Faszination Goldschmiede: wunderschöner Schmuck und echtes Handwerk

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Faszination Goldschmiede: wunderschöner Schmuck und echtes Handwerk

  1. 1. Faszination Goldschmiede: wunderschöner Schmuck undechtes HandwerkWenn wir an besonders schöne Gegenstände und Artefakte denken, was liegt da näher als sichBilder von wunderschönem Schmuck vorzustellen! Und genau darum geht es in diesem Blog:Um Schmuck in all seinen wunderschönen Arten und prächtigen Stilrichtungen. Und natürlichum die Menschen die hinter diesen Schmuckstücken stehen und sie erschaffen: die kreativenGoldschmiede und Goldschmiedinnen der Welt.Wie alles begann: Die Geschichte der Goldschmiedekunst„Schmuck“ oder „schmücken“ kommt von „schmiegen“ und dient seit alters her der Zierdeund Verschönerung des menschlichen Körpers. Zu Beginn der Menscheitsgeschichte wurdenerste Amulette und Anhänger getragen. Daran konnte man oft die Stellung in der sozialenRangordung, die Glaubensgemeinschaft oder die Machtstellung erkennen, da sich teureMaterialien und die Herstellung von Schmuck nicht jeder leisten konnte. Durch die stetigeEntwicklung der Handwerkskunst und weiterführende Techniken entstand im Laufe der Zeit einkunstvoll gearbeiteter, ästhetisch wirkender Gegenstand.Die ersten Metalle die von den frühen Menschen bearbeitet wurden waren Gold und Silber dadieses rein und gediegen in der Natur zu finden ist. Doch da Gold und Silber recht weich sind,konnten daraus noch keine Werkzeuge oder Waffen hergestellt werden, doch dafür umsoschönerer Schmuck!Schmuck kann in Stilepochen eingeordnet werden, ganz wie auch die Malerei oder Mode.FrühzeitDie ältesten Schmuckstücke stammen von 25.000 – 15.000 vor Christus, vorwiegendschmuckige Gegenstände aus Stein, bunten Federn, Muscheln oder Knochen.Die alten Ägypter, ca. 3.00 – 100 vor Christus, erschuffen Schmuck für ihre Pharaonen schonaus Edelmetallen und Edelsteinen. Oft wurden auch Symbole für ihre Gottheiten verwendet: derheilige Käfer “Skarabäus”, der Geier, der Schakal oder die Schlange. 1/6
  2. 2. Schakal-AnubisIn der Bronzezeit, ca. 1900 – 900 vor Christus, gewann man die ersten Erkenntnisse über dieVerarbeitung von Metallen. Man begann zu Schmelzen, zu Giessen, zu Schmieden, zu Treibenund Ziselieren.In der Zeit der Etrusker, ca. 850 – 250 v. Chr. entstanden weiter neue Goldschmiedetechniken:das Granulieren und Pressen (Tauchieren) von Edelmetall.Die Zeit der Römer hatten hat keinen einheitlichen typisch römischen Schmuck. Ihr Interessegalt mehr den politischen Formen der Kunst wie der Architekur um damit den eroberten Völkerndie Ehrfurcht vor Rom einzuprägen. Im Schmuckbereich kamen immer wieder Einflüsse derAntike mit in die Werke. Allerdings wurde die Steinschneidekunst sehr gut entwickelt, esentstanden beeindruckende Gemmen und Lagensteine, oft mit typisch römischen Motiven:Kriegsszenen.Frühestes MittelalterNach dem Untergang Roms kamen künstlerisch geseheh einige dunkle Jahrhunderte. Die dieKunstgeschichte wird erst wieder ab der Romantik interessanter.Frühes Mittelalter: Romanik (900 – 1250)Der Einfluss der christlichen Religion wurde immer stärker und es entstanden vieleSchmuckstücke und Artefakte für die Kirchen. In den aufkommenden Klosterwerkstätten gingman zur Arbeitsteilung über und es entstanden die ersten Serienproduktionen. Am Ende derRomanik hatte man nicht mehr nur noch Aufträge für die relegiöse Kunst oder die Fürsten, 2/6
  3. 3. Könige und Kaiser, sondern es entstand eine Produktion für den anonymen Markt. Es wurdenSchmuckstücke auf Märkten oder in Geschäften in Städten verkauft.Hochmittelalter: Die Gotik (1050 – 1510)Dir Kirche stand im Mittelpunkt des Lebens der Menschen. Den Stil der Gotik und ihre typischlangezogenen senkrechten Linien, das Aufstrebende aus der Architektur kann man auch imSchmuck wiederfinden. Um den Bau der mächtigen Kathedralen zu ermöglichen kam es zumZusammenschluss aller Volksschichten: vom Adel bis zum und Handwerker. Es entstanden dieZünfte und damit entwickelte sich das Ausbildungssystem. Die damals entstandenenPrüfungsordnung zeigen sich noch heute in dem Zunftzeichen der Gold- und Silberschmiede:drei Ringe (drei Juwelenarbeiten) und ein Pokal (eine Silberschmiedearbeit). Leider sind ausdieser Zeit nur noch wenige Schmuckstücke erhalten geblieben. Die Kirchen wurden in denzahllosen Wirren und Kriegen oft ausgeraubt, Schmuckstücke wechselten den Besitzer undwurden eingeschmolzen. Doch einige Reliquiare, Monstranzen und Kreuze sind dennoch bisheute erhalten geblieben und zeugen von den Fähigkeiten der damaligenGoldschmiedemeister.Renaissance (1450 – 1600)In der Renaissance wurden vermehrt mehr edle Prunkschlösser, doch weniger Kirchenbautengebaut. Es gab viele Verzierungen, Schnörkel und mythologischen Figuren und im Gegensatzzur Senkrechte der Gotik, betonte man jetzt das Waagrechte als Stylelement. Schmuck wurdezum gesuchten Kleinkunstwerk, plastische Bildnisse und figürliche Darstellungen kamen inMode. Die Renaissance wird auch als eine Art der Wiedergeburt der Antike betrachtet,die Linearität in der Perspektive wurde entwickelt und verfeinert. Der Schmuck steht seit dieserZeit voll und ganz im Dienste der Schönheit!Im Barock (1600 – 1750)Im Barock setzt sich die Entwicklung des Schmucks fort: noch mehr Verzierungen, Muster undSchnörkel. Ganz typisch für barocken Schmuck sind Schleifen, Barocklaub und dieEmailmalerei. Gerade Linien kamen nicht mehr vor, wobei doch alles symmetrisch sein musste. Gerne wurden rote Rubine und grüne Smaragde verwendet. Als Symbole für Leben und Todwurden Käfern oder Uhren dargestellt, mit denen man auf die Endlichkeitkeit des irdischenGlücks hinweisen wollte. 3/6
  4. 4. Rokoko ( 1720 – 1780)Der Rokoko ist eine Steigerung der Barock-Elemente. Der Wunsch nach Symmetrie wurdeaufgehoben und ein üppiger und berauschender Prunk und Reichtum zeigte sich in denSchmuckstücken. In dieser Zeit entstand auch der erste Modeschmuck aus Bleiglas, auchStrass oder der “Diamant des kleinen Mannes” genannt.Der Klassizismus (1770 – 1830)Der Klassizismus wurde wieder vom Geist und der Symbolik der Antike inspiriert. Es kam zueiner Gegenbewegung: klare Linien und Formen, die oft nach mathematischen Formelndesigned wurden, streng geometrisch Elemente, klassiche römische Motive wie Lorbeerkränzetraten in den Vordergrund. Jetzt setzte die Industrialisierung auch in der Schmuckherstellungein: es gab die ersten Eisenkunstgüsse. Durch die sinkenden Produktionskosten, weg vomHandwerk hin zur maschinellen Produktion, war es deutlich günstiger Schmuck zu tragen undso trug man wieder mehr Schmuck.Im Jugendstil (1896 – 1914)Im Jugendstil war der Schmuck wie auch die Architektur geprägt von der Idee “Zurück zuNatur”: blütenartigen Ornamenten, Wellen, Blüten, Pflanzen und Insekten stehen im Zentrum.Wichtig war an erster Stelle die künstlerische Gestaltung und die visuelle & dekorative Wirkung.Die handwerkliche Perfektion war oft wichtiger als der materielle Wert und es wurdenwundervolle Kunstgegenstände auch aus auf den ersten Bilck weniger wertvollen Materialienwie Eisen oder Gusseisen erschaffen.Im Art Déco (1910 – 1930)Im Art Déco wurde sowohl der Schmuck als auch die Mode streng elegant, fast sogar mänlich:“Reduced to the max”.Schmuck 4/6
  5. 5. Es wurden intensive Farben und Kontraste eingesetzt, streng exakte Formen &Winkelverwendet. Der Schmuck wird nicht mehr nur von Goldschmieden entworfen, sondern auch vonbekannten Designern als Medium entdeckt..Moderne (1945 bis heute)In der Moderne gibt es keine klaren Kunstrichtungen mehr, der Zeitgeist und die Mode sindschnelllebig, die künstlerische Freiheit ist manigfalltig. Es gibt immer mehr umd meht Stile undStilrichtungen.Traditionelle Techniken haben sich weiterentwickelt. Hightech in der Galvanik undLasertechniken sind seit einigen Jahren “state of the art” und ein fester Bestandteil derSchmuckerschaffung..Der Trend geht leider gimmer weiter weg vom Kunsthandwerk des Goldschmiedes, hin zuruniforem Massen-Industrieware. Auch in den obersten Preissegmenten. Doch auch hier gibt eswieder Gegenströmungen die besonderen Wert auf einzigartige Schmuckstücke legen dieindividuell den Charakter ihres Trägers unterstreichen. Es gilt: ” Erlaubt is was gefällt!”Schmuck – die BeudeutungDer Begriff “Schmuck” steht für eine Maßnahme zu optischen Verschönerung. Der Begriff hatdabei eine generelle und eine spezifische Bedeutung.Im generellen Sinne meint “Schmuck” Maßnahmen zur Verschönerung, zur optischenAufwertung oder zur den Wohlstand eines Menschen repräsentierenden Gestaltung, Räumenoder Objekten . Man spricht dabei auch von Ausschmückungen oder von schmückendenElementen. Im speziellen Sinne bezeichnet der Begriff “Schmuck” einen subjektiv als schönempfundenen Ziergegenstand, der direkt am Körper oder an einem Objekt angebracht wird. DieWurzeln der Wortbedeutung liegt dabei im Altgermanischen und bedeutete „sich in etwashineindrücken“. Den selben Ursprung hat auch der im Sinne von wertvollenKostbarkeitenverwendete Begriff Geschmeide . Eine andere Bezeichnung für wertvolle, am Körper getragene,Schmuckstücke sind Pretiosen , Preziosen oder Kleinode.http://www.youtube.com/watch?v=0KzTrwrcMhI# 5/6
  6. 6. Here we go! http://b-s-goldschmied.com/fur-was-steht-b-s-fur-besonders-schoen/ 6/6Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)

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