Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Fragebogen
4. Befragte Unternehmen
5. Auswertungen
i. Gesamtauswertung
ii. ...
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
der ifo-Geschäftsklimaindex ist über Jahrzehnte hinweg ein maßgeblicher und
richtungsw...
Vorwort
Es freut mich daher, Ihnen nun den dritten Jenaer Geschäftsklimaindex vorstellen zu dürfen.
Mein persönlicher Dank...
Einleitung
Ein Wirtschaftsstandort mit Perspektive, geprägt nicht nur von international agierenden
Konzernen, sondern auch...
Einleitung
Besonders die Prognosen stellen einen wichtigen Indikator dar, der für Investitions- und
Innovationsentscheidun...
- FRAGEBOGEN -
Fragebogen
Der Fragebogen, welcher für den GKI zur Informationsgenerierung im Zeitraum zwischen
Dezember 2012 und Januar 2...
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- ÜBER JenVision e.V. -
Über JenVision e.V.
Seit der Gründung im Jahr 2002 bietet JenVision e.V. als studentische
Unternehmensberatung kleinen und...
Impressum
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir würden uns sehr über weiteres Interesse am Jenaer Geschäftsklimaindex freuen....
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Jenaer Geschäftsklimaindex Gesamtauswertung 2013

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Jenaer Geschäftsklimaindex Gesamtauswertung 2013

  1. 1. Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort 2. Einleitung 3. Fragebogen 4. Befragte Unternehmen 5. Auswertungen i. Gesamtauswertung ii. Handel iii. Verarbeitendes Gewerbe iv. Dienstleistungen v. Baugewerbe vi. Fachkräftesituation 6. Der Geschäftsklimaindex 7. Fazit 8. Über JenVision e.V. - 3 - - 5 - - 7 - - 9 - - 15 - - 26 - - 37 - - 48 - - 59 - - 70 - - 73 - - 77 - - 81 -
  2. 2. Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, der ifo-Geschäftsklimaindex ist über Jahrzehnte hinweg ein maßgeblicher und richtungsweisender Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Doch reicht es nicht aus, nur für Deutschland als Ganzes einen Bericht zu erstellen. Mit dem Geschäftsklimaindex (GKI) des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung als Vorbild werden nun für verschiedenste Regionen in Deutschland standortgebundene Geschäftsklimaberichte erstellt. Die studentische Unternehmensberatung JenVision e.V. erhebt den Geschäftsklimaindex für den Wirtschaftsstandort Jena mit Hilfe der Befragung regionaler Unternehmen. Ziel ist es, den Unternehmen einen konjunkturellen Ausblick für den Wirtschaftsstandort bereitzustellen und Vergleiche zu vorangegangenen Jahren zu ziehen. Die Bereitschaft der Jenaer Unternehmen zur Teilnahme an der Befragung zeigt, dass auch aus wirtschaftlicher Sicht eine Nachfrage besteht.
  3. 3. Vorwort Es freut mich daher, Ihnen nun den dritten Jenaer Geschäftsklimaindex vorstellen zu dürfen. Mein persönlicher Dank gilt allen Unternehmen, die den Jenaer Geschäftsklimaindex durch ihre Teilnahme ermöglicht haben. Weiterhin möchte ich mich bei unseren Kuratoren für die Unterstützung bei der Publikation dieser Broschüre bedanken. Nun wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre und hoffe, Sie nehmen viele Informationen für sich und Ihr Unternehmen aus dieser Auswertung mit. Mit freundlichem Gruß Madeleine Baldauf | Vorstandvorsitzende JenVision e.V. |
  4. 4. Einleitung Ein Wirtschaftsstandort mit Perspektive, geprägt nicht nur von international agierenden Konzernen, sondern auch einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen. So lässt sich die Stadt Jena beschreiben. Potenzial, welches sich beispielsweise widerspiegelt in Innovationstätigkeiten (ca. 200 Patente pro 100 000 Einwohner in Jena), aber auch der überdurchschnittlich hohen Anzahl an hochqualifizierten Beschäftigten. Mit 29,6 % aller Beschäftigten befindet sich Jena bundesweit auf Rang 2.1 Um einen Eindruck über die aktuelle wirtschaftliche Lage der ortsansässigen Unternehmen zu erhalten und mögliche Prognosen für das kommende Jahr zu stellen, erhebt JenVision e.V. seit dem Jahr 2010 den Jenaer Geschäftsklimaindex. Wie bewerten die Betriebe ihre aktuelle wirtschaftliche Auftragslage, ihren Personal- und Investitionsbedarf? Mit welchen Prognosen und Erwartungen gehen sie in das neue Jahr? Diese Fragen wurden im Rahmen der vorliegenden Erhebung von 400 regionalen, zufällig ausgewählten Unternehmen aus den Branchen Dienstleistung, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe und Handel beantwortet.
  5. 5. Einleitung Besonders die Prognosen stellen einen wichtigen Indikator dar, der für Investitions- und Innovationsentscheidungen der Betriebe und damit auch für die gesamte wirtschaftliche Lage der Stadt ausschlaggebend sein kann. Weiter kann durch den Vergleich der Ergebnisse über die drei Erhebungszeiträume ein Stimmungsbild gezeichnet werden, das die Ableitung einer längerfristigen Tendenz des Geschäftsklimas in Jena ermöglicht. In diesem Jahr wurde zusätzlich evaluiert, ob in den Unternehmen Auswirkungen eines Fachkräftemangels spürbar sind. Dieses Thema wird in Wirtschaft wie Politik viel diskutiert und ist somit auch für die Unternehmen der Stadt Jena von besonderer Relevanz. Quelle: 1 Vgl. Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH, online verfügbar unter: http://www.jenawirtschaft.de/fileadmin/website/media/Leistungen/Dokumente/2013-Januar-Fakten-Zahlen_Jena_01.pdf.
  6. 6. - FRAGEBOGEN -
  7. 7. Fragebogen Der Fragebogen, welcher für den GKI zur Informationsgenerierung im Zeitraum zwischen Dezember 2012 und Januar 2013 eingesetzt wurde, bezog sich auf das Befragungsjahr 2012 und das Folgejahr 2013 und umfasste die folgenden Fragen: 1. Welcher der aufgeführten Branchen gehört Ihr Unternehmen an? 2. Wie hoch ist die Mitarbeiterzahl im Gesamtunternehmen? 3. Über welchen Zeitraum besteht Ihr Unternehmen bereits? 4. Wie beurteilen Sie die aktuelle Auftragslage Ihres Unternehmens? 5. Welche Erwartungen haben Sie bezüglich der Auftragslage Ihres Unternehmens für das Jahr 2013? 6. Wie beurteilen Sie die aktuelle Investitionslage Ihres Unternehmens? 7. Welche Erwartungen haben Sie bezüglich der Investitionslage Ihres Unternehmens für das Jahr 2013? 8. Haben Sie im Jahr 2012 Arbeitsstellen geschaffen, abgebaut oder konstant gehalten? 9. Rechnen Sie damit in diesem Jahr Stellen zu schaffen, abzubauen oder konstant zu halten? 10. Spüren Sie die Auswirkungen eines Fachkräftemangels in Ihrem Unternehmen?
  8. 8. - BEFRAGTE UNTERNEHMEN -
  9. 9. Vertretene Branchen Häufigkeitsverteilung Grundgesamtheit Häufigkeitsverteilung Stichprobe 57,1% 6,5%14,3% 22,1% Dienstleistungen Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel Für die vorliegende Studie wurden insgesamt 400 Unternehmen aus Jena kontaktiert. Dabei nahmen 77 Unternehmen an der Befragung teil und lieferten das notwendige Datenmaterial für die Auswertung. Damit beträgt die Rücklaufquote etwa 19,25%. Die Branchenverteilung der in Jena ansässigen Unternehmen konnte in der Stichprobe gewährleistet werden, sodass die Aussagekraft der nachfolgend gewonnenen Erkenntnisse unterstützt werden kann. 63,1% 5,3% 7,6% 24,1% Dienstleistungen Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel
  10. 10. Die Jenaer Unternehmenslandschaft wird offensichtlich von kleinen und mittelständischen Unternehmen beherrscht. Einzig im Verarbeitenden Gewerbe besteht ein erheblicher Teil (fast 40%) aus größeren Unternehmen, wie auf der nachfolgenden Seite dargestellt ist. Mitarbeiterzahl in den befragten Unternehmen 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% <10 10-49 50-250 >250 66% 25% 5% 4% 67% 24% 7% 2% 68% 23% 6% 3% 2011 2012 2013
  11. 11. Mitarbeiterzahl in den einzelnen Branchen 0% 20% 40% 60% 80% 100% <10 10-49 50-250 >250 Handel 2011 2012 2013 0% 20% 40% 60% 80% 100% <10 10-49 50-250 >250 Verarbeitendes Gewerbe 2011 2012 2013 0% 20% 40% 60% 80% 100% <10 10-49 50-250 >250 Dienstleistungen 2011 2012 2013 0% 20% 40% 60% 80% 100% <10 10-49 50-250 >250 Baugewerbe 2011 2012 2013
  12. 12. Dauer des Bestehens der teilnehmenden Unternehmen Die überwiegende Mehrheit (90%) der befragten Unternehmen besteht schon länger als 5 Jahre. In fast allen Branchen spiegelt sich dieses Ergebnis wider. Lediglich das verarbeitende Gewerbe liegt mit 60% deutlich unter dem allgemeinen Trend (siehe nächste Seite). 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% <5 >5 Keine Angabe 9% 90% 1%
  13. 13. 0% 20% 40% 60% 80% 100% <5 >5 Keine Angabe 12% 88% 0% Handel 0% 20% 40% 60% 80% 100% <5 >5 Keine Angabe 40% 60% 0% Verarbeitendes Gewerbe 0% 20% 40% 60% 80% 100% <5 >5 Keine Angabe 7% 91% 2% Dienstleistungen 0% 20% 40% 60% 80% 100% <5 >5 Keine Angabe 0% 100% 0% Baugewerbe Dauer des Bestehens der teilnehmenden Unternehmen
  14. 14. - GESAMTAUSWERTUNG -
  15. 15. Beurteilung der Auftragslage im Befragungsjahr 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 10% 70% 16% 1% 3% 11% 69% 15% 0% 5% 11% 58% 27% 3% 1% 2010 2011 2012 Eine deutliche Mehrheit von 58% beurteilt die Auftragslage des Jahres 2012 als gut. Nur ein geringer Teil der Unternehmen schätzt sie als schlecht oder nicht gut ein.
  16. 16. Die befragten Unternehmen vermuteten für das Jahr 2012 überwiegend eine gute Auftragslage (76%). Tatsächlich konnten nur 58% diese Erwartung im Jahr 2012 bestätigen. 27% hingegen beurteilten die aktuelle Auftragslage als mäßig. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 11% 58% 27% 3% 1% 13% 76% 11% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Auftragslage
  17. 17. Die Erwartungen über die Auftragslage für 2013 werden von 51% der Unternehmen als gut angegeben. Damit sind die Einschätzungen deutlich zurückhaltender als in den beiden Vorjahren. Deutlich angestiegen ist hingegen eine mäßige Erwartung (mit 23% mehr als im Vorjahr). Gleichzeitig schätzen 21% der befragten Unternehmen die erwartete Auftragslage als hervorragend ein. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 16% 70% 13% 1% 0% 13% 76% 11% 0% 0% 21% 51% 23% 3% 3% 2011 2012 2013 Erwartete Auftragslage für das Folgejahr
  18. 18. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 7% 55% 25% 6% 7%5% 58% 31% 2% 4%6% 61% 17% 8% 8% 2010 2011 2012 Die Investitionslage wird von der klaren Mehrheit der Unternehmen (78%) als gut bis mäßig beurteilt. Beurteilung der Investitionslage im Befragungsjahr
  19. 19. Der Vergleich zwischen der aktuellen und der für 2012 erwarteten Investitionslage zeigt, dass deutlich mehr Unternehmen ihre Lage als mäßig erwartet hatten als es tatsächlich der Fall war. Für einen Großteil entwickelte sich die Investitionslage auch negativer als erwartet. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht so gut schlecht 6% 61% 17% 8% 8% 5% 58% 31% 2% 4% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zu aktueller und ursprünglich erwarteter Investitionslage
  20. 20. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 1% 59% 27% 5% 7%6% 55% 34% 4% 2%5% 57% 23% 8% 8% 2011 2012 2013 Die Erwartungen der Investitionslage bewegen sich bei der Mehrheit der Unternehmen in einem guten Bereich. Dieser Trend bestätigt sich über die vergangenen drei Perioden. Allerdings beurteilen auch mehr Unternehmen die Aussicht für das Jahr 2013 als schlecht (8%) im Vergleich zum Vorjahr (2%). Erwartete Investitionslage im Folgejahr
  21. 21. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 30% 63% 8% 43% 57% 0% 71% 25% 4% 2010 2011 2012 Im Jahr 2012 wurden in wenigen Unternehmen Arbeitsstellen abgebaut, als 2010. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen (71%) konnten sogar neue Stellen schaffen. Ein Viertel hingegen konnte die Stellen konstant halten. Hier zeigt sich allgemein ein positiverer Trend als in den Vorjahren. Personalpolitik im Befragungsjahr
  22. 22. Der Vergleich zwischen aktueller und der für 2012 erwarteten Personalpolitik zeigt einen deutlich positiven Trend. Es wurden mehr Stellen geschaffen als erwartet. Gleichzeitig wurden allerdings auch mehr Stellen abgebaut als erwartet. Vergleich der aktuellen und ursprünglich erwarteten Personalpolitik 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 71% 25% 4% 35% 63% 2% tatsächlich erwartet
  23. 23. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen schaffen Stellen konstant halten Stellen abbauen 29% 66% 5% 35% 63% 2% 33% 63% 4% 2011 2012 2013 Nur 4% erwarten im Jahr 2013 einen Stellenabbau, wohingegen die deutliche Mehrheit (63%) damit rechnet Stellen konstant halten zu können. 33% der befragten Unternehmen erwarten die Schaffung neuer Stellen. Insgesamt zeigt sich über die drei Jahre hinweg ein relativ konstantes Erwartungsbild bezüglich der Personalpolitik. Erwartete Personalpolitik für das Folgejahr
  24. 24. Die Gesamtauswertung aller befragten Unternehmen zeigt, dass die Auftragslage über die letzten drei Jahre sich tendenziell leicht verschlechtert hat. Dies ist auch der Grund dafür, dass eine gute Auftragslage im Jahr 2013 im Vergleich zu den Vorjahren von weniger Unternehmen erwartet wird. Es lässt sich jedoch feststellen, dass dieses leicht negative Stimmungsbild nicht durch die Investitionslage im Jahr 2012 bestätigt wurde. Zwei Drittel der Unternehmen sehen die Investitionslage als gut oder besser an. Diese Einschätzung wird aufgrund der erwarteten Auftragslage für das Jahr 2013 jedoch nicht übernommen, die Unternehmen erwarten eine zunehmend schlechtere Investitionslage. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Personalpolitik im Jahr 2012. Nahezu drei Viertel der Unternehmen waren in der Lage, im Betrachtungsjahr Stellen zu schaffen. Lediglich 4% der Unternehmen gaben an, dass sie Stellen abgebaut haben. Im Vergleich zu den Vorjahren sowie zu der Erwartung hinsichtlich der Personalpolitik im Jahr 2012 kann diese Tatsache als erfreulich angesehen werden. Auch für das Jahr 2013 wird eine grundsätzlich positive Erwartung angeführt, ein Drittel der Unternehmen möchten neue Stellen schaffen und 63% der Unternehmen die Kapazitäten konstant halten. Zusammenfassung
  25. 25. - HANDEL -
  26. 26. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 4% 68% 20% 4% 4%7% 60% 27% 0% 6% 13% 60% 20% 0% 7% 2010 2011 2012 Die meisten Unternehmen haben die Auftragslage 2012 als hervorragend beziehungsweise gut eingeschätzt. Nur ein geringer Teil (7%) antwortete mit schlecht. Im Zeitverlauf lässt sich ein deutlicher Anstieg einer hervorragenden Bewertung erkennen (von 7% auf 13%). Beurteilung der Auftragslage im Befragungsjahr
  27. 27. Der Vergleich zwischen aktueller Einschätzung und der Erwartung für 2012 zeigt, dass die Erwartungen positiver waren als die tatsächliche Auftragslage. Besonders deutlich wird dies durch die schlechte Bewertung der tatsächlichen Auftragslage im Jahr 2012 (7%). 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 13% 60% 20% 0% 7% 13% 67% 21% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Auftragslage
  28. 28. Deutlich mehr Unternehmen schätzen die Auftragslage für 2013 anstatt gut, wie in früheren Erwartungen, entweder hervorragend oder mäßig ein. Im Zeitverlauf bestätigt sich dieser Trend, keines der befragten Unternehmen in der Handelsbranche erwartete in den vergangen drei Jahren eine schlechte Auftragslage. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 13% 67% 21% 0% 0%0% 87% 13% 0% 0% 27% 40% 33% 0% 0% 2011 2012 2013 Erwartete Auftragslage für das Folgejahr
  29. 29. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 78% 13% 9% 0%0% 67% 33% 0% 0% 6% 76% 6% 12% 0% 2010 2011 2012 Die aktuelle Investitionslage wird von den Unternehmen größtenteils als gut eingeschätzt. Über die vergangen drei Jahre hinweg hat sich dieser Trend verfestigt. Erstmals wurde von den befragten Unternehmen die Investitionslage hervorragend bewertet. Gleichzeitig beurteilen im Jahr 2012 mehr Unternehmen als noch im Vorjahr die Investitionslage als nicht gut. Beurteilung der Investitionslage im Befragungsjahr
  30. 30. Der Vergleich zeigt, dass die Investitionslage 2012 tendenziell besser war als erwartet. Dies zeigt sich besonders durch die hervorragende und gute Bewertung, insgesamt 82%. Dennoch beurteilten 12 % die tatsächliche Investitionslage als nicht gut. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 6% 76% 6% 12% 0%0% 47% 53% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Investitionslage
  31. 31. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 70% 22% 4% 4% 0% 47% 53% 0% 0% 6% 65% 24% 6% 0% 2011 2012 2013 Mehr als die Hälfte der Unternehmen erwartet für 2013 eine gute Investitionslage. Im Vergleich mit dem Jahr 2012 erwarten mehr Unternehmen eine hervorragende oder gute Investitionslage. Dafür ist die Erwartung einer mäßigen Lage seltener genannt worden. Erwartete Investitionslage im Folgejahr
  32. 32. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 40% 60% 0% 40% 60% 0% 44% 56% 0% 2010 2011 2012 Im vergangenen Jahr haben 44% der Unternehmen Stellen geschaffen und 56% die Stellen konstant gehalten. Keines der befragten Unternehmen gab an, dass Stellen abgebaut wurden. Für die Handelsbranche ergibt sich so, bezogen auf die Personalpolitik, ein deutlicher Wachstumstrend, welcher sich über den Zeitverlauf hinweg verfestigt hat. Personalpolitik im Befragungsjahr
  33. 33. Aus dem Vergleich geht hervor, dass entgegen der Erwartungen, 44% der Unternehmen angaben Stellen geschaffen zu haben. Zudem deckt sich die Erwartung aus dem Jahr 2011, dass 2012 keine Stellen abgebaut werden müssen mit der tatsächlichen Situation. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen kontant gehalten Stellen abgebaut 44% 56% 0%0% 100% 0% tatsächlich vermutet Vergleich der aktuellen und ursprünglich erwarteten Personalpolitik
  34. 34. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen schaffen Stellen konstant halten Stellen abbauen 20% 72% 8% 0% 100% 0% 33% 67% 0% 2011 2012 2013 Für das Jahr 2013 erwarten alle befragten Unternehmen, dass die Stellen konstant gehalten oder neue geschaffen werden können. Im Vergleich zum Vorjahr blickt die Handelsbranche hier positiver in das kommende Geschäftsjahr. Erwartete Personalpolitik für das Folgejahr
  35. 35. Für den Handel zeigt sich ein positiver Trend über den Verlauf der Befragungsjahre. Insgesamt haben 73% der befragten Unternehmen die Auftragslage im Jahr 2012 als hervorragend oder gut bewertet. Diese positive Tendenz nehmen die Unternehmen auch mit in das Geschäftsjahr 2013. Keines der Unternehmen gab in der Befragung eine nicht gute oder schlechte Erwartung an. 27% gaben sogar eine hervorragende Erwartung an. Die Investitionslage wurde größtenteils als gut bewertet (76%), weitere 6% empfanden die Situation als hervorragend. Immerhin 12% gaben eine nicht gute Bewertung ab. Die Erwartungen für die Investitionslage für das Jahr 2013 wird von 65% der befragten Unternehmen als gut eingestuft. Im Bereich der Personalpolitik wurden durchweg Stellen geschaffen und Stellen konstant gehalten. Sowohl im Jahr 2012, als auch den Vorjahren wurde bei keinem der befragten Unternehmen Stellen abgebaut. Dieser Verlauf zeigt sich auch in der erwarteten Personalpolitik. Für das Jahr 2013 gehen 33% der befragten Unternehmen davon aus, Stellen zu schaffen. Zusammenfassung
  36. 36. - VERARBEITENDES GEWERBE -
  37. 37. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 13% 75% 0% 0% 13%13% 75% 13% 0% 0%0% 100% 0% 0% 0% 2010 2011 2012 Alle befragten Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe beurteilten die aktuelle Auftrags- lage als gut. Beurteilung der Auftragslage im Befragungsjahr
  38. 38. Der Vergleich zeigt, dass weniger Unternehmen die Lage als hervorragend und mäßig beurteilt haben als erwartet. Tatsächlich beurteilten alle Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ihre Auftragslage im Jahr 2012 als gut. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 100% 0% 0% 0% 25% 50% 25% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Auftragslage
  39. 39. Die Erwartungen an die Auftragslage für das Jahr 2013 zeigen eine positive Bewertung. Alle Unternehmen erwarten entweder eine gute oder sogar hervorragende Situation. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 25% 50% 13% 13% 0% 25% 50% 25% 0% 0% 20% 80% 0% 0% 0% 2011 2012 2013 Erwartete Auftragslage für das Folgejahr
  40. 40. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 14% 57% 0% 14% 14% 0% 75% 13% 0% 13% 0% 80% 20% 0% 0% 2010 2011 2012 Beurteilung der Investitionslage im Befragungsjahr Die Investitionslage wird von allen befragten Unternehmen als gut bis mäßig beurteilt. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine positivere Beurteilung dar. Im Jahr 2011 bewerteten noch 13% der befragten Unternehmen ihre Investitionslage als schlecht.
  41. 41. Der Vergleich zwischen aktueller und erwarteter Investitionslage zeigt eine leicht negative Abweichung gegenüber den Erwartungen. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 80% 20% 0% 0%0% 86% 14% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Investitionslage
  42. 42. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 14% 57% 14% 0% 14% 0% 86% 14% 0% 0%0% 75% 25% 0% 0% 2011 2012 2013 Die Erwartungen an die Investitionslage in 2013 sind überwiegend gut. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten mehr Unternehmen eine mäßige Investitionslage. Erwartete Investitionslage im Folgejahr
  43. 43. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 50% 13% 38% 75% 25% 0% 40% 60% 0% 2010 2011 2012 Im vergangenen Jahr 2012 schufen 40% der Unternehmen neue Stellen, der Rest konnte die Stellen konstant halten. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich daraus ein geringeres Wachstum, da 2011 75% der Unternehmen angaben Stellen geschaffen zu haben. Personalpolitik im Befragungsjahr
  44. 44. Der Vergleich zeigt, dass weniger Stellen geschaffen wurden als erwartet. Die Erwartungen bezüglich des Stellenabbaus wurden hingegen genau erfüllt. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 40% 60% 0% 88% 13% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der aktuellen und ursprünglich erwarteten Personalpolitik
  45. 45. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen schaffen Stellen konstant halten Stellen abbauen 50% 50% 0% 88% 13% 0% 60% 40% 0% 2011 2012 2013 Mehr als die Hälfte der Unternehmen erwartet im Jahr 2013 Stellen schaffen zu können. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein rückläufiger Trend. Gleichzeitig erwartet kein Unternehmen Stellen abzubauen, dies stimmt mit den vorherigen Jahren überein. Erwartete Personalpolitik für das Folgejahr
  46. 46. Beim verarbeitenden Gewerbe beurteilten alle befragten Unternehmen die aktuelle Auftragslage als gut. Damit hat die tatsächliche Lage die Erwartungen von den Vorjahren deutlich übertroffen. Im Geschäftsjahr 2013 wird die Auftragslage weiterhin als gut und hervorragend prognostiziert. Bei der Investitionslage konnte ein positiver Verlauf über die Jahre verzeichnet werden. 80% der befragten Unternehmen beurteilten die aktuelle Investitionslage als gut. Für das Folgejahr erwarten diese eine ähnlich gute Situation. 75% gaben eine gute Prognose für das verarbeitende Gewerbe ab, 25% eine mäßige. Im Bereich der Personalpolitik konnten 60% der befragten Unternehmen die vorhandenen Stellen halten, 40% sogar neue Stellen schaffen. Eine ähnlich gute Voraussage wurde für das Jahr 2013 getroffen . 60% der Unternehmen erwarten, das sie Stellen schaffen werden. Zusammenfassung
  47. 47. - DIENSTLEISTUNGEN -
  48. 48. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 15% 72% 13% 0% 0% 14% 75% 4% 0% 7% 14% 51% 30% 5% 0% 2010 2011 2012 Beurteilung der Auftragslage im Befragungsjahr Im Vergleich zu den Jahren zuvor ist eine Abwärtsbewegung der aktuellen Auftragslage zu verzeichnen. Nahezu die Hälfte der Unternehmen beurteilt die Auftragslage im Jahr 2012 als gut. Im Vergleich zum Vorjahr bewerten mehr Unternehmen ihre aktuelle Auftragslage als mäßig.
  49. 49. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 14% 51% 30% 5% 0% 18% 75% 7% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Auftragslage Die Erwartungen hinsichtlich der Auftragslage im Jahr 2012 waren deutlich positiver als die tatsächliche Beurteilung. 75% der befragten Unternehmen erwarteten im Jahr 2012 eine gute Auftragslage, tatsächlich wurde sie nur von 51% als gut bewertet.
  50. 50. Fast die Hälfte der Unternehmen erwartet eine gute, 19% sogar eine hervorragende Auftragslage für das Jahr 2013. Erstmals werden aber auch nicht gute oder schlechte Auftragslagen prognostiziert. Allgemein lässt sich daran eine negativere Aussicht der Auftragslage für die Dienstleistungsbranche feststellen. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 18% 74% 8% 0% 0% 18% 75% 7% 0% 0% 19% 48% 24% 5% 5% 2011 2012 2013 Erwartete Auftragslage für das Folgejahr
  51. 51. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 12% 47% 38% 3% 0% 11% 54% 32% 3% 0% 9% 52% 24% 3% 12% 2010 2011 2012 Die Investitionslage wird von den Unternehmen größtenteils als gut eingeschätzt. Diese Bewertung deckt sich größtenteils mit denen der Vorjahre, es zeichnet sich jedoch ein leicht negativer Trend ab. Erstmals beurteilen 12% der befragten Unternehmen die Investitionslage als schlecht. Beurteilung der Investitionslage im Befragungsjahr
  52. 52. Der Vergleich zeigt allgemein eine leicht negative Abweichung der tatsächlichen Beurteilung der Investitionslage gegenüber der erwarteten Investitionslage. Besonders die schlechte Bewertung von 12% verdeutlicht diesen Trend. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 9% 52% 24% 3% 12%11% 55% 26% 4% 4% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Investitionslage
  53. 53. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 60% 35% 5% 0% 11% 55% 26% 4% 4%6% 51% 26% 3% 14% 2011 2012 2013 Erwartete Investitionslage im Folgejahr Die Erwartungen über die Investitionslage im Jahr 2013 wurden gegenüber den Vorjahren gesenkt – es kann eine Reaktion auf die Abweichungen von den erwarteten und tatsächlich eingetroffenen Situationen in 2012 vermutet werden. 14% der befragten Unternehmen erwarten eine schlechte Investitionslage.
  54. 54. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 26% 69% 5% 36% 64% 0% 20% 78% 3% 2010 2011 2012 Im Jahr 2012 haben 20% der Unternehmen Stellen geschaffen und 78% Stellen konstant gehalten. Einige der befragten Unternehmen (3%) gaben an, dass Stellen abgebaut werden mussten. Personalpolitik im Befragungsjahr
  55. 55. Es konnten weniger Unternehmen Stellen schaffen als erwartet wurde, dafür mussten auch geringfügig mehr Unternehmen Stellen abbauen als vorher vermutet. Ein Großteil der Unternehmen konnte seine Stellen konstant halten, hier liegt der tatsächliche Wert (78%) über dem erwarteten (53%). 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 20% 78% 3% 43% 53% 4% tatsächlich erwartet Vergleich der aktuellen und ursprünglich erwarteten Personalpolitik
  56. 56. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen schaffen Stellen konstant halten Stellen abbauen 26% 69% 5% 43% 53% 4% 31% 64% 5% 2011 2012 2013 Erwartete Personalpolitik für das Folgejahr Die Aussichten für das Jahr 2013 sind bezüglich der Stellenschaffung weniger positiv als noch im Vorjahr (31%). Der Großteil der befragten Unternehmen (64%) rechnet damit, die Stellen konstant halten zu können. Ähnlich der Vorjahre erwarten nur wenige Unternehmen, dass sie im Jahr 2013 Stellen abbauen müssen.
  57. 57. Die Auftragslage in der Dienstleistungsbranche im Jahr 2012 wird von knapp der Hälfte der Unternehmen als gut bewertet. Im Vergleich zum Vorjahr zeichnet sich eine leicht negative Entwicklung ab. Insgesamt 35% der befragten Unternehmen empfanden die Auftragslage als mäßig bis nicht gut. Etwas mehr als die Hälfte gaben eine gute Beurteilung ab. Für das Jahr 2013 setzt sich dieser leicht negative Trend fort. Insgesamt 10% erwarten eine schlechte bzw. nicht gute Auftragslage. Immerhin 67% und damit mehr als die Hälfte erwarten eine hervorragende bis gute Auftragslage. Bei der Bewertung der Investitionslage zeichnet sich ein ähnliches Bild. Mehr als die Hälfte empfindet die Investitionslage im Jahr 2012 als hervorragend bis gut, insgesamt 15% beurteilten sie jedoch als nicht gut bis schlecht. Das Geschäftsjahr 2013, so die Erwartungen der Dienstleistungsbranche, wird ähnlich verlaufen. 57% der Befragten gaben eine hervorragende bis gute Bewertung ab, 17% eine nicht gute bis schlechte. Die Personalpolitik ergab für das Befragungsjahr 2012 ein konstantes Bild. Lediglich 3% gaben an, Stellen abgebaut zu haben, 20% der Unternehmen konnten sogar neue Stellen schaffen. Im Geschäftsjahr 2013 erwarten 31% der befragten Betriebe neue Stellen schaffen zu können, mehr als die Hälfte rechnet damit, die vorhandenen Stellen konstant halten zu können. Zusammenfassung
  58. 58. - BAUGEWERBE -
  59. 59. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 67% 33% 0% 0%0% 50% 50% 0% 0%0% 64% 36% 0% 0% 2010 2011 2012 Die Auftragslage im Jahr 2012 wird von den Unternehmen als gut bis mäßig beschrieben. Diese Aussage deckt sich auch mit Bewertungen aus vergangenen Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr beurteilen jedoch mehr Unternehmen des Baugewerbes die Auftragslage als gut, was für einen positiven Trend spricht. Beurteilung der Auftragslage im Befragungsjahr
  60. 60. Der Vergleich zwischen aktueller Einschätzung und der Erwartung für 2012 zeigt, dass tatsächlich weniger Unternehmen die Auftragslage als gut bewerten. 36% beurteilen die Auftragslage entgegen der Erwartungen als mäßig. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 64% 36% 0% 0%0% 100% 0% 0% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Auftragslage
  61. 61. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 100% 0% 0% 0%0% 100% 0% 0% 0% 18% 64% 18% 0% 0% 2011 2012 2013 Erwartete Auftragslage für das Folgejahr Ein Großteil der Unternehmen erwartet für das Jahr 2013 eine gute bis hervorragende Auftragslage. Jedoch erwarten auch erstmals Unternehmen eine nur mäßige Situation.
  62. 62. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 0% 33% 0% 67% 0% 25% 50% 0% 25% 0% 56% 11% 22% 11% 2010 2011 2012 Über die Hälfte der Unternehmen stuft die aktuelle Investitionslage als gut ein. Damit verbessert sich die Situation im Vergleich zu vorangegangenen Jahren deutlich. Mit Blick auf das Befragungsjahr zeigt sich die positive Entwicklung besonders deutlich. Nur noch 11% gaben eine schlechte Beurteilung ab, im Jahr 2010 waren es noch 67%. Beurteilung der Investitionslage im Befragungsjahr
  63. 63. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 56% 11% 22% 11% 0% 25% 50% 25% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der Beurteilungen zur aktuellen und ursprünglich erwarteten Investitionslage Der Vergleich zeigt, dass die Investitionslage sich besser entwickelte als noch im Jahr 2011 vermutet. Trotzdem bewerteten 11% die Auftragslage im Baugewerbe als schlecht.
  64. 64. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% hervorragend gut mäßig nicht gut schlecht 0% 17% 17% 17% 50% 0% 25% 50% 25% 0%0% 56% 11% 33% 0% 2011 2012 2013 Erwartete Investitionslage im Folgejahr Mehr als die Hälfte der Unternehmen erwarten für das Geschäftsjahr 2013 eine gute Investitionslage. Weitere 11% vermuten eine mäßige Investitionslage. Die tatsächliche schlechte Bewertung aus dem Jahr 2012 kann als Auslöser für den hohen Anteil nicht guter Erwartungen (33%) für das Jahr 2013 vermutet werden.
  65. 65. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 0% 83% 17% 33% 67% 0% 9% 73% 18% 2010 2011 2012 Mit 73% konnten zum größten Teil die Stellen im Baugewerbe konstant gehalten werden. Die als schlecht beurteilte Investitionslage aus dem Jahr 2012 kann durch den angegebenen Stellenabbau bei 18% der befragten Unternehmen weiter unterstützt werden. Personalpolitik im Befragungsjahr
  66. 66. Aus dem Vergleich geht hervor, dass mehr Unternehmen Stellen geschaffen haben als erwartet. Allerdings wurde auch von deutlich mehr Unternehmen ein Abbau von Stellen prognostiziert. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen geschaffen Stellen konstant gehalten Stellen abgebaut 9% 73% 18% 0% 100% 0% tatsächlich erwartet Vergleich der aktuellen und ursprünglich erwarteten Personalpolitik
  67. 67. 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Stellen schaffen Stellen konstant halten Stellen abbauen 50% 50% 0%0% 100% 0% 25% 63% 13% 2011 2012 2013 Für das Jahr 2013 wird mit großer Mehrheit erwartet, dass die Stellen konstant gehalten werden können. Ein Viertel geht sogar davon aus, dass neue Stellen geschaffen werden können. Gleichzeitig bleibt die leicht negative Prognose für die Baubranche erhalten, da 13% der befragten Unternehmen erwarten, Stellen abzubauen. Erwartete Personalpolitik für das Folgejahr
  68. 68. Für das Baugewerbe zeigt sich allgemein eine gute bis mäßige Auftragslage, was sich mit den bisherigen Befragungsjahren deckt. Keines der befragten Unternehmen gab eine nicht gute oder schlechte Bewertung ab. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 schließt sich dieser positiven Tendenz an, mehr als die Hälfte gaben eine gute Auftragslage an, 18% sogar eine hervorragende. Bei der Bewertung der Investitionslage für das Jahr 2012 zeigt sich eine deutliche Verbesserung gegenüber den Jahren 2010 und 2011. Mehr als die Hälfte beurteilten die Investitionslage als gut, insgesamt 33% empfanden die Investitionslage jedoch als nicht gut bzw. schlecht. Für 2013 sehen die Unternehmen im Baugewerbe hier eine relativ gleichbleibende Investitionsentwicklung. Immer noch 33% erwarten eine nicht gute Entwicklung, 56% hingegen eine gute. Im Bereich der Personalpolitik zeigt sich ein mäßiges Bild. Gegenüber dem Vorjahr wurden zwar von mehr Unternehmen Stellen konstant gehalten, dafür gaben aber 18% der befragten Unternehmen an, dass sie im Jahr 2012 Stellen abbauen mussten, lediglich 9% konnten neue Stellen schaffen. Dieser Trend wird sich, so die Erwartungshaltung der Unternehmen, auch im Geschäftsjahr 2013 fortsetzen. 13% rechnen damit, Stellen abbauen zu müssen. Zusammenfassung
  69. 69. - FACHKRÄFTESITUATION -
  70. 70. Auswirkungen des Fachkräftemangels 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Ja Nein Keine Angabe 45% 49% 5% Spüren Sie die Auswirkungen eines Fachkräftemangels? Branchenübergreifend ist kein deutliches Ergebnis bezüglich eines Fachkräftemangels zu erkennen. 49% der befragten Unternehmen gaben jedoch an, die Auswirkungen eines Fachkräftemangels nicht zu spüren.
  71. 71. Auswirkungen des Fachkräftemangels 0% 50% 100% Ja Nein Keine Angabe 71% 29% 0% Handel 0% 50% 100% Ja Nein Keine Angabe 64% 36% 0% Baugewerbe 0% 50% 100% Ja Nein Keine Angabe 80% 20% 0% Verarbeitendes Gewerbe 0% 50% 100% Ja Nein Keine Angabe 27% 64% 9% Dienstleistungen Entgegen der Gesamtauswertung sind lediglich im Dienstleistungsbereich die Auswirkungen eines Fachkräftemangels von der Mehrheit (64%) nicht zu spüren. In den Branchen Handel, verarbeitendes Gewerbe sowie Baugewerbe gaben hingegen weit mehr als die Hälfte an von einem Fachkräftemangel betroffen zu sein.
  72. 72. - DER GESCHÄFTSKLIMAINDEX -
  73. 73. Indexberechnung Um den Index zu berechnen, wurden zunächst die Intervallskalen der Fragen 4. bis 9. des Fragebogens in der Weise kodiert, dass hervorragend  50 gut  40 mäßig  30 nicht gut  20 schlecht  10 und Schaffung von Stellen  50 Konstanthalten der Stellen  30 Abbau von Stellen  10 Punkte zugeordnet wurden. Folglich kann eine Maximalpunktzahl von 300 Punkten* erzielt werden. * 6 Fragen * 50 Punkte = 300 Punkte
  74. 74. In der durch 77 Unternehmen gegebenen Stichprobe für das Jahr 2013 ergibt sich ein Maßstabswert von 300 * 77 = 23.100 Gesamt-Punkten Tatsächlich erreichten die befragten Unternehmen in der aktuellen Umfrage einen Wert von 16.513 Punkten. Die Kennzahlen des Indexes entsprechen dem durch den Stichprobenumfang gemittelten tatsächlich erlangten Punktestand. Insofern lautet die Kennzahl für das Jahr 2013 = 214,46 Indexberechnung t
  75. 75. Ergebnis für das Jahr 2013 Der Jenaer Geschäftsklimaindex lautet: wobei It0 = 222,55 die Kennzahl für das Basisjahr 2012 darstellt. Damit ergibt sich für das Jahr 2013 ein Index von: 𝟐𝟏𝟒,𝟒𝟔−𝟐𝟐𝟐,𝟓𝟓 𝟐𝟐𝟐,𝟓𝟓 = −𝟎, 𝟎𝟑𝟔. Daraus folgt, dass die Bewertung der Wirtschaftslage 2013 um 3,6% schlechter ausfällt als die Bewertung aus dem Jahr 2012. Insgesamt ist also ein leicht negativer Trend zu erkennen. 0 0 t tt  
  76. 76. - FAZIT-
  77. 77. Mit großem Interesse betrachtet JenVision e.V. die Ergebnisse des GKI. Über die letzten drei Erhebungen haben sich erkennbare Branchenunterschiede herausgebildet. Während die Auftragslage für das Jahr 2012 in den Branchen Handel und Baugewerbe vorwiegend positiv empfunden wurde, haben ca. ein Drittel der befragten Unternehmen der Dienstleistungsbranche und des Verarbeitendem Gewerbes die tatsächliche Auftragslage als mäßig bezeichnet. Hinsichtlich der Auftragslage für das Jahr 2013 erwarten besonders Unternehmen im Bereich Handel und Dienstleistungen Absatzschwierigkeiten, welches sich in einer mäßigen Bewertung niederschlägt. Lediglich das Verarbeitende Gewerbe sieht durchweg positiv in das neue Geschäftsjahr. Die Investitionslage im Jahr 2012 wird überwiegend von den befragten Unternehmen als gut bezeichnet. Auffällig ist jedoch, dass 12% der Unternehmen im Bereich Dienstleistungen die Investitionslage als schlecht deklarieren. Dies könnte auf einen Investitionsstau hindeuten, zumal 14% der Unternehmen in dieser Branche die Investitionslage für das Jahr 2013 ebenfalls als schlecht prognostizieren. Fazit
  78. 78. Eine hohe Anzahl an befragten Unternehmen konnte im Jahr 2012 Stellen konstant halten, viele waren sogar imstande Stellen zu schaffen. Einzig im Baugewerbe lässt sich ein auffälliger Wert identifizieren. 18% der dort befragten Unternehmen geben an, dass sie Stellen abbauen mussten. In dieser Branche wird auch für das Jahr 2013 erwartet, dass weitere Stellen abgebaut werden müssen. Diese Erwartung wird jedoch – glücklicherweise – von den anderen Branchen nicht geteilt. Als erfreulich kann die Betrachtung des Handels und der Dienstleistungsunternehmen gesehen werden. Jeweils ein Drittel der Befragten erwarten, Stellen schaffen zu können. Herausragend ist die Einschätzung des Verarbeitenden Gewerbes, hier möchten mehr als die Hälfte der Befragten Stellen schaffen. Darüber hinaus ist für die Stadt Jena ein Fachkräftemangel zu erkennen. Auswirkungen von fehlenden spezialisierten Fachkräften werden besonders in den Branchen Handel, Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe genannt. Dies könnte als Indikator für eine negative Tendenz der wirtschaftlichen Situation angesehen werden. Andererseits bietet diese Erkenntnis die Möglichkeit, aktiv diesem Stimmungsbild zu begegnen und Anreize für gesuchte Fachkräfte zu bieten. Fazit
  79. 79. Wird die Kennzahl für den Jenaer Geschäftsklimaindex betrachtet, so lässt sich ein Wert von -0,036 ermitteln. Der Index lässt sich als leicht negative Tendenz zum Vorjahr interpretieren. Diese ist insbesondere der Ursache geschuldet, dass die tatsächliche Auftragslage aller befragten Unternehmen für das Jahr 2012 sowie die Erwartungen hinsichtlich der Auftragslage im Jahr 2013 niedriger ausfällt als dies noch im Vorjahr der Fall war. Angesichts der Tatsache des im Februar 2013 ausgegebenen Geschäftsklimaindex des Ifo Instituts, welcher mit 107,4 den höchsten Wert seit elf Monaten annimmt und einen positiven wirtschaftlichen Ausblick suggeriert, könnte sich die Betrachtung der Stimmungslage in Jena im Zeitverlauf als zu pessimistisch erweisen.2 JenVision e.V. freut sich darauf, die regionale Entwicklung weiterhin zu verfolgen und die These für das kommende Jahr zu überprüfen! Quelle: 2 Vgl. ifo Institut, online verfügbar unter: http://www.cesifo-group.de/ifoHome/facts/Survey-Results/Business-Climate/Geschaeftsklima-Archiv/2013/Geschaeftsklima-20130222.html. Fazit
  80. 80. - ÜBER JenVision e.V. -
  81. 81. Über JenVision e.V. Seit der Gründung im Jahr 2002 bietet JenVision e.V. als studentische Unternehmensberatung kleinen und mittelständischen Betrieben Mitteldeutschlands individuelle Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen an. In interdisziplinären Teams können so beide Seiten, Betriebe und Mitglieder, von einem breiten Wissen profitieren, was vielfältige Blickwinkel im Schaffensprozess garantiert. Dieser Austausch von universitärer Theorie und der unternehmerischen Praxis wird unterstützt durch ein Netzwerk von Kuratoren aus Wissenschaft und Praxis. Projektgruppe GKI Marian Hartwig Anna-Lena Brede Angelika Hornung Thorben Will
  82. 82. Impressum Sehr geehrte Damen und Herren, wir würden uns sehr über weiteres Interesse am Jenaer Geschäftsklimaindex freuen. Gerne können Sie uns Fragen und Anregungen zur vorliegenden Studie zu kommen lassen, wir stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Ansprechpartner: Marian Hartwig E-Mail: gki@jenvision.de Eine erweiterte Ausarbeitung des GKI, welche die Geschäftssituation detaillierter beschreibt, sowie weiterführende Informationen über die studentische Unternehmensberatung und über das angebotene Leistungsspektrum finden Sie unter www.JenVision.de. JenVision e.V. Carl-Zeiss-Straße 3 07743 Jena Registergericht: Amtsgericht Jena Registernummer: VR 1075

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