Deutsche Bank Beispiel

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Deutsche Bank Beispiel

  1. 1. RFID Mehr Effizienz in der Kommunikation Think Tank der Deutsche Bank GruppeDr. S.Heng, Nov.2009
  2. 2. RFID: Mehr Effizienz in der Kommunikation 1 Breite Variation bei den Systemen 2 Vielfältige Herausforderungen 3 Markt mit großer Dynamik 4 Fazit: Vehikel des Austauschs
  3. 3. 1 Breite Variation bei den Systemen In der Praxis weit verbreitet (1): von Identifikation bis Produktinformation  Identifikation/ Ausweis – Tiere (subkutan) – Erkennungsmarke von Soldaten – Patienten in Pflegeeinrichtungen  Produktinformation Quelle: Deutsche Post DHL – Fälschungssicherheit bei Quelle: Siemens-Pressebild Pharmaprodukten – Einzelhandel sammelt Daten zu Herstellung, Transport Lagerung von Quelle: Siemens-Pressebild Produkten Quelle: Deutsche Post DHL Quelle: IDTechEX, Ltd S.Heng, Nov.2009 Seite 3
  4. 4. 1 Breite Variation bei den Systemen In der Praxis weit verbreitet (2): von Logistik bis produzierendes Gewerbe  Asset Management – Logistik – Lkw – Luftfahrt/ Flughafen Quelle: Metro AG – Armee-Nachschub – Dienstleistung – Theaterfundus Quelle: Deutsche Post DHL – Bibliothek – Produzierendes Gewerbe Quelle: Informationsforum RFID – Automobil – Brauerei Quelle: Metro AG Quelle: Deutsche Post DHL S.Heng, Nov.2009 Seite 4
  5. 5. 1 Breite Variation bei den Systemen In der Praxis weit verbreitet (3): von Ortung bis Near-field-Communication  Erfassung/ Ortung – Schüler auf dem Schulgelände – Kleinkinder im Freizeitpark Quelle: IDTechEX, Ltd – Straßen-Maut Quelle: Metro AG – Zeiterfassung bei Laufwettbewerben Quelle: Informationsforum RFID  Near-field-Communication – Airbag in Kontakt mit Kindersitz Quelle: Metro AG – Club-Karte – Kantine Quelle: Deutsche Post DHL – Tickets im Nahverkehr Quelle: Metro AG Quelle: Metro AG S.Heng, Nov.2009 Seite 5
  6. 6. 1 Breite Variation bei den Systemen Verfügbar in breiter technischer Variation Funkwellenbereich Freiheitsgrad Integrierte Sensorik (niederfrequent, …, (offen/ geschlossen) (Temperatur, hochfrequent) Bewegung, …) Speicherkapazität des Tag Energieversorgung (aktiv/ passiv) RFID-System Beschreibbarkeit des Tag Bauform des Tag Datenverarbeitung Datenhaltung (Nagel, Keramik-Bolus, …) (Echtzeit/ Stapelverarbeitung) (zentral/ dezentral) Quelle: DB Research, 2008 S.Heng, Nov.2009 Seite 6
  7. 7. 1 Breite Variation bei den Systemen RFID ist Strich-Code nicht überall überlegen Vorteile RFID Vorteile Strich-Code ● Daten werden ohne Berührung und ● Über lange Zeit im Markt erprobt Sichtkontakt erfasst ● Geringere Projektkosten – Große Lesereichweite möglich – Einfache Drucklösung möglich ● Erfassung im Pulk möglich – Standardlösungen vorhanden ● Unempfindlicher bei Verschmutzung („Out-of-the Box“) ● Hohe Speicherkapazität; mögliche ● Unempfindlichkeit bei Temperatur- Erweiterungen: schwankungen – Kombination mit Schutz gegen unberechtigtes Auslesen – Kombination mit Sensorik Quelle: FIR Aachen Quellen: Informationsforum RFID e.V. Berlin, DB Research, 2008 Quelle: FIR Aachen S.Heng, Nov.2009 Seite 7
  8. 8. RFID: Mehr Effizienz in der Kommunikation 1 Breite Variation bei den Systemen 2 Vielfältige Herausforderungen 3 Markt mit großer Dynamik 4 Fazit: Vehikel des Austauschs
  9. 9. 2 Vielfältige Herausforderungen Brücke zwischen Welt der Daten und Welt der Produkte Umfassendes Konzept, welches …  … in größerem Zusammenhang als der Konkurrenz zum Strich- Code steht – Unternehmen müssen sich auf Umstrukturierung einlassen  … vielfältige gesamtwirtschaftliche Verbesserungen ermöglicht – Automatisierung steigert zunächst Quelle: Metro AG die Effizienz des innovativen Unter- nehmens selbst – Mittelfristig führt RFID zu erweitertem Angebot in der gesamten Volkswirtschaft S.Heng, Nov.2009 Seite 9
  10. 10. 2 Vielfältige Herausforderungen Transport als großes Einsatzgebiet RFID nach Anwendungsfeld; % der in  Einsatz bislang weitgehend der Umfrage erfassten Projekte beschränkt auf … Transport – … größere Transporteinheiten, Produktionssteuerung – ... hochwertige Produkte und – … geschlossene Systeme Produktinformation Zugangskontrolle  Prognose von McKinsey für 2010: – Jeder 20. Artikel, jede 3. Verpackung Kundenkarten/ Bezahlen und sogar jede 2. Palette weltweit mit Freizeit/ Haushalt RFID markiert Gesundheitswesen Öffentl. Dienst 0 5 10 15 20 25 30 35 n=493 Unternehmen in Deutschland Quelle: IIG Freiburg, 2008 S.Heng, Nov.2009 Seite 10
  11. 11. 2 Vielfältige Herausforderungen Große Hoffnung bereits für die mittlere Frist Erwartete Amortisationszeit von RFID-  Bereits realisierte RFID-Projekte mit Investitionen; % der Befragen großer Publizität <2 Jahre  Unternehmen setzen große Hoffnung 2- 4 J. in RFID – 70% der Unternehmen rechnen damit, 4- 6 J. dass sich ihre Investitionen binnen 4 Jahren amortisieren 6- 8 J. 8- 10 J. > 10 J. nie 0 7 14 21 28 35 42 n=82 Planung (binnen 2 J.) bereits im Einsatz Quelle: IIG Freiburg, 2008 S.Heng, Nov.2009 Seite 11
  12. 12. 2 Vielfältige Herausforderungen Nicht nur eitel Sonnenschein Ziele der RFID-Projekte, die tats. erreicht  Wirtschaftlicher Erfolg von RFID wurden; % der befr. Unternehmen keine Zwangsläufigkeit Produktions- – Wirtschaftlichkeitsanalyse im Vorfeld stillstand durchführen reduzieren – Im Projektablauf regelmäßig Bestand reduzieren Zielvorgaben hinterfragen Lieferbereit- schaft verbessern Schwund reduzieren Lieferengpässe reduzieren Material- verschwend. reduzieren 20 30 40 50 60 70 n=54 Quelle: IIG Freiburg, 2008 S.Heng, Nov.2009 Seite 12
  13. 13. 2 Vielfältige Herausforderungen Technologische Hürden für den Erfolg Elektronische Bauelemente, Deutschland,  Kostengünstige Produktion Erzeugerpreise, % gg. Vj. – Gedruckte Antennen, leitende 0% Polymere -5%  Energieverbrauch -10% – Power Management – Energy Harvesting -15%  DV-Geschwindigkeit -20% – Entscheidungsrelevante Information -25% schnell bereitstellen -30% – Dazu müssen große Daten- mengen möglichst in Echtzeit -35% verarbeitet werden -40% 01 02 03 04 05 06 07 08 09  Lesefehler – Pulk-Auslesen unter tolerierbare Quelle: Statistisches Bundesamt, 2009 Fehler-Quote drücken S.Heng, Nov.2009 Seite 13
  14. 14. 2 Vielfältige Herausforderungen Unternehmerische Hürden für den Erfolg  Durchdringung in der Wertschöpfungskette – Erfolgsaussicht wächst mit größerer Verbreitung in der Wertschöpfung  Passgenauigkeit der Software – Abstimmung zwischen Produzenten, Händler, Transportdienstleister erforderlich Quelle: Deutsche Post DHL  Verteilung der Kosten – Um Investitionen zu schultern, sind Kosten-Ertrags-Kalkulationen notwendig – Kosten und Erträge fallen an unterschiedlichen Stellen der Wertschöpfungskette an S.Heng, Nov.2009 Seite 14
  15. 15. 2 Vielfältige Herausforderungen Politische Hürden für den Erfolg  Frequenzharmonisierung – Frequenzbänder in verschiedenen Regionen  Standardisierung – Datenformate, Schnittstellen, Protokolle – z.B. UHF Gen2 V 1.1.2  Gesundheits-/ Umweltschutz – Verwendete schädliche Materialien  Datenschutz/ Datensicherheit – Informationelle Selbstbestimmung – „Human Barcoding“ als Quelle: Feig Electronic GmbH Schreckensbild hinterfragen – Spannung zwischen Preisdruck vs. Sicherheitsanforderung S.Heng, Nov.2009 Seite 15
  16. 16. RFID: Mehr Effizienz in der Kommunikation 1 Breite Variation bei den Systemen 2 Vielfältige Herausforderungen 3 Markt mit großer Dynamik 4 Fazit: Vehikel des Austauschs
  17. 17. 3 Markt mit großer Dynamik Zustimmung durchaus vorhanden RFID in deutschen Unternehmen; % der "Wird RFID in Ihrem Unternehmen Befragten eingesetzt?"; % der Befragten Einsatz bereits im Einsatz grds. unge- Planung eignet (< 2 Jahre) 15% ja 38% Einsatz grds. geeignet Einsatz grds. ge- Einsatz grds. ungeeignet eignet binnen 2 30% Jahren geplant 0 10 20 30 40 50 17% KMU (n=117) Großunternehmen (n=127) n=265 deutsche Unternehmen Quelle: IIG Freiburg, 2008 Quelle: IIG Freiburg, 2008  Nur jedes 7. Unternehmen urteilt, dass RFID im eigenen Umfeld grundsätzlich ungeeignet ist  Unternehmensgröße beeinflusst die Beurteilung von RFID deutlich – Obwohl Anwendung auch für KMUs technisch geeignet S.Heng, Nov.2009 Seite 17
  18. 18. 3 Markt mit großer Dynamik Bei Komponenten und Regionen ändert sich einiges Globaler RFID-Markt, % RFID-Umsatz, EUR Mrd. 6 Soft- 5 ware 32% Tag 47% 4 2006 3 Lese- gerät Soft- 21% ware 2 Tag 34% 41% 2016 1 0 Lese- gerät 2006 2008 2011 2016 25% Asien Europa Nordamerika Quelle: DB Research, 2008 Quelle: DB Research, 2008  Anteil der RFID-Tags am Gesamtumsatz geht zurück  Asien zieht an Europa und USA vorbei – Ursache: Outsourcing von Teilen der Produktion aus Hochlohnländern S.Heng, Nov.2009 Seite 18
  19. 19. RFID: Mehr Effizienz in der Kommunikation 1 Breite Variation bei den Systemen 2 Vielfältige Herausforderungen 3 Markt mit großer Dynamik 4 Fazit: Vehikel des Austauschs
  20. 20. 4 Fazit: Vehikel des Austauschs Panta rhei – mit RFID auf zu neuen Ufern  RFID bereits lange Zeit eingesetzt – Publizität wuchs mit Nähe zum Konsumenten  Nicht jedes technisch faszinierende Projekt wird zum wirtschaftl. Erfolg – Technologische, unternehmerische und politische Herausforderungen entscheiden über Erfolg – Fortschritt langsamer als ehemals erhofft  RFID fördert Innovation vielfältig – Automatisierung steigert zunächst Effizienz des innovativ. Unternehmens – Mittelfristig erweitertes Angebot in der gesamten Volkswirtschaft S.Heng, Nov.2009 Seite 20
  21. 21. © Copyright November 09. Deutsche Bank AG, DB Research, D-60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. BeiZitaten wird um Quellenangabe „Deutsche Bank Research“ gebeten.Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Ein-schätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmenentspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen,die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließlich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. Dievorstehenden Angaben werden nur zu Informationszwecken und ohne vertragliche oder sonstige Verpflichtung zur Verfügung gestellt. Fürdie Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessenheit der vorstehenden Angaben oder Einschätzungen wird keine Gewähr übernommen.In Deutschland wird dieser Bericht von Deutsche Bank AG Frankfurt genehmigt und/oder verbreitet, die über eine Erlaubnis der Bundes-anstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verfügt. Im Vereinigten Königreich wird dieser Bericht durch Deutsche Bank AG London, Mitgliedder London Stock Exchange, genehmigt und/oder verbreitet, die in Bezug auf Anlagegeschäfte im Vereinigten Königreich der Aufsicht derFinancial Services Authority unterliegt. In Hongkong wird dieser Bericht durch Deutsche Bank AG, Hong Kong Branch, in Korea durchDeutsche Securities Korea Co. und in Singapur durch Deutsche Bank AG, Singapore Branch, verbreitet. In Japan wird dieser Bericht durchDeutsche Securities Limited, Tokyo Branch, genehmigt und/oder verbreitet. In Australien sollten Privatkunden eine Kopie der betreffendenProduktinformation (Product Disclosure Statement oder PDS) zu jeglichem in diesem Bericht erwähnten Finanzinstrument beziehen unddieses PDS berücksichtigen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.S.Heng, Nov.2009 Seite 21
  22. 22. Dr. Stefan Heng Senior Economist Deutsche Bank Research Theodor-Heuss-Allee 70 D-60486 Frankfurt am Main Tel: +49 (0)69 910 31774 Fax: +49 (0)69 910 31743 stefan.heng@db.com http://www.dbresearch.de/eresearch/S.Heng, Nov.2009 Seite 22
  23. 23. Mehr zum Thema digitale Ökonomie „Games: Ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor mit Potenzial“. 2009 „RFID-Funkchips: Vehikel für den effizienten Informationsaustausch“. 2008. „Logistik in Deutschland: Wachstumsbranche in turbulenten Zeiten“. 2008. „Telekom-Regulierung in der EU vor neuer Weichenstellung“. 2008. „Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister“. 2007. „E-Commerce mit etablierten Bezahlsystemen arrangiert.“ 2007. „Medienwirtschaft vor größtem Umbruch seit Gutenberg“. 2006. „RFID-Funkchips: Zukunftstechnologie in aller Munde“. 2006. „Wegweisende Innovationen der Informations- und Kommunikationstechnologien“. 2004. http://www.dbresearch.de/digitaleoekonomie/S.Heng, Nov.2009 Seite 23

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