Geschichte/Sozialkunde
                    Weber A. 10e 2009/10




      Fotostory:


Die Ranzenkontrolle
1. Szene In der Stasi-Unterlagen-Behörde. Frau Weber, eine Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen-
Behörde, und der erwachsene...
700 Seiten? Na klar, wir hatten ja auch einiges mitmachen müssen. Ich bin jetzt aber doch neu




                        ...
2. Szene Mutter und Vater im Wohnzimmer. Robert (14 Jahre) kommt dazu.



rüber gesprochen,dass wir uns in der DDR nicht w...
Die fehlende Reisefreiheit ist für uns auch ein wichtiger Grund. Aber uns




Deshalb müssen wir uns Gedanken machen, wie'...
Ja, aber ... dann … Ich habe hier doch meine Freunde. Die kann ich doch noch besuchen?




       Ich denke nicht, Robert....
Robert, denke in Ruhe darüber nach. Wir unterhalten uns in einigen Tagen noch einma




Das könnt ihr vergessen. Geht ihr ...
Mutter geht Robert nach, spricht leise mit ihm. Beide kommen zurück.



                                            Ich ha...
3. Szene Zwei hauptamtliche Mitarbeiter der Staatssicherheit im Büro.


                                   Schon wieder ei...
Die Familie Fischer. Die Genossen vom Rat des Kreises haben versucht die Eltern um




    Die werden doch nicht heimlich ...
Welche Maßnahmen schlägst du vor, Genosse Horch?




  Wie üblich: Einsatz von IM, Postkontrolle, verdecktes F
Genosse Horch, bei denen reicht das nicht. Die sind sehr vorsichtig. Wir müss




     Richtig, in die Wohnung muss 'ne Wa...
4. Szene In der Wohnung der Schuldirektorin.

                                     Genossin Will, Guten Abend. Ich hoffe, ...
Ich bin heute zu Ihnen gekommen, weil wir für eine Maßnahme Roberts Wohnungssc




Selbstverständlich helfe ich Ihnen.



...
Gute Idee mit dem Sportunterricht. Aber achten Sie darauf, dass S




               Das mache ich gern für Sie.
Robert müsste doch einen Schlüssel haben.




Das gibt’s doch nicht!




                                              5. ...
5. Szene Direktorin
                                                     durchsucht Roberts
                              ...
6. Szene Genosse Guck betritt das Büro.

                               Genosse Guck, was machst du schon hier? Du solltes...
Und was nun, Genosse Horch?




Dann werden wir …
Die Sekretärin tritt ein und übergibt Genosse Horch ein Schreiben.


                             Hier, vom Dienststellenl...
Genosse Horch liest das Schreiben.




               Vorschlag zur Übersiedlung aus politisch-operativen Gründen gemäß Di...
Genosse Horch liest betont aus dem Schreiben vor:



                                           Es konnten politisch-opera...
Genosse Guck klappt die Akte zu. Horch und   Gleichzeitig schließt auch Robert in der Stasi-
Guck gehen ab.               ...
7. Szene Frau Weber setzt sich wieder zu Robert.




                                           Sind Sie fertig?




     ...
Ihre Direktorin war keine inoffizielle Mitarbeiterin. Man nannt




Und das ging bis zur Ranzenkontrolle?!
Das hat sie vermutlich aufgrund ihrer Überzeugung getan.




Genützt hat das alles nichts. Sie mussten meine Familie doch ...
Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, in die Stasi-Akten zu schauen. Ich hätte
ENDE
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Die Ranzenkontrolle Staatssicherheit Fotostory

1.548 Aufrufe

Veröffentlicht am

Stasi-Stücke - Fotostory für den Geschichtsunterricht; Titel: "Die Ranzenkontrolle"

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.548
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
724
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
2
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Die Ranzenkontrolle Staatssicherheit Fotostory

  1. 1. Geschichte/Sozialkunde Weber A. 10e 2009/10 Fotostory: Die Ranzenkontrolle
  2. 2. 1. Szene In der Stasi-Unterlagen-Behörde. Frau Weber, eine Mitarbeiterin der Stasi-Unterlagen- Behörde, und der erwachsene Robert. Auf dem Tisch liegen zwei Akten. Guten Tag, Herr Fischer,ich begrüße Sie in der Stasi-Unterlagen-Behörde. Mein Name ist Weber. Guten Tag, Frau Weber. Nehmen Sie bitte Platz. Das hier sind die Akten, fast 700 Seiten, in denen die Stasi Informat
  3. 3. 700 Seiten? Na klar, wir hatten ja auch einiges mitmachen müssen. Ich bin jetzt aber doch neu Lesen Sie in Ruhe. Am Schluss können wir noc
  4. 4. 2. Szene Mutter und Vater im Wohnzimmer. Robert (14 Jahre) kommt dazu. rüber gesprochen,dass wir uns in der DDR nicht wohl fühlen. Wir haben hier zwar alles, was man zum Du bist inzwischen alt genug und du erlebst es auch in der Schule, wie man in der DDR Wohin dürfen wir denn übe
  5. 5. Die fehlende Reisefreiheit ist für uns auch ein wichtiger Grund. Aber uns Deshalb müssen wir uns Gedanken machen, wie's weiter gehen soll. Könntest du dir vo In den Westen? Geil! .... Aber das geht doch nicht,oder? Mit einem sogenannten Ausreiseantrag besteht eventuell die
  6. 6. Ja, aber ... dann … Ich habe hier doch meine Freunde. Die kann ich doch noch besuchen? Ich denke nicht, Robert. Das ist eine schwere Entscheidung. Ja, wir werden alle als Außens Nee, dann will ich nicht. Ich will hier bleiben!
  7. 7. Robert, denke in Ruhe darüber nach. Wir unterhalten uns in einigen Tagen noch einma Das könnt ihr vergessen. Geht ihr doch. Ich bleibe hier. Robert geht wütend ab.
  8. 8. Mutter geht Robert nach, spricht leise mit ihm. Beide kommen zurück. Ich habe es mir überlegt, das mit der Ausreise. Ich kom Ich wusste, dass du vernünftig bist. Gegen deinen Willen wären wir nicht ausgereist
  9. 9. 3. Szene Zwei hauptamtliche Mitarbeiter der Staatssicherheit im Büro. Schon wieder eine Familie mit Ausreiseantrag! Das Ansehen de Wer ist es diesmal, Genosse Guck?
  10. 10. Die Familie Fischer. Die Genossen vom Rat des Kreises haben versucht die Eltern um Die werden doch nicht heimlich in den Westen abhauen wollen! Das müssen wir v
  11. 11. Welche Maßnahmen schlägst du vor, Genosse Horch? Wie üblich: Einsatz von IM, Postkontrolle, verdecktes F
  12. 12. Genosse Horch, bei denen reicht das nicht. Die sind sehr vorsichtig. Wir müss Richtig, in die Wohnung muss 'ne Wanze. Wir brauchen einen Nachsch Der Junge hat doch bestimmt einen Schlüssel. An d
  13. 13. 4. Szene In der Wohnung der Schuldirektorin. Genossin Will, Guten Abend. Ich hoffe, Sie haben einen Mom Sagen Sie, der Robert Fischer besucht Ja sicher. Kommen Sie rein! Robert ist ein sehr guter Schüler. Nur in letzter Zeit tritt e
  14. 14. Ich bin heute zu Ihnen gekommen, weil wir für eine Maßnahme Roberts Wohnungssc Selbstverständlich helfe ich Ihnen. Man könnte eine Spind-Kontrolle durchführen. Oder w
  15. 15. Gute Idee mit dem Sportunterricht. Aber achten Sie darauf, dass S Das mache ich gern für Sie.
  16. 16. Robert müsste doch einen Schlüssel haben. Das gibt’s doch nicht! 5. Szene Direktorin durchsucht Roberts Sachen während des Sportunterrichts.
  17. 17. 5. Szene Direktorin durchsucht Roberts Sachen während des Sportunterrichts. Ich habe heute im Sportunterricht hospitiert. … Negativ. …und erstattet der Staatssicherheit Bericht.
  18. 18. 6. Szene Genosse Guck betritt das Büro. Genosse Guck, was machst du schon hier? Du solltest doch heute Konntest du irgendwas Relevante Ach, überhaupt nichts. Die sind bloß ein
  19. 19. Und was nun, Genosse Horch? Dann werden wir …
  20. 20. Die Sekretärin tritt ein und übergibt Genosse Horch ein Schreiben. Hier, vom Dienststellenleiter. Geht wieder.
  21. 21. Genosse Horch liest das Schreiben. Vorschlag zur Übersiedlung aus politisch-operativen Gründen gemäß Dienstanweis … Familie Fischer. Warum das jetzt?
  22. 22. Genosse Horch liest betont aus dem Schreiben vor: Es konnten politisch-operativ bedeutsam Dann können wir die Akte ja schließen.
  23. 23. Genosse Guck klappt die Akte zu. Horch und Gleichzeitig schließt auch Robert in der Stasi- Guck gehen ab. Unterlagen-Behörde seine Akte.
  24. 24. 7. Szene Frau Weber setzt sich wieder zu Robert. Sind Sie fertig? Da stehen Sachen drin … Das hätte ich nie gedacht. Einsatz von IM, Postkontrolle, Telefo
  25. 25. Ihre Direktorin war keine inoffizielle Mitarbeiterin. Man nannt Und das ging bis zur Ranzenkontrolle?!
  26. 26. Das hat sie vermutlich aufgrund ihrer Überzeugung getan. Genützt hat das alles nichts. Sie mussten meine Familie doch gehen lassen, weil meine Elte
  27. 27. Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, in die Stasi-Akten zu schauen. Ich hätte
  28. 28. ENDE

×