-Henrik Schröter und Mar- Generierung und Bewertung von Ideen und Innova- kus Zauner führen mit ihrem Team das Unternehmen. tionschancen durch Adaption der Kompetenzen auf Von ihrer langjährigen Erfahrung in der Beratung sowie in Zukunftsfelder der Produktentwicklung profitieren ihre Kunden in allen Erhöhung der Entscheidungssicherheit durch Einbezug und Unternehmensphasen, von der Vorentwicklung bis zur Lösung technischer und betriebswirtschaftlicher Fragen Wachstumsphase. Aktive und rasche Verwirklichung von Chancen in Geschäftsmodelle sowie Initialisierung von Projekten36
  37. 37. Experten-Know-how für die Digitale Fabrik IndustrieHansa Consulting & Engineering GmH Lise-Meitner-Straße 3 Martina Krickel (Standortleitung) 70736 Fellbach Andreas Bitzer (Digital Engineering) www.IndustrieHansa.de Tel.: +49 711 957 62 - 320 Andreas.Bitzer@IndustrieHansa.deDas langjährige VDC-Mitglied IndustrieHansa steht mit seinem Die Experten von IndustrieHansa unterstützen namhafteNamen für einen der führenden Engineering- und IT-Dienst- Unternehmen in der Automobil- und Luftfahrtindus-leister in den Bereichen Consulting, Training und Engineering. trie bei diesen großen Herausforderungen seit Jahren sehrDiese Position gründet auf einer über 30-jährigen Erfahrung in erfolgreich.den Branchen Automobil, Luftfahrt und Energietechnik. In der Planungsphase kommen während der AbsicherungDie Kernkompetenzen des Unternehmens mit seinen 1000 zusätzlich zu den Produktdaten weitere Fragestellungen -Mitarbeitern sind Engineering- und IT-Dienstleistungen für die wie zum Beispiel Einbauuntersuchungen, Kollisionsprüfun-gesamte Prozesskette. Dabei begleiten die Spezialisten von gen, Ablaufoptimierungen usw. - hinzu.IndustrieHansa Produkte mit Services auf ihrem Weg von derersten Idee, über die Entwicklung und Fertigung bis zur Seri- Das Leistungsportfolio umfasst:enreife und dem After Sales. Fertigungsgerechte ProduktoptimierungDigital Engineering und Produktionsplanung Prozesssimulation und Machbarkeitsuntersuchungen Sicherstellen der MontageprozesseSeit geraumer Zeit nutzt die Automobil- und Luftfahrtindustriedas Experten-Potenzial der Digitalen Fabrik in der Entwicklung IndustrieHansa unterstützt die Verantwortlichen bei derund Validierung neuer Produkte. Untersuchung hinsichtlich der auftretenden Fragen und der optimalen Lösungsentwicklung.Ob es um das Entwerfen neuer Varianten, die Auslastungsop-timierung der Produktlinien, die maximale Auslastung von Fer- Mit den resultierenden Untersuchungsergebnissen trägttigungslinien oder das Verkürzen von Entwicklungszeiten geht: IndustrieHansa zur Aufdeckung relevanter Probleme undhier kommen die Werkzeuge der Digitalen Fabrik zum Einsatz. deren Beseitigung innerhalb der Produktionsprozesse maß- geblich bei. 37
  38. 38. Leistung Kompetenz Netzwerk Verzahnung von Konstruktion, Strukturanalyse und Strömungssimulation Lauer & Weiss Gmbh Höhenstraße 21 Kompetenz Zentrum für Modulentwicklung 70736 Fellbach Tel.: +49 711 520889-0 www.lauer-weiss.de info@lauer-weiss.deVirtuelle Methoden sind heute für die Produktentwicklung höchsten Qualitätsstandards die Produkte ihrer Kunden zuunabdingbar. Wirtschaftliche Lösungsvorschläge und vorab entwickeln.geprüfte Varianten, lange bevor große Kosten durch Prototy-pen und Kleinserien entstehen, sind wichtige Faktoren um sich Die Leistungsfähigkeit der Firma Lauer & Weiss GmbH zeigtseinen Wettbewerbsvorteil nicht nur zu sichern, sondern auch sich aber noch deutlicher wenn man den Firmenverbundauszubauen. Teure Fehlentwicklungen können durch virtuelle mit der Lauer Nutzfahrzeugservice GmbH, der ImagentProduktentwicklungen von vornherein minimiert werden. GmbH als Ideenpartner zur Förderung freier Erfindungen und Unternehmensberatung und Schwaben AutomotiveDie Lauer&Weiss GmbH zeigt, wie sich durch die enge Ver- Ltda. in Sao Paulo betrachtet. Durch dieses Netzwerk bie-zahnung von Konstruktion, Technische Berechnung und tet Lauer&Weiss nicht nur eine Tür zum boomenden MarktStrömungssimulation Lösungen für Produktentwicklungen Lateinamerikas, sondern auch solide Leistungen aus Meis-ergeben. terhand im Bereich LKW-Aufbauten.Als Entwicklungspartner begleitet die Firma nunmehr seit 11 Über 11 Jahre hinweg konnte die Firma Lauer & WeissJahren Aufgaben und Lösungen aus verschiedenen Bereichen GmbH durch effektive Problemlösungen bei all unseren Part-des Maschinenbaus, der Motoren- und Fahrzeugentwicklung. nern überzeugen. Die Kontinuität mit ihren Kunden und Mitarbeitern ist Garant für Ingenieurdienstleistungen aufDie enge Verknüpfung der Disziplinen CAD/CAE/ CFD ermög- höchstem Niveau zugunsten verschiedener Entwicklungs-licht es Lauer&Weiss wirtschaftlich und termingerecht auf projekte der Kunden.38

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