Online-Texten                      richtig gemacht                          Seminar an der Akademie der                   ...
Seminarinhalt                1. Mediennutzung im Internet                2. Flotte Online-Schreibe                3. Textd...
1. Mediennutzung im                                InternetMontag, 3. Oktober 2011
Die Zahl der Internetnutzer                                steigt kontinuierlich                          Quelle: (N-)Onli...
Montag, 3. Oktober 2011
Montag, 3. Oktober 2011
Montag, 3. Oktober 2011
Genutzte Online-Inhalte                            Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2011Montag, 3. Oktober 2011
Verweildauer steigt                          Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2011Montag, 3. Oktober 2011
2. Flotte Online-                              SchreibeMontag, 3. Oktober 2011
Texten im Online-                                Wettbewerb                    • Gutes Texten ist online noch wichtiger, w...
Was gute „Online-                               Schreibe“ ausmacht                    • Oberstes Online-Gebot: kurz und   ...
Gute „Online-Schreibe“ (2)                    • DerLesers wecken, damitmussden Rest der                      des          ...
Gute „Online-Schreibe“ (3)                    • Anschaulich und genau beschreiben und                          starke Verb...
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Überschriften-Spielarten                          • Zitate (vor allem bei Interviews)                            •   nachr...
Teaser:Verkaufsargument                                  für Texte                    •     Der Online-Teaser ist nicht mi...
Auch das macht den Teaser                            aus                    •     Sich selbst klar machen, was Sache ist, ...
Dont‘s beim Teaser                                schreiben                    • Teaser, die nur die Überschrift          ...
Teaserarten      • Ankündigungsteaser: kündigtdie        Aspekte der Geschichte an, ohne             genauen Inhalte zu ve...
Teaserarten (2)                    • Kommentierender Teaser: Beispiel: „Die                      russische Führung zeigt i...
Überschrift und Teaser                    •     …bilden eine Einheit, so dass ein eigenständiger                          ...
Übung: Überschrift und                            Teaser schreiben                    1. Verfassen Sie eine prägnante Über...
3. Textdesign leicht                                gemachtMontag, 3. Oktober 2011
Unterschiede im                   Leseverhalten Print/Online                    • Andere Nutzungssituation:               ...
Warum Lesen im Internet                        anstrengender ist                    • Lesen am Bildschirm ist - jeanstreng...
Drei Lesearten                            Skimmen             Scannen               Lesen                                 ...
Flüchtiges Online-Leseverhalten   •      Kurze Verweildauer: Auf Webpages werden          im Schnitt nur 28 Prozent der Wö...
Texte optisch                           strukturieren           • Viele kurze Absätze machen, viel mehr als in der        ...
Texte optisch                              strukturieren                    • Nicht zu breite Textspalten: maximal 80     ...
Textdesign-Beispiele                    • Gut: „Microsoft geht auf die Straße“: gute                          Struktur dur...
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4. Das Imperium der                             Links                                      oder:                   Links s...
Link-Anforderungen                    • Links strukturieren den Lesefluss                    • Der Leser soll einen (Inform...
Wichtigste Link-Funktion:                              Mehrwert (1)                    • Speziale bzw. Themenschwerpunkte....
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Wichtigste Link-Funktion:                          Mehrwert (4)                    • Blogs                          •   A)...
Link-Arten              •       Interne Links: Leser bleibt auf der Site, kann den                      „Zurück“-Button ve...
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Link-Design                    • viele Online-Angebote verweisen mit                          grafischen Symbolen auf weit...
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Per Links zum                          Webnavigator werden                    • Links, die einen Mehrwert bieten, sammeln ...
Storify: Inhalte                  einbetten und                    einordnen             •      Einbindung von Tweets, Fac...
Blogschau           oder        Presseschau         mit StorifyMontag, 3. Oktober 2011
Zusammenfassung Links                    • Links strukturieren den Lesefluss                    • Wichtigste Link-Funktion:...
Übung Schreiben, Layouten,                          Verlinken                    • Schreiben Sie Überschrift und Teaser zu...
5. Multimediale                          DarstellungsformenMontag, 3. Oktober 2011
Storytelling online:  31                      Geht nicht gibt‘s nicht!                 • Online sprengt die bisherigen Gre...
BildergalerienMontag, 3. Oktober 2011
Einsatzbereiche der                                Bildergalerie                    • Ereignisse, Unglücke                ...
Einsatzbereiche der                              Bildergalerie                    • Tests, Bewertungen, Rankings          ...
Konzeption von                                  Bildergalerien                    •     Was will ich sagen?               ...
Qualitätskontrolle bei                              Bildergalerien                    • Zurückhaltung bei grausamen Bilder...
Gute Bildunterschriften                                  (BU)...                    • ...beschreiben, was auf dem Bild zu ...
Gute Bildunterschriften                    • Tonfall (nachrichtlich, feuilletonistisch,                          ironisch,...
Bilder und Suchmaschinen                    • Bildunterschrift für Suchmaschine relevant                    • Alt-Text aus...
Übung Bildergalerie                    • Bauen Sie eine Bildergalerie in WordPress                    • Bringen Sie die Bi...
Anteasern: QuizMontag, 3. Oktober 2011
Blog/KolumneMontag, 3. Oktober 2011
Multimedia-SpecialMontag, 3. Oktober 2011
AudioslideshowMontag, 3. Oktober 2011
Visualisierung von Handy-Daten:                  Teaser als GebrauchsanweisungMontag, 3. Oktober 2011
6. Social Media für                              JournalistenMontag, 3. Oktober 2011
Wozu Social Media?                    • eigene Inhalte im Netz streuen                    • den Schwarm für Recherchen nut...
Was bringt Social Media-                                  Einsatz?                    • Mehr Reichweite über affine Anhänge...
Grundregeln für Social                             Media-Einsatz                    • Aktualität                    • Auth...
Tipps zum Texten und Teasern                   in sozialen Netzwerken                    • Grundsatz: informieren und/oder...
Social Media:                           FacebookMontag, 3. Oktober 2011
Facebook – der Social Media Star       • Facebook hat              inzwischen mehr              als 800 Millionen         ...
Eigene Texte bei Facebook                            anteasern       •     Noch kürzer und             prägnanter als Teas...
Social Media:       TwitterMontag, 3. Oktober 2011
• Ist eher ein Newsfeed als ein soziales                          Netzwerk                    • Agenda Setting-Funktion: w...
Anatomie eines Tweets                              http://dev.twitter.com/pages/display_guidelinesMontag, 3. Oktober 2011
Twitter-Grundfunktionen                    • Retweet                    • Reply (öffentlich sichtbar)                    •...
Wie twittern                    • Regelmäßig twittern:                          Echtzeitkommunikation                    •...
Wie twittern                    • Prägnant twittern: 140 Zeichen Maximum                          (inklusive @, Links, etc...
Gute               Beispiele:        • Rheinzeitung: sehr viel Dialog, insgesamt über 30 Twitter-          Accounts, auf d...
Weiterführende Links                • Hervorragende DW-Linkliste für Journalisten                • Netzwerk Recherche: Onl...
Medienblogs                • Lab - Blog der Deutschen Welle Akademie zu                  Multimedia-Trends, sehr nutzwert-...
Vernetzung gewünscht?                    •     Homepage: www.berndoswald.de                    •     Onlinejournalismus-Bl...
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2011 10 online texten

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2011 10 online texten

  1. 1. Online-Texten richtig gemacht Seminar an der Akademie der Bayerischen Presse 4. - 7. Oktober 2011 Skript von Bernd OswaldMontag, 3. Oktober 2011
  2. 2. Seminarinhalt 1. Mediennutzung im Internet 2. Flotte Online-Schreibe 3. Textdesign leicht gemacht 4. Das Imperium der Links 5. Multimediale Darstellungsformen 6. Social Media für JournalistenMontag, 3. Oktober 2011
  3. 3. 1. Mediennutzung im InternetMontag, 3. Oktober 2011
  4. 4. Die Zahl der Internetnutzer steigt kontinuierlich Quelle: (N-)Onliner-Atlas 2011Montag, 3. Oktober 2011
  5. 5. Montag, 3. Oktober 2011
  6. 6. Montag, 3. Oktober 2011
  7. 7. Montag, 3. Oktober 2011
  8. 8. Genutzte Online-Inhalte Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2011Montag, 3. Oktober 2011
  9. 9. Verweildauer steigt Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2011Montag, 3. Oktober 2011
  10. 10. 2. Flotte Online- SchreibeMontag, 3. Oktober 2011
  11. 11. Texten im Online- Wettbewerb • Gutes Texten ist online noch wichtiger, weil hier die Aufmerksamkeit viel geringer und der Wettbewerb viel höher ist. • Der Leser freut sich über originelle und prägnante Texte und kommt wieder.Montag, 3. Oktober 2011
  12. 12. Was gute „Online- Schreibe“ ausmacht • Oberstes Online-Gebot: kurz und prägnant muss es sein! • Online-Sprache ist mit Radio-Sprache verwandt: • kurze Hauptsätze • keine verschachtelten Nebensätze • Wiederholungen dosiert einsetzenMontag, 3. Oktober 2011
  13. 13. Gute „Online-Schreibe“ (2) • DerLesers wecken, damitmussden Rest der des Teaser des Textes er das Interesse Nachricht liest. • Das Neue,vorn, gefolgt von den steht ganz das Wichtige, das Besondere Einzelheiten. Erst später kommen die Details, zuletzt die Vorgeschichte.Montag, 3. Oktober 2011
  14. 14. Gute „Online-Schreibe“ (3) • Anschaulich und genau beschreiben und starke Verben benutzen: im Kopf des Lesers soll ein Bild entstehen • Aktiv statt Passiv, wo immer es geht • Behördendeutsch ausbügeln • Nominalstil vermeidenMontag, 3. Oktober 2011
  15. 15. Die Überschrift - Funktionen • … soll den Leser zum Einstieg in den Text motivieren  entscheidet über Klick oder Nicht-Klick • …soll das Thema eines Textes formulieren • …soll den Inhalt zusammenfassenMontag, 3. Oktober 2011
  16. 16. Die Überschrift • so kurz wie möglich, so lang wie nötig • … sollte auch dann noch verständlich und informativ sein, wenn der Rest des Textes fehlt. • Reizwörter sind wichtig: „Hauptschüler und Arme erobern das Internet“ • Für Suchmaschinen: Keywords entscheidendMontag, 3. Oktober 2011
  17. 17. Überschriften-Spielarten • Zitate (vor allem bei Interviews) • nachrichtlich: „Das Ende der Kostenlos-Kultur wird kommen“ • emotional: „Wir haben Dich auf der Straße aufgelesen“ • Meinung, Wertung: „Deutschland kann stolz auf Multi-Kulti sein“ • Wortspiele: „Der Laibwächter“Montag, 3. Oktober 2011
  18. 18. Teaser:Verkaufsargument für Texte • Der Online-Teaser ist nicht mit dem Lead einer Zeitung zu verwechseln. Er ist nicht die reine Zusammenfassung, sondern ein Anreißer, der Lust auf Mehr machen soll • Das Wichtigste umreißen, aber nicht alles verraten - der Leser soll neugierig werden. Beispiel: „Streichen, kürzen, schrumpfen“ • interessant und prägnant formulieren: keine Nebensätze, kurze Hauptsätze. Mehr Spannung durch Doppelpunkte oder Gedankenstriche. Beispiel: „Wagenknecht ruft nach dem Retro- Duo“ • Der letzte Teaser-Satz ist der Wichtigste, er entscheidet über Klick oder Nicht-Klick. Beispiel: „Präsidentensiegel purzelt vom Rednerpult“Montag, 3. Oktober 2011
  19. 19. Auch das macht den Teaser aus • Sich selbst klar machen, was Sache ist, und in eigene Worte fassen. • Der Teaser ist in der Regel um die 200 Zeichen lang, meistens zwei, höchstens drei (kurze) Sätze. • Der Teaser ist ein eigenes Kunstwerk, vergleichbar mit der Anmoderation eines TV- Beitrages. Nach dem Teaser geht der Text neu los. • Gutes Beispiel: „Schluss mit Bunga-Bunga“ • Schlechtes Beispiel: „Zug erfasst Frau“Montag, 3. Oktober 2011
  20. 20. Dont‘s beim Teaser schreiben • Teaser, die nur die Überschrift ausformulieren, sind langweilig und bringen nicht viele Klicks. • Den Teaser mit Zeit-, Ort- und Personeninformationen überfrachten.Montag, 3. Oktober 2011
  21. 21. Teaserarten • Ankündigungsteaser: kündigtdie Aspekte der Geschichte an, ohne genauen Inhalte zu verraten: • Cliffhanger-Teaser: machen an einer spannenden Stelle Schluss. Beispiel: „Präsident Sarkozy und der Liebesbrief.“ • Nachrichtlicher Teaser: will oder informieren, verrät mehr, Präsens Perfekt, z.B.: tagesschau.deMontag, 3. Oktober 2011
  22. 22. Teaserarten (2) • Kommentierender Teaser: Beispiel: „Die russische Führung zeigt ihr wahres Gesicht“ • Frage-Teaser: Beispiel: „Heiliger Spekulatius“ (Paulus-Grab) • WieZielgruppe des Web-Angebots und von der der Teaser geschrieben ist, hängt von der Stilform des Artikels ab.Montag, 3. Oktober 2011
  23. 23. Überschrift und Teaser • …bilden eine Einheit, so dass ein eigenständiger kleiner Text entsteht • Auch Dachzeile und/oder Bild bieten Gestaltungsmöglichkeiten. Sie geben ebenfalls Information und machen Wiederholungen überflüssig. • …liefern dem Leser alle Informationen, die er zum Verständnis braucht. • … sollen den Text im Vergleich mit anderen gewichtenMontag, 3. Oktober 2011
  24. 24. Übung: Überschrift und Teaser schreiben 1. Verfassen Sie eine prägnante Überschrift 2. Verfassen Sie einen Ankündigungsteaser (nicht länger als 250 Zeichen)Montag, 3. Oktober 2011
  25. 25. 3. Textdesign leicht gemachtMontag, 3. Oktober 2011
  26. 26. Unterschiede im Leseverhalten Print/Online • Andere Nutzungssituation: • Online-Texte werden oft nebenher, z.B. im Büro gelesen („lean-forward“) • Print-Texte erlauben ortsunabhängiges Lesen, meist mit mehr Muße („lean-back“) • Durch das Aufkommen mobiler Geräte gleichen sich die Nutzungssituationen anMontag, 3. Oktober 2011
  27. 27. Warum Lesen im Internet anstrengender ist • Lesen am Bildschirm ist - jeanstrengender und Bildschirmeinstellung - nach Auflösung • Lesegeschwindigkeit etwa 25 Prozent langsamer als auf Papier • Sichtfläche ist kleiner, ÜberblickProdukten als beim Lesen von gedruckten schwierigerMontag, 3. Oktober 2011
  28. 28. Drei Lesearten Skimmen Scannen Lesen Kursorisch lesen, Text vollständig Ziel Text überfliegen schnell relevante aufnehmen Inhalte filtern Menge 10-20% Ca. 50% 80-100% Geschwin- 1000-1500 Ca. 500 Wörter/ 150-250 Wörter/ digkeit Wörter/min min min Überschriften, Teaser, Listen, Fast die gesamte Bevorzugte Bilder, Buttons, Tabellen, Links, Text- und Elemente Auffälliges Grafiken BildinformationMontag, 3. Oktober 2011
  29. 29. Flüchtiges Online-Leseverhalten • Kurze Verweildauer: Auf Webpages werden im Schnitt nur 28 Prozent der Wörter gelesen (Jakob Nielsen) • Je länger ein Text, desto weniger wird gelesen • Online ist das Scannen sehr weit verbreitet • Augen bewegen sich nach F-förmigen Muster, wie Eyetracking –Untersuchungen zeigen • Daher auf gute Usability (Benutzerfreundlichkeit) achten: klare Seitenstruktur und übersichtliche InformationsvermittlungMontag, 3. Oktober 2011
  30. 30. Texte optisch strukturieren • Viele kurze Absätze machen, viel mehr als in der Zeitung • Sprechende Überschriften und Zwischenüberschriften • Fettungen • Aufzählungen in Listen (Bullets oder nummeriert, aber in Maßen)Montag, 3. Oktober 2011
  31. 31. Texte optisch strukturieren • Nicht zu breite Textspalten: maximal 80 Anschläge • Nicht zu viele Schriftgrößen • Bilder (Farbe funktioniert online besser als Schwarz-Weiß) • Links • Das Zusammenspiel all dieser Elemente nennt man Textdesign (nicht Webdesign!)Montag, 3. Oktober 2011
  32. 32. Textdesign-Beispiele • Gut: „Microsoft geht auf die Straße“: gute Struktur durch Teaser, Bilder, Absätze, Zwischenüberschrift und Links • Schlecht: „Schüler prügeln Mann fast zu Tode“: Bleiwüste, keine Bildunterschrift, keine Zwischentitel, keine LinksMontag, 3. Oktober 2011
  33. 33. Texte inhaltlich strukturieren • Das Wichtige nach vorne: • W-Fragen am Beginn beantworten • Prinzip der abnehmenden Wichtigkeit • Eine inhaltliche Idee, wenn er nur von Absatz zu eine Idee pro Absatz. Sonst verpasst der User Absatz scannt.Montag, 3. Oktober 2011
  34. 34. 4. Das Imperium der Links oder: Links sind nicht alles, aber ohne Links ist alles nichtsMontag, 3. Oktober 2011
  35. 35. Link-Anforderungen • Links strukturieren den Lesefluss • Der Leser soll einen (Informations-) Mehrwert durch den Link bekommen • Der Link muss halten, was er verspricht. Nur so entsteht beim Leser Vertrauen.Montag, 3. Oktober 2011
  36. 36. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (1) • Speziale bzw. Themenschwerpunkte. Beispiel: Tagesspiegel-Spezial Rechtsextremismus • Vorgeschichte,sei der Starrsinn“ (Pius- Beispiel: „Gelobt Hintergrundartikel. Brüder-Reportage auf sueddeutsche.de) • Bildergalerie.Ruhrgebiet (Der Westen) Bilder aus dem Beispiel: „HistorischeMontag, 3. Oktober 2011
  37. 37. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (2) • Forum. Beispiel: „Thema des Tages“ (Augsburger Allgemeine) • Abstimmung. Beispiel: „Bischof Huber warnt vor Zusammenbruch“ (welt.de)Montag, 3. Oktober 2011
  38. 38. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (3) • Wissenstests, Quizzes. Beispiel: „Können Sie Allgäuerisch?“ (Allgäuer Zeitung) • Videos. You Tube-Material leicht einzubinden. • Vodcasts. Beispiel:Video-Podcast von Kanzlerin MerkelMontag, 3. Oktober 2011
  39. 39. Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert (4) • Blogs • A) intern: Rheinische Post • B) extern: Das Bildblog • Original-Dokument. Beispiel:auf Rede an der Kairoer Universität Obama- whitehouse.govMontag, 3. Oktober 2011
  40. 40. Link-Arten • Interne Links: Leser bleibt auf der Site, kann den „Zurück“-Button verwenden.Verweise auf eigene Geschichten und Beiträge, die inhaltlich im Zusammenhang stehen. • Externe Links: fungieren als zusätzliches Mehrwert- Angebot dann, wenn eigener Content ausgeschöpft ist. Der User verlässt unser Angebot, z.B. für pdf-, Audio-,Video-Dateien • Oft werden externe Links in einem neuen Fenster geöffnetMontag, 3. Oktober 2011
  41. 41. Richtig verlinken • Hyperlinks müssen in jedem Fall verständlich und eindeutig beschriftet sein, damit der User weiß, wo der Link hinführt. • Im Link-Text (Ankertext) Keywords verwenden  SEO • Externe Links prüfen: Ein Link auf eine Seite ohne Impressum oder eine Angabe über den Urheber gilt als nicht seriös. • (Externe) Links nicht zu früh im Text setzen, sonst Gefahr, dass der Leser weg ist. • Bei vielen Links: nicht alle Links in einem eigenen Fenster aufgehen lassen, das kann den User verärgernMontag, 3. Oktober 2011
  42. 42. Link-Design • viele Online-Angebote verweisen mit grafischen Symbolen auf weitere redaktionelle Beiträge. Beispiel: Stern • Ein angeklickter Link sollte die Farbe wechseln, damit der Leser nicht verwirrt wirdMontag, 3. Oktober 2011
  43. 43. Link zu den Spezialisten • Jeff Jarvis: „Do what you do best and link to the rest” – Medien sollen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und die ihrer Wettbewerber anerkennen. Nutzern, denen Mehrwert in Form von guten Links geboten wird, kehren um so lieber zurück. • Das Internet ist der perfekte Ort für Spezialisierung. Um sich von der Masse abzuheben, müssen (Medien-) Plattformen einzigartige Inhalte anbieten und sich einen Namen machen.Montag, 3. Oktober 2011
  44. 44. Per Links zum Webnavigator werden • Links, die einen Mehrwert bieten, sammeln und einordnen (Aggregieren, Kuratieren) • Quelle angeben, Transparenz schaffen • Inhalte vorher verifzierenMontag, 3. Oktober 2011
  45. 45. Storify: Inhalte einbetten und einordnen • Einbindung von Tweets, Facebook- Posts,YouTube-Videos, Flickr-Bildern, jeder Web-URL, RSS-Feeds • Möglichkeit, per Textfeld eine Einordnung des Materials vorzuzunehmen • Storify-Story kann per Skript in jeden HTML-Text eingebunden werden • Leichte Weiterverbreitung über FB und Twitter Weitere Tools zum Kuratieren empfiehlt Andy Bull: http://www.multimedia-journalism.co.uk/node/1579Montag, 3. Oktober 2011
  46. 46. Blogschau oder Presseschau mit StorifyMontag, 3. Oktober 2011
  47. 47. Zusammenfassung Links • Links strukturieren den Lesefluss • Wichtigste Link-Funktion: Mehrwert • Links müssen halten, was sie versprechen, sonst verliert der Leser das Vertrauen • Keine Scheu vor externen Links • Bei Linkbeschriftung Reizwörter und Keywords einsetzenMontag, 3. Oktober 2011
  48. 48. Übung Schreiben, Layouten, Verlinken • Schreiben Sie Überschrift und Teaser zum Text • Layouten Sie den Text internetgerecht • Suchen Sie weiterführende Webinhalte und verlinken Sie sie in ihrem TextMontag, 3. Oktober 2011
  49. 49. 5. Multimediale DarstellungsformenMontag, 3. Oktober 2011
  50. 50. Storytelling online: 31 Geht nicht gibt‘s nicht! • Online sprengt die bisherigen Grenzen zwischen den Medien Text, (Bewegt-)Bild, Ton und Grafik: neue Formate entstehen (z.B. Audioslideshow) • Die Prinzipien der Verlinkung und des Embeddens ermöglichen mehrdimensionales Storytelling • Gefahr dabei: (durch Multimedia-)Einsatz zu viel auf einmal zu wollen und den Leser zu überfordern • Klares Konzept für aufwändigere Produktionen, Dopplungen in Text, Ton und Bild vermeiden • Darauf achten, dass sich die einzelnen Elemente sinnvoll ergänzenMontag, 3. Oktober 2011
  51. 51. BildergalerienMontag, 3. Oktober 2011
  52. 52. Einsatzbereiche der Bildergalerie • Ereignisse, Unglücke • Historie, (Zeit-)Geschichte • Lebensläufe, Karrieren • Teams, Gruppen, z.B. Kabinett, SportmannschaftMontag, 3. Oktober 2011
  53. 53. Einsatzbereiche der Bildergalerie • Tests, Bewertungen, Rankings • Ratgeber, Service • Künstlerische Fotos, Kunst • Comics • „Bilder des Tages“Montag, 3. Oktober 2011
  54. 54. Konzeption von Bildergalerien • Was will ich sagen? • Ist die Bildergalerie die geeignete Darstellungsform dafür? • Habe ich wirklich gute Bilder? Jedes Bild sollte einen eigenen Informationswert, d.h. Daseinsberechtigung haben • Kann ich mit meinen Bildern eine Geschichte mit Dramaturgie und Spannungsbogen erzählen?Montag, 3. Oktober 2011
  55. 55. Qualitätskontrolle bei Bildergalerien • Zurückhaltung bei grausamen Bildern • Homepage nicht als Bilder-Abwurframpe missbrauchen (Partyfotos) • „Klickschinderei“ (mehr als 30 Bilder) ist durchschaubar und bringt auch negative Presse einMontag, 3. Oktober 2011
  56. 56. Gute Bildunterschriften (BU)... • ...beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist • ...geben eine Zusatzinformation zu Hintergrund und Kontext des Bildes • ...sind überschaubar: nicht spartanisch, aber auch keine RomaneMontag, 3. Oktober 2011
  57. 57. Gute Bildunterschriften • Tonfall (nachrichtlich, feuilletonistisch, ironisch, salopp) hängt vom Thema ab • Eine eigenständige Bildunterschrift für jedes Bild • Nervfaktor ist hoch, wenn alle Bilder mit „...“ auf das nächste Bild verweisen • Bei jedem Bild die Quelle nennen!Montag, 3. Oktober 2011
  58. 58. Bilder und Suchmaschinen • Bildunterschrift für Suchmaschine relevant • Alt-Text ausfüllen • In diesen Feldern Keywords platzierenMontag, 3. Oktober 2011
  59. 59. Übung Bildergalerie • Bauen Sie eine Bildergalerie in WordPress • Bringen Sie die Bilder in eine logische Reihenfolge, erzählen Sie eine Geschichte • Verfassen Sie aussagekräftige Bildunterschriften • Geben Sie bei jedem Bild die Quelle an und füllen Sie den Alt-Text ausMontag, 3. Oktober 2011
  60. 60. Anteasern: QuizMontag, 3. Oktober 2011
  61. 61. Blog/KolumneMontag, 3. Oktober 2011
  62. 62. Multimedia-SpecialMontag, 3. Oktober 2011
  63. 63. AudioslideshowMontag, 3. Oktober 2011
  64. 64. Visualisierung von Handy-Daten: Teaser als GebrauchsanweisungMontag, 3. Oktober 2011
  65. 65. 6. Social Media für JournalistenMontag, 3. Oktober 2011
  66. 66. Wozu Social Media? • eigene Inhalte im Netz streuen • den Schwarm für Recherchen nutzen • Quellen und Ressourcen finden • Partizipation der Nutzer • eine Community schaffen • Dialog auf AugenhöheMontag, 3. Oktober 2011
  67. 67. Was bringt Social Media- Einsatz? • Mehr Reichweite über affine Anhänger • (multimedialer) Multiplikatoreneffekt: Weiterempfehlungen von Freunden sind besonders wertvoll • Leser-Seiten-Bindung wächst • Feedback für Verbesserungen am eigenen Angebot • Möglichkeit, schnell zu reagieren (vor allem bei Krisen wichtig)Montag, 3. Oktober 2011
  68. 68. Grundregeln für Social Media-Einsatz • Aktualität • Authentizität • Transparenz • Glaubwürdigkeit • Vernetzung der einzelnen Kanäle • DialogbereitschaftMontag, 3. Oktober 2011
  69. 69. Tipps zum Texten und Teasern in sozialen Netzwerken • Grundsatz: informieren und/oder unterhalten • Interessante, nutzwertige Links (auch zu anderen Web-Angeboten) • Was man gerade wichtig findet • Nicht immer nur das Produkt in den Mittelpunkt stellen, sondern auch das Thema • Auch mal off-topic schreibenMontag, 3. Oktober 2011
  70. 70. Social Media: FacebookMontag, 3. Oktober 2011
  71. 71. Facebook – der Social Media Star • Facebook hat inzwischen mehr als 800 Millionen Mitglieder weltweit und mehr als 20 Millionen in Deutschland • Facebook holt als Verweisseite gegenüber Google stark aufMontag, 3. Oktober 2011
  72. 72. Eigene Texte bei Facebook anteasern • Noch kürzer und prägnanter als Teaser auf der Homepage • Humor, Augenzwinkern • Lockerer, salopper Ton • Direkte Ansprache, Frage stellenMontag, 3. Oktober 2011
  73. 73. Social Media: TwitterMontag, 3. Oktober 2011
  74. 74. • Ist eher ein Newsfeed als ein soziales Netzwerk • Agenda Setting-Funktion: was halten andere (Medien, Unternehmen, User) für wichtig? • Multiplikatoreneffekt hier noch größer als bei Facebook und Co!Montag, 3. Oktober 2011
  75. 75. Anatomie eines Tweets http://dev.twitter.com/pages/display_guidelinesMontag, 3. Oktober 2011
  76. 76. Twitter-Grundfunktionen • Retweet • Reply (öffentlich sichtbar) • Direktnachricht (DM: direct message; privat) • Hashtag # • FavoritMontag, 3. Oktober 2011
  77. 77. Wie twittern • Regelmäßig twittern: Echtzeitkommunikation • Transparenz: Quelle angeben (wenn möglich mit @) • Kurze # verwendenMontag, 3. Oktober 2011
  78. 78. Wie twittern • Prägnant twittern: 140 Zeichen Maximum (inklusive @, Links, etc.), besser nur 120 • Wenn möglich: mit Humor bzw. Augenzwinkern • Nicht zu selbstreferenziell twitternMontag, 3. Oktober 2011
  79. 79. Gute Beispiele: • Rheinzeitung: sehr viel Dialog, insgesamt über 30 Twitter- Accounts, auf die @rheinzeitung wird auf Twitter sehr viel Bezug genommen • Abendzeitung: Schuss Selbstironie, viel Nutzeransprache, gute Eigenwerbung • Medium Magazin: toller News-Aggregator • Neon: Nutzeransprache nimmt sehr großen Teil ein, klar darauf ausgerichtet, Traffic auf die NEON-Homepage zu ziehen • Am meisten empfohlene Journalisten-Accounts auf Tweetranking.comMontag, 3. Oktober 2011
  80. 80. Weiterführende Links • Hervorragende DW-Linkliste für Journalisten • Netzwerk Recherche: Onlinejournalismus - Zukunftspfade und Sackgassen (kostenlos)Montag, 3. Oktober 2011
  81. 81. Medienblogs • Lab - Blog der Deutschen Welle Akademie zu Multimedia-Trends, sehr nutzwert-orientiert • Mindy McAdams: Multimedia-Journalist- Tutorial, technisches How-To • Medialdigital: Ulrike Langer über Tools, Trends, Geschäftsmodelle • Onlinejournalismus.de: Schwerpunkt auf Best- Pratice-BeispielenMontag, 3. Oktober 2011
  82. 82. Vernetzung gewünscht? • Homepage: www.berndoswald.de • Onlinejournalismus-Blog: www.journalisten- training.de • Twitter: @berndoswald und @jt_muenchen • Facebook: Bernd Oswald und Journalisten-Training • Google+: myplus.name/berndoswald • Xing: https://www.xing.com/profile/Bernd_Oswald3 • Slideshare: http://www.slideshare.net/berndoswald/Montag, 3. Oktober 2011

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