Nutzen statt Besitzen – Best Practicebeispiel

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„Nutzen statt besitzen. Auf dem Weg zu einer gemeinschaftlichen Konsumkultur?“ erschienen am 7. November 2012 in der Schriftenreihe „Ökologie“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Bestellung und Download unter www.boell.de


Initiativen und Unternehmen stellen ihre gemeinschaftlichen Nutzungs-, Teil- und Mietformen vor.

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Nutzen statt Besitzen – Best Practicebeispiel

  1. 1. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Kunst-Stoffe – Zentralstelle fürwiederverwertbare MaterialienSo funktioniert es:Im Mittelpunkt der Organisation steht die künstlerische, umweltwissenschaftliche und kultursoziolo-gische Beschäftigung mit Strategien zur Ressourcenschonung. Kerngeschäft ist der Betrieb eines Umver-teilungszentrums für Abfall- und Gebrauchtmaterialien, die wir als nachhaltige Ressource aufbereiten.Offenen Werkstätten und Ateliers bieten Denk-, Experimentier- und Produktionsräume und unterstützendie Verbreitung von Umnutzungsstrategien und Suffizienz im Alltag. Zusammen mit Bildungsträgernveranstalten wir Workshops für verschiedene Zielgruppen und stehen Schulen als kompetenter Praxis-partner zur Seite. Mit eigenen Projekten setzen wir Akzente im Diskurs um nachhaltige Kultur, Ökonomieund Konsumhandeln.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Standortsicherheit für einige Jahre auf der von uns gemieteten Liegenschaft des Landes Berlin würde dieArbeit befördern und auch längerfristige Partnerschaften und Planungen ermöglichen.So könnte sich der Modellcharakter voll entfalten und über Berlin hinaus wirken.Unsere Kontaktdaten und Website:Kunst-Stoffe - Zentralstelle für wiederverwendbare MaterialienBerliner Str. 17, 13189 Berlin, Tel. 030-340 898 40, email info@kunst-stoffe-berlin.dewww.kunst-stoffe-berlin.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  2. 2. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:* Leilaall-sharing-shopSo funktioniert es:* Leila ist ein crossover aus Bibliothek für Dinge und Umsonstladen. Um Mitglied zu werden, bringt einePerson mind. eine Sache ein und kann dafür Gegenstände aus dem Leihpool kostenlos bzw. mit Pfandleihen. Beim Leihen entstehen lohnenswerte Vorteile: Dinge werden besser genutzt, weniger Geld wirdbenötigt / gebunden, neue Kooperationsmöglichkeiten, flexiblere persönliche Wohnfläche.Open source - AnsatzErste Ebene: Offener Zugang zu Wirtschaftsgegenständen --> commons :: all-sharing :: poolingZweite Ebene: Offener Zugang zu Organisationsentscheidungen und -strukturen --> kopierfähige Organi-sationsstrukturen.Finanziert wird das Vereinsprojekt durch freiwillige Mitgliedsbeiträge, Patenschaften und Spenden.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:1 KnowHow über organisatorisch-technische Prozesse und Strukturen2 Sehnsucht nach Kooperation, Gemeinwohl und Gemeinsinn3 Partnerinnen und Partner die sozial-ökologisches Unternehmertum fördernUnsere Kontaktdaten und Website:Nikolai Wolfert - hallo@leila-berlin.de - 0176-56716303* Leila Berlin, Fehrbelliner Str. 92, 10119 Berlin Prenzlauer Bergwww.leila-berlin.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  3. 3. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:KleiderkreiselSo funktioniert es:Kleiderkreisel bietet die Möglichkeit gebührenfrei Kleidungsstücke, Accessoires und Kosmetik zu tau-schen, zu verkaufen und zu verschenken. Mit derzeit über 380.000 registrierten Mitgliedern ist Kleider-kreisel eine der größten Modeplattformen Deutschlands. Gefühlt befindet man sich in einem riesigenKleiderschrank mit den unterschiedlichsten Artikeln und Stilrichtungen.Kleiderkreisel versteht sich jedoch nicht nur als Marktplatz, sondern vor allem auch als Soziales Netz-werk, in dem Modeinteressierte sich austauschen, Ideen teilen und Freundschaften knüpfen können.Kleiderkreisel will eine umweltfreundliche aber auch soziale Alternative zum kommerziellen Handel seinund zeigt wie Second-Hand im Zeitalter des Web 2.0 funktioniert: Heute meins - morgen deins!Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein: Mehr Aufklärung und Information zum Thema Collaborative Consumption Gezieltere Förderung für Internet-Startups Rechtssicherheit bzgl. Internetverkäufen und Kleingewerbe, Datenschutz vs. soziale Netzwerke, Urheber u. Markenrechte, Abmahnungen durch Wettbewerber Vereinfachung der Identitätsbestätigung im Internet (Internetausweis, digitale Identität)Unsere Kontaktdaten und Website:Kleiderkreisel UG (haftungsbeschränkt)Amalienstraße 62, 80799 Münchenwww.kleiderkreisel.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  4. 4. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:www.nachbarschaftsauto.deSo funktioniert es:Nachbarschaftsauto ist die Web-Community für privates Carsharing in Deutschland.Nachbarschaftsauto macht das private Leihen und Verleihen von Autos einfach und sicher.38 Millionen private Autos in Deutschland stehen mehr als 23 Stunden am Tag einfach nur herum. Diese beiNachbarschaftsauto zu teilen macht Automobilität wirtschaftlicher, nachhaltiger und gemeinschaftlicher.Nachbarschaftsauto hat zusammen mit einem führenden Autoversicherer eine innovative Versicherungentwickelt, die Charsharing unter Nachbarn Vollkasko-versichert. Damit können Autobesitzer ihr Auto inder Nachbarschaft verleihen: gut versichert und mit Vertrag.Nachbarschaftsauto zeigt, wie gemeinschaftlicher Konsum funktionieren kann und damit vorhandeneRessourcen besser genutzt werden können.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Beim gemeinschaftlichen Konsum gegen Entgelt ist die Grenze zwischen privater und gewerblicher Nut-zung unklar. Diese Unsicherheit behindert die Verbreitung von Ko-Konsum-Modellen. Bis zu welcherGrenze darf man private Gegenstände versteigern, verkaufen, entgeltlich verleihen ohne gewerbepflichtigzu werden? Zur Zeit wird diese Frage nur in Einzelfällen gerichtlich nach Streit beantwortet. Einfache,eindeutige Antworten wären sehr hilfreich.Im Privatbereich sollten rechtliche und steuerliche Erleichterungen und Anreize für die gemeinschaftlicheNutzung privater Ressourcen bestehen. Damit kann bei gleichem wirtschaftlichen Ressourcen-Einsatzmehr Wohlstand und mehr Gemeinschaftlichkeit gefördert werden.Unsere Kontaktdaten und Website:Telefon 030 609 86 82 60www.nachbarschaftsauto.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  5. 5. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:9flats.comSo funktioniert es:Auf 9flats.com kann man ein Apartment, Zimmer oder Haus von privat mieten und sich auf Reisen wie zuHause fühlen. Oder man vermietet selbst eine Unterkunft und verdient Geld. Unser Ziel ist es, das Reisenlohnenswerter, bequemer, erschwinglicher zu machen und Vermietern eine Möglichkeit zu geben, ihrEinkommen zu steigern. Ein schöner Nebeneffekt: Menschen teilen ihren Wohnraum und schonen gleich-zeitig Ressourcen.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein: Größere gesellschatliche Aufmerksamkeit für das ressourcenschonende Reisen Bundesweit einheitliche Regelung zum Thema «Zweckentfremdung»Unsere Kontaktdaten und Website:www.9flats.com9 Flats GmbHRevaler Straße 10010245 Berlinhttp://www.9flats.comHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  6. 6. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Tablet und iPadverleihSo funktioniert es:Der Tablet und iPadverleih, powered by Smallfunds GmbH, verleiht Tablets und iPads mit passendemZubehör an Unternehmen, Behörden, Verbände, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen. Besonders anunserem Angebot ist neben der reinen Ausleihe: der Support, die Versicherung als auch das Um-tauschrecht bei Langzeitmieten. Unschlagbar günstige Preise bieten sehr gute Alternativen zum Kaufoder Leasing ob für eine Probefahrt mit Tablet und iPad oder für Büro und Veranstaltungen.Kunden können Anfragen über die Webseite www.ipadverleih.com stellen oder direkt bei uns im GeschäftKurfürstendamm 137, 10711 Berlin ausleihen.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Eine erfolgreiche Arbeit basiert auch auf guten Kontakten und Partnern. Hier sind wir vor allem auf derSuche nach vielseitigen IT-Experten.Für Bildungseinrichtungen wäre eine stärkere Offenheit für technische Neuerungen bei Behörden undBildungsträgern wünschenswert. Oft scheitert der Bildungswille und Ausbau von Medienkompetenz genauhier. Mit dem für Schulen gesponsorten Projekt «Tablet und iPad in Schulen» wollen wir dies erreichen,damit auch unsere Kinder eine Chance in der Zukunft haben.Unsere Kontaktdaten und Website:Smallfunds GmbHTablet und iPadverleihKurfürstendamm 13710711 Berlinwww.ipadverleih.comHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  7. 7. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Gib & Nimm- KisteSo funktioniert es:Das Projekt funktioniert ohne Geld und ohne Abrechung. Es basiert auf dem uralten Prinzip des Gebensund Nehmens.Es kann zu Beginn als Tauschprojekt funktionieren, Ziel ist die Auflösung des Tausches zugunsten einerHaltung des Vertrauens. Jede_r gibt, was ihr/ihm Freude macht, und erhält, was sie/er braucht. Es gehtnicht um einen berechnenden Tausch, sondern um einen Fluss der Ausgewogenheit.Gib & Nimm Plätze werden überall eingerichtet, wo es möglich ist: in Cafés, Buchhandlungen, Ämternoder auch privaten Räumen. Eine Kiste, ein Schrank oder sogar ein ganzer Laden wird mit Dingen be-stückt, die aus dem Überfluss stammen und einfach mitgenommen werden ohne Kontrolle.Beispiel: Gib & Nimm-Kiste beim Berliner Büchertisch, Mehringdamm 51, 2. Hof, 10961 BerlinDas wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Offenheit bei Ladeninhabern, Ämtern, Cafés usw:das Einverständnis eine Kiste aufstellen (und pflegen!) zu können,Unsere Kontaktdaten und Website:Gabi Riemer(lebt seit Jahren ohne Geld und initiiert Gib & Nimm-Plätze/Häuser (als Vision auch Städte)gabi_berlin@hotmail.comhttp://www.heidemarieschwermer.comHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  8. 8. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Build or BuySo funktioniert es:Build or Buy is an online design store, which provides not only opportunity to buy, but also a chance to getto know how to build (make) design products. For each of the products there is a scheduled workshop, heldby the original designer. Thereby we give customers a choice to either buy it or «Do It Yourself», to be-come a maker instead of staying just a consumer.We believe that traditional approach of just buying things is not about the laziness of consumers, ratherabout absence of any other options. Most people are not aware of the multitude of artifacts that they couldeasily build on their own. To change it, betahaus | Berlin decided to create the first online store with areal choice.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:The project gives open end opportunities for communication and collaboration between designers andcustomers. Once attending the workshop and getting access to the knowledge and skills, participants get achance to become real creators. We would like to restructure the consumption culture, which disabledpeople to use their two hands and get a chance to enjoy the process of actual making. If we give this skillsback to the people, showing them an alternative way of getting beautiful things around them.Last 10 years consisted of enabling the masses to produce digitally, it used to be a monopoly to create anddistribute the content. Today everybody can do it, so the next decade is about enabling the masses tophysical production.Unsere Kontaktdaten und Website:elizaveta@betahaus.dewww.betahaus.dehttp://betahaus.de/buildorbuy/Heinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  9. 9. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Allmende-KontorSo funktioniert es:Das Allmende-Kontor wird als Anlauf- und Vernetzungsstelle für Gemeinschaftsgärten und urbane Land-wirtschaft in Berlin, als Wissensspeicher und Lernort mit einem Garten für alle entwickelt. Das Allmende-Kontor hat als Pionierprojekt, zunächst als Zwischennutzung auf dem Tempelhofer Feld, einen Gemein-schatsgarten initiiert. Seine Inhalte, Visionen und Vorhaben sind jedoch ohne zeitliche Begrenzung in dieZukunft gewandt und räumlich flexibel.Das Allmende-Kontor macht öffentlichen Freiraum durch gemeinschaftliche Nutzung als Allmende erleb-bar und gestaltbar. In Kooperation mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft wird mit dem Garten desAllmende-Kontors gezeigt, dass und wie nachhaltige partizipative Stadtentwicklung funktionieren kann.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein: Aktive Unterstützung der Entstehung von Gemeinschaftsgärten in Berlin: kostenfreier innerstädtischerFlächenzugang Unbefristete Kooperationsvereinbarung mit der öffentlichen Hand zur Nutzung dieser Flächen Infrastrukturelle Unterstützung für Gemeinschaftsgärten Intensivierung eines regelmässigen Austausches zwischen Aktivist/innen und Verwaltung incl. Verbindlichkeiten Einbeziehung in den IGA-Prozess Abschaffung der Nutzungspauschale für nicht-kommerzielle Nutzungen auf dem Tempelhofer Feld Honorierte Kontorsprechstunde für Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Beratung sowie anteilige Kosten für entsprechenden ArbeitsplatzUnsere Kontaktdaten und Website:Allmende-Kontorc/o workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V.www.allmende-kontor.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  10. 10. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:BRAUCHbar und FAHRbarSo funktioniert es:BRAUCHBar macht: Reparaturführer und Second Hand Führer für Moabit-West im Taschenformat. Sperrmüllmärkte/Ressourcentage: 2x jählich können Anwohner kostenlos Sperrmüll bringen und Brauchbares mitnehmen. Zusätzlich Stände, Kulturprogramm und Mitmachangebote Gebrauchtbörse im Internet Nähwerkstatt WANDELbar unterhält 3X/Woche eine offene Nähwerkstatt mit Beratung, Stoffen, Taschen aus Verpackungsmaterial InfowebsiteFAHRbar Selbsthilfe Fahrradwerkstatt für Schüler, Jugendliche und Erwachsene: Kostenlose fachkundige Unterstützung bei der Fahrradreparatur, Kostenlose gebrauchte Teile Schülergruppen, Praktikanten, Berufsorientierung, Technikkurse Radfahren Lernen für ErwachseneDas wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Die nicht kommerziellen Projekte benötigen öffentliche, Stiftungsmittel und Spenden um weiterhin ihreLeistungen an Menschen in präkeren Verhältnissen und Bildungsarbeit anbieten zu können.Eine Vernetzung und Anstöße für die Ausweitung der Aktivitäten ist sehr wichtig.Unsere Kontaktdaten und Website:Projekte BRAUCHbar und FAHRb: Moabiter Ratschlag e.V., Rostocker Str. 32, 10553 Berlin,Ansprechpartner: Matthias Schnauss Tel. 030 37305692, matthias.schnauss@moabiter-ratschlag.dewww.moabiter-ratschlag.de/nutzbarHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  11. 11. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:exchange*meSo funktioniert es:exchange*me ist ein Online-Marktplatz für Nachbarschaftshilfe. Man hilft anderen Mitgliedern mit denDingen, die man kann und die einem Spaß machen. Im Gegenzug kann man bei den Mitgliedern beliebigeandere Hilfe bekommen.Damit Geben und Nehmen sich die Waage halten, hat jedes Mitglied ein Konto für eine virtuelle Punkt-währung («*ME»), auf der erbrachte bzw. in Anspruch genommene Leistungen positiv bzw. negativ ver-rechnet werden.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Klare gesetzliche Rahmenbedingungen für sog. Tauschringe (z.B. klare Vorgaben wann/ wie Leistungen zuversteuern sind; klare Rahmenbedingungen für Alternativwährungen).Mehr Reichweite und einen höheren Bekanntheitsgrad.Unsere Kontaktdaten und Website:Matthias Pries, 0176-245 501 65mp@exchange-me.dewww.exchange-me.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  12. 12. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:Ula - Die 1. UmsonstlädinSo funktioniert es:Wir nutzen zwei Räume an der TU Berlin, um Dinge des alltäglichen Bedarfs (Haushaltsgegenstände,Kleidung, Elektronikgeräte, Bücher, Spiele, Musikträger) zur Wiederverwendung anzubieten. Menschen,die ein oder mehrere Dinge haben, aber nicht nutzen, bringen diese Sachen vorbei und wir sortieren sieentsprechend ein. Wer etwas braucht, kann es einfach mitnehmen. Wir nehmen keine Röhrenmonitore,Unterwäsche und verderbliche Dinge an.Unser Partnerladen in Prenzlauer Berg - Leila - hat sich auf den Verleih von höherwertigen Produktenspezialisiert. Wer etwas einbringt, darf sich aus dem Leihprodukte-Pool bedienen.Wir teilen mit den Nutzer_innen der Läden die Vision einer fairen Gesellschaft, die Dinge nutzt, statt nurbesitzt.Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein:Eine feste Finanzierung der Mieten.Projektpartner zum Aufstellen von Umsonstregalen überall dort, wo sich jemand drum kümmert.Mehr Öffentlichkeit. für das Thema.Qualitätsmanagement und Anerkennung der Leistung Ehrenamtlich Tätiger.Bildungsanstrengungen gegen Gier und überflüssige Ressourcenausbeutung.Unsere Kontaktdaten und Website:jo.di@gmx.dehttp://ula.blogsport.dehttp://www.leila-berlin.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de
  13. 13. Nutzen statt Besitzen – Best PracticebeispielWas wir anbieten:ReUse-Computer e.V.So funktioniert es:Der Verein ist auf dem Gebiet des Natur- und Umweltschutzes, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeittätig, fördert die Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der Wiederverwendung von elektrischen undelektronischen Produkten, unterstützt die Herstellung netzwerkbasierter Kooperationsstrukturen, infor-miert die Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten und beteiligt sich an wissenschaftlichen For-schungsprojekten (ökologische Kreislaufwirtschaft insbesondere durch Ressourcenschonung und Nachhal-tigkeit; Aus- und Weiterbildung; Ergründung von Methoden zur Abfallvermeidung undRessourcenschonung; Abhandlungen von wirtschaftlichen Modellen, naturwissenschaftlichen und recht-lich / organisatorischen Aufgabenstellungen der ökologischen Kreislaufwirtschaft).Das wünschen wir uns, um erfolgreicher zu sein: Mehr Verständnis für gebrauchte Produkte weniger «Wahn» für neue Mode-Produkte Mehr Fachfirmen, die Produkte reparieren können Mehr Hersteller, die voraussichtiger produzieren Weniger Abfall - mehr Wiederverwendung durch NutzungsdauerverlängerungUnsere Kontaktdaten und Website:Stefan Ebelt, Gerhard KastInfo@ReUse-Computer.de, 0700 873 73 873www.ReUse-Computer.deHeinrich-Böll-Stiftung  Die grüne politische Stiftung 10117 Berlin, Schumannstraße 8, +49(0)30.2 85 34-0 www.boell.de

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