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Urheberrecht und E-Learning (TU Dortmund) - überarbeitete Fassung

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Dies sind die etwas anders angeordneten Folien meines Vortrags vom 6. Februar 2015 an der TU Dortmund.

Fragen und Kritik gerne per Email an beurskens@hhu.de

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Urheberrecht und E-Learning (TU Dortmund) - überarbeitete Fassung

  1. 1. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Urheberrecht und E-Learning PD Dr. Michael Beurskens, LL.M. (Chicago), LL.M. (Gew. Rechtsschutz), Att. at Law (New York)
  2. 2. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was behandeln wir heute? 1 Was schützt das Urheberrecht?Urheberrecht 2 Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte 3 Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen 4 Wann darf ich ohne Einwilligung fremde Werke nutzen? Ausnahmen a Was sind eigentlich "Zitate"? Zitate b Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie c Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke 5 Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung 6 Was sollte man mitnehmen? Fazit
  3. 3. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit THE FOLLOWING PRESENTATION HAS BEEN APPROVED FOR ALL ACADEMICS IMAGES © MICROSOFT, INC. AND ITS AFFILIATES UNLESS OTHERWISE NOTED
  4. 4. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Welche goldene Regel gilt im Urheberrecht? Lieber selbst gemacht… … als schnell kopiert
  5. 5. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 0. Welches Recht findet Anwendung? I. Liegt überhaupt ein geschütztes „Werk“ vor? II. Ist die angegriffene Handlung ein Eingriff in das Urheberrecht? III. Ist die angegriffene Handlung durch Schranken gerechtfertigt? IV. Besteht eine Nutzungsvereinbarung (Lizenz)? Folge: Unterlassung, Schadensersatz 1. Ist der betroffene Gegenstand überhaupt schutzfähig? 2. Ist der Anspruchsteller zur Geltendmachung berechtigt? 3. Ist der Schutz möglicherweise erloschen? Wie „denkt“ ein Urheberrechtler?
  6. 6. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 1 Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  7. 7. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist ein geschütztes „Werk“ (§ 2 UrhG - Geschützte Werke)? (2) Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nur persönliche geistige Schöpfungen. Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  8. 8. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit = Ist Urheberrecht „Gleichmacherei“? © Universal Pictures Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  9. 9. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Von was ist das Urheberrecht abzugrenzen? Urheberrecht Leistungsschutzrecht Persönlichkeitsrechte (Bild, Wort, …) Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  10. 10. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was gilt für Gesetze? § 5 UrhG – Amtliche Werke (1) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfaßte Leitsätze zu Entscheidungen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz. (2) Das gleiche gilt für andere amtliche Werke, die im amtlichen Interesse zur allgemeinen Kenntnisnahme veröffentlicht worden sind, mit der Einschränkung, daß die Bestimmungen über Änderungsverbot und Quellenangabe in § 62 Abs. 1 bis 3 und § 63 Abs. 1 und 2 entsprechend anzuwenden sind. Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  11. 11. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Aber was gilt für DIN-Normen, etc.? (3) 1Das Urheberrecht an privaten Normwerken wird durch die Absätze 1 und 2 nicht berührt, wenn Gesetze, Verordnungen, Erlasse oder amtliche Bekanntmachungen auf sie verweisen, ohne ihren Wortlaut wiederzugeben. 2In diesem Fall ist der Urheber verpflichtet, jedem Verleger zu angemessenen Bedingungen ein Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung einzuräumen. 3Ist ein Dritter Inhaber des ausschließlichen Rechts zur Vervielfältigung und Verbreitung, so ist dieser zur Einräumung des Nutzungsrechts nach Satz 2 verpflichtet. Was schützt das Urheberrecht? Urheberrecht
  12. 12. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 2 Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  13. 13. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was darf der Urheber / Verlag verbieten? § 15 UrhG – Allgemeines (1) Der Urheber hat das ausschließliche Recht, sein Werk in körperlicher Form zu verwerten; das Recht umfaßt insbesondere 1. das Vervielfältigungsrecht (§ 16)… . (2) 1Der Urheber hat ferner das ausschließliche Recht, sein Werk in unkörperlicher Form öffentlich wiederzugeben (Recht der öffentlichen Wiedergabe). 2Das Recht der öffentlichen Wiedergabe umfasst insbesondere 1. das Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht (§ 19), 2. das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a)…. Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  14. 14. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist „Öffentlichkeit“? § 15 UrhG – Allgemeines (3) 1Die Wiedergabe ist öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Mitgliedern der Öffentlichkeit bestimmt ist. 2Zur Öffentlichkeit gehört jeder, der nicht mit demjenigen, der das Werk verwertet, oder mit den anderen Personen, denen das Werk in unkörperlicher Form wahrnehmbar oder zugänglich gemacht wird, durch persönliche Beziehungen verbunden ist. Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  15. 15. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist „öffentliche Zugänglichmachung“? § 19a UrhG – Recht der öffentlichen Zugänglichmachung Das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung ist das Recht, das Werk drahtgebunden oder drahtlos der Öffentlichkeit in einer Weise zugänglich zu machen, dass es Mitgliedern der Öffentlichkeit von Orten und zu Zeiten ihrer Wahl zugänglich ist. Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  16. 16. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet das für den Nutzer? Urheberrechtlich mehrfach relevant Vervielfältigung Öffentliche Zugänglichmachung Verbreitung Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  17. 17. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist in jedem Fall zu beachten? § 63 UrhG – Quellenangabe (1) Wenn ein Werk oder ein Teil eines Werkes … vervielfältigt wird, ist stets die Quelle deutlich anzugeben. … Die Verpflichtung zur Quellenangabe entfällt, wenn die Quelle weder auf dem benutzten Werkstück oder bei der benutzten Werkwiedergabe genannt noch dem zur Vervielfältigung Befugten anderweit bekannt ist. (2) … In den Fällen der öffentlichen Wiedergabe nach den §§ 46, 48, 51 und 52a sowie der öffentlichen Zugänglichmachung nach den §§ 61 und 61c ist die Quelle einschließlich des Namens des Urhebers stets anzugeben, es sei denn, dass dies nicht möglich ist. Was darf ein Urheber verbieten? Verbotsrechte
  18. 18. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 3 Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  19. 19. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was kann man alles vereinbaren? Beispiele aus dem Softwarebereich Pizzaware Beerware NicewareHugware PostcardwareCareware Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  20. 20. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wie sieht das in der Praxis aus? (1) Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  21. 21. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wie sieht das in der Praxis aus? (2) Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  22. 22. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wie sieht das in der Praxis aus? (3) 2.236,03 Euro! Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  23. 23. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Portrait Lawrence Lessig by Joi Ito from Inbamura, Japan Was sind Creative Commons Lizenzen? 1.0 2.0 3.0 4.0 unported Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  24. 24. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist auf jeden Fall ausgeschlossen? „Entstellung“ Urheberbezeichnung entfernen Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  25. 25. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet „Namensnennung“? You must include a copy of, or the Uniform Resource Identifier (URI) for, this License with every copy of the Work You Distribute or Publicly Perform. You must, unless a request has been made pursuant to Section 4(a), keep intact all copyright notices for the Work and provide, reasonable to the medium or means You are utilizing: (i) the name of the Original Author […], another party or parties (e.g., a sponsor institute, publishing entity, journal); (ii) the title of the Work if supplied; (iii) to the extent reasonably practicable, the URI, if any, that Licensor specifies to be associated with the Work, […] ; […] and (iv) in the case of an Adaptation, a credit identifying the use of the Work in the Adaptation (e.g., "French translation of the Work by Original Author," or "Screenplay based on original Work by Original Author"). Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  26. 26. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet „keine Bearbeitung“? The above rights include the right to make such modifications as are technically necessary to exercise the rights in other media and formats, but otherwise you have no rights to make Adaptations. Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  27. 27. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet „Weitergabe unter gleichen Bedingungen“? You may Distribute or Publicly Perform an Adaptation only under the terms of: (i) this License; (ii) a later version of this License with the same License Elements as this License; (iii) a Creative Commons jurisdiction license (either this or a later license version) that contains the same License Elements as this License (e.g., Attribution-ShareAlike 3.0 US)); (iv) a Creative Commons Compatible This Section 4(b) applies to the Adaptation as incorporated in a Collection, but this does not require the Collection apart from the Adaptation itself to be made subject to the terms of the Applicable License. Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  28. 28. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet „nicht kommerziell“? You may not exercise any of the rights granted to You in Section 3 above in any manner that is primarily intended for or directed toward commercial advantage or private monetary compensation. The exchange of the Work for other copyrighted works by means of digital file-sharing or otherwise shall not be considered to be intended for or directed toward commercial advantage or private monetary compensation, provided there is no payment of any monetary compensation in connection with the exchange of copyrighted works. Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  29. 29. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet „CC-0“? Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  30. 30. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Welche Lizenz galt für Cliparts in Powerpoint, Word & Co? Wenn Sie Microsoft Office.com oder die Microsoft Office-Webanwendungen verwenden, haben Sie möglicherweise Zugriff auf Medienbilder, ClipArt, Animationen, Ton, Musik, Videoclips, Vorlagen und andere Formen von Inhalt („Medienelemente“), die mit der auf Office.com verfügbaren Software oder als Bestandteil eines zur Software gehörenden Diensts bereitgestellt werden. Sie sind berechtigt, die Medienelemente zu kopieren und in Projekten und Dokumenten zu verwenden. http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-live/microsoft-services-agreement Unter welchen Bedingungen ist die Nutzung erlaubt? Lizenzen
  31. 31. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 4 Wann darf ich ohne Einwilligung fremde Werke nutzen? Ausnahmen
  32. 32. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Welche wichtigen Schranken gibt es? • Vorübergehende Vervielfältigung (Streaming, Durchleiten, etc.) § 44a UrhG • Untertitelung, etc. für Behinderte§ 45a UrhG • Zitate§ 51 UrhG • „Intranetschranke“§ 52a UrhG • Privatkopie§ 53 UrhG Wann darf ich ohne Einwilligung fremde Werke nutzen? Ausnahmen
  33. 33. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit a Was sind eigentlich "Zitate"? Zitate Ausnahmen
  34. 34. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist ein „Zitat“ im Sinne des Gesetzes? § 51 UrhG – Zitate Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn 1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden, 2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden, 3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden. Was sind eigentlich "Zitate"? Zitate Ausnahmen
  35. 35. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Kann ich eigene / fremde Beiträge in Präsentationen / Texte einbinden? Zitat Umfang Abwägung Zweck Was sind eigentlich "Zitate"? Zitate Ausnahmen
  36. 36. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Welche Checkliste sollte ich für Zitate beachten? • Ist meine eigene Darstellung schutzfähig iSd UrhG? • Ist das zitierte Werk bereits veröffentlicht? • Wird das Notwendige nicht überschritten? Kleiner Ausschnitt (10-12%), ganze Bilder • Besteht ein innerer Zusammenhang (Kritik, Diskussion, Bestätigung)?  nicht: Ersparnis eigener Ausführungen, Unterhaltung / Dekoration • Ersetzt das Zitat nicht den Kauf des Originals?  Keine Kumulation von Zitaten aus einem Werk • Wird das zitierte Werk nicht entstellt?  nur minimale Veränderungen (Kompression, Verkleinerung, Satzbau, indirekte Rede) • Ist das Zitat mit Quellenangabe kenntlich gemacht? Was sind eigentlich "Zitate"? Zitate Ausnahmen
  37. 37. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit b Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  38. 38. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Worum geht es hier eigentlich? Ein Vorlesungsskript beinhaltet über 70 verschiedene Quellen, die in unterschiedlicher Form verwendet werden … Bisher habe ich dieses Skript auf Papier kopiert und an die Studierenden zum Selbstkostenpreis (0,03 €/DIN A 4- Seite) weitergegeben. Frage: Darf ich dies auch weiterhin tun? Wenn nicht, was ist zu tun? Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  39. 39. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Inwieweit sind Kopien überhaupt erlaubt? § 53 UrhG – Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch (1) 1Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. 2Der zur Vervielfältigung Befugte darf die Vervielfältigungsstücke auch durch einen anderen herstellen lassen, sofern dies unentgeltlich geschieht oder es sich um Vervielfältigungen auf Papier oder einem ähnlichen Träger mittels beliebiger photomechanischer Verfahren oder anderer Verfahren mit ähnlicher Wirkung handelt. Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  40. 40. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Geht es hier nicht um einen „privaten Gebrauch“ der Studierenden? § 53 UrhG – Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch (2) Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke eines Werkes herzustellen oder herstellen zu lassen 1. zum eigenen wissenschaftlichen Gebrauch, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist und sie keinen gewerblichen Zwecken dient, … Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  41. 41. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Also darf ich solche Reader an meine Studenten ausgeben? (3) 1Zulässig ist, Vervielfältigungsstücke von kleinen Teilen eines Werkes, von Werken von geringem Umfang oder von einzelnen Beiträgen, die in Zeitungen oder Zeitschriften erschienen oder öffentlich zugänglich gemacht worden sind, zum eigenen Gebrauch 1. zur Veranschaulichung des Unterrichts in Schulen… in der für die Unterrichtsteilnehmer erforderlichen Anzahl oder 2. für staatliche Prüfungen und Prüfungen in… Hochschulen … in der erforderlichen Anzahl herzustellen oder herstellen zu lassen, wenn und soweit die Vervielfältigung zu diesem Zweck geboten ist. 2Die Vervielfältigung eines Werkes, das für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt ist, ist stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig. Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  42. 42. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Und was darf man mit solchen Texten machen? § 53 UrhG – Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch (6) 1Die Vervielfältigungsstücke dürfen weder verbreitet noch zu öffentlichen Wiedergaben benutzt werden. … Was umfasst die Privatkopie? Privatkopie Ausnahmen
  43. 43. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit c Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  44. 44. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Ist das Urheberrecht jetzt endlich „einfach“? „BGH macht Dozenten das Leben leichter – Endlich Klartext zu § 52 a Urheberrechtsgesetz“ http://www.heise.de/tp/artikel/40/40479/1.html Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  45. 45. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was ist ganz unproblematisch nutzbar? „Public Domain“ „Open Access“ / „Creative Commons“ (wenn Bedingungen eingehalten) Werke von Autoren die mehr als 70 Jahre tot sind Eigene Materialien, wenn nicht Rechte übertragen Zitate Materialien mit Erlaubnis des Rechteinhabers (Kollegen, Verlag) Materialien mit Hochschullizenz Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  46. 46. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Welche Frage stellt sich? Bisher habe ich die gezeigten Folien stets als pdf-Datei zum Download (kostenfrei) im Intranet den Studierenden zur Verfügung gestellt. Frage: Darf ich dies auch weiterhin tun? Wenn nicht, was ist zu tun? Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  47. 47. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (1)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  48. 48. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Werden von einem Sprachwerk höchstens 12% der Seiten des gesamten Werkes und nicht mehr als 100 Seiten zur Veranschaulichung im Unterricht an einer Hochschule öffentlich zugänglich gemacht, handelt es sich dabei um im Sinne von § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG „kleine“ Teile eines Werkes; bei der Prüfung, ob danach kleine Teile eines Werkes öffentlich zugänglich gemacht worden sind, sind sämtliche Seiten zu berücksichtigen, die keine Leerseiten sind und deren Inhalt überwiegend aus Text [nicht etwa überwiegend aus Bildern, Fotos oder Abbildungen] besteht. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  49. 49. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Aber was gilt denn für diese Frage? Einige Quellen haben nur einen Umfang von wenigen Seiten. Bei der Entnahme von Grafiken, Tabellen oder kurzen Textpassagen kann dann die Grenze von 12 % des Werkes überschritten sein. Was ist zu tun? Wie soll beispielsweise eine Bewertung des Anteiles eines einzigen Bildes / einer einzigen Tabelle an einem Werk vorgenommen werden? Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  50. 50. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (2)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  51. 51. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (3)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  52. 52. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Bei der Beurteilung, ob öffentlich zugänglich gemachte Teile eines Werkes der „Veranschaulichung“ im Unterricht dienen, ist auch im Blick auf die verfassungsrechtlich verbürgte Freiheit der Lehre (Art. 5 Abs. 3 GG) kein kleinlicher Maßstab anzulegen Das Öffentlich-Zugänglichmachen dient daher schon dann der „Veranschaulichung“ im Unterricht, wenn der Lehrstoff dadurch verständlicher dargestellt und leichter erfassbar wird … Das ist auch dann der Fall, wenn die Lektüre der zugänglich gemachten Texte dazu geeignet ist, den im Unterricht behandelten Lehrstoff zu vertiefen oder zu ergänzen. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  53. 53. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (4)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  54. 54. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Teile eines Werkes werden nur dann „im Unterricht“ öffentlich zugänglich gemacht, wenn sie ausschließlich zu Lehrzwecken und nicht auch zu anderen Zwecken - wie etwa für Belange der Hochschulverwaltung - öffentlich zugänglich gemacht werden. Das Zugänglichmachen „im Unterricht“ ist allerdings … nicht durch die zeitlichen und räumlichen Grenzen des Unterrichts beschränkt, sondern kann sich auf andere Zeiten (wie die Vor- oder Nachbereitung des Unterrichts) und Orte (etwa den häuslichen Arbeitsplatz) erstrecken nicht ewig idR bis zur Prüfung Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  55. 55. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (5)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  56. 56. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Die Teile des Werkes dürfen nur „Unterrichtsteilnehmern“, also den Studierenden, die am Unterricht teilnehmen, und nicht etwa allen Studierenden des Studiengangs oder der Hochschule zugänglich gemacht werden. … Die Teile eines Werkes werden „ausschließlich“ dem bestimmt abgegrenzten Teil von Unterrichtsteilnehmern zugänglich gemacht, wenn diesem Kreis nicht angehörende Personen durch technisch geeignete Mittel von einem Zugang ausgeschlossen sind Kein Einheitspasswort Anmeldung Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  57. 57. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (6)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  58. 58. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Nach Art. 5 Abs. 5 der Richtlinie 2001/29/EG dürfen die in Art. 5 Abs. 1, 2, 3 und 4 genannten Ausnahmen und Beschränkungen - wie hier die in Art. 5 Abs. 3 Buchst. a der Richtlinie 2001/29/EG genannte und mit § 52a UrhG um-gesetzte Beschränkung - (erste Stufe) nur in bestimmten Sonderfällen angewandt werden, in denen (zweite Stufe) die normale Verwertung des Werkes oder sonstigen Schutzgegenstands nicht beeinträchtigt wird und (dritte Stufe) die berechtigten Interessen des Rechtsinhabers nicht ungebührlich verletzt werden. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  59. 59. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Eine Beeinträchtigung der normalen Verwertung des Werkes ist nur dann anzunehmen, wenn die fragliche Nutzung zur herkömmlichen Nutzung in unmittelbaren Wettbewerb tritt. … In vergleichbarer Weise könnte die normale Werkverwertung beeinträchtigt werden, wenn ein ausschließlich für den Unterrichtsgebrauch an Hochschulen bestimmtes Lehrbuch zur Veranschaulichung im Unterricht an Hochschulen öffentlich zugänglich gemacht würde. Die normale Werkverwertung wird auch nicht dadurch beeinträchtigt, dass auf der elektronischen Lernplattform eingestellte kleine Teile des Werkes von den Studierenden ausgedruckt und abgespeichert werden können. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  60. 60. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Das Öffentlich-Zugänglichmachen ist nicht zu dem jeweiligen Zweck geboten und damit unzulässig, wenn der Rechtsinhaber die Werke oder Werkteile in digitaler Form für die Nutzung im Netz der jeweiligen Einrichtung zu angemessenen Bedingungen anbietet. Das setzt allerdings nicht nur voraus, dass die geforderte Lizenzgebühr angemessen ist, sondern auch, dass das Lizenzangebot unschwer aufzufinden ist und die Verfügbarkeit des Werkes oder der Werkteile schnell und unproblematisch gewährleistet ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  61. 61. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (7)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, 1. veröffentlichte kleine Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften zur Veranschaulichung im Unterricht an Schulen, Hochschulen, nichtgewerblichen Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sowie an Einrichtungen der Berufsbildung ausschließlich für den bestimmt abgegrenzten Kreis von Unterrichtsteilnehmern… öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  62. 62. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. November 2013, Az. I ZR 76/12 – Meilensteine der Psychologie Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der Unterricht und das Zugänglichmachen der Teile des Werkes nicht der Gewinnerzielung dienten. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  63. 63. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (8)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (1) Zulässig ist, … 2. veröffentlichte Teile eines Werkes, Werke geringen Umfangs sowie einzelne Beiträge aus Zeitungen oder Zeitschriften ausschließlich für einen bestimmt abgegrenzten Kreis von Personen für deren eigene wissenschaftliche Forschung öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies zu dem jeweiligen Zweck geboten und zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  64. 64. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (9)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (2) 1Die öffentliche Zugänglichmachung eines für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werkes ist stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig. 2Die öffentliche Zugänglichmachung eines Filmwerkes ist vor Ablauf von zwei Jahren nach Beginn der üblichen regulären Auswertung in Filmtheatern im Geltungsbereich dieses Gesetzes stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  65. 65. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (10)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (3) Zulässig sind in den Fällen des Absatzes 1 auch die zur öffentlichen Zugänglichmachung erforderlichen Vervielfältigungen. Upload Download Aber beachte: § 53 Abs. 2 UrhG Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  66. 66. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt § 52a UrhG (11)? § 52a UrhG – Öffentliche Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung (4) 1Für die öffentliche Zugänglichmachung nach Absatz 1 ist eine angemessene Vergütung zu zahlen. 2Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  67. 67. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wie teuer ist das Bereitstellen von Texten? VG-Wort: 0,8 Cent (0,008 Euro) pro Seite und pro Studierendem 50 10 500 4,00 Studierende Seiten · 0,8 Cent Euro (in Worten: Vier Euro) Zum Vergleich Kröner-Verlag: 10 Cent pro Seite pro Student (91 Seiten = 9,10 € pro Student  Buch für 25 €) Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  68. 68. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Und wie soll das erfasst werden? https://tom.vgwort.de/intranetanhochschulen/editNewCourseAct Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  69. 69. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Ist das nicht alles viel zu aufwändig? Müssen nun alle Hochschulen Deutschlands derart genau abfragen? Ist das Vorgehen unserer Hochschule mit anderen Hochschulen abgestimmt? Gibt es ein ggfs. mit Pauschalierungen arbeitendes Kurzverfahren? Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  70. 70. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Ist die Einzeleingabe überhaupt realistisch? Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  71. 71. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was passiert derzeit? Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  72. 72. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was regelt der Gesamtvertrag der Länder von 2007? (1) Im Sinne dieses Vertrages gelten als: a) kleine Teile eines Werkes maximal 15 % eines Werkes, bei Filmen jedoch nicht mehr als 5 Minuten Länge b) Teile eines Werkes 33 % eines Druckwerkes c) Werk geringen Umfangs:  ein Druckwerk mit maximal 25 Seiten, bei Musikeditionen maximal 6 Seiten,  ein Film von maximal 5 Minuten Länge,  maximal 5 Minuten 1eines Musikstücks sowie  alle vollständigen Bilder, Fotos und sonstigen Abbildungen. Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  73. 73. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wie ist die Vergütung in diesem Vertrag geregelt? Bis zu 20 Teilnehmer: 1,80 € 21-50 Teilnehmer: 3,00 € 51-100 Teilnehmer: 4,00 € 101-250 Teilnehmer: 5,00 € Je weitere 250 Teilnehmer: 1,00 € mehr (+ 7 % Mehrwertsteuer) Bei Audio- / Audiovideowerken jeweils verdoppelt Abrechnungszeitraum Semester / Trimester Mitteilungspflicht der Hochschulen, Auskunftsanspruch der Verwertungsgesellschaften Was erlaubt § 52a UrhG für Lehre und Studium? Intranetschranke Ausnahmen
  74. 74. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 5 Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  75. 75. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was droht mir? § 97 UrhG – Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz (1) 1Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. 2Der Anspruch auf Unterlassung besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht. (2) Wer die Handlung vorsätzlich oder fahrlässig vornimmt, ist dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  76. 76. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Sind Raubkopierer „Verbrecher“? § 106 UrhG - Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke (1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Der Versuch ist strafbar. Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  77. 77. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wer haftet? (Artikel 34 Grundgesetz) Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes die … Amtspflicht, so trifft die Verantwortlichkeit … die Körperschaft, in deren Dienst er steht. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit bleibt der Rückgriff vorbehalten. Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  78. 78. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was bedeutet das? BGH, Urteil vom 16.01.1992, I ZR 36/90 Neben einer etwaigen – aus § 839 Abs. 1 BGB i.V. mit Art. 34 GG folgenden – Haftung des Landes Nordrhein- Westfalen kommt eine eigene Schadensersatzhaftung des Professors gegenüber dem Verlag nicht in Betracht. Für den Unterlassungsanspruch … gelten die Amtshaftungsgrundsätze nicht. Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  79. 79. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Was gilt für „User generated Content“? § 19 TMG – Speicherung von Informationen Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern 1. sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung oder der Information haben …, oder 2. sie unverzüglich tätig geworden sind, um die Information zu entfernen oder den Zugang zu ihr zu sperren, sobald sie diese Kenntnis erlangt haben. Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Nutzer dem Diensteanbieter untersteht oder von ihm beaufsichtigt wird. Was droht mir, wenn ich Urheberrechte verletze? Haftung
  80. 80. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit 6 Was sollte man mitnehmen? Fazit
  81. 81. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Fazit: Was sollte ich mir merken? • Urheberrecht: Schutz eigener geistiger Schöpfungen • Umfang: Grundsätzlich umfassendes Kopierverbot / Vorführverbot • Berechtigter (Urheber, Inhaber ausschließlicher Lizenz) kann Nutzungsbedingungen frei gestalten • Creative Commons: Nicht „rechtlos“, sondern besondere Pflichten • Wichtige Schranken: Zitatrecht, Privatkopie, Zugänglichmachung für Unterricht und Forschung • Schadensersatz nicht ohne Kenntnis / Kennenmüssen • Social Media: Miturheber, auch kleine Teile Was sollte man mitnehmen? Fazit
  82. 82. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wo erfahre ich mehr? (1) http://zfilearn.hhu.de Was sollte man mitnehmen? Fazit
  83. 83. Urheberrecht Verbotsrechte Lizenzen Ausnahmen Zitate Privatkopie Intranetschranke Haftung Fazit Wo erfahre ich mehr? (2) beurskens@hhu.de Was sollte man mitnehmen? Fazit

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