Schreiben fürs Web

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Präsentation für ein Seminar für angehende Online-Journalisten

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  • Schreiben fürs Web

    1. 1. Schreiben fürs Webbaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    2. 2. Online ist anders • Usability komplexer • Der ungeduldige Leser • Haptik ist völlig anders. • Mehr PULL als PUSH • Raum und Zeit sprengen die alten Grenzen des Printjournalismus.baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    3. 3. Leseverhalten onlinebaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    4. 4. Leseverhalten online Skimmen Scannen LesenWas ist das Ziel? Den Text überfliegen Text bewerten, nach Inhalte vollständig relevantem Inhalt aufnehmen. suchen. Die wichtigsten Inhalte schnell finden und aufnehmen.Wie viel wird < 25 Prozent < 50 Prozent 100 Prozentaufgenommen?Wie schnell wird > 1.000 Wörter pro > 500 Wörter pro 250 Wörter proaufgenommen? Minute Minute MinuteWas wird Hervorstechende Sehr informative Die gesamte Text-aufgenommen? Informationen, Elemente wie Listen, und Bildinformation. Überschriften, Tabellen, Links, Info- prägnante Bilder, Grafiken, Links, kaum Textkästen, Anfänge Fließtext. von Absätzen, nur ein Argument je Absatz.baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    5. 5. Leseverhalten onlinebaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    6. 6. Leseverhalten online • Es gibt Studien, die das Leseverhalten am Monitor erforscht haben. • Ergebnisse • Je mehr Wörter, desto weniger wird gelesen. • Im Durchschnitt werden nur 28 Prozent der Wörter gelesen. • 100 Worte = 60 Prozent. Ab 300 Worte nimmt es rapide ab • Nur 16 Prozent der Leser lesen am Monitor einen Text vollständig. • Gründe: Blendeffekt, Unschärfe, Konzentrationsstörungbaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    7. 7. Der Raum • Raum ist unendlich. • Raum wird strukturiert durch Klicks. • Präsentation als gestaltete Fläche • Es haben sich Normen etabliert. • Klicks/Links präsentieren: What you see is what you get! • Verbreitungsraum ist global.baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    8. 8. Die Zeit • Der Tod der Deadline. • News? Sofort publizieren! • Inhalte sind immer verfügbar. • Inhalte sind ewig änderbar und erweiterbar. • Redaktionsschluss unbekannt.baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    9. 9. Fürs Web schreiben • Klare Überschriften (Startseiten, Listen, Suchergebnisse) • Teasertexte: spannende Info, was nach dem Klick kommt... • Vollartikel: Absätze, Zwischenüberschriften, kurze Sätze • „Hier gehts weiter“: Archiv, Vertiefung, Material, verwandte Artikel • Bilder: klein und großbaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    10. 10. Statistik macht Spaß! • Feedback Print: Leserbriefe und Auflage • Feedback Online: Kommentare & Logfiles • Logfiles = Aufzeichnung individueller Klicks • Quelle: Woher gekommen? • Links auf anderen Seiten • Gesuchte und gefundene Begriffe • Zahlen: Besucher, Seitenaufrufe, Dauer (GA)baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    11. 11. new journalism I • Aus Nutzern werden Produzenten: User Generated Content • Blogs, Twitter • Rivva, Webnews (what‘s hot, what‘s not) • BILD, Stern, Lokalzeitungen • Halte ich teilweise für überschätzt, weil viele der Meldungen bestehen aus: „Dort ist die neue News...“baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    12. 12. new journalism II • Technik: Publizieren von jedem für jeden • Weblog: eigentlich wie klassische Kolumne, Nischenthemen, PR in eigener Sache • Podcast: Radiokonserve, per RSS oder Download gibt es eine Tondatei • Videoblog: Technik nicht sooo wichtig, authentisch muss es sein... (Beispiel)baranek online publishing | Stuttgart | 2012
    13. 13. new journalism III • Neues Berufsbild: „mashup artist“ • Nicht nur Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenführen, sondern auch Inhalte. • DPA-Nachricht durch frei verfügbare Inhalte anreichern: Google Maps, rechtefreie Fotos, YouTube-Video einbetten, Tweets dokumentieren • Storifybaranek online publishing | Stuttgart | 2012
    14. 14. new journalism IV • Was könnten die neuen Aufgaben des Qualitätsjournalisten sein, in Zeiten des Infosturms aus dem Web? • Besser schreiben • Nachrichten bewerten und einordnen • Dem Leser Überblick verschaffen • Keine Meinungsmache • Die besseren Quellen anzapfenbaranek online publishing | Stuttgart | 2012

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