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Social Media ist nicht gleich Social<br />Banking<br />Nicht verwechseln<br />Foto von Breslow via Flickr<br />
Sondern<br />Social Media ist zunächst einmal<br />wertfrei zu betrachten und meint „soziales Handeln“ vermittelt über Med...
Mit anderen Worten Social Media ist<br />nicht „sozial“ im Sinne von gut.<br />Also<br />Foto Internet – Das ist ein Bankf...
Wer Social Media einsetzt, betreibt <br />damit nicht schon zwangsläufig Social<br />Banking<br />Oder<br />Foto Internet ...
Social Media liefert hilfreiche <br />(notwendige?)Grundlagen, um Social<br />Banking zu betreiben:	<br />Aber<br />Zum Be...
 Neuverteilung von Definitionsmacht
 Vielfalt
 weltweite Vernetzung
 Selbstorganisation
 Demokratisierung
 Kostenreduktion (Free)</li></ul>Foto von Steve Rhodes via Flickr<br />
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner <br />selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist <br />das Unv...
Grundsätzlich<br />Social Banking basiert auf einer <br />sozialen Innovation. <br />eventuell auch auf einer Rückbesinnun...
Social Banking basiert also auf <br />anderen ökonomischen Regeln, <br />Grundprinzipien und Werten<br />Mit anderen Worte...
Klein ist besser als Gross<br />Langsamer, aber dadurch besser werden<br />Verantwortlich Handeln<br />Überall authentisch...
Zum Beispiel: Ehrfurcht und Demut<br />Was man braucht<br />&quot;Social Banking ist ein Bankwesen, das den Menschen mit s...
Warum ist Social Banking sinnvoll?<br />Eine Frage noch<br /><ul><li>Weil unverantwortliches Handeln einzelner Finanzinsti...
„Weil Geld allein nicht glücklich macht“ </li></ul>Foto Internet: Titelsong des Films -<br />		Geld allein macht michtglüc...
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Für welche Zielgruppe ist Social Banking <br />interessant und wichtig?<br />Muss man sich Social Banking also leisten <br...
Ist (darf) Social Banking nur eine <br />Marketingidee (sein)?<br />oder ist das Vertrauen der Verbraucher mittlerweile sc...
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Social Banking

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Was ist eigentlich Social Banking?
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Social Banking

  1. 1. Boris Janek www.finance20.de<br />Social Banking<br />Was ist das eigentlich?<br />Eine Aufforderung zur Diskussion<br />
  2. 2. Social Media ist nicht gleich Social<br />Banking<br />Nicht verwechseln<br />Foto von Breslow via Flickr<br />
  3. 3. Sondern<br />Social Media ist zunächst einmal<br />wertfrei zu betrachten und meint „soziales Handeln“ vermittelt über Medien und insbesondere das Internet<br />Foto Internet – Das Buch gibt es bei 2001<br />
  4. 4. Mit anderen Worten Social Media ist<br />nicht „sozial“ im Sinne von gut.<br />Also<br />Foto Internet – Das ist ein Bankfiliale in Italien<br />
  5. 5. Wer Social Media einsetzt, betreibt <br />damit nicht schon zwangsläufig Social<br />Banking<br />Oder<br />Foto Internet – diese Bank gibt es wirklich<br />
  6. 6. Social Media liefert hilfreiche <br />(notwendige?)Grundlagen, um Social<br />Banking zu betreiben: <br />Aber<br />Zum Beispiel: <br /><ul><li>Transparenz
  7. 7. Neuverteilung von Definitionsmacht
  8. 8. Vielfalt
  9. 9. weltweite Vernetzung
  10. 10. Selbstorganisation
  11. 11. Demokratisierung
  12. 12. Kostenreduktion (Free)</li></ul>Foto von Steve Rhodes via Flickr<br />
  13. 13. „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner <br />selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist <br />das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung <br />eines andern zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese <br />Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht aus <br />Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung <br />und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitungeines<br />andern zu bedienen. &apos;Sapereaude! Habe Mut, dich <br />deines eigenen Verstandes zu bedienen!&apos; ist also der <br />Wahlspruch der Aufklärung.“<br />Starten wir sehr allgemein<br />Immanuel Kant<br />
  14. 14. Grundsätzlich<br />Social Banking basiert auf einer <br />sozialen Innovation. <br />eventuell auch auf einer Rückbesinnung <br />und einer Abkehr vom Wachstumsmodell<br />der Wirtschaft 1.0<br />Foto Internet – Friedrich Wilhelm Raiffeisen<br />
  15. 15. Social Banking basiert also auf <br />anderen ökonomischen Regeln, <br />Grundprinzipien und Werten<br />Mit anderen Worten:<br />wir müssen reden<br />Foto Internet – Business Week<br />
  16. 16. Klein ist besser als Gross<br />Langsamer, aber dadurch besser werden<br />Verantwortlich Handeln<br />Überall authentische und tiefe Demokratie leben <br />Wirtschaft muss für Menschen Sinn macht<br />Reale Werte erstellen, entwickelt von Menschen mit Charakter, Würde und Mut<br />Vertrauen schaffen und Vertrauen können<br />Eine Welle entfachen, die alle Boote voran bewegt<br />Das Leben menschlicher machen<br />Eine Gesellschaft schaffen , die auf einer authentischen Community beruht<br />Nicht Profit in den Mittelpunkt stellen, sondern Angebote die eine wahre Bedeutung (Wert) haben<br />Leidenschaft, Nachhaltigkeit, Verantwortlichkeit und Authentizität treiben das (ökonomische) Handeln<br />Frei nach und stark beeinflusst durch/ThinValue/Umair Haque<br />Neue Regeln menschlichen Wirtschaftens<br />Foto Internet – Das Ergebnis von Wirtschaft 1.0<br />
  17. 17. Zum Beispiel: Ehrfurcht und Demut<br />Was man braucht<br />&quot;Social Banking ist ein Bankwesen, das den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt stellt und sich als Bankwesen wiederum wirklich als Dienstleister versteht&quot;<br />Sven Remer- Institut für Social Banking<br />Foto Flickrhttp://www.flickr.com/photos/mplonsky/525032634/sizes/m/<br />
  18. 18. Warum ist Social Banking sinnvoll?<br />Eine Frage noch<br /><ul><li>Weil unverantwortliches Handeln einzelner Finanzinstitute und Mitarbeiter</li></ul> nicht länger die Zukunft von Wirtschaft, Gesellschaft und Mensch gefährden<br /> darf<br /><ul><li>Weil Geld und Finanzen das Leben von Mensch und Gesellschaft maßgeblich</li></ul> bestimmen und beeinflussen<br /><ul><li> Weil Banken von Menschen und für Menschen gemacht sind
  19. 19. „Weil Geld allein nicht glücklich macht“ </li></ul>Foto Internet: Titelsong des Films -<br /> Geld allein macht michtglücklich<br />
  20. 20. Da fällt mir ein<br />Hat Social Banking auch das Potential <br />kommerziell erfolgreich zu sein?<br />Oder bedarf es dafür mehr als ein Geschäftsmodell?<br />Foto Flickr.: www.flickr.com/photos/21094292@N02/2557227385/sizes/o/<br />
  21. 21. Für welche Zielgruppe ist Social Banking <br />interessant und wichtig?<br />Muss man sich Social Banking also leisten <br />können?<br />Wenn ja<br />FotoFlickrhttp://www.flickr.com/photos/nationallibrarynz_commons/3326203787/sizes/o/<br />
  22. 22. Ist (darf) Social Banking nur eine <br />Marketingidee (sein)?<br />oder ist das Vertrauen der Verbraucher mittlerweile schon so <br />ruiniert, dass sie Unternehmen und vor allem Banken immer <br />nur Eigeninteressen unterstellen können<br />Wer heute eine Bank nach dem Prinzip des Social Bankings <br />gründet, hat es deshalb nicht gerade leicht<br />Kurze Unterbrechung<br />?<br />!<br />FotoFlickr: http://www.flickr.com/photos/wafflewhiffer/3517038705/sizes/o/<br />
  23. 23. Welche Banken stehen heute in Deutschland <br />für Social Banking?<br />Nachfrage<br />Zum Beispiel: <br /><ul><li> www.gls-bank.de
  24. 24. www.kd – bank.de
  25. 25. www.ethikbank.de
  26. 26. www.umweltbank.de
  27. 27. www.pax-bank.de
  28. 28. www.bkc-paderborn.de
  29. 29. www.ligabank.de
  30. 30. www. noabank.de</li></ul>Die GLS BANK gibt es schon seit 1974<br />
  31. 31. Der Fidor Bank AG, smava, whofinance, den<br />Volksbanken Raiffeisenbanken, den <br />Sparkassen?<br />Ist das nicht auch irgendwie <br />SocialBanking?<br />Und was ist mit<br />
  32. 32. Falls<br />es kein tragfähiges Geschäftsmodell gibt – <br />zumindest nicht außerhalb der Nische<br />- ist Social Banking nicht dennoch <br />eine kulturelle, gesellschaftliche<br />und ökonomische Pflicht?<br />Foto Internet – Wer den Schaden hat……<br />
  33. 33. Mit anderen Worten: Wer kann sich Social<br />Banking heute überhaupt leisten?<br />Frage des „Sozialromantikers“<br />Foto Flickr:http://www.flickr.com/photos/jasoncalacanis/3054378870/sizes/o/<br />
  34. 34. Und noch mal die Sozialromantik<br />Wenn Social Banking wichtig ist, für<br />die Gesellschaft, müssen dann nicht<br />alle die Möglichkeit haben darauf zuzugreifen?<br /> Ja!<br />Foto Flickr:http://www.flickr.com/photos/dietpoison/133957015/sizes/l/<br />
  35. 35. Bevor die Diskussion startet<br />Ist Social Banking damit auch eine Aufgabe<br />des Staates und ein Angebot der Grund<br />Versorgung?<br />Vielleicht?<br />Ja?<br />Staat? Gibt’s da nicht auch was <br />vom Internet?<br />Social Banking ist die Wertbasis. Eine Grundlage!<br />Ein gesellschaftlicher Konsens.<br />
  36. 36. Feuerfrei: Mitdiskutieren<br />www.finance20.de<br />http://www.linkedin.com/in/electrounclehttps://www.xing.com/profile/Boris_Janekhttp://twitter.com/electrounclehttps://friendfeed.com/electrounclehttp://lifestream.fm/bobtodhttp://blip.fm/electrounclehttp://www.lastfm.de/user/electrounclehttp://de-de.facebook.com/people/Boris-Janek/548902682<br />Mail: boris.janek@finance20.de<br />

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