20101118 bpm und soa

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20101118 bpm und soa

  1. 1. BPM und SOA Traumpaar mit kleinen Meinungsverschiedenheiten
  2. 2.  Ich bin Bernd Rücker…  …und habe den Vortrag am Wochenende geerbt…  Hajo lässt sich entschuldigen!  Einige Folien mit Dank von Hajo übernommen!  Und ich tue mal was ich kann… Ich bin nicht Hajo Normann. Und nicht von HP ;-)
  3. 3. Prozesse Bonitäts- prüfung Kunden- anlage Kredit- vergabe Services Bonitätscheck Kundendaten Kreditantrag Ressourcen Web-Service Kundenkonto- Komponente SAP Server GUI Architektur in der perfekten Welt: BPM und SOA
  4. 4. Quelle:NicolaiJosuttis BPM & SOA Blueprint
  5. 5. Was halten Sie von diesem Prozess? Geschäftsregel Teilprozess Human Task
  6. 6. Hier die serviceorientierte Variante… Rabatt- ermittlungs- Service Auftrag versenden Service Rechnungs- kuvertierungs- service
  7. 7. Der Vorteil… Rabatt- ermittlungs- Service Auftrag versenden Service Manueller Kuvertierungs- service evtl. ESB Automatischer Kuvertierungs- service
  8. 8. Der Nachteil… Wie wird der Auftrag versendet? Und wie die Rechnung kuvertiert?
  9. 9. Aber eigentlich dreht es sich doch um Transparenz? IF R E !
  10. 10. Modelling Monitoring EAI / SOAHuman Workflow Business IT Magic BPM-Suite Oder sogar um einen alten Traum der Fachabteilungen
  11. 11. Pro & Contra von Hajo IT Geschäftsprozess BPMN Rolle A Rolle B Jede menschliche Aufgabe wird durch die entsprechenden BPMN Erweiterungen dargestellt Pro Vermischt das “was” (was passiert in diesem Schritt) mit dem „wie“ (wie ist der Schritt implementiert) Daraus ergibt sich eine enge Kopplung aus Prozessmodell und Implementierung • Offensichtlich, dass dieser Schritt als menschliche Aufgabe ausgeführt wird Contra
  12. 12. Pro & Contra von Hajo IT Geschäftsprozess BPMN Rolle A Rolle B Ablauf-Service ESB/SCA BPEL/BPMN Jede menschliche Aufgabe wird durch generisches Service-Symbol dargestellt – Details bleiben im Ablauf-Service Pro Um heraus zu finden, wie ein Schritt implementiert ist, muss der Geschäftsanalyst bis in den Ablauf-Service sehen. Prozessmodell enthält nur, “was” im Prozessschritt durchgeführt wird Das “wie” (Implementierung) kann leicht verändert werden – das Prozessmodell bleibt stabil Heute menschliche Aufgabe, morgen automatisiert Contra
  13. 13. Services machen Sinn wenn… Manueller Kuvertierungs- service evtl. ESB Automatischer Kuvertierungs- service Schnittstelle Prozess A Prozess B
  14. 14. Unterschiedliche Zuständigkeiten evtl. ESB Automatischer Kuvertierungs- service Prozess A
  15. 15. Wo ist der Unterschied?
  16. 16. Wiederverwendbare Teilprozesse evtl. ESB Service „Auftrag versenden“
  17. 17. Zuständigkeiten! evtl. ESB Service „Auftrag versenden“
  18. 18. Versionierung & Deployment evtl. ESB Service „Auftrag versenden“ Deployment Artifakt A Version 7 Deployment Artifakt B Version 98
  19. 19. Also: Denken Sie darüber nach was Sie bauen wollen…
  20. 20. Probleme… Debugging? Stack Traces? Monitoring?
  21. 21. Bitte… …kein Over-Engineering!
  22. 22. Oder in Hajos Worten IT Explizit, wenn •Austausch der Implementierung möglich sein soll (lose Kopplung; mehr SOA) • Geschäftsseite sehen möchte, was passiert und nicht wie • Komplexe Entscheidung das Modell unlesbar machen würden • Lokaler Prozess an Stelle von unternehmensweiten Prozessen • Geschäftsseite möchte Implementierung verstehen •Modellierungsrichtlinien fokussieren Rollen in Verantwortlichkeitsbereichen Implizit, wenn Geschäftsprozess BPMN Rolle A Rolle B Geschäftsprozess BPMN Rolle A Rolle B
  23. 23. Bzw.: BPMN arbeitet auch mit Schnittstellen… Das ist eine Schnittstellendefinition
  24. 24. Ein anderes Beispiel…
  25. 25. Was ist besser? vs.
  26. 26. Was sagen Sie dazu? vs.
  27. 27. Oder auch Regeln im Prozess?Rechnungsstellung Teilprozess gestartet Rechnung erstellen Rechnung drucken < 500 EUR Teilprozess beendet Bestellbetrag? 2% abziehen 3% abziehen 5% abziehen 500 – 999 EUR 1000 – 1999 EUR 2000 – 4999 EUR 8% abziehenAb 5000 EUR
  28. 28. Regeln besser referenzierenRechnungsstellung Teilprozess gestartet Rechnung erstellen Rechnung drucken Teilprozess beendet Rabatt ermitteln # Bedingung Konsequenz Bestellbetrag EUR Rabatt % 1 < 500 0 2 500 – 999 2 3 1.000 – 1.999 3 4 2.000 – 4.999 5 5 >= 5.000 8
  29. 29. Process Engine und Rule Engine Prüfung X ProcessEngineRulesEngine Tu dies Prüfung X Tu jenes
  30. 30. Auch hier wieder: Nicht den Fachbereich vergessen! 1. Link mit fachlichen Anforderungen 2. Link mit technischen Regeln z.B. Excel im Sharepoint z.B. E-Tab. in Drools
  31. 31. Content Based Routing – eine gute Idee?
  32. 32. NEU in BPMN 2.0 Startereignisse Blanko: Untypisierte Ereignisse; Blanko-Zwischenereignisse können einen Statuswechsel kennzeichnen. Nachricht: Empfang und Versand von Nachrichten. Zeit: Periodische zeitliche Ereignisse, Zeitpunkte oder Zeitspannen. Fehler: Auslösen und Behandeln von definierten Fehlern. Bedingung: Reaktion auf veränderte Bedingungen und Bezug auf Geschäftsregeln. Signal: Signal über mehrere Prozesse. Auf ein Signal kann mehrfach reagiert werden. Terminierung: Löst die sofortige Beendigung des Prozesses aus. Abbruch: Reaktion auf abgebrochene Transaktionen oder Auslösen von Abbrüchen. Kompensation: Behandeln oder Auslösen einer Kompensation. Mehrfach: Eintreten eines von mehreren Ereignissen; Auslösen aller Ereignisse. Link: Zwei zusammengehörige Link-Ereignisse repräsentieren einen Sequenzfluss. Eskalation: Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen. Mehrfach/Parallel: Eintreten aller Ereignisse. ? ? Der Prozess wird durch das Ereignis gestartet. Der Prozess läuft erst weiter, wenn das Ereignis eintritt. Der Prozess löst das Ereignis am Ende eines Prozesspfades aus. Auf das Ereignis wird reagiert, die Aktivität wird abgebrochen. Der Ereignis-Teilprozess wird gestartet, der Ober- prozess wird abgebrochen. Der Ereignis-Teilprozess wird gestartet, der Oberprozess wird nicht abgebrochen. Auf das Ereignis wird reagiert, die Aktivität wird nicht abgebrochen. Der Prozess löst das Ereignis aus und läuft sofort weiter. Zwischenereignisse Endereignisse Eingetretene Ereignisse Ausgelöste Ereignisse ? ? ???? Symbole der BPMN (in Anlehnung an das BPMN-Poster der Berliner BPM-Offensive: www.bpmb.de/poster) Aus "Praxishandbuch BPMN" von Jakob Freund, Bernd Rücker und Thomas Henninger; © 2010 Carl Hanser Verlag München Ereignisse in BPMN
  33. 33. Wie bekommen wir Events? Oder Nachrichten?
  34. 34. Beliebig kompliziert… Wer setzt das um? …die Engine? …der ESB?
  35. 35. ESB / Event Manager Service Backend Service Service Backend Service Service Backend Service nach Nicolai Josuttis Oder über Reglen?
  36. 36. Process Mining ESB / Event Manager ce Backend Service Service Backend Service Service Backend Service Regeln Audit Log Analyst
  37. 37. Adaptive Case Management
  38. 38. Ad-Hoc Tasks vielleicht?
  39. 39. Gar nicht modellieren?
  40. 40. Oder eigene Systeme? Vielleicht Regelbasiert?
  41. 41. Fazit… Auf den Kontext kommt es an :-)
  42. 42. „One Shop Stop“?
  43. 43. Danke für die Aufmerksamkeit! Fragen?
  44. 44. Vielen Dank! camunda services GmbH Zossener Str. 55-58 10961 Berlin Telefon: +49 30 664 0409-00 Telefax: +49 30 664 0409-29 Email: info@camunda.com www.bpm-guide.de Der Praxis-Blog zu BPM: @camunda.com Geschäftsführer Bernd Rücker bernd.ruecker W-JAX München, 18.11.2010

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