BNI - Martin Gratzl (Notarsubstitut) - 10 Minuten Präsentation

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10-Minuten-Präsentation von Martin Gratzl (Notarsubstitut) im BNI-Chapter Händel (Wien) am 11. August 2015

©2014 Martin Gratzl
http://bni-wien.at/chapter-haendel-wien/

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BNI - Martin Gratzl (Notarsubstitut) - 10 Minuten Präsentation

  1. 1. Österreichische Notariatsakademie Österreichisches Notarinstitut 6 Länderkammern Österreichische Notariatskammer Stratego-Team ÖGIZIN GmbH Fachausschüsse der Österreichischen Notariatskammer Büro Brüssel Uwe-Kirschner- Forschungsinstitut cyberDOC Notartreuhandbank AG R-1' Human Resources chtsaoteilung Organisation Österreichisches Zentrales Tesiame^ts'erjiste.' Treuhandregister Buchhaltung Office Management Event Management & International Affairs Diens und ngeri Patienten verfügungsregister Publikationen Verrechnungs- und Übermittlungsstelle Externe und interne Kommunikation - Strategiearbeit - Lobbying Österreichisches Zentrales Vertretung sverzeichnis ALN O T A R . A T Stand: 1. .Janner 2015
  2. 2. Österreichische Notariatskammer Das Notariat in Zahlen 502 Notarstellen - 492 Notariatskandidatan Österreichs Notare haben eine zentrale Rolle im heimischen Rechtssystem. Das österreichi sche Notariat setzt sich bundesweit aus 502 Notaren und 492 Notariatskandidaten mit rund 2.500 Mitarbeitern zusammen. Die Ausbildung zum Notar zählt zu den umfassendsten im juristischen Bereich. Voraussetzung für die Tätigkeit als Notariatskandidat ist außer dem Abschluß eines Universitätsstudiums des österreichischen Rechts auch eine 5-monatige Praxis bei Gericht oder bei einer Staatsanwaltschaft. Unter den 492 Notariatskandidaten gibt es 135 Frauen. *i». »-'--CüV .TP7e • y ^
  3. 3. Österreichische Notariatskammer Kennzahlen des österreichischen Notariats Einwohner 8,5 Millionen N o t a r e 5 0 2 V e r h ä l t n i s = 1 : 1 7 . 0 0 0 U n t e r n e h m e n 4 2 4 . 0 0 0 Ve r h ä l t n i s = 1 . 8 4 4 Notarielle Aktivitäten pro Jahr K l i e n t e n k o n t a k t e 3 M i l l i o n e n N o t a r i e l l e U r k u n d e n 1 1 0 . 0 0 0 P r i v a t u r k u n d e n 2 5 0 . 0 0 0 B e g l a u b i g u n g e n 1 M i l l i o n Entwicklung der Notarstellen 1 9 9 1 1 9 9 4 1 9 9 5 1 9 9 7 1 9 9 9 2 0 0 0 2 0 0 2 2 0 0 4 2 X 6 2 0 0 9 2 0 1 4 0 1 0 2 . 2 0 1 5
  4. 4. Österreichische Notariatskammer Kammerorganisation Die Kammerorganisation des österreichischen Notariats versteht sich primär als Leistungsorganisation für die österreichischen Notare, Notariatskandidaten und Mitarbeiter der Notariate; in Teilbereichen auch für Dritte. Die Strukturen werden den jeweiligen Erfordernissen angepaßt. Die Kamrnerorganisation vertritt die Interessen der österreichischen Notare in Österreich, in Europa und in der Welt. Sie ist kompetenter Partner für Justiz und Verwaltung. Durch Kooperation mit anderen Interessensvertretungen, Verbänden und Unternehmen schafft sie Mehrwert für das Notariat. Durch ihre Tätigkeit prägt die Kammerorganisation das Bild des Notariats mit. Die Kammerorganisation analysiert laufend das Branchenumfeld und die Branche, erarbeitet Strategien und Konzepte und setzt diese um. Die Kammerorganisation erbringt entgeltliche und unentgeltliche Leistungen an Standesmitglieder und Funktionäre, die die primären Kunden sind. In Teilbereichen v/erden Leistungen auch an Dritte erbracht. Die Kammerorganisation bekennt sich zu Innovation und Produktentwicklung und sorgt für eine leistungsfähige Infrastruktur des Berufsstandes. Die Kammerorganisation fühlt sich einer flexiblen und branchenorientierten Personal- und Organisationsentwicklung verpflich tet. Die ehrenamtlichen Funktionäre sorgen für die strategische Zielsetzung und Planung und übernehmen die Steuerung und Kontrolle. Die hauptamtlichen Mitarbeiter sorgen für die operative Planung, Umsetzung und Entscheidungen im Rahmen ihrer Kompetenzen. Die Kammerorganisation bekennt sich zu einer respektvollen, vertrauensvollen und koope rativen Unternehmenskultur. Der Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt schenkt ök Kammerorganisation eine besondere Beachtung. Die Kammerorganisation finanziert sich aus Beiträgen sowie Erträgen aus Umsätzen und Beteiligungen.
  5. 5. 6 Länderkammern Sämtliche Notare und Notariatskandidaten eines Bundeslandes bilden ein Notariatskollegium. Die Berufsangehörigen von Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie von Tiro' und Vorarlberg bilden jeweils ein gemeinsames Kollegium. Jedes Kollegium wählt in geheimer Wahl den Präsidenten der Länderkammer. Die Gruppe der Notare und die Gruppe der Notariatskandidaten wählen die Mitglieder der Länderkammer (z.B. in Wien/ Niederösterreich/ Burgenland 12+6=13 Kammermitglieder) Jede der sechs Länderkamrnern besteht aus dem Präsidenten sowie Notaren und Notariatskandidaten. Die Notariatskammern sind Körperschaften öffentlichen Rechts. Ihre Aufgaben sind insbe sondere die Aufsicht über die Geschäftsführung der Notare und Notariatskandidaten, die Disziplinaraufsicht und das vermittelnde Einschreiten bei Meinungsverschiedenheiten zwi schen Notaren und Klienten. Sie wirken bei der Besetzung von Notarsteilen mit und pfle gen die Beziehungen zu anderen Berufsorganisationen des In- und Auslands.
  6. 6. ÖGIZIN GmbH DIE GESCHÄFTSFELDER DER OGIZIN GMBH • IT-Dienstleistungen • Führung der Register (ÖZTR, THR, ÖZVV und PatVR) • Verrechnungs- und Übermittlungsstelle • Notariatsakademie - Seminarbetrieb • Publikationen • Externe und interne Kommunikation - Strategiearbeit - Lobbying • Urkundenarchiv - Beteiligung an cyberDOC
  7. 7. Österreichische Notariatskammer Fachausschüsse der Österreichischen Notariatskammer Das Notariat wird ständ;g mit Herausforderungen wie neuen Rechtsgebieten. Gesetzesvorhaben und dadurch ausgelöst Begutachtungen, Stellungnahmen, Entwürfen sowie dem damit verbundenen Know-how-Aufbau im Stand konfrontiert. Daher wurden Fachausschüsse zu den wichtigsten Themenbereichen eingerichtet. • Internationale Angelegenheiten • Berufsrecht • Steuerrecht • Miet- und Wohnrecht • Zivilrecht und Zivilverfahrensrecht • Unternehmens- und Gesellschaftsrecht • IT
  8. 8. Österreichische Notariatskammer Uwe-Kirschner-Forschungsinstitut Institut der Österreichischen Nota'iatskammer zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Zur Förderung der Zukunftsforschung für die Entwicklung des Berufsbildes des Notars a's öffentliche Urkundsperson und als Kautelarjurist im nationalen, europäischen und internationalen Rechtsleben hat die Österreichische Notariatskammer das Uwe- Kirschner-Forschungsinstitut eingerichtet. Zentrale Aufgaben des Forschungsinstitutes sind: • die Erforschung neuer Tätigkeitsbereiche für das Notariat und Ideenfindung • die Produktentwicklung für Dienstleistungen des Notariats im Rahmen der ihm gesetzlich zugewiesenen Kompetenzen • die Ausarbeitung konkreter Vorhaben bis zur konkreten Anwendbarkeit, auch unter Beiziehung externer Experten und Ausarbeitung entsprechender Schulungsprogramme in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Notariatsakademie • die Bündelung der Entwicklungstätigkeiten der Organisationseinrichtungen des öster reichischen Notariats
  9. 9. Österreichische Notariatskammer Stratego-Team Die österreichischen Notare bekennen sich zur konsequenten Führung und zum Wert der Dachmarke „notar.at". Durch die Marke „notar.at" und das Corporate Design der österreichischen Notare wird ein gemeinsames Bewusstsein und ein einheitlicher Marktauftritt geschaffen. Die zentrale Markenführung durch die ÖNK v/ird durch eine Vielzahl an Aktivitäten der Länderkammern hervorragend unterstützt, die für einen optimalen kommunikativen Gesamtauftritt sorgen. Unter anderem zahlen dazu Produktentwicklung, redaktionelle Pressearbeit, Medienkooperationen, Messeauftritte und Kampagnen. Das Stratego-Team plant viele dieser Aktivitäten und sorgt für die Umsetzung in den Ländern. Neben eigenen Initiativen setzt das Stratego-Team auch Arbeitsaufträge des Delegiertentages um.
  10. 10. Österreichische Notariatskammer Österreichische Notariatsakademie Einrichtung zur Aus- u-d Fortbildung der Notare, Notanatska-didaten und ihrer Mitaroeite Zentrale Aufgaben der Akademie sind: • die breitgefächerte Fortbildung der Standesangehöngen in allen Tätigkeitsfeldern des Notariats unter besonderer Beachtung der aktuellen Rechtsentwick'ung, • die Unterstützung der Ausbildung der Notariatskandidaten bis zur Berufsprüfung, • die Entlastung der Notare als Arbeitgeber durch Anbieten eines spezifischen Aus- und Fortbildungskonzeptes für nichtjuristische Notariatsmitarbeiter, • die wissenschaftliche Konzeption für Fach- und AusbÜdungsveranstaltungen, • die Beobachtung de' Rechtspolitik und Rechtsentwicklung insbesondere auf den traditionellen Arbeitsgebieten der Notare (Zivilrecht, Unternehmensrecht, Gesel'schaftsrecht, Wertpapierrecht, Grundbuch und Firmenbuch), auf nationa'er und europäischer Ebene, • die Unterstützung der Österreichischen Notariatskammer bei Gutachten zu Gesetzesentwürfen, Pflege der Beziehungen zu anderen Berufsorganisationen des h- und Auslandes und bei der Erlassung von Richtlinien für die Ausbildung von Notariatskandidaten, im Besonderen über Art, Umfang und Gegenstand der AusbÜdungsveranstaltungen. an denen ein Nota"iatskand;dat als Voraussetzung tür d:e Zulassung zur Notariatsprüfung teilzunehmen hat;
  11. 11. Österreichische Notariatskammer Österreichisches Notarinstitut (ÖNotl) Die fachlichen Ansprüche an die notarielle Tätigkeit steigen kontinuierlich. Durch die Nutzung des einschlagigen Know-hows des ÖNotl kann diesen Ansprüchen Rechnung getragen werden. Das seit 01.07.2009 bestehende ÖNotl trägt zu einer weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Notariats bei. Die zeitlichen Ressourcen des Berufsstandes für d:e Betreuung und Beratung seiner Klienten sowie für die Befassung mit den wesentli chen rechtlichen Aspekten eines Mandates werden optimiert. Die Hauptleistungen des ÖNotl sind: . die Erstellung von Rechtsgutachten in allen Rechtsbereichen der notariellen Tätigkeit, ausgenommen (dem Wirkungsbereich der Notariatskammern zuzurechnende) Fragen des notariellen Standes-/ Berufsrechts ieS und Kosten-/ Gebührenrechts sowie ausgenom men die Beurteilung von Sachverhalten unter steuerrechtlichen Aspekten, • die Übermittlung von Unterlagen (Gesetzesmaterialien und Literatur) zu konkreten sach verhaltsbezogenen Rechtsfragen (Literaturanfragen, insbes. zu ausländischem Recht), • die Zurverfügungstellung eines elektronischen Recherchedienstes („Wissensdatenbank"), der Zugriff auf ausgewählte, anonymisierte Gutachten des ÖNotl gewah-t. Alle Anfragen an das ÖNotl werden vertraulich behandelt. Bei den Rechtsgutachten des ÖNotl handelt es sich um privatrechtliche Auskünfte, die die Rechtsansicht des ÖNotl wie dergeben, und nicht um eine offizielle Stellungnahme der Österreichischen Notariatskammer. Die Rechtsgutachten sind nicht zur Weitergabe an Dritte bestimmt. Es gibt Leistungsgrundsätze (Login-Bereich von www.oenoti.at), die der Tätigkeit des ÖNotl zugrunde liegen. Alle österreichischen Notare und Notariatskandidaten sind berechtigt, Anfragen an das ÖNotl zu übermitteln. Recherchen in der Wissensdatenbank (Login-Bereich von www.oeno- ti.at) sind mit Notarsignaturkarte / Kandidatensignaturkarte möglich.
  12. 12. Österreichische Notariatskammer Büro Brüssel Die Österreichische Notariatskammer verfügt über eine ständige Vertretung in Brüssel, um möglichst frühzeitig in europäische Gesetzgebungsvorhaben eingebunden zu se n. Gleichzeitig trägt ein regelmäßiger, frühzeitiger und zielgerechter Informationsfluss über EU-Vorhaben des Büros Brüssel an Österreichs Notare zur Verbesserung des notariellen Dienstleistungsangebots für Bürger und Unternehmen bei. Die tief greifenden Aus wirkungen in Folge des Beitritts Österreichs zur Europäischen Union in rechtspolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht hat die Österreichische Notariatskammer (ÖNK) veranlasst, 1997 ein Büro in Brüssel zu eröffnen. Das Büro ist seitdem mit einem österreichischen Juristen ständig besetzt. 2010 wurde das Büro verstärkt. Eine ganz wesentliche Funktion des ÖNK-Repräsentanten in Brüssel ist die der Kontakt pflege zu politischen Entscheidungsträgern in Brüssel. Das sind im Wesentlichen die Kontakte zu den EU-Institutionen, aber auch zu diversen Interessensvertretungen, wie der Wirtschaftskammer Österreich, dem Österreichischen Rechtsanwaltskammertag, der SME-Union, dem deutschen Bundesverband der freien Berufe und vor allem zu Österreichs Vertretungsbehörden bei der EU. Die Vorbereitung der dem Präsidenten vorbehaltenen Entscheidungen wird im Wesentlichen in Abstimmung zwischen der Österreichischen Notariatskammer in Wien und ihrem Büro in Brüssel vorgenommen. Von zentraler Bedeutung ist weiters die Vertretung der Interessen des österreichischen Notariats innerhalb des Rates der Notariate der Europäischen Union (CNUE), dem Dachverband der europäischen Notariatsorganisationen. Das österreichische Notariat ist auch in der UINL (Internationale Notarunion) sowie der Hexagonale vertreten.
  13. 13. Beteiligung an cyberDOC cyberDOC betreibt seit 1. Jänner 2000 ein Archiv zur dauerhaften Speicherung notarieller Urkunden, notarieller Protokolle und der von Notarinnen und Notaren verfassten oder ihnen vorgelegten Ph/aturkunden. Geschäftsführer sind Dr. Alfred Moser und Dr. Albert Feibauer. Mit cyberDOC verfügt das österreichische Notariat über eine innovative und effiziente Plattform für den elektronischen Rechts-, Urkunden- und Verwaltungsverkehr. Dadurch wur den Österreichs Notare zu Schlüsselpersonen für E-Government-Anwendungen zwischen Bürger und Staat und zum leistungsstarken E-Government-Partner für die Verwaltung. Im elektronischen Rechtsverkehr mit den Firmenbuch- und Grundbuchsgerichten (webERV) kommt cyberDOC und den Notaren eine wichtige Rolle zu, weil eine der Erfassungsmethoden für die elektronischen Udundensammlungen der Justiz das Abholen der Urkunden aus einem elektronischen Archiv einer Körperschaft öffentlichen Rechts dar stellt. Seit 1. Juli 2007 stellen Notarinnen und Notare Eingaben an das Firmenbuch sowie Beilagen zu Firmenbuch- und Grundbuchseingaben den Gerichten elektronisch zur Verfügung. Seit 1. November 2009 werden auch Eingaben an die Grundbuchsgerichte elektronisch übermittelt. Zahlen • Derzeit sind rund 1,6 Mio. notarielle Urkunden in cyberDOC dauerhaft gespeichert • Jährlich werden etwa 200.000 Urkunden als Beilagen zu Firmenbucheingaben und mehr als 700.000 Urkunden als Beilagen zu Grundbuchseingaben elektronisch an die Gerichte übermittelt.
  14. 14. Österreichische Notariatskammer Beteiligung an der Notartreuhandbank AG De Firmenbucheintragung der Notartreuhandbank AG erfolgte am 4. April 1997. Das e'ste Notariat wurde bereits im November 1996 angebunden. Ein halbes Jahr später waren es bereits 100 Notariate. Heute kooperieren alle Notariate mit der Notartreuhandbank AG. Ein Team von 12 Mitarbeitern ist verantwortlich ^:jr die Abrufe. Über eine Hotline stehen die Mitarbeiter für das Bankgeschäft zur Verfügung. Erreichbarkeit und Supportleistung der Hotline werden von den Notaren als sehr gut eingestuft. Die Bilanzsumme der Notartreuhandbank AG betrug Ende 2013 über 1,5 Milliarden Euro. Insgesamt wurden bis Jahresende 2013 bereits knapp 500.000 Konten bei der Notartreuhandbank eröffnet. Dies waren 2013 im Tagesdurchschnitt 167 Konten. Korrespondierend lag die Anzahl der ausgehenden Überweisungen bei 137.000. DIE GESELLSCHAFTER DER NOTARTREUHANDBANK: Österreichische Notariatskammer (49%) Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (26%) UniCredit Bank Austria AG (25%) DER VORSTAND DER NOTARTREUHANDBANK: Dir. Dr. Wolfgang Feuchtmüller (CEO, Sprecher des Vorstandes, entsandt von UniCredit Bank Austria AG) Dir. KR Karl Grünberger (COO, Vorstandsmitglied)
  15. 15. Beteiligung an der NTB SOLUTIONS GmbH D;e Fi.-menbucheintragung der NTB SOLUTIONS GmbH erfolgte am 3. April 2012. Ein Team von 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zeichnet mitverantwortlich für IT Infrastrukturthemen im Notariat. MitÖGlZIN GmbH, cyberDOC GmbH&Co KG und Notartreuhandbank AG bestehen umfangreiche Service-Level-Agreements. Einzelne Notarstellen werden individuell mit Hard- und Software ausgestattet, sowie laufend betreut. NTB SOLUTIONS betreibt eine eigene hochsichere Hostingumgebung die ausschließlich dem Notariat zur Verfügung steht. Zu den Hauptaufgaben zählen neben der laufenden IT-Betreuung die Optimierung der Netzwerk- und Leitungsinfrastruktur, der Wartungsverträge, der Lizenzvereinbarungen sowie der Beschaffungsvorgange. NTB SOLUTIONS ist zertifizierter Partner von Microsoft (Server- Clientbetriebsystem), Fortinet (Firewall), Cisco (Switch, Router), VMware (Virtuelle Rechner) und Tenable (Security) Projektunterstützung und Projektentwicklung runden das Tätigkeitsbild ab. DIE GESELLSCHAFTER DER NTB SOLUTIONS GMBH: Notartreuhandbank AG (100%) DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG DER NTB SOLUTIONS GMBH: Mag. Michael Wessely Dir. KR Karl Grünberger
  16. 16. 0rganisation Kammerorganisation des öster reichischen Notariats (gesamt) ■.:"•;'■'s'''r,--'-7," Präsidentenrat Fachausschüsse Notariatsakademie Stratego-Team UKF1 I IT Generalsekretariat Geschäftsführung Human Resources Projektmanagement Buchhaltung ' Personaladministration Sekretariat Kommunikation :r:: : Empfang .w:...J Akademie-, betrieb . 'Büro. Brüssel Rechtsabteilung i Schlichtungsstelle ;M M H M M H H lotl I - I International Affalrsf ONOtl J [event Management Z......: J ■■ ....-■- - ÖNK Präsident Präsidium Ständiger Ausschuss Delegiertentag Notariatskammer Ktn. Notariatskammer OÖ Notariatskammer Slbg Notariatskammer Stmk Notariatskammer 11V Notariatskammer WNB
  17. 17. Organisation Rechtsabteilung AUFGABENBEREICHE Rechtliche Beratung, Unterstützung und nötigenfalls Vertretung von ONK, Notariatskammern, ÖGIZIN GmbH, CYBERDOC GmbH&Co KG und Nota^treuhandbank AG. Dieser Bereich umfasst • Unterstützung der Spitzenfunktionäre und Geschäftsführer • Erstellung und Prüfung von Verträgen • Erstellung von Stellungnahmen zu Gesetzes -, Richtlinien- und Verordnungsentwürfen • Beantwortung von Anfragen • Unterstützung bei Ordnungs- und Disziplinarverfahren • Kooperation mit dem Büro Brüssel • Kooperation mit externen Rechtsberatern, Experten und Gutachtern • Erstellung von Vorschlägen für Gesetzes-, Verordnungs- und Richtlinienänderungen • Teilnahme an Arbeitsgruppen diverser Ressorts (BMJ, BMF, BKA, etc.) • UWG-Prüfungen im Werbe- und Marketingbereich • Verhandlungen und Vertragsabschlüsse mit Versicherern • Abwicklung von Schadenfällen • Unterstützung von Fachausschüssen Organisation der Schlichtungsstelle der Österreichischen Notariatskammer Kontaktstelle des Europäischen notariellen Netzes ENN
  18. 18. Dienstleistungen und Services Leitbilder So wie Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Institutionen, so sind auch Berufssta^de und ihre Vertretungen gefordert, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Veränderungen in ihren Zielen zu reflektieren und in ihre Planungen für die Zukunft zu inte grieren. Im Rahmen eines Strategie- und Planungsprojektes der Österreichischen Notariatskammer wurde daher ein Branchenleitbild für die österreichischen Notare erarbei tet. Zusammen mit einem Leitbild der Kammerorganisation wurden damit zeitgemäße und zukunftsweisende Grundlagen für die standespolitische Arbeit der österreichischen Notare formuliert und beschlossen. Die Beschlussfassung erfolgte im Rahmen des Delegiertentages am 22. Oktober 2009. Insgesamt haben rund 70 Personen an der Meinungsbildung und Entwicklung der Leitbilder mitgewirkt. Das Leitbild der österreichischen Notare (Auszug) DIE ÖSTERREICHISCHEN NOTARE. UNENTBEHRLICHE EXPERTEN FÜR RECHTSVOR SORGE IN ÖSTERREICH UND IM EUROPÄISCHEN RECHTSRAUM. Unser Beruf. Unabhängigkeit und öffentlicher Auftrag. Unsere Verfügbarkeit. Flächendeckend vertreten, regional präsent. Unser Angebot. Rechtliche Begleitung von Bürgern und Unternehmern. Unser Beitrag. Schutz für Konsumenten und Standortsicherung für Unternehmen Unsere besondere Leistung. Rechtsvorsorge, Rechtssicherheit, Rechtsfrieden. Unsere Grundwerte. Unparteilichkeit, Verschwiegenheit, Verantwortung. Unser Urnfeld. Bekenntnis zum Wettbewerb. Unsere Strategie. Fähigkeit zur Innovation Unser Anspruch. Umfassende Ausbildung, ständige Fortbildung Unser Weg. Gemeinsame Marke, aktive Selbstverwaltung Unsere Einzigartigkeit. Wir verbinden das Vertrauen in unseren öffentlichen Auftrag mit der Leistungsfähigkeit eines modernen Dienstleisters. Wir bieten die Sicherheit der notari ellen Urkunde und die Vollstreckbarkeit des Notariatsaktes. Wir garantieren die Versorgung mit notariellen Dienstleistungen durch flächendeckende Präsenz in allen politischen Bezirken Österreichs.
  19. 19. Dienstleistungen und Services Österreichisches Zentrales Testamentsregister (OZTR) Die Österreichische Notariatskammer betreibt bereits seit 1972 ein zentrales Testaments register, das heute e!e<tronisch geführt wird. Jeder NDtar ist verpflichtet, die von ihm verwahrten letztwilligen Anordnungen zu meiden. Das Regste- enthalt nicht die Urkunden oder deren Inhalt selbst, sondern nur Angaben darüber, von wem d^ Testament stammt und wo die Urkunde verwahrt wird. Die zentrale Registrierung dient der Auffindbarke t erbrechtsbezogener Urkunden im Verlassenschaftsverfahren. Der zuständige Gerichts kommissär orüft, ob im zentralen Testamentsregister eine letztwillige Anordnung des Erb lassers gespe:chert ist. 1 373.731 (56 Sssami ; j mit 31.12.2014 ■■ lapp 2,1 Mic letztwi ■-••..:. jsn registriert 563 725(27%) |P?97.534 (5%) 33 335 (2%) i Notars ■ Notariatsarchive ' Bezirksgerichte Rechtsanwälte Entwicklung der Reg strieror ; -• • 2 250 :co U M • ■■ " K 2 0 ' 0 U l i «
  20. 20. Dienstleistungen und Services Treuhandregister des österreichsichen Notariats (THR) Im Treuhandregister de- Österreichischen Notariatskammer hat der Notar die von ihm übernommenen, nach den Treuhandrichtlinien registr:er-..-gsp: icht gen Treuhandschaften einzutragen. Die ordnungsgemäße Eintragung erhöht de Versicherungssumme der Berufshaftpflichtversicherung. Jeder Treugeber kann Auskunft über die Eintragung seiner Treuhandschaft und den bestehenden Versicherungsschutz verlangen. Zusätzliche Sicherungseinrichtungen: Aus- und Fortbildung über die Notariatsakadem e, positive Spezialisierungseffekte/ Know How Aufbau (durchschnittlich kommen auf jede Notarsteüe 70 Treuhandscharten im Jahr), Notartreuhandbank, Versicherungsschutz, Rev;5ionen; Jahrlich werden rund 35.000 notarielle Treuhandschaften über das THR abge wickelt. E r m g d p i s r r » r i n g e 1 ? 9 7 1 9 9 8 1 9 9 9 2 0 0 0 2 0 0 1 2 0 0 2 2 0 0 3 2 0 0 4 2 0 0 5 2 0 0 6 2 0 0 7 2 0 0 8 2 0 0 0 2 0 1 0 2 0 1 1 2 0 1 2 2 0 1 3 2 0 1 4
  21. 21. Dienstleistungen und Services Österreichisches Zentrales Vertretungsverzeichnis (OZVV) Seit 1. Juli 2007 führt die Österreichische Notariatskammer in gesetzlichem Auftrag das Österreichische Zentrale Vertretungsverzeichnis (OZVV). Darin werden Vorsorgevollmachten, Sachwa'terverfügungen, Wide'sp- ■ :-e gegen die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger, de Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger sowie das Wirksam werden von Vorsorgevollmachten und deren Widerruf regi striert. Verteilung der Registrierungen im OZW: Vorsorgevoll macht Sachwalterverfügung Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger Widerspruch gegen die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger Vorsorgevollmacht und Sachwalterverfügung Summe Stand per 31.12.2014 19.697 1.334 10.895 232 28.417 60.575
  22. 22. Dienstleistungen und Services Patientenverfügungsregister des österreichischen Notariats (PatVR) Jede Patientenverfügung, unabhängig davon, vor/von wem sie errichtet wurde, '<ann auf Wunsch des Patienten in das Patientenverfügungsregister des österreichischen Notariats (PatVR) eingetragen werden. Das Register wird seit 1. Juli 2007 von der Österreichischen Notariatskammer in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz geführt. Oder eine 24-Stunden-Telefon-Hotline des Österreichischen Roten Kreuzes steht das Register den Krankenhäusern rund um die Uhr für Abfragen zur Verfügung. Gesamt sind mit 31.12.2014 knapp 12.500 Patientenverfügungen registriert. Anzahl :!er Registrierung« 3 j.n j-esla id 068 (3,6%) . 1.633(13.1%) • 2.055(16,5%) 546, (4,4%) (3.1%) (2,3%) ■ Wien ■ Niederösterreich ■ Oberösterreich • Steiermark a Kärnten 2.733 (22.3%) ■ Salzburg i Tirol ■ Vorarlberg a Burgenland ■ 2.230(17,9%)
  23. 23. Dienstleistungen und Services Verrechnungs- und Übermittlungsstelle Notare stellen den Gerchten Eingaben an Firmenbuch und Grundbuch elektronisch zur Verfügung. Die Führung einer eigenen Verrechnungs- und Übermittlungsstelle sichert die Autonomie der Notariate. Verrechnungsstelle • Jährlich rund 780.000 Abfragen im Grundbuch • Jährlich rund 229.000 Abfragen im Firmenbuch • Jährlich rund 38.000 Abfragen im Zentralen Melderegister Übermittlungsstelle • Jährlich rund 260.000 Transaktionen
  24. 24. Dienstleistungen und Services Publikationen Österreichische Notariatszeitung (Fachzeitschrift, seit 1859 (erscheint 12x jährlich) Nota Bene (interne Kommunikationsplattform, Magazin, erscheint 6x jährlich, zusätzliche Sonderausgaben möglich) ÖNK Rundschreiben Schriftenreihe des österreichischen Notariats (1-2 x jährlich) Notariatsverzeichnis (1x jährlich)

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