Innovatives Denken lebenslang verinnerlichen
(Name des Lehrenden)
Lernziele
• Verbesserte Selbstdarstellung
– Lebenslauf
– Bewerbungsgespräch
– Präsentationen
– Schriftliche Antragsvorschl...
Es gibt vier Abschnitte in diesem Modul
1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen
• im Lebenslauf
• in Bewer...
1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen
• Um die Chancen auf Erfolg zu verbessern, ist es wichtig die eige...
2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen Denkweisen und
Fähigkeiten
• Selbstverständlich handelt es sich hierbei ni...
3. Emotionale Intelligenz
• Im dritten Abschnitt geht es um Emotionale Intelligenz als Erweiterung des IQs:
– Emotionale I...
Selbstverständlich sollten Sie zuerst verstehen, warum diese Fähigkeiten wichtig sind, bevor Sie lernen,
wie man sie am be...
• Definition „Innovationsfähigkeiten“:
 Innovationsfähigkeiten sind, praktisch ausgedrückt, die
Art von Fähigkeiten, welc...
• Diese Fähigkeiten werden manchmal auch als “21st Century Skills” bezeichnet – Sie sind ein Set
von Kompetenzen, die jede...
• Kreativität, Problemlösungskompetenzen sowie stetige
Verbesserung
 Die für Ideengenerierung notwendigen Fähigkeiten und...
• Nachfolgend erhalten Sie zum besseren Verständnis einige spezifische Beispiele für
jeden Bereich:
• Kreativität, Problem...
• Kreativität, Problemlösungskompetenzen sowie stetige Verbesserung
– LEITEN UND UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE
• Zeigen Sie Vert...
Risikobewertung und die Bereitschaft, Risiken einzugehen
• Es wird Ihnen leichter fallen, Werte aus Aufgaben, Projekten un...
Risikobewertung und die Bereitschaft, Risiken einzugehen
– UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE
• Ermutigen Sie Andere zum Teilen ihrer...
Beziehungsaufbau und Kommunikationsfähigkeit
• Es wird Ihnen leichter fallen, Werte aus Aufgaben, Projekten und Aktivitäte...
Durchführungskompetenz
• Sie werden besser auf eine Führungsaufgabe vorbereitet sein, wenn Sie folgendes
beherrschen:
– HA...
Durchführungskompetenz
– LEITEN UND UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE
• Nehmen Sie eine optimistische, dynamische Haltung an und för...
1.2 Warum sind diese Fähigkeiten wichtig?
• Jeder kann und sollte täglich innovativer
sein, unabhängig von Fähigkeiten, Ar...
• Warum müssen SIE diese Fähigkeiten besitzen/ausbauen?
– Wie im Buch “Innovation is Everybody’s Business” beschrieben,
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1.3 Wie stelle ich meine Fähigkeiten und Interessen
wirkungsvoll dar?
• 1.3.1 Selbsteinschätzung „Innovationsfähigkeiten“
...
Das Wichtigste Zuerst!
• Welche Fähigkeiten haben Sie (und auf welchem Niveau)? Welche
Fähigkeiten haben Sie nicht?
• Komp...
• Welche Fähigkeiten/Interessen sollen hervorgehoben werden?
Wem gegenüber? Wo?
• Passen Sie es an Ihre Situation und Ihre...
• Führen Sie einen Selbsteinschätzungstest durch:
 https://innovation.plakos.de/
 http://innovationskillstest.ca/ (GISAT...
1.3.2 Welche Fähigkeiten sollten hervorgehoben
werden?
• Der beste Weg, herauszufinden, welche Fähigkeiten
hervorgehoben w...
1.3.3 Strategie
• Eine Strategie? Was ist das?
Definitionen:
1. Ein Plan oder eine Methode für die Handlungen, mit
denen m...
• Vergessen Sie nicht, Ihr erster Plan ist nicht zwangsläufig
Ihr bester Plan. Testen Sie ihn in der Praxis und passen Sie...
1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie
• Erschaffen Sie Ihre
individuelle,
personalisierte Strategie
auf allen drei Ebenen!...
Was ist eine individualisierte Strategie?
• Eine individualisierte Anweisung kann auch als eine differenzierte
Strategie b...
Was ist eine individualisierte Strategie?
• Um eine Strategie zu differenzieren beziehungsweise zu
individualisieren, ist ...
Was ist eine individualisierte Strategie?
• Ich - auf Basis Ihrer vollständigen, ehrlichen
Selbsteinschätzung auf Ihre per...
1.3.3.2 Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete
Methode an
1.3.3.2.1 Lebenslauf
• Lebenslauf – ein Lebenslauf ist eine...
1.3.3.2 Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete
Methode an
1.3.3.2.3 Präsentation
• Präsentation – Eine Präsentation i...
1.3.3.2.1 Lebenslauf
Grundlagen:
• Vergessen Sie nie: Ihr Anschreiben und Ihr Lebenslauf
bringen Sie zu Ihrem Bewerbungsge...
• Der erste Eindruck zählt!
• Tatsache ist, dass Ihr Lebenslauf nach bestimmten
Schlagworten durchsucht werden wird.
• Ach...
Checkliste:
• Fallen Sie nicht beim ersten Hindernis!
 Ist Ihre Emailadresse angebracht?
 Würden Sie einen Job an Heißel...
• Bei der Lebenslauferstellung sind Nachlässigkeit
absolut zu vermeiden!
– Einer Umfrage zufolge gaben 58% der Arbeitgeber...
• Es mag offensichtlich erscheinen, aber bereits kleine Fehler
können schnell zu einer Ablehnung führen.
– Falsche Telefon...
• Anschreiben und Ihr Lebenslauf sind nicht allgemeingültig!
– Keine zwei Positionen sind gleich – deshalb sollte es Ihre
...
• Eine Bewerbung ist genau auf die Zielgruppe fokussiert
– Wenn in der Stellenbeschreibung zum Beispiel steht, dass
Markta...
1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
Grundlagen:
• Wenn Ihre Bewerbung gut angekommen ist, folgt als nächster
großer Schritt das B...
• Wenn die Bewerbung eines Kandidaten gut angekommen ist,
folgt als nächster Schritt i.d.R. das Bewerbungsgespräch
• Währe...
1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs:
• Bereiten Sie sich auf die üblicherweise gestellten Fr...
1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
Visualisierung:
• Wie es funktioniert?
 Finden Sie einen stillen Platz
 Machen Sie Ihren Ko...
Visualisierung
• Wie beim Sport ist auch bei einem Bewerbungsgespräch
eine hohe Leistungsfähigkeit in einer kurzen Zeitspa...
Visualisierung
• Laut Stresstherapeuten sind die folgenden Schritte beim
Visualisieren hilfreich:
– Finden Sie einen ruhig...
Visualisierung (Fortsetzung):
• Entspannen Sie Ihre Füße und Beine, stellen Sie sich vor dass sie
schwer werden.
• Sagen S...
Visualisierung (Fortsetzung):
• Um sich noch weiter zu entspannen, stellen Sie sich vor Sie wären
allein in einem Aufzug.
...
Visualisierung (Fortsetzung):
• Wiederholen Sie diese Schritte mindestens drei Mal bevor Sie sich
das eigentliche Intervie...
Nicht vergessen!
• Bewerbungsgespräche können variieren!
– von einem offenen, unstrukturierten Gespräch bis zu einer
Frage...
Nicht vergessen!
• Ein Gespräch ermöglicht auch dem Bewerber eine
Einschätzung der Unternehmenskultur und der
Anforderunge...
1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
Grundregeln des Bewerbungsgesprächs:
• Kommen Sie pünktlich
• Kleiden Sie sich angemessen
• B...
Grundlagen:
• Entwickeln Sie gute Präsentationstechniken im Voraus
• Üben Sie so lange, bis Sie es beherrschen, es wird au...
Weiteres:
• Das Thema der Präsentation und die von Ihnen dargestellen
Inhalte sind wichtig, aber der Prozess ist noch wich...
1.3.3.2.3 Präsentation
54
4 Schlüsselfertigkeiten für
eine großartige Präsentation
(Beispiel)
Präsentationserstellung als ...
1.3.3.2.4 Projektanträge
Grundlagen:
• Projektantrag – das förmliche Einreichen einer Idee
mit dem Bitten um Umsetzung (bs...
Beispiel:
• Befolgen Sie diese Schritte:
1. Nennen Sie Ihre (Förder-)Absicht
2. Geben Sie Hintergrundinformationen
3. Schl...
2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen
Denkweisen und Fähigkeiten
• Kontinuierliche Verbesserung – ein fortlaufen...
• Ähnlich wie beim kontinuierlichem
Verbesserungsprozess eines Unternehmens geht es
hier nicht um die Verbesserung von Pro...
2.1 Achtsamkeit
• „Achtsamkeit“ ist ein Bewusstsein, dass durch
aktives, nicht wertendes Beobachten der Gegenwart
entsteht...
• „Achtsamkeit“ ist ein Zustand des aktiven, offenen
Beobachtens der Gegenwart. Wenn Sie aufmerksam sind,
betrachten Sie I...
“Achtsamkeit ist ein Bewusstsein, dass durch aktives, nicht wertendes
Beobachten der Gegenwart entsteht. Es geht darum, zu...
2.2 Selbstverwirklichung
• Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung
• Dieses Bedürfnis kann als der Wunsch, das eigene Pote...
• Der Begriff wurde von Abraham Maslow in seinem
Artikel „A Theory of Human Motivation” ,verwendet.
• Maslow definiert Sel...
Die wichtigsten Merkmale selbsterfüllter Menschen sind:
• Akzeptanz und Realismus:
– Selbsterfüllte Menschen haben eine re...
Die wichtigsten Merkmale selbsterfüllter Menschen sind (Fortsetzung):
• Autonomie und Abgeschiedenheit:
– Ein weiteres Mer...
• Emotionale Intelligenz (EI) oder emotionale Quotient (EQ) ist
die Fähigkeit des Einzelnen, eigene Gefühle und die Gefühl...
Eine höhere Emotionale Intelligenz bringt klare Vorteile
mit sich:
• Menschen mit höherer emotionaler Intelligenz fällt es...
• Denken Sie daran, dass die akademische Begabung (IQ)
keine Verbindung dazu hat, wie Menschen ihre eigenen
Emotionen und ...
3.2 Unterscheiden und Benennen von Gefühlen
• Welche dieser
Gefühle kennen Sie
gut?
• Welche kennen Sie
zu gut?
• Machen S...
3.2 Unterscheiden und Benennen von Gefühlen
• Ein kurzes aber nützlicher EQ-Test kann unter folgender
Adresse abgerufen we...
3.3 Verwendung emotionaler Informationen zur Steuerung
von Denken und Verhalten
• Emotionen wahrnehmen
 die Fähigkeit, Em...
3.3 Verwendung emotionaler Informationen zur Steuerung
von Denken und Verhalten
• Emotionen verstehen
 die Fähigkeit, die...
4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung
• Führen Sie, so sobald es möglich ist, eine
Selbsteinschätzung (wie bere...
Laufbahn- und Karriereplanung:
• Sie müssen Ihre Karriereziele und gewünschte Arbeitsplätze
festlegen
• Schreiben Sie Ihre...
Jeder der nachfolgenden drei Schritte wird Zeit und
konzentriertes Engagement von Ihnen fordern.
I. Legen Sie Ihre Karrier...
II. Schreiben Sie Ihren Karriereplan auf
– Wenn Sie das Glück haben, in einem Unternehmen zu
arbeiten, das einen Karrieree...
III. Sie haben Ihre Karriereplanung selbst in der Hand.
– Sie können Unterstützung bei anderen suchen, aber im
Endeffekt e...
78
Ziele sind Träume,
die wir in Pläne umsetzen; dann
schreiten wir zur Tat, um sie zu
erfüllen
- Zig Ziglar -
(Amerikanis...
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  1. 1. Innovatives Denken lebenslang verinnerlichen (Name des Lehrenden)
  2. 2. Lernziele • Verbesserte Selbstdarstellung – Lebenslauf – Bewerbungsgespräch – Präsentationen – Schriftliche Antragsvorschläge • Erschließen von Wissen, um innovationsorientierte Denkweisen und Fähigkeiten stetig zu verbessern 2
  3. 3. Es gibt vier Abschnitte in diesem Modul 1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen • im Lebenslauf • in Bewerbungsgesprächen • in Präsentationen • in schriftlichen Anträgen 2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen Denkweisen und Fähigkeiten • Strategien wie “Achtsamkeit” • Selbstverwirklichung 3. Emotionale Intelligenz 4. Übung: Selbsteinschätzung und Planung des Karrierewegs 3
  4. 4. 1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen • Um die Chancen auf Erfolg zu verbessern, ist es wichtig die eigenen Fähigkeiten im Bereich Innovation darstellen zu können. • Sie MÜSSEN Ihre Fähigkeiten positiv betonen bzw. sollten Sie dazu in der Lage sein, die Vorteile Ihrer Fähigkeiten klar aufzuzeigen • Natürlich gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten, abhängig von den jeweils bestimmenden Rahmenbedingungen und Anforderungen • Außerdem hat jeder eigene Wege und Lösungsansätze für diese Aufgabe, deshalb sollten Sie sich auf Ihren besten Weg konzentrieren, da dieser Ihnen vertraut ist und beste Ergebnisse ermöglicht. 4
  5. 5. 2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen Denkweisen und Fähigkeiten • Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um eine einmalige Situation, sondern um etwas, dem Sie Ihr ganzes Berufsleben lang Aufmerksamkeit schenken müssen. Deshalb werden wir uns im zweiten Teil auf folgendes konzentrieren: – Achtsamkeit – Dabei handelt es sich um einen Zustand von aktiver, offener Achtung gegenüber der Gegenwart. Wenn man aufmerksam ist, beobachtet man seine Gedanken und Gefühle aus einer gewissen Distanz ohne sie zu beurteilen. Anstatt sein Leben an sich vorbeiziehen zu lassen, meint Achtsamkeit das Leben im Moment und die Anteilnahme an Erfahrungen. – Selbstverwirklichung – Dieser Ausdruck wurde von Abraham Maslow in seinem Artikel “A Theory of Human Motivation” benutzt. Maslow definiert Selbstverwirklichung konkret als “das Verlangen nach Selbstentfaltung, nämlich die Tendenz des Individuums sein Potential zu realisieren”. 5
  6. 6. 3. Emotionale Intelligenz • Im dritten Abschnitt geht es um Emotionale Intelligenz als Erweiterung des IQs: – Emotionale Intelligenz (EI) oder Emotionaler Quotient (EQ) ist die Fähigkeit von Individuen, ihre eigenen Gefühle sowie die Gefühle anderer zu erkennen, zwischen Gefühlen zu unterscheiden und sie entsprechend zu benennen sowie die emotionalen Informationen als Richtwert für ihr Denken und Handeln zu nutzen. • Im vierten Teil werden wir abschließend alles zusammenfassen und einige praktische Übungen durchführen, um das Gelernte aus den ersten drei Abschnitten anzuwenden. Wir werden herausfinden, wo Sie sich befinden und für Ihre Zukunft planen. 6
  7. 7. Selbstverständlich sollten Sie zuerst verstehen, warum diese Fähigkeiten wichtig sind, bevor Sie lernen, wie man sie am besten darstellt. Zuallererst sollten Sie jedoch verstehen, welche Fähigkeiten für Innovation besonders wichtig sind, um Ihre Erfolgschancen zu verbessern. • Welche Fähigkeiten sind gemeint? – Es handelt sich um die Fähigkeiten, die nötig sind, um zur Innovationsleistung eines Unternehmens beizutragen – um neue und verbesserte Strategien, Fähigkeiten, Produkte, Prozesse und Services zu entwickeln. • Warum ist es wichtig, diese Fähigkeiten zu entwickeln? – Manche sind der Meinung, dass es möglich ist, ein Ziel mit Glück oder mit einem Wundermittel zu erreichen. Das ist nicht möglich. Die Realisierung jeglicher Ziele – sei es singen, tanzen, lehren, coachen, bloggen oder kochen – kommt als Ergebnis gezielten Lernens der für den Erfolg notwendigen Fähigkeiten. Lässt man diese Phase des Lernens weg, wird man nie sein Ziel erreichen. Stattdessen wird man entweder scheitern oder nur mittelmäßige Ergebnisse erzielen. • Wie stelle ich meine Fähigkeiten und Interessen wirkungsvoll dar? – Das hängt von der verwendeten Methode ab – Lebenslauf, Interview, etc. Sie sollten sich auf das konzentrieren, was der Arbeitgeber sucht sowie die richtigen Wortwahl und eine praktische, ergebnisorientierte Beschreibung. 7 1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen
  8. 8. • Definition „Innovationsfähigkeiten“:  Innovationsfähigkeiten sind, praktisch ausgedrückt, die Art von Fähigkeiten, welche es einer Person ermöglichen, innovativ zu werden. • Meist handelt es sich dabei um eine Kombination von:  Kognitive Fähigkeiten (die Fähigkeit, kreativ und kritisch zu denken)  Verhaltenskompetenzen (die Fähigkeit, Probleme zu lösen und Risiken zu managen)  Fachliche Fähigkeiten (grundlegende Fähigkeiten wie lesen, schreiben und rechnen)  sowie technische Fähigkeiten (Forschungsmethoden, Projekt- management oder IT-Kompetenzen) 8 1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen
  9. 9. • Diese Fähigkeiten werden manchmal auch als “21st Century Skills” bezeichnet – Sie sind ein Set von Kompetenzen, die jeder entwickeln muss, um im Informationszeitalter Erfolg zu haben. Die „Partnership for 21st Century Skills“ nennt drei Typen: • • Lernfähigkeiten – Kritisches Denken – Kreatives Denken – Zusammenarbeit – Kommunikation • Bildungskompetenzen – Informationskompetenz – Medienkompetenz – Technische Kompetenzen • Lebenskompetenzen – Flexibilität – Initiative – Soziale Kompetenzen – Produktivität – Führungskompetenzen • Soziale und interaktive Fähigkeiten, kulturelle Fähigkeiten, Verständnis der Voraussetzungen bei der Arbeit mit Kunden, Führungsbereitschaft, Kreativität und Problemlösungskompetenzen sowie Toleranz für Differenzen und Unsicherheiten sind die Kompetenzen die eine zukünftige, innovationsfokussierte Geschäftsperson haben sollte. 9 1. Darstellen von Innovationsfähigkeiten und Interessen
  10. 10. • Kreativität, Problemlösungskompetenzen sowie stetige Verbesserung  Die für Ideengenerierung notwendigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen • Risikobewertung und die Bereitschaft, Risiken einzugehen  Die notwendigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen um kalkulierte Risiken einzugehen und unternehmerisch zu denken • Beziehungsaufbau- und Kommunikationsfähigkeiten  Die notwendigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen um zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und zu erhalten • Durchführungskompetenz  Die notwendige Fähigkeit um Ideen in Strategien, Fähigkeiten, Produkte, Prozesse und Services zu verwandeln 10 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  11. 11. • Nachfolgend erhalten Sie zum besseren Verständnis einige spezifische Beispiele für jeden Bereich: • Kreativität, Problemlösungskompetenzen sowie stetige Verbesserung – Sie werden sich selbst und Ihrem Unternehmen bessere Erfolgsaussichten bieten wenn Sie folgende Fähigkeiten besitzen: – HANDELN UND MITWIRKEN • Suchen Sie nach neuen Möglichkeiten, Wert durch Produkte, Prozesse, Services, Strategien und Fähigkeiten zu schaffen • Identifizieren Sie Probleme und mögliche Lösungen – hinterfragen Sie und erkennen Sie Möglichkeiten für Veränderungen und Verbesserungen • Betrachten Sie verschiedene Standpunkte – Fragen Sie nach, prüfen Sie Optionen, bitten Sie um Feedback • Seien Sie anpassbar und flexibel beim Hinterfragen von Ideen, der Suche nach Lösungen und der Bewältigung von Problemen • Überdenken Sie Abläufe - Brechen Sie die Routine • Nähern Sie sich Herausforderungen kreativ – Denken Sie quer • Suchen Sie nach überraschenden Verbindungen – Seien Sie aufgeschlossen und wenden Sie Ihr komplettes Wissen an • Bringen Sie eigene Ideen mit Selbstvertrauen ein • Schlagen Sie Alternativen vor • Bewerten Sie Lösungen um Vorschläge zu machen oder Entscheidungen zu treffen 11 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  12. 12. • Kreativität, Problemlösungskompetenzen sowie stetige Verbesserung – LEITEN UND UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE • Zeigen Sie Vertrauen in die Ideen und Handlungen Anderer • Fördern Sie Kreativität und Einfallsreichtum • Hinterfragen Sie Ihre Führungsweise – Denken Sie über Komfortzonen hinaus • Zeigen Sie eine Vision von Ihrem geplanten Weg auf – Behalten Sie das Gesamtbild im Hinterkopf • Seien Sie offen gegenüber neuen Ideen und anderen Umsetzungsmöglichkeiten – Verpflichten Sie sich zu kontinuierlicher Verbesserung • Überwachen Sie Erfolge und Misserfolge um Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen • Erkennen und belohnen Sie originale Ideen und Vorschläge für Verbesserungen 12 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  13. 13. Risikobewertung und die Bereitschaft, Risiken einzugehen • Es wird Ihnen leichter fallen, Werte aus Aufgaben, Projekten und Aktivitäten zu schöpfen wenn Sie folgendes beherrschen: – HANDELN UND MITWIRKEN • Motivieren Sie Andere, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu nutzen • Schaffen und erhalten Sie Beziehungen innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens sowie mit Personen verschiedener Hintergründe • Verstehen Sie, dass Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen – nehmen Sie sich Zeit dafür • Verstehen Sie und arbeiten Sie innerhalb der Dynamik einer Gruppe • Teilen Sie Informationen und Expertise innerhalb Ihres Unternehmens und mit Ihren Geschäftspartnern – erklären Sie neue Ideen • Respektieren und unterstützen Sie die Ideen, Ansätze und Beiträge Anderer • Schätzen Sie verschiedene Meinungen und Perspektiven • Nehmen und geben Sie konstruktive Kritik • Bewältigen Sie Hindernisse zwischen Personen welche die Ergebnisse behindern könnten – Erkennen Sie Quellen von Beistand und Widerstand im Voraus 13 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  14. 14. Risikobewertung und die Bereitschaft, Risiken einzugehen – UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE • Ermutigen Sie Andere zum Teilen ihrer Ideen, Sprechen sie frei – Fördern Sie eine offene Atmosphäre • Beziehen Sie andere ein indem Sie Verantwortung übertragen und Bemühungen unterstützen • Ebnen Sie den Weg für Zusammenarbeit und so entwickelte Lösungen • Stellen Sie Ressourcen zur Vernetzung und zum Teilen von Ideen, Wissen und Fähigkeiten bereit • Fördern Sie die persönliche Entwicklung anderer, damit sie besser zur Teamarbeit beitragen können • Bieten Sie konstruktives Feedback, Führung und ehrliches Lob • Erkennen und belohnen Sie den Erfolg von Einzelnen, von Gruppen und von Teams 14 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  15. 15. Beziehungsaufbau und Kommunikationsfähigkeit • Es wird Ihnen leichter fallen, Werte aus Aufgaben, Projekten und Aktivitäten zu schöpfen wenn Sie folgendes beherrschen: – HANDELN UND MITWIRKEN • Motivieren Sie Andere, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu nutzen • Schaffen und erhalten Sie Beziehungen innerhalb und außerhalb Ihres Unternehmens sowie mit Personen verschiedener Hintergründe • Verstehen Sie, dass Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen – nehmen Sie sich Zeit dafür • Verstehen Sie und arbeiten Sie innerhalb der Dynamik einer Gruppe • Teilen Sie Informationen und Expertise innerhalb Ihres Unternehmens und mit Ihren Geschäftspartnern – erklären Sie neue Ideen • Respektieren und unterstützen Sie die Ideen, Ansätze und Beiträge Anderer • Schätzen Sie verschiedene Meinungen und Perspektiven • Nehmen und geben Sie konstruktive Kritik • Bewältigen Sie Hindernisse zwischen Personen welche die Ergebnisse behindern könnten – Erkennen Sie Quellen von Beistand und Widerstand im Voraus 15 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  16. 16. Durchführungskompetenz • Sie werden besser auf eine Führungsaufgabe vorbereitet sein, wenn Sie folgendes beherrschen: – HANDELN UND MITWIRKEN • Setzen Sie sich realistische Ziele und Prioritäten • Wenden Sie Wissen und Kompetenzen sowohl von innerhalb als auch von außerhalb Ihres Unternehmens an • Gebrauchen Sie Einfallsreichtum beim Entwerfen, Planen und Umsetzen von Lösungen • Planen Sie für unvorhergesehene Ereignisse – Halten Sie alternative Strategien bereit • Passen Sie sich an veränderte Umstände an • Nutzen Sie die richtigen Geräte und Technologien um eine Aufgabe oder ein Projekt zu beenden • Seien Sie beharrlich – Zeigen Sie Initiative, Einsatz und Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben • Nehmen Sie Kritik an und lernen Sie aus Fehlern • Überprüfen Sie, ob eine Lösung funktioniert und nutzen Sie Möglichkeiten für Verbesserungen • Nutzen Sie Statistiken um den Wert einer Lösung zu messen und zu darzustellen • Übernehmen Sie Verantwortung für das was Sie und Ihre Gruppe umsetzen 16 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  17. 17. Durchführungskompetenz – LEITEN UND UNTERSTÜTZEN SIE ANDERE • Nehmen Sie eine optimistische, dynamische Haltung an und fördern Sie diese • Haben Sie Verständnis für den Einfluss von Veränderungen auf die Leistung Ihres Unternehmens • Ergreifen Sie die Initiative bei der Reaktion auf Veränderungen • Befähigen Sie Angestellte zum Treffen von Entscheidungen • Akzeptieren Sie Fehler beim Ausprobieren neuer Ideen • Schätzen. Unterstützen und belohnen Sie Initiative • Machen Sie Veränderungen sichtbar – Heben Sie neue und verbesserte Produkte, Prozesse, Services, Strategien und Fähigkeiten hervor • Messen Sie den Einfluss einer Lösung auf Leistung, Produktivität und finanzielle Ergebnisse 17 1.1 Beschreibung von Fähigkeiten & Interessen
  18. 18. 1.2 Warum sind diese Fähigkeiten wichtig? • Jeder kann und sollte täglich innovativer sein, unabhängig von Fähigkeiten, Art oder Ausrichtung. • Jedes Unternehmen erwartet den Besitz und Einsatz von innovativen Schlüsselfähigkeiten! • “Innovation ist in jeglichem Geschäftsleben notwendig … Wenn man nicht kontinuierlich Neuerungen vornimmt, verliert man sehr schnell seine Wettbewerbsvorteile.” 18
  19. 19. • Warum müssen SIE diese Fähigkeiten besitzen/ausbauen? – Wie im Buch “Innovation is Everybody’s Business” beschrieben, kann und sollte heutzutage jeder täglich innovativer sein, unabhängig von Fähigkeiten, Art und Ausrichtung. – Es geht vielmehr um kontinuierliche Verbesserung und kontinuierliches Lernen. Jedes Unternehmen erwartet den Besitz und Einsatz von innovativen Schlüsselfähigkeiten! – Es ist ein Geschäftsgebot: “Innovation ist in jeglichem Geschäftsleben notwendig, da sich Dinge so einfach kopieren lassen und der Transfer von Wissen so schnell vonstattengeht, wenn man nicht kontinuierlich Neuerungen vornimmt, verliert man sehr schnell seine Wettbewerbsvorteile.” (frei nach Matt Copeland) 19 1.2 Warum sind diese Fähigkeiten wichtig?
  20. 20. 1.3 Wie stelle ich meine Fähigkeiten und Interessen wirkungsvoll dar? • 1.3.1 Selbsteinschätzung „Innovationsfähigkeiten“ • Welche Fähigkeiten haben Sie (und auf welchem Niveau)? Welche Fähigkeiten haben Sie nicht? • Nehmen Sie eine Selbsteinschätzung vor! • 1.3.2 Welche Fähigkeiten/Interessen sollen hervorgehoben werden? Wem gegenüber? Wo? • Passen Sie es an Ihre Situation und Ihre Bedürfnisse an • 1.3.3 Strategie • 1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie • 1.3.3.2 Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete Methode an  Lebenslauf, Bewerbungsgespräch, Präsentation, schriftliche Antragsvorschläge 20
  21. 21. Das Wichtigste Zuerst! • Welche Fähigkeiten haben Sie (und auf welchem Niveau)? Welche Fähigkeiten haben Sie nicht? • Kompetenz ist die vereinigte Stärke von Erfahrung, Intellekt und Leidenschaft • “Mir ist bewusst was mir im Leben fehlt.” - Ang Lee… Ist das auch Ihnen bewusst? • Nehmen Sie eine Selbsteinschätzung vor • “Das Schlimmste was wir uns selbst antun können, ist ignorant zu bleiben und nicht den Mut und den Respekt zu finden, uns selbst ehrlich und sanft zu betrachten” – (Frei nach Pema Chödrön) 21 1.3.1 Selbsteinschätzung „Innovationsfähigkeiten“
  22. 22. • Welche Fähigkeiten/Interessen sollen hervorgehoben werden? Wem gegenüber? Wo? • Passen Sie es an Ihre Situation und Ihre Bedürfnisse an „Sie können die Situationen im Leben nicht maßschneidern, aber Sie können die Einstellung maßschneidern, die zu diesen Situationen passt bevor sie auftauchen.“ - Zig Ziglar • Entwickeln Sie eine allgemeine Strategie „Die Strategie eines Landes oder einer Person ist immer auf einem fundamentalen philosophischen Ausblick basiert.” – (Frei nach Marc Forne Molne) • Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete Methode an: Lebenslauf, Bewerbungsgespräch, Präsentation, schriftliche Anfrage. „Man muss schnell auf den Füßen und anpassbar sein, sonst ist eine Strategie nutzlos.“ – (Frei nach Charles de Gaulle) 22 1.3.1 Selbsteinschätzung „Innovationsfähigkeiten“
  23. 23. • Führen Sie einen Selbsteinschätzungstest durch:  https://innovation.plakos.de/  http://innovationskillstest.ca/ (GISAT2.0 – nur English)  (Sie müssen sich hierfür einen Account zulegen: http://bit.ly/cboc_new_account  http://bit.ly/gisat2_paper (nur englische Version verfügbar) • Seien Sie ehrlich! • Lassen Sie sich ausreichend Zeit um die Selbsteinschätzung zu machen • Gehen Sie Ihre Ergebnisse vollständig durch  machen Sie eine komplette Analyse und beschreiben Sie kurz für sich selbst, was Ihre Ergebnisse bedeuten (sowohl für Sie selbst als auch für einen potentiellen Arbeitgeber) • Erstellen Sie einen Aktionsplan, wie Ihre Innovationsleistung verbessert werden kann. 23 1.3.1 Selbsteinschätzung „Innovationsfähigkeiten“
  24. 24. 1.3.2 Welche Fähigkeiten sollten hervorgehoben werden? • Der beste Weg, herauszufinden, welche Fähigkeiten hervorgehoben werden sollten, ist es, sich in die Position des Arbeitgebers hineinzuversetzen  Was benötigt der Arbeitgeber?  Versuchen Sie, sich in die Position des Arbeitgebers hineinzuversetzen  Sie müssen den Standpunkt des Arbeitgebers verstehen. – Wie können Sie diesen Anforderungen gerecht werden?  Entscheiden Sie im Voraus (während Ihrer Vorbereitungsphase), wie Sie den Erwartungen des Arbeitgebers gerecht werden können  Nutzen Sie dafür Ihre eigenen Worte und Ihren eigenen Ansatz. 24
  25. 25. 1.3.3 Strategie • Eine Strategie? Was ist das? Definitionen: 1. Ein Plan oder eine Methode für die Handlungen, mit denen man ein Ziel verwirklichen will, beispielsweise das Erreichen eines Ziels oder das Lösen eines Problems. 2. Die Kunst und Wissenschaft des Planens und Arrangierens von Ressourcen, um sie so effizient und effektiv wie möglich zu nutzen. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet Heeresführung. 25
  26. 26. • Vergessen Sie nicht, Ihr erster Plan ist nicht zwangsläufig Ihr bester Plan. Testen Sie ihn in der Praxis und passen Sie ihn an ihre Bedürfnisse an. • Nur SIE selbst können Ihren Plan leiten – Nehmen Sie diese Rolle an und arrangieren Sie Ihre Ressourcen so, dass ihr Wirkung maximiert wird. • Eine Methode für eine erfolgreiche Strategie: „Mein Ansatz funktioniert nicht indem ich gültige Vorhersagen treffe, sondern indem ich falsche Vorhersagen korrigiere“ – frei nach George Soros 26 1.3.3 Strategie
  27. 27. 1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie • Erschaffen Sie Ihre individuelle, personalisierte Strategie auf allen drei Ebenen! 27 Kultur & Umgebung Mitmenschen Ich
  28. 28. Was ist eine individualisierte Strategie? • Eine individualisierte Anweisung kann auch als eine differenzierte Strategie bezeichnet werden • Stellen Sie sich eine individualisierte Strategie als eine Strategie vor, welche die Einzigartigkeit jedes einzelnen erkennt und somit eine angemessene Orientierung und andere Unterstützung bieten kann, die geeignet ist, um eine Person zu fördern (Verstand, Körper & Geist) • Sie sollten sich nicht immer wieder auf die gleiche Art und Weise präsentieren, sondern neue Wege erschließen, beispielsweise Audio- oder Videopräsentationen, damit Sie verschiedene Möglichkeiten haben, Informationen weiterzugeben und den Bedürfnissen mehr als gerecht zu werden. 28 1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie
  29. 29. Was ist eine individualisierte Strategie? • Um eine Strategie zu differenzieren beziehungsweise zu individualisieren, ist es notwendig, ein Bewusstsein für abweichendes Hintergrundwissen, verschiedene Maße an Bereitschaft sowie unterschiedliche Präferenzen und Interessen verschiedener Menschen zu haben und darauf einzugehen. • Die Absicht hinter der Individualisierung von Strategien ist es, die Entwicklung und den persönlichen Erfolg jedes Einzelnen zu maximieren, indem man ihm oder ihr entgegenkommt und Unterstützung während des Prozesses bietet. Damit wird eine Möglichkeit zum Erfolg geboten. 29 1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie
  30. 30. Was ist eine individualisierte Strategie? • Ich - auf Basis Ihrer vollständigen, ehrlichen Selbsteinschätzung auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten • Mitmenschen – Anpassung speziell an die Bedürfnisse des Arbeitgebers, aber auch an Kollegen, Kunden und andere Beteiligte • Kultur & Umgebung – Anpassung an Werte, gemeinsame Voraussetzungen und Vorstellungen des Unternehmens (welche das Verhalten von Menschen innerhalb regeln ) sowie an die Umgebung (Industrie, Region, Land, etc.). 30 1.3.3.1 Entwickeln Sie eine Strategie
  31. 31. 1.3.3.2 Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete Methode an 1.3.3.2.1 Lebenslauf • Lebenslauf – ein Lebenslauf ist eine Zusammenfassung Ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen, meist in Verbindung mit einem persönlichen Anschreiben 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch • Bewerbungsgespräch - Ein Bewerbungsgespräch ist eine Art Einstellungstest. Dazu gehört ein Gespräch zwischen einem Bewerber und Vertreter des Arbeitgebers. Bewerbungsgespräche sind eine der am häufigsten verwendeten Methoden bei der Auswahl von Mitarbeitern 31
  32. 32. 1.3.3.2 Passen Sie Ihre Strategie an die verwendete Methode an 1.3.3.2.3 Präsentation • Präsentation – Eine Präsentation ist das Vorstellen eines Themas vor einem Publikum (es kann sich auch nur um eine Person handeln). Normalerweise handelt es sich um eine Vorlesung oder Rede die informieren, überzeugen oder auch unterhalten soll. 1.3.3.2.4 Antragsvorschlag (Schriftlich) • Antragsvorschlag – ein schriftlicher Antragsvorschlag ist das förmliche Einreichen einer Idee mit der Bitte um Umsetzung 32 Wie Sie sehen, unterscheiden sich die Bereiche deutlich, so dass Sie Ihre Strategie anpassen müssen! “Das Maß für Intelligenz ist die Fähigkeit, sich zu verändern.” - Albert Einstein
  33. 33. 1.3.3.2.1 Lebenslauf Grundlagen: • Vergessen Sie nie: Ihr Anschreiben und Ihr Lebenslauf bringen Sie zu Ihrem Bewerbungsgespräch! • Deshalb liegt es an Ihnen, sich bestmöglich darzustellen, sodass ein potentieller Arbeitgeber sofort sehen, dass Sie ein geeigneter Kandidat sind. • Vergewissern Sie sich, dass Ihr Lebenslauf aktuell ist und Ihre vollständigen Fähigkeiten und Qualitäten beinhaltet. 33
  34. 34. • Der erste Eindruck zählt! • Tatsache ist, dass Ihr Lebenslauf nach bestimmten Schlagworten durchsucht werden wird. • Achten Sie auf folgende Inhalte:  Kreativität, Problemlösungs- und kontinuierliche Kompetenzentwicklungsfähigkeiten  Risikobewertungskompetenzen und Risikobereitschaft  Beziehungsaufbau- und Kommunikationsfähigkeiten  Durchführungskompetenzen Bildquelle: pixabay - CC0 Public Domain 34 1.3.3.2.1 Lebenslauf
  35. 35. Checkliste: • Fallen Sie nicht beim ersten Hindernis!  Ist Ihre Emailadresse angebracht?  Würden Sie einen Job an Heißelady6@x.de vergeben?  Haben Sie Ihre Emailadresse richtig geschrieben? • Andere Fehler, die es zu vermeiden gilt:  Rechtschreib- und Grammatikfehler  Nachlässigkeit ist fehl am Platz!  Angabe von falschen Informationen  Früher oder später wird es auffallen  Überall dieselbe Bewerbung abgeben  Ihre Bewerbung ist nicht allgemeingültig  Zu aufwendige Formatierungen  Lassen Sie etwas “Platz zum Atmen” 35 1.3.3.2.1 Lebenslauf Bildquelle: pixabay - CC0 Public Domain
  36. 36. • Bei der Lebenslauferstellung sind Nachlässigkeit absolut zu vermeiden! – Einer Umfrage zufolge gaben 58% der Arbeitgeber an, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler einer der Hauptgründe sind, um einen Kandidaten automatisch abzulehnen. – Es gibt keine Entschuldigung für grammatikalische Fehler, falsch geschriebene Wörter oder falsche Zeichensetzung. • Verlassen Sie sich nicht nur auf die automatische Rechtschreibprüfung – Meist ist es hilfreich, zusätzlich einen Vertrauten um eine Korrektur zu bitten. 36 1.3.3.2.1 Lebenslauf
  37. 37. • Es mag offensichtlich erscheinen, aber bereits kleine Fehler können schnell zu einer Ablehnung führen. – Falsche Telefonnummern oder falsche Angaben wirken achtlos. – Wenn Sie angeben, dass Sie detailorientiert arbeiten und der Arbeitgeber dann falsche Informationen entdeckt, hat das eine Signalwirkung. • Selbst wenn Sie ein Bewerbungsgespräch bekommen, werden die falschen Informationen schlussendlich auffallen. – Telefonnummern können durch einen Anruf überprüft werden, Angaben zu Ihren Erfahrungen können mit früheren Arbeitgebern überprüft werden. 37 1.3.3.2.1 Lebenslauf
  38. 38. • Anschreiben und Ihr Lebenslauf sind nicht allgemeingültig! – Keine zwei Positionen sind gleich – deshalb sollte es Ihre Bewerbung auch nicht sein! – Nach einer Studie empfanden 36% der Arbeitgeber eine zu allgemeine Bewerbung als einen Fehler, der automatisch zur Ablehnung führen kann • Sie sollten sich die Zeit nehmen und Ihre Bewerbungen nacheinander anfertigen und sie genau auf die Stellenbeschreibung anpassen – Achten Sie darauf, dass Sie verstehen, worauf es dem jeweiligen Arbeitgeber ankommt. 38 1.3.3.2.1 Lebenslauf
  39. 39. • Eine Bewerbung ist genau auf die Zielgruppe fokussiert – Wenn in der Stellenbeschreibung zum Beispiel steht, dass Marktanalyse und Marktplanung erforderlich sind, dann nutzen Sie Beispiele von Analysen, die Sie bereits durchgeführt haben • Formatierung spielt eine Schlüsselrolle. – Achten Sie darauf, dass Schriftarten und Graphen nicht überhandnehmen und den Leser vom eigentlich wichtigen ablenken • Kurz gesagt: Gehen Sie sicher, dass Sie die Anforderungen der Stelle erfüllen und zusätzlich Ihre eigenen Qualitäten und Fähigkeiten einbringen, einschließlich spezieller Leistungen die für den Arbeitgeber relevant sind 39 1.3.3.2.1 Lebenslauf
  40. 40. 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch Grundlagen: • Wenn Ihre Bewerbung gut angekommen ist, folgt als nächster großer Schritt das Bewerbungsgespräch. • Arbeitgeber konzentrieren sich oft darauf, ungeeignete Bewerber auszusortieren – Geben Sie ihnen keinen Grund, Sie auszusortieren • Das kann für Sie wie ein Lauf durch ein Minenfeld sein. Ein falscher Schritt und es ist vorbei – eine sehr stressige Situation • Bewältigen Sie diesen Stress durch – Vorbereitung – Visualisieren Sie die Situation – Denken Sie daran: Es ist möglich den Job zu bekommen! Quelle: pixabay - CC0 Public Domain 40
  41. 41. • Wenn die Bewerbung eines Kandidaten gut angekommen ist, folgt als nächster Schritt i.d.R. das Bewerbungsgespräch • Während des Auswahl-Prozesses konzentrieren sich Arbeitgeber oft darauf, ungeeignete Bewerber auszusortieren. • Deshalb kann es für den Bewerber wie ein Lauf durch ein Minenfeld sein. Ein falscher Schritt und es ist vorbei – eine sehr stressige Situation. • Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg! – Aber, keine Panik … Denken Sie daran, zehntausende Menschen werden jeden Monat in Europa eingestellt, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. 41 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  42. 42. 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch Vorbereitung des Bewerbungsgesprächs: • Bereiten Sie sich auf die üblicherweise gestellten Fragen und die Arten von Bewerbungsgesprächen, die in Frage kommen, vor. Üben Sie mit einem Freund oder vor dem Spiegel. • Finden Sie so viel wie möglich über die Arbeitsstelle, das Unternehmen, den Wettbewerb, den Standort und die Industrie heraus  Lesen Sie die Stellenbeschreibung sehr genau und Besuchen Sie den Internetauftritt des Unternehmens  Benutzen Sie Google, Bing und YouTube um wichtige Infos zusammenzutragen  Überprüfen Sie, falls vorhanden, die Social-Media-Profile des Unternehmens  Googeln Sie alle Namen die Ihnen im Zusammenhang mit Ihrer Bewertung bekannt sind  Überprüfen Sie Aktien- und Finanzmarktinformationen  Lesen Sie aktuelle Nachrichten, welche das Unternehmen betreffen 42
  43. 43. 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch Visualisierung: • Wie es funktioniert?  Finden Sie einen stillen Platz  Machen Sie Ihren Kopf frei  Stellen Sie sich Ihre Ziele vor 43
  44. 44. Visualisierung • Wie beim Sport ist auch bei einem Bewerbungsgespräch eine hohe Leistungsfähigkeit in einer kurzen Zeitspanne gefragt. • Deshalb können Visualisierungstechniken hilfreich beim Aufbau von Selbstbewusstsein und beim Abbau von Ängsten sein. • Der Trick ist es, eine Erinnerung an ein erfolgreiches Meeting zu erschaffen. Beim Gespräch werden Sie eine Art déjà-vu empfinden, als ob Sie die Situation bereits erlebt hätten. 44 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  45. 45. Visualisierung • Laut Stresstherapeuten sind die folgenden Schritte beim Visualisieren hilfreich: – Finden Sie einen ruhigen Ort an dem Sie komplett ungestört sind. – Befreien Sie Ihren Kopf von Gedanken, die nicht direkt im Zusammenhang mit der Visualisierung stehen. – Legen Sie sich hin, die Beine gestreckt und die Arme neben Ihrem Körper. – Schließen Sie Ihre Augen und atmen Sie langsam tief in Ihren Bauch ein. Atmen Sie dann langsam wieder aus und entspannen sich dabei. Wiederholen Sie diese Atemübungen so lange, bis Sie langsamer und gleichmäßiger atmen. 45 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  46. 46. Visualisierung (Fortsetzung): • Entspannen Sie Ihre Füße und Beine, stellen Sie sich vor dass sie schwer werden. • Sagen Sie zu sich selbst: “Meine Beine und Füße werden entspannter. Sie sind nun tiefenentspannt.” Wiederholen Sie diese Übung für ihre Fußknöchel, Oberschenkel, Becken, Bauch, Rücken und Brust. Fahren Sie fort mit Ihren Händen, Unterarmen, Oberarmen und Schultern. Entspannen Sie die Muskeln in Ihrem Nacken und Unterkiefer. Lassen Sie Ihren Unterkiefer fallen. Ruhen Sie sich aus und genießen Sie das Gefühl der völligen Entspannung. 46 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  47. 47. Visualisierung (Fortsetzung): • Um sich noch weiter zu entspannen, stellen Sie sich vor Sie wären allein in einem Aufzug. • Stellen Sie sich vor wie sich die Türen schließen, wie die Zahlen die Etagen anzeigen. Stellen Sie sich vor, Sie würden vom zehnten Stock in den ersten fahren. Fühlen Sie das Gefühl des Herunterkommens. Während der Aufzug die Etagen passiert, begeben Sie sich in einen tieferen, ruhigeren mentalen Zustand. Wenn Sie unten angekommen sind, sind sie ruhig und offen. Wenn sich die Türen des Aufzugs öffnen, stellen Sie sich vor Sie säßen in einem gemütlichen Sessel in einem schwach beleuchteten Raum. Stellen Sie sich einen großen Bildschirm an der Wand vor. Sie sind nun bereit für die Visualisierung. 47 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  48. 48. Visualisierung (Fortsetzung): • Wiederholen Sie diese Schritte mindestens drei Mal bevor Sie sich das eigentliche Interview vorstellen, verweilen Sie so lange wie Sie möchten. • Wiederholte Visualisierung sorgen für mehr Details und perfektionieren das Ergebnis. • Wenn Sie die Visualisierung beenden wollen, stellen Sie sich vor wie Sie zum Aufzug zurückkehren und wieder in den zehnten Stock fahren. • Wenn sich die Türen des Aufzugs öffnen, öffnen Sie Ihre Augen. Sie werden sich ausgeruht, stark und entschlossen fühlen. 48 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  49. 49. Nicht vergessen! • Bewerbungsgespräche können variieren! – von einem offenen, unstrukturierten Gespräch bis zu einer Fragenliste, die jeder Bewerber gefragt wird, kann alles enthalten sein. – Eine zunehmend beliebte Form des Bewerbungsgesprächs sind Telefon- oder Videointerviews. Bereiten Sie sich darauf wie auf ein persönliches Gespräch vor. – Mehrere Runden von Vorstellungsgesprächen und/oder anderen Kandidatenauswahlverfahren werden verwendet, wenn es viele Kandidaten gibt oder wenn der Job besonders anspruchsvoll oder begehrenswert ist. – Erste Runden, manchmal als Vorauswahl-Gespräche bezeichnet, werden eventuell mit weniger Mitarbeitern durchgeführt und sind normalerweise deutlich kürzer und weniger umfassend. – Vorstellungsgespräche gehen für gewöhnlich der Einstellungsentscheidung voraus, sie dienen dazu den Bewerber einzuschätzen. 49 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  50. 50. Nicht vergessen! • Ein Gespräch ermöglicht auch dem Bewerber eine Einschätzung der Unternehmenskultur und der Anforderungen der Arbeitsstelle. • Auch Sie können Fragen bezüglich des Stelle und des Unternehmens stellen • Eventuell wird es weiterführende Gespräche geben 50 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch
  51. 51. 1.3.3.2.2 Bewerbungsgespräch Grundregeln des Bewerbungsgesprächs: • Kommen Sie pünktlich • Kleiden Sie sich angemessen • Bereiten Sie gute Fragen für das Gespräch vor • Schalten Sie Ihr Handy aus • Bringen Sie Kopien Ihrer Bewerbung mit • Bleiben Sie entspannt! • Seien Sie Sie selbst! • Bleiben Sie natürlich und konzentriert und denken Sie daran, das dass Gespräch auf Gegenseitigkeit beruht! 51
  52. 52. Grundlagen: • Entwickeln Sie gute Präsentationstechniken im Voraus • Üben Sie so lange, bis Sie es beherrschen, es wird auch für den Rest Ihrer Karriere nützlich sein. • Eventuell sollen Bewerber eine Präsentation als Teil des Auswahlprozesses halten. • Bereiten Sie sich auf Präsentationen unter Stress vor – Eine Art von Stress-Test ist es, dem Bewerber 20 Minuten für die Vorbereitung einer Präsentation zu geben, dann aber bereits nach fünf Minuten zurückzukehren und direkt nach der Vorstellung der Präsentation zu verlangen. 52 1.3.3.2.3 Präsentation
  53. 53. Weiteres: • Das Thema der Präsentation und die von Ihnen dargestellen Inhalte sind wichtig, aber der Prozess ist noch wichtiger! • Praxisbeispiel “Plattform-Test”: – Beim “Plattform-Test” wird der Kandidat gebeten, eine Präsentation sowohl für das Auswahlgremium als auch für die anderen Bewerber des gleichen Jobs vorzubereiten. • Das ist ebenfalls sehr stressig und zeigt, wie der Bewerber unter diesen Umständen agiert. – Das Thema ist wichtig, aber der Prozess ist noch wichtiger! Dazu kommen wir auf der nächsten Folie… 53 1.3.3.2.3 Präsentation
  54. 54. 1.3.3.2.3 Präsentation 54 4 Schlüsselfertigkeiten für eine großartige Präsentation (Beispiel) Präsentationserstellung als Prozess:
  55. 55. 1.3.3.2.4 Projektanträge Grundlagen: • Projektantrag – das förmliche Einreichen einer Idee mit dem Bitten um Umsetzung (bspw. Förderantrag) • Bedenken Sie, wer den Antrag lesen wird und wie gut derjenige sich mit dem antragsrelevanten Thema auskennt • Legen Sie sich vorher eine Methode zum Schreiben eines Antragvorschlags zurecht und üben Sie sie 55
  56. 56. Beispiel: • Befolgen Sie diese Schritte: 1. Nennen Sie Ihre (Förder-)Absicht 2. Geben Sie Hintergrundinformationen 3. Schlagen Sie eine Lösung vor 4. Geben Sie die Kosten an 5. Formulieren Sie das Problem und den Lösungs- vorschlag erneut 56 1.3.3.2.4 Projektanträge
  57. 57. 2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen Denkweisen und Fähigkeiten • Kontinuierliche Verbesserung – ein fortlaufender Prozess um die Fähigkeiten und die geistige Einstellung eines Einzelnen zu verbessern • Dieser nie endende Prozess erfordert  Eine Strategie wie beispielsweise “Achtsamkeit”  Fokus auf Selbstverwirklichung  Schauen Sie sich folgendes Video an, um ein besseres Verständnis für die Möglichkeiten zur Schulung einer innovativen & kreativen Denkweise:  https://www.youtube.com/watch?v=zO2LdDpx-Tc (nur Englische Version mit Untertiteln verfügbar) 57
  58. 58. • Ähnlich wie beim kontinuierlichem Verbesserungsprozess eines Unternehmens geht es hier nicht um die Verbesserung von Produkten oder Prozessen, sondern um den fortlaufenden Prozess der Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten und Denkweisen • Diese Bemühungen können ebenso eine schrittweise Verbesserung oder ein plötzlicher Durchbruch sein. • “Streben Sie nach kontinuierlicher Verbesserung anstatt nach Perfektion.” – frei nach Kim Collins • Zwei entscheidende Wege zur erfolgreichen Verbesserung sind “Achtsamkeit” und “Selbstverwirklichung”. 58 2. Kontinuierliche Verbesserung von innovativen Denkweisen und Fähigkeiten
  59. 59. 2.1 Achtsamkeit • „Achtsamkeit“ ist ein Bewusstsein, dass durch aktives, nicht wertendes Beobachten der Gegenwart entsteht – Dadurch wird sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit verbessert – Achtsamkeit beinhaltet sowohl Konzentration als auch Akzeptanz – Es erfordert Übung, um sich mit den „Techniken“ von Achtsamkeit vertraut zu werden 59
  60. 60. • „Achtsamkeit“ ist ein Zustand des aktiven, offenen Beobachtens der Gegenwart. Wenn Sie aufmerksam sind, betrachten Sie Ihre Gedanken und Gefühle aus der Distanz, ohne sie zu beurteilen • „Achtsamkeit“ bedeutet das Leben des Moments und Wachsamkeit gegenüber Erfahrungen anstatt Ihr Leben an sich vorüberziehen zu lassen • In diesem Zusammenhang wird Achtsamkeit als das Bewusstsein für Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Umgebung von Augenblick zu Augenblick definiert, vor allem geprägt durch „Akzeptanz“ – Achtsamkeit gegenüber Gedanken und Gefühlen, ohne sie zu beurteilen 60 2.1 Achtsamkeit
  61. 61. “Achtsamkeit ist ein Bewusstsein, dass durch aktives, nicht wertendes Beobachten der Gegenwart entsteht. Es geht darum, zu wissen, was einen beschäftigt.“ - Kabat-Zinn - • Durch Achtsamkeit wird sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit verbessert • Achtsamkeit beinhaltet sowohl Konzentration (eine Form von Meditation) als auch Akzeptanz. Achten Sie bewusst auf Ihre Gedanken und Gefühle, ohne sie jedoch zu beurteilen. Es erfordert Übung, um mit den Techniken vertraut zu werden. Wenn Sie mit einer Methode nicht zurechtkommen, versuchen Sie es mit einer anderen. • Übungen und Techniken können im Internet recherchiert werden 61 2.1 Achtsamkeit
  62. 62. 2.2 Selbstverwirklichung • Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung • Dieses Bedürfnis kann als der Wunsch, das eigene Potential bestmöglich auszuschöpfen, bezeichnet werden, also das zu werden, was einem durch erbliche Anlangen möglich ist. 62Bildquelle: http://www.sdi-research.at/tl_files/pics/lexikon/Maslow-Pyramide.gif
  63. 63. • Der Begriff wurde von Abraham Maslow in seinem Artikel „A Theory of Human Motivation” ,verwendet. • Maslow definiert Selbstverwirklichung explizit als den Wunsch nach Selbsterfüllung, nämlich die Tendenz des Menschen, sein eigenes Potential bestmöglich zu verwirklichen. 63 2.2 Selbstverwirklichung
  64. 64. Die wichtigsten Merkmale selbsterfüllter Menschen sind: • Akzeptanz und Realismus: – Selbsterfüllte Menschen haben eine realistische Wahrnehmung von sich selbst, von anderen und der Welt um sie herum. • Problem-Zentrierung: – Selbsterfüllte Personen befassen sich mit dem Lösen von Problemen die nicht sie selbst betreffen, sie helfen anderen bei der Suche nach Lösungen für die Probleme in der Außenwelt. Diese Menschen sind oft von einem Gefühl der persönlichen Verantwortung und Ethik motiviert. • Spontanität: – Selbst verwirklichte Menschen sind spontan in ihren inneren Gedanken und äußere Verhaltensweisen. – Während sie Regeln und gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen können, neigen sie auch dazu, offen und unkonventionell zu sein. 64 2.2 Selbstverwirklichung
  65. 65. Die wichtigsten Merkmale selbsterfüllter Menschen sind (Fortsetzung): • Autonomie und Abgeschiedenheit: – Ein weiteres Merkmal von selbsterfüllten Menschen ist das Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Privatsphäre. Während sie die Gesellschaft anderer genießen, benötigen diese Personen auch Zeit um sich auf die Entwicklung ihrer eigenen individuellen Potenzial zu konzentrieren. • Kontinuierliche Wertschätzung: – Selbsterfüllte Menschen neigen dazu, die Welt mit einem ständigen Gefühl der Wertschätzung, Bewunderung und Ehrfurcht zu sehen. Selbst einfache Erfahrungen sind weiterhin eine Quelle der Inspiration und Freude. • Gipfelerlebnisse: – Selbsterfüllte Personen erleben oft das, was Maslow Gipfelerlebnisse nennt, Momente der intensiven Freude, Staunen, Ehrfurcht und Ekstase. Nach diesen Erfahrungen fühlen sich die Menschen inspiriert, gestärkt, erneuert oder verändert. 65 2.2 Selbstverwirklichung
  66. 66. • Emotionale Intelligenz (EI) oder emotionale Quotient (EQ) ist die Fähigkeit des Einzelnen, eigene Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen und zu steuern. • Die folgenden drei Fähigkeiten sind von Bedeutung: – Die Fähigkeit, eigene Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen (Emotionales Bewusstsein) – Die Fähigkeit, Emotionen zu nutzen und sie bei Aufgaben wie dem Überdenken und dem Lösen von Problemen anzuwenden. – Die Fähigkeit, Emotionen zu verwalten, einschließlich der Möglichkeit, eigene Emotionen zu regulieren, und die Fähigkeit, eine andere Person zu erheitern oder beruhigen. • Der EQ kann in manchen Situationen wichtiger als der IQ sein! 66 3. Emotionale Intelligenz
  67. 67. Eine höhere Emotionale Intelligenz bringt klare Vorteile mit sich: • Menschen mit höherer emotionaler Intelligenz fällt es leichter, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen bzw. sie zu erhalten und sich in Gruppen „einzufügen“. • Außerdem verstehen sie ihren eigenen psychologischen Zustand besser, dazu gehört der bessere Umgang mit Stress und eine geringere Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu leiden. 67 3.1 Erkennen von Emotionen
  68. 68. • Denken Sie daran, dass die akademische Begabung (IQ) keine Verbindung dazu hat, wie Menschen ihre eigenen Emotionen und die Emotionen anderer verstehen und damit umgehen. – Es existiert keine Korrelation zwischen IQ und EI-Werten! • Das macht durchaus Sinn: Wir haben alle sehr kluge Leute getroffen, die dennoch nicht wussten, wie man mit Menschen umgeht und umgekehrt. 68 3.1 Erkennen von Emotionen
  69. 69. 3.2 Unterscheiden und Benennen von Gefühlen • Welche dieser Gefühle kennen Sie gut? • Welche kennen Sie zu gut? • Machen Sie einen Online-Test Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/Plutchik-wheel_de.svg/2000px-Plutchik-wheel_de.svg.png 69
  70. 70. 3.2 Unterscheiden und Benennen von Gefühlen • Ein kurzes aber nützlicher EQ-Test kann unter folgender Adresse abgerufen werden: • http://spiele.sueddeutsche.de/eqtest/ • Ein weiterer Test zum Thema Emotionen kann unter folgender Adresse abgerufen werden: • http://www.spiegel.de/quiztool/quiztool-62130.html • Machen Sie einen der beiden Online-Tests • Wie bereits zur Einschätzung Ihres Niveaus innovativer Fertigkeiten und Denkweisen, ist es auch sehr nützlich, Feedback zu Ihrem tatsächlichen EQ zu haben. Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/Plutchik-wheel_de.svg/2000px-Plutchik-wheel_de.svg.png 70
  71. 71. 3.3 Verwendung emotionaler Informationen zur Steuerung von Denken und Verhalten • Emotionen wahrnehmen  die Fähigkeit, Emotionen in Gesichtern, Bilder, Stimmen und kulturellen Artefakten zu erkennen und zu entschlüsseln — einschließlich der Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu identifizieren.  Die Wahrnehmung von Emotionen stellt einen grundlegenden Aspekt der emotionalen Intelligenz dar, denn sie ermöglicht die weitere Verarbeitung emotionaler Informationen. • Emotionen nutzen  die Fähigkeit, Emotionen zu nutzen um verschiedene kognitive Leistungen wie Denken und Problemlösung zu erleichtern  Eine emotional intelligente Person kann ihre Stimmungen aktivieren, um sich der gestellte Aufgabe bestmöglich anzupassen. 71
  72. 72. 3.3 Verwendung emotionaler Informationen zur Steuerung von Denken und Verhalten • Emotionen verstehen  die Fähigkeit, die Sprache der Emotionen zu verstehen und komplizierte Beziehungen zwischen Emotionen wertzuschätzen.  Darunter fällt auch die Fähigkeit, leichte Abweichungen zwischen Emotionen zu bemerken, und die Fähigkeit, zu erkennen und zu beschreiben, wie sich Emotionen im Laufe der Zeit entwickeln. • Emotionen verwalten  die Fähigkeit, Emotionen in uns selbst und in anderen zu regulieren.  Damit kann eine emotional intelligente Person Emotionen nutzen, sowohl negative als auch positive, um ihre Ziele zu erreichen. 72
  73. 73. 4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung • Führen Sie, so sobald es möglich ist, eine Selbsteinschätzung (wie bereits angesprochen) durch • Karriereplanung erfordert einen ehrlichen Blick auf  Karriereziele  Fähigkeiten  Notwendiges Wissen  Erfahrungen  Persönliche Eigenschaften • Karriereplanung erfordert, dass SIE einen Plan für Ihre Karriere erstellen 73
  74. 74. Laufbahn- und Karriereplanung: • Sie müssen Ihre Karriereziele und gewünschte Arbeitsplätze festlegen • Schreiben Sie Ihren Karriereplan detailliert auf! – Folgen Sie dabei den Anweisungen auf den nachfolgenden Folien! 74 4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung
  75. 75. Jeder der nachfolgenden drei Schritte wird Zeit und konzentriertes Engagement von Ihnen fordern. I. Legen Sie Ihre Karriereziele und gewünschte Arbeitsplätze fest – Coaching und Mentoring kann helfen, mehrere mögliche Karriereoptionen abzugrenzen, aber eine komplette Planung Ihrer Karriere ist Ihre eigene Aufgabe abseits Ihres Jobs. – Sie können Profis kontaktieren, beispielsweise im Karrierecenter Ihrer Hochschule oder Universität oder Sie informieren sich online. 75 4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung
  76. 76. II. Schreiben Sie Ihren Karriereplan auf – Wenn Sie das Glück haben, in einem Unternehmen zu arbeiten, das einen Karriereentwicklungsprozess für seine Mitarbeiter vorsieht, ist der schriftliche Karriereplan ein integraler Bestandteil Ihrer Laufbahn – Wenn nicht, schreiben Sie Ihren Plan auf und besprechen Sie Ihn mit Ihrem Vorgesetzten, der Personalabteilung und anderen Beteiligten. – Das Aufschreiben Ihrer Ziele ist ein wichtiger Bestandteil um sie zu erreichen. – Anmerkung: Das ist eine gute Frage, die Sie in Bewerbungsgesprächen stellen können. 76 4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung
  77. 77. III. Sie haben Ihre Karriereplanung selbst in der Hand. – Sie können Unterstützung bei anderen suchen, aber im Endeffekt erhalten Sie selbst die Belohnung, die aus einer geplanten Laufbahn entsteht. – Sie sind dafür verantwortlich, sich einen Mentor zu suchen, sich für interne Stellenangebote zu bewerben und Fähigkeiten und Erfahrungen zu entwickeln, die nötig sind, um Ihr Ziel zu erreichen. • Denken Sie immer daran: Sie haben die Verfolgung Ihres Karrierewegs selbst in der Hand! 77 4. Übung: Selbsteinschätzung und Karriereplanung
  78. 78. 78 Ziele sind Träume, die wir in Pläne umsetzen; dann schreiten wir zur Tat, um sie zu erfüllen - Zig Ziglar - (Amerikanischer Autor und „Motivationsguru“) Bildquelle: Bronislaw Drozka (Symphony of Love)

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