Migrationszeit

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Migrationszeit

  1. 1. Migrationszeiten
  2. 2. GESTERN Zwischen der 2. Hälfte des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts,
  3. 3. Sind Millionen von Menschen aus europäischen Ländern nach Amerika – besonders nach den USA und Kanada – sowie nach Ozeanien losgezogen.
  4. 4. Diese Menschen stammten vor- wiegend aus Spa- nien, Deutschland, Irland, Gross- britannien, Polen und Italien, aber auch aus der Schweiz.
  5. 5. Einige wanderten auf der Suche nach Abenteuer aus, aber die grosse Mehrheit war getrieben vom Elend, das immer wieder über Europa hereinbrach.
  6. 6. Amerika war während Jahrzehnten das bevorzugte Aufnahmeland der europäischen Auswanderung.
  7. 7. Länder wie Kuba, Argentinien, Mexiko, Venezuela, Brasilien oder die USA nahmen bis zu den 60er Jahren eine grosse Zahl Europäer auf.
  8. 8. In den 50er und 60er Jahren wanderten viele Europäer aus dem Süden (Italien, Spanien,…) in die reicheren Länder des Nordens aus: in die Schweiz, nach Deutschland, Frankreich, Holland, Belgien oder Grossbritannien.
  9. 9. Wenn wir noch weiter zurückblicken,
  10. 10. stellten die Migrationen seit Anbeginn der Zeiten eine Notwendigkeit der Menschheit dar,
  11. 11. auf der Suche nach Nahrung oder auf der Flucht vor natürlichen oder menschlichen Feinden…
  12. 12. So entstanden Städte, Länder und Kulturen.
  13. 13. Und indem die Menschen so den Planeten durchstreiften…
  14. 14. … mischten sie sich und erzeugten so in den Momenten des grössten Austausches und Zusammenfliessens regelrechte Sprünge in der Menschheitsgeschichte.
  15. 15. Mit der Geschichte im Herzen sind wir alle Immigranten und Immigrantinnen
  16. 16. HEUTE
  17. 17. Das neoliberale Modell zwingt die ganze Welt eine Produktionsform und eine Lebensweise auf.
  18. 18. Diese aufgezwungene Globalisierung erzeugt in weiten Regionen des Planeten Situationen unvorstellbaren Leids, Krieg und Gewalt im allgemeinen.
  19. 19. Die menschliche Antwort gegenüber dieser “Aggression” ist eine riesige Migrationswelle in diejenigen Länder, welches dieses Modell exportieren…
  20. 20. Das erzeugt in Europa eine wachsende und unumkehrbare Veränderung der menschlichen Landschaft.
  21. 21. Die Mythen, die Kunst und die Träume vieler Kulturen leben bereits auf europäischem Boden zusammen.
  22. 22. Doch dieses Wirtschafts- modell zerstört auch das Leben im Inneren Europas und erzeugt für viele Menschen eine Verschlech- terung der Lebens- bedingungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Wohnen, Arbeit,… Und es hält die Jungen in Passivität und Gleich- gültigkeit gefangen.
  23. 23. Neue Formen von Sklaverei, Aus- beutung und Diskriminierung machen sich in der Gesellschaft breit, während für Millionen Sinnleere und eine verschlossene Zukunft wachsen.
  24. 24. Wirtschaftlich bereichert sich Europa dank der Arbeit von Millionen von Immigranten/- innen, aber dennoch zwingt die wachsende Armut in anderen Regionen der Welt….
  25. 25. … immer mehr Menschen dazu, denselben Weg zu gehen.
  26. 26. Gegenüber diesem zunehmenden Migrationsdruck geben Europa und die Schweiz eine inkohärente Antwort.
  27. 27. Anstelle das Modell zu hinterfragen, das an der Wurzel dieser Immigration liegt…
  28. 28. Schliessen sie ihre Grenzen indem sie die Migrations- ströme mittels Mauern am Meer und neuen Ausländer- gesetzen zu kontrollieren versuchen.
  29. 29. Diese falsche Richtung hat schwerwiegende Konsequenzen: die europäischen Gesellschaften legalisieren die Diskriminierung. Rechtsungleichheit, aber auch Ungleichheit in den Möglichkeiten, sind die Folge.
  30. 30. Viele haben keinen würdigen Zugang mehr zu Bildung, Gesundheit, Wohnen und Arbeit. Viele Formen der Ge- walt sind ein Spiegel dieses ungerechten und gewalttätigen Systems.
  31. 31. Verchiedene aktuelle Konflikte in der Welt haben auch ihr Echo in Europa und vergrössern den Abgrund zwischen menschlichen Gemeinschaften.
  32. 32. Die heuchlerische Position vieler Massenmedien (die im Dienste wirtschaftlicher Interessen stehen und ihr gesellschaftliches und menschliches Scheitern verschleiern) trägt nicht zum Dialog bei sondern zur Distanz und zu Misstrauen. So werden Immigranten/Innen mit Kriminalität, Mafia und Terrorismus in Verbindung gebracht.
  33. 33. Anstelle eine wirkliche Zusammenarbeit zur Eliminierung der Armut zu fördern, werden ausgeklügelte Geschäfte gemacht, welche die Die Bank “Hilfsempfänger” in noch grössere Abhängigkeit bringen.
  34. 34. Der Neoliberalismus als Lebensform ist gescheitert, da er Gewalt und Leid erzeugt. Es ist ungerecht und heuchlerisch, die Schuld dieses Konflikts seinen Opfern zuzuschieben.
  35. 35. Wir verurteilen jede Form von Gewalt und Diskriminierung, die gegen Personen oder menschliche Gruppen aufgrund ihrer Kultur oder Herkunft ausgeübt werden.
  36. 36. MORGEN Das Modell, welches das Geld über Alles stellt, kann nicht verbessert werden. Wir müssen es verändern.
  37. 37. Der Kampf für die Rechte der Immigranten/- Innen… …kann nicht vom Kampf zur Humanisierung der Erde getrennt werden.
  38. 38. Wir zielen auf eine zukünftige universelle menschliche Nation ab, welche die kulturellen Unterschiede miteinschliesst und ihnen einen neuen Sinn verleiht.
  39. 39. FRIEDE, KRAFT UND FREUDE !

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