E moderation: Grundlagen und Überlegungen

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Emoderation, Moderation eines Online Kurses: Auf was kommt es an? Wo sind die Herausforderungen? Welche Tipps sind für eModeratorInnen sinnvoll? Alles im Zusammenhang mit kooperativen/kollaboativen Online Seminaren...

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E moderation: Grundlagen und Überlegungen

  1. 1. E-Moderation DI Barbara Buchegger M.Ed. Abb: wordle.net
  2. 2. eModeration bedeutet... <ul><li>einen Kurs zu begleiten, </li></ul><ul><li>die sozialen Prozesse in einer Gruppe zu gestalten, </li></ul><ul><li>die TeilnehmerInnen bei ihrem Lernprozess zu unterstützen , </li></ul>
  3. 3. Strukturieren Motivieren Raum geben eModeration
  4. 4. eModeratorInnen Erleichtern den Einstieg und motivieren Fördern Wissen-serwerb, auch unter-einander Unterstützen beim lernen und dem Umgang mit Lehrmaterial Kümmern sich um Sozialisierung Helfen, sich mit der neuen Umgebung vertraut zu werden Nach Salmon, Bild cc by Dzag
  5. 5. E-FacilitatatorInnen Gestalten den Kursraum Posten Unterlagen und suchen ergänzendes Material Übernehmen Punkte, sofern nicht von FachtutorInnen Posten Aufgaben Schaffen den elektronsichen Lernraum Kümmern sich um organisatorische Belange Nach Salmon, Bild cc by Dzag
  6. 6. E-TutorInnen (FachtutorInnen) Geben inhaltliches Feedback Geben den inhaltlichen Rahmen für die Aufgaben vor Erstellen Skripten und Unterlagen Geben inhaltliche Input und Impulse Nach Salmon, Bild cc by Dzag
  7. 7. „ Wunderwuzzi“ Von- und miteinander lernen: selbst leben und anleiten können Online Kommunikation beherrschen Interkulturelle Kompetenzen Mit Vielfalt und Chaos umgehen Gruppenprozesse online steuern Moderationsregeln im Online Kontext umsetzen
  8. 8. Die eLearning „Planeten“ Contentia Inhalte und Contentpools Instantia Lehrende als Instanzen Cafelattia Kommunikativer Austausch Nomadict Das mobile Lernen
  9. 9. Abbildung: L3T
  10. 10. Grundüberlegungen <ul><li>Ablauf der Unterrichtssequenz sind vorhanden und allen nachvollziehbar. Strukturierung erfolgt. </li></ul><ul><li>Content und Links werden durch Lehrende bereitgestellt. </li></ul><ul><li>Aufgaben leiten die TeilnehmerInnen über einen längeren Zeitraum . </li></ul><ul><li>Richtlinien zur Beurteilung der SchülerInnen sind von Beginn weg transparent. </li></ul><ul><li>Lehrende agieren als Coach für die TeilnehmerInnen. </li></ul>
  11. 11. Phasen des Online Kurses Bedeutung der externen und internen Moderation Zugang und Motivation Online Sozialisation Informationsaustausch Wissenskonstruktion Phasen nach Gilly Salmon E I
  12. 12. Nachfragen Impulse setzen Selbstorgan-isation Rollen durch Schüler /innen Lehrer ist präsent, aber im Hintergrund Positive und motivier- ende Kritik Ziele
  13. 13. Sozialformen wechselnde Sozialformen (je nach Gruppengröße und Zusammensetzung) Community Building (Chat, Foren,...) Gruppen nach thematischen Interessen Feedback - PartnerInnen Gruppen nach Funktionen Gruppen nach verfügbarer Zeit
  14. 14. Kritische Situationen Bild cc by Dzag <ul><li>TN sind inaktiv: </li></ul><ul><li>Krankheit </li></ul><ul><li>Zeitmangel </li></ul><ul><li>Mangelndes Interesse </li></ul><ul><li>Widerstand </li></ul><ul><li>Unzufriedenheit </li></ul>Co-Moderation durch TN Ständige Kritik und Hinterfragen der Aufgaben und Kompetenzen der Lehrenden Viele Adaptierungen des Kursinhaltes sind notwendig „ zu viel“ Aktivitäten der TN, Übersicht droht zu verlieren Kein Austausch der TN untereinander
  15. 15. Moderation von SchülerInnen <ul><li>Lehrer/innenzentriert </li></ul><ul><li>Lehrer/in als Moderator/in muss sichtbar sein, sonst kommt es zu keinen Aktivitäten. </li></ul><ul><li>Schüler/innen-Zentriert </li></ul><ul><li>Lehrer/in muss sich zurücknehmen, sonst kommt es zu keinen Aktivitäten. </li></ul>
  16. 16. Lehrer/innen-zentrierten Unterricht moderieren <ul><li>Strukturieren der Plattform </li></ul><ul><li>Warten der Plattform </li></ul><ul><li>Moderation der Diskussionen </li></ul><ul><li>Reflexionen und Feedback geben </li></ul>
  17. 17. Schüler/innenzentrierten Unterricht moderieren <ul><li>Strukturieren der Plattform </li></ul><ul><li>Aufgaben bzw. Rollen verteilen </li></ul><ul><li>Sich berichten lassen </li></ul><ul><li>Schüler/innen kommen bei Problemen </li></ul><ul><li>NICHT EINMISCHEN! </li></ul>
  18. 18. Netiquette und gemeinsame Regeln <ul><li>Wer reagiert wie schnell? </li></ul><ul><li>Umgangsformen </li></ul><ul><li>Urheberrecht </li></ul><ul><li>Zuerst lesen, dann schreiben </li></ul><ul><li>Respekt voreinander </li></ul><ul><li>Ich bin ich - keine fremden Accounts benutzen </li></ul><ul><li>Betreffzeile sinnvoll gestalten </li></ul>
  19. 19. Beispiele für emoticons <ul><ul><ul><li> ;-) (zwinkern) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> :-) (freundlich unterstützend) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> :-( (betrübt) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> *g* (grins – ist nicht so ernst gemeint) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> *lol*(Laugh out loud – laut lachen) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li> *ursuperspannendweiterso* </li></ul></ul></ul>
  20. 20. Rollen und Gruppen <ul><li>Gruppengrößen 3-7 Personen </li></ul><ul><li>Jede Person hat Rolle und/oder konkrete Aufgabe </li></ul><ul><ul><li>Gruppenrollen : Leitung, Protokollführung, Hummel, Befüllen des Wikis- Glossar- Posten der Ergebnisse, Refelxion, Feedbackgeben... </li></ul></ul><ul><ul><li>Inhaltsbezogene Rollen : KundIn, VerkäuferIn, ControllerIn, bzw. bestimmte Sichtweisen einnehmen </li></ul></ul><ul><li>Aufgaben und Rollen sind über die gesamte LV verteilt - “jede/r kommt einmal dran, aber nicht immer!“ </li></ul><ul><li>Extra Mitarbeitspunkte: Zusammenfassungen verfassen </li></ul><ul><li>Es zählt zwar das Gruppenergebnis, aber auch Einzelleistung wird hinzugezogen </li></ul>
  21. 22. Lehrendenzentriert Cc by Derren Hesters

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