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-2-Das Thema der FTTH-Konferenz geht aber weit überdiese Grundversorgung hinaus und beschäftigt sichmit den Anforderungen ...
-3-Momentan haben rund 41 Prozent der HaushalteZugang zu Bandbreiten von 50 Mbit/s.In einem Monitoringbericht zur Breitban...
-4-Und dabei die Gefahr in Kauf nehmen, einüberdimensioniertes Netz zu bauen und am Bedarfvorbei zu handeln.Mit einem tech...
-5-Es würde uns freuen, wenn dieser Ansatz auch vomFTTH-Council als ein zukunftsfähiger Ansatzanerkannt wird.Schließlich u...
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Speech stefan kapferer

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FTTH Conference Europe 2012
Munich, 14 Feb 2012

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Speech stefan kapferer

  1. 1. Rede St Kapferer Sehr geehrter Herr Ude, sehr geehrter Herr Holden [Präsident des FTTH-Council Europe], meine sehr geehrte Damen und Herren, leistungsfähige Breitbandinfrastrukturen zählen mittlerweile zu den zentralen Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung oder Verkehrsnetze. Wichtig ist daher, dass Breitband-Infrastruktur flächendeckend zur Verfügung steht. Zentrales Anliegen ist dabei zunächst, dass flächendeckend eine Breitbandgrundversorgung verfügbar ist. Die Grundversorgung ermöglicht bereits die Nutzung vielfältiger Dienste wie E-Mail, die Teilnahme an sozialen Netzwerken oder die Nutzung von Informationsangeboten im Internet. Hier sind wir bereits gut vorangekommen – 99 Prozent der Haushalte verfügen bereits über eine Grundversorgung. Die letzten noch bestehenden Lücken können über LTE, Satellit oder mithilfe bestehender Förderprogramme geschlossen werden. ...
  2. 2. -2-Das Thema der FTTH-Konferenz geht aber weit überdiese Grundversorgung hinaus und beschäftigt sichmit den Anforderungen von morgen.Gleich nach den Begrüßungsansprachen wird mitPeter Cochrane jemand die Keynote halten, den Sieals Futuristen angekündigt haben.Wird er uns sagen können, mit welchen Diensten wirin den kommenden Jahren die zusätzlichenKapazitäten, die geschaffen werden, füllen? Und wiedafür die notwendige Zahlungsbereitschaft entsteht?Unbestreitbar wird – in Fortschreibung des bisherigenTrends – der Bandbreitenbedarf in den nächstenJahren zunehmen. Durch neue anspruchsvolleAnwendungen mit Bewegtbildern in den Bereichen derärztlichen Versorgung, des eLearnings oder derUnterhaltung werden schnellere Netze benötigt alsheute.Deshalb strebt die Bundesregierung im Rahmen ihrerBreitbandstrategie an, dass bis 2014 für 75 Prozentder Haushalte Bandbreiten von 50 Mbit/s und mehrzur Verfügung stehen.Ziel ist es, dass solche Bandbreiten möglichst balddanach flächendeckend zur Verfügung stehen.Die Digitale Agenda für Europa sieht vor, dass 2020flächendeckend Bandbreiten von mind. 30 Mbit/s zurVerfügung stehen. ...
  3. 3. -3-Momentan haben rund 41 Prozent der HaushalteZugang zu Bandbreiten von 50 Mbit/s.In einem Monitoringbericht zur Breitbandstrategiewurden die bereits erzielten Erfolge gewürdigt.Zugleich wurde deutlich gemacht, dass wir bei denAnstrengungen noch zulegen müssen, wenn wir dieZiele erreichen wollen.Eine Chance, das Ziel zu erreichen, sehen wir nur imtechnologie- und wettbewerbsneutralen Ansatz.Alle Technologien – als TV-Kabelnetze, VDSL-Anschlüsse, LTE und Glasfaser bis zum Haus oder indie Wohnung – werden ihren Beitrag zu einerVersorgung mit hohen Bandbreiten leisten.Die Fokussierung auf Glasfaser als einzigzukunftsfähiger Technologie darzustellen ist derAuftrag des FTTH-Councils.Volkswirtschaftlich gesehen führt dieser Ansatz abernicht weiter.Einer Studie zufolge kostet eine flächendeckendeFTTH/B-Infrastruktur 70 bis 80 Milliarden Euro.Angesichts der Zahlungsbereitschaft, die derzeit imMarkt für solch hohe Bandbreiten besteht, ist dies überden Markt auf absehbare Zeit nicht darstellbar.Der Staat müsste mit massiven Subventioneneingreifen. ...
  4. 4. -4-Und dabei die Gefahr in Kauf nehmen, einüberdimensioniertes Netz zu bauen und am Bedarfvorbei zu handeln.Mit einem technologieneutralen Ansatz umgehen wirdiese Hürde.Deshalb setzen wir uns dafür ein, dieRahmenbedingungen kontinuierlich zu verbessern, umallen Technologien zum Erfolg zu verhelfen.Ziel ist es, den Radius der über den Markterschließbaren Gebiete insgesamt zu vergrößern.Eine wichtige Rolle – in der Fläche wie inBallungsgebieten – kommt aber auch künftig mobilenBreitbandverbindungen über LTE zu.Deutschland nimmt bislang bei mobilem Breitbandeine führende Rolle ein [insbesondere bei LTE]. Dies sollauch so bleiben.Um das Beste für den Standort zu erreichen, müssenalle das Beste geben – Bund, Länder, Kommunen undWirtschaft.Um die jeweiligen Handlungspotenziale auszuloten,trifft sich Wirtschaftsminister Rösler heute mit denverantwortlichen Akteuren.Wir wollen darüber reden, was jeder noch in seinemUmfeld tun kann, um die Voraussetzungen für einenwettbewerbs- und technologieneutralen Ausbau zuverbessern. ...
  5. 5. -5-Es würde uns freuen, wenn dieser Ansatz auch vomFTTH-Council als ein zukunftsfähiger Ansatzanerkannt wird.Schließlich unterstützt der technologieoffene Ansatzden Glasfaserausbau: Jede Technologie wird ihrePerformance dadurch verbessern, dass Glasfasernäher bis zum Kunden geführt wird.Unser Weg ist daher:Rahmenbedingungen schaffen für einen bezahlbaren,bedarfsorientierten Ausbau.Über diesen Weg kommen wir am schnellsten zu dem,wonach alle hier Anwesende streben: dieErschließung mit hochleistungsfähigenBreitbandanschlüssen.Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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