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Karl Farkas, österreichischer Kabarettist Beim Denken ans  Vermögen , leidet oft das  Denkvermögen !
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Gewinne laufen lassen Quelle: bis - Börseninformationssysteme
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<ul><li>Falsche Performanceerwartung: Anleger orientieren sich bei den möglichen Kurszielen oftmals an dem Preisniveau, zu...
<ul><li>Risikoneigung - welcher Anlegertyp sind Sie? </li></ul><ul><li>Wie viel Risiko verträgt Ihr Vermögen? </li></ul>S ...
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Betz 08-11-2008

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Börsenpsychologie - so vermeiden Sie die häufigsten Fehler!

Norbert Betz,
Leiter Handelsüberwachung Börse München

Veröffentlicht in: Business
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Betz 08-11-2008

  1. 1. <ul><li>Börsenpsychologie </li></ul><ul><li>so vermeiden Sie die häufigsten Fehler! </li></ul><ul><li>Norbert Betz </li></ul><ul><li>Münchner Börsentag </li></ul><ul><li>8. November 2008 </li></ul>
  2. 2. Karl Farkas, österreichischer Kabarettist Beim Denken ans Vermögen , leidet oft das Denkvermögen !
  3. 3. <ul><ul><li>S ektorenverliebtheit </li></ul></ul><ul><ul><li>T reue zur Heimat </li></ul></ul>U rteilsverzerrungen S elektion nach erhoffter Performance S pekulieren ohne Struktur und System Die größten Anlegerfehler
  4. 4. Automobil/D 24% Chemie/D 17% Technologie/USA 20% Telekom/D 23% Technologie/Europa 16% Das Depot eines IT-Angestellten Quelle: Tetralog Systems S ektorenverliebtheit
  5. 5. Das Depot eines Bankangestellten S ektorenverliebtheit Allianz 36% Deutsche Bank 28% Münchener Rück 14% Commerzbank 8% Hypo Vereinsbank 4% Quelle: Tetralog Systems
  6. 6. T reue zur Heimat <ul><li>Die Aktie der Deutschen Telekom findet sich in über 24% der Depots der deutschen Privatanleger wieder </li></ul><ul><li>Die Anleger konzentrieren sich auf eine kleine Gruppe von Einzelwerten. Überwiegend kommen diese Werte aus Deutschland/ « Kerneuropa » </li></ul>Quelle: Tetralog Systems % Name ISIN 24,64 Deutsche Telekom DE0005557508 16,66 Daimler DE0007100000 11,60 Allianz DE0008404005 7,32 7,32 7,35 8,75 8,96 9,19 11,51 Top Ten : Aktien in Privatanleger-Depots Bayer DE0005752000 BASF DE0005151005 Deutsche Bank DE0005140008 E.ON DE0007614406 Nokia FI0009000681 SAP DE0007164600 Siemens DE0007236101
  7. 7. Die Wachstumspotenziale der nächsten Dekaden sind nicht in Deutschland   USA Japan Deutschland Großbritannien Frankreich Italien Kanada Russland G8-Länder heute 2050 FAZIT: Globalisierung darf nicht vor Ihrem Depot Halt machen! Die größten Fehler: T reue zur Heimat Quelle:
  8. 8. <ul><li>Suche nach Selbstbestätigung keine Risikobegrenzung, führt häufig zum Nachkaufen </li></ul><ul><li>Selbstüberschätzung W echsel der Asset-Klasse (von der Aktie zum Knock-Out) </li></ul><ul><li>Prognosefähigkeit wird überschätzt Kontrollillusion - Der Markt hat unrecht. </li></ul><ul><li>Anleger sind harmoniebedürftig Informationen werden uminterpretiert (selektive Wahrnehmung): </li></ul><ul><li>„ Mit Verlust wird nichts verkauft“ </li></ul>U rteilsverzerrung
  9. 9. ... zum enttäuschten Langfristanleger
  10. 10. U rteilsverzerrung <ul><li>Verluste begrenzen </li></ul><ul><li>niemals alles auf eine Karte setzen </li></ul><ul><li>niemals nachkaufen </li></ul><ul><li>realistisch und diszipliniert sein </li></ul>
  11. 11. <ul><li>Relative Wertefunktion </li></ul><ul><li>Gewinne werden zu früh realisiert </li></ul><ul><li>Exorbitante Gewinnmöglichkeiten in Trendmärkten werden verpasst </li></ul><ul><li>Privatanleger verkaufen bei 40 % Verlust und machen bei 15 % Gewinn Kasse! </li></ul><ul><li> Dispositionseffekt: Gewinnbringer werden zu schnell verkauft (Glücksgefühl!), </li></ul><ul><li>Verlustbringer zu lange gehalten  Aktien im Gewinn werden 3 x wahrscheinlicher verkauft. </li></ul><ul><li>Die Angst vor einem Verlust ist ungefähr doppelt so stark wie die Freude über einen Gewinn. Verluste werden en bloc realisiert, Gewinne nach und nach. </li></ul>U rteilsverzerrung Um einen Verlust von 50 % aufzuholen... ist eine Steigerung von 100 % nötig. Um einen Verlust von 75 % aufzuholen... Um einen Verlust von 95 % aufzuholen... ist eine Steigerung von 300 % nötig. ist eine Steigerung von 1.900 % nötig.
  12. 12. Gewinne laufen lassen Quelle: bis - Börseninformationssysteme
  13. 13. Wertpapier B Wertpapier A erwartete Performance in % „ Wertpapier A ist besser“ <ul><li>Chancenfokussierung : </li></ul><ul><li>A nleger orientieren sich oft ausschließlich an den Chancen, jedoch sind Chance und Risiko untrennbar miteinander verbunden. </li></ul><ul><li>Gehen die Börsen auf Talfahrt, kommen die höheren Risiken des „besseren Wertpapiers“ zum Tragen. </li></ul><ul><li> Balancieren Sie Chancen und Risiken aus. </li></ul>Selektion nach erhoffter Performance
  14. 14. <ul><li>Falsche Performanceerwartung: Anleger orientieren sich bei den möglichen Kurszielen oftmals an dem Preisniveau, zu dem ein Wertpapier vor einiger Zeit gehandelt wurde </li></ul>Anleger greifen deshalb oft ins fallende Messer (eine Deutsche Telekom erscheint bei € 50 billig, weil man den „Anker“ € 100 noch im Kopf hat) Aktien im Aufwärtstrend werden gemieden, da € 25 im Vergleich zum „Anker“ € 20, schon zu teuer erscheint Selektion nach erhoffter Performance <ul><li>Kurszieladaption: Anleger orientieren sich häufig an den Kurszielen der Tippdienste, je visionärer die Unternehmensstory und die möglichen Kursziele, desto eher erliegt man dem « exogenen Kaufdruck » </li></ul><ul><li> Gesundes Misstrauen gegenüber Profis (Analysten/ Redakteure, etc.) </li></ul>
  15. 15. <ul><li>Risikoneigung - welcher Anlegertyp sind Sie? </li></ul><ul><li>Wie viel Risiko verträgt Ihr Vermögen? </li></ul>S pekulieren ohne Struktur und System <ul><li>Anlageziele „Geld allein macht nicht glücklich. </li></ul><ul><ul><ul><li>Es gehören auch Aktien, Immobilien und Gold dazu“. </li></ul></ul></ul><ul><li>Ohne Vermögensstruktur wird man leicht Opfer von Kapitalmarktmoden und Steuersparmodellen </li></ul><ul><li>(Bauherrenmodell, Windparkfonds, Neuer Markt...) </li></ul>
  16. 16. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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