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Verfügbare Technologien Verfahrensschritte: 1. Lagerung, Aufbereitung,    Transport, Einbringung der    Biomasse 2. Biogas...
SubstratcharakterisierungHauptsubstrat: Wasserhyazinthe 1990 Weltkonferenz zur Thematik in Indien,  seitdem diverse theor...
Substratcharakterisierung     Substratanalyse erfolgte im Rahmen eines        Projekts in Mali:Quelle: Planair, Valorisat...
Praktische ErfahrungenBangladeschim Land existieren eine Reihe von Kleinstbiogasanlagen auf Haushaltsebene, ähnlich wie i...
Praktische ErfahrungenMaliStatus: Machbarkeitsstudie von PLANAIRGegenstand: Biogasanlage 1,3 MWel, betrieben mit ca. 80 ...
Praktische Erfahrungen    Kambodscha    Motivation ist Mangel an Feuerholz sowie mangelhafte     hygienische Bedingungen ...
PflanzenkläranlagePilotanlage zur dezentralenStromerzeugung in BangladeschAusbaustufe II                                Bi...
Einordnung ins ProjektDer Technologiebaustein soll folgende Vorteile ins Projekt einbringen:Lösung der Abwasserproblemati...
Ausführungsvarianten – ÜbersichtFreiwasseranlage (Free Water Surface FWS)Horizontal durchströmte Untergrund-Anlage (Hori...
Quelle: Kadlec/WallaceDimensionierungabhängig von Anzahl angeschlossener EinwohnerModellannahme: 200 EinwohnerLiteratur...
AbfallsortierungPilotanlage zur dezentralenStromerzeugung in BangladeschAusbaustufe III                                Bil...
Einordnung ins ProjektDer Baustein soll folgende Vorteile ins Projekt einbringen:Bereitstellung eines geeigneten Biogassu...
Gliederung AbfallsortierungEinordnung ins ProjektSortiertechnologien und VerfahrensabläufeAbfallcharakterisierung am St...
Charakterisierung am StandortAbfallwirtschaft in Entwicklungsländern:   weniger Aufkommen pro Person (ca. 50 %)   höher...
Bildquelle: Sachtleben
Anforderungen an Sortierung      Im Projekt sollten folgende Anforderungen erfüllt sein:      Abtrennung von Störstoffen ...
Technologie - ja oder nein?niedrige Beschäftigungsquote in Bangladeschmanuelle Sortierung machbarmaschinelle Sortierung...
Anwendbare TechnologienAusbaustufe 1 - Sortiertrommel: Siebschnitt bei ca. 100 mm, Unterkorn enthält ca. 80 % der organis...
Dieses Projekt wurde bearbeitet von:  Diplom-Ingenieur Sebastian Brauer  Lupulo Beratung für erneuerbare Energien  www.lup...
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Biogas aus Wasserhyazinthen in Bangladesch

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Ziel dieses Projekts ist die Errichtung einer Biogasanlage auf Basis von Wasserhyazinthen in Bangladesch. Passend dazu werden Pflanzenkläranlagen und Müllsortierung betrachtet. Es wurden erste Technologieideen betrachtet sowie die Wirtschaftlichkeit bei den ortstypischen Rahmenbedingungen betrachtet. Auftraggeber war die Green Heritage GmbH in Leipzig.

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  • Ernte?
  • SRIVASTAVA, R.C. (Eds.) Proc. Int. Nat. Seminar on Water Hyacinth, Hyderabad, UNEP 1995a (31 $)
  • http://www.repic.ch/main/Show$Id=1389.html
  • Prakash C. Ghmirire, National Program on Domestic Biogas in Bangladesch: Final report on technical study of biogas plants installed in Bangladesh, 2005
  • http://www.repic.ch/main/Show$Id=1389.html Ursprungwährung CHF, Vergütung >0,18 CHF/kWh
  • Vorstellung als Teilprojekt der Polarstern GmbH, München https://www.polarstern-energie.de/die-idee/kambodscha/ http://www.nbp.org.kh/ Email von Mrs. Lam Saoleng, NBP
  • Ernte?
  • Ernte?
  • http://www.welt-sichten.org/artikel/art-04-008/im-muell-liegen-die-rohstoffe-der-zukunft.html http://www.abfallratgeber.bayern.de/publikationen/doc/zusammensetzung/restm_anly.pdf
  • Zahlenwerte von Stadtler Vertrieb, H. Goggl
  • nach Rücksprache mit Anlagenherstellern
  • Biogas aus Wasserhyazinthen in Bangladesch

    1. 1. Biogas ausWasserhyazinthenPilotanlage zur dezentralenStromerzeugung in BangladeschAusbaustufe I Bildquelle: Sachtleben
    2. 2. Verfügbare Technologien Verfahrensschritte: 1. Lagerung, Aufbereitung, Transport, Einbringung der Biomasse 2. Biogasgewinnung 3. Gärrestaufbereitung 1. Kompostierung 2. Lagerung 4. Speicherung, Reinigung und Verwertung des Biogases 1. Stromproduktion 2. WärmenutzungBildquelle: FNR Leitfaden Biogas
    3. 3. SubstratcharakterisierungHauptsubstrat: Wasserhyazinthe 1990 Weltkonferenz zur Thematik in Indien, seitdem diverse theoretische Beschäftigung, keine Umsetzung Wasserhyazinthe (Eichhornia) beheimatet in Tropen von Südamerika, als Zierpflanze verbracht neigt zur Verwilderung und zum invasiven Befall von Gewässern Auswirkungen des Befalls: Lichtentzug im Gewässer, Sauerstoffentzug, Verlandung, „Umkippen“, Behinderung der Schifffahrt Wasserpflanze, TS-Gehalt ca. 10 Prozent Bildquellen: USDA, Sachtleben/GH
    4. 4. Substratcharakterisierung Substratanalyse erfolgte im Rahmen eines Projekts in Mali:Quelle: Planair, Valorisation énergétique des plantes aquatiques prolifératrices au Mali
    5. 5. Praktische ErfahrungenBangladeschim Land existieren eine Reihe von Kleinstbiogasanlagen auf Haushaltsebene, ähnlich wie in Kambodscha2005 fand eine umfassende Befragung zu 66 Kleinstbiogasanlagen stattAkzeptanz seitens der Bevölkerung ist tendenziell gegeben, Unzulänglichkeiten liegen zumeist in mangelnder Pflege und Wartung von Anlagen und Peripherie (Kocher, Gaslampe) begründetBildquelle: Ghmirire
    6. 6. Praktische ErfahrungenMaliStatus: Machbarkeitsstudie von PLANAIRGegenstand: Biogasanlage 1,3 MWel, betrieben mit ca. 80 % Wasserhyazinthe, 20 % organische Siedlungsabfälleim Report sind Analyseergebnisse zum Substrat enthalten, die hier verwendet werdenEntwicklung eines Bootes zur effektiven Ernte (Foto)nach den Berechnungen wird das Projekt wirtschaftlich ab einer Vergütung von 0,15 EUR/kWh Bildquelle: Planair
    7. 7. Praktische Erfahrungen Kambodscha Motivation ist Mangel an Feuerholz sowie mangelhafte hygienische Bedingungen nationale Stelle seit 2005: National Biodigester Programme NBP Ziel sind einfache Kleinst-Biogas-Anlagen (1 bis 2 m³) für Kochzwecke, bislang keine Erzeugung von Elektrizität aktuell Gründung einer lokalen NGO mit dem Zweck der Hochskalierung auf 15 m³ und Stromerzeugung, Tests laufenBildquelle: NBP Cambodia
    8. 8. PflanzenkläranlagePilotanlage zur dezentralenStromerzeugung in BangladeschAusbaustufe II Bildquelle: Sachtleben
    9. 9. Einordnung ins ProjektDer Technologiebaustein soll folgende Vorteile ins Projekt einbringen:Lösung der Abwasserproblematik vor OrtBereitstellung eines zusätzlichen, hochkalorischen Bildquelle: Sachtleben Biogassubstrats
    10. 10. Ausführungsvarianten – ÜbersichtFreiwasseranlage (Free Water Surface FWS)Horizontal durchströmte Untergrund-Anlage (Horizontal Subsurface Flow HSSF)Vertikal durchströmte Untergrund-Anlage (Vertical Flow VF) Bildquelle: bb143143/Wikipedia
    11. 11. Quelle: Kadlec/WallaceDimensionierungabhängig von Anzahl angeschlossener EinwohnerModellannahme: 200 EinwohnerLiteraturabschätzung für benötigte Fläche (Horizontalanlage/Freiwasseranlage) 20 50 Einwohner 100 200 300 400 0 200 400 600 800 1000 1200 1400 1600 1800 2000 Benötigte Fläche (m²)
    12. 12. AbfallsortierungPilotanlage zur dezentralenStromerzeugung in BangladeschAusbaustufe III Bildquelle: Sachtleben
    13. 13. Einordnung ins ProjektDer Baustein soll folgende Vorteile ins Projekt einbringen:Bereitstellung eines geeigneten BiogassubstratsVerbesserung bestehender Müllnutzungskonzepte hinsichtlich Arbeitsbedingungen und EffizienzGewinnung zusätzlicher Wertstoffe Bildquelle: Sachtleben
    14. 14. Gliederung AbfallsortierungEinordnung ins ProjektSortiertechnologien und VerfahrensabläufeAbfallcharakterisierung am StandortAnbieter und AngeboteWirtschaftliche KenndatenZusammenfassung
    15. 15. Charakterisierung am StandortAbfallwirtschaft in Entwicklungsländern: weniger Aufkommen pro Person (ca. 50 %) höherer organischer Anteil (bis 80 %) häufig Mischdeponierung, kaum Müllverbrennung oft regional organisierte Müllsammler Müllzusammensetzung ungeklärt Müllverwertungsstränge ungeklärt organische Fraktion in Biogasanlage oder Kompostierung
    16. 16. Bildquelle: Sachtleben
    17. 17. Anforderungen an Sortierung Im Projekt sollten folgende Anforderungen erfüllt sein: Abtrennung von Störstoffen für Biogasprozess grobe nicht-organische Bestandteile sortenreine Gewinnung von Wertstoffen Metalle, Plastik, Papier Gewährleistung von Arbeitsschutz möglichst hohe EffizienzBildquelle: Sachtleben
    18. 18. Technologie - ja oder nein?niedrige Beschäftigungsquote in Bangladeschmanuelle Sortierung machbarmaschinelle Sortierung generell wirtschaftlich sinnvoll ab ca. 10 t/h Hausmüllanfall, hier nicht vorgesehenZiel: Erfassung und Verwertung der organischen Fraktion und Wertstoffe (Papier, Plastik, Metalle) Vor Ort einfacher Technologieeinsatz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei der manuellen Sortierung
    19. 19. Anwendbare TechnologienAusbaustufe 1 - Sortiertrommel: Siebschnitt bei ca. 100 mm, Unterkorn enthält ca. 80 % der organischen BestandteileAusbaustufe 2 - Sortierkabine: Schaffung eines sicheren, ergonomischen Arbeitsplatzes, maschineller Transport erleichtert, Effizienzsteigerung aufgrund der schwer bestimmbaren wirtschaftlichen Effekte sowie der einfachen Technologien empfiehlt sich ein Rückgriff auf gebrauchte Komponenten.
    20. 20. Dieses Projekt wurde bearbeitet von: Diplom-Ingenieur Sebastian Brauer Lupulo Beratung für erneuerbare Energien www.lupulo.deIm Auftrag von: Green Heritage Leipzig Spinnereistraße 7 04179 Leipzig www.gh-wasserkraft.de

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