Digitales Jugendengagement: Formate Wege Möglichkeiten

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Wie nutzen Jugendliche das Internet, um sich zu engagieren? Wie verändert sich das Engagement und wie sehen neue Engagement-Karrieren aus? Und wie können soziale Organisationen dafür sorgen, dass Jugendliche weiterhin ein aktiver Teil der Zivilgesellschaft bleiben? Digitale Tools und Wege das Internet fürs Ehrenamt zu nutzen.

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  • 12.216 Euro in drei Wochen zu seinem 27. Geburtstag gesammelt
    Für GoAhead in Südafrika
  • Zahlen zu Zeitspenden: 1.500 Zeitspenden-Angebote, fast jede zweite Zeitspende (47%) wird kontaktiert.
    Erfolgsgeschichte einer Jugendlichen:
    Stella und Kerstin für Aktion Tagwerk, einer Kampagnenorganisation, die Jugendliche beim Spendensammeln unterstützt. Kerstin hat einen Image-Film erstellt.
  • Deuschland liegt mit Engagementquote von 35% über Durchschnitt in Europa
    Jugendliche: 14 bis 29 Jahre
    Hauptbereiche des Engagements: Sport, Jugendarbeit, Rettungsdienst
  • Junge Menschen im Alter zwischen 14 und 24 Jahren sind eine zivilgesellschaftlich sehr aktive Gruppe. Ihre besonderen Schwerpunkte sind der Sport, die Jugendarbeit und die Rettungsdienste. Allerdings ist ihr freiwilliges Engagement in der letzten Dekade langsam, aber kontinuierlich auf einen nur noch knapp durchschnittlichen Wert gesunken (1999: 37 %, 2009: 35 %)
  • Neben den klassischen Organisationsformen hat auch ein informeller und/oder netzwerkförmig organisierter Bereich für das Engagement eine beträchtliche Bedeutung. Ähnlich wie in klassischen Organisationsformen engagieren sich auch in informellen Zusammenschlüssen in erster Linie einkommensstärkere Personen und höher Qualifizierte. In den letzten Jahren hat sich außerdem ein neuer Organisationstyp herausgebildet: die sog. Mittlerorganisation. Dazu zählen z. B. Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen, Mehrgenerationenhäuser, Seniorenbüros, Selbsthilfekontaktstellen. Neben der Vermittlung von Freiwilligen widmen sie sich der Organisationsberatung, entwickeln Projekte und vernetzen die verschiedenen Akteure vor Ort. Ihre Zahl hat deutlich zugenommen.
  • In einigen Bereichen des organisierten Engagements sinkt seit Jahren die Bereitschaft, Leitungsfunktionen oder Vorstandspositionen zu übernehmen.
    Gleichzeitig nehmen kurzfristige oder unregelmäßigere Engagementformen in den letzten zehn Jahren zu.
    Dennoch ist das Engagement nach wie vor überwiegend an regelmäßige Verpflichtungen gebunden und spielt sich vor allem im Rahmen langjähriger und kontinuierlich ausgeübter Tätigkeiten ab. Der Durchschnitt der Engagierten führte im Jahr 2009 seine Tätigkeit bereits seit zehn Jahren aus, rund ein Drittel sogar seit mehr als zehn Jahren.
  • Das Micro-Volunteering kann auch ein Weg für NPOs sein, um neue Mitglieder zu gewinnen: Micro-Volunteering als „Einstiegsdroge“. Ist man erst einmal dabei, kann sich das Engagement steigern und man hat die Möglichkeit, durch höhere Verantwortung seinen Gestaltungsspielraum zu erweitern.
  • Holt die Jugendlichen da ab, wo sie sind
  • 10 Wochen Zeit , zwei wochenenden
    16 Kulturinstitutionen aus ganz Deutschland stellten 26 Datensets
    17 projekte
     Archivliste verbrannter Bücher
  • Projektbezogen
    Hmhm evtl. gar kein online engagement??
  • Digitales Jugendengagement: Formate Wege Möglichkeiten

    1. 1. Niedersächsische Landesmedienanstalt, 16.6.2015 Formen, Orte, Möglichkeiten und Perspektiven des zivilen Engagements von Jugendlichen im Web
    2. 2. Trendforscherin im betterplace lab
    3. 3. Jugendengagement erforscht Quelle: betterplace-lab.org Think Big App Lab
    4. 4. Jugendengagement erlebt 12.200 Euro in drei Wochen
    5. 5. Jugendengagement vermittelt
    6. 6. Warum brauchen wir mehr digitale Wege für Jugendengagement in Deutschland?
    7. 7. Jugendliche in Deutschland sind online! •  Im Netz 99% der 14-29jährigen nutzen das Internet 3:57h min. sind sie täglich online •  Nicht ohne Social Media 74% der Jugendlichen nutzen Online-Communities 13 Jahre sind die Nutzer, wenn sie das erste Online-Profil anlegen •  Hallo Smartphone-Ära 85% der Jugendlichen haben ein Smartphone " " "" Quelle: ARD/ZDF Online-Studie 2014
    8. 8. Jugendliche glauben, sie können mit dem Internet die Welt verbessern •  67% der Millennials* glauben daran, dass sie die Welt verbessern können" " •  72% sind der Meinung, dass das Internet eine entscheidende Rolle für politische und soziale Bewegungen spielt" " •  80% wollen sich im Internet übers Ehrenamt informieren" " Quellen: Global Millenial Studie 2014, Telefónica; Ehrenamtsstudie, betterplace lab 2012
    9. 9. Jugendliche engagieren sich :) •  35% aller Jugendlichen engagieren sich in der Zivilgesellschaft (Schwerpunkte sind Sport, Jugendarbeit, Rettungsdienste) •  23% der engagierten Jugendlichen, sagen sie könnten ihr Engagement noch ausdehnen •  50% möchten sich prinzipiell engagieren (größtes Potenzial!) •  10% sagen, das Internet habe eine Rolle beim Einstieg ins Ehrenamt gespielt Quelle: Freiwilligensurvey 2009, Ehrenamtsstudie, betterplace lab 2012
    10. 10. Jugendliche engagieren sich – noch :( Rückgang des Engagements besonders stark bei Berufs- und Fachschülern:" •  1999: 36% vs. 2009: 29% Abfall des Engagements bei G8 Schülern: •  G8: 41% vs. G9: 51% Insgesamt: Freiwilliges Engagement langsam, aber kontinuierlich gesunken (1999: 37 %, 2009: 35 %) è Gesellschaftliche Anforderungen an berufliche Mobilität und Flexibilität steigen. è Motive des Engagements verändern sich. Quelle: Freiwilligensurvey 2009
    11. 11. Was bedeutet das fürs Engagement?
    12. 12. Das klassische Engagement steht vor Herausforderungen: •  „In einigen Engagement-Bereichen sinkt seit Jahren die Bereitschaft, Leitungsfunktionen (...) zu übernehmen.“" •  „Kurzfristige oder unregelmäßigere Engagementformen nehmen in den letzten zehn Jahren zu.“ " •  „Dennoch ist das Engagement nach wie vor überwiegend an regelmäßige Verpflichtungen gebunden (...).“" Quellen: Engagementmonitor 2012, BMFSJ
    13. 13. Engagement-Karrieren verändern sich: Quelle:  Center  of  Social  Impact  Communica4ons  der  Georgetown  University  
    14. 14. Engagement verändert sich. Neue Formate entstehen: •  Ortsgebunden, •  Langfristig und regelmäßig, •  Fortbildungen und Gremienarbeit " Klassisches Engagement:   Digitales Engagement: •  Kurz und spontan, •  Räumlich und zeitlich ungebunden, •  vielfach orientiert an bestehenden Fähigkeiten   Micro Volunteering Skill Based Volunteering Online Volunteering
    15. 15. Welche Möglichkeiten für digitales Engagement gibt es bereits?
    16. 16. Micro Volunteering Erdbeben in Nepal: 2.800 Helfer 230.000 Bilder
    17. 17. Online Volunteering Peer2Peer
    18. 18. Skill Based Engagement 1500 Freiwillige übersetzen in 6 Sprachen
    19. 19. Wie lassen sich On- und Offline- Engagement verbinden?
    20. 20. Social Media als erste Anlaufstelle
    21. 21. Digitales Freiwilligenmanagement für Spontane
    22. 22. Neues Format Hackathon begeistert: Coding da Vinci •  Coding da Vinci"
    23. 23. Online-Plattform als Schnittstelle und Tool: Think Big
    24. 24. Wie wird aus ein paar Klicks echtes Engagement?
    25. 25. Dran bleiben! " •  Verschiedene Berührungspunkte online schaffen. Zwischen hoch- und niedrigschwellig variieren." " •  Freiwilligenarbeit durch Online-Angebote ergänzen. Nicht ersetzen. " " •  Auch Online-Beziehungen müssen gepflegt werden." " •  Jugendliche dort abholen wo sie sind: Social Media lieben lernen. " " •  Zuhören. Ausprobieren. Lernen. " "
    26. 26.    Danke!   Kathleen.Ziemann@be2erplace.org   www.be2erplace-­‐lab.org    

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